1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das ABB, vertreten durch den Landesbetrieb für Liegenschafts- und Baubetreuung Niederlassung Idar-Oberstein, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Rechtsform des Erwerbers: Zentrale Regierungsbehörde
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Verteidigung
2.1.
Verfahren
Titel: Neubau Hallenschießanlage Artillerieschule der Bundeswehr, Idar-Oberstein und Kaserne Auf der Ell, Merzig_Koordinierender Gesamtplaner
Beschreibung: Koordinierender Gesamtplaner mit folgenden Leistungsbildern: - Objektplanung Gebäude gemäß HOAI Leistungsphasen 2-9, (LPH 2, 3, 5, 6 in Teilen) Besondere Leitungen, insbesondere: - Dokumentation BFR Gbestand ohne BIM - Planungs- und Kostendaten PLAKODA - Koordinierung Rüstung - Fachplanung Tragwerksplanung gemäß HOAI Leistungsphasen 1-6, (LPH 2, 3, 5, 6 in Teilen) Besondere Leitungen, insbesondere: - Objektüberwachung LPH 8 - Freianlagen gemäß HOAI Leistungsphasen 2-9, (LPH 2, 3, 5, 6 in Teilen) Besondere Leitungen, insbesondere: - Festlegung der Unterbauten von Wegeflächen nach RSTO 1 - Dokumentation BFR Gbestand ohne BIM - Planungs- und Kostendaten PLAKODA - Technische Ausrüstung (ALG1-5, 7,8) gemäß HOAI Leistungsphasen 2-9, (LPH 2, 3, 5, 6 in Teilen) Besondere Leitungen, insbesondere: - Dokumentation BFR Gbestand ohne BIM - Planungs- und Kostendaten PLAKODA
Kennung des Verfahrens: 2c83545b-4334-4429-aa83-661c4975c713
Interne Kennung: 26D0074
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71314100 Dienstleistungen im Elektrobereich, 71315000 Haustechnik, 71321000 Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen, 71356400 Technische Planungsleistungen, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Am Rilchenberg 30
Stadt: Idar-Oberstein
Postleitzahl: 55743
Land, Gliederung (NUTS): Birkenfeld (DEB15)
Land: Deutschland
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Eller Weg
Stadt: Merzig
Postleitzahl: 66663
Land, Gliederung (NUTS): Merzig-Wadern (DEC02)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXPLYYDYN9S# 1) Bewerber-/Bietergemeinschaften (BGen) BGen, die sich erst nach der Einreichung des Angebots gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer BG sind unzulässig u. führen zum Ausschluss aller betroffenen BGen. Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein Ausschlussgrund nach den §§ 123, 124 GWB oder aufgrund des Bezugs zu Russland i.S.d. "Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren" (Artikel 5k) vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden. Bei BGen sind nur ein Gesamt-Projektleiter / Koordinierter Gesamtplaner und ein Fachbauleiter für das jeweilige Leistungsbild zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der BG ist darzustellen. 2) Eignungsleihe (§§ 26 Abs. 3 und 27 Abs. 4 VSVgV) Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen u. erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht od. liegt bei diesem Unternehmen ein Ausschlussgrund nach den §§ 123, 124 GWB od. aufgrund des Bezugs zu Russland i.S.d. Verordnung (EU) 2022/576 vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. 3) Unteraufträge (§9 Abs. 1 VSVgV) Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. - soweit bekannt - die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Liegt bei dem Unterauftragnehmer ein Ausschlussgrund nach § 123 GWB, § 124 GWB od. aufgrund des Bezugs zu Russland i.S.d. Verordnung (EU) 2022/576 vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen. 4) Vergabeunterlagen / Teilnahmeantrag / Vorlage von Nachweisen, Angaben und Unterlagen Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden und vollständig ausgefüllt, in deutscher Sprache und in Textform (§ 126b BGB) bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen. Eine Unterschrift od. Signatur auf dem Teilnahmeantrag sowie auf den geforderten Anlagen ist nicht erforderlich. Es ist jedoch zwingend an den dafür vorgesehenen Stellen der Name der bevollmächtigten, natürlichen Person anzugeben, die für den Bieter die Eigenerklärung abgibt. Der Teilnahmeantrag ist mit allen geforderten Erklärungen u. Nachweisen vollständig elektronisch über den Projektraum zum Verfahren auf dem Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (VMP RLP) bei der angegebenen Kontaktstelle einzureichen. Die Unterlagen sind ausschließlich im Projektraum im Bereich "Teilnahmeanträge" hochzuladen. Der Teilnahmeantrag muss alle geforderten Erklärungen u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig. Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge/ Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen. Für die Erstellung und Einreichung des Teilnahmeantrags sowie der späteren Angebote und der weiteren Erklärungen und Nachweise / Unterlagen werden keine Entschädigungen / Vergütungen gezahlt. 5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich im Projektraum zum Verfahren auf dem VMP RLP zur Verfügung gestellt. Diese können dort kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge heruntergeladen werden u. Nachrichten der Vergabestelle können dort eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des VMP RLP. 6) Kommunikation Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über den VMP RLP. 7) zur Begrenzung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen ("Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb") aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz, Beschäftigtenzahl, Anzahl und Qualität der Referenzen. Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren. 8) Ausschreibungsbedingungen / Ausschlussgründe Es ist eine Erklärung abzugeben, ob die in den §§ 123 oder 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes). Es dürfen nur solche Bewerber am Wettbewerb teilnehmen und eine Auftragsvergabe ist nur an solche Bewerber bzw. Bieter möglich, bei denen ein Bezug zu Russland im Sinne der "Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren" (Artikel 5k) nicht vorliegt. Als Nachweis ist eine entsprechende Eigenerklärung (siehe Bewerbungsbogen) vorzulegen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2009/81/EG
vsvgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Korruption:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Neubau Hallenschießanlage Artillerieschule der Bundeswehr, Idar-Oberstein und Kaserne Auf der Ell, Merzig_Koordinierender Gesamtplaner
Beschreibung: Grund/Zweck der Baumaßnahme Bei der vorliegenden Baumaßnahme handelt es sich um eine Ausbildungseinrichtung für militärische Zwecke. Im Schwerpunkt sollen die Schießübungen des Nahbereichsschießens geschossen werden. Dafür wird eine Hallenschießanlage (HSA) mit zwei getrennten Ausbildungsbereichen (Schießbahn 1 & 2) für den scharfen Schuss und zwei Trainings- und Handlungsräumen (AGSHP- Simulation) gefordert, sowie den notwendigen Funktionsbereichen. Art der Baumaßnahme: Neubaumaßnahme für eine Hallenschießanlage auf Grundlage der eingeführten standortunabhängigen "Standardplanung Hallenschießanlagen der Bundeswehr" (StdPlg HSA Bw, Lph 2 bis Lph 6). Die StdPlg HSA Bw ist verbindlich anzuwenden. Standortbezogene Maßnahmen und Anpassungen sind ortsspezifisch zu planen und auszuführen. Gebäudetyp Der Baukörper der Hallenschießanlage gliedert sich in zwei Gebäudeteile. Das Hauptgebäude ist ein zweigeschossiger Hallenbau. Das Erdgeschoss des Hallenbaus wird vornehmlich für Schießübungen genutzt. Beide Schießhalle (lang 6 x Schützen, kurz 4 x Schützen) sind für das Schießen mit Handwaffen auszuplanen. In der Schießhalle - Kurz soll zusätzlich das Schießen mit lafettierten Waffen (Maschinengewehr) möglich sein. In beiden Schießhallen wird eine interaktive Zieldarstellungsanlage (iZDA) implementiert. Um einen autarken Betrieb der Schießhallen zu ermöglichen, sind getrennte Lüftungsanlagen vorzusehen. Zusätzlich sind zwei AGSHP- Trainingsräume, ein Schwarz-/Weiß-Bereich und Betriebsräume (wie z. B. Werkstatt und Lagerraum) zu integrieren. Das Obergeschoss der Halle wurde als Technikgeschoss für die Aufstellung der Lüftungsgeräte und der Anlagentechnik konzipiert. Ein versetztes Pultdach überdeckt das Hauptgebäude. Über einen Rücksprung in der Fassade schließt sich an der Giebelseite des Hallenneubaus ein eingeschossiger Anbau an. Im eingeschossigen Anbau sind weiterhin Sanitärräume, Räume für die Waffenreinigung, Munitionsausgabe, Lagerräume für persönliche Schutzausrüstung, Regie-, Server-, Besprechungs-, und Technikräume geplant. Das flachgeneigte Pultdach des Kopfbaus ist um 90° gedreht und schließt an die Giebelwand des Hauptgebäudes. BGF/BRI/Nutzflächen/Gesamtfläche der Baumaßnahme Nutzfläche 2.385,76² / BGF 5.715,10m² / BRI 37.935,32m³ gemäß StdPlg HSA Bw Baukosten HSA nach DIN 276 für Kostengruppen 200-600 24.729.220,61EUR brutto (QI/2026) voraussichtlichen Termine gemäß vorläufigem Rahmenterminplan Standort Merzig; vsl. Baubeginn 11/2028, vsl. Inbetriebnahme 12/2031 Standort Idar-Oberstein; vsl. Baubeginn 03/ 2029, vsl. Inbetriebnahme 03/2032 Leistungsort Artillerieschule Idar-Oberstein, 55743 Kaserne auf der Ell in Merzig, 66333
Interne Kennung: 26D0074
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71200000 Dienstleistungen von Architekturbüros, 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen, 71314100 Dienstleistungen im Elektrobereich, 71315000 Haustechnik, 71321000 Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen, 71356400 Technische Planungsleistungen, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen nach HOAI gliedern sich für die Objektplanung Gebäude, die Objektplanung Freianlagen und die Fachplanung Technische Ausrüstung wie folgt: Leistungsstufe 1 (LPH 2, 3 und 4), Leistungsstufe 2 (LPH 5), Leistungsstufe 3 (LPH 6 und 7), Leistungsstufe 4 (LPH 8) und Leistungsstufe 5 (LPH 9). Die Tragwerksplanung gliedert sich nach § 51 HOAI i. V. m. Anlage 14 HOAI wie folgt: Leistungsstufe 1 (LPH 1, 2, 3 und 4), Leistungsstufe 2 (LPH 5), Leistungsstufe 3 (LPH 6 und besondere Leistungen der LPH 7), Leistungsstufe 4 (Besondere leistungen der LPH 8) und Leistungsstufe 5 (Besondere Leistungen der LPH 9). Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht. Der Abruf erfolgt vorbehaltlich etwaiger entgegenstehender sachlicher Gründe, die im Einzelfall einer Weiterbeauftragung entgegenstehen können. Option auf Wiederholungsleistungen gemäß § 12 Abs. 1 Nr. 3 lit. b VSVgV: Der Auftraggeber behält sich vor, innerhalb eines Zeitraums von bis zu fünf Jahren nach Abschluss des ursprünglichen Vertrages weitere gleichartige Planungsleistungen im Wege eines Verhandlungsverfahrens ohne Teilnahmewettbewerb gemäß § 12 Abs. 1 Nr. 3 lit. b VSVgV an den Auftragnehmer zu vergeben. Die Wiederholungsleistungen müssen dem im Rahmen dieses Vergabeverfahrens vergebenen Grundentwurf entsprechen und können insbesondere Planungsleistungen für vergleichbare Baumaßnahmen an weiteren Standorten innerhalb der Bundesrepublik Deutschland umfassen. Zur Inanspruchnahme dieser Option berechtigt sind neben dem ursprünglichen Auftraggeber sämtliche Bauverwaltungen der Länder, soweit sie Bauaufgaben des Bundes im Wege der Organleihe wahrnehmen, sowie Bundesdienststellen, denen die Wahrnehmung entsprechender Bauaufgaben übertragen ist. Die Wiederholungsleistungen können für Bauvorhaben dieser abrufberechtigten Stellen im gesamten Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vergeben werden.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Am Rilchenberg 30
Stadt: Idar-Oberstein
Postleitzahl: 55743
Land, Gliederung (NUTS): Birkenfeld (DEB15)
Land: Deutschland
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Eller Weg
Stadt: Merzig
Postleitzahl: 66663
Land, Gliederung (NUTS): Merzig-Wadern (DEC02)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 108 Monate
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance# Dieses Verfahren umfasst zwei Auftraggeber. Angaben zum Auftraggeber für die Artillerieschule: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Amt für Bundesbau, vertreten durch den Landesbetrieb für Liegenschafts- und Baubetreuung, Niederlassung Idar-Oberstein, vertreten durch die Niederlassungsleitung Angaben zum Auftraggeber für die Kaserne Merzig: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Ministerium des Inneren, Bauen und Sport, Referat OBB 23 Bundesbau, vertreten durch die Landesverwaltung / Staatliche Hochbaubehörde Die genannte Vertragslaufzeit beinhaltet nicht die Ausführungszeit für die Leistungen der LPH 9.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber hat einen aktuellen Auszug aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister einzureichen oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes vorzulegen, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
Kriterium: Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge
Beschreibung des Eignungskriteriums: Teilnahmeberechtigt sind nach § 25 Abs. 2 VSVgV natürliche Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Architekt -Landschaftsarchitekt, Ingenieur oder Beratender Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden und eine Bauvorlageberechtigung nach § 64 ff. LBauO Rheinland-Pfalz besitzen bzw. eine Berechtigung für die Erstellung von Standsicherheitsnachweisen nach § 64 ff. LBauO Rheinland-Pfalz besitzen. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen. Juristische Personen oder Bewerbergemeinschaften sind teilnahmeberechtigt, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nennen, der die vorgenannten Anforderungen erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der benannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU, gewährleistet ist. Sofern die Anerkennung der Berufsqualifikation nicht in der vorgenannten Richtlinie geregelt ist, muss eine Bescheinigung einer autorisierte Stelle über die Anerkennung in Deutschland vorgelegt werden. Für Personen, die in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem nach dem Recht der Europäischen Gemeinschaften gleichgestellten Staat niedergelassen und dort bauvorlageberechtigt sind, gelten §§ 64 ff. LBauO RLP. / Für Personen, die in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder einem nach dem Recht der Europäischen Gemeinschaften gleichgestellten Staat niedergelassen und dort zur Aufstellung von Standsicherheitsnachweisen berechtigt sind, gelten §§ 64 ff. LBauO RLP entsprechend.
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Als Nachweis ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen: eine aktuelle Versicherungsbestätigung über das Bestehen einer objektbezogenen Einzelversicherung mit Darstellung der abgedeckten Leistungsbilder oder alternativ eine schriftliche Erklärung der Versicherung nicht älter als zwei Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen. Der Auftragnehmer / die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss eine Berufshaftpflichtversicherung in Form einer objektbezogenen Einzelversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr bzw. für alle Versicherungsfälle bei dem Projekt mindestens das Zweifache der Deckungssummen beträgt. Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckungen (also ohne Unterscheidung nach Sach- und Personenschäden) ist zusätzlich durch eine schriftliche Erklärung des Versicherungsunternehmens (in der Deckungszusage oder einem separaten Schreiben) nachzuweisen, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall nebeneinander mit den jeweils geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Bei einer Bewerbergemeinschaft / ARGE muss der Versicherungsschutz bzw. die Versicherungserklärung auf die ARGE ausgestellt sein und eine gesamtschuldnerische Haftung auch für Schäden im Verantwortungsbereich einzelner Mitglieder der ARGE bestätigen. Alternativ kann eine Versicherungsbestätigung über den geforderten Versicherungsschutz von allen ARGE-Mitgliedern vorgelegt werden, wenn und soweit gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE, auch für die Leistungsbereiche der weiteren ARGE-Mitglieder, mitversichert ist; aus der Bescheinigung muss eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE, auch für die Leistungsbereiche der weiteren ARGE-Mitglieder enthalten ist. Als Mindeststandards werden gefordert: Objektbezogene Einzelversicherung des Auftragnehmers / der ARGE für alle beauftragten Leistungen mit einer Deckungssumme von mind. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und von mind. 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden und einer mindestens 2-fachen Maximierung bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers. Bei einer Bewerbergemeinschaft bzw. ARGE muss der Versicherungsschutz eine gesamtschuldnerische Haftung auch für Schäden im Verantwortungsbereich einzelner Mitglieder der ARGE abdecken.
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft) über den allgemeinen Jahresumsatz (brutto) in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags. Als Mindeststandards werden gefordert: Der allgemeine Jahresumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. 1.000.000,- EUR pro Jahr betragen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 20,00
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und Führungskräfte (Definition Führungskraft: Eine Person, die Leitungsfunktion und Führungsverantwortung hat. Hierzu zählen u.a. auch Projektleiter, Bauleiter und deren Stellvertreter.) namentlich und mit beruflicher Qualifikation anzugeben: - der Gesamtprojektleiter und - die Fachbauleiter der jeweiligen Leistungsbereiche. Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen (Anlage zum Bewerbungsbogen) zur Verfügung gestellt. Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen sind nachzuweisen. Als Mindeststandards werden gefordert: Der Gesamtprojektleiter / / Koordinierende Gesamtplaner muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl. Ing. Univ./TU/FH bzw. Bachelor oder Master) im Fachbereich Architektur oder Bauingenieurwesen und eine Berufserfahrung von mind. 10 Jahren in der genannten Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen. Der Fachbauleiter für die Objektplanung Gebäude muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl. Ing. Univ./TU/FH bzw. Bachelor oder Master) im Fachbereich Architektur oder Bauingenieurwesen und eine Berufserfahrung von mind. 10 Jahren in der genannten Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen, davon mind. 5 Jahre in der Bauleitung (Baustellenpraxis). Der Fachbauleiter für die Technische Gebäudeausrüstung muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl. Ing. Univ./TU/FH bzw. Bachelor oder Master) im Fachbereich Elektrotechnik oder Versorgungstechnik oder vergleichbar und eine Berufserfahrung von mind. 10 Jahren in der genannten Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen, davon mind. 5 Jahre in der Bauleitung (Baustellenpraxis). Der Fachbauleiter Technische Gebäudeausrüstung muss zusätzlich eine Hygieneschulung nach VDI 6023 A - Sachkundiger für Trinkwasseranlagen und eine Hygieneschulung nach VDI 6022 A - Sachkundiger für Raumlufttechnische Anlagen nachweisen. Die entsprechenden Zertifikate sind einzureichen. Der Fachbauleiter für die Tragwerksplanung muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl. Ing. Univ./TU/FH bzw. Bachelor oder Master) im Fachbereich Bauingenieurwesen Fachbereich Konstruktiver Ingenieurbau und eine Berufserfahrung von mind. 10 Jahren in der genannten Fachrichtung nach Studienabschluss nachweisen, davon mind. 5 Jahre in der Bauleitung (Baustellenpraxis).
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Für den Bewerber (Unternehmen/Büro) / die Bewerbergemeinschaft, den Gesamtprojektleiter und den Fachbauleitern sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen (Anlage zum Bewerbungsbogen) zur Verfügung gestellt. Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, welche im zugelassenen Referenzzeitraum liegen und die geforderten Mindeststandards erfüllen. Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben über ein Projektdatenblatt abzugeben: a) Kurzbezeichnung der Baumaßnahme b) Auftraggeber mit Name und Anschrift c) Art der Maßnahme d) Nutzungsart des Gebäudes e) Brutto-Grundfläche (BGF nach DIN 277) f) Schwierigkeitsgrad der Baumaßnahme (Honorarzone) g) erbrachte Leistungsphasen h) Bearbeitete Anlagengruppen i) Koordinierte Leistungsbilder j) Konstruktionsart der Maßnahme k) Zeitraum der Leistungserbringung (von/bis) und Abschluss der LPH 8 und der Bauausführung Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen: Für den Bewerber / das Unternehmen sind Referenzen über vergleichbare Leistungen mit folgenden Merkmalen nachzuweisen: Wertungskriterium 1 - Objektplanung Gebäude und Innenräume: Mind. 1 Referenz über die Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 2-8 § 34 HOAI) für den Neubau, Umbau oder Erweiterungsbau einer Schießanlage mit offener Schießbahn oder einer Schießhalle mit geschlossener Schießbahn oder eines Gebäudes mit militärischer Nutzung mit mind. 2.000 qm Brutto-Grundfläche (BGF nach DIN 277). Schwierigkeitsgrad: Honorarzone III nach § 35 HOAI Zugelassener Referenzzeitraum: Abschluss der LPH 8 nach dem 30.06.2021 und Leistungsstand zum Ablauf der Teilnahmefrist mind. LPH 8 oder Bauausführung abgeschlossen. Wertungskriterium 2 - Fachplanung Technischer Ausrüstung: Mind. 1 Referenz über die Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 2-8 § 55 HOAI) für den Neubau eines Gebäudes mit mind. 1.000 qm Brutto-Grundfläche (BGF nach DIN 277). Schwierigkeitsgrad: Honorarzone II nach § 56 HOAI Bearbeitete Anlagengruppen: 1, 2, 3, 4, 5 und 7- 8 Zugelassener Referenzzeitraum: Abschluss der LPH 8 nach dem 30.06.2021 und Leistungsstand zum Ablauf der Teilnahmefrist mind. LPH 8 oder Bauausführung abgeschlossen. Für den Gesamtprojektleiter / Koordinierenden Gesamtplaner sind Referenzen über vergleichbare Leistungen mit folgenden Merkmalen nachzuweisen: Wertungskriterium: Mind. 1 Referenz über die Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 2-8 § 34 HOAI) für den Neubau, Umbau oder Erweiterungsbau einer Schießanlage mit offener Schießbahn oder einer Schießhalle mit geschlossener Schießbahn oder eines Gebäudes mit militärischer Nutzung mit mind. 1.000 qm Brutto-Grundfläche (BGF nach DIN 277). Mind. koordinierte Leistungsbilder: Objektplanung Gebäude und Innenräume, Fachplanung Technische Ausrüstung, Fachplanung Tragwerksplanung und Objektplanung Freianlagen. Schwierigkeitsgrad: Honorarzone III nach § 35 HOAI. Zugelassener Referenzzeitraum: Abschluss der LPH 8 nach dem 30.06.2021 und Leistungsstand zum Ablauf der Teilnahmefrist mind. LPH 8 oder Bauausführung abgeschlossen. Für den Fachbauleiter Objektplanung Gebäude und Innenräume sind Referenzen über vergleichbare Leistungen mit folgenden Merkmalen nachzuweisen: Wertungskriterium: Mind. 1 Referenz über die Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 6-8 § 34 HOAI) für den Neubau, Umbau oder Erweiterungsbau einer Schießanlage mit offener Schießbahn oder Schießhalle mit geschlossener Schießbahn oder eines Gebäudes mit militärischer Nutzung mit mind. 1.000 qm Brutto-Grundfläche (BGF nach DIN 277). Schwierigkeitsgrad: Honorarzone III nach § 35 HOAI. Zugelassener Referenzzeitraum: Abschluss der LPH 8 nach dem 30.06.2021 und Leistungsstand zum Ablauf der Teilnahmefrist mind. LPH 8 oder Bauausführung abgeschlossen. Für den Fachbauleiter der Technischen Ausrüstung sind Referenzen über vergleichbare Leistungen mit folgenden Merkmalen nachzuweisen: Wertungskriterium: Mind. 1 Referenz über die Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 6-8 § 55 HOAI) für den Neubau, Umbau oder Erweiterungsbau einer Schießanlage mit offener Schießbahn oder Schießhalle mit geschlossener Schießbahn oder eines Gebäudes mit militärischer Nutzung mit mind. 1.000 qm Brutto-Grundfläche (BGF nach DIN 277). Schwierigkeitsgrad: Honorarzone II nach § 56 HOAI. Bearbeitete Anlagengruppen: AnlGr 1-5 und 7-8 Zugelassener Referenzzeitraum: Abschluss der LPH 8 nach dem 30.06.2021 und Leistungsstand zum Ablauf der Teilnahmefrist mind. LPH 8 oder Bauausführung abgeschlossen. Für den Fachbauleiter der Tragwerksplanung sind Referenzen im über vergleichbare Leistungen mit folgenden Merkmalen nachzuweisen: Wertungskriterium: Mind. 1 Referenz über die Planung, Ausschreibung und Objektüberwachung (LPH 4 und 5 § 51 HOAI und. Bes. Leistung LPH 8 (Ingenieurtechnische Kontrolle) gem. Anlage 14.1 zum Leistungsbild Tragwerksplanung HOAI) für den Neubau, Umbau oder Erweiterungsbau eines Gebäudes mit mind. 1.000 qm Brutto-Grundfläche (BGF nach DIN 277). Konstruktionsart des Gebäudes: Stahlbau und/oder Stahlbetonbau Schwierigkeitsgrad: Honorarzone III nach § 52 HOAI. Zugelassener Referenzzeitraum: Abschluss der LPH 8 (Ingenieurtechnische Kontrolle) nach dem 30.06.2021 und Leistungsstand zum Ablauf der Teilnahmefrist mind. LPH 8 (Ingenieurtechnische Kontrolle) oder Bauausführung abgeschlossen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 60,00
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers/Bieters (inklusive Büroinhaber, ausgenommen Auszubildende und studentische Hilfskräfte) in den letzten drei Jahren ersichtlich ist. Als Mindeststandards werden gefordert: Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers (inklusive Büroinhaber, ausgenommen Auszubildende und studentische Hilfskräfte) in den letzten drei Jahren muss mind. 30 Beschäftigte betragen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Prozentanteil, genau): 20,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept zur Organisation des Büros und des Projektteams in Bezug auf die konkrete Auftragsabwicklung
Beschreibung: Gem. Bewertungsmatrix Zuschlagskriterien, welche Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Angaben zur Arbeitsweise im Hinblick auf die zu vergebende Leistung und zur konzeptionellen Vorgehensweise, vertiefende Angaben des Bewerbers zu technischen Belangen bei der Umsetzung der geplanten Maßnahme unter Zugrundelegung der Projektanforderungen (Unterlagen zur konkreten Maßnahme werden zur Verfügung gestellt).
Beschreibung: Gem. Bewertungsmatrix Zuschlagskriterien, welche Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorar
Beschreibung: Gem. Bewertungsmatrix Zuschlagskriterien, welche Bestandteil der Vergabeunterlagen ist.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 16/11/2026 23:59:59 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Obligatorische Angabe der Vergabe von Unteraufträgen: Anteil des Auftrags, den der Bieter im Wege von Unteraufträgen zu vergeben gedenkt
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 23/11/2026 23:59:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen (Erklärungen und Nachweise) nach Maßgabe des § 22 Abs. 6 VSVgV nachzufordern. Der Auftraggeber macht von der erweiterten Nachforderungsmöglichkeit gem. § 9 Abs. 3 und 4 BwBBG gebrauch. Bewerberunterlagen, die vom Auftraggeber nach dem Einreichungstermin / Ablauf der Teilnahmefrist verlangt werden, sind zu dem vom Auftraggeber bestimmten Zeitpunkt im Projektraum auf dem Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz einzureichen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht fristgerecht über den Projektraum nachgereicht, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Eine Auftragsvergabe ist nur an solche Bieter möglich, bei denen ein Bezug zu Russland i.S.d "Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8.4.2022 zur Änderung der Verordnung (EU) Nr. 833/2014" (Artikel 5k) nicht vorliegt. Als Nachweis ist eine entsprechende Eigenerklärung vorzulegen. Für die Ausführung d. Auftrags sind EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mind. DXF u. DWG) u. Leistungsverzeichnissen (mind. GAEB 1990) erforderlich. Die Bauarbeiten werden in einem militärischen Sicherheitsbereich ausgeführt. Es dürfen nur solche Bewerber, Bieter o. Auftragnehmer am Verfahren teilnehmen u. den Auftrag erhalten, die ihren Geschäftssitz in einem NATO-Staat haben. Besucher aus Staaten mit bes. Sicherheitsrisiken haben grds. keinen Zutritt zu militärischen Sicherheitsbereichen gem. Staatenliste i.S.v. § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG, festgelegt durch das BMI.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Eine Bewerber- bzw. Bietergemeinschaft hat im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung anzunehmen. Ein bevollmächtigter Vertreter ist anzugeben. (s. Bewerbungsbogen inkl. Anlagen)
Finanzielle Vereinbarung: -.-
Vergabe von Unteraufträgen:
Der Auftragnehmer muss alle Änderungen der Unterauftragnehmer angeben, die sich während der Auftragsausführung ergeben.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Verstöße gegen Vergabevorschriften, 1. die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. 2. die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: LBB Niederlassung Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Amt für Bundesbau -ABB-
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das ABB, vertreten durch den Landesbetrieb für Liegenschafts- und Baubetreuung Niederlassung Idar-Oberstein, vertreten durch die Niederlassungsleitung
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das ABB, vertreten durch den Landesbetrieb für Liegenschafts- und Baubetreuung Niederlassung Idar-Oberstein, vertreten durch die Niederlassungsleitung
Registrierungsnummer: Leitweg-ID: 07-LBLBBZentr000-89, Peppol-ID: 0204:07-LBLBBZentr000-89
Postanschrift: Am Rilchenberg 65
Stadt: Idar-Oberstein
Postleitzahl: 55743
Land, Gliederung (NUTS): Birkenfeld (DEB15)
Land: Deutschland
Kontaktperson: LBB Niederlassung Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Telefon: +49 2619701-0
Fax: +49 2619701-444
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: LBB Niederlassung Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT, Hofstraße 257a, 56077 Koblenz
Registrierungsnummer: 07-LBLBBZentr000-89-ZVS
Postanschrift: Hofstraße 257a
Stadt: Koblenz
Postleitzahl: 56077
Land, Gliederung (NUTS): Koblenz, Kreisfreie Stadt (DEB11)
Land: Deutschland
Telefon: +49 2619701-0
Fax: +49 2619701-444
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Amt für Bundesbau -ABB-
Registrierungsnummer: Leitweg-ID: 07-0011401500000-41
Postanschrift: Wallstraße 1
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55122
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
Telefon: +49 6131-140880
Fax: +49 6131-1408810
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Registrierungsnummer: Leitweg-ID: 991-02380-92
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Str. 16
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49 228-94990
Fax: +49 228-9499163
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 0e1cd0ad-df7a-4a78-8f17-1977002da328 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 18
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 21/10/2026 12:30:19 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 733199-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 205/2026
Datum der Veröffentlichung: 22/10/2026