Adenau
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Thaleischweiler-Fröschen
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Trier
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Ulmen
Unkel
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Waldfischbach-Burgalben
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Waldsee
Wallhausen (bei Bad Kreuznach)
Weilerbach
Weißenthurm
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Wissen
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Wolfstein
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Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Zentralklärwerk Mainz, Planungsleistungen für Lagerhalle u. Energiekanal: Los 1 – Objektplanung (Gebäude, Ingenieurbauwerke und weitere Leistungen). Los 2 – Techn. Ausrüstung. Los 3 – Tragwerksplanung.

528699-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen – Zentralklärwerk Mainz, Planungsleistungen für Lagerhalle u. Energiekanal: Los 1 – Objektplanung (Gebäude, Ingenieurbauwerke und weitere Leistungen). Los 2 – Techn. Ausrüstung. Los 3 – Tragwerksplanung.
OJ S 145/2026 30/07/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Wirtschaftsbetrieb Mainz AöR
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Umweltschutz

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Zentralklärwerk Mainz, Planungsleistungen für Lagerhalle u. Energiekanal: Los 1 – Objektplanung (Gebäude, Ingenieurbauwerke und weitere Leistungen). Los 2 – Techn. Ausrüstung. Los 3 – Tragwerksplanung.
Beschreibung: Der Wirtschaftsbetrieb Mainz AöR (kurz: WBM) beabsichtigt auf dem Gelände des Zentralklärwerks die Errichtung eines Lagergebäudes und die Verlängerung eines unterirdischen Energiekanals. Versorgungstrukturen sind vorhanden und müssen noch zum Baufeld geführt werden; dies sind insbesondere Stromversorgung, EDV, Wärme, Trinkwasser und Abwasserentsorgung. Hierzu wird ein bereits vorhandener unterirdischer Versorgungskanal bis in den Bereich der Lagerhalle verlängert. Im Baufeld vorhandene Bestandsleitungen sind umzulegen. Für das Lagergebäude (ohne Energiekanal) ist bereits eine Baugenehmigung vorliegend. In diesem Zusammenhang wurden im Wesentlichen nur Unterlagen für die Objektplanung Gebäude bearbeitet; die Themen Tragwerksplanung und Technische Ausrüstung wurden bisher lediglich angerissen. Die erforderlichen Planungsleistungen werden in drei, vorstehend genannten Losen ausgeschrieben. Die weitere Beschreibung erfolgt unter Ziff. 5.1.
Kennung des Verfahrens: b177045f-3ceb-44ab-8625-29f45b566a7c
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb gem § 17 VgV: Stufe 1 = Teilnahmewettbewerb (TNW). Stufe 2 = Verhandlungsverfahren (VHV).
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Industriestraße 70
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55120
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Gelände Zentralklärwerk
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: # Alle zur Verfügung gestellten Unterlagen sind auf der Vergabeplattform frei zugänglich und kostenlos abrufbar, Zugangsadresse siehe Ziff. 5.1.11. Interessenten können sich registrieren und werden dann automatisch über Ergänzungen / Änderungen informiert. Nicht registrierte Interessenten müssen sich auf der Vergabeplattform eigenständig über evtl. Änderungen und ergänzende Informationen informieren. Das über die Vergabeplattform erhältliche Dokument „010 Übersicht“ listet die Vergabeunterlagen inkl. der für die Teilnahme am Vergabeverfahren erforderlichen Dokumente. Der Teilnahmeantrag und alle geforderten Unterlagen sind über die Vergabeplattform elektronisch einzureichen. Der für das Vergabeverfahren vorläufig angesetzte Terminablauf ist den Angaben in der Bekanntmachung bzw. den Vergabeunterlagen zu entnehmen (Dokument „Termine Vergabeverfahren“). Der Auftraggeber behält sich Änderungen vor. Verbindliche Fristen: Einreichung Teilnahmewettbewerb gemäß Text der Auftragsbekanntmachung, Einreichung Angebot gemäß Text der Angebotsaufforderung. Fragen zum Vergabeverfahren sind schriftlich über die Vergabeplattform einzureichen und werden innerhalb der festgelegten Frist in anonymisierter Form auf der Plattform beantwortet. Später eingehende Fragen können aus Gründen der Chancengleichheit nicht beantwortet werden. Die geforderten Nachweise zur fachlichen Eignung (Referenzen Bewerber,) sind vom Bewerber hinsichtlich ihrer Vergleichbarkeit mit den ausgeschriebenen Leistungen zu priorisieren und in entsprechender Reihenfolge in die Bewerbung aufzunehmen. Die Angaben zu den Referenzen sind hierbei mit der für die eindeutige Bewertbarkeit notwendigen Differenzierung anzugeben. Im Auswahlverfahren werden nur die Referenzen der jeweiligen Referenzliste des Bewerbungsformulars ausgewertet. Weitere Referenzen werden nicht berücksichtigt. Die Angaben zu den Referenzen sind im Formular „Referenzen Bewerber“ einzutragen. Die Erfüllung der Mindeststandards muss aus den Eintragungen in diesem Formular erkennbar sein und wird vom Auftraggeber überprüft und bewertet, ggf. durch ergänzend eingeholte Auskünfte. Referenzen, die die Mindeststandards nicht erfüllen, werden nicht gewertet. Die Bewertung der Referenzen der Bewerber erfolgt nach den Eignungskriterien und zugehörigen Gewichtungen, die in den Vergabeunterlagen dargestellt sind (vgl. Formular „Referenzen Bewerber“ und „Bewertungsbogen Auswahlkriterien“). Alle Angaben der Bewerber haben in deutscher Sprache zu erfolgen. Anderen Nachweisen oder Dokumenten sind Übersetzungen durch amtlich anerkannte Übersetzer beizufügen. Ohne solche Übersetzungen können diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden. Benannte Ansprechpartner müssen deutschsprachig sein. Die Kosten für die Bewerbung und die Teilnahme am Vergabeverfahren werden nicht erstattet. # Die bisherigen Planungen – nur für die Halle – erfolgten durch die Plan Werk GbR, Bingen. Das Unternehmen wird von der Teilnahme an diesem Verfahren nicht ausgeschlossen. Im Sinne der Gleichbehandlung aller Bieter werden allen im Verhandlungsverfahren zur Angebotsabgabe aufgeforderten Bewerbern die bisherigen Ergebnisse zur Verfügung gestellt. Mit der Bereitstellung der vorliegenden Informationsbasis wird vom AG die Vorbefasstheit des genannten Unternehmens ausgeglichen und sichergestellt, dass der Wettbewerb nicht verzerrt wird.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.5.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 3
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 3
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption:
Betrug:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: .=> Alle Ausschlussgründe nach §§ 123 bis 126 GWB.

5. Los

5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Los 1 – Objektplanung (Gebäude, Ingenieurbauwerke und weitere Leistungen)
Beschreibung: # 5.1.a Leistungsumfang. a) Gebäude und Innenräume nach § 34 HOAI. Für: Neubau Halle. Besondere Leistung zum Gebäude: Mitausschreibung der Regalsysteme. b) Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI. Für: Verlängerung Energiekanal. Bauzeitlicher Verbau. Umlegung Bestandsleitungen. Besondere Leistung örtliche Bauüberwachung. c) Freianlagen nach § 39 HOAI; für: Anpassung Außenanlagen. d) Besondere Leistungen: Leitungserkundung. Optional Leistungen nach Baustellenverordnung (SiGeKo). Optional Vermessung. Optional funktions- und qualifikationsabhängige Leistungen auf Zeitnachweis. # 5.1.b Terminschiene. Beauftragung des Planungsloses: Vsl. Dezember 2026. Baubeginn Kanal: Vsl. Juli 2027. Baubeginn Halle: Vsl. Oktober 2027. Inbetriebnahme: Vsl. Juli 2028. Diese Terminvorgaben werden im Auftragsfall Vertragsbestandteil, sofern vom AG im Vergabeverfahren keine geänderten Terminvorgaben mitgeteilt werden. Unmittelbar nach Leistungsbeginn ist vom beauftragten Bieter ein entsprechender Terminplan für die Umsetzung im Entwurf aufzustellen und mit dem AG abzustimmen, der diese Terminvorgaben als Rahmentermine ausweist.
Interne Kennung: LOT-0001 E39123319
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden, 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71355000 Vermessungsarbeiten, 71521000 Baustellenüberwachung
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Industriestraße 70
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55120
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Gelände Zentralklärwerk
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Enddatum der Laufzeit: 01/07/2033
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst# # 5.1.6.1.1) Teilnahmeanträge. TN-Anträge sind mithilfe elektron. Mittel in Textform über die Vergabeplattform einzureichen. Die Unterzeichnung von Anträgen u. Dokumenten erfolgt durch den Eintrag des vollständigen Vor- u. Zunamens des Erstellers, bei Erfordernis zusätzlich durch Ergänzung der Unternehmensbezeichnung, z.B. zur eindeutigen Zuordnung bei Bietergemeinschaften. Die Personen, die zur Unterzeichnung des Antrags u. zur Vertretung des Bewerbers im Verfahren ermächtigt sind, sind in der Eigenerklärung (EE) und durch ergänzende Informationen zur Berechtigung der Vertretung zu benennen. Hinweis: TN-Anträge sind explizit mit Anschreiben zu stellen; auf der Vergabeplattform sind hierzu Vorlagen eingestellt – alternativ ist die Verwend. formloser Anschreiben möglich. # 5.1.6.1.2) Eigenerklärung (EE). Eine EE (Dateivorlage in Vergabeunterlagen) ist verlangt. Diese dient als vorläufiger Beleg des Nicht-Vorliegens von Ausschlussgründen und ist mit dem vollständigen Vor- u. Zunamen des Erstellers zu versehen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist die EE für jedes Mitglied einzeln vorzulegen. Ergänzend zur EE werden weitere Belege zur Eignung verlangt, die in dieser Bekanntmachung genannt sind. # 5.1.6.1.3) Bewerbergemeinschaften (BG). BG sind zugelassen, wenn alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften u. ein geschäftsführendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die Auflösung der BG (später Bieter-/Arbeitsgemeinschaft) hinaus. In diesem Fall ist mit dem TN-Antrag eine entsprechende von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung in eingescannter Form einzureichen. # 5.1.6.1.4) Unterauftrag (UA). Bei beabsichtigter Vergabe eines UA wird mit dem TN-Antrag eine Erklärung des Bewerbers verlangt, welche Teile u. Anteile des Auftrags das Unternehmen beabsichtigt als UA zu vergeben; vom beabsichtigten UA-Nehmer ist die EE separat vorzulegen. # 5.1.6.1.5) Verpflichtungserklärungen (VE). VE der Unternehmer, an die ein UA vergeben werden soll, werden von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und sind spätestens mit dem Angebot elektronisch vorzulegen. # 5.1.6.1.6) Originale. Vor einer Vergabe bzw. im Auftragsfall sind die vorstehenden Nachweise u. Erklärungen auf Anforderung in angemessener Frist im Original vorzulegen. # 5.1.6.1.7) Erläuterung zur Prüfung und Auswertung der Teilnahmeanträge. Der Auftraggeber fordert gemäß § 42 Abs. 2 VgV nur diejenigen Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf, die die Teilnahmebedingungen erfüllen, ihre Eignung nachgewiesen haben und nicht ausgeschlossen worden sind. Die Prüfung der Teilnahmebedingungen (insbesondere Vollständigkeit und formale sowie inhaltliche Richtigkeit der geforderten Unterlagen) erfolgt anhand der Vergabeunterlage „Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen“. Der Auftraggeber begrenzt gemäß § 51 Abs. 2 VgV die Anzahl der geeigneten Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, durch Anwendung der unter Ziffer 5.1.9 bekanntgemachten Auswahlkriterien einschließlich ihrer Gewichtung. Die Auswahl erfolgt anhand der erreichten Gesamtpunktzahl aus den gewichteten Auswahlkriterien gemäß der Vergabeunterlage „Bewertungsbogen Auswahlkriterien“. Die Bewerber mit den höchsten Gesamtpunktzahlen werden zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Bei Punktgleichheit auf dem letzten zur Angebotsabgabe berechtigenden Rang entscheidet das Los.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: # 5.1.9.1.1) Registereintrag. Vorlage eines aktuellen Nachweises über die Eintragung in einem Berufs- od. Handelsregister (HR) zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als ein Jahr. Bei ausländ. Bewerbern durch eine Bescheinigung der zuständ. Behörde des Herkunftslandes, ggf. mit zugehöriger Übersetzung. Bei Unternehmen, die nicht zur Eintragung in ein HR o.ä. verpflichtet sind, durch Eigenerklärung. Aus dem Nachweis sollen die Rechtsform u. die Berechtigung der Person(en) für die rechtsgeschäftliche Unterzeichnung des Antrags u. der verlangten Erklärungen zweifelsfrei hervorgehen. Im Fall einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft ein sep. Nachweis vorzulegen. # 5.1.9.1.2) Berufshaftpflichtversicherung (BHV). Nachweis zur BHV mit Mindestdeckungssummen (MDS) wie unten genannt. Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer BHV entsprechender Deckung zugesagt ist. Der Nachweis wird von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und ist spätestens mit dem Angebot vorzulegen. Im Fall einer Bietergemeinschaft wird für jedes Mitglied der Gemeinschaft ein separater Nachweis gefordert, soweit dieses eigene leistungsrelevante Leistungen erbringt. Geforderte MDS: Für Personenschäden: 2,0 Mio. EUR. Für sonstige Schäden: 2,0 Mio. EUR. # 5.1.9.1.3) Personal/Beschäftigte. Erklärung, aus der die Zahl der Führungskräfte des Unternehmens und die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl in den letzten drei Jahren ersichtlich ist, inkl. Angabe der Anzahl der Ingenieure und Architekten); wird im Formular EE als Eigenerklärung abgefragt. Im Fall einer Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft eine separate Erklärung vorzulegen. Der Bewerber muss mindestens über 2 Personen verfügen, die berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur/Architekt zu führen oder berechtigt sind, in Deutschland als Ingenieur/Architekt tätig zu werden, und für die ausgeschriebenen Leistungen als Projektteam bereitgestellt werden. Bei Bewerbungen auf mehrere Lose ist eine ausreichende Personalkapazität für jedes Los sicherzustellen. # 5.1.9.1.4) Benennung Schlüsselpersonal. Erklärung zu dem für die Erbringung der Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt (Projektleiter [PL], stellvertretender Projektleiter [SPL], ggf. Fachprojektleiter, fachliche Zuständigkeiten) und Funktion beim Bewerber. Ergänzend werden für das verantwortliche Personal Angaben zur Berufsqualifikation verlangt. Die Angaben sind im Teilnahmeantrag zu machen; hierfür kann die Eigenerklärung (EE) verwendet werden. Ergänzende Unterlagen, insbesondere ein Organigramm oder eine Übersicht zur Aufgabenverteilung, können beigefügt werden. # 5.1.9.1.5) Personalreferenzen und Ausbildungsnachweise Schlüsselpersonal. Diese Unterlagen werden erst in der 2. Stufe des Vergabeverfahrens gefordert und müssen im Teilnahmewettbewerb noch NICHT eingereicht werden. Personalreferenzen müssen vom im Projekt eingesetzten Personal nachgewiesen werden (jeweils mind. 1 Ref. vom Projektleiter u. mind. 1 Ref. vom stellvertretenden Projektleiter, andere Ref. ggf. auch von Fachbearbeitern). Eine Bewertung der Personalreferenzen erfolgt nicht im Teilnahmewettbewerb, sondern ausschließlich im Rahmen der Zuschlagswertung der zweiten Verfahrensstufe. # 5.1.9.1.6) Qualitätssicherung. Erklärung des Bewerbers zu den Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit, Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und Dokumentation (Eigenerklärung im Dokument EE, ggf. ergänzt durch geeignete Nachweise, z.B. Zertifikate).

Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: # 5.1.9.2.1) Umsatz. Erklärung über den Gesamtumsatz und den spezifischen Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren in Form einer Eigenerklärung; wird im Formular EE (Vergabeunterlagen) abgefragt. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft eine separate Erklärung vorzulegen. Bei Neugründungen sind die vorhandenen Geschäftsjahre anzugeben. Der aus den vorhandenen Angaben ermittelte durchschnittliche spezifische Jahresumsatz wird wie folgt gewertet: < 100.000 EUR/a = 1 Pkt., < 150.000 EUR/a = 2 Pkt., < 200.000 EUR/a = 3 Pkt., < 250.000 EUR/a = 4 Pkt., >= 250.000 EUR/a = 5 Pkt. Die vergebenen Punkte werden mit der genannten Wichtung durch Multiplikation gewertet. Umsatz: Wichtung: 15. Max. gewichtete Punktzahl: 75. Die Bewertung dient ausschließlich der Auswahl der Bewerber für die zweite Verfahrensstufe.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit # 5.1.9.3.1) Referenzen des Bewerbers (Unternehmen). Nachweis geeigneter Unternehmensreferenzen des Bewerbers über ausgeführte Leistungen, die unter Beachtung der weiter unten aufgeführten Mindeststandards ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen. Referenzen können entweder vom Bewerber selbst (bei Bewerbergemeinschaften: von mind. einem Mitglied der Gemeinschaft) oder von einem im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmer im Rahmen der Eignungsleihe erbracht werden. Referenzen dürfen zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist nicht älter als 10 Jahre sein. Zu den Referenzen werden jeweils folgende Angaben gefordert, die obligatorisch im Formular „Eignungskriterien Bewerber“ anzugeben sind: Projektbezeichnung, Kosten der Maßnahme bzw. Honorar der Dienstleistung, Auftragnehmer, Auftraggeber mit Ansprechpartner u. Kontaktdaten, Ausführungsort, Objekttyp und -größe, erbrachte Leistungen bzw. Leistungsphasen und Honorarzonen (soweit zutreffend), Zeitraum der Leistungserbringung (für abgeschlossene Leistungen/Leistungsphasen). Referenzen werden einer differenzierten Bewertung unterzogen. Die Bewertung erfolgt anhand des Grades der Vergleichbarkeit und Qualität der Referenz, bestehend aus einer Grundbewertung (Erfüllung der Mindeststandards) sowie ggf. Zusatzpunkten für optionale Leistungsinhalte. Je Referenz werden jeweils max. 5 Punkte vergeben und mit der genannten Wichtung durch Multiplikation gewertet. Zu den geforderten Referenzangaben können optional beschreibende Darstellungen auf max. jeweils zwei DIN A4-Seiten eingereicht werden (Gestaltung freigestellt). Mindestanforderungen (Eignung): Je Bewerber ist jeweils mindestens eine geeignete Referenz nachzuweisen für: - Planung Gebäude Lager-/Industriehalle. - Planung unterirdischer Kanal / unterirdisches Bauwerk. Die Referenzen Ref. 1 und Ref. 2 sind Mindestreferenzen. Werden die Mindeststandards für Ref. 1 oder Ref. 2 nicht erfüllt, wird der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Die Referenzen Ref. 3 und Ref. 4 sind zusätzliche Auswahlkriterien. Werden diese nicht oder nicht wertbar nachgewiesen, erhält der Bewerber hierfür 0 Punkte, ohne dass dies allein zum Ausschluss führt. Referenz-Anforderungen. Ref. 1 = MINDESTREFERENZ = Planung Gebäude Lager-/Industriehalle. Mindeststandard: Planung Lager-/Industriehalle (Halle mit Lagereinrichtungen), Gebäude u. Innenräume nach § 34 HOAI oder vglb. Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI mit Brutto-Grundfläche >= 500 m² und Brutto-Rauminhalt >= 5.000 m³, mit mind.: LPH 2 bis 8, Honorarzone II und Bauleitung bzw. Örtl. Bauüberwachung, anrechenbare Kosten >= 1 Mio. EUR. [5 Pkt.]. Ref. 1: Wichtung: 30. Max. gewichtete Punktzahl: 150. Ref. 2 = MINDESTREFERENZ = Planung unterirdischer Kanal / unterirdisches Bauwerk. Mindeststandard: Planung unterirdischer Kanal / unterirdisches Bauwerk, LKW-überfahrbar (SLW 60), Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI, mit mind.: Honorarzone II, LPH 3 bis 8 und örtliche Bauüberwachung, anrechenbare Kosten >= 0,4 Mio. EUR, Länge >= 40 m. [4,0 Pkt.]. Optional kombiniert mit (Zusatzpunkte): a) unterirdisch begehbar. [+1,0 Pkt.]. Ref. 2: Wichtung: 30. Max. gewichtete Punktzahl: 150. Ref. 3 = Planung Freianlagen/Außenanlagen. Mindeststandard: Planung Freianlagen / Außenanlagen im Zusammenhang mit der Geländeanpassung bei Baumaßnahmen mit befestigten befahrbaren und unbefestigten Flächen, Freianlagen nach § 39 HOAI o.vglb., mit mind.: LPH 5 bis 8, anrechenbare Kosten >= 75.000 EUR. [4,0 Pkt.]. Optional kombiniert mit (Zusatzpunkte): a) vollständige Planung LPH 2 bis 8. [+1,0 Pkt.]. Ref. 3: Wichtung: 15. Max. gewichtete Punktzahl: 75. Ref. 4 = Planung Gebäude Lager-/Industriehalle. Abweichend von Ref. 1. Mindeststandard: Planung Lager-/Industriehalle (Halle mit Lagereinrichtungen), Gebäude u. Innenräume nach § 34 HOAI und/oder Ingenieurbauwerke nach § 43 HOAI, mit mind.: LPH 5 bis 8, Honorarzone II und Bauleitung bzw. Örtl. Bauüberwachung, anrechenbare Kosten >= 0,75 Mio. EUR. [4,0 Pkt.]. Optional kombiniert mit (Zusatzpunkte): a) Dach-PV-Anlage. [+1,0 Pkt.]. Ref. 4: Wichtung: 10. Max. gewichtete Punktzahl: 50. Referenzen 1-4: Max. gewichtete Punktzahl: 425.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorar (Preis)
Beschreibung: Das niedrigste wertungsfähige Honorar (Bruttohonorar inkl. Nebenkosten), dessen Auskömmlichkeit geprüft wurde und das nicht nach § 60 VgV ausgeschlossen wurde, erhält die Maximalpunktzahl von 30 Punkten. Die Bewertung der Angebote erfolgt nach folgender Formel: Punkte = (niedrigstes wertungsfähiges Honorar / Honorarangebot des jeweiligen Bieters) × 30. Die Rundung erfolgt auf zwei Nachkommastellen. Siehe auch Vergabeunterlagen „Zuschlagskriterien“.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungskriterien - Personalreferenzen Schlüsselpersonal
Beschreibung: Im Zuschlagskriterium „Personalreferenzen Schlüsselpersonal“ erfolgt die Bewertung der Qualität des konkret für die Auftragsausführung vorgesehenen Schlüsselpersonals. Die Bewertung erfolgt unabhängig von der Eignungsprüfung. Vom Bieter sind insgesamt zwei Personalreferenzen vorzulegen. Davon muss mindestens eine Referenz durch den vorgesehenen Projektleiter sowie mindestens eine durch den stellvertretenden Projektleiter erbracht werden. Die Referenzen müssen jeweils von dem konkret vorgesehenen Personal stammen. Zur Vorlage ist die Vergabeunterlage „Personalreferenzen“ zu verwenden, in der die verbindliche Reihenfolge der Referenzen sowie die Anforderungen an die Referenzen festgelegt sind. Jede Referenz wird mit bis zu 5 Punkten bewertet. Die Bewertung erfolgt anhand des Grades der Projektzuordnung und Vergleichbarkeit der Referenz mit dem ausgeschriebenen Auftrag, insbesondere unter Berücksichtigung der Vergleichbarkeit der Projektart und Aufgabenstellung, der erbrachten Leistungen sowie des Projektumfangs und der Projektkomplexität. Die Bewertung erfolgt nach einem abgestuften Punktesystem. Die für die einzelnen Referenzen vergebenen Punkte werden in der Angebotsbewertung gleich gewichtet. Die für die erste Referenz erzielten Punkte werden mit dem Faktor 10 multipliziert, die Punkte der zweiten Referenz mit dem Faktor 10. Die so ermittelten gewichteten Punktzahlen werden addiert. Die maximal erreichbare gewichtete Gesamtpunktzahl beträgt 100 Punkte. Die Bewertung der Angebote erfolgt nach folgender Formel: Punkte = (Punkte Personalreferenzen des jeweiligen Bieters / höchste erreichte Punktzahl eines Bieters) × 14. Die Rundung erfolgt auf zwei Nachkommastellen. Siehe auch Vergabeunterlagen „Zuschlagskriterien“.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 14
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungskriterien - Vorstellung in der Verhandlung
Beschreibung: Bestandteil des Zuschlagskriteriums sind Unterkriterien, die entsprechend ihrer Gewichtung in die Gesamtbewertung einbezogen werden. Für jedes Unterkriterium werden jeweils max. 5 Punkte vergeben und mit der genannten Wichtung durch Multiplikation die gewichtete Punktzahl ermittelt. Die Kriterien und die jeweilige Punktedefinition sind in der Vergabeunterlage „Hinweise zum Vergabeverfahren“ detailliert beschrieben. Die Bewertung erfolgt anhand folgender Unterkriterien: - Projektleiter: Aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke zur Persönlichkeit: Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit und Flexibilität, ergebnisorientiertes Handeln (Wichtung: 16. Max. gewichtete Punktzahl: 80). - Stellvertretender Projektleiter: Aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke zur Persönlichkeit: Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit und Flexibilität, ergebnisorientiertes Handeln (Wichtung: 14. Max. gewichtete Punktzahl: 70). - Aussagen zur Projektorganisation und zu Erfahrungen des vorgesehenen Projektteams hinsichtlich erfolgreicher Zusammenarbeit in der vorgesehenen Konstellation bei früheren Maßnahmen (Wichtung: 10. Max. gewichtete Punktzahl: 50). - Aus der Präsentation eines vergleichbaren Projektes erkennbare Vergleichbarkeit mit dem zu vergebenden Projekt, ggf. Teil-Aspekte aus mehreren Projekten (Wichtung: 10. Max. gewichtete Punktzahl: 50). - Vorgestellte Inhalte zur Herangehensweise an die vorliegende Aufgabenstellung, mit beispielhafter Darstellung einzelner Besonderheiten des Projektes, relevanter Lösungsansätze und Aussagen zur Projektabwicklung (Wichtung: 10. Max. gewichtete Punktzahl: 50). - vorgestellte Methoden zur Termin- und Kostenverfolgung im Projekt, Qualitätssicherung (Wichtung: 10. Max. gewichtete Punktzahl: 50). - Aussagen und Zusicherungen zur Verfügbarkeit und zur Präsenz des Schlüsselpersonals vor Ort (Wichtung: 5. Max. gewichtete Punktzahl: 25). - Gesamteindruck der Präsentation, insbesondere Struktur, Nachvollziehbarkeit, Verständlichkeit, Einhaltung der Zeitvorgabe sowie Qualität der visuellen Darstellung (Wichtung: 5. Max. gewichtete Punktzahl: 25). Summe für alle Unterkriterien: Max. gewichtete Punktzahl: 400. Die Bewertung erfolgt anhand beobachtbarer und nachvollziehbarer Kriterien, insbesondere: Struktur und Nachvollziehbarkeit der Antworten, Klarheit und Verständlichkeit der Darstellung, Bezug zur Aufgabenstellung, Konsistenz der Aussagen innerhalb des Projektteams. Die Bewertung der Angebote erfolgt nach folgender Formel: Punkte = (Punkte Verhandlung des jeweiligen Bieters / Höchste erreichte Punktzahl eines Bieters) × 56. Die Rundung erfolgt auf zwei Nachkommastellen. Siehe auch Vergabeunterlagen „Zuschlagskriterien“.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 56
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E39123319
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E39123319
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 31/08/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Für die Erbringung der Leistung des verantwortlichen Projektleiters wird eine Berufsqualifikation als Ingenieur, Architekt oder vergleichbar im Sinn der §§ 75 (1) und (2) VgV gefordert. § 75 (3) VgV gilt entsprechend. Ein Nachweis der Berufszulassung für die verantwortliche Person ist spätestens mit Angebotsabgabe vorzulegen (z.B. Diplomzeugnis, Eintrag in ein Berufsregister). Juristische Personen und Gesellschaften haben die Stellung der Person anzugeben, für welche ein Nachweis beigefügt ist, sowie eine Eigenerklärung zur Übernahme der inhaltlichen Projektführung durch diese Person, siehe auch Erklärung zum Personal. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist eine solche Erklärung für ein Mitglied beizufügen. Änderungen im Hinblick auf das vom Bewerber benannte Schlüsselpersonal (Projektleiter, Stellv. Projektleiter) und die Verteilung der Funktionen sind nach der Zuschlagserteilung nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig. Dies betrifft auch die Beauftragung anderer Nachunternehmer.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima - Vergabekammer -
Informationen über die Überprüfungsfristen: Auf die Bestimmungen des § 160 GWB zu Anträgen für Nachprüfungsverfahren wird hingewiesen. § 160 GWB - Einleitung, Antrag. (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Wirtschaftsbetrieb Mainz AöR
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Wirtschaftsbetrieb Mainz AöR
Organisation, die Angebote bearbeitet: Wirtschaftsbetrieb Mainz AöR
5.1.
Los: LOT-0002
Titel: Los 2 – Technische Ausrüstung
Beschreibung: # 5.1.a Leistungsumfang. a) Gebäude und Innenräume nach § 55 HOAI. Für: Lagerhalle und Energiekanal. b) Abwasser- und Wasseranlagen. c) Starkstromanlagen, inkl. PV. d) Fernmelde- und informationstechnische Anlagen. e) Förderanlagen (Lastenlift). f) Besondere Leistungen: Optional funktions- und qualifikationsabhängige Leistungen auf Zeitnachweis. # 5.1.b Terminschiene. Beauftragung des Planungsloses: Vsl. Dezember 2026. Baubeginn Kanal: Vsl. Juli 2027. Baubeginn Halle: Vsl. Oktober 2027. Inbetriebnahme: Vsl. Juli 2028. Diese Terminvorgaben werden im Auftragsfall Vertragsbestandteil, sofern vom AG im Vergabeverfahren keine geänderten Terminvorgaben mitgeteilt werden. Unmittelbar nach Leistungsbeginn ist vom beauftragten Bieter ein entsprechender Terminplan für die Umsetzung im Entwurf aufzustellen und mit dem AG abzustimmen, der diese Terminvorgaben als Rahmentermine ausweist.
Interne Kennung: LOT-0002 E39123319
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71356400 Technische Planungsleistungen, 71330000 Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Industriestraße 70
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55120
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Gelände Zentralklärwerk
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Enddatum der Laufzeit: 01/07/2033
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst# # 5.1.6.1.1) Teilnahmeanträge. TN-Anträge sind mithilfe elektron. Mittel in Textform über die Vergabeplattform einzureichen. Die Unterzeichnung von Anträgen u. Dokumenten erfolgt durch den Eintrag des vollständigen Vor- u. Zunamens des Erstellers, bei Erfordernis zusätzlich durch Ergänzung der Unternehmensbezeichnung, z.B. zur eindeutigen Zuordnung bei Bietergemeinschaften. Die Personen, die zur Unterzeichnung des Antrags u. zur Vertretung des Bewerbers im Verfahren ermächtigt sind, sind in der Eigenerklärung (EE) und durch ergänzende Informationen zur Berechtigung der Vertretung zu benennen. Hinweis: TN-Anträge sind explizit mit Anschreiben zu stellen; auf der Vergabeplattform sind hierzu Vorlagen eingestellt – alternativ ist die Verwend. formloser Anschreiben möglich. # 5.1.6.1.2) Eigenerklärung (EE). Eine EE (Dateivorlage in Vergabeunterlagen) ist verlangt. Diese dient als vorläufiger Beleg des Nicht-Vorliegens von Ausschlussgründen und ist mit dem vollständigen Vor- u. Zunamen des Erstellers zu versehen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist die EE für jedes Mitglied einzeln vorzulegen. Ergänzend zur EE werden weitere Belege zur Eignung verlangt, die in dieser Bekanntmachung genannt sind. # 5.1.6.1.3) Bewerbergemeinschaften (BG). BG sind zugelassen, wenn alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften u. ein geschäftsführendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die Auflösung der BG (später Bieter-/Arbeitsgemeinschaft) hinaus. In diesem Fall ist mit dem TN-Antrag eine entsprechende von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung in eingescannter Form einzureichen. # 5.1.6.1.4) Unterauftrag (UA). Bei beabsichtigter Vergabe eines UA wird mit dem TN-Antrag eine Erklärung des Bewerbers verlangt, welche Teile u. Anteile des Auftrags das Unternehmen beabsichtigt als UA zu vergeben; vom beabsichtigten UA-Nehmer ist die EE separat vorzulegen. # 5.1.6.1.5) Verpflichtungserklärungen (VE). VE der Unternehmer, an die ein UA vergeben werden soll, werden von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und sind spätestens mit dem Angebot elektronisch vorzulegen. # 5.1.6.1.6) Originale. Vor einer Vergabe bzw. im Auftragsfall sind die vorstehenden Nachweise u. Erklärungen auf Anforderung in angemessener Frist im Original vorzulegen. # 5.1.6.1.7) Erläuterung zur Prüfung und Auswertung der Teilnahmeanträge. Der Auftraggeber fordert gemäß § 42 Abs. 2 VgV nur diejenigen Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf, die die Teilnahmebedingungen erfüllen, ihre Eignung nachgewiesen haben und nicht ausgeschlossen worden sind. Die Prüfung der Teilnahmebedingungen (insbesondere Vollständigkeit und formale sowie inhaltliche Richtigkeit der geforderten Unterlagen) erfolgt anhand der Vergabeunterlage „Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen“. Der Auftraggeber begrenzt gemäß § 51 Abs. 2 VgV die Anzahl der geeigneten Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, durch Anwendung der unter Ziffer 5.1.9 bekanntgemachten Auswahlkriterien einschließlich ihrer Gewichtung. Die Auswahl erfolgt anhand der erreichten Gesamtpunktzahl aus den gewichteten Auswahlkriterien gemäß der Vergabeunterlage „Bewertungsbogen Auswahlkriterien“. Die Bewerber mit den höchsten Gesamtpunktzahlen werden zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Bei Punktgleichheit auf dem letzten zur Angebotsabgabe berechtigenden Rang entscheidet das Los.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: # 5.1.9.1.1) Registereintrag. Vorlage eines aktuellen Nachweises über die Eintragung in einem Berufs- od. Handelsregister (HR) zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als ein Jahr. Bei ausländ. Bewerbern durch eine Bescheinigung der zuständ. Behörde des Herkunftslandes, ggf. mit zugehöriger Übersetzung. Bei Unternehmen, die nicht zur Eintragung in ein HR o.ä. verpflichtet sind, durch Eigenerklärung. Aus dem Nachweis sollen die Rechtsform u. die Berechtigung der Person(en) für die rechtsgeschäftliche Unterzeichnung des Antrags u. der verlangten Erklärungen zweifelsfrei hervorgehen. Im Fall einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft ein sep. Nachweis vorzulegen. # 5.1.9.1.2) Berufshaftpflichtversicherung (BHV). Nachweis zur BHV mit Mindestdeckungssummen (MDS) wie unten genannt. Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer BHV entsprechender Deckung zugesagt ist. Der Nachweis wird von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und ist spätestens mit dem Angebot vorzulegen. Im Fall einer Bietergemeinschaft wird für jedes Mitglied der Gemeinschaft ein separater Nachweis gefordert, soweit dieses eigene leistungsrelevante Leistungen erbringt. Geforderte MDS: Für Personenschäden: 2,0 Mio. EUR. Für sonstige Schäden: 2,0 Mio. EUR. # 5.1.9.1.3) Personal/Beschäftigte. Erklärung, aus der die Zahl der Führungskräfte des Unternehmens und die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl in den letzten drei Jahren ersichtlich ist, inkl. Angabe der Anzahl der Ingenieure und Architekten); wird im Formular EE als Eigenerklärung abgefragt. Im Fall einer Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft eine separate Erklärung vorzulegen. Der Bewerber muss mindestens über 2 Personen verfügen, die berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur/Architekt zu führen oder berechtigt sind, in Deutschland als Ingenieur/Architekt tätig zu werden, und für die ausgeschriebenen Leistungen als Projektteam bereitgestellt werden. Bei Bewerbungen auf mehrere Lose ist eine ausreichende Personalkapazität für jedes Los sicherzustellen. # 5.1.9.1.4) Benennung Schlüsselpersonal. Erklärung zu dem für die Erbringung der Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt (Projektleiter [PL], stellvertretender Projektleiter [SPL], ggf. Fachprojektleiter, fachliche Zuständigkeiten) und Funktion beim Bewerber. Ergänzend werden für das verantwortliche Personal Angaben zur Berufsqualifikation verlangt. Die Angaben sind im Teilnahmeantrag zu machen; hierfür kann die Eigenerklärung (EE) verwendet werden. Ergänzende Unterlagen, insbesondere ein Organigramm oder eine Übersicht zur Aufgabenverteilung, können beigefügt werden. # 5.1.9.1.5) Personalreferenzen und Ausbildungsnachweise Schlüsselpersonal. Diese Unterlagen werden erst in der 2. Stufe des Vergabeverfahrens gefordert und müssen im Teilnahmewettbewerb noch NICHT eingereicht werden. Personalreferenzen müssen vom im Projekt eingesetzten Personal nachgewiesen werden (jeweils mind. 1 Ref. vom Projektleiter u. mind. 1 Ref. vom stellvertretenden Projektleiter, andere Ref. ggf. auch von Fachbearbeitern). Eine Bewertung der Personalreferenzen erfolgt nicht im Teilnahmewettbewerb, sondern ausschließlich im Rahmen der Zuschlagswertung der zweiten Verfahrensstufe. # 5.1.9.1.6) Qualitätssicherung. Erklärung des Bewerbers zu den Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit, Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und Dokumentation (Eigenerklärung im Dokument EE, ggf. ergänzt durch geeignete Nachweise, z.B. Zertifikate).

Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: # 5.1.9.2.1) Umsatz. Erklärung über den Gesamtumsatz und den spezifischen Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren in Form einer Eigenerklärung; wird im Formular EE (Vergabeunterlagen) abgefragt. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft eine separate Erklärung vorzulegen. Bei Neugründungen sind die vorhandenen Geschäftsjahre anzugeben. Der aus den vorhandenen Angaben ermittelte durchschnittliche spezifische Jahresumsatz wird wie folgt gewertet: < 50.000 EUR/a = 1 Pkt., < 100.000 EUR/a = 2 Pkt., < 150.000 EUR/a = 3 Pkt., < 200.000 EUR/a = 4 Pkt., >= 200.000 EUR/a = 5 Pkt. Die vergebenen Punkte werden mit der genannten Wichtung durch Multiplikation gewertet. Umsatz: Wichtung: 15. Max. gewichtete Punktzahl: 75. Die Bewertung dient ausschließlich der Auswahl der Bewerber für die zweite Verfahrensstufe.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit # 5.1.9.3.1) Referenzen des Bewerbers (Unternehmen). Nachweis geeigneter Unternehmensreferenzen des Bewerbers über ausgeführte Leistungen, die unter Beachtung der weiter unten aufgeführten Mindeststandards ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen. Referenzen können entweder vom Bewerber selbst (bei Bewerbergemeinschaften: von mind. einem Mitglied der Gemeinschaft) oder von einem im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmer im Rahmen der Eignungsleihe erbracht werden. Referenzen dürfen zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist nicht älter als 10 Jahre sein. Zu den Referenzen werden jeweils folgende Angaben gefordert, die obligatorisch im Formular „Eignungskriterien Bewerber“ anzugeben sind: Projektbezeichnung, Kosten der Maßnahme bzw. Honorar der Dienstleistung, Auftragnehmer, Auftraggeber mit Ansprechpartner u. Kontaktdaten, Ausführungsort, Objekttyp und -größe, erbrachte Leistungen bzw. Leistungsphasen und Honorarzonen (soweit zutreffend), Zeitraum der Leistungserbringung (für abgeschlossene Leistungen/Leistungsphasen). Referenzen werden einer differenzierten Bewertung unterzogen. Die Bewertung erfolgt anhand des Grades der Vergleichbarkeit und Qualität der Referenz, bestehend aus einer Grundbewertung (Erfüllung der Mindeststandards) sowie ggf. Zusatzpunkten für optionale Leistungsinhalte. Je Referenz werden jeweils max. 5 Punkte vergeben und mit der genannten Wichtung durch Multiplikation gewertet. Zu den geforderten Referenzangaben können optional beschreibende Darstellungen auf max. jeweils zwei DIN A4-Seiten eingereicht werden (Gestaltung freigestellt). Mindestanforderungen (Eignung): Je Bewerber ist jeweils mindestens eine geeignete Referenz nachzuweisen für: - Planung Techn. Ausrüstung Industrie-/Lagerhalle o.vglb. mit mind. 3 Anlagengruppen. - Planung Starkstromanlagen im industriellen Bereich o.vglb. Die Referenzen Ref. 1 und Ref. 2 sind Mindestreferenzen. Werden die Mindeststandards für Ref. 1 oder Ref. 2 nicht erfüllt, wird der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Die Referenzen Ref. 3 und Ref. 4 sind zusätzliche Auswahlkriterien. Werden diese nicht oder nicht wertbar nachgewiesen, erhält der Bewerber hierfür 0 Punkte, ohne dass dies allein zum Ausschluss führt. Referenz-Anforderungen. Ref. 1 = MINDESTREFERENZ = Planung Techn. Ausrüstung Industrie-/Lagerhalle o.vglb. Mindeststandard: Planung Techn. Ausrüstung nach § 55 HOAI für Industrie-/Lagerhalle o.vglb. in drei oder mehr Anlagengruppen aus: Abwasser- und Wasseranlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Starkstromanlagen, Fernmelde- / IT-Anlagen, Förderanlagen, mit mind.: LPH 2 bis 8, anrechenbare Kosten >= 100.000 EUR [4,0 Pkt.]. Optional kombiniert mit (Zusatzpunkte): a) 4 oder mehr Anlagengruppen [1,0 Pkt.]. Ref. 1: Wichtung: 30. Max. gewichtete Punktzahl: 150. Ref. 2 = MINDESTREFERENZ = Planung Starkstromanlagen im industriellen Bereich o.vglb. Mindeststandard: Planung Starkstromanlagen, Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI / Starkstromanlagen im industriellen Bereich o.vglb., mit mind.: LPH 2 bis 8, Honorarzone II, anrechenbare Kosten >= 100.000 EUR [4,0 Pkt.]. Optional kombiniert mit (Zusatzpunkte): a) Photovoltaik-Anlage [0,5 Pkt.]. b) Blitzschutz [0,5 Pkt.]. Ref. 2: Wichtung: 30. Max. gewichtete Punktzahl: 150. Ref. 3 = Planung Techn. Ausrüstung (weitere) Industrie-/Lagerhalle o.vglb. Abweichend von Ref. 1. Mindeststandard: Planung Techn. Ausrüstung nach § 55 HOAI für Industrie-/Lagerhalle o.vglb. in drei oder mehr Anlagengruppen aus: Abwasser- und Wasseranlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Starkstromanlagen, Fernmelde- / IT-Anlagen, Förderanlagen, mit mind.: LPH 5 bis 8, anrechenbare Kosten >= 75.000 EUR [4,0 Pkt.]. Optional kombiniert mit (Zusatzpunkte): a) 4 oder mehr Anlagengruppen [1,0 Pkt.]. Ref. 3: Wichtung: 15. Max. gewichtete Punktzahl: 75. Ref. 4 = Planung Techn. Ausrüstung / Ergänzung zur Abdeckung aller geforderten Anlagengruppen. Mindeststandard: Planung Techn. Ausrüstung nach § 55 HOAI mit mind.: LPH 2 bis 8. Anlagengruppen (und/oder): Abwasser- und Wasseranlagen, Wärmeversorgungsanlagen, Starkstromanlagen, Fernmelde- / IT-Anlagen, Förderanlagen. Der Mindeststandard dieser Referenz besteht insbesondere auch darin, dass mit den vorgelegten Referenzen insgesamt alle fünf geforderten Anlagengruppen nachgewiesen werden müssen. [4,0 Pkt.]. Optional kombiniert mit (Zusatzpunkte): a) 4 oder mehr Anlagengruppen [1,0 Pkt.]. Ref. 4: Wichtung: 10. Max. gewichtete Punktzahl: 50. Referenzen 1-4: Max. gewichtete Punktzahl: 425.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorar (Preis)
Beschreibung: Das niedrigste wertungsfähige Honorar (Bruttohonorar inkl. Nebenkosten), dessen Auskömmlichkeit geprüft wurde und das nicht nach § 60 VgV ausgeschlossen wurde, erhält die Maximalpunktzahl von 30 Punkten. Die Bewertung der Angebote erfolgt nach folgender Formel: Punkte = (niedrigstes wertungsfähiges Honorar / Honorarangebot des jeweiligen Bieters) × 30. Die Rundung erfolgt auf zwei Nachkommastellen. Siehe auch Vergabeunterlagen „Zuschlagskriterien“.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungskriterien - Personalreferenzen Schlüsselpersonal
Beschreibung: Im Zuschlagskriterium „Personalreferenzen Schlüsselpersonal“ erfolgt die Bewertung der Qualität des konkret für die Auftragsausführung vorgesehenen Schlüsselpersonals. Die Bewertung erfolgt unabhängig von der Eignungsprüfung. Vom Bieter sind insgesamt zwei Personalreferenzen vorzulegen. Davon muss mindestens eine Referenz durch den vorgesehenen Projektleiter sowie mindestens eine durch den stellvertretenden Projektleiter erbracht werden. Die Referenzen müssen jeweils von dem konkret vorgesehenen Personal stammen. Zur Vorlage ist die Vergabeunterlage „Personalreferenzen“ zu verwenden, in der die verbindliche Reihenfolge der Referenzen sowie die Anforderungen an die Referenzen festgelegt sind. Jede Referenz wird mit bis zu 5 Punkten bewertet. Die Bewertung erfolgt anhand des Grades der Projektzuordnung und Vergleichbarkeit der Referenz mit dem ausgeschriebenen Auftrag, insbesondere unter Berücksichtigung der Vergleichbarkeit der Projektart und Aufgabenstellung, der erbrachten Leistungen sowie des Projektumfangs und der Projektkomplexität. Die Bewertung erfolgt nach einem abgestuften Punktesystem. Die für die einzelnen Referenzen vergebenen Punkte werden in der Angebotsbewertung gleich gewichtet. Die für die erste Referenz erzielten Punkte werden mit dem Faktor 10 multipliziert, die Punkte der zweiten Referenz mit dem Faktor 10. Die so ermittelten gewichteten Punktzahlen werden addiert. Die maximal erreichbare gewichtete Gesamtpunktzahl beträgt 100 Punkte. Die Bewertung der Angebote erfolgt nach folgender Formel: Punkte = (Punkte Personalreferenzen des jeweiligen Bieters / höchste erreichte Punktzahl eines Bieters) × 14. Die Rundung erfolgt auf zwei Nachkommastellen. Siehe auch Vergabeunterlagen „Zuschlagskriterien“.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 14
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungskriterien - Vorstellung in der Verhandlung
Beschreibung: Bestandteil des Zuschlagskriteriums sind Unterkriterien, die entsprechend ihrer Gewichtung in die Gesamtbewertung einbezogen werden. Für jedes Unterkriterium werden jeweils max. 5 Punkte vergeben und mit der genannten Wichtung durch Multiplikation die gewichtete Punktzahl ermittelt. Die Kriterien und die jeweilige Punktedefinition sind in der Vergabeunterlage „Hinweise zum Vergabeverfahren“ detailliert beschrieben. Die Bewertung erfolgt anhand folgender Unterkriterien: - Projektleiter: Aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke zur Persönlichkeit: Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit und Flexibilität, ergebnisorientiertes Handeln (Wichtung: 16. Max. gewichtete Punktzahl: 80). - Stellvertretender Projektleiter: Aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke zur Persönlichkeit: Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit und Flexibilität, ergebnisorientiertes Handeln (Wichtung: 14. Max. gewichtete Punktzahl: 70). - Aussagen zur Projektorganisation und zu Erfahrungen des vorgesehenen Projektteams hinsichtlich erfolgreicher Zusammenarbeit in der vorgesehenen Konstellation bei früheren Maßnahmen (Wichtung: 10. Max. gewichtete Punktzahl: 50). - Aus der Präsentation eines vergleichbaren Projektes erkennbare Vergleichbarkeit mit dem zu vergebenden Projekt, ggf. Teil-Aspekte aus mehreren Projekten (Wichtung: 10. Max. gewichtete Punktzahl: 50). - Vorgestellte Inhalte zur Herangehensweise an die vorliegende Aufgabenstellung, mit beispielhafter Darstellung einzelner Besonderheiten des Projektes, relevanter Lösungsansätze und Aussagen zur Projektabwicklung (Wichtung: 10. Max. gewichtete Punktzahl: 50). - vorgestellte Methoden zur Termin- und Kostenverfolgung im Projekt, Qualitätssicherung (Wichtung: 10. Max. gewichtete Punktzahl: 50). - Aussagen und Zusicherungen zur Verfügbarkeit und zur Präsenz des Schlüsselpersonals vor Ort (Wichtung: 5. Max. gewichtete Punktzahl: 25). - Gesamteindruck der Präsentation, insbesondere Struktur, Nachvollziehbarkeit, Verständlichkeit, Einhaltung der Zeitvorgabe sowie Qualität der visuellen Darstellung (Wichtung: 5. Max. gewichtete Punktzahl: 25). Summe für alle Unterkriterien: Max. gewichtete Punktzahl: 400. Die Bewertung erfolgt anhand beobachtbarer und nachvollziehbarer Kriterien, insbesondere: Struktur und Nachvollziehbarkeit der Antworten, Klarheit und Verständlichkeit der Darstellung, Bezug zur Aufgabenstellung, Konsistenz der Aussagen innerhalb des Projektteams. Die Bewertung der Angebote erfolgt nach folgender Formel: Punkte = (Punkte Verhandlung des jeweiligen Bieters / Höchste erreichte Punktzahl eines Bieters) × 56. Die Rundung erfolgt auf zwei Nachkommastellen. Siehe auch Vergabeunterlagen „Zuschlagskriterien“.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 56
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E39123319
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E39123319
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 31/08/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Für die Erbringung der Leistung des verantwortlichen Projektleiters wird eine Berufsqualifikation als Ingenieur, Architekt oder vergleichbar im Sinn der §§ 75 (1) und (2) VgV gefordert. § 75 (3) VgV gilt entsprechend. Ein Nachweis der Berufszulassung für die verantwortliche Person ist spätestens mit Angebotsabgabe vorzulegen (z.B. Diplomzeugnis, Eintrag in ein Berufsregister). Juristische Personen und Gesellschaften haben die Stellung der Person anzugeben, für welche ein Nachweis beigefügt ist, sowie eine Eigenerklärung zur Übernahme der inhaltlichen Projektführung durch diese Person, siehe auch Erklärung zum Personal. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist eine solche Erklärung für ein Mitglied beizufügen. Änderungen im Hinblick auf das vom Bewerber benannte Schlüsselpersonal (Projektleiter, Stellv. Projektleiter) und die Verteilung der Funktionen sind nach der Zuschlagserteilung nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig. Dies betrifft auch die Beauftragung anderer Nachunternehmer.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima - Vergabekammer -
Informationen über die Überprüfungsfristen: Auf die Bestimmungen des § 160 GWB zu Anträgen für Nachprüfungsverfahren wird hingewiesen. § 160 GWB - Einleitung, Antrag. (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Wirtschaftsbetrieb Mainz AöR
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Wirtschaftsbetrieb Mainz AöR
Organisation, die Angebote bearbeitet: Wirtschaftsbetrieb Mainz AöR
5.1.
Los: LOT-0003
Titel: Los 3 - Tragwerksplanung
Beschreibung: # 5.1.a Leistungsumfang. Tragwerksplanung nach § 51 HOAI. a) TWP Gebäude Lagerhalle. b) TWP Energiekanal. c) Option: Tragwerksplanung Regalsysteme nach Bedarf d) Option: Ingenieurtechnische Kontrolle (ITK) e) Besondere Leistungen: Optional funktions- und qualifikationsabhängige Leistungen auf Zeitnachweis. # 5.1.b Terminschiene. Beauftragung des Planungsloses: Vsl. Dezember 2026. Baubeginn Kanal: Vsl. Juli 2027. Baubeginn Halle: Vsl. Oktober 2027. Inbetriebnahme: Vsl. Juli 2028. Diese Terminvorgaben werden im Auftragsfall Vertragsbestandteil, sofern vom AG im Vergabeverfahren keine geänderten Terminvorgaben mitgeteilt werden. Unmittelbar nach Leistungsbeginn ist vom beauftragten Bieter ein entsprechender Terminplan für die Umsetzung im Entwurf aufzustellen und mit dem AG abzustimmen, der diese Terminvorgaben als Rahmentermine ausweist.
Interne Kennung: LOT-0003 E39123319
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71330000 Verschiedene von Ingenieuren erbrachte Dienstleistungen, 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Industriestraße 70
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55120
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Gelände Zentralklärwerk
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Enddatum der Laufzeit: 01/07/2033
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:startup#, #Besonders auch geeignet für:other-sme#, #Besonders auch geeignet für:selbst# # 5.1.6.1.1) Teilnahmeanträge. TN-Anträge sind mithilfe elektron. Mittel in Textform über die Vergabeplattform einzureichen. Die Unterzeichnung von Anträgen u. Dokumenten erfolgt durch den Eintrag des vollständigen Vor- u. Zunamens des Erstellers, bei Erfordernis zusätzlich durch Ergänzung der Unternehmensbezeichnung, z.B. zur eindeutigen Zuordnung bei Bietergemeinschaften. Die Personen, die zur Unterzeichnung des Antrags u. zur Vertretung des Bewerbers im Verfahren ermächtigt sind, sind in der Eigenerklärung (EE) und durch ergänzende Informationen zur Berechtigung der Vertretung zu benennen. Hinweis: TN-Anträge sind explizit mit Anschreiben zu stellen; auf der Vergabeplattform sind hierzu Vorlagen eingestellt – alternativ ist die Verwend. formloser Anschreiben möglich. # 5.1.6.1.2) Eigenerklärung (EE). Eine EE (Dateivorlage in Vergabeunterlagen) ist verlangt. Diese dient als vorläufiger Beleg des Nicht-Vorliegens von Ausschlussgründen und ist mit dem vollständigen Vor- u. Zunamen des Erstellers zu versehen. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist die EE für jedes Mitglied einzeln vorzulegen. Ergänzend zur EE werden weitere Belege zur Eignung verlangt, die in dieser Bekanntmachung genannt sind. # 5.1.6.1.3) Bewerbergemeinschaften (BG). BG sind zugelassen, wenn alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften u. ein geschäftsführendes Mitglied als bevollmächtigter Vertreter bestimmt ist, auch über die Auflösung der BG (später Bieter-/Arbeitsgemeinschaft) hinaus. In diesem Fall ist mit dem TN-Antrag eine entsprechende von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterzeichnete Erklärung in eingescannter Form einzureichen. # 5.1.6.1.4) Unterauftrag (UA). Bei beabsichtigter Vergabe eines UA wird mit dem TN-Antrag eine Erklärung des Bewerbers verlangt, welche Teile u. Anteile des Auftrags das Unternehmen beabsichtigt als UA zu vergeben; vom beabsichtigten UA-Nehmer ist die EE separat vorzulegen. # 5.1.6.1.5) Verpflichtungserklärungen (VE). VE der Unternehmer, an die ein UA vergeben werden soll, werden von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und sind spätestens mit dem Angebot elektronisch vorzulegen. # 5.1.6.1.6) Originale. Vor einer Vergabe bzw. im Auftragsfall sind die vorstehenden Nachweise u. Erklärungen auf Anforderung in angemessener Frist im Original vorzulegen. # 5.1.6.1.7) Erläuterung zur Prüfung und Auswertung der Teilnahmeanträge. Der Auftraggeber fordert gemäß § 42 Abs. 2 VgV nur diejenigen Bewerber zur Abgabe eines Angebotes auf, die die Teilnahmebedingungen erfüllen, ihre Eignung nachgewiesen haben und nicht ausgeschlossen worden sind. Die Prüfung der Teilnahmebedingungen (insbesondere Vollständigkeit und formale sowie inhaltliche Richtigkeit der geforderten Unterlagen) erfolgt anhand der Vergabeunterlage „Auswertungsbogen Teilnahmebedingungen“. Der Auftraggeber begrenzt gemäß § 51 Abs. 2 VgV die Anzahl der geeigneten Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, durch Anwendung der unter Ziffer 5.1.9 bekanntgemachten Auswahlkriterien einschließlich ihrer Gewichtung. Die Auswahl erfolgt anhand der erreichten Gesamtpunktzahl aus den gewichteten Auswahlkriterien gemäß der Vergabeunterlage „Bewertungsbogen Auswahlkriterien“. Die Bewerber mit den höchsten Gesamtpunktzahlen werden zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Bei Punktgleichheit auf dem letzten zur Angebotsabgabe berechtigenden Rang entscheidet das Los.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: # 5.1.9.1.1) Registereintrag. Vorlage eines aktuellen Nachweises über die Eintragung in einem Berufs- od. Handelsregister (HR) zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als ein Jahr. Bei ausländ. Bewerbern durch eine Bescheinigung der zuständ. Behörde des Herkunftslandes, ggf. mit zugehöriger Übersetzung. Bei Unternehmen, die nicht zur Eintragung in ein HR o.ä. verpflichtet sind, durch Eigenerklärung. Aus dem Nachweis sollen die Rechtsform u. die Berechtigung der Person(en) für die rechtsgeschäftliche Unterzeichnung des Antrags u. der verlangten Erklärungen zweifelsfrei hervorgehen. Im Fall einer Bewerber-/Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft ein sep. Nachweis vorzulegen. # 5.1.9.1.2) Berufshaftpflichtversicherung (BHV). Nachweis zur BHV mit Mindestdeckungssummen (MDS) wie unten genannt. Ersatzweise Bescheinigung einer Versicherung, dass im Auftragsfall der Abschluss einer BHV entsprechender Deckung zugesagt ist. Der Nachweis wird von den Bewerbern verlangt, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, und ist spätestens mit dem Angebot vorzulegen. Im Fall einer Bietergemeinschaft wird für jedes Mitglied der Gemeinschaft ein separater Nachweis gefordert, soweit dieses eigene leistungsrelevante Leistungen erbringt. Geforderte MDS: Für Personenschäden: 2,0 Mio. EUR. Für sonstige Schäden: 2,0 Mio. EUR. # 5.1.9.1.3) Personal/Beschäftigte. Erklärung, aus der die Zahl der Führungskräfte des Unternehmens und die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl in den letzten drei Jahren ersichtlich ist, inkl. Angabe der Anzahl der Ingenieure und Architekten); wird im Formular EE als Eigenerklärung abgefragt. Im Fall einer Bietergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft eine separate Erklärung vorzulegen. Der Bewerber muss mindestens über 2 Personen verfügen, die berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur/Architekt zu führen oder berechtigt sind, in Deutschland als Ingenieur/Architekt tätig zu werden, und für die ausgeschriebenen Leistungen als Projektteam bereitgestellt werden. Bei Bewerbungen auf mehrere Lose ist eine ausreichende Personalkapazität für jedes Los sicherzustellen. # 5.1.9.1.4) Benennung Schlüsselpersonal. Erklärung zu dem für die Erbringung der Leistung vorgesehenen Personal mit Nennung der Funktion im Projekt (Projektleiter [PL], stellvertretender Projektleiter [SPL], ggf. Fachprojektleiter, fachliche Zuständigkeiten) und Funktion beim Bewerber. Ergänzend werden für das verantwortliche Personal Angaben zur Berufsqualifikation verlangt. Die Angaben sind im Teilnahmeantrag zu machen; hierfür kann die Eigenerklärung (EE) verwendet werden. Ergänzende Unterlagen, insbesondere ein Organigramm oder eine Übersicht zur Aufgabenverteilung, können beigefügt werden. # 5.1.9.1.5) Personalreferenzen und Ausbildungsnachweise Schlüsselpersonal. Diese Unterlagen werden erst in der 2. Stufe des Vergabeverfahrens gefordert und müssen im Teilnahmewettbewerb noch NICHT eingereicht werden. Personalreferenzen müssen vom im Projekt eingesetzten Personal nachgewiesen werden (jeweils mind. 1 Ref. vom Projektleiter u. mind. 1 Ref. vom stellvertretenden Projektleiter, andere Ref. ggf. auch von Fachbearbeitern). Eine Bewertung der Personalreferenzen erfolgt nicht im Teilnahmewettbewerb, sondern ausschließlich im Rahmen der Zuschlagswertung der zweiten Verfahrensstufe. # 5.1.9.1.6) Qualitätssicherung. Erklärung des Bewerbers zu den Maßnahmen zur Gewährleistung der Qualität seiner Leistungen im Hinblick auf Zufriedenheit des Auftraggebers, fachliche Korrektheit, Wirtschaftlichkeit, Termintreue, Flexibilität, Datenaustausch und Dokumentation (Eigenerklärung im Dokument EE, ggf. ergänzt durch geeignete Nachweise, z.B. Zertifikate).

Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: # 5.1.9.2.1) Umsatz. Erklärung über den Gesamtumsatz und den spezifischen Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags in den letzten drei Geschäftsjahren in Form einer Eigenerklärung; wird im Formular EE (Vergabeunterlagen) abgefragt. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft ist für jedes Mitglied der Gemeinschaft eine separate Erklärung vorzulegen. Bei Neugründungen sind die vorhandenen Geschäftsjahre anzugeben. Der aus den vorhandenen Angaben ermittelte durchschnittliche spezifische Jahresumsatz wird wie folgt gewertet: < 50.000 EUR/a = 1 Pkt., < 100.000 EUR/a = 2 Pkt., < 150.000 EUR/a = 3 Pkt., < 200.000 EUR/a = 4 Pkt., >= 200.000 EUR/a = 5 Pkt. Die vergebenen Punkte werden mit der genannten Wichtung durch Multiplikation gewertet. Umsatz: Wichtung: 15. Max. gewichtete Punktzahl: 75. Die Bewertung dient ausschließlich der Auswahl der Bewerber für die zweite Verfahrensstufe.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit # 5.1.9.3.1) Referenzen des Bewerbers (Unternehmen). Nachweis geeigneter Unternehmensreferenzen des Bewerbers über ausgeführte Leistungen, die unter Beachtung der weiter unten aufgeführten Mindeststandards ganz oder teilweise den anstehenden Aufgaben entsprechen. Referenzen können entweder vom Bewerber selbst (bei Bewerbergemeinschaften: von mind. einem Mitglied der Gemeinschaft) oder von einem im aktuellen Verfahren benannten Nachunternehmer im Rahmen der Eignungsleihe erbracht werden. Referenzen dürfen zum Zeitpunkt der Bewerbungsfrist nicht älter als 10 Jahre sein. Zu den Referenzen werden jeweils folgende Angaben gefordert, die obligatorisch im Formular „Eignungskriterien Bewerber“ anzugeben sind: Projektbezeichnung, Kosten der Maßnahme bzw. Honorar der Dienstleistung, Auftragnehmer, Auftraggeber mit Ansprechpartner u. Kontaktdaten, Ausführungsort, Objekttyp und -größe, erbrachte Leistungen bzw. Leistungsphasen und Honorarzonen (soweit zutreffend), Zeitraum der Leistungserbringung (für abgeschlossene Leistungen/Leistungsphasen). Referenzen werden einer differenzierten Bewertung unterzogen. Die Bewertung erfolgt anhand des Grades der Vergleichbarkeit und Qualität der Referenz, bestehend aus einer Grundbewertung (Erfüllung der Mindeststandards) sowie ggf. Zusatzpunkten für optionale Leistungsinhalte. Je Referenz werden jeweils max. 5 Punkte vergeben und mit der genannten Wichtung durch Multiplikation gewertet. Zu den geforderten Referenzangaben können optional beschreibende Darstellungen auf max. jeweils zwei DIN A4-Seiten eingereicht werden (Gestaltung freigestellt). Mindestanforderungen (Eignung): Je Bewerber ist jeweils mindestens eine geeignete Referenz nachzuweisen für: - Tragwerksplanung Lager-/Industriehalle o.vglb. - Tragwerksplanung befahrbarer unterirdischer Kanal o.vglb. Die Referenzen Ref. 1 und Ref. 2 sind Mindestreferenzen. Werden die Mindeststandards für Ref. 1 oder Ref. 2 nicht erfüllt, wird der Bewerber vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Die Referenzen Ref. 3 und Ref. 4 sind zusätzliche Auswahlkriterien. Werden diese nicht oder nicht wertbar nachgewiesen, erhält der Bewerber hierfür 0 Punkte, ohne dass dies allein zum Ausschluss führt. Referenz-Anforderungen. Ref. 1 = MINDESTREFERENZ = Tragwerksplanung Lager-/Industriehalle o.vglb. Mindeststandard: Tragwerksplanung nach § 51 HOAI für Lagerhalle, Industriehalle o.vglb., mit Brutto-Grundfläche >= 500 m² und Brutto-Rauminhalt >= 5.000 m³, mit mind.: LPH 3-6, Honorarzone II, anrechenbare Kosten >= 0,5 Mio. EUR [4,0 Pkt.]. Optional kombiniert mit (Zusatzpunkte): a) Palettenregale o.vglb. [1,0 Pkt.]. Ref. 1: Wichtung: 30. Max. gewichtete Punktzahl: 150. Ref. 2 = MINDESTREFERENZ = Tragwerksplanung befahrbarer unterirdischer Kanal o.vglb.. Mindeststandard: Tragwerksplanung nach § 51 HOAI für überfahrbarer unterirdischer Kanal o.vglb., mit mind.: Honorarzone II, LP3 bis LP6, LKW-überfahrbar (SLW 60) [4,0 Pkt.]. Optional kombiniert mit (Zusatzpunkte): a) unterirdisch begehbar [1,0 Pkt.]. Ref. 2: Wichtung: 30. Max. gewichtete Punktzahl: 150. Ref. 3 = Standsicherheitsnachweise für Verbaumaßnahmen. Mindeststandard: Standsicherheitsnachweise für Verbaumaßnahmen mit Trägerbohlwand o.vglb. [4,0 Pkt.]. Optional kombiniert mit (Zusatzpunkte): a) Grundwasserschwankungsbereich [1,0 Pkt.]. Ref. 3: Wichtung: 15. Max. gewichtete Punktzahl: 75. Ref. 4 = Tragwerksplanung Gebäude mit Dach-PV-Anlage. Mindeststandard: Tragwerksplanung nach § 51 HOAI für Gebäude mit Dach-PV-Anlage, PV-Fläche >= 500 m², mit mind.: LP3 bis LP6 [5,0 Pkt.]. Ref. 4: Wichtung: 10. Max. gewichtete Punktzahl: 50. Referenzen 1-4: Max. gewichtete Punktzahl: 425.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorar (Preis)
Beschreibung: Das niedrigste wertungsfähige Honorar (Bruttohonorar inkl. Nebenkosten), dessen Auskömmlichkeit geprüft wurde und das nicht nach § 60 VgV ausgeschlossen wurde, erhält die Maximalpunktzahl von 30 Punkten. Die Bewertung der Angebote erfolgt nach folgender Formel: Punkte = (niedrigstes wertungsfähiges Honorar / Honorarangebot des jeweiligen Bieters) × 30. Die Rundung erfolgt auf zwei Nachkommastellen. Siehe auch Vergabeunterlagen „Zuschlagskriterien“.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungskriterien - Personalreferenzen Schlüsselpersonal
Beschreibung: Im Zuschlagskriterium „Personalreferenzen Schlüsselpersonal“ erfolgt die Bewertung der Qualität des konkret für die Auftragsausführung vorgesehenen Schlüsselpersonals. Die Bewertung erfolgt unabhängig von der Eignungsprüfung. Vom Bieter sind insgesamt zwei Personalreferenzen vorzulegen. Davon muss mindestens eine Referenz durch den vorgesehenen Projektleiter sowie mindestens eine durch den stellvertretenden Projektleiter erbracht werden. Die Referenzen müssen jeweils von dem konkret vorgesehenen Personal stammen. Zur Vorlage ist die Vergabeunterlage „Personalreferenzen“ zu verwenden, in der die verbindliche Reihenfolge der Referenzen sowie die Anforderungen an die Referenzen festgelegt sind. Jede Referenz wird mit bis zu 5 Punkten bewertet. Die Bewertung erfolgt anhand des Grades der Projektzuordnung und Vergleichbarkeit der Referenz mit dem ausgeschriebenen Auftrag, insbesondere unter Berücksichtigung der Vergleichbarkeit der Projektart und Aufgabenstellung, der erbrachten Leistungen sowie des Projektumfangs und der Projektkomplexität. Die Bewertung erfolgt nach einem abgestuften Punktesystem. Die für die einzelnen Referenzen vergebenen Punkte werden in der Angebotsbewertung gleich gewichtet. Die für die erste Referenz erzielten Punkte werden mit dem Faktor 10 multipliziert, die Punkte der zweiten Referenz mit dem Faktor 10. Die so ermittelten gewichteten Punktzahlen werden addiert. Die maximal erreichbare gewichtete Gesamtpunktzahl beträgt 100 Punkte. Die Bewertung der Angebote erfolgt nach folgender Formel: Punkte = (Punkte Personalreferenzen des jeweiligen Bieters / höchste erreichte Punktzahl eines Bieters) × 14. Die Rundung erfolgt auf zwei Nachkommastellen. Siehe auch Vergabeunterlagen „Zuschlagskriterien“.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 14
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungskriterien - Vorstellung in der Verhandlung
Beschreibung: Bestandteil des Zuschlagskriteriums sind Unterkriterien, die entsprechend ihrer Gewichtung in die Gesamtbewertung einbezogen werden. Für jedes Unterkriterium werden jeweils max. 5 Punkte vergeben und mit der genannten Wichtung durch Multiplikation die gewichtete Punktzahl ermittelt. Die Kriterien und die jeweilige Punktedefinition sind in der Vergabeunterlage „Hinweise zum Vergabeverfahren“ detailliert beschrieben. Die Bewertung erfolgt anhand folgender Unterkriterien: - Projektleiter: Aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke zur Persönlichkeit: Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit und Flexibilität, ergebnisorientiertes Handeln (Wichtung: 16. Max. gewichtete Punktzahl: 80). - Stellvertretender Projektleiter: Aus dem Bietergespräch gewonnene Eindrücke zur Persönlichkeit: Kommunikationsfähigkeit, Teamfähigkeit, Organisationsfähigkeit und Flexibilität, ergebnisorientiertes Handeln (Wichtung: 14. Max. gewichtete Punktzahl: 70). - Aussagen zur Projektorganisation und zu Erfahrungen des vorgesehenen Projektteams hinsichtlich erfolgreicher Zusammenarbeit in der vorgesehenen Konstellation bei früheren Maßnahmen (Wichtung: 10. Max. gewichtete Punktzahl: 50). - Aus der Präsentation eines vergleichbaren Projektes erkennbare Vergleichbarkeit mit dem zu vergebenden Projekt, ggf. Teil-Aspekte aus mehreren Projekten (Wichtung: 10. Max. gewichtete Punktzahl: 50). - Vorgestellte Inhalte zur Herangehensweise an die vorliegende Aufgabenstellung, mit beispielhafter Darstellung einzelner Besonderheiten des Projektes, relevanter Lösungsansätze und Aussagen zur Projektabwicklung (Wichtung: 10. Max. gewichtete Punktzahl: 50). - vorgestellte Methoden zur Termin- und Kostenverfolgung im Projekt, Qualitätssicherung (Wichtung: 10. Max. gewichtete Punktzahl: 50). - Aussagen und Zusicherungen zur Verfügbarkeit und zur Präsenz des Schlüsselpersonals vor Ort (Wichtung: 5. Max. gewichtete Punktzahl: 25). - Gesamteindruck der Präsentation, insbesondere Struktur, Nachvollziehbarkeit, Verständlichkeit, Einhaltung der Zeitvorgabe sowie Qualität der visuellen Darstellung (Wichtung: 5. Max. gewichtete Punktzahl: 25). Summe für alle Unterkriterien: Max. gewichtete Punktzahl: 400. Die Bewertung erfolgt anhand beobachtbarer und nachvollziehbarer Kriterien, insbesondere: Struktur und Nachvollziehbarkeit der Antworten, Klarheit und Verständlichkeit der Darstellung, Bezug zur Aufgabenstellung, Konsistenz der Aussagen innerhalb des Projektteams. Die Bewertung der Angebote erfolgt nach folgender Formel: Punkte = (Punkte Verhandlung des jeweiligen Bieters / Höchste erreichte Punktzahl eines Bieters) × 56. Die Rundung erfolgt auf zwei Nachkommastellen. Siehe auch Vergabeunterlagen „Zuschlagskriterien“.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 56
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E39123319
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E39123319
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 31/08/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Für die Erbringung der Leistung des verantwortlichen Projektleiters wird eine Berufsqualifikation als Ingenieur, Architekt oder vergleichbar im Sinn der §§ 75 (1) und (2) VgV gefordert. § 75 (3) VgV gilt entsprechend. Ein Nachweis der Berufszulassung für die verantwortliche Person ist spätestens mit Angebotsabgabe vorzulegen (z.B. Diplomzeugnis, Eintrag in ein Berufsregister). Juristische Personen und Gesellschaften haben die Stellung der Person anzugeben, für welche ein Nachweis beigefügt ist, sowie eine Eigenerklärung zur Übernahme der inhaltlichen Projektführung durch diese Person, siehe auch Erklärung zum Personal. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist eine solche Erklärung für ein Mitglied beizufügen. Änderungen im Hinblick auf das vom Bewerber benannte Schlüsselpersonal (Projektleiter, Stellv. Projektleiter) und die Verteilung der Funktionen sind nach der Zuschlagserteilung nur mit Zustimmung des Auftraggebers zulässig. Dies betrifft auch die Beauftragung anderer Nachunternehmer.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima - Vergabekammer -
Informationen über die Überprüfungsfristen: Auf die Bestimmungen des § 160 GWB zu Anträgen für Nachprüfungsverfahren wird hingewiesen. § 160 GWB - Einleitung, Antrag. (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Wirtschaftsbetrieb Mainz AöR
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Wirtschaftsbetrieb Mainz AöR
Organisation, die Angebote bearbeitet: Wirtschaftsbetrieb Mainz AöR

8. Organisationen

8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Wirtschaftsbetrieb Mainz AöR
Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00004114
Postanschrift: Industriestr. 70
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55120
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
Telefon: 06131-12-3395
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima - Vergabekammer -
Registrierungsnummer: Leitweg-ID: 07-0001801100000-05
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
Telefon: +49 6131 162234
Fax: +49 6131 162113
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 10e4cf17-46a4-4d9a-a342-6ff1f9ff5c47 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 28/07/2026 10:26:07 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 528699-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 145/2026
Datum der Veröffentlichung: 30/07/2026