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Waldfischbach-Burgalben
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Waldsee
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Wissen
Wittlich
Wolfstein
Wöllstein
Wolsfeld
Worms
Wörrstadt
Wörth am Rhein
Zell
Zweibrücken

Deutschland – Beschaffungsberatung – Dienstleistungen einer Vergabestelle

161887-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Beschaffungsberatung – Dienstleistungen einer Vergabestelle
OJ S 47/2026 09/03/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Abwasserzweckverband "Untere Ahr"
Rechtsform des Erwerbers: Von einer lokalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Öffentliche Ordnung und Sicherheit

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Dienstleistungen einer Vergabestelle
Beschreibung: Vertragsgegenstand sind die Erbringung von Dienstleistungen, die durch eine beratende Vergabestelle ausgeübt werden und die keine Rechtsdienstleistungen im Anwendungsbereich des § 3 RDG (Rechtsdienstleistungsgesetz) sind. Hierzu zählen sämtliche Unterstützungsleistungen bei der Vergabe von Einzellosen zur Umsetzung des Projektes: „Neubau der Kläranlage Untere Ahr in Remagen“, die im Wesentlichen dem Anwendungsbereich der Bauvergaben zuzuordnen sind.
Kennung des Verfahrens: 040d1be2-b197-4adc-8867-8a93284196bd
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79418000 Beschaffungsberatung
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Ahrweiler (DEB12)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: 1. Das Vergabeverfahren wird elektronisch über die Plattform www.subreport.de durchgeführt. Weiterführende Informationen zum Verfahren sowie die Formblätter für den Teilnahmeantrag können dort heruntergeladen werden. 2. Soweit die Auftraggeberin Formblätter vorgegeben hat, sollen diese verwendet werden. Diese sind an den dafür vorgesehenen Stellen vollständig auszufüllen und in Druckbuchstaben mit dem Namen der erklärenden Person zu versehen (Textform i. S. d. § 126b BGB). Hiervon ausgenommen ist das Formblatt T-12 (Verpflichtungserklärung Drittunternehmen); diesen Nachweis kann der Bieter auch in anderer Art und Weise erbringen. 3. Teilnahmeanträge sind ausschließlich elektronisch einzureichen. Eine fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur ist hierfür nicht erforderlich. 4. Hinweise zu den Teilnahmeunterlagen (z. B. bei Unklarheiten oder Problemen mit den elektronischen Dokumenten) sowie Fragen sind ausschließlich über den Kommunikationsbereich der Vergabeplattform zu stellen. Mündlich/telefonisch gestellte Fragen werden nicht beantwortet; mündliche/telefonische Auskünfte bzw. Antworten wären, sollten sie doch erteilt werden, nicht verbindlich. Die Vergabestelle behält sich vor, Fragen, die später als 8 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist gestellt werden, nicht zu beantworten. 5. Bei fremdsprachigen Bescheinigungen ist eine Übersetzung in deutscher Sprache beizufügen; die Vergabestelle behält sich in diesem Fall vor, die Nachreichung einer Beglaubigung der Übersetzung zu verlangen. 6. Der AG fordert 3 geeignete Unternehmen, sofern hinreichende qualifizierte Unternehmen am Teilnahmewettbewerb teilgenommen haben, zur Abgabe eines Angebotes auf. Die Auswahl wird auf der Grundlage der angegebenen Referenzen vorgenommen. Dabei kommt es auf die Qualität der Referenzen und die Anzahl an. Werden alle 3 Mindestreferenzen/ -anforderungen gemeinsam durch eine Referenz erfüllt, soll dieser Umstand positiv bewertet werden. Wobei es auch auf die Anzahl der Referenzen ankommt, die alle Mindestreferenzinhalte in einem Referenzauftrag erfüllen. Jede Referenz, welche die genannten Mindestanforderungen kumulativ (gemeinsam) erfüllt, erhält 1,5 Punkte, werden nicht alle Teilbereiche abgedeckt, erhält die Referenz 0,5 Punkte je abgedecktem Teilbereich. Es werden maximal 5 Referenzen gewertet. Insgesamt können so je Referenz bis zu 1,5 Punkte erreicht werden. Die besten 5 Referenzen werden gewertet, sodass maximal 7,5 Punkte erreicht werden können. Darüber hinaus können Zusatzpunkte erreicht werden, gemessen an dem Umfang der bewerteten Infrastrukturprojekte. Weist das jeweilige begleitete Referenzinfrastrukturprojekt einen Auftragswert vom mehr als 10 Mio. Euro netto auf, erhält diese Referenz einen Zusatzpunkt in Höhe von 0,5 Punkten. Auch insoweit werden nur die besten 5 Referenzen mit etwaigen Zusatzpunkten versehen, die grundsätzlich nach den vorstehenden Bedingungen (Qualität und Anzahl) in die Bewertung einbezogen wurden. Die 3 Unternehmen, welche die meisten Punkte erzielen konnten, werden zur Verhandlungsphase eingeladen bzw. zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert. Bei Punktgleichstand auf Platz 3 ist maßgebendes Kriterium, wer mehr Referenzen einreichen konnte, die alle 3 Kriterien insgesamt erfüllen. Sollte der gleiche Rang bestehen bleiben, entscheidet das Los.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Erforderlich sind nachfolgend aufgelistete Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen: 1. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen (Formblatt T01). Bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Im Falle der Eignungsleihe auch vom eignungsverleihenden Unternehmen einzureichen. 2. Eigenerklärung zum Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB (Formblatt T02). Bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Im Falle der Eignungsleihe auch vom eignungsverleihenden Unternehmen einzureichen. 3. Eigenerklärung zum Vorliegen von sonstigen Ausschlussgründen nach §§ 19, 21 MiLoG etc. (Formblatt T03). Bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Im Falle der Eignungsleihe auch vom eignungsverleihenden Unternehmen einzureichen.

5. Los

5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Dienstleistungen einer Vergabestelle
Beschreibung: Vertragsgegenstand sind die Erbringung von Dienstleistungen, die durch eine beratende Vergabestelle ausgeübt werden und die keine Rechtsdienstleistungen im Anwendungsbereich des § 3 RDG (Rechtsdienstleistungsgesetz) sind. Hierzu zählen sämtliche Unterstützungsleistungen bei der Vergabe von Einzellosen zur Umsetzung des Projektes: „Neubau der Kläranlage Untere Ahr in Remagen“, die im Wesentlichen dem Anwendungsbereich der Bauvergaben zuzuordnen sind. Weitergehende Einzelheiten zum Leistungsumfang sind der anliegenden Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Interne Kennung: LOT-0001 E52224843
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79418000 Beschaffungsberatung
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Ahrweiler (DEB12)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Supply-Chain-Management
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung zur Verordnung EU 2022/576 Russland (Formblatt T04). Bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Im Falle der Eignungsleihe auch vom eignungsverleihenden Unternehmen einzureichen.

Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung zur Eintragung in das Berufs- und/oder Handelsregister oder einem vergleichbaren Register (Formblatt T05). Bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzureichen. Im Falle der Eignungsleihe auch vom eignungsverleihenden Unternehmen einzureichen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung einschl. der Eigenerklärung des Bewerbers, dass eine den Mindestanforderungen entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird (Formblatt T06). Mindestanforderung: Deckungssumme für Personen- und Sachschäden jeweils mindestens 3 Mio. Euro und für Vermögensschäden 500.000 Euro. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe) muss die gesamtschuldnerische Haftung des Bewerbers und des eignungsleihenden Unternehmens erklärt und ein Verfügbarkeitsnachweis (wie beispielsweise im Formblatt T12) beigebracht werden. Im Fall der Eignungsleihe zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind die vorstehenden Angaben im Umfang der Eignungsleihe für das eignungsleihende Unternehmen einzureichen.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung zum Gesamtumsatz und zum Umsatz mit vergleichbaren Leistungen (auftragsspezifischer Umsatz) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Formblatt T07). Als vergleichbare Leistungen gelten Leistungen, die im ähnlichen Umfang Infrastrukturprojekte zum Gegenstand hatten. Mindestanforderung: Der Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren muss je Geschäftsjahr mindestens 500.000 Euro pro Geschäftsjahr netto betragen haben. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe) muss die gesamtschuldnerische Haftung des Bewerbers und des eignungsleihenden Unternehmens erklärt und ein Verfügbarkeitsnachweis (wie beispielsweise im Formblatt T12) beigebracht werden. Im Fall der Eignungsleihe zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind die vorstehenden Angaben im Umfang der Eignungsleihe für das eignungsleihende Unternehmen einzureichen.

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über das Bestehen eines gültigen Qualitätsmanagementsystems nach ISO 9001-2015 oder vergleichbar und Verpflichtungserklärung die Zertifizierung bis zum Abschluss der Auftragsdurchführung aufrecht zu erhalten (Formblatt T08). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise zur technischen Leistungsfähigkeit erbringt bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bewerber zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (wie beispielsweise Formblatt T12) bei-fügen. Im Fall der Eignungsleihe zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind die vorstehenden Angaben im Umfang der Eignungsleihe für das eignungsleihende Unternehmen einzureichen.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung zur Anzahl der beim Bewerber in den letzten drei Jahren beschäftigten Mitarbeiter (inkl. Führungskräfte) (Formblatt T09) Mindestanforderung: Der Bewerber muss in den letzten 3 Geschäftsjahren mindestens 5 Beschäftigte (Fulltime equivalents - FTE) im Durchschnitt pro Geschäftsjahr insgesamt beschäftigt haben. Davon müssen mindestens 2 eine entsprechende leistungsbezogene berufliche Qualifikation/Ausbildung (abgeschlossenes, branchenbezogenes Hochschulstudium, fachbezogener Abschluss einer Fachhochschule oder abgeschlossene branchenbezogene Berufsausbildung oder gleichwertig) und jeweils 5 Jahre Berufserfahrung im Rahmen einer Tätigkeit für eine Vergabestelle vergleichbar der ausgeschriebenen Leistung aufweisen. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise zur technischen Leistungsfähigkeit erbringt bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bewerber zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (wie beispielsweise Formblatt T12) beifügen. Im Fall der Eignungsleihe zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind die vorstehenden Angaben im Umfang der Eignungsleihe für das eignungsleihende Unternehmen einzureichen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über die Ausführung von Leistungen (Formblatt T10), die mit der zu vergebenden Leistungen vergleichbar sind (Referenzen), wobei der Bewerber / die Bewerbergemeinschaft die Erfüllung der folgenden Mindestanforderungen nachweisen muss (kumulativ). Mindestanforderung: 1. Es ist mindestens 1 Referenz zu benennen, welche die Durchführung und administrative Begleitung von Vergabeverfahren als Vergabestelle bezogen auf ein Infrastrukturprojekt mit einem Auftragswert in Höhe von mindestens 10 Mio. Euro zum Gegenstand gehabt hat, wobei die Funktion der Vergabestelle für den gesamten Vergabeprozess hinsichtlich des Infrastrukturprojektes ausgeübt worden sein muss. 2. Es ist mindestens 1 Referenz zu benennen, welche die Durchführung und administrative Begleitung von Vergabeverfahren als Vergabestelle bezogen auf ein Infrastrukturprojekt, das mindestens in 5 Losen vergeben wurde, zum Gegenstand gehabt hat, wobei die Funktion der Vergabestelle für den gesamten Vergabeprozess von mindestens 5 Losen hinsichtlich des Infrastrukturprojektes ausgeübt worden sein muss. 3. Es ist mindestens 1 Referenz zu benennen, welche die Durchführung und administrative Begleitung von Vergabeverfahren als Vergabestelle bezogen auf ein Infrastrukturprojekt zum Gegenstand gehabt hat, dass gleichzeitig Bauleistungen und Leistungen des Anlagenbaus zum Gegenstand gehabt hat. 4. Sämtliche vorgenannten Referenzprojekte, die zum Nachweis der Mindestanforderungen angegeben worden sind, müssen vollständig (Leistungsbeginn bis Leistungsende) in den letzten 5 Jahren erbracht worden sein. Die 5 Jahre werden ausgehend vom Zeitpunkt der Teilnahmefrist berechnet. Die vorgenannten Referenzanforderungen – mit Ausnahme des Leistungszeitraums - können, müssen jedoch nicht zwingend durch ein einziges Referenzprojekt nachgewiesen werden. Vielmehr kann die Erfüllung der Anforderungen an die 3 genannten Mindestreferenzinhalte auch durch mehrere Referenzprojekte nachgewiesenen werden, die jeweils nur einzelne der vorgegebenen Referenzanforderungen erfüllen. Jedoch muss bei einer Gesamtbetrachtung aller benannten Referenzprojekte, jede der Referenzanforderungen mindestens einmal erfüllt sein (Mindestkriterium). Im Fall einer Bietergemeinschaft können diese Referenzanforderungen auch von einzelnen Mitgliedern der Bietergemeinschaft nachgewiesen werden. Die vorgegebenen Bedingungen zur Auftragszeit müssen durch alle angegebenen Referenzen erfüllt werden! Im Falle einer Bietergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise zur technischen Leistungsfähigkeit erbringt bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bewerber zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (wie beispielsweise Formblatt T12) bei-fügen. Im Fall der Eignungsleihe zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind die vorstehenden Angaben im Umfang der Eignungsleihe für das eignungsleihende Unternehmen einzureichen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Auflistung geeigneter Referenzen über früher erbrachte Dienstleistungen einer Vergabestelle für die letzten 3 Geschäftsjahre (Formblatt T11). Mindestanforderung: Die im Rahmen der Dienstleistung als Vergabestelle vergebenen oder im Rahmen der betreuten Vergabe erfassten Auftragsleistungen (Vergabe- und Beschaffungsgegenstand der Referenzen), welche in der Auflistung aufzuführen sind, müssen in Summe je Kalenderjahr mindestens ein Auftragsvolumen von 75 Mio. Euro aufweisen. Im Falle einer Bietergemeinschaft ist es ausreichend, wenn mindestens ein Mitglied der Bietergemeinschaft die geforderten Erklärungen und Nachweise zur technischen Leistungsfähigkeit erbringt bzw. die Mitglieder der Bietergemeinschaft die Anforderungen gemeinsam erfüllen. Beruft sich ein Bewerber hinsichtlich der technischen Leistungsfähigkeit auf Erklärungen/Nachweise eines Drittunternehmens (Eignungsleihe), muss der Bewerber zusätzlich einen Verfügbarkeitsnachweis des Drittunternehmens (wie beispielsweise Formblatt T12) bei-fügen. Im Fall der Eignungsleihe zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind die vorstehenden Angaben im Umfang der Eignungsleihe für das eignungsleihende Unternehmen einzureichen.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Weitere Angaben erfolgen in den Vergabeunterlagen.
Kriterium:
Art: Qualität
Beschreibung: Weitere Angaben erfolgen in den Vergabeunterlagen.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.subreport.de/E52224843
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.subreport.de/E52224843
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 06/04/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Siehe Teilnahmeunterlagen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Im Falle der Auswahl für die 2. Stufe des Vergabeverfahrens (Verhandlungsverfahren) und der Auftragserteilung muss eine Bietergemeinschaft eine Arbeitsgemeinschaft bilden, wobei alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist ausdrücklich auf die Rügeobliegenheiten der Bewerber sowie die Präklusionsregelungen gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB bzgl. der Behauptung von Verstößen gegen die Bestimmungen über das Vergabeverfahren hin. Hier ist Folgendes geregelt: (1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen. (2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. (4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen. Die Rügeobliegenheit ist danach Zulässigkeitsvoraussetzung für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens (§ 160 Absatz 3 Satz 1 GWB). Durch die Rüge soll dem öffentlichen Auftraggeber die Gelegenheit gegeben werden, die Rechtmäßigkeit seines Vergabeverfahrens überprüfen und etwaige Vergabefehler beheben zu können. Gemäß der vorstehenden Regelung muss der Bewerber Verstöße gegen Vergabevorschriften, die er im Vergabeverfahren erkennt, innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber rügen. Sind Vergabeverstöße aufgrund der Bekanntmachung erkennbar, sind diese bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung zu rügen. Erkennbare Verstöße in den Vergabeunterlagen müssen spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist gerügt werden. Teilt der öffentliche Auftraggeber dem Bewerber mit, dass seiner Rüge nicht abgeholfen wird, muss der Nachprüfungsantrag innerhalb von 15 Kalendertagen ab Eingang der Mitteilung über die Nichtabhilfe beim Bewerber bei der zuständigen Vergabekammer eingereicht werden.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Abwasserzweckverband "Untere Ahr"
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau

8. Organisationen

8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Abwasserzweckverband "Untere Ahr"
Registrierungsnummer: DE267746416
Postanschrift: Grüner Weg 17
Stadt: Sinzig
Postleitzahl: 53489
Land, Gliederung (NUTS): Ahrweiler (DEB12)
Land: Deutschland
Telefon: +49 2642 9826-0
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Registrierungsnummer: 07-0001801100000-05
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
Telefon: +49 6131 16-2234
Fax: +49 6131 16-2113
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: f821139a-04bb-4f34-a482-33fa454c61f2 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 05/03/2026 16:17:50 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 161887-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 47/2026
Datum der Veröffentlichung: 09/03/2026