Holzernte Bad Doberan 2023 Referenznummer der Bekanntmachung: LAFO-2022-0075
Auftragsbekanntmachung
Dienstleistungen
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Malchin
NUTS-Code: DE80J Mecklenburgische Seenplatte
Postleitzahl: 17139
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n):[gelöscht]
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.wald-mv.de
Adresse des Beschafferprofils: www.wald-mv.de
Abschnitt II: Gegenstand
Holzernte Bad Doberan 2023
Das Forstamt Bad Doberan beabsichtigt den Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit einem Auftragnehmer je Teillos zur Erbringung von Leistungen der Holzernte für den Zeitraum vom 03.01.2023 bis 31.12.2023.
Die Arbeiten finden ausnahmslos im Wald der Landesforst M-V Anstalt des öffentlichen Rechts statt.
Die Leistung ist in folgenden Holzerntetechnologien zu erbringen:
- Motormanueller Holzeinschlag ohne Rückung von 6.365 fm
- Motormanueller Holzeinschlag mit Rückung von 4.465 fm
- Maschineller Holzeinschlag mit Rückung von 7.315 fm
- Vorrücken mit Pferden 725 fm
- Maschineller Holzeinschlag als Stehendentnahme und Rückung 5.945 fm
Näheres regeln die Leistungsbeschreibungen (Ziffer 12.0 bis 16.0 der Vergabeunterlagen).
Leistungsorte sind Reviere des Forstamtes Bad Doberan der Landesforst M-V AöR.
Die genaue örtliche Lage der Reviere kann unter www.wald-mv.de eingesehen werden.
Die Angebote können für ein, mehrere oder alle Lose eingereicht werden.
Eine Priorisierung der bebotenen Lose ist nicht zulässig. Der Bewerber muss die, entsprechend seinen Kapazitäten, tatsächlich durch ihn zu bearbeitende Losanzahl (inklusive fm-Angabe) benennen.
Der Auftraggeber behält sich in den Fachlosen 1, 2, 3 und 5 eine Beschränkung der Vergabe von zwei Teillosen je Fachlos und Bieter vor.
Im Fachlos 4 behält sich der Auftraggeber eine Vergabe von einem Teillos je Bieter vor.
Die Entscheidung welche Lose bezuschlagt werden, trifft der Auftraggeber anhand des für ihn wirtschaftlichsten Ergebnisses. Hierzu werden die Abstände in der Gesamtpunktzahl bei Vergabe an den zweitplatzierten Bieter herangezogen.
Los 1.1: Motormanueller Holzeinschlag ohne Rückung im Revier Schwaan ca. 1.830 fm
Revier Schwaan im Forstamt Bad Doberan der Landesforst M-V AöR
Los 1.1: Motormanueller Holzeinschlag ohne Rückung im Revier Schwaan ca. 1.830 fm
Los 1.2: Motormanueller Holzeinschlag ohne Rückung im Revier Bad Doberan ca. 1.795 fm
Revier Bad Doberan im Forstamt Bad Doberan der Landesforst M-V AöR
Los 1.2: Motormanueller Holzeinschlag ohne Rückung im Revier Bad Doberan ca. 1.795 fm
Los 1.3: Motormanueller Holzeinschlag ohne Rückung im Revier Diedrichshagen ca. 2.080 fm
Revier Diedrichshagen im Forstamt Bad Doberan der Landesforst M-V AöR
Los 1.3: Motormanueller Holzeinschlag ohne Rückung im Revier Diedrichshagen ca. 2.080 fm
Los 1.4: Motormanueller Holzeinschlag ohne Rückung im Revier Neuburg ca. 660 fm
Revier Neukrug im Forstamt Bad Doberan der Landesforst M-V AöR
Los 1.4: Motormanueller Holzeinschlag ohne Rückung im Revier Neuburg ca. 660 fm
Los 2.1: Motormanueller Holzeinschlag mit Rückung im Revier Diedrichshagen ca. 1.030 fm
Revier Diedrichshagen im Forstamt Bad Doberan der Landesforst M-V AöR
Los 2.1: Motormanueller Holzeinschlag mit Rückung im Revier Diedrichshagen ca. 1.030 fm
Los 2.2: Motormanueller Holzeinschlag mit Rückung im Reviere Höltingsdorf ca. 2.285 fm
Revier Höltingsdorf im Forstamt Bad Doberan der Landesforst M-V AöR
Los 2.2: Motormanueller Holzeinschlag mit Rückung im Revier Höltingsdorf ca. 2.285 fm
Los 2.3: Motormanueller Holzeinschlag mit Rückung im Revier Neukloster ca. 1.150 fm
Revier Neukloster im Forstamt Bad Doberan der Landesforst M-V AöR
Los 2.3: Motormanueller Holzeinschlag mit Rückung im Revier Neukloster ca. 1.150 fm
Los 3.1: Maschineller Holzeinschlag mit Rückung im Reviere Schwaan ca. 1.820 fm
Revier Schwaan im Forstamt Bad Doberan der Landesforst M-V AöR
Los 3.1: Maschineller Holzeinschlag mit Rückung im Revier Schwaan ca. 1.820 fm
Los 3.2: Maschineller Holzeinschlag mit Rückung im Revier Bad Doberan ca. 1.400 fm
Revier Bad Doberan im Forstamt Bad Doberan der Landesforst M-V AöR
Los 3.2: Maschineller Holzeinschlag mit Rückung im Revier Bad Doberan ca. 1.400 fm
Los 3.3: Maschineller Holzeinschlag mit Rückung im Revier Diedrichshagen ca. 1.830 fm
Revier Diedrichshagen im Forstamt Bad Doberan der Landesforst M-V AöR
Los 3.3: Maschineller Holzeinschlag mit Rückung im Revier Diedrichshagen ca. 1.830 fm
Los 3.4: Maschineller Holzeinschlag mit Rückung im Revier Höltingsdorf ca. 2.265 fm
Revier Höltingsdorf im Forstamt Bad Doberan der Landesforst M-V AöR
Los 3.4: Maschineller Holzeinschlag mit Rückung im Revier Höltingsdorf ca. 2.265 fm
Los 4.1: Vorrücken mit Pferden in den Revieren Bad Doberan/Neukloster ca. 260 fm
Reviere Bad Doberan und Neukloster im Forstamt Bad Doberan der Landesforst M-V AöR
Los 4.1: Vorrücken mit Pferden in den Revieren Bad Doberan/Neukloster ca. 260 fm
Los 4.2: Vorrücken mit Pferden im Revier Diedrichshagen ca. 465 fm
Revier Diedrichshagen im Forstamt Bad Doberan der Landesforst M-V AöR
Los 4.2: Vorrücken mit Pferden im Revier Diedrichshagen ca. 465 fm
Los 5.1: Maschineller Holzeinschlag bei Stehendentnahme und Rückung im Revier Schwaan 2.060 fm
Revier Schwaan im Forstamt Bad Doberan der Landesforst M-V AöR
Los 5.1: Maschineller Holzeinschlag bei Stehendentnahme und Rückung im Revier Schwaan 2.060 fm
Los 5.2: Maschineller Holzeinschlag bei Stehendentnahme und Rückung in den Revieren Höltingsdorf/Neukloster 1.785 fm
Reviere Höltingsdorf und Neukloster im Forstamt Bad Doberan der Landesforst M-V AöR
Los 5.2: Maschineller Holzeinschlag bei Stehendentnahme und Rückung in den Revieren Höltingsdorf/Neukloster 1.785 fm
Los 5.3: Maschineller Holzeinschlag bei Stehendentnahme und Rückung im Revier Neuburg 2.100 fm
Reviere Neuburg im Forstamt Bad Doberan der Landesforst M-V AöR
Los 5.3: Maschineller Holzeinschlag bei Stehendentnahme und Rückung im Revier Neuburg 2.100 fm
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Vorlage der Kopie einer Gewerbeanmeldung oder eines Auszugs aus dem Handelsregister. (Bei entsprechender Rechtsform), alternativ ist auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) oder einer Bescheinigung der Eintragung in das Unternehmer- und Lieferantenverzeichnisses einer Auftragsberatungsstelle bzw. eines anderen Präqualifizierungsnachweises möglich.
— das er/sie den Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Versicherungsbeiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung nachgekommen bin/sind und weiterhin werde/n,
— das sich das Unternehmen weder in Insolvenz noch Liquidation befinde(n) oder ein entsprechendes Verfahren mangels Masse eingestellt wurde,
— das keine rechtskräftige Verurteilung in den in § 123 Absatz 1 GWB angeführten Tatbeständen vorliegt,
— dass das Unternehmen nicht wegen eines Verstoßes gegen § 21 Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden ist und damit nicht die Voraussetzungen für einen Ausschluss von der Auftragsvergabe nach § 19 Abs. 1 und 3 MiLoG vorliegen,
— dass weder das Unternehmen noch Angehörige des Unternehmens im Zusammenhang mit der Tätigkeit für das Unternehmen nach § 21 SchwarzArbG wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR oder nach § 6 AEntG mit einer Geldbuße von wenigstens 2 500 EUR belegt worden sind. Straf- oder Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen die genannten Gesetze, sind gegen mich/uns nicht anhängig,
— über das Bestehen einer Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 3 000 000 EUR für Personenschäden und 1 000 000 EUR für Sachschäden,
— Alternativ zu den vorgenannten Eigenerklärungen ist auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) oder einer Bescheinigung der Eintragung in das Unternehmer und Lieferantenverzeichnisses einer Auftragsberatungsstelle bzw. eines anderen Präqualifizierungsnachweismöglich,
— Der Auftraggeber behält sich vor, die Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise belegen zulassen(§45 und 48 VgV). Macht ein Bieter von der Eignungsleihe (§ 47 VgV) Gebrauch, so muss er für diesen Teil der Eignung gem. § 47 VgV Abs. 1 die entsprechende Verpflichtungserklärung des Unternehmens, dessen Eignung er in Anspruch nimmt, zusammen mit dem Angebot vorlegen. Sämtliche vorgenannten Eigenerklärungen und auf Anforderung des Auftraggebers auch die entsprechenden Nachweise zum Beleg der Eigenerklärungen, des Unternehmens sind für den Teil, dessen Eignung in Anspruch genommen wird, mit dem Angebot einzureichen. Dies gilt auch für alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft (§ 47VgV Abs. 4). Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierungsverfahren nachgewiesen sind bzw. in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) gem. § 50 VgV eingereicht werden, werden durch den Auftraggeber zugelassen, soweit deren Inhalt und Aktualität den Anforderungen voll entsprechen und dies ohne weitere Recherche hervorgeht. Sollte die Zertifizierung/EEE nicht alle vom Auftraggeber geforderten Eignungsnachweise abdecken, sind die fehlenden Nachweise/Erklärungen dem Angebot separat beizufügen.
- Eigenerklärung zur Umsetzung von Artikel 5k Absatz 3 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 (Russlandembargo)
— Vorlage einer gültigen und nach PEFC anerkannte Zertifizierungsbescheinigung
für die angebotenen Technologien.
— Mindestens zwei Referenzen über vergleichbare Leistungen aus den letzten zwei Jahren von insgesamt 500 fm. Hierbei muss jeweils eine angegebene Referenz einen Leistungsumfang von mindestens 300 fm haben. Im Fachlos 4 ist eine Referenz von mindestens 25 fm ausreichend. Die Referenzliste muss folgende Angaben enthalten: Leistung, Auftraggeber mit Benennung des Ansprechpartners des Auftraggebers mit Telefonnummer (§ 46VgV Abs. 3 Nr. 1)
— Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt (§ 46 VgV Abs. 3 Nr. 10); Der Auftraggeber behält sich vor die Verpflichtungserklärung der benannten Unterauftragnehmer in schriftlicher Form sowie die unter Ziffer III.1.1), III.1.2) und III. 1.3) aufgeführten Eignungsnachweise, für jeden einzelnen Unterauftragnehmer anzufordern. Macht ein Bieter von der Eignungsleihe (§ 47 VgV) Gebrauch, so muss er für diesen Teil der Eignung gem. § 47VgV Abs.
1 die entsprechende Verpflichtungserklärung des Unternehmens, dessen Eignung er in Anspruch nimmt, zusammen mit dem Angebot vorlegen. Sämtliche vorgenannten Eigenerklärungen und auf Anforderung des Auftraggebers auch die entsprechenden Nachweise zum Beleg der Eigenerklärungen, des Unternehmens sind für den Teil, dessen Eignung in Anspruch genommen wird, mit dem Angebot einzureichen. Dies gilt auch für alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft (§ 47 VgV Abs. 4). Der Auftraggeber behält sich vor, die Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise belegen zulassen (§45 und 48 VgV). Eignungsnachweise, die durch Präqualifizierungsverfahren nachgewiesen sind bzw. in der Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE) gem. § 50 VgV eingereicht werden, werden durch den Auftraggeber zugelassen, soweit deren Inhalt und Aktualität den Anforderungen voll entsprechen und dies ohne weitere Recherche hervorgeht. Sollte die Zertifizierung/EEE nicht alle vom Auftraggeber geforderten
Eignungsnachweise abdecken, sind die fehlenden Nachweise/Erklärungen dem Angebot separat beizufügen. Der Auftraggeber kann den
- Der Bieter erklärt mit der Angebotsabgabe, bei der Ausführung der zu vergebenden Leistung mindestens ein Stundenentgelt von 10,55 Euro (brutto) zu zahlen
- Die Leistungserbringung soll unter Einhaltung der ILOKernarbeitsnormenerfolgen.
- Es wird vorausgesetzt, dass ein Mitarbeiter der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig ist und Kenntnisse der forstlichen Fachbegriffe besitzt. Dieser Mitarbeiter ist während der Arbeiten jederzeit Vor-Ort und stellt die Kommunikation mit dem Auftraggeber sowie mit Arbeitskräften des Auftragnehmers sicher, die ggf. nicht der deutschen Sprache mächtig sind.
- Der Bieter verpflichtet sich vor Ort im Wald mindestens zwei Personen zu stellen, die zum Absetzen eines Notrufes in deutscher Sprache in der Lage sind und die benachrichtigten Rettungskräfte in deutscher Sprache zum Unfallort leiten können.
Abschnitt IV: Verfahren
entfällt
Abschnitt VI: Weitere Angaben
— Informationen durch den Auftraggeber werden auf dem Postweg, mittels Telekopie, direkt oder elektronisch übermittelt,
— Die Vergabestelle empfiehlt dem am Auftrag interessierten Unternehmen sich regelmäßig anhand der Versionsnummern über die Aktualität der von ihm bearbeiteten Unterlagen auf dem Vergabemarktplatz Mecklenburg-Vorpommern zu informieren. Angebote die in einer veralteten Version der Vergabeunterlagen eingereicht werden, sind von der Wertung auszuschließen.
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Schwerin
Postleitzahl: 19053
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]7
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Sofern sich ein am Auftrag interessiertes Unternehmen durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften in seinen Rechten verletzt sieht, ist gem. § 160 Absatz 3 Nr. 1 GWB der Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gem. § 160 Absatz 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind gem. § 160 Absatz 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Hilft der Auftraggeber der Rüge nicht ab, kann gem. § 160 Absatz 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer gestellt werden.
Gem. § 134 GWB werden Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, in Textform informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absenden der Information geschlossen werden. Wird die Information per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich die Frist auf 10 Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.