Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) - Ersatzneubau Forschungsgewächshaus Genetik, Sanierung Trakt G und Erneuerung der Kälte- und Medienversorgung - TWP

550720-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Dienstleistungen von Ingenieurbüros – Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) - Ersatzneubau Forschungsgewächshaus Genetik, Sanierung Trakt G und Erneuerung der Kälte- und Medienversorgung - TWP
OJ S 152/2026 10/08/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK)
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Bildung

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) - Ersatzneubau Forschungsgewächshaus Genetik, Sanierung Trakt G und Erneuerung der Kälte- und Medienversorgung - TWP
Beschreibung: Gegenstand der hier ausgeschriebenen Leistungen sind Planungsleistungen im Leistungsbereich § 51 HOAI (Tragwerksplanung)
Kennung des Verfahrens: 9ba11398-da8b-4a64-8c27-7346a916b435
Interne Kennung: 26-03212-TWP
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Seeland OT Gatersleben
Postleitzahl: 06466
Land, Gliederung (NUTS): Salzlandkreis (DEE0C)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wird im Bekanntmachungstext und allen damit verbundenen Formularen/ Dokumenten auf die geschlechtsspezifische Differenzierung verzichtet. Betreffende Bezeichnungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter. Rückfragen während der Teilnahmeantragsphase sind ausschließlich über das eVergabeportal einzureichen. Redaktionsschluss für die Annahme von Rückfragen der Teilnahmeantragsphase ist der 27.08.2026 - 11:00 Uhr. Eingehende Rückfragen und deren Beantwortung werden gesammelt und in anonymisierter Form über das eVergabeportal letztmalig am 31.08.2026 zur Verfügung gestellt. Zur Gewährleistung der Gleichbehandlung und Transparenz wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Rückfragen welche nach Fristablauf des formulierten Redaktionsschlusses (27.08.2026 - 11:00 Uhr) eingehen, nicht mehr beantwortet werden können. Schlusstermin für die Annahme / den Eingang der Teilnahmeantragsunterlagen im eVergabeportal ist der 07.09.2026 - 11:00 Uhr. Die Teilnahmeanträge sind ausschließlich über das eVergabeportal zu senden. Grundsätzlich ist eine fristgerechte Einreichung gegeben, wenn alle zwingend einzureichenden Unterlagen bis zur formulierten Bewerbungs- bzw. Angebotsfrist vollständig auf der eVergabeplattform eingegangen sind. Eingereichte Teilnahmeantragsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Kosten für die Erstellung von Teilnahmeantragsunterlagen werden nicht erstattet. Die Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes, einschl. Versendung der zugehörigen Unterlagen der Verhandlungsphase erfolgt via eVergabe und ist für den 23.10.2026 vorgesehen. Als Abgabefrist des einzureichenden Angebotes (Leistungs- und Kostenteil) ist der 23.11.2026 - 11:00 Uhr vorgesehen. Die eingeladenen Teilnehmer müssen einen Besichtigungstermin vor Ort wahrnehmen (Pflicht/ Voraussetzung für die Teilnahme am Verhandlungsverfahren). Dieser ist für den 05.11.2026 geplant. Die Verhandlungsgespräche mit bis zu 3 ausgewählten Bietern sind voraussichtlich für den 27.11.2026 geplant. Bestandteil der verbindlichen Vergabe-/ Beschaffungsunterlagen der Teilnahmeantragsphase sind: 01 Bekanntmachung/ 02 ergänzende verbindliche Inhalte zur Bekanntmachung/ 03 Bewerbungsbogen/ 04 Entwurf Formblatt Kostenangebot/ 05 Vertragsentwurf/ 06 Lageplan IPK/ 07 Entwurf Zuschlagskriterien Verhandlungsphase/ 08 DSI zur Verarbeitung personenbezogener Daten/ 09 Förmliche Verpflichtung VerpflG - Planungsleistung. Hinweise: - Geplante Anzahl der Bewerber, welche zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen: 3. - Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl der Bewerber: Gewichtung der Kriterien gemäß Punkt 5.1.9. - in Summe 100 Punkte, Gewichtung anteilig gemäß der angegebenen Einzelkriteriengewichtung und Wertungsschwellen. - Erfüllen mehrere Bewerber alle veröffentlichten Auswahlkriterien derart, dass eine objektive Abgrenzung der einzuladenden Teilnehmergruppe nicht möglich ist, dann behält sich die Vergabestelle des Recht vor, die Auswahl unter den betreffenden Bewerbern in Anwendung von § 75 (6) VgV durch Los vorzunehmen. - Die den Bewerbern/ Bietern im Verlauf des Verfahrens erteilten Informationen in Form von Antworten des Auftraggebers auf Fragen der Bewerber/ Bieter sowie sonstige Hinweise, sind bei der Erstellung des Teilnahmeantrages/ des Angebotes ebenso wie die Ausschreibungsunterlagen zugrunde zu legen. Soweit diese Antworten, Hinweise oder Sonstiges diese Ausschreibungsunterlagen ergänzen, präzisieren oder abändern, gehen die später übersandten Antworten, Hinweise oder Verfahrensbriefe der 1. Fassung der Ausschreibungsunterlagen vor. - Der Vertragsentwurf wird den Teilnehmern mit Aufforderung zur Angebotsabgabe evtl. aktualisiert zur Verfügung gestellt (Vergabeunterlagen der Angebotsphase). Änderungsbedürftige Punkte zum Vertragsentwurf oder Rückfragen zu diesem sind als Bieterfrage spätestens bis zum 11.11.2026 - 11:00 Uhr (Rückfragenportal der Angebots-/ Verhandlungsphase) via eVergabeportal einzureichen. - Das eingereichte Angebot muss auf den Bedingungen des Vertragsentwurfs basieren. Sollte dies nicht der Fall sein, muss das Angebot ausgeschlossen werden, da dieses dann nicht den Vergabebedingungen entspricht. Eine grundlegende Änderung des Vertrages nach Angebotsabgabe ist grundsätzlich nicht vorgesehen. - Der Auftraggeber behält sich vor, den Zeitplan im Verlauf des Verfahrens abzuändern, insbesondere die vorgesehenen Fristen zu verlängern, soweit es sich für einen ordnungsgemäßen Verfahrensablauf als notwendig erweist. - Als alleinige Projektsprache während des gesamten Vorhabens gilt ausschl. Deutsch (in Wort und Schrift). Datenschutzhinweis: Im Rahmen dieses Ausschreibungsverfahrens werden personenbezogene Daten der teilnehmenden Unternehmen und deren Ansprechpartner ausschließlich zum Zweck der Durchführung und Abwicklung des Vergabeverfahrens verarbeitet. Die Verarbeitung erfolgt in Übereinstimmung mit den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Daten werden vertraulich behandelt und nur an solche internen Stellen oder beauftragte Dritte weitergegeben, die in das Verfahren eingebunden sind und zur Vertraulichkeit verpflichtet wurden. Eine Nutzung der Daten zu anderen Zwecken erfolgt nicht. Die Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Durchführung des Verfahrens sowie zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich ist.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften: Verweis auf § 124 GWB
Korruption: Verweis auf § 124 GWB
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung: Verweis auf § 123 GWB
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs: Verweis auf § 124 GWB
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen: Verweis auf § 124 GWB
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung: Verweis auf § 123 GWB
Betrug: Verweis auf § 123 GWB
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels: Verweis auf § 123 GWB
Zahlungsunfähigkeit: Verweis auf § 124 GWB
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen: Verweis auf § 124 GWB
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter: Verweis auf § 124 GWB
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren: Verweis auf § 124 GWB
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Verweis auf § 124 GWB
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens: Verweis auf § 124 GWB
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Verweis auf § 124 GWB
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen: Verweis auf § 124 GWB
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen: Verweis auf § 124 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen: Verweis auf § 124 GWB
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit: Verweis auf § 124 GWB
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern: Verweis auf § 124 GWB
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten: Verweis auf § 123 GWB
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Verweis auf §§ 123, 125 GWB

5. Los

5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) - Ersatzneubau Forschungsgewächshaus Genetik, Sanierung Trakt G und Erneuerung der Kälte- und Medienversorgung - TWP
Beschreibung: Das Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) ist eine gemeinnützige Forschungseinrichtung und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft. Als ein international renommiertes Forschungszentrum arbeitet das IPK an der Aufklärung grundlegender Prinzipien der Evolution, Entwicklung und Anpassungsfähigkeit wichtiger Kulturpflanzen. Das IPK zählt zu den international führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung. Die Maßnahme stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wissenschaftsstandortes Sachsen-Anhalt sowie die strategisch bedeutsame pflanzenwissenschaftliche Forschungsinfrastruktur Deutschlands. Die Maßnahme dient zur Sicherung: - der Ex-situ-Genbank des Bundes, - moderner Forschungskapazitäten, - der Forschungsfähigkeit im Bereich Klimawandel und Ernährungssicherheit. Die bestehende Forschungsinfrastruktur des IPK weist erhebliche energetische, technische und bauliche Defizite auf. Die vorhandenen Gewächshausanlagen im Gewächshauskomplex Genetik sind technologisch und baulich verschlissen. Bereits heute musste etwa ein Viertel der bestehenden Gewächshausflächen aufgrund erheblicher technischer und baulicher Mängel stillgelegt werden. Gleichzeitig entsprechen die technischen Systeme, insbesondere die Kälteversorgung, nicht mehr den Anforderungen einer modernen, energieeffizienten und klimagerechten Forschungsinfrastruktur. Im Rahmen der vorliegenden Machbarkeitsstudie "Forschungscampus 2030 - 1. BA" wurde für den Gewächshauskomplex Genetik festgestellt, dass: - die bestehende Gewächshausanlage technologisch verschlissen ist, - die technischen Anlagen teilweise abgängig sind, - etwa 25 % der Gewächshausflächen bereits stillgelegt werden mussten, - die vorhandene Kälte- und Medienversorgung für den Gewächshauskomplex und den angrenzenden Gebäudekomplex Genetik nicht mehr bedarfsgerecht ist, - eine wirtschaftliche Sanierung der bestehenden Gewächshausstruktur nicht möglich ist. Zur Umsetzung eines zentralen Teilprojektes des bestätigten Entwicklungskonzeptes "Forschungscampus 2030" plant das IPK folgende Maßnahme zur realisieren: - Rückbau und Ersatzneubau des Forschungsgewächshauskomplexes Genetik in moderner Venlo-/ Kammbauweise, - Sanierung des angrenzenden Genetik-Anbaus "Trakt G", - und die Erneuerung und Optimierung der zentralen Medienversorgung, insbesondere der modularen Kälteversorgung einschließlich Verteilung. Die Maßnahme "Ersatzneubau Forschungsgewächshaus Genetik, Sanierung Trakt G und Erneuerung der Kälte- und Medienversorgung" dient der langfristigen Sicherung und Modernisierung zentraler Forschungsinfrastrukturen des IPK im Bereich Pflanzengenetik, Genomforschung, Phänotypisierung und klimaresilienter Kulturpflanzenforschung. Sie basiert vollständig auf dem bereits genehmigten Raum- und Funktionsprogramm. Die vorhandenen Flächen werden funktional, technisch und energetisch optimiert. Zudem muss stets der Anspruch beachtet werden, dass die bauliche Optimierung innerhalb eines Flächendenkmals und dazu noch in einem Hochwasserschutzgebiet erfolgen muss. Die vorhandene Gewächshausfläche beträgt ca. 1.880 m² inklusive Bestandsverbinder. Gemäß Machbarkeitsstudie erfolgt der Ersatzneubau auf der vorhandenen Bestandsfläche. Die Nutzflächen werden funktional optimiert, jedoch nicht erweitert. Die Sanierung des Trakt G erfolgt innerhalb der bestehenden Gebäudestruktur. Es erfolgt keine Flächenerweiterung, sondern die Erneuerung und funktionale Optimierung bestehender Forschungsinfrastruktur. Für die Umsetzung des Projektes stehen insgesamt 16,45 Mio. € brutto (KG 200-500 DIN 276) zur Verfügung. Dieser Budgetrahmen gilt als Kostenobergrenze auf welchen die Planung auszurichten ist. Das Vorhaben soll mit Mitteln des "Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität Bund-Länder-Finanzierung für Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Kitas in Sachsen-Anhalt" realisiert werden. Die Abgabe der abgeschlossenen Leistungsphase 3 und anteilig LPH 4 (genehmigungsfähige Planung) ist für Ende März 2027 avisiert. Die Umsetzung der Maßnahme muss zwingend bis Ende 2029 (einschließlich Endverwendungsnachweis) abgeschlossen sein. Gegenstand der hier ausgeschriebenen Leistungen sind Planungsleistungen im Leistungsbereich § 51 HOAI (Tragwerksplanung). Im Rahmen der zu erbringenden Leistungen muss in engster Zusammenarbeit mit dem Projektmanagement, dem Auftraggeber und den Nutzer ein Umsetzungskonzept erarbeitet werden, welches das avisierte Kostenbudget gemäß Machbarkeitsstudie und dem späteren Fördermittelbescheid in Einklang bringt, die Möglichkeit der Sanierung oder des ggf. notwendigen Neubaus des Bestandsanbaus "Genetik Trakt G" eruiert und eine Analyse der ggf. möglichen Erhaltung bzw. Wiederverwendbarkeit einzelner technischer Anlagen beachtet. Hierbei müssen insbesondere gemeinsam mit dem Nutzer die Notwendigkeiten (Nutzerbedarfe) und Realisierbarkeiten analysiert und in Einklang gebracht werden. Die Vergabestelle/ der AG erwartet, dass im Fall einer Beauftragung das angebotene Projektteam zur Sicherstellung der Terminplanung sofort und vollumfänglich zur Verfügung steht. Im Bedarfsfall ist zur Sicherstellung der Termineinhaltung eine Aufstockung der Teamstärke zu sichern/ zu ermöglichen. Für die Bewerbung ist zwingend der vorgegebene Bewerbungsbogen vollständig ausgefüllt einzureichen. Es werden nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen und den im Formular geforderten vollständig eingereichten Anlagen in die Wertung einbezogen. Bewerbergemeinschaften (ARGE, Bewerber mit Nachunternehmer, ...) müssen mit ihrer Bewerbung die geforderten Formblätter, Erklärungen und Nachweise in Summe für die Bewerberstruktur vollständig einreichen. Im Bewerbungsbogen geforderte/ gemachte Erklärungen gelten grundsätzlich für alle Mitglieder der Bewerberstruktur.
Interne Kennung: LOT-0000
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Die in Pkt. 5.1.3. angegebene Laufzeit in Monaten bezieht sich auf die Leistungen zur Umsetzung der Planungsleistungen LPH 1 bis 3 (genehmigungsfähige Planung). Die Vergabe der Planungsleistungen erfolgt stufenweise wie folgt: Geplante 1. Stufe der Beauftragung: - § 51 HOAI LPH 1 bis 3 (genehmigungsfähige Planung) Geplante 2. Stufe der Beauftragung (optional): - § 51 HOAI LPH 4 bis 6 Geplante 3. Stufe der Beauftragung (optional): - § 51 HOAI LPH 8 Besondere Leistungen gem. Formblatt Kostenangebot Die Beauftragung der beschriebenen optionalen Planungsleistungen (Stufen) erfolgt in Abhängigkeit der Bestätigung des Planungsergebnisses der Entwurfsplanung, in Abhängigkeit der Verfügbarkeit/ Bewilligung der erforderlichen Finanzmittel (Fördermittel) sowie in Abhängigkeit der Erfüllung von vertraglich vereinbarten Projektzielen. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, die Beauftragung der Leistungen einzeln oder zeitlich gestaffelt vorzunehmen. Ein Anspruch auf die Beauftragung der beschriebenen weiteren/ optionalen Stufen besteht grundsätzlich nicht. Auch die Beauftragung weiterer Leistungen besteht grundsätzlich als Option, ohne Anspruch darauf. Die Beauftragung von Leistungen/ Teilleistungen erfolgt grundsätzlich bei Bedarf und in Abstimmung mit dem AG. Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, in Anwendung von § 132 (2), (3) GWB den nach diesem Verfahren beauftragten Bieter, ggf. weitere/ ergänzende Leistungen, die im Zusammenhang mit dem in der Bekanntmachung beschriebenen Vorhaben stehen, zu übertragen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Planungsaufgabe und den Planungsumfang jederzeit räumlich, baulich oder zeitlich zu modifizieren.
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Seeland OT Gatersleben
Postleitzahl: 06466
Land, Gliederung (NUTS): Salzlandkreis (DEE0C)
Land: Deutschland
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Seeland OT Gatersleben
Postleitzahl: 06466
Land, Gliederung (NUTS): Salzlandkreis (DEE0C)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 14/12/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/03/2027
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#, #Besonders auch geeignet für:selbst#, Aus Gründen der einfacheren Lesbarkeit wird im Bekanntmachungstext und allen damit verbundenen Formularen/ Dokumenten auf die geschlechtsspezifische Differenzierung verzichtet. Betreffende Bezeichnungen gelten im Sinne der Gleichbehandlung grundsätzlich für alle Geschlechter. Rückfragen während der Teilnahmeantragsphase sind ausschließlich über das eVergabeportal einzureichen. Redaktionsschluss für die Annahme von Rückfragen der Teilnahmeantragsphase ist der 27.08.2026 - 11:00 Uhr. Eingehende Rückfragen und deren Beantwortung werden gesammelt und in anonymisierter Form über das eVergabeportal letztmalig am 31.08.2026 zur Verfügung gestellt. Zur Gewährleistung der Gleichbehandlung und Transparenz wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass Rückfragen welche nach Fristablauf des formulierten Redaktionsschlusses (27.08.2026 - 11:00 Uhr) eingehen, nicht mehr beantwortet werden können. Schlusstermin für die Annahme / den Eingang der Teilnahmeantragsunterlagen im eVergabeportal ist der 07.09.2026 - 11:00 Uhr. Die Teilnahmeanträge sind ausschließlich über das eVergabeportal zu senden. Grundsätzlich ist eine fristgerechte Einreichung gegeben, wenn alle zwingend einzureichenden Unterlagen bis zur formulierten Bewerbungs- bzw. Angebotsfrist vollständig auf der eVergabeplattform eingegangen sind. Eingereichte Teilnahmeantragsunterlagen werden nicht zurückgesandt. Kosten für die Erstellung von Teilnahmeantragsunterlagen werden nicht erstattet. Die Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes, einschl. Versendung der zugehörigen Unterlagen der Verhandlungsphase erfolgt via eVergabe und ist für den 23.10.2026 vorgesehen. Als Abgabefrist des einzureichenden Angebotes (Leistungs- und Kostenteil) ist der 23.11.2026 - 11:00 Uhr vorgesehen. Die eingeladenen Teilnehmer müssen einen Besichtigungstermin vor Ort wahrnehmen (Pflicht/ Voraussetzung für die Teilnahme am Verhandlungsverfahren). Dieser ist für den 05.11.2026 geplant. Die Verhandlungsgespräche mit bis zu 3 ausgewählten Bietern sind voraussichtlich für den 27.11.2026 geplant. Bestandteil der verbindlichen Vergabe-/ Beschaffungsunterlagen der Teilnahmeantragsphase sind: 01 Bekanntmachung/ 02 ergänzende verbindliche Inhalte zur Bekanntmachung/ 03 Bewerbungsbogen/ 04 Entwurf Formblatt Kostenangebot/ 05 Vertragsentwurf/ 06 Lageplan IPK/ 07 Entwurf Zuschlagskriterien Verhandlungsphase/ 08 DSI zur Verarbeitung personenbezogener Daten/ 09 Förmliche Verpflichtung VerpflG - Planungsleistung. Hinweise: - Geplante Anzahl der Bewerber, welche zur Angebotsabgabe aufgefordert werden sollen: 3. - Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl der Bewerber: Gewichtung der Kriterien gemäß Punkt 5.1.9. - in Summe 100 Punkte, Gewichtung anteilig gemäß der angegebenen Einzelkriteriengewichtung und Wertungsschwellen. - Erfüllen mehrere Bewerber alle veröffentlichten Auswahlkriterien derart, dass eine objektive Abgrenzung der einzuladenden Teilnehmergruppe nicht möglich ist, dann behält sich die Vergabestelle des Recht vor, die Auswahl unter den betreffenden Bewerbern in Anwendung von § 75 (6) VgV durch Los vorzunehmen. - Die den Bewerbern/ Bietern im Verlauf des Verfahrens erteilten Informationen in Form von Antworten des Auftraggebers auf Fragen der Bewerber/ Bieter sowie sonstige Hinweise, sind bei der Erstellung des Teilnahmeantrages/ des Angebotes ebenso wie die Ausschreibungsunterlagen zugrunde zu legen. Soweit diese Antworten, Hinweise oder Sonstiges diese Ausschreibungsunterlagen ergänzen, präzisieren oder abändern, gehen die später übersandten Antworten, Hinweise oder Verfahrensbriefe der 1. Fassung der Ausschreibungsunterlagen vor. - Der Vertragsentwurf wird den Teilnehmern mit Aufforderung zur Angebotsabgabe evtl. aktualisiert zur Verfügung gestellt (Vergabeunterlagen der Angebotsphase). Änderungsbedürftige Punkte zum Vertragsentwurf oder Rückfragen zu diesem sind als Bieterfrage spätestens bis zum 11.11.2026 - 11:00 Uhr (Rückfragenportal der Angebots-/ Verhandlungsphase) via eVergabeportal einzureichen. - Das eingereichte Angebot muss auf den Bedingungen des Vertragsentwurfs basieren. Sollte dies nicht der Fall sein, muss das Angebot ausgeschlossen werden, da dieses dann nicht den Vergabebedingungen entspricht. Eine grundlegende Änderung des Vertrages nach Angebotsabgabe ist grundsätzlich nicht vorgesehen. - Der Auftraggeber behält sich vor, den Zeitplan im Verlauf des Verfahrens abzuändern, insbesondere die vorgesehenen Fristen zu verlängern, soweit es sich für einen ordnungsgemäßen Verfahrensablauf als notwendig erweist. - Als alleinige Projektsprache während des gesamten Vorhabens gilt ausschl. Deutsch (in Wort und Schrift). Datenschutzhinweis: Im Rahmen dieses Ausschreibungsverfahrens werden personenbezogene Daten der teilnehmenden Unternehmen und deren Ansprechpartner ausschließlich zum Zweck der Durchführung und Abwicklung des Vergabeverfahrens verarbeitet. Die Verarbeitung erfolgt in Übereinstimmung mit den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Daten werden vertraulich behandelt und nur an solche internen Stellen oder beauftragte Dritte weitergegeben, die in das Verfahren eingebunden sind und zur Vertraulichkeit verpflichtet wurden. Eine Nutzung der Daten zu anderen Zwecken erfolgt nicht. Die Daten werden nur so lange gespeichert, wie dies für die Durchführung des Verfahrens sowie zur Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich ist.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Siehe Datei 02 ergänzende verbindliche Inhalte zur Bekanntmachung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-19fd2360cdf-3d7d1697d61cedd9 Pkt. 1. Ausschlussgründe (Teilnahmebedingungen) -Angaben zur geforderten Berufshaftpflichtversicherung (Angabe im Bewerbungsbogen) (gilt nicht für NUN) -fristgerechter elektronischer Eingang der vollständigen Teilnahmeantragsunterlagen via eVergabeplattform -Als alleinige Projektsprache während des gesamten Bauvorhabens gilt ausschließlich Deutsch (in Wort und Schrift) -Bewerber die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, müssen für sämtliche geforderte Nachweise gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorlegen. (Nicht deutschsprachige Nachweise müssen zwingend in Form einer beglaubigten Übersetzung eingereicht werden.) -Es gilt zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses und dem damit verbundenen Wirkungsbereich das Haushaltrecht öffentlicher Körperschaften / Einrichtungen / Institutionen sowie die verbindliche Berücksichtigung der Bau-, Rechts- und Verwaltungsvorschriften des Landes Sachsen-Anhalt während der Vertragslaufzeit. zusätzlich für Bewerbergemeinschaften: -Durch Bewerbergemeinschaften ist eine für alle Mitglieder der ARGE geltende Erklärung über die Bereitschaft zur gesamtschuldnerischen Haftung für den Fall der Beauftragung verpflichtend mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Diese muss Angaben über den bevollmächtigten kaufmännischen Vertreter und Stellvertreter, sowie nachvollziehbare Angaben zu Zuständigkeiten innerhalb der Bewerbergemeinschaft enthalten. zusätzlich für Einzelbewerber/ Bewerbergemeinschaften mit Nachunternehmern: -Einzelbewerber und Bewerbergemeinschaften die Nachunternehmer für die Leistungserbringung binden, müssen eine gesonderte Erklärung über die Verfügbarkeit der benannten Nachunternehmer im Auftragsfall mit dem Teilnahmeantrag einreichen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Siehe Datei 02 ergänzende verbindliche Inhalte zur Bekanntmachung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-19fd2360cdf-3d7d1697d61cedd9 Pkt. 2.2 Auswahlkriterien zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit 2.2.A) Gewichtung von 50 %: Kompetenz-Kategorie A - Referenzprojekt für Leistungen nach § 51 HOAI 2021 (bzw. entspr. ältere Fassung) für "Planung, Mitwirkung bei der Ausschreibung und Objektüberwachung eines Neubaus und/ oder einer grundhaften Sanierung eines Gebäudes oder Nutzgebäudes/ Sonderbauwerks in Skelettbauweise (offene Struktur) unter Berücksichtigung eines sehr hohen Ausstattungsgrads an technischer Ausrüstung mit Übergabe an den AG/ Nutzer im Zeitraum ab 2016" Inhaltliche Mindestanforderungen an das Referenzvorhaben: a) Planung, Mitwirkung bei der Ausschreibung und Objektüberwachung b) Neubau und/ oder grundhafte Sanierung c) Gebäudekategorie: Gebäude oder Nutzgebäude/ Sonderbauwerk in Skelettbauweise (offene Struktur) d) Berücksichtigung eines sehr hohen Ausstattungsgrads an technischer Ausrüstung e) geforderter Leistungsumfang: mind. LPH 2 bis 6 und als besondere Leistung LPH 8 beauftragt und selbst bearbeitet f) bauliche Realisierung und Übergabe des Objektes an den AG/ Nutzer muss zu mindestens 50 % abgeschlossen sein oder Übergabe des Objektes an den AG/ Nutzer muss ab 2016 erfolgt sein Vorlage einer Projektdarstellung. 2.2.B) Gewichtung von 45 %: Darzustellen ist die Mitwirkung der benannten fachlich projektverantwortlichen Person (Projektleiter) oder ihres Stellvertreters (stellv. Projektleiter) in dem eingereichten und in die Wertung einbezogenen Referenzprojekt der Kompetenzkategorie A gemäß Pkt. 2.2.A.

Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: siehe Datei 02 Ergänzende verbindliche Inhalte zur Bekanntmachung, https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-19fd2360cdf-3d7d1697d61cedd9 Pkt. 1. Ausschlussgründe (Teilnahmebedingungen) Benennung der projektverantwortlichen Person (Projektleiter) für Leistungen nach § 51 HOAI mit Nachweisen zur Erfüllung folgender Qualifikationsanforderungen für die benannte Person: - Nachweis abgeschlossenes Studium (mind. FH oder gleichwertiger Abschluss) Bauingenieurwesen (FR Hochbau), Nachweis durch Studienabschlussurkunde, - mind. 5 Jahre spezifischer Berufserfahrung in der Bearbeitung von Referenzvorhaben für die Planung und Realisierung eines Neubaus und/ oder einer grundhaften Sanierung eines Gebäudes oder Nutzgebäudes/ Sonderbauwerks in Skelettbauweise (offene Struktur) unter Berücksichtigung eines sehr hohen Ausstattungsgrads an technischer Ausrüstung - die Nachweisführung der entsprechenden geforderten Berufserfahrung ist durch eine personenbezogene Referenzliste (inkl. nachvollziehbarer Angaben zu den formulierten Anforderungen) mit Angabe der durch die benannte Person selbst bearbeiteten Referenzvorhaben im Bereich Planung und Realisierung eines Neubaus und/ oder einer grundhaften Sanierung eines Gebäudes oder Nutzgebäudes/ Sonderbauwerks in Skelettbauweise (offene Struktur) unter Berücksichtigung eines sehr hohen Ausstattungsgrads an technischer Ausrüstung mit Übergabe mind. innerhalb der letzten 5 Jahre. Benennung der stellvertretend projektverantwortlichen Person (stellv. Projektleiter) für Leistungen nach § 51 HOAI mit Nachweisen zur Erfüllung folgender Qualifikationsanforderungen für die benannte Person: - Nachweis abgeschlossenes Studium (mind. FH oder gleichwertiger Abschluss) Bauingenieurwesen (FR Hochbau), Nachweis durch Studienabschlussurkunde, - mind. 5 Jahre spezifischer Berufserfahrung in der Bearbeitung von Referenzvorhaben für die Planung und Realisierung eines Neubaus und/ oder einer grundhaften Sanierung eines Gebäudes oder Nutzgebäudes/ Sonderbauwerks in Skelettbauweise (offene Struktur) unter Berücksichtigung eines sehr hohen Ausstattungsgrads an technischer Ausrüstung - die Nachweisführung der entsprechenden geforderten Berufserfahrung ist durch eine personenbezogene Referenzliste (inkl. nachvollziehbarer Angaben zu den formulierten Anforderungen) mit Angabe der durch die benannte Person selbst bearbeiteten Referenzvorhaben im Bereich Planung und Realisierung eines Neubaus und/ oder einer grundhaften Sanierung eines Gebäudes oder Nutzgebäudes/ Sonderbauwerks in Skelettbauweise (offene Struktur) unter Berücksichtigung eines sehr hohen Ausstattungsgrads an technischer Ausrüstung mit Übergabe mind. innerhalb der letzten 5 Jahre. Benennung einer weiteren Person (zusätzlich zum benannten Projektleiter und stellv. Projektleiter) für Leistungen nach § 51 HOAI mit Nachweisen zur Erfüllung folgender Qualifikationsanforderungen für die benannte Person: - Nachweis abgeschlossenes Studium (mind. FH oder gleichwertiger Abschluss) im Bereich Bauingenieurwesen (FR Hochbau) - Nachweis durch Studienabschlussurkunde. - Berufserfahrung mind. 3 Jahre - Nachweis durch personenbezogene Vitae mit Darstellung des beruflichen Werdeganges.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Siehe Datei 02 ergänzende verbindliche Inhalte zur Bekanntmachung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-19fd2360cdf-3d7d1697d61cedd9 Pkt.1. Ausschlussgründe (Teilnahmebedingungen) Es wird für den Fall der Beauftragung die Erklärung zum Abschluss einer ausreichend hohen Berufshaftpflichtversicherung (für den hier ausgeschriebenen Leistungsbereich) mit einer Mindestdeckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3.000.000,00 € und für sonstige Schäden in Höhe von 3.000.000,00 € (zusätzlich geforderte Angabe: Maximierung der Ersatzleistungen für Schadensfälle innerhalb der BR Deutschland mindestens das Dreifache der geforderten Deckungssummen).

Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Siehe Datei 02 ergänzende verbindliche Inhalte zur Bekanntmachung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-19fd2360cdf-3d7d1697d61cedd9 Pkt. 2.1 Auswahlkriterien zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit Erklärung zum jährlichen Netto-Umsatz des Leistungserbringers für Leistungen nach § 51 HOAI 2021 (oder entspr. ältere Fassung) Mindestanforderung: 300.000 € netto jährlich im Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre (ab 2023)

Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Siehe Datei 02 ergänzende verbindliche Inhalte zur Bekanntmachung unter: https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-19fd2360cdf-3d7d1697d61cedd9 Pkt. 1. Ausschlussgründe (Teilnahmebedingungen) Auszug aus dem Berufsregister (für natürliche Personen) oder Gesellschaftsregister (für jur. Personen); evtl. erforderliche Vertretungsbefugnisse / Vollmachten für in diesem Verfahren handelnden Personen sind der Bewerbungsunterlage als Nachweis zwingend beizulegen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Zuschlagskriterium 1
Beschreibung: Darstellung der projektbezogenen Anwendung/ Verwertung der vorhandenen Erfahrungshintergründe für Leistungen nach § 51 HOAI 2021 (bzw. entspr. ältere Fassung) im Bereich: "Planung, Mitwirkung bei der Ausschreibung und Objektüberwachung eines Neubaus und/ oder einer grundhaften Sanierung eines Gebäudes oder Nutzgebäudes/ Sonderbauwerks in Skelettbauweise (offene Struktur) unter Berücksichtigung eines sehr hohen Ausstattungsgrads an technischer Ausrüstung mit Übergabe an den AG/ Nutzer im Zeitraum ab 2016"
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Zuschlagskriterium 2
Beschreibung: Darstellung der internen Organisation/ des Planungsablaufs / Zusammenarbeit mit Planungsbeteiligten und dem AG (Personal-/ Kapazitätsplanung für die einzelnen Projektstufen/ Terminplanung/ Organisation des Projektteams
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 25
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Zuschlagskriterium 3
Beschreibung: Darstellung des Planungs-, Kosten- und Terminmanagements sowie der vorhabenbezogenen Objektüberwachung
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Zuschlagskriterium 4 - Kostenangebot
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 23/10/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Adresse für die Einreichung: https://www.evergabe.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 07/09/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Möglichkeit der Nachforderung fehlender und die Annahme nachgereichter Erklärungen und Nachweise oder sonstiger geforderter Unterlagen im Sinne § 56 (2) VgV wird durch die Vergabestelle für dieses Verfahren ausdrücklich ausgeschlossen, soweit mind. 3 Teilnahmeanträge vorliegen, die sämtliche veröffentlichte Teilnahmebedingungen erfüllen. Die Möglichkeit der Nachforderung bezieht sich ausschliesslich auf die Teilnahmeantragsphase.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Siehe Datei 02 ergänzende verbindliche Inhalte zur Bekanntmachung unter: https://https://www.evergabe.de/unterlagen/54321-Tender-19fd2360cdf-3d7d1697d61cedd9
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Rechtsbehelfshinweis: Anträge auf Nachprüfung des Vergabeverfahrens dürfen keine der Unzulässigkeitskriterien nach § 160 (3) Nr. 1 bis 4 GWB erfüllen. Es wird darauf hingewiesen, dass ein Verfahren vor der Vergabekammer für die unterliegende Partei kostenpflichtig ist.

8. Organisationen

8.1.
ORG-7001
Offizielle Bezeichnung: Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK)
Registrierungsnummer: N.N.
Postanschrift: Corrensstraße 3
Stadt: Seeland OT Gatersleben
Postleitzahl: 06466
Land, Gliederung (NUTS): Salzlandkreis (DEE0C)
Land: Deutschland
Telefon: +49 000
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-7004
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt
Registrierungsnummer: t:03455141536
Postanschrift: Ernst-Kamieth-Straße 2
Stadt: Halle (Saale)
Postleitzahl: 06112
Land, Gliederung (NUTS): Halle (Saale), Kreisfreie Stadt (DEE02)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-7005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 319013cf-fc3a-4ab4-a331-af59ee021cde - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 07/08/2026 13:18:03 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 550720-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 152/2026
Datum der Veröffentlichung: 10/08/2026