Landschaftspflegerische Ausführungsplanung (LAP) und Besondere Leistungen: Ausgleichmaßnahmen Althener/Riesaer Straße und Maßnahme E5 Aufforstung Referenznummer der Bekanntmachung: A0550100106 und A0554600100.
Auftragsbekanntmachung
Dienstleistungen
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Halle (Saale)
NUTS-Code: DEE02 Halle (Saale), Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n):[gelöscht]
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.autobahn.de
Adresse des Beschafferprofils: https://www.autobahn.de
Abschnitt II: Gegenstand
Landschaftspflegerische Ausführungsplanung (LAP) und Besondere Leistungen: Ausgleichmaßnahmen Althener/Riesaer Straße und Maßnahme E5 Aufforstung
Landschaftspflegerische Ausführungsplanung (LAP) und Besondere Leistungen: Ausgleichmaßnahmen Althener/ Riesaer Straße und Maßnahme E5 Aufforstung
04319 Leipzig
Erstellung der Landschaftspflegerischen Ausführungsplanung (LAP), Leistungsphasen 1, 3, 5, 6, 8 und 9 nach HOAI Teil 3 § 39, Freianlagen für landschaftspflegerische Maßnahmen und besondere Leistungen für
- Ausgleichsmaßnahmen der A14 BA 6 AS Leipzig-Ost (B6) bis AD Parthenaue (A38), Erneuerung BW30Ü2 Althener Straße, BW31Ü1 Riesaer Straße (Gehölzpflanzungen, Bausumme 180 T€ netto)
- Ersatzmaßnahme E5 der A72 BA 5.1 AS Borna-Nord und AS Rötha (Aufforstung, Bausumme 690 T€ netto)
Die im Rahmen des LAP zu planenden Maßnahmen befinden sich trassennah im Umfeld der Überführungsbauwerke im Südosten von Leipzig: Die Aufforstungsmaßnahme E5 befindet sich 16 km östlich der A72, BA 5.1. Sie grenzt dabei östlich an die Trasse der A14, BA6 und südlich an die Althener Straße.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Allgemeine Hinweise zu III.1.1) bis III.1.3.)
In III.1.1) bis III.1.3.) benannte Nachweise und Erklärungen sind auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers auch von Nachunternehmern und Mitgliedern einer Bietergemeinschaft einzureichen.
Der AG lässt Nachweise als Beleg für die Eignung zu, die innerhalb des Amtlichen Verzeichnisses präqualifizierter Unternehmen für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) oder beim Verein für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (PQ-VOB) erworben wurden. Es gelten nur die Kriterien als erfüllt, auf die sich die Prüfung der Präqualifizierungsstelle bezieht. Bitte beachten Sie, dass im Falle der Bezugnahme auf die Präqualifikation, Nachweise und Erklärungen (insbesondere vergleichbare Referenzen), die im AVPQ/ PQ-VOB enthalten sind, aber nicht den Mindestanforderungen des AG entsprechen, nicht nachgefordert werden können. Entsprechende Nachweise sind zusätzlich zum Zertifikat mit dem Angebot einzureichen. Die Erläuterungen zur Präqualifikation gelten für alle geforderten Erklärungen und Nachweise.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung für die zu vergebende Leistung mit dem Angebot entweder die ausgefüllte "Eigenerklärung zur Eignung" oder eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) ergänzt durch geforderte Einzelnachweise und Bescheinigungen vorzulegen.
Im Einzelnen sind folgende Angaben zu tätigen und Nachweise zu erbringen.
Mit dem Angebot (s. C09_1 Eigenerklärung):
- Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt, insbesondere zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB. (Der AG behält sich vor, ab einem geschätzten Auftragswert von 30.000 € exkl. USt. einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister für das Unternehmen, das den Zuschlag erhalten soll, bei der zuständigen Stelle abzufordern.)
- Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung (vgl. § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB)
- Angabe zu Insolvenzverfahren und Liquidation (vgl. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB)
- Angaben über die Eintragung in das Berufsregister ihres Sitzes oder Wohnsitzes (vgl. § 44 Abs. 1 VgV)
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle:
- Nachweise hinsichtlich einer eventuell durchgeführten Selbstreinigung (§ 42 VgV i. V. m. § 125 GWB)
- Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (falls beitragspflichtig) und eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes (falls das FA derartige Bescheinigungen ausstellt)
- Rechtskräftig bestätigter Insolvenzplan (falls eine Erklärung über das Vorliegen eines solchen Insolvenzplanes angegeben wurde)
- Gewerbeanmeldung, Berufs-/Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle oder bei der Industrie- und Handelskammer oder anderweitige sonstige Nachweise
Mit dem Angebot (s. C09_2 Eigenerklärung):
Berufshaftpflichtversicherung:
- Der Bieter hat gemäß § 45 (1) Nr. 3 i. V. m. (4) Nr. 2 VgV im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestanforderungen vorzuhalten. Bei einer Bietergemeinschaft sind die Mindestanforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung durch jedes einzelne Mitglied der Bietergemeinschaft zu erfüllen.
- Der Nachweis über die Mindestanforderungen ist dem Angebot beizufügen. Er ist entweder in Form einer Versicherungspolice oder in Form einer Höherversicherungsabsichtserklärung zu erbringen. Als Nachweis der Mindestanforderungen kann auch eine Bestätigung der Versicherung dienen, dass im Auftragsfall die geforderten Deckungssummen und die Maximierung der Ersatzleistungen versichert werden.
Mindestanforderung Berufshaftpflichtversicherung:
- Deckungssumme für Personenschäden: ≥ 1,5 Mio. €
- Deckungssumme für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden): ≥ 0,25 Mio. €
- Maximierung der Ersatzleistungen bei mehreren Versicherungsfällen in einem Jahr: mindestens das Zweifache der Versicherungssumme
Mit dem Angebot (s. C09_2 Eigenerklärung):
- Angaben über Unternehmensbezogene Referenzen:
Als Beleg der erforderlichen technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bieters sind Referenzprojekte aus den letzten fünf Jahren (2017 ff.) nachzuweisen (§ 46 (3) Nr. 1 VgV). Die Referenzprojekte können bei einer Bietergemeinschaft auch von einem einzelnen Mitglied nachgewiesen werden.
- Angabe, welche Teile des Auftrags der Unternehmer als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt. (vgl. § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV)
- Angaben zur Leistungsfähigkeit der projektverantwortlichen Fachkräfte belegt durch bestimmte Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Referenzen (§ 46 (3) Nr. 6 VgV).
Auf Verlangen der Vergabestelle:
- Benennung der Unterauftragnehmer sowie ggf. entsprechende Eignungsnachweise zur Erfüllung der Mindestanforderungen an die Eignung
Mindestanforderung an die Referenzprojekte der Bieter ist folgender Leistungsbestandteil:
- Objektplanung Freianlagen gemäß § 39, Lph. 5-6, 8-9 (oder Teile davon) i. V. m. Anlage 11 HOAI 2021, Bauvolumen Anteil Pflanzung inkl. Pflege ≥ 0,2 Mio. € netto
Die vorgenannten Mindestanforderungen können in unterschiedlichen Referenzen (1 bis 3) nachgewiesen werden.
Für jede Referenz ist mindestens eine Eigenerklärung des Auftragnehmers als Anlage beizufügen. Die geforderten Referenzangaben müssen mindestens folgenden Inhalt haben: Bezeichnung der Maßnahme mit charakteristischen Eckdaten (Kurzbeschreibung Projekt); kurze Beschreibung der erbrachten Leistungen mit Angabe der Leistungsphasen gemäß HOAI (erbrachter Leistungsumfang); Bauvolumen (netto); Auftragsvolumen der Referenzleistung (netto); Leistungszeitraum; Ansprechpartner des Auftraggebers
Mindestanforderungen an die Leistungsfähigkeit der projektverantwortlichen Fachkräfte Fachbereich Freianlagen (Lph. 5-6, 8-9):
- Berufsabschluss und Berufserfahrung: abgeschlossene Fachausbildung an einer Technischen Universität (TU) oder Fachhochschule (FH) mit Studienabschluss Landschaftsplanung o. glw. und mind. drei Jahre Baustellenpraxis als Bauüberwachung im Landschaftsbau, Schwerpunkt Pflanzung
Alternativ: andere fachverwandte abgeschlossene Fachausbildung an einer TU oder FH (Diplom/ Master) mit Berufserfahrungen in Land-schaftspflegerischer Ausführungsplanung und mind. fünf Jahren Baustellenpraxis als Bauüberwachung im Landschaftsbau, Schwerpunkt Pflanzung
- Fachspezifisches Referenzprojekt: Objektplanung Freianlagen, Lph. 5-6 und 8-9,
Bauvolumen Anteil Pflanzung inkl. Pflege ≥ 0,2 Mio. € netto
Werden die Mindestanforderungen nicht erfüllt, erfolgt ein Ausschluss des Angebots von der Wertung wegen fehlender Eignung.
Bei der Benennung des vorgesehenen Personals für die Leistungsphasen 5-6 und 8-9 ist die Mehrfachnennung von Mitarbeitern zulässig.
Abschnitt IV: Verfahren
entfällt
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10557
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse: https://www.autobahn.de
Auf die Unzulässigkeit eines Nachprüfungsantrages nach Ablauf der Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB (15 Tage nach Eingang des Nichtabhilfebescheids auf eine Rüge) wird hingewiesen.
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10557
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse: https://www.autobahn.de