1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Verwaltung des Biosphärenreservats Drömling Sachsen-Anhalt
Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Umweltschutz
2.1.
Verfahren
Titel: Fortschreibung der Pflege- und Entwicklungspläne im Biosphärenreservat Drömling Sachsen-Anhalt
Beschreibung: Das UNESCO-Biosphärenreservat Drömling fasst landschaftlich zusammenhängende Natura 2000-Gebiete, Naturschutzgebiete und ein Landschaftsschutzgebiet unter den Zielstellungen des Schutzes und der beispielhaften, nachhaltigen Nutzung gemäß dem UNESCO-Programm „Mensch und Biosphäre“ zusammen. Die vorhandenen PEP „Naturpark Drömling“ mit NSG und LSG von 1996, „NSG Ohre-Drömling“ von 2007 und NSG "Klüdener Pax - Wanneweh" von 1996 sollen fortgeschrieben und harmonisiert werden. Insbesondere sollen folgende Schwerpunkte bearbeitet werden, die sich aus der praktischen Arbeit der Verwaltung des Biosphärenreservates Drömling als besonders dringend herausgestellt haben: a) Entwicklungskonzeption für das offene Kulturland mit Grünland b) Bewertung der Maßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung von Lebensräumen und Arten insbesondere für das Nass- und Feuchtgrünland c) Fortschreibung des Monitoringkonzeptes für die laufende und periodische Untersuchung und Bewertung der Maßnahmen des Naturschutzgroßprojektes d) Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit Das Vorhaben ist innerhalb des Förderzeitraums bis zum 31.03.2029 durchzuführen.
Kennung des Verfahrens: e0f28aa6-d8f1-4b60-aeac-218d3f86d9f7
Interne Kennung: 26-07 Fortschreibung PEP
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71420000 Landschaftsgestaltung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71222200 Kartierung ländlicher Gebiete, 90710000 Umweltmanagement, 71319000 Gutachterische Tätigkeit
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Biosphärenreservat Drömling
Postleitzahl: 39646
Land, Gliederung (NUTS): Börde (DEE07)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Das gesamte Biosphärenreservat Drömling (Anteile im Landkreis Börde und Altmarkkreis Salzwedel).
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 292 200,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Die Beauftragung der ausgeschriebenen Leistung erfolgt im Rahmen eines EU-weiten Verhandlungsverfahren gemäß den Vorschriften des 4. Teils das Gesetztes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) und der Vergabeverordnung (VgV). Die Vergabe erfolgt im Verhandlungsverfahren mit vorheriger öffentlicher Aufforderung zur Teilnahme (Teilnahmewettbewerb). Das Verfahren gliedert sich in den Teilnahmewettbewerb, in dem Bewerber ihr Interesse bekunden und ihre Eignung nachweisen, und das Verhandlungsverfahren, zu dem nur eine begrenzte Anzahl von Bewerber zugelassen und zur Angebotsabgabe aufgefordert wird. Im Rahmen des vorgeschalteten Teilnahmewettbewerbs werden die Eignungsvoraussetzungen der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sowie die Zuverlässigkeit bei den Bewerbern ermittelt und entsprechende Nachweise verlangt. Der Teilnahmewettbewerb schließt mit der Überprüfung der Eignung der Bewerber und mit der Auswahl der Bewerber durch den Auftraggeber ab, die im weiteren Verfahren zur Einreichung von Angeboten aufgefordert werden. Die nicht berücksichtigten Bewerber werden über die Gründe der Ablehnung ihrer Bewerbung um Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren informiert. Den ausgewählten Bewerbern – ab diesem Zeitpunkt Bieter genannt – wird eine Aufforderung zur Angebotsabsage übersandt. Die Bieter können ein verbindliches Erstangebot abgeben. Die Bieter werden zudem aufgefordert, ihr Angebot vor dem Auftraggeber im Rahmen einer Präsentation vorzustellen. Auf der Grundlage der eingereichten Angebote und Präsentationen wird eine Rangfolge der Bieter nach Maßgabe einer Bewertungsmatrix gebildet. Diese wird mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe übersandt. Der Auftraggeber behält sich vor, nach Durchführung der Präsentation, den Zuschlag bereits auf die Erstangebote zu erteilen. Soweit erforderlich, werden die Bieter zur Überarbeitung der Angebote aufgefordert. Der Auftraggeber wird dem Bieter, dessen Angebot als wirtschaftliches ermittelt wurde, den Zuschlag erteilen. Vorläufiger Zeitplan des Vergabeverfahrens 14.07.2026 Absendung der EU-Bekanntmachung 24.08.2026 Ablauf der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge 31.08.2026 Versendung der Absagen und der Aufforderung zur Angebotsabgabe 05.10.2026 Ablauf der Frist für die Abgabe der Angebote 42-44 KW 2026 Präsentationen / Verhandlungen 46 KW 2026 Versendung der Bieterinformation gemäß § 124 GWB 47/48 KW 2026 Zuschlagserteilung / Vertragsunterzeichnung Der Zeitplan ist mit Ausnahme des Termins der Absendung der EU-Bekanntmachung sowie der Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge unverbindlich und dient als grober Anhaltspunkt. Für die Teilnahme an dem Verfahren und die Bearbeitung des Teilnahmeantrags und des Angebots wird, soweit nicht ausdrücklich anders angegeben wird, keine Aufwandsentschädigung gezahlt. Insbesondere erwächst aus der Ausarbeitung kein Ersatzanspruch des Bewerbers / Bieters. Eignungsanforderungen / Mindestanforderungen Im Teilnahmewettbewerb werden anhand der Teilnahmeanträge und der mit den Teilnahmeanträgen vorlegten Erklärungen und Nachweise diejenigen geeigneten Bewerber ausgewählt, die zur Teilnahme am verhandlungsverfahren und damit zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden. Sollten mehr als drei geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgerecht und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu beschränken. Persönliche Lage des Bewerbers Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben: a) Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse. b) Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft, Angabe sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse. c) Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen, • in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird, • in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die*der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter*in bezeichnet ist, • dass die*der bevollmächtigte Vertreter*in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, • dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. d) Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen. e) Im Falle einer Eignungsleihe ist eine Verpflichtungserklärung der Unternehmen, deren Kapazitäten für den Nachweis der Eignung in Anspruch genommen werden, vorzulegen, in der das Unternehmen erklärt, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen. f) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB und § 124 GWB. g) Ggf. Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB. h) Erklärung zu Russland-Sanktionen gemäß Artikel 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022. i) Datenschutzhinweise j) Der Bewerber oder im Falle einer Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft die*der bevollmächtigte Vertreter*in hat mit der Abgabe des Teilnahmeantrags zu erklären, • dass ihr*ihm bewusst ist, dass eine wissentlich falsche Erklärung im Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen den Ausschluss von diesem und weiteren Vergabeverfahren zur Folge haben kann; • dass sie*er sich damit einverstanden erklärt, dass durch den Auftraggeber zur Überprüfung der Angaben unter Wahrung der Vertraulichkeit gegebenenfalls weitere/ergänzende Angaben/Unterlagen angefordert werden können; • dass sie*er bestätigt, dass sie*er die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb einer vollständigen Überprüfung unterzogen hat und das Vorhaben sowie die für das Verfahren geltenden Bedingungen mit der für den Teilnahmeantrag erforderlichen Genauigkeit beurteilen kann und sich mit den aufgestellten Verfahrensregeln ausdrücklich einverstanden erklärt. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen: • Erklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Haftungssummen: 3 Mio. € für Personenschäden 1,5 Mio. € für Sach- und Vermögensschäden Die Ersatzleistung der Versicherung beträgt mindestens das Zweifache der Deckungssummen pro Jahr. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. In den beigefügten Vordrucken für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Erklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen. • Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024). Technische, berufliche und personelle Leistungsfähigkeit Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen: • Anzahl der in den letzten drei Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jahresdurchschnittlich sowie aktuell im auftragsrelevanten Bereich (Planungsleistungen) beschäftigten Personen, gegliedert nach: Geschäftsführer*innen, Inhaber*innen, wissenschaftlicher Mitarbeiter*innen, Zeichner*innen, sonstige Mitarbeiter*innen • Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von Referenzprojekten innerhalb der letzten zehn Jahre (ab 01.01.2015), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind. Es sind mindestens drei maximal fünf Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden drei Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt (vgl. Bewertung Eignungskriterien Teilnahmeantrag). Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig: • Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) • Zeitraum der Leistungserbringung / Projektdauer • Auftragsvolumen • Kurze Beschreibung des Projekts • Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter • Angabe, ob Planungen im eigenen Unternehmen durchgeführt wurden • Angaben, ob eine Kooperation mit anderen Fachplanern stattgefunden hat • Fachlicher Qualifikationsnachweis (relevante Bildungs- und Berufsqualifikation): Mindestens 1 Büromitglieder weist eine Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Diplom-Ingenieur“, „Master“ gemäß deutschem Recht im Bereich Biologie, Naturschutz, Landschaftsplanung, Landespflege, Landschaftsökologie oder vergleichbarer Studienrichtungen auf. Der Nachweis der Berufsqualifikation ist beizufügen (z.B. Kopie Studiennachweis) • Technische und personelle Leistungsfähigkeit: Der Bewerber / die Bewerber- bzw. Arbeitsgemeinschaft muss ein qualifiziertes Projektteam benennen, dass über einschlägige Erfahrungen für die Bearbeitung des vorliegenden Projektes, insbesondere im Bereich der Landschaftsplanung / Naturschutzfachplanung, verfügt. Es ist darzulegen, dass über ausreichend personelle Kapazitäten verfügt wird, um eine termingerechte Bearbeitung zu gewährleisten. Zudem sind die technische Ausstattung und Softwarekompetenz darzustellen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Fortschreibung der Pflege- und Entwicklungspläne im Biosphärenreservat Drömling Sachsen-Anhalt
Beschreibung: Das UNESCO-Biosphärenreservat Drömling fasst landschaftlich zusammenhängende Natura 2000-Gebiete, Naturschutzgebiete und ein Landschaftsschutzgebiet unter den Zielstellungen des Schutzes und der beispielhaften, nachhaltigen Nutzung gemäß dem UNESCO-Programm „Mensch und Biosphäre“ zusammen. Die vorhandenen PEP „Naturpark Drömling“ mit NSG und LSG von 1996, „NSG Ohre-Drömling“ von 2007 und NSG "Klüdener Pax - Wanneweh" von 1996 sollen fortgeschrieben und harmonisiert werden. Insbesondere sollen folgende Schwerpunkte bearbeitet werden, die sich aus der praktischen Arbeit der Verwaltung des Biosphärenreservates Drömling als besonders dringend herausgestellt haben: a) Entwicklungskonzeption für das offene Kulturland mit Grünland b) Bewertung der Maßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung von Lebensräumen und Arten insbesondere für das Nass- und Feuchtgrünland c) Fortschreibung des Monitoringkonzeptes für die laufende und periodische Untersuchung und Bewertung der Maßnahmen des Naturschutzgroßprojektes d) Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit Das Vorhaben ist innerhalb des Förderzeitraums bis zum 31.03.2029 durchzuführen
Interne Kennung: 26-07 Fortschreibung PEP
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71319000 Gutachterische Tätigkeit
Zusätzliche Einstufung (cpv): 90710000 Umweltmanagement, 71222200 Kartierung ländlicher Gebiete
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Es handelt sich um eine ELER-Förderungen. Alle Beteiligte sind an die Bedingungen der Förderrichtlinie / Förderzeiträume gebunden. Nach aktuellem Zuweisungsbescheid ist das Projektende am 31.03.2029.
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Biosphärenreservat Drömling
Land, Gliederung (NUTS): Börde (DEE07)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Das gesamte Gebietskulisse des Biosphärenreservats Drömling (Landkreis Börde und Altmarkkreis Salzwedel) sind zu berücksichtigen.
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/12/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/03/2029
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 292 200,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert
Angaben zu Mitteln der Europäischen Union:
EU-Mittel — Programm: Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) (2021/2027)
Kennung der EU-Mittel: ELER, Intervention "Nicht-produktive Investitionen zum Schutz natürlicher Ressourcen" (EL-0408) aus Mitteln der EU und dem Land Sachsen-Anhalt
Weitere Einzelheiten zu den EU-Mitteln: Förderprogramm: FP 8406-Biodiversität, Schutzgebietssystem Natura 2000
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: • Erklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Haftungssummen: 3 Mio. € für Personenschäden 1,5 Mio. € für Sach- und Vermögensschäden Die Ersatzleistung der Versicherung beträgt mindestens das Zweifache der Deckungssummen pro Jahr. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. In den beigefügten Vordrucken für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Erklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: • Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024). Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für je-des Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen. Gleiches gilt in Bezug auf Umsätze anderer Unternehmen, deren (wirtschaftliche und finanzielle) Leistungsfähigkeit im Wege der Eignungsleihe berücksichtigt werden soll.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: • Anzahl der in den letzten drei Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jahresdurchschnittlich sowie aktuell im auftragsrelevanten Bereich (Planungsleistungen) beschäftigten Personen, gegliedert nach: Geschäftsführer*innen, Inhaber*innen, wissenschaftlicher Mitarbeiter*innen, Zeichner*innen, sonstige Mitarbeiter*innen Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist die Personalübersicht für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen. Gleiches gilt in Bezug auf die Personalübersicht anderer Unternehmen, deren (technische und berufliche) Leistungsfähigkeit im Wege der Eignungsleihe berücksichtigt werden soll.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: • Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von Referenzprojekten innerhalb der letzten zehn Jahre (ab 01.01.2015), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind. Es sind mindestens drei maximal fünf Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden drei Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt (vgl. Bewertung Eignungskriterien Teilnahmeantrag). Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig: • Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) • Zeitraum der Leistungserbringung / Projektdauer • Auftragsvolumen • Kurze Beschreibung des Projekts • Zahl der hierfür durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter • Angabe, ob Planungen im eigenen Unternehmen durchgeführt wurden • Angaben, ob eine Kooperation mit anderen Fachplanern stattgefunden hat
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: • Fachlicher Qualifikationsnachweis (relevante Bildungs- und Berufsqualifikation): Mindestens 1 Büromitglieder weist eine Berechtigung zur Führung der Berufsbezeichnung „Diplom-Ingenieur“, „Master“ gemäß deutschem Recht im Bereich Biologie, Naturschutz, Landschaftsplanung, Landespflege, Landschaftsökologie oder vergleichbarer Studienrichtungen auf. Der Nachweis der Berufsqualifikation ist beizufügen (z.B. Kopie Studiennachweis)
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: • Technische und personelle Leistungsfähigkeit: Der Bewerber / die Bewerber- bzw. Arbeitsgemeinschaft muss ein qualifiziertes Projektteam benennen, dass über einschlägige Erfahrungen für die Bearbeitung des vorliegenden Projektes, insbesondere im Bereich der Landschaftsplanung / Naturschutzfachplanung, verfügt. Es ist darzulegen, dass über ausreichend personelle Kapazitäten verfügt wird, um eine termingerechte Bearbeitung zu gewährleisten. Zudem sind die technische Ausstattung und Softwarekompetenz darzustellen
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis (30 %)
Beschreibung: Das niedrigste Angebot erhält die maximal mögliche Preispunktzahl von 30 Punkten. Die Punktzahl für die anderen Angebote wird wie folgt berechnet: Günstigster Angebotspreis x 30 Punkte/ Angebotspreis des jeweiligen Bieters
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität des Projektteams (10 %)
Beschreibung: B.1: Vorstellung der für das Projekt vorgesehenen Personen mit fachlichen Aufgaben und deren Anteile und besonderen Kenntnissen mit Projektorganigramm („Schlüsselpersonen“) (5 %) Bewertet wird die Qualität, Plausibilität und Nachvollziehbarkeit der für dieses Projekt vorgesehenen Projektorganisation sowie des projektbezogenen Personaleinsatzes. Gegenstand der Bewertung ist nicht die allgemeine Eignung des Unternehmens, sondern die Qualität der vorgesehenen Projektabwicklung für den ausgeschriebenen Auftrag. Bereits im Teilnahmewettbewerb eingereichte Qualifikationsnachweise müssen nicht erneut vorgelegt werden. Änderungen gegenüber dem im Teilnahmewettbewerb benannten Projektteam sind kenntlich zu machen und zu erläutern. Darzustellen sind insbesondere: • Projektorganisation einschließlich Projektorganigramm, • Zuordnung der vorgesehenen Schlüsselpersonen zu ihren jeweiligen Aufgaben und Verantwortlichkeiten, • Darstellung der Schnittstellen zwischen den einzelnen Fachdisziplinen, • Vertretungsregelungen für wesentliche Projektfunktionen, • vorgesehener Einsatzumfang (Bearbeitungsanteile) der Schlüsselpersonen, • projektbezogene Begründung, weshalb die jeweiligen Schlüsselpersonen für ihre Aufgaben eingesetzt werden, • besondere projektbezogene Fachkompetenzen oder Spezialisierungen, soweit diese einen Mehrwert für die Bearbeitung des ausgeschriebenen Projekts erwarten lassen. Die Darstellung soll insbesondere enthalten (Nachweise): • Projektorganigramm, • projektbezogene Kurzlebensläufe der Schlüsselpersonen, • Beschreibung der Aufgaben und Verantwortlichkeiten, • Übersicht über die vorgesehenen Bearbeitungsanteile, • gegebenenfalls Erläuterung von Vertretungsregelungen und fachlichen Schnittstellen. Die im Unterkriterium B.1 erreichten Punkte fließen mit einer Gewichtung von 5% in die Gesamtwertung des Hauptkriteriums B ein. Im Unterkriterium B.1 können maximal 5 Punkte erreicht werden. B.2 Darstellung der Koordination, der Verfügbarkeit und der örtlichen Präsenz des Projektteams Es ist darzulegen, wie das Projektteam unter Berücksichtigung der personellen Kapazitäten und der Verfügbarkeit sowie der örtlichen Präsenz zusammenarbeitet. Darzulegen ist, wie die Verfügbarkeit über die gesamte Projektlaufzeit sichergestellt wird. Sollten Arbeitsgemeinschaften gebildet und/oder Nachunternehmer beauftragt werden, ist darzustellen, wie diese untereinander zusammenarbeiten und wie die Einbindung in das Projektteam koordiniert wird. Darüber hinaus wird bewertet, wie die interne Zusammenarbeit und Kommunikation im Team organisiert wird. Die im Unterkriterium B.2 erreichten Punkte fließen mit einer Gewichtung von 5% in die Gesamtwertung des Hauptkriteriums B ein. Im Unterkriterium B.2 können maximal 5 Punkte erreicht werden.
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität, Kosten und Termine (20 %)
Beschreibung: C.1 Organisation/Zusammenarbeit mit Auftraggeber und anderen Projektbeteiligten (10 %) Bewertet wird die Qualität der für den ausgeschriebenen Auftrag vorgesehenen Organisation und Zusammenarbeit während der Projektbearbeitung mit Auftraggeber und anderen Projektbeteiligten. Maßgeblich ist, wie nachvollziehbar, schlüssig und projektbezogen die Kommunikations-, Abstimmungs- und Koordinationsprozesse sowie die Maßnahmen zur Sicherstellung der Planungs- und Ausführungsqualität dargestellt sind. Darzustellen ist insbesondere: • die Planung und Koordination der Aufgaben und Arbeitsschritte, • die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber sowie weiteren Projektbeteiligten (z. B. Fachplaner, Behörden, Nutzer), • das Management von Schnittstellen zwischen den Beteiligten, • Maßnahmen zur Sicherstellung eines kontinuierlichen Informationsaustauschs, • der Umgang mit Abstimmungs-, Änderungs- und Konfliktprozessen, • Maßnahmen zur Sicherstellung der Planungs- und Ausführungsqualität. Bewertet werden insbesondere die Nachvollziehbarkeit und Schlüssigkeit der dargestellten Abläufe sowie deren Eignung, eine strukturierte Projektbearbeitung sicherzustellen. Dabei werden insbesondere Zuverlässigkeit, Termintreue, Transparenz, Reaktionsfähigkeit und die Organisation der Zusammenarbeit berücksichtigt. Eine Bewertung der allgemeinen Unternehmensorganisation oder der Eignung des Bieters erfolgt nicht. Gegenstand der Bewertung sind ausschließlich die für den ausgeschriebenen Auftrag vorgesehenen Maßnahmen und Prozesse. Die im Unterkriterium C.1 erreichten Punkte fließen mit einer Gewichtung von 10 % in die Gesamtwertung des Hauptkriteriums C ein. Für das Unterkriterium „Organisation/Zusammenarbeit mit Auftraggeber und anderen Projektbeteiligten“ können maximal 10 Punkte erreicht werden. C.2 Bürointerne Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitäts-, Kosten- und Terminvorgaben des Auftraggebers (10 %) Bewertet wird, inwieweit das Bieterbüro über wirksame interne Maßnahmen und Prozesse verfügt, um die Einhaltung der Qualitäts-, Kosten- und Terminvorgaben des Auftraggebers sicherzustellen. Hierzu zählen insbesondere Qualitätsmanagement, Projektsteuerung, Termin- und Kostencontrolling, interne Prüf- und Freigabeprozesse, Risikomanagement sowie Maßnahmen zur frühzeitigen Erkennung und Vermeidung von Abweichungen. Bewertet werden ausschließlich die für den ausgeschriebenen Auftrag vorgesehenen bzw. angewendeten Maßnahmen und Prozesse. Eine Bewertung der allgemeinen Unternehmensorganisation oder der Eignung des Unternehmens erfolgt nicht. Die im Unterkriterium C.2 erreichten Punkte fließen mit einer Gewichtung von 10 % in die Gesamtwertung des Hauptkriteriums C ein. Für das Unterkriterium „Bürointerne Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitäts-, Kosten- und Terminvorgaben des Auftraggebers “ sind maximal 10 Punkte zu erreichen.
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projekteinschätzung und Herangehensweise (Konzept)“ (40%)
Beschreibung: In einem entsprechenden Konzeptentwurf ist darzulegen, wie die ausgeschriebene Leistung erbracht werden soll. Dies beinhaltet sowohl den zeitlichen als auch den logistischen Ablauf der jeweiligen Aufgabenbereiche. Aus den Angaben soll schlüssig hervorgehen, dass der Bieter die Aufgabenstellung durchdrungen hat und wie die Fortschreibung des PEP erfolgreich innerhalb der zeitlichen und qualitativen Vorgaben des Auftragsgebers umgesetzt werden soll. Die Bewertung erfolgt anhand der Qualität, Nachvollziehbarkeit und Eignung Ihres Konzepts für die Aufgabenstellung. Das Hauptkriterium D „Projekteinschätzung und Herangehensweise (Konzept)“ wird in folgend aufgeführte Unterkriterien unterteilt. Die Summe der Punkte ergibt die Gesamtpunktzahl für das Kriterium „Projekteinschätzung und Herangehensweise (Konzept)“, welches zu 40% in die Gesamtbewertung einfließt. D.1 Schlüssigkeit und Umsetzbarkeit des Gesamtkonzepts (35 %) Bewertet wird die Qualität des für den ausgeschriebenen Auftrag eingereichten Gesamtkonzepts. Maßgeblich ist, wie vollständig, nachvollziehbar, schlüssig und realistisch die dargestellte Vorgehensweise ist und inwieweit das Konzept erkennen lässt, dass die spezifischen Anforderungen und Rahmenbedingungen der PEP-Fortschreibung analysiert und in eine strukturierte, umsetzbare und anpassungsfähige Vorgehensweise überführt wurden. Gegenstand der Bewertung ist ausschließlich die Qualität und Nachvollziehbarkeit des eingereichten Konzeptentwurfs bezogen auf die ausgeschriebene Leistung. Insbesondere ist einzugehen auf: • Methodische Herangehensweise: Darlegung wie die Flächenauswahl der Grünlandflächen getroffen wurde und wie fundierte Aussagen über das Grünland und zur Vorauswahl der Kartierungsflächen auch ohne Vollkartierung getroffen werden können, Darlegung wie die Auswahl der repräsentativen Gewässer getroffen wurde; Darlegung wie die Auswahl der repräsentativen Moordammgräben in Bezug auf die Kartierung der Vegetationsgesellschaften getroffen wurde; Darlegung wie die Auswahl der repräsentativen Grabenabschnitte pro Moordammkultur in Bezug auf die Kartierung des Makrozoobenthos und der Fische getroffen wurde; Darstellung geeigneter Erfassungs- und Bearbeitungsmethoden für die Kartierungen unter Berücksichtigung der Vorgaben des Auftraggebers (die Methodik wurde im Vorfeld der Ausschreibung von der BRV mit dem LAU abgestimmt), Maßnahmenplanung und Datenverwaltung, Berücksichtigung aktueller fachlicher Standards (BfN, Landesebene) • Struktur und Nachvollziehbarkeit der Maßnahmen: Die geplanten Maßnahmen und Arbeitsschritte sind logisch und verständlich aufeinander aufzubauen. Die Vorgehensweise soll zeigen, wie die Projektziele systematisch und zielgerichtet erreicht werden. Die Entscheidungswege und Prioritäten sind klar zu erläutern. • Zeit- und Ablaufplanung: Es ist ein nachvollziehbarer realistischer und detaillierter Zeit- und Ablaufplan vorzulegen, der alle wesentlichen Projektphasen, Arbeitsschritte, Meilensteine und Entscheidungspunkte enthält. Die Abstimmung der einzelnen Schritte, die Berücksichtigung von Pufferzeiten und die Sicherstellung der Einhaltung von Fristen sollen nachvollziehbar dargestellt werden. • Berücksichtigung von Risiken und Flexibilität: Das Konzept soll potenzielle Projektrisiken (z. B. terminliche, wirtschaftliche Risiken) identifizieren und bewerten. Es sind geeignete Maßnahmen zur Risikosteuerung und zur flexiblen Anpassung an unvorhergesehene Entwicklungen aufzuzeigen (z. B. Alternativen, Anpassungsmechanismen im Ablaufplan). Bewertet wird insbesondere: • Wie klar, strukturiert und nachvollziehbar das Gesamtkonzept aufgebaut ist, • wie fundiert und lösungsorientiert die Herausforderungen und Besonderheiten der PEP-Fortschreibung adressiert werden, • wie methodisch und praxistauglich die Entwicklung und Bewertung von Maßnahmen geplant ist, • wie die Flächen- und Abschnittsauswahl der zu kartierenden Bereiche getroffen wurde und wie fundierte Aussagen über das Grünland und zur Vorauswahl der Kartierungsflächen auch ohne Vollkartierung getroffen werden können • wie realistisch und umsetzbar die Zeit- und Ablaufplanung ist, • wie vorausschauend, flexibel und risikobewusst das Konzept aufgestellt ist Eine Bewertung erfolgt ausschließlich anhand der im Angebot dargestellten Inhalte. Die im Unterkriterium D.1 erreichten Punkte fließen mit einer Gewichtung von 35 % in die Gesamtwertung des Hauptkriteriums D ein. Für das Unterkriterium „Schlüssigkeit und Umsetzbarkeit des Gesamtkonzepts“ sind maximal 35 Punkte zu erreichen. D.2 Präsentation des Konzeptentwurfes (5 %) Die Präsentation ist kein eigenständiges Konzept, sondern Ausdruck der Durchdringungstiefe des eingereichten Konzeptentwurfs. Die Bewertungskriterien B und C sowie D.1 sind in der Präsentation darzustellen. Ebenso die angesetzten/geplanten Stunden für die jeweiligen Bestandteile des PEP (geschätzte Stunden Kartierung, Literaturauswertung etc.) Zu bewerten sind: • Klarheit der Darstellung • fachliche Nachvollziehbarkeit und Projektspezifik der Erläuterungen im Vortrag sowie die • Nachvollziehbarkeit, Vollständigkeit und fachliche Konsistenz der Antworten auf Rückfragen zum eingereichten Konzeptentwurf Für das Unterkriterium „Präsentation des Konzeptentwurfes“ sind maximal 5 Punkte zu erreichen. Bewertet wird ausschließlich die Erläuterung des bereits eingereichten Konzeptentwurfs. Neue oder geänderte Angebotsinhalte werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Maßgeblich sind die Klarheit und Struktur der Darstellung, die fachliche Durchdringung der bereits angebotenen Leistungen sowie die Nachvollziehbarkeit und Vollständigkeit der Beantwortung der Rückfragen der Vergabestelle. Die Präsentation eröffnet keine Möglichkeit zur Nachbesserung oder Ergänzung des Angebots.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 31/08/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 24/08/2026 09:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Wir bitten darum alle benötigten Angaben von Anfang an einzureichen, um das Vergabeverfahren möglichst reibungslos und nach dem angestrebtenZeitplan durchführen zu können. Eigenerklärungen der Nachunternehmer können nachgereicht werden.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Alle Beteiligten sind bei der Durchführung an die zeitlichen Rahmenbedingungen der aktuellen Förderperiode gebunden. Daher soll die Abarbeitung der Leistungen umgehend nach Zuschlagerteilung beginnen. Die Gesamtleistung endet mit Bezahlung der Schlussrechnung. Dieser Zahlantrag ist vom AG bis zum 13.04.2029 von dem AG an die mittelbewirtschaftende Stelle einzureichen. Prüfung und Zahlungszeitraum für die Schlussrechnung sind mit zu berücksichtigen. Die prüffähige und kumulativ aufgestellte Schlussrechnung ist deshalb nach Vorlage aller zahlungsbegründenden Unterlagen bis zum 12.02.2029 vorzulegen. Die gesamten Endberichtsbestandteile sind nach Abnahme durch den Auftraggeber als Manuskriptfassung, inhaltlich und formal geprüft, bis spätestens zum 29.01.2029 in digitaler und textlicher Form in deutscher Sprache (Infotafeln zusätzlich mit englischem Text) zu übergeben. Die Übergabe der Prüffassung hat bis zum 25.09.2028 zu erfolgen
Es ist eine Geheimhaltungsvereinbarung erforderlich: nein
Elektronische Rechnungsstellung: Nicht zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
Finanzielle Vereinbarung: Mindestens eine Abschlagsrechnung ist jeweils bis spätestens zum 30.09. jedes Jahr zu stellen. Die Schlussrechnung muss bis spätestens 13.04.2029 vorliegen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Verwaltung des Biosphärenreservats Drömling Sachsen-Anhalt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Rügen Bewerber/Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit a) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, b) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, c) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, d) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Vergabenachprüfstelle 3. Vergabekammer beim Landesverwaltungsamt Halle/Saale Ernst-Kamieth-Str. 2 06112 Halle
Organisation, die Informationen über den allgemeinen, am Ort der Ausführung des Auftrags geltenden steuerrechtlichen Rahmen bereitstellt: Verwaltung des Biosphärenreservats Drömling Sachsen-Anhalt
Organisation, die Informationen über den allgemeinen, am Ort der Ausführung des Auftrags geltenden umweltrechtlichen Rahmen bereitstellt: Verwaltung des Biosphärenreservats Drömling Sachsen-Anhalt
Organisation, die Informationen über den allgemeinen, am Ort der Ausführung des Auftrags geltenden Rechtsrahmen für Arbeitsschutz und Arbeitsbedingungen bereitstellt: Verwaltung des Biosphärenreservats Drömling Sachsen-Anhalt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Verwaltung des Biosphärenreservats Drömling Sachsen-Anhalt
Organisation, die Angebote bearbeitet: Verwaltung des Biosphärenreservats Drömling Sachsen-Anhalt
8.1.
ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Verwaltung des Biosphärenreservats Drömling Sachsen-Anhalt
Registrierungsnummer: 116/144/60026
Postanschrift: Bahnhofstraße 32
Stadt: Oebisfelde-Weferlingen
Postleitzahl: 39646
Land, Gliederung (NUTS): Börde (DEE07)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Vergabestelle BRV Drömling
Telefon: 000
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
Organisation, die Angebote bearbeitet
Überprüfungsstelle
Organisation, die Informationen über den allgemeinen, am Ort der Ausführung des Auftrags geltenden steuerrechtlichen Rahmen bereitstellt
Organisation, die Informationen über den allgemeinen, am Ort der Ausführung des Auftrags geltenden umweltrechtlichen Rahmen bereitstellt
Organisation, die Informationen über den allgemeinen, am Ort der Ausführung des Auftrags geltenden Rechtsrahmen für Arbeitsschutz und Arbeitsbedingungen bereitstellt
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 57df743b-dae6-4076-8a14-6e299416b636 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 13/07/2026 13:05:10 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 487032-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 133/2026
Datum der Veröffentlichung: 14/07/2026