5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71221000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Stufenweise Beauftragung Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Leistungen, welche die AG nicht mit Vertragsabschluss beauftragt, stehen unter der aufschiebenden Bedingung, dass die AG sie abruft. Die AG behält sich vor, die Beauftragung auf einzelne Leistungen zu beschränken. Ein Rechtsanspruch auf Beauftragung weiterer Leistungen besteht nicht. Die AG beauftragt den AN bei Vertragsschluss mit der Erbringung der Leistungen der Leistungsstufe 1. Die AG beabsichtigt, bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme weitere Leistungen abzurufen. Der Abruf erfolgt in Textform. Die Angebotspreise gelten unverändert auch im Falle von notwendigen Mehr- oder Mindermengen und bei einer zeitlichen Verschiebung der Leistungserbringung, bezogen auf den vorläufig festgelegten Leistungsumfang/-zeitraum. Dies gilt auch bei einer Verlängerung der Planungsphase und der Bauzeit. Leistungsstufe 1: LPH 2-4, Besondere Leistungen; Leistungsstufe 2: optional Besondere Leistungen;
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55122
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst# 1) Allgemeine Projektziele A) Strikte Einhaltung des Projektbudgets: Das Projekt Neubau Pharmazie wird durch das Land Rheinland-Pfalz finanziert. Für die Kostengruppen 200-500 und 619 (DIN276) ist ein maximales Budget von 92 Mio. Euro netto vorgesehen, welches zwingend einzuhalten ist. Ausweisen von Mehrkosten: Die konkret entstehenden Mehrkosten (Bau- und Nebenkosten) für die BNB-Zertifizierung und Einhaltung der LBB-Richtlinie "Klimaneutrale Gebäude" gegenüber einem Gebäude, das nur die gesetzlich geforderten Mindeststandards erfüllt, sind im Projektverlauf separat darzustellen (5% Nachhaltigkeit-Zuschlag für BNB und 5% Nachhaltigkeit-Zuschlag für Klimaneutralität auf KG 300 und 400 wurde in der v. g. Kostenobergrenze von 92 Mio. Euro netto bereits inkludiert). Hierfür werden seitens der BNB-Koordination u.a. Vergleichsberechnungen/-analysen sowie Zuarbeit und Abstimmungen mit anderen an der Planung fachlich Beteiligten erforderlich. Die eigentliche Kostenermittlung wird von Planern und Fachplanern erstellt (koordiniert vom Objektplaner Gebäude und Innenräume/Architektur). B) Termine: Für die Haushaltsaufstellung hat die Vorlage der Vorplanung und Kostenschätzung bis Februar 2026 oberste Priorität. Daher muss der Planungsprozess spätestens Ende August 2025 beginnen. C) Konzeption eines im Betrieb wirtschaftlich sinnvollen Gebäudes: Die JGU als Nutzerin des neu zu erstellenden Pharmazie-Gebäudes hat in Zukunft die turnusmäßig anfallenden, umlagefähigen Nebenkosten zu tragen. Dazu zählen insbesondere - Heizenergie, - Kühlenergie, - Strom, - Wartung u. Instandhaltung (auch der laborspezifischen Einrichtung), - Regelmäßige Prüfungen durch Sachkundige und Sachverständige, - Wasser u. Abwasser. Infolgedessen besteht ein wesentliches Projektziel darin, die gesamten Lebenszykluskosten als Summe aus einmaligen Investitionskosten und Investitionsfolgekosten und nicht allein die Energiekosten des zu errichtenden Gebäudes zu optimieren. Neben den Energiekosten stellen die Kosten für Wartung u. Instandhaltung der Baukonstruktion, und hierbei vor allem die Wartung u. Instandhaltung der Technischen Gebäudeausrüstung, einen immensen Kostenblock dar, der mit einer geschickten, vorausschauenden Planung minimiert werden kann. Eine reine Minimierung der Energiekosten geht häufig mit einer überdimensionierten Technischen Gebäudeausrüstung einher, die in der Folge hohe Kosten für Wartung u. Instandhaltung zur Folge hat. Es gilt somit das Verhältnis aus Nachhaltigkeit (Energieeinsparung) und Wirtschaftlichkeit zu optimieren. D) Flexibilität des Gebäudes bei Neuberufungen: Das Gebäude soll möglichst maximale Flexibilität aufweisen. Zudem ist aufgrund der wechselnden Forschungsschwerpunkte während der wirtschaftlichen Nutzungsdauer mit Nutzerwechseln und somit wechselnden Anforderungen sowohl an das Gebäude als auch an die Haustechnik zu rechnen. Auch aus diesem Grunde muss das Gebäude eine maximale Flexibilität für Umbauten innehaben. Dies gilt sowohl für das Gebäude an sich als auch für die haustechnischen Anlagen. E) Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit: Bei der Planung und Ausführung wird besonderer Wert auf die Ausarbeitung einer wirtschaftlichen Gesamtlösung (aller Fachbereiche) gelegt. Es ist in erhöhtem Maße auf eine wirtschaftliche, zweckentsprechende und einfache Planung und Bauausführung zu achten. F) Nachhaltigkeit: Für den Neubau Pharmazie wird eine BNB-Zertifizierung mit einem Gesamterfüllungsgrad von 65% -"Silber"- und Einhaltung aller Nebenbedingungen und zusätzlich Erfüllungsgrad Kriteriengruppe "Ökologische Qualität" von min. 80% angestrebt. Weiterhin sind die Anforderungen und Auflagen der Richtlinie für Neubau und energetische Gebäudesanierung "Klimaneutrale Landesgebäude" des Landesbetrieb Liegenschafts- und Baubetreuung Rheinland-Pfalz umzusetzen. (Anlage 2022_10_25__RL_KnGeb_1.1) 2) Anforderungen an das Neubaugebäude: Fassadensystem: Erwartet wird ein funktionales, zukunftsorientiertes und nachhaltiges Fassadensystem, das dem Selbstbild der Johannes Gutenberg-Universität entspricht. Im Zuge der Vorentwurfsplanung sind Varianten zu untersuchen u. a. mittels einer Berechnung von Nutzungs- und Lebenszykluskosten. Ein Wärmedämmverbundsystem ist aus Gründen der Nachhaltigkeit explizit nicht gewünscht. Energieeffizienz: Die Werthaltigkeit des Gebäudes ist sowohl in seiner Herstellung als auch im Betrieb auf Langfristigkeit zu legen. Der Entwurf muss so gestaltet sein, dass in der weiteren Planung sowohl die gesetzlichen Vorgaben als auch die zusätzlichen Vorgaben und Auflagen der Richtlinie für Neubau und energetische Gebäudesanierung "Klimaneutrale Landesgebäude" eingehalten werden und eine BNB-Zertifizierung (wie unter F. beschrieben) erfolgen kann. Funktionale Anforderungen: Das Gebäude soll in einer Qualität errichtet werden, die bei intensiver Nutzung einen geringen Unterhaltungsaufwand erfordert. Die einzuplanenden Materialien und Oberflächen müssen robust, reinigungsfreundlich und widerstandsfähig gegen mechanische Beschädigungen sein. Zur Gewährleistung maximaler Flexibilität und Umnutzungsfähigkeit der Lernräume und Büroräume sind diese so zu beplanen und technisch auszustatten, dass in der späteren Nutzung innerhalb der o. g. Raumnutzungsarten ein flexibler Austausch und spätere Nachverdichtung möglich sind. Dies erfolgt in enger Abstimmung mit der AG. Barrierefreiheit: Im Zuge der Planung und Ausführung ist ein gesamtheitliches Konzept für Barrierefreiheit für das Neubaugebäude inkl. Erschließung sowie für den betreffenden Außenbereich auszuarbeiten und umzusetzen. Die gesetzlichen Vorgaben, Regelwerke und Vorschriften sowie JGU-Standards (insbesondere "Barrierefreiheit" und "Beschilderung") sind nach vorheriger Abstimmung mit der AG umzusetzen. JGU-Standards: Die folgenden baulichen und technischen Standards, welche auf der JGU-Homepage unter https://www.verwaltung.uni-mainz.de/blm/klm/vergabestelle/download-center/ hinterlegt sind, sind in der Planung und Ausführung zu berücksichtigen. Momentan befinden sich weitere JGU-Standards in Abstimmung, u. a. Standard "Reinigung" und Standard "All-Gender-Toiletten". Diese werden den Planern im Projektverlauf zur Verfügung gestellt (ggf. als Vorabzug) und sind ebenfalls in der Planung und Ausführung zu berücksichtigen.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Kriterium:
Art: Eignung zur Berufsausübung
Bezeichnung: Auszug aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister
Beschreibung: Ein aktueller Auszug aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister ist einzureichen oder in Ermangelung eines solchen eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes vorzulegen, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
Kriterium:
Art: Eignung zur Berufsausübung
Bezeichnung: Berufsqualifikation
Beschreibung: Die für die Erbringung der Leistungen Benannten - dies gilt für Projektleitung, stellvertretende Projektleitung und Bauleitung - müssen die nachfolgend beschriebene Berufsqualifikation nachweisen. Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Natürliche Personen, die gemäß Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung "Architekt" und/oder "Ingenieur" und/oder "Beratender Ingenieur" und/oder "M.Sc." und/oder "M.Eng." und/oder "B.Sc." und/oder "B.Eng." oder vergleichbar berechtigt sind. Ist in den jeweiligen Heimatstaaten die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Anforderungen, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG, zuletzt geändert durch Richtlinie 2013/55/EU, gewährleistet ist. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn deren satzungsmäßiger Geschäftszweck auf Planungsleistungen ausgerichtet ist, der Planungsaufgabe entspricht und sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen benennen, der die vorstehenden Anforderungen erfüllt. - Einschläge Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: § 75 Abs. 1 VgV in Verbindung mit § 75 Abs. 3 VgV.
Kriterium:
Art: Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Berufshaftpflichtversicherung
Beschreibung: Nachweis einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mindestens in Höhe von 5.000.000,00 Euro für Personenschäden sowie 5.000.000,00 Euro für sonstige Schäden, jeweils mindestens 2-fach maximiert pro Jahr und Schadensfall, oder eine verbindliche Erklärung des Haftpflichtversicherers, dass die bestehende Haftpflichtversicherung im Auftragsfall auf die geforderte Mindestdeckungssumme erhöht wird. In diesem Fall ist die Bescheinigung des Haftpflichtversicherers vor Erteilung des Auftrags nachzureichen.
Kriterium:
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Anzahl der mit vergleichbaren Leistungen betrauten Mitarbeiter:innen/Büroinhaber:innen
Beschreibung: Objektplanung Gebäude und Innenräume: Das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter mit vergleichbaren Leistungen betrauten Mitarbeiter:innen / Büroinhaber:innen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss für Objektplanung Gebäude und Innenräume mindestens 5 betragen. Objektplanung Freianlagen: Das jährliche Mittel der vom Bewerber oder Bieter mit vergleichbaren Leistungen betrauten Mitarbeiter:innen / Büroinhaber:innen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre muss für Objektplanung Freianlagen mindestens 2 betragen. BIM-Erfahrung: Mindestens 2 Mitarbeiter:innen / Büroinhaber:innen, die eine BIM-Schulung nach Mindeststandard VDI 2552 Blatt 8.1 (BIM-Qualifikationen-Basiskenntnisse) absolviert haben bzw. gleichwertige praktische Kenntnisse anhand von persönlichen Referenzen nachweisen können.
Kriterium:
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Berufserfahrung
Beschreibung: Die Projektleitung Objektplanung Gebäude und die Projektleitung Freianlagen muss jeweils eine Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren (in der entsprechenden Dienstleistung) nachweisen.
Kriterium:
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Nachweis durch Referenzprojekte Teil 1
Beschreibung: (a.) Referenzen Büro/Unternehmen Wertungskriterium 1: Gebäude mit hohen technischen Planungsanforderungen Mindestkriterien: mindestens 1 Referenz für Planungsleistungen des Leistungsbilds Objektplanung Gebäude und Innenräume im Sinne der HOAI; Beginn der Leistungserbringung nicht vor 2015; hohe Planungsanforderungen in Hinblick auf den Schwierigkeitsgrad oder höher; Es muss mindestens Leistungsphase 2-4 erbracht worden sein; Das Projekt muss realisiert worden sein mindestens: Gebäude mit hohen technischen Planungsanforderungen, Anteil Labore an NUF mindestens 25%, Verhältnis Kosten KG 400 inkl. 470 zu KG 300-400 mindestens 35% Projektgröße: die Baukosten der KG 300-400 müssen mindestens 20 Mio. EUR (brutto) betragen. Wertung: Gewertet werden maximal 2 Referenzen. Vergleichbare Aufgabenstellung - Gebäude mit hohen technischen Planungsanforderungen, Anteil Labore an NUF mindestens 45%, Verhältnis Kosten KG 400 inkl. 470 zu KG 300-400 mindestens 45%: 3 Punkte; - Gebäude mit hohen technischen Planungsanforderungen, Anteil Labore an NUF mindestens 35%, Verhältnis Kosten KG 400 inkl. 470 zu KG 300-400 mindestens 40%: 2 Punkte; - Gebäude mit hohen technischen Planungsanforderungen, Anteil Labore an NUF mindestens 25%, Verhältnis Kosten KG 400 inkl. 470 zu KG 300-400 mindestens 35%: 1 Punkt; (Wichtungsfaktor 10). Projektgröße Baukosten der KG 300-400 brutto: 20 Mio. EUR = 1 Punkt; ab 50 Mio. EUR = 3 Punkte; Zwischenwerte werden interpoliert (Wichtungsfaktor 5). (b.) Referenz Büro/Unternehmen Wertungskriterium 2: Hör- oder Vortragssäle oder vergleichbare Räume Mindestkriterien: mindestens 1 Referenz für Planungsleistungen des Leistungsbilds Objektplanung Gebäude und Innenräume im Sinne der HOAI; Beginn der Leistungserbringung nicht vor 2015; durchschnittliche Planungsanforderungen in Hinblick auf den Schwierigkeitsgrad oder höher; Es muss mindestens Leistungsphase 2-4 erbracht worden sein; Das Projekt muss realisiert worden sein Projektgröße: die Nutzungsfläche des Raumes muss mindestens 200 qm betragen. Wertung: Gewertet wird maximal 1 Referenz. Hör- oder Vortragssäle, Versammlungsstätte, Stufenhörsaal = 3 Punkte; Hör- oder Vortragssäle, Versammlungsstätte = 2 Punkte; sonstige Hör- oder Vortragssäle, Seminarräume oder vergleichbare Räume = 1 Punkt (Wichtungsfaktor 5). (c.) Referenzen Büro/Unternehmen Wertungskriterium 3: BIM-Erfahrung Mindestkriterien: mindestens 1 Referenz BIM-Erfahrung Objektplanung Gebäude und Innenräume; Beginn der Leistungserbringung nicht vor 2015; Es muss mindestens Leistungsphase 2-3 erbracht worden sein; Vergleichbare Bauaufgabe, kein reiner Büro- oder Wohnungsbau; Projektgröße Baukosten der KG 300-600 brutto mindestens 20 Mio. EUR; Vergleichbare Dienstleistungen: - Objekt- oder Fachplanerleistung mit der Methode BIM (Erstellung der eigenen Fachmodelle); - gewerkeübergreifender, softwareneutraler Datenaustausch im Projekt über IFC; - Mitwirken bei der Koordination verschiedener Fachmodelle (z.B. Kollisionsprüfung). Wertung: Gewertet wird maximal 1 Referenz. Projektgröße Baukosten der KG 300-600 brutto: 20 Mio. EUR = 1 Punkt; ab 50 Mio. EUR = 6 Punkte; Zwischenwerte werden interpoliert (Wichtungsfaktor 1). Bearbeitete BIM-Anwendungsfälle (1 Punkt je Anwendungsfall): - Anwendungsfall Mengen- und Kostenermittlung; - Anwendungsfall Ableitung von Planunterlagen; - Anwendungsfall Modellgestützte Ökobilanzierung; - Anwendungsfall Verwendung eines digitalen Raum- und Gebäudebuches (Wichtungsfaktor 1). BAP-Erstellung: bei Objektplanung - Hauptverantwortliche Erstellung des BAP = 2 Punkte; - Mitwirkung Erstellung des BAP = 1 Punkt (Wichtungsfaktor 1). Nutzung eines Issue-Managementsystem: - Plattformbasiert = 2 Punkte; - Dateibasiert = 1 Punkt (Wichtungsfaktor 1). Anzahl der koordinierten Disziplinen bzw. Fachmodelle - ab 8 Fachmodellen (Objektplanung Gebäude und Freianlagen, Fachplanung Tragwerksplanung, Fachplanung TA mindestens 4 Anlagengruppen sowie AG 7 Labor = 3 Punkte; - ab 5 Fachmodellen (Objektplanung Gebäude und Freianlagen, Fachplanung Tragwerksplanung, TA mindestens 2 Anlagengruppen) = 2 Punkte; - ab 3 Fachmodellen (Objektplanung Gebäude, Fachplanung Tragwerksplanung, Fachplanung TA mindestens 1 Anlagengruppe) = 1 Punkt (Wichtungsfaktor 1). Umsetzung von Informationsanforderungen - Zusätzlich projektspezifische Eigenschaften im Projekt verwendet = 3 Punkte; - IFC-Standard Eigenschaften im Projekt verwendet = 2 Punkte; - Eigene Informationsanforderungen im Projekt verwendet = 1 Punkt (Wichtungsfaktor 1). (d.) Referenzen Büro/Unternehmen Wertungskriterium 4: Zertifizierung BNB oder DGNB Mindestkriterien: mindestens 1 Referenz Neubau mit abgeschlossener Zertifizierung BNB oder DGNB, Betreuung Leistungsphase 2-3 Wertung: Gewertet wird maximal 1 Referenz. Beginn der Leistungserbringung nicht vor 2015 Neubau mit abgeschlossener Zertifizierung BNB Silber oder DGNB Gold = 2 Punkte Neubau mit abgeschlossener Zertifizierung BNB Bronze oder DGNB Silber = 1 Punkt (Wichtungsfaktor 5). (e.) Referenz Büro/Unternehmen Wertungskriterium 5: Objektplanung Freianlagen Mindestkriterien: mindestens 1 Referenz für Planungsleistungen des Leistungsbilds Objektplanung Freianlagen im Sinne der HOAI; Beginn der Leistungserbringung nicht vor 2015; durchschnittliche Planungsanforderungen in Hinblick auf den Schwierigkeitsgrad oder höher; Es muss mindestens Leistungsphase 2-3 erbracht worden sein; Das Projekt muss realisiert worden sein Projektgröße Baukosten der KG 500 brutto mindestens 1 Mio. EUR; Wertung: Gewertet wird maximal 1 Referenz. Freiflächen mit Bauwerksbezug, öffentliche Nutzung = 3 Punkte; Freiflächen mit Bauwerksbezug = 2 Punkte; sonstige Freiflächen = 1 Punkt (Wichtungsfaktor 6). vergleichbare Projektgröße, Baukosten der KG 500 brutto: 1 Mio. EUR = 1 Punkt; ab 6 Mio. EUR = 3 Punkte; Zwischenwerte werden interpoliert (Wichtungsfaktor 4).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 165
Kriterium:
Art: Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Bezeichnung: Nachweis durch Referenzprojekte Teil 2
Beschreibung: (f.) Referenzen Büro/Unternehmen Wertungskriterium 4: Projekte aus öffentlicher Hand; kein Mindestkriterium; Wertung: Gewertet wird maximal 1 Referenz. Beginn der Leistungserbringung nicht vor 2015; Zuarbeit Erstellung Entwurfsunterlage Bau, Haushaltsunterlage Bau oder alternativ vergleichbare Zuarbeit für Projekte aus öffentlicher Hand in anderen europäischen Ländern = 3 Punkte; sonstige Zuwendungsbaumaßnahme = 1 Punkt. (Wichtungsfaktor 5). (a.) bis (f.): Die eingereichten Referenzen werden vergleichend bewertet. Es wird auf eine Nachkommastelle gerundet. Falls die Höchstzahl der Teilnehmer durch Bewerber mit gleicher Punktzahl überschritten wird, wird unter diesen das Losverfahren angewendet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 15
Kriterium:
Art: Sonstiges
Bezeichnung: Eigenerklärungen
Beschreibung: Die folgenden Eigenerklärungen sind mit dem Dokument "Eignungsnachweise zum Teilnahmeantrag", welches von der Auftraggeberin zur Verfügung gestellt wird, einzureichen. - Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit - Eigenerklärung zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz - Eigenerklärung zum Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 - Eigenerklärung Arbeitnehmer-Entsendegesetz - Eigenerklärung Mindestlohn
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 7
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: 1. Lösungsvorschlag - Qualität des städtebaulichen Konzepts
Beschreibung: Vergleichende Beurteilung der Lösungsvorschläge, Gewichtung 15%; (2. Phase des Verfahrens - die eingereichten Lösungsvorschläge werden vergleichend bewertet. Die 3 Bieter mit den höchsten Punktzahlen in der 2. Phase werden zur Teilnahme an der 3. Phase aufgefordert.)
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: 2. Lösungsvorschlag - Qualität des architektonischen Konzepts
Beschreibung: 2.1 Nachweis der Flächenanforderung der Nutzungsbereiche, Gewichtung 10%; 2.2 Vergleichende Beurteilung der Lösungsvorschläge, Gewichtung 15%; (2. Phase des Verfahrens - die eingereichten Lösungsvorschläge werden vergleichend bewertet. Die 3 Bieter mit den höchsten Punktzahlen in der 2. Phase werden zur Teilnahme an der 3. Phase aufgefordert.)
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 25
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: 3. Vorstellung des Büros und des Projektteams in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung
Beschreibung: Erläuterungen der individuellen Aufgaben und Kompetenzen im Projektteam: 3.1 Besetzung des Projektteams, projektrelevante Erfahrung und Kompetenz der einzelnen Personen, Gewichtung 15%; 3.2 Personaleinsatzkonzept, interne Organisation, Projektorganisation, Gewichtung 5%.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: 4. Qualitätsmanagement
Beschreibung: 4.1 Qualitätsmanagement, Herangehensweise bei vergleichbaren Aufgabenstellungen; vorgesehene Arbeitsweisen/Methodik; Terminplanung; Abstimmung/Zusammenarbeit mit Auftraggeberin und weiteren Planungsbeteiligten, Gewichtung 5,0%; 4.2 Kostenmanagement und Nachhaltigkeit, Herangehensweise bei vergleichbaren Aufgabenstellungen - Welche Aspekte der Aufgabenstellung stellen aus Ihrer Sicht besondere Anforderungen an das Projektziel Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit und welche konkreten Denkansätze haben Sie dazu? Wie sichern Sie die Einhaltung der durch den Zuschussgeber vorgegebenen Kostenobergrenze? Gewichtung 5,0%.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: 5. Honorare
Beschreibung: Das Honorar wird rechnerisch bewertet. 1. Das günstigste Honorar erhält die volle Punktzahl. 2. Die weiteren zu wertenden Angebote erhalten eine Punktzahl, die sich aus folgender Berechnung ergibt: Bruttopreis des günstigsten Honorarangebots multipliziert mit der vollen Punktzahl und dividiert durch den Bruttopreis des jeweils zu wertenden Angebots. Das Ergebnis wird auf zwei Nachkommastellen gerundet.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 18/04/2025 23:59:59 (UTC+2)
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 12/05/2025
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 28/04/2025 14:00:00 (UTC+2)
Frist, bis zu der das Angebot gültig sein muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Auftraggeberin behält sich vor, fehlende Unterlagen unter Setzung einer angemessenen Frist nachzufordern.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung: Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem: Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau - Vergabekammer
Informationen über die Überprüfungsfristen: Nach § 160 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber der Auftraggeberin nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Auftragsbekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Auftragsbekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Johannes Gutenberg-Universität Mainz
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