Fachplanung Technische Ausrüstung zur Umsetzung DigitalPakt an Schulen im Landkreis Saalekreis; Los 5 - Bereich V Referenznummer der Bekanntmachung: VST-236/2021/Bu

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Merseburg
NUTS-Code: DEE0B Saalekreis
Postleitzahl: 06217
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n):[gelöscht]
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.saalekreis.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=427686
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=427686
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Fachplanung Technische Ausrüstung zur Umsetzung DigitalPakt an Schulen im Landkreis Saalekreis; Los 5 - Bereich V

Referenznummer der Bekanntmachung: VST-236/2021/Bu
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Ingenieurleistungen zur Fachplanung Technische Ausrüstung der Anlagengruppe 4 - Starkstromanlagen und der Anlagengruppe 5 - Fernmelde u. informationstechnische Anlagen für Schulen im Landkreis Saalekreis.

Die Beauftragung erfolgt zunächst jeweils für die Leistungsphasen 1 bis 3. Die Übertragung der Leistungsphasen 5 bis 8 (optional) ist abhängig von der Billigung der Entwurfsunterlage und der Sicherstellung der Finanzierung. Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Optionen besteht nicht.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE0B Saalekreis
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Ingenieurleistungen zur Fachplanung Technische Ausrüstung der Anlagengruppe 4 Starkstromanlagen und der Anlagengruppe 5 Fernmelde u. informationstechnische Anlagen für die Schulen:

Objekt 1 - Gemeinschaftsschule „J. G. Borlach“, August Bebel Straße 18, 06231 Bad Dürrenberg

Objekt 2 - Gemeinschaftsschule "Goethe-Schule Bad Lauchstädt", Haus 1, Querfurter Straße 12, 06246 Bad Lauchstädt

Objekt 3 - Gemeinschaftsschule "Goethe-Schule Bad Lauchstädt", Haus 2, Hallesche Straße 21, 06246 Bad Lauchstädt

Objekt 4 - Gymnasium Querfurt - Haus II, A.d.Geistpromenade 29, 06268 Querfurt

Objekt 5 - Domgymnasium Haus 1, Albrecht-Dürer-Straße 2, 06217 Merseburg

Objekt 6 - Domgymnasium Haus 2, Domplatz 4, 06217 Merseburg

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Beginn: 16/03/2022
Ende: 16/06/2022
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Bei Beauftragung der optional vereinbarten Leistungen laut ausgeschriebenem Vertrag (Lph 5-8): Laufzeit Ende 31.12.2024.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Leistungsphasen 5 bis 8

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Mit dem Angebot sind keine Entwürfe zu der gestellten Aufgabe einzureichen.

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Zum Nachweis der Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs-oder Handelsregister einzureichende Unterlagen:

-Nachweis Berufsqualifikation für den Beruf des Ingenieurs bzw. Studienabschluss einer zur Leistungserbringung befähigenden Qualifikation

-Erklärungen nach § 123 und 124 GWB über das Vorliegen oder das Nichtvorliegen von zwingenden und/oder fakultativen Ausschlussgründen;

-bei vorliegenden Ausschlussgründen: Erklärung des Bewerbers zur Selbstreinigung nach § 125 GWB mit entsprechenden Nachweisen

-Erklärung ob die Weitervergabe von Auftragsanteilen als Unteraufträge beabsichtigt ist mit entsprechenden Angaben (§ 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV)

-Erklärung des Bewerbers, dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen (§ 73 Abs. 3 VgV). Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist.

-ggf. Erklärung Bietergemeinschaft (FB 234)

Bietergemeinschaften werden unter folgenden Bedingungen zugelassen:

Bietergemeinschaften haben mit ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterschriebene rechtsverbindliche Erklärung abzugeben,

-dass im Auftragsfall eine Arbeitsgemeinschaft gebildet wird und

-dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.

Bietergemeinschaften haben in ihrem Angebot ihre Mitglieder und deren Aufgaben (Arbeitsteilung) innerhalb des Projektes anzugeben. Sie haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der die Bietergemeinschaft gegenüber dem Auftraggeber vertritt.

Sollen die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten werden, sind die nachstehenden Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bewerber bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben.

Die vorstehend genannten Unterlagen/ Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit einzureichende Unterlagen:

-Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung gemäß § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV eines in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherers mit den Deckungssummen von [Betrag gelöscht] EUR für Personenschäden und [Betrag gelöscht] EUR für sonstige Schäden. Für den Nachweis genügt die Kopie der Police oder die Zusicherung des Bewerbers zum Abschluss dieser Versicherung im Auftragsfall in Verbindung mit einer schriftlichen Zusicherung des Haftpflichtversicherers über die Möglichkeit des Abschlusses einer entsprechenden Versicherung in der geforderten Höhe. Im Falle einer Beauftragung einer Arbeits-/ Bietergemeinschaft haftet jedes Mitglied gesamtschuldnerisch.

-Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient, und dass die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV) sowie Angabe des Teils des Auftrages, welcher unter Umständen an Dritte vergeben werden soll.

Werden die Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben.

Die vorstehend genannten Unterlagen/ Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit einzureichende Unterlagen:

*Referenzliste für Fachplanungen Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 4 und 5 gemäß § 55 HOAI der letzten 3 bis 5 Jahre mit den Schwerpunkten:

-passives Datennetz in öffentlichen Gebäuden;

-Realisierung der Leistungen bei laufender Nutzung

Mit folgenden Angaben:

-Auftraggeber/Ansprechpartner (Name/Telefonnummer)

-Nutzungsfläche

-Baukosten

-Planungs- und Bauzeit

-erbrachte Leistungsphasen.

Vom Bewerber sind die aus seiner Sicht mit der Aufgabenstellung vergleichbaren Leistungen in der Liste zu kennzeichnen.

*Angabe der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen (Projektleiter und Stellvertreter) namentlich genannt und unter Nennung der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung (i. S. d. § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV) sowie die Angaben über deren Erfahrungen mit mindestens einem vergleichbaren Referenzprojekt zu den o. g. Schwerpunkten.

Die vorstehend genannten Unterlagen/ Angaben sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

Die Vergabestelle behält sich die Anforderung von weiteren Nachweisen und Erklärungen vor.

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

Zugelassen ist, wer nach den Ingenieurgesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen, oder nach den EG-Richtlinien, insbesondere der Richtlinien für die gegenseitige Anerkennung der Diplome berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe entsprechende Ingenieure benennen.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 04/01/2022
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 16/03/2022

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Aufträge werden elektronisch erteilt
Die Zahlung erfolgt elektronisch
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1) Alle geforderten Angaben, Nachweise, Urkunden, Referenzen, Erklärungen, Unterlagen sind in deutscher Sprache bzw. in deutschsprachiger beglaubigter Übersetzung einzureichen;

2) Alle Bezeichnungen im Text der Bekanntmachung umfassen gleichermaßen die weibliche, diverse und männliche Form der Geschlechtsbezeichnung;

3) Informationen zum Umgang des Auftraggebers mit den erhobenen Daten (entprechend der Datenschutz- Grundverordnung) sind als Anlage in den Vergabeunterlagen zu finden.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse: http://www.landesverwaltungsamt.sachsenanhalt.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

15 Kalendertage nach Absendung der Vorabinformation nach § 134 GWB an unterlegene Bewerber ist der Vertragsschluss möglich (§ 134 Abs. 2 GWB). Wird die Vorabinformation per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber.

§ 160 GWB findet Anwendung. Die Vorschrift lautet auszugsweise:

„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.

[...]

(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:

1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem AG nicht

Innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden,

3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden,

4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des AG, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“

Der Auftraggeber weist darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 165 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach § 165 Abs. 2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Bieter an die Vergabekammer wenden.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
01/12/2021