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1. Beschaffer
1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Kreisverwaltung des Westerwaldkreises
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2. Verfahren
2.1.
Verfahren
Titel: Neubau der Anne-Frank-Realschule plus in 56410 Montabaur; Gewerk: 21 Bodenbelagarbeiten
Beschreibung: Mit dem Neubau der Anne-Frank-Realschule plus wird der Schulcampus in 56410 Montabaur mit Landesmusikgymnasium, dem Mons-Tabor-Gymnasium sowie der Heinrich Roth-Schule um einen vierten Baustein erweitert. Für den Neubau steht der kreiseigene Sportplatz zur Verfügung. In dem geplanten, zweigeschossigen Gebäude mit zwei großzügigen Innenhöfen wird in einem Teilbereich die Musikschule integriert werden. Der geplante "Eingangshain" soll durch freie Baumgruppen und Sitzgelegenheiten ebenso wie der großzügige Pausenhof zum Verweilen einladen. Das Zusammenwirken an der Anne-Frank-Realschule plus Montabaur ist geprägt von Respekt und Toleranz. Diese Lernatmosphäre soll durch modern ausgestattete Klassenräume und zukunftsfähige Lernmodelle nun auch bautechnisch ergänzt werden. Zudem ist die Aula zentral im Gebäude positioniert und kann als Gemeinschaftsraum genutzt werden. Die Holz-Hybrid-Bauweise spiegelt den Nachhaltigkeitsgedanken wieder.
Kennung des Verfahrens: 345b56f4-d141-4d75-bdc5-8718417e6691
Interne Kennung: 0845-21-2024
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45432100 Bodenverlege- und Bodenbelagsarbeiten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45432110 Bodenverlegearbeiten, 45432111 Verlegen von nicht massiven Bodenbelägen, 45432130 Bodenbelagsarbeiten
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Montabaur
Postleitzahl: 56410
Land, Gliederung (NUTS): Westerwaldkreis (DEB1B)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Das Baufeld liegt auf einem ehemaligen Sportplatz (Hartplatz) rückwärtig zu den Kreissporthallen I und II.
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP6YYGYE10# Für technische Fragen zur Bedienung von "rlp.vergabekommunal.de" steht der Hersteller zur Verfügung: https://support.cosinex.de/unternehmen/ Inhaltliche Fragen zum Vergabeverfahren sind ausschließlich über das Nachrichtenmodul innerhalb des Vergabeportals an den Auftraggeber zu richten.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vob-a-eu -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Im Rahmen des Vergabeverfahrens wird die Eignung der Bieter hinsichtlich Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit sowie technischer und beruflicher Leistungsfähigkeit überprüft. Dazu sind die in den Vergabeunterlagen geforderten Nachweise zu erbringen. Ebenso werden die in 122 GWB festgelegten Eignungskriterien und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB anhand der vom Bietenden eingereichten Dokumente überprüft.
5. Los
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Neubau der Anne-Frank-Realschule plus in 56410 Montabaur; Gewerk: 21 Bodenbelagarbeiten
Beschreibung: Liegenschaft: Schulzentrum Montabaur Bauvorhaben: Neubau der Anne-Frank-Realschule plus Gegenstand dieser Ausschreibung sind Kautschuk-Bodenbelagsarbeiten auf zwei Geschossebenen. Die Arbeiten umfassen unter anderem die Herstellung von: - ca. 3700m² Bodenbelagsarbeiten mit Kautschuk (unverfugt) - ca. 540m² Bodenbelagsarbeiten mit Kautschuk (verfugt) - ca. 2280m Sockelleisten - vorbereitende Arbeiten, Profile, Stundenlohnarbeiten, Erstreinigung Näheres bitten wir den Vergabeunterlagen und insbesondere dem beigefügten Leistungsverzeichnis zu entnehmen.
Interne Kennung: 0845-21-2024
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45432100 Bodenverlege- und Bodenbelagsarbeiten
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45432110 Bodenverlegearbeiten, 45432111 Verlegen von nicht massiven Bodenbelägen, 45432130 Bodenbelagsarbeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Montabaur
Postleitzahl: 56410
Land, Gliederung (NUTS): Westerwaldkreis (DEB1B)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Das Baufeld liegt auf einem ehemaligen Sportplatz (Hartplatz) rückwärtig zu den Kreissporthallen I und II.
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Im Rahmen des Vergabeverfahrens wird die Eignung der Bieter hinsichtlich Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit sowie technischer und beruflicher Leistungsfähigkeit überprüft. Dazu sind die in den Vergabeunterlagen geforderten Nachweise zu erbringen. Ebenso werden die in 122 GWB festgelegten Eignungskriterien und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123 und 124 GWB anhand der vom Bietenden eingereichten Dokumente überprüft. Sämtliche Angaben der Bietenden werden von dem Auftraggeber vertraulich behandelt. Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) und ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot die ausgefüllte "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen, ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise oder ersatzweise eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE). Bei Einsatz von anderen Unternehmen (insb. Nachunternehmereinsatz und Eignungsleihe) sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise. ***Wichtig*** Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die in § 6a EU-VOB/A aufgeführten Eignungsnachweise und Eigenerklärungen (auch die der benannten Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Insbesondere wird sich die Nachforderung nachstehender Unterlagen vorbehalten: - Siehe nachfolgende Angaben zu den einzelnen Eignungskriterien.
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: - Nachweis der gewerblichen Anmeldung und Eintragung in der Handwerksrolle - Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister Bewerber oder Bieter haben je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sie niedergelassen sind, entweder die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staats nachzuweisen oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachzuweisen. Für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind die jeweiligen Berufs- oder Handelsregister und die Bescheinigungen oder Erklärungen über die Berufsausübung in Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26.2.2014 über die öffentliche Auftragsvergabe und zur Aufhebung der Richtlinie 2004/18/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (ABl. L 94 vom 28.3.2014, S. 65) aufgeführt.
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: - der Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, soweit es Leistungen betrifft, die mit der Maßnahme vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. - Bescheinigung in Steuersachen/gültige Freistellungsbescheinigung (§ 48 b EStG) des zuständigen in- oder ausländischen Finanzamtes über die vollständige Entrichtung von Steuern, die nicht älter als 12 Monate sein darf oder noch gültig ist. - Bescheinigungen der zuständigen Krankenkasse, tariflichen Sozialkasse und Berufsgenossenschaft über die vollständige Entrichtung von Beiträgen, die nicht älter als 12 Monate sein dürfen oder noch gültig sind. - Nachweis einer Haftpflichtversicherung.
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: - Angabe zu Arbeitskräften: Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal. - Angaben über vorhandene Maschinen und technischer Ausstattung
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Zusätzlich können auf den konkreten Auftrag bezogene weitere Angaben und Nachweise, insbesondere für die Prüfung der Fachkunde geeignete Nachweise verlangt werden. Die Nachweise sind nach Aufforderung zu dem von der Vergabestelle genannten Zeitpunkt vollständig vorzulegen. Ansonsten kann das Angebot unberücksichtigt bleiben. Die Frist zur Vorlage der weiteren Nachweise beträgt im Regelfall maximal sechs Kalendertage und wird durch die Vergabestelle im Einzelfall mitgeteilt.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Der Zuschlag erfolgt auf das wirtschaftlichste Angebot. Das wirtschaftlichste Angebot ist das preislich Günstigste (welches noch in der Wertung verblieben ist), weil der Preis das einzige Zuschlagskriterium ist. Der Angebotspreis wird über das konkret unterzeichnete "Angebotsschreiben" ermittelt. Die Preisangaben sind in den entsprechenden markierten Positionen in das "Angebotsfeld" vom Bietenden einzutragen. Die Preise (Einheitspreise, Pauschalpreise, Verrechnungssätze, etc.) sind ohne Umsatzsteuer anzugeben. Der Umsatzsteuerbetrag ist unter Zugrundelegung des geltenden Steuersatzes am Schluss des Angebots hinzuzufügen. Es werden nur Preisnachlässe gewertet, die - ohne Bedingungen als Vomhundertsatz auf die Abrechnungssumme gewährt werden, und - an der der im Angebotsschreiben bezeichneten Stelle aufgeführt sind. Nicht zu wertende Preisnachlässe (Skonti,...) bleiben Inhalt des Angebotes und werden im Fall der Auftragserteilung Vertragsinhalt. Entspricht der Gesamtbetrag einer Ordnungszahl (Position) nicht dem Ergebnis der Multiplikation von Mengenansatz und Einheitspreis, so ist der Einheitspreis maßgebend.
Kategorie des Festwert-Zuschlagskriteriums: Fester Wert (insgesamt)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 25/09/2026 23:59:59 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
Name: Die Teilnahme auf der Vergabeplattform ist kostenlos. Für eine Verfahrensteilnahme ist jedoch eine kostenlose Registrierung erforderlich. Für die Angebotserstellung werden die einschlägigen Datenverarbeitungswerkzeuge, Computer, Internetverbindung, aktueller Internetbrowser, Drucker & Scanner benötigt. Zudem sind die auf der Vergabeplattform eingestellten Bedienungsanleitungen zu beachten.
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 06/10/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 60 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Westerwaldkreis behält sich das Recht vor, nach ermessensgerechter Beurteilung, Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Die Unterlagen sind vom Bewerber oder Bieter nach Aufforderung durch den öffentlichen Auftraggeber innerhalb einer von diesem festzulegenden angemessenen, nach dem Kalender bestimmten Frist vorzulegen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Ort des Eröffnungstermins: -elektronisch über die Vergabeplattform - Bei der: Kreisverwaltung des Westerwaldkreises Peter-Altmeier-Platz 1 56410 Montabaur Zimmer B 030
Eröffnungstermin — Beschreibung: Bieter sind gemäß § 55 Abs. 2 VgV zur Angebotsöffnung nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Folgende Nachweise und Erklärungen sind mit dem Angebot vorzulegen: siehe Dokument 6.3 "Übersicht Verdingungsunterlagen" sowie das Formblatt 216 - einzureichende Unterlagen: - 2.0_Leistungsverzeichnis in PDF-Format - 3.0_ Angebotsschreiben - 3.1_Erklärung 1_AentG 2024 (Tarifverträge) - 3.2_Erklärung 3_Mindestentgelt 2024 (Mindestlohn) - 3.3_(VHB124)-Eigenerklärung zur Eignung - 3.4_Eigenerklärung zu Russland Sanktion - 3.5_Eigenerklärung - Informationen zum Bieter - 3.6_Eigenerklärung_ Eigenerklärung IAO Übereinkommen u. illegale Beschäftigung Optional: 2.1 Leistungsverzeichnis in GAEB D.X.83 Format Formblatt 233 - Verzeichnis Nachunternehmer Formblatt 234 - Erklärung Bietergemeinschaft Formblatt 235 - Kapazitäten anderer Unternehmer Formblatt 236 - Verpflichtungserklärung Drittunternehmen Nach Aufforderung: Formblatt 221/222 /223 Preisaufklärung
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Finanzielle Vereinbarung: Die Vergütung der Leistungen erfolgt nach Baufortschritt.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Informationen über die Überprüfungsfristen: Es gelten die Regelungen zur Nachprüfung gemäß GWB: GWB §160 (3): Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt. Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren Offizielle Bezeichnung Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Postanschrift Stiftsstraße 9 Postleitzahl 55116 Ort Mainz Land Deutschland Telefon Fax E-Mail vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Internet-Adresse (URL) www.mwvlw.rlp.de Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren Offizielle Bezeichnung Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Postanschrift Stiftsstraße 9 Postleitzahl 55116 Ort Mainz Land Deutschland Telefon Fax E-Mail vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Internet-Adresse (URL) www.mwvlw.rlp.de Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt Offizielle Bezeichnung Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Postanschrift Stiftsstraße 9 Postleitzahl 55116 Ort Mainz Land Deutschland Telefon Fax E-Mail vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de Internet-Adresse (URL) www.mwvlw.rlp.de
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Kreisverwaltung des Westerwaldkreises
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD)
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Kreisverwaltung des Westerwaldkreises
8. Organisationen
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Kreisverwaltung des Westerwaldkreises
Registrierungsnummer: 071430000000001
Postanschrift: Peter-Altmeier-Platz 1
Stadt: Montabaur
Postleitzahl: 56410
Land, Gliederung (NUTS): Westerwaldkreis (DEB1B)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle (1-10)
Telefon: +49 2602124-505
Fax: +49 2602124-385
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD)
Registrierungsnummer: n.n.
Postanschrift: Willy-Brandt-Platz 3
Stadt: Trier
Postleitzahl: 54290
Land, Gliederung (NUTS): Trier, Kreisfreie Stadt (DEB21)
Land: Deutschland
Telefon: +49 6519494-0
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Registrierungsnummer: USt-ID: DE355604198
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Stadt: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land, Gliederung (NUTS): Mainz, Kreisfreie Stadt (DEB35)
Land: Deutschland
Kontaktperson: n.n.
Telefon: +49 06131160
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
10. Änderung
Fassung der zu ändernden vorigen Bekanntmachung: 6276c31c-6012-410b-ac12-49b00d4c84f6-01
Hauptgrund für die Änderung: Korrektur – Beschaffer
Beschreibung: Das der Ausschreibung mit Auftragsbekanntmachung vom 27.08.2026 zugrundeliegende Leistungsverzeichnis enthält in den Positionen 3.40 und 3.70 einen Teil der zu erbringenden Leistung und beschreibt dort die geforderte Fugenmasse. Nachfolgend erlauben wir uns, die betroffene Positionen zusammen zu betrachten. Die Text aus dem Leistungsverzeichnis beschreibt die gewünschten technischen Eigenschaften, wie folgt: "Zulage für das sorgfältige, exakte Anarbeiten der Kautschuk-Bodenbeläge der Vorpositionen an aufgehende oder höhengleich angrenzende Bauteile an denen keine Sockelleisten zur Ausführung kommen. Die Anschlussfuge zwischen Kautschukbelag und aufgehendem oder höhengleich angrenzendem Bauteil bleibt sichtbar. Der Kautschukbelag ist so exakt zu dem Bauteil abzuschneiden, dass die Anschlussfuge über die gesamte Bauteillänge eine einheitliche, gleichbleibende Fugenbreite von ca. 5 mm aufweist. Abschließend Fuge vollvolumig mit geeigneter dauerelastischer, silikonfreier 1-K Fugenmasse mit einer Shore Härte von 70-80 Shore A nach ISO 7619, ohne zusätzlich erforderliche Versiegelung, abgestimmt auf den Bodenbelag der Vorposition, nach Empfehlung des Herstellers hinterfüllen." Der zweite Absatz beschreibt die gewünschte Fugenversiegelung wie folgt: "Anschlüsse an aufgehende Bauteile oder Bodenprofile, etc. mit geeigneter dauerelastischer, silikonfreier Fugenmasse mit einer Shore Härte von 70-80 Shore A nach ISO 7619, ohne zusätzlich erforderliche Versiegelung, abgestimmt auf den Bodenbelag der Vorposition, nach Empfehlung des Herstellers verfugen. Einbaubereiche: z.B. an Übergängen zu anderen Bodenbelägen" Die vorgenannten spezifischen Leistungsvorgaben sind mithin im vorliegenden Fall durch den Auftragsgegenstand gem. § 7 EU Abs. 2 Satz 1 VOB/A gerechtfertigt. Dies ist der Fall, wenn vom Auftraggeber nachvollziehbare, objektive und auftragsbezogene Gründe angegeben worden sind und die Bestimmung folglich willkürfrei getroffen worden ist, solche Gründe tatsächlich vorhanden sind und die Bestimmung andere Wirtschaftsteilnehmer nicht diskriminiert. Dem öffentlichen Auftraggeber steht bei der Einschätzung, ob spezifische, wettbewerbseinengende Vorgaben gerechtfertigt sind, ein Beurteilungsspielraum zu. Er trägt für das Vorliegen der Gründe die Darlegungslast. Die angegebene Leistungsspezifikation ist erforderlich, da es sich bei dem zugrundeliegenden Neubau um einen Schulneubau in nachhaltiger Bauweise und mit einem aufeinander abgestimmten Farb- und Gestaltungskonzept handelt. An die zu verbauende Produkte sind daher besondere Anforderungen an Nachhaltigkeit und Standfestigkeit zu stellen. Der Boden ist im Zuge seiner Nutzungsdauer einer erheblichen Beanspruchung, insbesondere durch herumtobende Kinder in ausreichend großer Zahl ausgesetzt und muss dieser dauerhaft standhalten können. Das Leistungsverzeichnis wurde in der Vergangenheit hinsichtlich des Bodenmaterials bereits angepasst. Im Zuge dessen wurde es leider versäumt, auch die Daten zum Fugenmaterial an die neu geforderten Eigenschaften des Bodens anzupassen. Das Leistungsverzeichnis wurde unter Abwägung dieser Kriterien überarbeitet und die mit Stand der Auftragsbekanntmachung geforderten Leistungsspezifikationen nunmehr weiter gefasst. Hierzu werden wir der Ausschreibung ein neues Leistungsverzeichnis zu Grunde legen, in der es inhaltliche Änderungen zu den betroffenen Leistungspositionen geben wird. In den Positionen 3.40 und 3.70 wurde die Angabe "Shore Härte von 70-80 Shore A" entfernt. Um die Produktvielfalt zu erhöhen, werden nunmehr Dichtstoffe mit einer Härte von > 40 Shore-A zugelassen.
10.1.
Änderung
Abschnittskennung: PROCEDURE
Beschreibung der Änderungen: Position 2.70 schließen von Löchern und Unebenheiten bis 0,3m² Löcher und Unebenheiten bis 15 mm ausgleichen mit einer zementären Spachtelmasse, emissionsarm (enentspr. GEV-EMICODE EC 1 oder gleichwertig), sowie nachfolgendes Vorstreichen mit nachbeschr. Grundierung. Position 2.80 Unebenheiten/Toleranzen, spachteln/ausgleichen, flächig, Ebenheitsklasse E3 Ganzflächiges Spachteln des Untergrundes mit einer stuhlrollengeeigneten, zementären, selbstverlaufenden, (entspr. GEV-EMICODE EC 1 oder gleichwertig) emissionsarmen und kaseinfreien Spachtelmasse in der Rakeltechnik gemäß Herstellerangaben. Zur Einhaltung der Ebenheitsklasse E3 nach Merkblatt 02 des Zentralverbands Parkett- und Fußbodentechnik sowie Bundesverbands Estrich und Belag e.V., Schichtdicke mindestens 3 mm. Entlüften der frisch eingebrachten Spachtelschicht mit einer Stachelwalze zur Erzielung einer optimalen Oberfläche. Zwischenschliff der gespachtelten Flächen mit einer geeigneten Einscheibenmaschine, danach gründliches Reinigen mit einem geeigneten Industriestaubsauger. Position 2.90 Vorstrich/Grundierung Voranstrich/Grundiereung für nachbeschriebenen Kautschuk-Bodenbelag als Haftbrücke gemäß Herstellerangaben vorstreichen, lösemittelfrei, emissionsarm (entspr. GEV-EMICODE EC 1 oder gleichwertig) Position 3.40 Anarbeiten Kautschuk-Bodenbelag an Bauteile ohne Sockelleiste inkl. Verfugung Zulage für das sorgfältige, exakte Anarbeiten der Kautschuk-Bodenbeläge der Vorpositionen an aufgehende oder höhengleich angrenzende Bauteile an denen keine Sockelleisten zur Ausführung kommen. Die Anschlussfuge zwischen Kautschukbelag und aufgehendem oder höhengleich angrenzendem Bauteil bleibt sichtbar. Der Kautschukbelag ist so exakt zu dem Bauteil abzuschneiden, dass die Anschlussfuge über die gesamte Bauteillänge eine einheitliche, gleichbleibende Fugenbreite von ca. 5 mm aufweist. Abschließend Fuge vollvolumig mit geeigneter dauerelastischer silikonfreier 1-K Fugenmasse, Farbton gem. Bemusterung, mit einer Shore Härte von >40 A nach ISO 7619, ohne zusätzlich erforderliche Versiegelung, abgestimmt auf den Bodenbelag der Vorposition, nach Empfehlung des Herstellers hinterfüllen Position 3.70 Fugenversieglung Anschlüsse an an Aufgehende Bauteile oder Bodenprofile, etc. mit geeigneter dauerelastischer silikonfreier 1-K Fugenmasse, Farbton gem. Bemusterung, mit einer Shore Härte von >40 A nach ISO 7619, ohne zusätzlich erforderliche Versiegelung, abgestimmt auf den Bodenbelag der Vorposition, nach Empfehlung des Herstellers hinterfüllen.
Änderung der Auftragsunterlagen am: 22/09/2026
Informationen zur Bekanntmachung
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 44a18f55-2971-480d-b5c3-0bb56077e97c - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 22/09/2026 11:17:53 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 654723-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 184/2026
Datum der Veröffentlichung: 23/09/2026