1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landkreis Kusel, Kreisverwaltung Kusel
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Erweiterung der Deponie Schneeweiderhof: Planungsleistungen für Bauwerke / Anlagen
Beschreibung: Der Landkreis Kusel betreibt die Deponie Schneeweiderhof. Bis zum Jahr 2005 wurde im Deponieabschnitt I unbehandelter Hausmüll abgelagert. Seit 2005 werden in die Deponieabschnitte (DA) I und II MBA-Abfälle (ausschließlich im DA I) sowie inerte Materialien eingebaut. Die Endverfüllung ist für die Jahre 2026 und 2027 vorgesehen. Zum 31.12.2025 verfügte die Deponie im DA II noch über ein Restvolumen von etwa 20.000 m³. Der Deponieabschnitt I ist bereits vollständig verfüllt. Die bestehende Ablagerungsfläche soll durch einen weiteren Deponieabschnitt III erweitert werden. Zudem ist vorgesehen, auf dem bislang lediglich temporär abgedichteten DA I, soweit die Fläche nicht vom künftigen DA III überdeckt wird, sowie den derzeit noch offenen und für den DA III nicht benötigten Flächen des DA II eine endgültige Oberflächenabdichtung herzustellen. Die hierfür erforderlichen Ingenieurleistungen sollen im Rahmen eines zweistufigen Vergabeverfahrens beschafft werden.
Kennung des Verfahrens: 24295648-d0c9-479e-9669-59218d2b4944
Interne Kennung: 11459/129/2026
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71247000 Beaufsichtigung der Bauarbeiten, 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Kusel (DEB3G)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Informationen zum Verfahren (1) Im Rahmen eines europaweiten Teilnahmewettbewerbs werden interessierte Unternehmen aufgefordert, sich für die Teilnahme am Verhandlungsverfahren (Stufe 1) zu bewerben und ihre Eignung für den ausgeschriebenen Auftrag nachzuweisen. Aus dem Kreis der Unternehmen, die sich um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren beworben haben, die nicht nach den §§ 123 und 124 GWB ausgeschlossen wurden und deren Eignung festgestellt werden konnte, wird der Auftraggeber (drei bis fünf, sofern vorhanden) auswählen und als Bieter zur Angebotsabgabe für das nachfolgende Verhandlungsverfahren (Stufe 2) auffordern. (2) Der Auftraggeber entscheidet über die Auswahl der Bewerber gemäß den Vorgaben der VgV nach den vorliegenden Unterlagen und nach den im Formblatt „Bewerbung“ detailliert erläuterten Eignungskriterien. Dort sind zu jedem Kriterium jeweils die Gewichtung und die Anforderungen zum Erreichen der Höchstpunktzahl angegeben. Am besten geeignet sind diejenigen Bewerber, die nach Anwendung der Eignungskriterien die höchste Punktzahl erzielen. (3) Der Auftraggeber wird drei bis fünf am besten geeigneten Bewerber (sofern vorhanden) als Bieter auswählen. Eine Höchstzahl von Bietern wird nicht vorab festgelegt. Die Gesamtzahl der am Verhandlungsverfahren teilnehmenden Bieter wird bei Abschluss des Teilnahmewettbewerbs vom Auftraggeber festgelegt. (4) Das eigentliche Verhandlungsverfahren erfolgt nach Abschluss des Auswahlverfahrens (Teilnahmewettbewerb). Die ausgewählten Bewerber werden zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Diese werden gemäß den veröffentlichten Zuschlagskriterien (Präsentation zum Angebot 60 % und Angebotspreis 40 % ) gewertet. (5) Im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ist noch kein Angebot einzureichen. Allgemeine Angaben: 1.) Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die Vergabeplattform erhältlich. Ggf. erforderliche Änderungen an diesen Unterlagen oder zusätzliche Informationen werden ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform kommuniziert. Registrierte Bewerber/Bieter werden hierüber automatisch informiert. Es wird daher empfohlen, die Unterlagen mit Registrierung zu beziehen. Werden Vergabeunterlagen anonym herunterladen, liegt die Information über die Aktualität dieser Unterlagen in der alleinigen Verantwortung des unregistrierten Bieters. 2.) Hinsichtlich der geforderten Auskünfte / Eigenerklärungen zur Erfüllung der Eignungsanforderungen stehen Formularvordrucke zur Verfügung, die die Bewerber verwenden sollen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Verwendung von bereitgestellten Vordrucken wird für die Erstellung des Angebotes empfohlen. 3.) Anfragen von Bietern werden nur in Textform über die Vergabeplattform entgegengenommen und von der Vergabestelle ausschließlich in Textform über die Vergabeplattform beantwortet. Anfragen sollen bis spätestens 9 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge/Angebote gestellt werden. 4.) Ergänzende Informationen oder sonstige Korrespondenz der Vergabestelle erfolgen über die Vergabeplattform. Das Postfach der Bieters auf der Vergabeplattform erfüllt dabei für den Bieter die Funktion eines persönlichen elektronischen Briefkastens und ist maßgeblich und verbindlich für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen und sonstigem Schriftverkehr. 5.) Der Versand der Informations- und Absageschreiben gemäß § 134 GWB / § 62 VgV erfolgt grundsätzlich über die Vergabeplattform an das plattformseitig hinterlegte Postfach des Bieters bzw. an das Postfach der das Angebot einreichenden Stelle. Im Falle des Angebotes einer Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle über die Vergabeplattform an das plattformseitig hinterlegte Postfach des bevollmächtigten Mitglieds der Bietergemeinschaft bzw. an das Postfach der das Angebot einreichenden Stelle. 6.) Das Angebot ist in all seinen Bestandteilen in deutscher Sprache abzufassen und muss in elektronischer Form mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen bis zum Ablauf der jeweiligen Einreichungsfrist über die Vergabeplattform Deutsche eVergabe: https://www.deutsche-evergabe.de/ vollständig und ordnungsgemäß signiert (mindestens „einfache“ elektronische Signatur in Textform nach § 126b BGB) eingereicht werden. Eine gültige Unterschrift (in Textform nach § 126b BGB) erfolgt zum Abschluss des Vorgangs direkt digital im Portal unter dem Arbeitsschritt Verifizierung/Signatur. Dieser Schritt ist unbedingt erforderlich um ein gültiges Angebot abzugeben. 7.) Ausländische Bieter haben geforderte Nachweise /Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen. 8.) Die Abgabe von schriftlichen Teilnahmeanträgen/Angeboten (in Papierform) ist nicht zugelassen. 9.) Der Auftraggeber wendet das Landestariftreuegesetz (LTTG) Rheinland-Pfalz an.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption:
Betrug:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Erweiterung der Deponie Schneeweiderhof: Planungsleistungen für Bauwerke / Anlagen
Beschreibung: Gegenstand dieses Verfahrens sind die Planungsleistungen (Lph 1-9) für Ingenieurbauwerke (§ 43 HOAI) einschl. der örtlichen Bauüberwachung sowie weitere Besondere Leistungen. Vom Auftragnehmer sind die vollständigen Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 bis 4 (Grundlagenermittlung bis Genehmigungsplanung) für die Basisabdichtung des Deponieabschnittes III sowie die endgültige Oberflächenabdichtung der Deponieabschnitte I bis III der Deponie Schneeweiderhof zu erbringen. Die Planungs- und Bauleistungen der Leistungsphasen 5 bis 8 (Ausführungsplanung bis Bauoberleitung) sind vom Auftragnehmer ausschließlich für die Basisabdichtung des Deponieabschnittes III sowie für die endgültige Oberflächenabdichtung der Deponieabschnitte I und II der Deponie Schneeweiderhof zu erbringen. Beabsichtigt ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungen. Die nähere Erläuterung des Vorhabens ist in der Unterlage „Leistungsbeschreibung“ enthalten. Die Leistungsbeschreibung wird Teil des Ingenieurvertrags. Die entsprechenden Entwürfe sind den Vergabeunterlagen beigefügt.
Interne Kennung: 0001
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Kusel (DEB3G)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 12 Monate
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis über die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister bzw. ein den Rechtsvorschriften seines Sitzstaates entsprechender Nachweis (wie Handelsregister, Partnerschaftsregister, Berufskammern der Länder, Handwerksrolle), nicht älter als 12 Monate. (sofern eine Eintragung besteht). Der Nachweis ist als Anlage zum Formblatt " Bewerbung" im Rahmen des Teilnahmewettbewerb zu erbringen und vorzulegen. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften ist dieser für jedes Mitglied einzureichen. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsätze im Bereich Ingenieurbauwerke: Angaben zu in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024 und 2025) im Unternehmen stattgefundene Umsatzentwicklung (Gesamtumsatz). Angaben zu in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024 und 2025) im Bereich Deponieplanung stattgefundene Umsatzentwicklung. Hinweise: Besteht das jeweilige Unternehmen seit weniger als 3 Jahren, sind die Umsätze vergleichbarer Leistungen aus den tatsächlich abgeschlossenen Geschäftsjahren anzugeben. Das Gründungsdatum ist anzugeben. Handelt es sich um eine Bewerbergemeinschaft, sind die Umsätze für jedes Mitglied auf gesonderter Anlage aufzuführen. Die Höhe der Umsätze bleibt bei der Wertung der Teilnahmeanträge zur Feststellung der Reihung unberücksichtigt. Die Angaben sind im Formblatt " Bewerbung" zum Teilnahmewettbewerb unter Ziffer 2 zu tätigen. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mindestbedingung: Es müssen zum Stichtag 31.12.2025 mindestens 3 Mitarbeiter im Leistungsbild „Ingenieurbauwerke“ gem. Anlage 12 HOAI sowie mindestens 2 Mitarbeiter mit Berufserfahrung im Bereich „Deponieplanung“ beschäftigt sein. Wertung in der Auswahlstufe: Gewertet wird die mittlere Summe der Berufsgruppen Ingenieure (Ingenieur / -in gem. § 2 IngKaG), wobei die Anzahl der Ingenieure mit Berufserfahrung im Bereich „Deponieplanung“ jeweils mit Faktor 2 in der Summe berücksichtigt wird. Die Wertungspunkte werden wie folgt vergeben: Summe > 10 → 50 Punkte Summe > 9 → 40 Punkte Summe > 7 → 30 Punkte Summe > 5 → 20 Punkte Summe > 4 → 10 Punkte Summe ≤ 4 → 0 Punkte Erforderliche Angabe der bei dem Bewerber bzw. bei der Bewerbergemeinschaft zum Stichtag 31.12.2025 festangestellter mitarbeitender Ingenieure (einschließlich Führungskräfte) jeweils bezogen auf Vollzeit-Kapazitäten beschäftigt waren. Erforderliche Angabe der bei dem Bewerber bzw. bei der Bewerbergemeinschaft in den Kalenderjahren 2023, 2024 und 2025 festangestellter mitarbeitender Ingenieure (einschließlich Führungskräfte) jeweils bezogen auf Vollzeit-Kapazitäten beschäftigt waren. Hinweise: Besteht das jeweilige Unternehmen seit weniger als 3 Jahren, sind die Mitarbeiterzahlen aus den bestehenden Geschäftsjahren anzugeben. Das Gründungsdatum ist anzugeben. Handelt es sich um eine Bewerbergemeinschaft, ist Gesamtzahl der Mitarbeiter bei allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft als Summe anzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, sich die Projekte benennen zu lassen, in denen die jeweiligen Beschäftigten eingesetzt sind. Die Angaben sind im Formblatt " Bewerbung" zum Teilnahmewettbewerb unter Ziffer 3 zu tätigen. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mindestbedingung: Es müssen im Zeitraum von 2020 bis heute mindestens: • ein Deponieprojekt mit Planung und Bau einer Basisabdichtung mit einer Fläche von mindestens 1 ha der Deponieklasse II sowie • zwei Deponieprojekte mit Planung und Bau einer Oberflächenabdichtung mit einer Fläche von mindestens 4 ha der Deponieklasse II bearbeitet werden.(Hierbei bedeutet „bearbeitet“ eine Leistungserbringung durch den Bewerber ganz oder teilweise in den Leistungsphasen 2 bis 8 gem. § 43 HOAI.) Wertung in der Auswahlstufe: Es werden insgesamt bis zu fünf Referenzprojekte für Planung und Bau sowie zwei Referenzprojekte für die örtliche Bauüberwachung gewertet. D.h. neben der Mindestbedingung können für bis zu zwei zusätzliche Referenzen für Planung und Bau sowie zwei Referenzen für die örtliche Bauüberwachung Zusatzpunkte gewertet werden. Zusätzliche Referenzen können dabei auch bearbeitete Deponiebauprojekte mit Planung und Bau einer Oberflächenabdichtung (> 4 ha) bzw. einer Basisabdichtung (> 1 ha) der Deponieklasse I oder ein Deponieprojekt mit örtlicher Bauüberwachung zum Bau einer Oberflächenabdichtung (> 4 ha) bzw. einer Basisabdichtung (> 1 ha) der Deponieklasse II umfassen. Für jede Referenz im Bereich Planung und Bau können bis zu 30 Punkte erzielt werden. Für jede Referenz im Bereich örtliche Bauüberwachung können bis zu 15 Punkte erzielt werden. Die Vergabe der Punktzahl erfolgt anhand der Übereinstimmung des Referenzprojekts mit dem vertragsgegenständlichen Projekt sowie dem Fortschritt des Referenzprojekts. Die Angaben sind im Formblatt " Bewerbung" zum Teilnahmewettbewerb unter Ziffer 4 zu tätigen. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bei der Bildung von Bietergemeinschaften ist die entsprechende Erklärung ( Anlage 1 zum Formblatt " Bewerbung") vollständig auszufüllen und dem Antrag als Anlage 1 beizulegen. Eine Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber/Bieter der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient, und dass die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV) ist als Anlage 3 "Erklärung zur Eignungsleihe " beigefügt. Im Falle des Eignungsnachweises mittels Eignungsleihe ist diese Erklärung vollständig auszufüllen und dem Antrag als Anlage 3 beizulegen. Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen gem. §§ 123 und 124 GWB haben die Bieter mit dem Teilnahmeantrag eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben. Diese in Anlage 4 "Erklärung zur Zuverlässigkeit " zum Formblatt "Bewerbung" zur Teilnahme am Vergabeverfahren. beigefügt und vollständig aufgefüllt einzureichen. Diese Eigenerklärung ist ebenfalls für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft oder als beteiligtes drittes Unternehmen z.B. im Rahmen der Eignungsleihe / als Unterauftragnehmer vorzulegen. Der Bieter hat die beigefügte Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (gesonderte Anlage 6 zum Formblatt "Bewerbung" ) mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Diese Eigenerklärung ist ebenfalls für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft oder als beteiligtes drittes Unternehmen z.B. im Rahmen der Eignungsleihe / als Unterauftragnehmer vorzulegen. Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualitätskriterium
Beschreibung: Präsentation zum Angebot , Gewichtung 60 %
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 60
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preiskriterium
Beschreibung: Angebotspreis, Gewichtung 40 %
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 12/06/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 01/06/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Für die Durchführung der Eignungsprüfung sind alle geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise vollständig abzugeben. Das Formblatt „Bewerbung“ ist vollständig auszufüllen und an der dafür vorgesehenen Stelle zu unterschreiben. Auf die Möglichkeiten zur Nachforderung fehlender, unvollständiger oder fehlerhafter Unterlagen gem. § 56 Abs. 2 VgV wird verwiesen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Ja
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Zugelassen ist, wer nach den Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen, oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe entsprechende Ingenieure benennen.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
Informationen über die Überprüfungsfristen: (1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Landkreis Kusel, Kreisverwaltung Kusel
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landkreis Kusel, Kreisverwaltung Kusel
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Landkreis Kusel, Kreisverwaltung Kusel
Registrierungsnummer: 10545
Postanschrift: Trierer Str. 49-51
Stadt: Kusel
Postleitzahl: 66869
Land, Gliederung (NUTS): Kusel (DEB3G)
Land: Deutschland
Telefon: +49 6381424152
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
Registrierungsnummer: 951dda44-0832-4488-860e-e91a301b84c2
Postanschrift: Stiftstraße 9
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
Telefon: +49 6131162234
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 24295648-d0c9-479e-9669-59218d2b4944 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 28/04/2026 14:56:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 297400-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 84/2026
Datum der Veröffentlichung: 30/04/2026