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Modernisierung und Neugestaltung des Schulstandortes an der Nachweide 68 in Magdeburg - § 39 HOAI Freianlagenplanung Referenznummer der Bekanntmachung: P255-2

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Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Neue Schule Magdeburg gGmbH
Postanschrift: Nachtweide 68
Ort: Magdeburg
NUTS-Code: DEE03 Magdeburg, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 39124
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Manuela Holzer
E-Mail:
Telefon: +49 3443284390
Fax: +49 3443284399
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.neue-schule-magdeburg.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Gemeinnützige gGmbH
I.5)Haupttätigkeit(en)
Bildung
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Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Modernisierung und Neugestaltung des Schulstandortes an der Nachweide 68 in Magdeburg - § 39 HOAI Freianlagenplanung

Referenznummer der Bekanntmachung: P255-2
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand der Ausschreibung sind Planungsleistungen im Leistungsbereich § 39 HOAI (Freianlagenpla-nung) für die Modernisierung und Neugestaltung des Schulstandortes an der Nachtweide 68 in Magdeburg

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEE03 Magdeburg, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Neue Schule Magdeburg gGmbH

Nachtweide 68

39124 Magdeburg

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Im Zuge der Modernisierung und Neugestaltung des Schulstandortes "Neue Schule Magdeburg" ist das angedachte reformpädagogischee Konzept, das sich in den "Personas" widerspiegelt, bei der Neugestaltung der Außenanlagen umzusetzen. Hierbei wird ein nachhaltiges und zukunftsorientiertes Konzept erwartet, welches naturnah ökologische und nachhaltige Gesichtspunkte in den Fordergrund stellt und dabei dem Anspruch folgt, als wesentlicher Teil des Lern- und Erfahrungsraumes der Schule zu fungieren. Die barrierefreihe Erschließung ist dabei Grundvoraussetzung. Die Ganztagsschule wird durch Kinder und Jugendliche im Alter von 10-19 Jahren besucht. Es wird daher erwartet, dass bei der Gestaltung der Außenanlage Angebote für diese entsprechende Altersklassen formuliert werden. Die Nutzung soll allein, in Kleingruppen oder in größeren Gruppen sowie punktuell auch von der gesamten Schulgemeinschaft möglich sein. Der Außenbereich soll sich dabei an den Bedürfnissen der Schüler und Pädagogen orientieren. So wie sich im Schulgebäude und in der Sporthalle Bereiche für unterschiedliche Aktivitäten sowie Räume für verschiedene Zwecke und Tätigkeiten befinden, soll auch das Außengelände durch sinnvolle Zonen strukturiert werden. Für die Schüler soll ein gemeinsames "Zuhause" entstehen, wofür sie auch verantwortlich sind. Es besteht daher der Anspruch einer besonderen Gestaltung, die das Verständnis einen Schulhof ausschl. in Pausen und Freistunden zu nutzen weit hinter sich lässt. Hierbei wird auch eine herkömmliche Freizeitbeschäftigung durchaus als schulische Aktivität verstanden. Außerhalb der Schulzeiten soll das Gelände auch von Vereinen, Kooperationspartnern etc. genutzt werden können. Diese Nutzung ist außerhalb des Schulbetriebs für die frühen Abendstunden und am Wochenende vorgesehen. Die Bearbeitung der Freianlage wird in mehreren Bauabschnitten erfolgen. Die Umsetzungen der Maßnah-men erfolgt hierbei durch Finanzierung aus unterschiedlichen Förderprogrammen. Aufgrund des weiterlau-fenden Schulbetriebs am Schulstandort, sind die Maßnahmen/ Bauabschnitte eng mit der Schule abzu-stimmen, damit den Schülern stets ein sicherer Schulhofbereich zur Nutzung zur Verfügung steht. Nach Abschluss der Sanierungsarbeiten am Schulgebäude A (Einzugstermin voraussichtlich Schuljahr 2023/2024) können bis zu 500 Schüler der Klassenstufen 5 - 13 die Gemeinschaftsschule nutzen. Der Bearbeitungsbereich umfasst eine Fläche von ca.16.500 m². Der Budgetrahmen von 1.980.000 € brutto (KG 500 DIN 276), gilt als Kostenobergrenze. Die Grundlagen für die Freianlagenplanung (Vermessung, Höhen, Tiefen, Baumbestand etc.) wurden bereits für die Planung des Schulgebäudes A und des Ersatzneubaus Sporthalle ermittelt (abgeschlossene LPH 1). Die Vergabestelle erwartet, dass im Fall einer Beauftragung das angebotene Projektteam zur Sicherstellung der Terminplanung im Oktober 2021 und vollumfänglich zur Verfügung steht. Mit sofortigem Planungsstart muss der Bauabschnitt um das Schulgebäude A herum vorangetrieben und noch in 2021 abgeschlossen werden. Dazu gehören vorrangig Treppen, Rampe, Eingangsbereich, Bühne, Innenhof, Dachterrasse und Dachgarten sowie die Zufahrt für die Anlieferung. Im Bedarfsfall ist zur Sicherstellung der Termineinhaltung eine Aufstockung der Teamstärke zu gewährleisten. Die in Pkt. II.2.7. angegebene Laufzeit bezieht sich auf diesen Termin. Der Bauantrag für Gebäude A wurde bereits eingereicht.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der projektbezogenen Anwendung/ Verwertung der vorh. Erfahrungshintegründe in Bezug auf Ref.Kat.A / Gewichtung: 15,00
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der projektbezogenen Anwendung/ Verwertung der vorh. Erfahrungshintegründen in Bezug auf Ref.Kat.B / Gewichtung: 25,00
Qualitätskriterium - Name: Darstellung der internen Organisation/ des Planungsablaufs (Personalplanung/ Terminplanung) / Gewichtung: 15,00
Qualitätskriterium - Name: Projektbezogene Qualitätssicherung in der Planungsphase (Planungsqualität/ Terminsicherung/ Kostensicherung) / Gewichtung: 15,00
Qualitätskriterium - Name: Projektbezogene Qualitätssicherung in der Realisierungsphase (bauliche Realisierung) / Gewichtung: 20,00
Preis - Gewichtung: 10,00
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Vergabe erfolgt stufenweise für Planungsleistungen nach § 39 HOAI für die LPH 2 bis 8. Geplante 1. Stufe der Beauftragung: - § 39 HOAI LPH 2 bis 3 (bei notwendigen Genehmigungen inkl. LPH 4) Geplante 2. Stufe der Beauftragung: - § 39 HOAI LPH 5 bis 8. Die stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen anteilig 4 bis 8 § 39 HOAI erfolgt in Abhängigkeit der Bestätigung des Planungsergebnisses der Entwurfsplanung und sobald die in Aussicht gestellten Förder-/ Finanzmittel verfügbar sind. Ein Anspruch hierauf besteht nicht. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, die Beauftragung der Leistungen, einzeln, zeitlich gestaffelt und nach Bauabschnitten und Finanzierungsfreigaben der Zuwendungsgeber vorzunehmen. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, in Anwendung von § 132 (2), (3) GWB den nach diesem Verfahren beauftragten Bieter, ggf. weitere/ ergänzende Leistungen nach HOAI, die im Zusammenhang mit dem in Pkt. II.1.4/ II.2.4 beschriebenen Vorhaben stehen, zu übertragen. Die Beauftragung weiterer Leistungen besteht als Option ohne Anspruch darauf.

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
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Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 103-271294
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: nein
V.1)Information über die Nichtvergabe
Der Auftrag/Das Los wird nicht vergeben
Es sind keine Angebote oder Teilnahmeanträge eingegangen oder es wurden alle abgelehnt

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:
VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Ort: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land: Deutschland
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Rechtbehelfshinweis:

Anträge auf Nachprüfung des Vergabeverfahrens dürfen keine der Unzulässigkeitskriterien nach § 160 (3) Nr. 1 bis GWB erfüllen. Es wird darauf hingeweisen, dass ein Verfahren vor der Vergabekammer für die unterliegende Partei kostenpflichtig ist.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/09/2021
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