HWSB Elbdeich li. km Hochufer Aken 2, Geländeregulierung Hochufer Referenznummer der Bekanntmachung: 22/N/0278/SB

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Bauauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Magdeburg
NUTS-Code: DEE0D Stendal
Postleitzahl: 39104
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n):[gelöscht]
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.lhw.sachsen-anhalt.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Landesbetrieb
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

HWSB Elbdeich li. km Hochufer Aken 2, Geländeregulierung Hochufer

Referenznummer der Bekanntmachung: 22/N/0278/SB
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45112000 Aushub- und Erdbewegungsarbeiten
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das Hochufer Aken schützt das dahinter liegende tiefere Gelände vor Überschwemmungen.Das Hochufer ist an der zu sichernden Schwachstelle sehr schmal (ca. 10m) und weist steile Böschungsneigungen auf, so dass die Standsicherheit gefährdet ist. Als Maßnahmen zur Beseitigung der Schwachstelle ist an der wasserseitigen Böschung eine Vorschüttung zur Stabilisierung der Böschung aufzubringen (ca.4.900 m³).

Im Bereich der Böschungsanschüttung befinden sich zwei Regenwasserleitungen (DN 500 und DN 300), die teilweise noch in Betrieb sind.Das vorhandene Leitungssystem stellt eine Schwachstelle für den Hochwasserschutz dar und ist im Zuge der Baumaßnahme teilweie so umzugestalten,dass nicht mehr benötigte Leitungen fachgerecht zurück gebaut und verdämmt werden und noch in Betrieb befindliche Leitungen so umgebuat werden, dass sie dan Anforderungen an den Hochwasserschutz gerecht werden.

Dazu sind das Auslaufbauwerk, die Rohrleitung DN 500 zwischen Auslaufbauwerk und Schacht sowie das Schachtbauwerk selbst abzubrechen und zurück zu bauen. Die oberhalb des abzubrechenden Schachtes im Erdreich verbleibende Rohrleitung DN 500 ist fachgerecht zu verdämmen.

Die in Betrieb befindliche Regenwasserleitung DN 300 ist teilweise abzubrechen und zurück zu bauen und in einer geänderten Leitungslage wieder herzustellen. Für die Wiederherstellung der Leitung sind das Auslaufbauwerk mit Rückschlagklappe, ca. 35 m Rohrleitung DN 300 sowie ein Schachtbauwerk mit Absperrschieber neu herzustellen. Die Leitungsarbeiten sind bereichsweise bis zu 5m Tiefe auszuführen. Das Schachtbauwerk und die tief gelegenen Leitungsabschnitte sind im Schutze eines Verbaus zu realisieren. Im Vorfeld der Erd- und Abbrucharbeiten werden Rodungsarbeiten, die Errichtung eines Reptilienschutzzauns sowie das Absammeln der Eidechsen erforderlich. Die Rodungsarbeiten umfassen Baumfällungen und Gebüschrodungen sowie bei Bedarf einen Rückschnitt von Bäumen (Lichtraumprofil Baugerät).

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 234 433.90 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45231100 Bauarbeiten für Rohrleitungen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE05 Anhalt-Bitterfeld
Hauptort der Ausführung:

06385 Aken

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

3.900 m² Oberbodenarbeiten

4.900 m³ Erdarbeiten (Anschüttung)

3.700 m² Landschaftsbauarbeiten (Ansaat)

60 m Abbrucharbeiten Kanal

50 m² Abbrucharbeiten Stahlbeton

20 m Verdämmarbeiten Kanal

80 to Entsorgung Bauschutt

15 to Entsorgung Gartnbauabfälle

240 m² Herstellung Vegetationstragschicht

125 m² Verbau

40 m Leitungsbau Kanal DN 300

1 Schachtbauwerk mit Absperrschieber

1 Auslaufbauwerk mit Rückschlagklappe

II.2.5)Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: ja
Projektnummer oder -referenz:

ELER-HWS

II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2022/S 185-522667
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 22/N/0278/SB
Bezeichnung des Auftrags:

HWSB Elbdeich li. km Hochufer Aken 2, Geländeregulierung Hochufer

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
29/11/2022
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 7
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 5
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 7
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Falkensee
NUTS-Code: DE408 Havelland
Postleitzahl: 14612
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: nein
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 234 433.90 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Halle/Saale
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ein Antrag auf Einleitung eines Nachprüfverfahrens ist entsprechend Rechtsbehelfbelehrung gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Absatz 1 Nummer 2; § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
07/12/2022