Adenau
Albig
Alflen
Altenahr
Altenkirchen (Westerwald)
Altrip
Alzey
Andernach
Annweiler am Trifels
Antweiler
Arzfeld
Asbach (Westerwald)
Bad Bergzabern
Bad Breisig
Bad Dürkheim
Bad Ems
Bad Kreuznach
Bad Marienberg
Bad Neuenahr-Ahrweiler
Bad Sobernheim
Badem
Baumholder
Beckum
Bellheim
Bendorf
Bernkastel-Kues
Betzdorf
Beuren (Hochwald)
Billigheim-Ingenheim
Bingen am Rhein
Birkenfeld
Bitburg
Bobenheim-Roxheim
Bodenheim
Böhl-Iggelheim
Bolanden
Boppard
Bornheim (Pfalz)
Bruchmühlbach-Miesau
Budenheim
Burgbrohl
Cochem
Daaden
Dahn
Dannstadt-Schauernheim
Daubach (Westerwald)
Daun
Deidesheim
Dernau
Dernbach
Dhronecken
Dierdorf
Diez
Dudeldorf
Edenkoben
Eich
Eisenberg
Emmelshausen
Enkenbach-Alsenborn
Erpolzheim
Faid
Flomborn
Frankenthal
Freckenfeld
Freinsheim
Gau-Bickelheim
Germersheim
Gerolstein
Göllheim
Großmaischeid
Grünstadt
Hachenburg
Hagenbach
Hamm
Haßloch
Hatzenbühl
Hauenstein
Heidesheim am Rhein
Hermeskeil
Herrstein
Herxheim bei Landau
Heßheim
Hillesheim
Hinterweidenthal
Hochspeyer
Hof (Westerwald)
Höhr-Grenzhausen
Holzerath
Idar-Oberstein
Ingelheim am Rhein
Jockgrim
Johanniskreuz
Kaisersesch
Kaiserslautern
Kandel
Kanzem
Kappel
Kastellaun
Katzenelnbogen
Kelberg
Kell am See
Kempenich
Kempfeld
Kettig
Kirchberg
Kirchen
Kirchheimbolanden
Kirn
Klingenmünster
Koblenz
Konz
Kröv
Kruft
Kusel
Lahnstein
Lambrecht
Lambsheim
Landau in der Pfalz
Landstuhl
Langenlonsheim
Lauterecken
Limburgerhof
Lingenfeld
Linz am Rhein
Longkamp
Ludwigshafen am Rhein
Maikammer
Mainz
Maxdorf
Mayen
Mayschoß
Mendig
Mertloch
Meudt
Monsheim
Montabaur
Morbach
Mörsdorf
Moschheim
Mülheim-Kärlich
Münster-Sarmsheim
Mutterstadt
Nassau
Nastätten
Nentershausen
Neuerburg
Neustadt an der Weinstraße
Neuwied
Nickenich
Nieder-Olm
Niederwerth
Niederzissen
Oberkail
Oberwesel
Ochtendung
Offenbach an der Queich
Oppenheim
Osthofen
Otterberg
Pellingen
Pirmasens
Plaidt
Polch
Prüm
Puderbach
Ramstein-Miesenbach
Ransbach-Baumbach
Reinsfeld
Remagen
Rengsdorf
Rennerod
Rhaunen
Rhodt unter Rietburg
Rockenhausen
Rodalben
Rodder
Rüdesheim (Nahe)
Rülzheim
Saarburg
Sankt Goar
Sankt Goarshausen
Schifferstadt
Schönenberg-Kübelberg
Schweich
Selters
Simmern Hunsrück
Sinzig
Speicher (Eifel)
Speyer
Sprendlingen
Stromberg
Thaleischweiler-Fröschen
Thalfang
Traben-Trarbach
Trier
Trierweiler
Ulmen
Unkel
Vallendar
Wachenheim an der Weinstraße
Waldbreitbach
Waldfischbach-Burgalben
Waldrach
Waldsee
Wallhausen (bei Bad Kreuznach)
Weilerbach
Weißenthurm
Westerburg
Wiesbaum
Windesheim
Winnweiler
Wirges
Wissen
Wittlich
Wolfstein
Wöllstein
Wolsfeld
Worms
Wörrstadt
Wörth am Rhein
Zell
Zweibrücken

Deutschland – Softwarepaket und Informationssysteme – Integriertes Geschäfts- und Personalmanagementsystem

352765-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Softwarepaket und Informationssysteme – Integriertes Geschäfts- und Personalmanagementsystem
OJ S 98/2026 22/05/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Lieferleistungen - Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: ppa - Pfälzische Pensionsanstalt
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Integriertes Geschäfts- und Personalmanagementsystem
Beschreibung: Gegenstand der Beschaffung ist ein integriertes Geschäfts- und Personalmanagementsystem einschließlich Softwarebereitstellung im Software-as-a-Service-Modell (SaaS), Cloudbetrieb, Implementierungsleistungen sowie Application-Management-Services (AMS) zur Abbildung der personalwirtschaftlichen, beamtenversorgungsrechtlichen, finanzwirtschaftlichen und administrativen Prozesse des Auftraggebers. Die Beschaffung umfasst die Bereitstellung und den Betrieb der Standardsoftware einschließlich Herstellerwartung und Support (Los 1) sowie die Implementierungs-, Migrations-, Schulungs-, Unterstützungs- und Application-Management-Leistungen (Los 2). Mit der Beschaffung des Systems verfolgt die ausschreibende Stelle das übergeordnete Ziel, ihre administrativen, personalwirtschaftlichen und finanzbezogenen Kernprozesse vollständig digitalisiert, standardisiert und auf eine zukunftssichere technische Grundlage zu stellen. Das System soll die Effizienz der Verwaltungsabläufe steigern, die Datenqualität und Nachvollziehbarkeit erhöhen, die Rechtssicherheit stärken und die Steuerungs- und Entscheidungsfähigkeit der Organisation verbessern. Die derzeitige Systemlandschaft ist geprägt durch heterogene Einzellösungen, eingeschränkte Integrationsfähigkeit und einen hohen Anteil manueller Bearbeitungsschritte. Dies führt zu redundanten Daten, einem erhöhten Fehlerpotenzial und einer erschwerten revisionssicheren Nachvollziehbarkeit von Prozessen. Vor diesem Hintergrund ist die Einführung eines modernen, integrierten Systems erforderlich, das sämtliche Kernprozesse der Verwaltung auf einer konsistenten, durchgängigen und skalierbaren Plattform abbildet. Die Zielsetzung der Beschaffung lässt sich wie folgt konkretisieren: a) Sicherer Betrieb in einer kontrollierten Umgebung: Durch die Bereitstellung des integrierten Geschäfts- und Personalmanagementsystems in einer Private-Cloud-Infrastruktur werden mandantenisolierte, geschützte und DSGVO-konforme Datenverarbeitungsprozesse gewährleistet. Dies umfasst insbesondere die sichere Verarbeitung personenbezogener Daten sowie die Einhaltung relevanter gesetzlicher Vorgaben wie BDSG und LDSG RLP. b) Zukunftsfähige, integrierte Prozesse: Einheitliche digitale Abläufe über alle Kernbereiche der Verwaltung – einschließlich Personal, Beamtenversorgung, Finanzen und Controlling – ermöglichen eine durchgängige, transparente und standardisierte Prozessgestaltung. Die systemübergreifende Konsistenz der Daten schafft eine belastbare Grundlage für operative und strategische Entscheidungen. c) Reduzierung manueller Aufwände: Standardisierte Workflows, automatisierte Routinetätigkeiten und integrierte Reporting- und Analysefunktionen entlasten Mitarbeitende, reduzieren Fehlerpotenziale und schaffen Kapazitäten für wertschöpfende Aufgaben. Gleichzeitig wird eine faktenbasierte Steuerung durch konsistente, aktuelle und qualitätsgesicherte Daten ermöglicht. d) Rechtssicherheit und Compliance: Es bildet alle relevanten rechtlichen Vorgaben ab, insbesondere im Hinblick auf Datenschutz, Rechnungswesen, Haushalts- und Beamtenrecht. Revisionssichere Dokumentation, nachvollziehbare Prüf- und Genehmigungsprozesse sowie standardisierte Prüfschritte gewährleisten die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen. e) Skalierbarkeit und Flexibilität: Die Private-Cloud-Umgebung erlaubt eine flexible Anpassung an steigende Datenmengen, wachsende Nutzerzahlen und zukünftige organisatorische Anforderungen. Dadurch wird das System zukunftssicher, erweiterbar und leistungsfähig für die langfristige Unterstützung der Verwaltungsprozesse. Durch die Implementierung eines integrierten Geschäfts- und Personalmanagementsystem in der Private Cloud entsteht somit eine integrierte, standardisierte und revisionssichere digitale Infrastruktur, welche die Grundlage für die kontinuierliche Digitalisierung und Optimierung der Kernprozesse der Verwaltung bildet. Das System ermöglicht eine effiziente, transparente und rechtskonforme Abbildung aller relevanten Vorgänge, reduziert redundante Prozesse und steigert die Steuerungsfähigkeit auf allen Ebenen der Organisation.
Kennung des Verfahrens: 94bd52bb-5574-43d9-b048-b27fb6ec2ffa
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Zusätzliche Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Bad Dürkheim
Postleitzahl: 67098
Land, Gliederung (NUTS): Bad Dürkheim (DEB3C)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.5.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 2
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 2
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Der Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Eignungsgeber jeweils erklärt, dass keine Ausschlussgründe gemäß 123 GWB vorliegen. Zu den Ausschlussgründen zählen die folgenden Straftaten nach: § 129 des Strafgesetzbuchs (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a des Strafgesetzbuchs (Bildung terroristischer Vereinigungen) oder § 129b des Strafgesetzbuchs (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland). Es wird auf die Möglichkeit der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB hingewiesen.
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Der Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Eignungsgeber jeweils erklärt, dass keine Ausschlussgründe gemäß 123 GWB vorliegen. Zu den Ausschlussgründen zählen die folgenden Straftaten nach: § 89c des Strafgesetzbuchs (Terrorismusfinanzierung) oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Absatz 2 Nummer 2 des Strafgesetzbuchs zu begehen, § 261 des Strafgesetzbuchs (Geldwäsche; Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte). Es wird auf die Möglichkeit der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB hingewiesen.
Betrug: Der Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Eignungsgeber jeweils erklärt, dass keine Ausschlussgründe gemäß 123 GWB vorliegen. Zu den Ausschlussgründen zählen die folgenden Straftaten nach: § 263 des Strafgesetzbuchs (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, § 264 des Strafgesetzbuchs (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden. Es wird auf die Möglichkeit der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB hingewiesen.
Korruption: Der Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Eignungsgeber jeweils erklärt, dass keine Ausschlussgründe gemäß 123 GWB vorliegen. Zu den Ausschlussgründen zählen die folgenden Straftaten nach: § 299 des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr), §§ 299a und 299b des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung im Gesundheitswesen), § 108e des Strafgesetzbuchs (Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern), und §§ 333 und 334 des Strafgesetzbuchs (Vorteilsgewährung und Bestechung), jeweils auch in Verbindung mit § 335a des Strafgesetzbuchs (Ausländische und internationale Bedienstete), Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr). Es wird auf die Möglichkeit der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB hingewiesen.
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: der Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Eignungsgeber jeweils erklärt, dass keine Ausschlussgründe gemäß 123 GWB vorliegen. Zu den Ausschlussgründen zählen die folgenden Straftaten nach: §§ 232, 232a Absatz 1 bis 5, den §§ 232b bis 233a des Strafgesetzbuches (Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsarbeit, Ausbeutung der Arbeitskraft, Ausbeutung unter Ausnutzung einer Freiheitsberaubung). Es wird auf die Möglichkeit der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB hingewiesen.
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Weiter erklärt der Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Eignungsgeber jeweils dass der in § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB genannte Ausschlussgrund nicht auf das Unternehmen zutrifft: Das Unternehmen ist seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nicht nachgekommen und dies wurde durch eine rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung festgestellt. Es wird auf die Möglichkeit der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB hingewiesen.
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Weiter erklärt der Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Eignungsgeber jeweils entweder, dass keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen, oder gibt bestehende fakultative Ausschlussgründe in der Bewerbung an. Zu den fakultativen Ausschlussgründen zählen folgende Punkte: das Unternehmen hat bei der Ausführung öffentlicher Aufträge gegen geltende umwelt-, sozial- und arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen. Es wird auf die Möglichkeit der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB hingewiesen.
Zahlungsunfähigkeit: Weiter erklärt der Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Eignungsgeber jeweils entweder, dass keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen, oder gibt bestehende fakultative Ausschlussgründe in der Bewerbung an. Zu den fakultativen Ausschlussgründen zählen folgende Punkte: das Unternehmen ist zahlungsunfähig, über das Vermögen des Unternehmens wurde ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet, die Eröffnung eines solchen Verfahrens wurde mangels Masse abgelehnt, das Unternehmen befindet sich im Verfahren der Liquidation oder es hat seine Tätigkeit eingestellt. Es wird auf die Möglichkeit der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB hingewiesen.
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Weiter erklärt der Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Eignungsgeber jeweils entweder, dass keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen, oder gibt bestehende fakultative Ausschlussgründe in der Bewerbung an. Zu den fakultativen Ausschlussgründen zählen folgende Punkte: das Unternehmen oder eine Person, die nach § 123 Absatz 3 GWB für das Unternehmen verantwortlich handelt oder handelte, hat im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nachweislich eine schwere Verfehlung begangen, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt werden könnte. Es wird auf die Möglichkeit der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB hingewiesen.
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Weiter erklärt der Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Eignungsgeber jeweils entweder, dass keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen, oder gibt bestehende fakultative Ausschlussgründe in der Bewerbung an. Zu den fakultativen Ausschlussgründen zählen folgende Punkte: das Unternehmen hat Vereinbarungen mit anderen Unternehmen getroffen, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken. Es wird auf die Möglichkeit der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB hingewiesen.
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Weiter erklärt der Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Eignungsgeber jeweils entweder, dass keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen, oder gibt bestehende fakultative Ausschlussgründe in der Bewerbung an. Zu den fakultativen Ausschlussgründen zählen folgende Punkte: es besteht ein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den öffentlichen Auftraggeber tätigen Person bei der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte und der durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen nicht wirksam beseitigt werden kann. Es wird auf die Möglichkeit der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB hingewiesen.
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Weiter erklärt der Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Eignungsgeber jeweils entweder, dass keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen, oder gibt bestehende fakultative Ausschlussgründe in der Bewerbung an. Zu den fakultativen Ausschlussgründen zählen folgende Punkte: eine Wettbewerbsverzerrung resultiert daraus, dass das Unternehmen bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen war, und diese Wettbewerbsverzerrung nicht durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen beseitigt werden kann. Es wird auf die Möglichkeit der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB hingewiesen.
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Weiter erklärt der Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Eignungsgeber jeweils entweder, dass keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen, oder gibt bestehende fakultative Ausschlussgründe in der Bewerbung an. Zu den fakultativen Ausschlussgründen zählt folgender Punkt: das Unternehmen hat eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt und dies hat zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt. Es wird auf die Möglichkeit der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB hingewiesen.
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Weiter erklärt der Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Eignungsgeber jeweils entweder, dass keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen, oder gibt bestehende fakultative Ausschlussgründe in der Bewerbung an. Zu den fakultativen Ausschlussgründen zählen folgende Punkte: das Unternehmen hat in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungskriterien eine schwerwiegende Täuschung begangen, Auskünfte zurückgehalten oder erforderliche Nachweise nicht übermittelt oder, das Unternehmen hat versucht, a) die Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftraggebers in unzulässiger Weise zu beeinflussen, b) vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder c) irreführende Informationen zu übermitteln, die die Vergabeentscheidung des öffentlichen Auftraggebers erheblich beeinflussen könnten, oder das Unternehmen hat fahrlässig oder vorsätzlich solche irreführenden Informationen übermittelt. Es wird auf die Möglichkeit der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB hingewiesen.
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes, § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes und § 22 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes vom 16. Juli 2021 (BGBl. I S. 2959) bleiben unberührt. Der Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Eignungsgeber reicht die Tariftreueerklärung nach § 4 Abs. 2 des rheinland-pfälzischen Landesgesetzes zur Gewährleistung von Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Auftragsvergaben (Landestariftreuegesetz – LTTG), zuletzt geändert durch Gesetz vom 26. November 2019 (GVBl. S. 334) mit der Bewerbung ein. // Weiter erklärt der Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Eignungsgeber, dass im Falle des Einsatzes von Nachunternehmern ausschließlich solche Nachunternehmer eingesetzt werden, für die kein Ausschlussgrund gemäß § 123 GWB vorliegt. Sollte ein fakultativer Ausschlussgrund bei einem Nachunternehmer nach § 124 GWB vorliegen, wird der Bewerber dies in der Bewerbung angeben. Es wird auf die Möglichkeit der Selbstreinigung gemäß § 125 GWB hingewiesen. Die Vergabestelle / der Auftraggeber behält sich vor, die Eignung der Nachunternehmer zu überprüfen. // Der Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Eignungsgeber reicht als "Eigenerklärung RUS-Sanktionen" mit der Bewerbung folgende Erklärungen ein: 1) Der/ die Bewerber gehört/gehören nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, genannten Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. 2) Die am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt, gehören ebenfalls nicht zu dem in der Vorschrift genannten Personenkreis mit einem Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift. 3) Es wird bestätigt und sichergestellt, dass auch während der Vertragslaufzeit keine als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen eingesetzt werden, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt. 4) Es wird ebenso bestätigt, dass der Bewerber, jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft sowie jeder Eignungsgeber (und die Unternehmen, die Mitglieder des Konsortiums sind, oder deren Subunternehmer), ist nicht Gegenstand von EU-Sanktionen, wie bspw. denen gegen die in Anhang I der Verordnung (EU) Nr. 269/2014 aufgeführten Personen, und befindet sich auch nicht im Eigentum oder unter der Kontrolle der aufgeführten Personen. Das Kriterium, dass bei der Beurteilung zu berücksichtigen ist, ob eine juristische Person oder Organisation im Eigentum einer anderen Person oder Organisation steht, ist der Besitz von mehr als 50% der Eigentumsrechte an einer Organisation oder eine Mehrheitsbeteiligung an dieser.

5. Los

5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Los1: Software-Subscription (SaaS: Bereitstellung, Cloudbetrieb, Nutzungsrechte, Herstellersupport)
Beschreibung: Der Auftragnehmer des Loses 1 ist verantwortlich für die Bereitstellung und den technischen Betrieb der Standardsoftware sowie der zugrunde liegenden Systemplattform. Dies umfasst insbesondere: - Softwarebereitstellung - Cloudbetrieb - Lizenzierung und Nutzungsrechte - Betrieb der Systemumgebung - Sicherstellung von Verfügbarkeit, Performance und Skalierbarkeit - Herstellerwartung, insbesondere: Bereitstellung von Updates, Upgrades und Patches; Umsetzung gesetzlich zwingender Anpassungen im Standard und Technischer Herstellersupport. Für die Bereitstellung der Software sowie der damit verbundenen Leistungen gilt der EVB-IT Cloudvertrag mitsamt seinen Anlagen. Die angebotene Lösung muss auf dieser Vertragsgrundlage erbracht werden. Die angebotene Lösung ist im Software-as-a-Service-Modell (SaaS) in einer Private-Cloud-Umgebung nach den Mindestkriterien BSI C5 bereitzustellen. Die Private Cloud muss eine mandantenisolierte, sichere und kontrollierte Betriebsumgebung gewährleisten. Zum Zeitpunkt der Ausschreibung bestimmen sich die Größenordnungen wie folgt: - Personalstammsätze Personalwirtschaft: 115.000 - User Personalwirtschaft: 1.750 - Personalstammsätze Versorgung: 4.500 - User Versorgungssachbearbeitung: 25 - Workflow-User Finanzwesen: 150 - User zur Erstellung von E-Rechnungen: 20 - User für Buchhaltung und Controlling: 12 (davon 6 mit Leserechten) - Eingangsrechnungen ca. 2.300 / Jahr - Ausgangsrechnungen ca. 50.000 / Jahr Die Verarbeitung sensibler und personenbezogener Daten gemäß den geltenden gesetzlichen Vorgaben (insbesondere DSGVO) muss möglich sein.
Interne Kennung: LOT-0001 PL-004/2026-KB
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Zusätzliche Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48000000 Softwarepaket und Informationssysteme
Zusätzliche Einstufung (cpv): 48440000 Softwarepaket für die Finanzanalyse and Buchhaltung, 48450000 Softwarepaket für Zeiterfassung und Personalverwaltung, 72261000 Software-Unterstützung, 72267100 Wartung von Informationstechnologiesoftware, 72415000 Internetseitenbetreiberdienste, 72514000 Verwaltung von Computeranlagen, 72514200 Anlagenverwaltung für die Computersystementwicklung, 72268000 Bereitstellung von Software, 72400000 Internetdienste, 72510000 Mit der Datenverarbeitung verbundene Verwaltungsdienste
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Bad Dürkheim
Postleitzahl: 67098
Land, Gliederung (NUTS): Bad Dürkheim (DEB3C)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbegrenzt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: drei (3). Erreichen mehrere geeignete Bewerber die gleiche Punktzahl und platzieren sich hierdurch mehrere Bewerber auf Rang drei (3), werden sämtliche dieser Bewerber zur zweiten Phase des Verfahrens zugelassen. // Ausschließlich kaufmännische Nebenangebote sind zugelassen, soweit diese einen Rabatt für den Fall vorsehen, dass einem Bieter beide Lose gemeinsam zugeschlagen werden. //
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber hat die folgende Referenz (R1) nachzuweisen: Mindestens ein Referenzprojekt, das die Bereitstellung und den dauerhaften Betrieb einer vergleichbaren Softwareanwendung einschließlich Nutzungsüberlassung und Herstellersupport mit Serviceleistungen belegt. Die Referenz muss Leistungen des Anwendungssupports umfassen. Die Referenz muss eine Mindestlaufzeit von zwölf (12) Monaten aufweisen. Soweit der Vertrag zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist noch besteht, muss die tatsächliche Leistungserbringung zu diesem Zeitpunkt bereits seit mindestens zwölf (12) Monaten erfolgen. Maßgeblich für die zeitliche Einordnung der Referenz ist bei laufenden Verträgen der Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist, im Übrigen der Zeitpunkt der Beendigung des Vertrags. Die Referenz darf nicht vor dem 01.01.2023 beendet worden sein oder muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist seit mindestens zwölf (12) Monaten bestehen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber hat die folgende Referenz (R2) nachzuweisen: Der Bewerber hat mindestens ein Referenzprojekt, das den Betrieb einer vergleichbaren Private-Cloud-Infrastruktur im produktiven Einsatz belegt. Die Referenz muss eine Mindestlaufzeit von zwölf (12) Monaten aufweisen. Soweit der Vertrag zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist noch besteht, muss die tatsächliche Leistungserbringung zu diesem Zeitpunkt bereits seit mindestens zwölf (12) Monaten erfolgen. Maßgeblich für die zeitliche Einordnung der Referenz ist bei laufenden Verträgen der Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist, im Übrigen der Zeitpunkt der Beendigung des Vertrags. Die Referenz darf nicht vor dem 01.01.2023 beendet worden sein oder muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist seit mindestens zwölf (12) Monaten bestehen.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Sieht die Bewerbung des Bewerbers einen Nachunternehmereinsatz vor, hat er dies in der Bewerbung anzugeben. Der Bewerber hat die Leistungen, die er beabsichtigt an Nachunternehmer weiterzugeben, in das Nachunternehmerverzeichnis einzutragen und das Nachunternehmerverzeichnis mit seiner Bewerbung einzureichen. Nach Aufforderung hat der Bewerber nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Kapazitäten der Nachunternehmer zur Verfügung stehen. Die Nachunternehmen sind erst auf Anforderung namentlich zu benennen und die entsprechenden Eignungsnachweise und Verpflichtungserklärungen dieser vorzulegen. Die Vergabestelle / der Auftraggeber behält sich vor, die Eignung der Nachunternehmer zu überprüfen.

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat seine / ihre wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit durch Eigenerklärung nachzuweisen. Dabei müssen die folgenden Anforderungen insgesamt erfüllt sein: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft erklärt, dass der Umsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils mindestens EUR 2 Mio. netto betragen hat. Bei Bewerbergemeinschaften genügt es, wenn ihre Mitglieder insgesamt die vorstehend geforderten Umsätze erreichen. Soweit sich der Bewerber zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 VgV beruft, haften der Bewerber und der jeweilige Eignungsgeber entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemeinsam für die Auftragsausführung. Der Auftraggeber behält sich vor, zum Nachweis der erklärten Umsätze die Jahresabschlüsse der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre oder vergleichbare geeignete Nachweise anzufordern.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber muss über mindestens 50 festangestellte Mitarbeiter verfügen, die in Bereichen tätig sind, deren Leistungen mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Maßgeblich ist der Personalbestand zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist. Bei Bewerbergemeinschaften genügt es, wenn ihre Mitglieder insgesamt die vorstehend geforderte Anzahl an Mitarbeitern erreichen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme je Schadensfall pro Versicherungsjahr für - Sach- und Personenschäden: 1 Mio €uro - Vermögensschäden: 3 Mio €uro - Vermögensschäden durch IT-Fehler: 3 Mio €uro die mindestens zweifach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen, bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des EWR zugelassenen Versicherungsunternehmen mit der Bewerbung nachzuweisen. Der Nachweis ist durch eine aktuelle Versicherungsbestätigung – nicht älter als ein Jahr bzw. noch gültig – zu erbringen. Alternativ ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens ausreichend, mit der dieses den Abschluss der geforderten Versicherungsdeckung im Auftragsfall verbindlich zusichert; dies ist ebenso mit der Bewerbung einzureichen. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Haftpflichtversicherung in der geforderten Höhe entweder für jedes Mitglied gesondert oder für die Bewerbergemeinschaft insgesamt unter Einschluss aller Mitglieder als Projektversicherung nachzuweisen. Soweit der Bewerber im Rahmen der Leistungserbringung den Betrieb des Systems in einer Private-Cloud-Infrastruktur durch einen Eignungsgeber gemäß § 47 VgV vorsieht, ist der Nachweis der Haftpflichtversicherung auch für diesen Eignungsgeber vorzulegen und mit der Bewerbung einzureichen. Soweit der Bewerber im Rahmen der Eignungsleihe gemäß § 47 VgV die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens in Anspruch nimmt, ist der Nachweis der Haftpflichtversicherung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe auch für dieses Unternehmen vorzulegen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Auf der Grundlage der folgenden Kriterien werden die Bewerber ausgewählt (keine KO-Kriterien), die aufgefordert werden, ein Angebot einzureichen: (A) Referenz: Vergleichbarkeit und Komplexität des SaaS-Betriebs Mindestanforderungen: Die Referenz muss den produktiven Betrieb einer integrierten ERP-Software mit den Modulen HR, Finanzen und Versorgung im Software-as-a-Service-Modell (SaaS) oder in einem vergleichbaren Cloudbetriebsmodell betreffen. Die Referenz muss eine Mindestlaufzeit von zwölf (12) Monaten aufweisen. Soweit der Vertrag zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist noch besteht, muss die tatsächliche Leistungserbringung zu diesem Zeitpunkt bereits seit mindestens zwölf (12) Monaten erfolgen. Maßgeblich für die zeitliche Einordnung der Referenz ist bei laufenden Verträgen der Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist, im Übrigen der Zeitpunkt der Beendigung des Vertrags. Die Referenz darf nicht vor dem 01.01.2023 beendet worden sein oder muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist seit mindestens zwölf (12) Monaten bestehen. Bewertet wird, in welchem Umfang die Referenzprojekte mit dem ausgeschriebenen Leistungsgegenstand hinsichtlich Größe, Komplexität und Betriebsmodell vergleichbar sind. Folgende Merkmale werden berücksichtigt: 1. Betrieb einer integrierten ERP-Software mit den Modulen HR-Payroll, Finanzen und Versorgung 2. Betrieb für öffentliche Auftraggeber oder vergleichbar regulierte Organisationen 3. Betrieb einer Mehrmandanten-Systemumgebung 4. Integration mehrerer Fachmodule innerhalb einer gemeinsamen Plattform 5. Hohe bzw. vergleichbare Komplexität hinsichtlich Systemintegration, insbesondere durch die Anbindung mehrerer Fach- oder Drittsysteme sowie fachlicher Abhängigkeiten zwischen verschiedenen Geschäfts-, Verwaltungs- oder Supportprozessen 6. Hohe bzw. vergleichbare Nutzerzahlen oder hohe bzw. vergleichbare Anzahl organisatorischer Einheiten 7. Unterstützung mehrerer organisatorischer Einheiten innerhalb eines gemeinsamen Betriebsmodells Für die Bewerberauswahl nach § 51 VgV können dieselben Referenzen wie für den Eignungsnachweis (s. R1 und R2) aber auch andere Referenzen herangezogen werden. Die für die Bewertung benannten Referenzen können identisch oder unterschiedlich sein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Auf der Grundlage der folgenden Kriterien (keine KO-Kriterien) werden die Bewerber ausgewählt, die aufgefordert werden, ein Angebot einzureichen: (B) Referenz: Vergleichbarkeit der Betriebs- und Infrastrukturleistungen. Mindestanforderungen: Die Referenz muss den technischen Betrieb einer produktiven Cloud-, Hosting- oder Infrastrukturumgebung betreffen. Die Referenz muss eine Mindestlaufzeit von zwölf (12) Monaten aufweisen. Soweit der Vertrag zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist noch besteht, muss die tatsächliche Leistungserbringung zu diesem Zeitpunkt bereits seit mindestens zwölf (12) Monaten erfolgen. Maßgeblich für die zeitliche Einordnung der Referenz ist bei laufenden Verträgen der Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist, im Übrigen der Zeitpunkt der Beendigung des Vertrags. Die Referenz darf nicht vor dem 01.01.2023 beendet worden sein oder muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist seit mindestens zwölf (12) Monaten bestehen. Bewertet wird die besondere technische und betriebliche Vergleichbarkeit der Referenz im Hinblick auf den Betrieb komplexer Hosting-, Betriebs- und Infrastrukturleistungen im SaaS-Umfeld. Folgende Merkmale werden berücksichtigt: 1. Betrieb einer hochverfügbaren Systemumgebung nach den Mindestkriterien der BSI C5 Standards 2. Durchführung strukturierter Monitoring-, Incident- und Eskalationsprozesse 3. Durchführung koordinierter Release-, Update- und Patchmanagementprozesse 4. Betrieb mit definierten Service- und Eskalationsprozessen 5. Betrieb virtualisierter oder containerisierter Infrastrukturkomponenten 6. Durchführung koordinierter Betriebs- und Wartungsleistungen 7. Betrieb einer Infrastruktur mit hoher bzw. vergleichbarer technischer Komplexität, insbesondere hinsichtlich Systemintegration, Infrastrukturkomponenten oder Verfügbarkeitsanforderungen Für die Bewerberauswahl nach § 51 VgV können dieselben Referenzen wie für den Eignungsnachweis (s. R1 und R2) aber auch andere Referenzen herangezogen werden. Die für die Bewertung benannten Referenzen können identisch oder unterschiedlich sein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Auf der Grundlage der folgenden Kriterien werden die Bewerber ausgewählt (keine KO-Kriterien), die aufgefordert werden, ein Angebot einzureichen: (C) Referenz: Erfahrung mit integrierten Verwaltungs- und Geschäftsprozessen Mindestanforderung: Die Referenz muss die Unterstützung integrierter Verwaltungs-, Steuerungs- oder Geschäftsprozesse umfasst haben. Die Referenz muss eine Mindestlaufzeit von zwölf (12) Monaten aufweisen. Soweit der Vertrag zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist noch besteht, muss die tatsächliche Leistungserbringung zu diesem Zeitpunkt bereits seit mindestens zwölf (12) Monaten erfolgen. Maßgeblich für die zeitliche Einordnung der Referenz ist bei laufenden Verträgen der Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist, im Übrigen der Zeitpunkt der Beendigung des Vertrags. Die Referenz darf nicht vor dem 01.01.2023 beendet worden sein oder muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist seit mindestens zwölf (12) Monaten bestehen. Bewertet wird die Erfahrung des Bewerbers mit der Abbildung und Unterstützung integrierter Verwaltungs-, Steuerungs- und Geschäftsprozesse innerhalb komplexer Systemumgebungen: 1. Unterstützung workflowgestützter Genehmigungs- oder Freigabeprozesse 2. Unterstützung revisionssicherer Verwaltungs- und Dokumentationsprozesse 3. Unterstützung rollen- und berechtigungsbasierter Prozesssteuerung 4. Unterstützung standardisierter digitaler Verwaltungsabläufe 5. Unterstützung von Reporting-, Auswertungs- oder Controllingfunktionen 6. Unterstützung systemgestützter Prüf-, Freigabe- oder Eskalationsprozesse Für die Bewerberauswahl nach § 51 VgV können dieselben Referenzen wie für den Eignungsnachweis (s. R1 und R2) aber auch andere Referenzen herangezogen werden. Die für die Bewertung benannten Referenzen können identisch oder unterschiedlich sein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Auf der Grundlage der folgenden Kriterien werden die Bewerber ausgewählt (keine KO-Kriterien), die aufgefordert werden, ein Angebot einzureichen: (D) Referenz: Betriebs-, Support- und Serviceorganisation Mindestanforderung: Die Referenz muss die Erbringung strukturierter Betriebs-, Support- oder Serviceleistungen umfasst haben. Die Referenz muss eine Mindestlaufzeit von zwölf (12) Monaten aufweisen. Soweit der Vertrag zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist noch besteht, muss die tatsächliche Leistungserbringung zu diesem Zeitpunkt bereits seit mindestens zwölf (12) Monaten erfolgen. Maßgeblich für die zeitliche Einordnung der Referenz ist bei laufenden Verträgen der Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist, im Übrigen der Zeitpunkt der Beendigung des Vertrags. Die Referenz darf nicht vor dem 01.01.2023 beendet worden sein oder muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist seit mindestens zwölf (12) Monaten bestehen. Bewertet wird die Erfahrung des Bewerbers mit der organisatorischen Steuerung und Erbringung von Betriebs-, Support- und Serviceleistungen innerhalb komplexer Systemumgebungen: 1. Erbringung von Herstellersupport oder Application Support 2. Betrieb eines strukturierten Service- oder Helpdeskmodells 3. Einsatz rollen- oder zuständigkeitsbasierter Supportstrukturen 4. Betrieb mit definierten Service-Level-Agreements (SLA) 5. Durchführung koordinierter Support- und Kommunikationsprozesse 6. Unterstützung mehrstufiger Support- oder Eskalationsstrukturen Für die Bewerberauswahl nach § 51 VgV können dieselben Referenzen wie für den Eignungsnachweis (s. R1 und R2) aber auch andere Referenzen herangezogen werden. Die für die Bewertung benannten Referenzen können identisch oder unterschiedlich sein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Als Eignungsnachweis ist eine gültige Zertifizierung nach DIN ISO/IEC 27001:2022 oder ISO 27001 auf der Basis von IT-Grundschutz vorzulegen. Gleichwertige Nachweise werden anerkannt; der Nachweis der Gleichwertigkeit obliegt dem Bewerber und ist durch geeignete Unterlagen – insbesondere Angaben zum Informationssicherheitsmanagementsystem – bereits mit der Bewerbung einzureichen. Die Zertifizierung ist von jedem Unternehmen vorzulegen, das im Rahmen der Leistungserbringung Zugriff auf das System oder die verarbeiteten Daten hat.

Kriterium: Informationssicherheit
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mit der Bewerbung ist eine Eigenerklärung einzureichen, dass 1. die Verarbeitung personenbezogener Daten ausschließlich innerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) erfolgt und 2. die geltenden Anforderungen der DSGVO jederzeit eingehalten werden.

Kriterium: Sicherheit bei der Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von klassifizierten Informationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber weist nach, dass der im Rahmen der Leistungserbringung eingesetzte Betreiber der Private-Cloud-Infrastruktur die Anforderungen des BSI C5-Kriterienkatalogs oder gleichwertiger Sicherheitsstandards erfüllt. Alternativ erklärt der Bewerber verbindlich, dass der jeweilige Infrastrukturbetreiber diese Anforderungen im Auftragsfall erfüllen wird. Zulässige Nachweise sind: - ein Testat nach BSI C5 Typ 2, oder - ein Testat nach BSI C5 Typ 1, sofern der Bewerber zusätzlich glaubhaft macht, dass die operativen Kontrollen kontinuierlich umgesetzt werden, beispielsweise durch eine ergänzende Eigenerklärung oder Nachweise jährlicher interner Auditierungen. Soweit der Nachweis zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht vorliegt, ist eine verbindliche Erklärung des Bewerbers ausreichend, aus der hervorgeht, dass die Anforderungen im Auftragsfall erfüllt werden. Im Auftragsfall ist die vollständige Erfüllung der BSI C5-Anforderungen durch Testat nachzuweisen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Auf der Grundlage der folgenden Kriterien werden die Bewerber ausgewählt (keine KO-Kriterien), die aufgefordert werden, ein Angebot einzureichen: Bewertet wird die Anzahl unterschiedlicher Referenzprojekte, die für die Bewertungsreferenzen benannt werden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Preis 40 %
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Umsetzung der Funktionalität
Beschreibung: Erfüllungsgrad der Leistungsbeschreibung
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 60
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Zugang zu bestimmten Auftragsunterlagen ist beschränkt
Begründung für die Beschränkung des Zugangs zu bestimmten Auftragsunterlagen: Schutz besonders sensibler Informationen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Informationen über zugangsbeschränkte Dokumente einsehbar unter: https://www.subreport.de/E13246357
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E13246357
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 25/06/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen, die die Bewertung der Teilnahmeanträge bzw. Angebote anhand der Bewertungs- bzw. Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Fehlende Unterlagen werden erforderlichenfalls unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen nachgefordert.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Gesamtschuldnerisch haftend, Benennung eines bevollmächtigten Vertreter
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau - Vergabekammer -
Informationen über die Überprüfungsfristen: Informationen über die Überprüfungsfristen nach § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau - Vergabekammer -
Organisation, die Angebote bearbeitet: ppa - Pfälzische Pensionsanstalt
5.1.
Los: LOT-0002
Titel: Los2: Application Management Service (AMS), Implementierung, Schulung
Beschreibung: Der Auftragnehmer des Loses 2 ist verantwortlich für die Einführung, den fachlichen Betrieb sowie die Weiterentwicklung der Anwendung. Dies umfasst insbesondere: - Implementierung - Fachliches und technisches Customizing - Anwendungssupport , insbesondere: 1st-, 2nd- und 3rd-Level-Support Fehleranalyse und -behebung auf Anwendungsebene - Weiterentwicklung, insbesondere: Change- und Anforderungsmanagement Release- und Testunterstützung - Schulung und Befähigung
Interne Kennung: LOT-0002 PL-004/2026-KB
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Zusätzliche Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 48450000 Softwarepaket für Zeiterfassung und Personalverwaltung, 48440000 Softwarepaket für die Finanzanalyse and Buchhaltung, 72260000 Dienstleistungen in Verbindung mit Software, 72266000 Software-Beratung, 72253200 Systemunterstützung, 72250000 Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste, 80511000 Ausbildung des Personals, 72263000 Software-Implementierung, 72267000 Software-Wartung und -Reparatur, 72261000 Software-Unterstützung, 72250000 Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Bad Dürkheim
Postleitzahl: 67098
Land, Gliederung (NUTS): Bad Dürkheim (DEB3C)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbegrenzt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: drei (3). Erreichen mehrere geeignete Bewerber die gleiche Punktzahl und platzieren sich hierdurch mehrere Bewerber auf Rang drei (3), werden sämtliche dieser Bewerber zur zweiten Phase des Verfahrens zugelassen. // Ausschließlich kaufmännische Nebenangebote sind zugelassen, soweit diese einen Rabatt für den Fall vorsehen, dass einem Bieter beide Lose gemeinsam zugeschlagen werden. //
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber hat die folgende Referenz (R3) nachzuweisen: Mindestens ein Referenzprojekt, das die Erbringung von Application Management Services (AMS) für eine vergleichbare Softwareanwendung belegt. Die Referenz muss ebenso folgende Leistungen umfassen: Betriebssupport einer produktiven Anwendung Bearbeitung von Incidents und Service Requests über ein Ticketsystem Durchführung von Wartungs- und Pflegeleistungen Koordination und Umsetzung von Änderungen (Change Requests) Zusätzlich muss die Referenz folgende Kriterien erfüllen: Mindestlaufzeit: Die Referenz muss eine Mindestlaufzeit von zwölf (12) Monaten aufweisen. Soweit der Vertrag zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist noch besteht, muss die tatsächliche Leistungserbringung zu diesem Zeitpunkt bereits seit mindestens zwölf (12) Monaten erfolgen. Maßgeblich für die zeitliche Einordnung der Referenz ist bei laufenden Verträgen der Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist, im Übrigen der Zeitpunkt der Beendigung des Vertrags. Die Referenz darf nicht vor dem 01.01.2023 beendet worden sein oder muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist seit mindestens zwölf (12) Monaten bestehen. Einsatz in einer Organisation vergleichbarer Größe oder Komplexität.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Sieht die Bewerbung des Bewerbers einen Nachunternehmereinsatz vor, hat er dies in der Bewerbung anzugeben. Der Bewerber hat die Leistungen, die er beabsichtigt an Nachunternehmer weiterzugeben, in das Nachunternehmerverzeichnis einzutragen und das Nachunternehmerverzeichnis mit seiner Bewerbung einzureichen. Nach Aufforderung hat der Bewerber nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Kapazitäten der Nachunternehmer zur Verfügung stehen. Die Nachunternehmen sind erst auf Anforderung namentlich zu benennen und die entsprechenden Eignungsnachweise und Verpflichtungserklärungen dieser vorzulegen. Die Vergabestelle / der Auftraggeber behält sich vor, die Eignung der Nachunternehmer zu überprüfen.

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft hat seine / ihre wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit durch Eigenerklärung nachzuweisen. Dabei müssen die folgenden Anforderungen insgesamt erfüllt sein: Der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft erklärt, dass der Umsatz mit vergleichbaren Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jeweils mindestens EUR 2 Mio. netto betragen hat. Bei Bewerbergemeinschaften genügt es, wenn ihre Mitglieder insgesamt die vorstehend geforderten Umsätze erreichen. Soweit sich der Bewerber zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 VgV beruft, haften der Bewerber und der jeweilige Eignungsgeber entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemeinsam für die Auftragsausführung. Der Auftraggeber behält sich vor, zum Nachweis der erklärten Umsätze die Jahresabschlüsse der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre oder vergleichbare geeignete Nachweise anzufordern.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber muss über mindestens 50 festangestellte Mitarbeiter verfügen, die in Bereichen tätig sind, deren Leistungen mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Maßgeblich ist der Personalbestand zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist. Bei Bewerbergemeinschaften genügt es, wenn ihre Mitglieder insgesamt die vorstehend geforderte Anzahl an Mitarbeitern erreichen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme je Schadensfall pro Versicherungsjahr für - Sach- und Personenschäden: 1 Mio €uro - Vermögensschäden: 3 Mio €uro - Vermögensschäden durch IT-Fehler: 3 Mio €uro die mindestens zweifach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen, bei einem in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des EWR zugelassenen Versicherungsunternehmen mit der Bewerbung nachzuweisen. Der Nachweis ist durch eine aktuelle Versicherungsbestätigung – nicht älter als ein Jahr bzw. noch gültig – zu erbringen. Alternativ ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens ausreichend, mit der dieses den Abschluss der geforderten Versicherungsdeckung im Auftragsfall verbindlich zusichert; dies ist ebenso mit der Bewerbung einzureichen. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Haftpflichtversicherung in der geforderten Höhe entweder für jedes Mitglied gesondert oder für die Bewerbergemeinschaft insgesamt unter Einschluss aller Mitglieder als Projektversicherung nachzuweisen. Soweit der Bewerber im Rahmen der Eignungsleihe gemäß § 47 VgV die wirtschaftliche oder finanzielle Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens in Anspruch nimmt, ist der Nachweis der Haftpflichtversicherung entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe auch für dieses Unternehmen vorzulegen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Auf der Grundlage der folgenden Kriterien werden die Bewerber ausgewählt (keine KO-Kriterien), die aufgefordert werden, ein Angebot einzureichen: (A) Referenz: Vergleichbarkeit von Implementierungs- und Einführungsprojekten Mindestanforderungen: Die Referenz muss die produktive Einführung, Migration oder Transformation eines ERP-Systems umfasst haben. Die Referenz muss eine Mindestlaufzeit von zwölf (12) Monaten aufweisen. Soweit der Vertrag zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist noch besteht, muss die tatsächliche Leistungserbringung zu diesem Zeitpunkt bereits seit mindestens zwölf (12) Monaten erfolgen. Maßgeblich für die zeitliche Einordnung der Referenz ist bei laufenden Verträgen der Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist, im Übrigen der Zeitpunkt der Beendigung des Vertrags. Die Referenz darf nicht vor dem 01.01.2023 beendet worden sein oder muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist seit mindestens zwölf (12) Monaten bestehen. Bewertet wird die Erfahrung des Bewerbers mit der Implementierung und Einführung integrierter ERP-Software mit den Modulen HR, Finanzen und Versorgung innerhalb komplexer Organisationsstrukturen. Folgende Merkmale werden berücksichtigt: 1. Einführung eines integrierten ERP-Systems mit den Modulen HR, Finanzen und Versorgung 2. Durchführung von Datenmigrationen oder Systemablösungen 3. Integration mehrerer Fachmodule oder Schnittstellen 4. Durchführung komplexer Customizing- oder Parametrisierungsleistungen 5. Durchführung strukturierter Test-, Integrations- oder Abnahmeverfahren 6. Durchführung einer Produktivsetzung (Go-Live) 7. Einführung in Organisationen mit hoher bzw. vergleichbarer Nutzerzahl oder mehreren organisatorischen Einheiten Für die Bewerberauswahl nach § 51 VgV können dieselben Referenzen wie für den Eignungsnachweis (s. R3) aber auch andere Referenzen herangezogen werden. Die für die Bewertung benannten Referenzen können identisch oder unterschiedlich sein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Auf der Grundlage der folgenden Kriterien (keine KO-Kriterien) werden die Bewerber ausgewählt, die aufgefordert werden, ein Angebot einzureichen: (B) Referenz: Erweiterte Erfahrung mit AMS- und Weiterentwicklungsleistungen Mindestanforderungen: Die Referenz muss strukturierte AMS-, Support- oder Weiterentwicklungsleistungen für produktive Anwendungssysteme umfasst haben. Die Referenz muss eine Mindestlaufzeit von zwölf (12) Monaten aufweisen. Soweit der Vertrag zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist noch besteht, muss die tatsächliche Leistungserbringung zu diesem Zeitpunkt bereits seit mindestens zwölf (12) Monaten erfolgen. Maßgeblich für die zeitliche Einordnung der Referenz ist bei laufenden Verträgen der Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist, im Übrigen der Zeitpunkt der Beendigung des Vertrags. Die Referenz darf nicht vor dem 01.01.2023 beendet worden sein oder muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist seit mindestens zwölf (12) Monaten bestehen. Bewertet wird die Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung komplexer Application-Management-, Support- und Weiterentwicklungsleistungen für produktive Anwendungssysteme. Folgende Merkmale werden berücksichtigt: 1. Erbringung von 1st-, 2nd- und 3rd-Level-Application-Support 2. Durchführung strukturierter Change- oder Anforderungsmanagementprozesse 3. Unterstützung koordinierter Release- und Testprozesse 4. Durchführung strukturierter Fehleranalyse- und Eskalationsprozesse 5. Durchführung laufender Weiterentwicklungs- oder Optimierungsmaßnahmen 6. Betreuung produktiver ERP-Software mit den Modulen HR, Finanzen und Versorgung 7. Durchführung koordinierter Ticket-, Service- oder Eskalationsprozesse Für die Bewerberauswahl nach § 51 VgV können dieselben Referenzen wie für den Eignungsnachweis (s. R3) aber auch andere Referenzen herangezogen werden. Die für die Bewertung benannten Referenzen können identisch oder unterschiedlich sein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Auf der Grundlage der folgenden Kriterien werden die Bewerber ausgewählt (keine KO-Kriterien), die aufgefordert werden, ein Angebot einzureichen: (C) Referenz: Erfahrung mit integrierten Verwaltungs- und Fachprozessen Mindestanforderung: Die Referenz muss die Unterstützung integrierter Verwaltungs-, Personal-, Finanz oder Fachprozesse umfasst haben. Die Referenz muss eine Mindestlaufzeit von zwölf (12) Monaten aufweisen. Soweit der Vertrag zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist noch besteht, muss die tatsächliche Leistungserbringung zu diesem Zeitpunkt bereits seit mindestens zwölf (12) Monaten erfolgen. Maßgeblich für die zeitliche Einordnung der Referenz ist bei laufenden Verträgen der Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist, im Übrigen der Zeitpunkt der Beendigung des Vertrags. Die Referenz darf nicht vor dem 01.01.2023 beendet worden sein oder muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist seit mindestens zwölf (12) Monaten bestehen. Bewertet wird die Erfahrung des Bewerbers mit der Abbildung und Unterstützung integrierter Verwaltungs-, Personal-, Finanz- oder Fachprozesse: 1. Unterstützung personalwirtschaftlicher Prozesse (Payroll & HR) 2. Unterstützung versorgungsrechtlicher Prozesse 3. Unterstützung finanzwirtschaftlicher oder Controllingsprozesse 4. Unterstützung workflowgestützter Genehmigungs- oder Freigabeprozesse 5. Unterstützung revisionssicherer Verwaltungs- und Dokumentationsprozesse 6. Unterstützung rollen- und berechtigungsbasierter Prozesssteuerung 7. Unterstützung standardisierter digitaler Verwaltungsabläufe 8. Unterstützung von Reporting-, Auswertungs- oder Controllingfunktionen. Für die Bewerberauswahl nach § 51 VgV können dieselben Referenzen wie für den Eignungsnachweis (s. R3) aber auch andere Referenzen herangezogen werden. Die für die Bewertung benannten Referenzen können identisch oder unterschiedlich sein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Auf der Grundlage der folgenden Kriterien werden die Bewerber ausgewählt (keine KO-Kriterien), die aufgefordert werden, ein Angebot einzureichen: (D) Referenz: Projekt-, Schulungs- und Betriebsorganisationsleistungen Mindestanforderung: Die Referenz muss Projektsteuerungs-, Schulungs- oder Betriebsübergangsleistungen umfasst haben. Die Referenz muss eine Mindestlaufzeit von zwölf (12) Monaten aufweisen. Soweit der Vertrag zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist noch besteht, muss die tatsächliche Leistungserbringung zu diesem Zeitpunkt bereits seit mindestens zwölf (12) Monaten erfolgen. Maßgeblich für die zeitliche Einordnung der Referenz ist bei laufenden Verträgen der Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist, im Übrigen der Zeitpunkt der Beendigung des Vertrags. Die Referenz darf nicht vor dem 01.01.2023 beendet worden sein oder muss zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist seit mindestens zwölf (12) Monaten bestehen. Bewertet wird die Erfahrung des Bewerbers mit der organisatorischen Steuerung komplexer Implementierungs-, Schulungs- und Betriebsübergangsprojekte: 1. Durchführung strukturierter Projektmanagementprozesse 2. Durchführung von Anwender- oder Administratorschulungen 3. Steuerung mehrerer Projektbeteiligter oder Leistungserbringer 4. Durchführung koordinierter Übergaben in den Regelbetrieb 5. Unterstützung von Change- oder Kommunikationsprozessen 6. Durchführung strukturierter Dokumentations- und Übergabeprozesse 7. Betreuung komplexer organisationsübergreifender Projektstrukturen Für die Bewerberauswahl nach § 51 VgV können dieselben Referenzen wie für den Eignungsnachweis (s. R3) aber auch andere Referenzen herangezogen werden. Die für die Bewertung benannten Referenzen können identisch oder unterschiedlich sein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Als Eignungsnachweis ist eine gültige Zertifizierung nach DIN ISO/IEC 27001:2022 oder ISO 27001 auf der Basis von IT-Grundschutz vorzulegen. Gleichwertige Nachweise werden anerkannt; der Nachweis der Gleichwertigkeit obliegt dem Bewerber und ist durch geeignete Unterlagen – insbesondere Angaben zum Informationssicherheitsmanagementsystem – bereits mit der Bewerbung einzureichen. Die Zertifizierung ist von jedem Unternehmen vorzulegen, das im Rahmen der Leistungserbringung Zugriff auf das System oder die verarbeiteten Daten hat.

Kriterium: Informationssicherheit
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mit der Bewerbung ist eine Eigenerklärung einzureichen, dass 1. die Verarbeitung personenbezogener Daten ausschließlich innerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) erfolgt und 2. die geltenden Anforderungen der DSGVO jederzeit eingehalten werden.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Preis 90 %
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 90
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Präsentation
Beschreibung: Präsentation
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Zugang zu bestimmten Auftragsunterlagen ist beschränkt
Begründung für die Beschränkung des Zugangs zu bestimmten Auftragsunterlagen: Schutz besonders sensibler Informationen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Informationen über zugangsbeschränkte Dokumente einsehbar unter: https://www.subreport.de/E13246357
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E13246357
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 25/06/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Unterlagen, die die Bewertung der Teilnahmeanträge bzw. Angebote anhand der Bewertungs- bzw. Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Fehlende Unterlagen werden erforderlichenfalls unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen nachgefordert.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Gesamtschuldnerisch haftend, Benennung eines bevollmächtigten Vertreter
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau - Vergabekammer -
Informationen über die Überprüfungsfristen: Informationen über die Überprüfungsfristen nach § 160 GWB: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau - Vergabekammer -
Organisation, die Angebote bearbeitet: ppa - Pfälzische Pensionsanstalt

8. Organisationen

8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Kommunalberatung Rheinland-Pfalz GmbH
Registrierungsnummer: Berichtseinheit-ID 00011979
Postanschrift: Deutschhausplatz 1
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
Telefon: 0 61 3123 98155
Rollen dieser Organisation:
Beschaffungsdienstleister
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: ppa - Pfälzische Pensionsanstalt
Registrierungsnummer: DE229590902
Postanschrift: Sonnenwendstraße 2
Stadt: Bad Dürkheim
Postleitzahl: 67098
Land, Gliederung (NUTS): Bad Dürkheim (DEB3C)
Land: Deutschland
Telefon: 063229360
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die Angebote bearbeitet
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau - Vergabekammer -
Registrierungsnummer: 07-0001801100000-05
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
Telefon: 06131162234
Fax: 06131162113
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 487da346-4024-4579-82ab-baad519f0de9 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 20/05/2026 22:04:51 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 352765-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 98/2026
Datum der Veröffentlichung: 22/05/2026