5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71321000 Technische Planungsleistungen für maschinen- und elektrotechnische Gebäudeanlagen, 71322000 Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau, 71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Die Vergabe der Planungsleistungen erfolgt für die Gesamtleistung bauabschnittsweise nach dem vorgeschlagenen und durch den Verband geprüften und bestätigten bzw. gemeinsam abgestimmten Umsetzungskonzept des Planers und mit stufenweiser Beauftragung optional jeweils ohne Rechtsanspruch: Beauftragungsstufe 1: Leistungsphasen 1 bis 2 für Gesamtkonzept; Beauftragungsstufe 2: Leistungsphase 3 für Gesamtkonzept (einschl. Erstellung der Genehmigungsplanung + Bauantrag); ab Leistungsphase 4 erfolgt die Beauftragung bauabschnittsweise nach Umsetzungskonzeption. Es ist beabsichtigt, zunächst auf der Grundlage des Lösungsansatzes eine Vorplanung erarbeiten zu lassen. Nach deren Bestätigung durch den Verband (Wirtschaftlichkeitsprüfung, Präsentation vorgesehen) soll die Bearbeitung der Entwurfsplanung erfolgen. Bereits im Rahmen der Erarbeitung der Leistungsphase 3/Entwurfsplanung ist mit den zuständigen Genehmigungsbehörden die fachliche Genehmigungsfähigkeit abzustimmen. In Abhängigkeit von der Genehmigung und Finanzierungssicherheit erfolgt die weitere Beauftragung. Optionale Beauftragung der anzubietenden Besonderen Leistungen (BL1 – Örtliche Bauüberwachung, BL 2 – Explosionsschutzdokument, BL 3 – Besondere Leistungen Tragwerksplanung, BL 4 – Besondere Leistungen Technische Ausrüstung, BL 5 – Betriebshandbuch, BL 6 – Bauabschnitte/Zwischenzustände für bauzeitliche Umbindungen/Interimszustände, BL 7 – Aufgabenstellung Baugrunduntersuchung, BL 8 – Mängelbeseitigung Ingenieurbauwerke, BL 9 – Mängelbeseitigung Verkehrsanlagen, BL 10 – Mängelbeseitigung Technische Ausrüstung alle Anlagengruppen, BL 11 – Entwicklungspflege, Mängelbeseitigung Freianlagen, BL 12 – Erstellung Bestandspläne Gesamtanlage) jeweils ohne Rechtsanspruch.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Beutelhaldenweg 104
Stadt: Gräfenhainichen
Postleitzahl: 06773
Land, Gliederung (NUTS): Wittenberg (DEE0E)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 26/06/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2030
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 4
Weitere Informationen zur Verlängerung: Die angegebene Vertragsdauer bezieht sich auf den avisierten Abschluss der Gesamtmaßnahme mit vollständiger Inbetriebnahme. Der Vertrag wird vorerst bis Leistungsphase 2 beauftragt. Entsprechend des Standes der Abstimmung, Genehmigung und Finanzplanung wird der Vertrag terminlich für die stufen- und bauabschnittsweise Beauftragung der nachfolgenden Leistungsphasen verlängert. Auf die Verlängerung besteht kein Rechtsanspruch. Die benannte maximale Anzahl der Verlängerung versteht sich als vorläufig innerhalb der avisierten Vertragsdauer bis 31.12.2030.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für den Teilnahmeantrag
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt
Beschreibung: Betriebssicherheit, Kapazitätserhöhung, Vermeidung von Grenzwertüberschreitungen
Konzept zur Verringerung der Umweltauswirkungen: Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Teilnahmeberechtigt sind Personen, die als Berufsqualifikation den Beruf "Ingenieur" oder gleichwertig gemäß § 75 (2) VgV mit Bauvorlageberechtigung nachweisen können, die Bauvorlagebrechtigung ist mit Kammereintrag nachzuweisen. Bei juristischen Personen ist der Nachweis jeweils für mindestens einen der Gesellschafter oder den bevollmächtigten Vertreter /Bearbeiter vorzulegen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Aktueller HR-Auszug oder Eintragungsnachweis in anderen Berufsregistern (nicht älter als sechs Monate), soweit die Eintragung für den Leistungserbringer nach den jeweils einschlägigen Rechtsnormen vorgeschrieben ist.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssumme in Höhe von 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und 2,0 Mio. EUR für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden je Versicherungsfall bzw. jeweils eine schriftliche Erklärung des Versicherers zur Erhöhung Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall muss den Bewerbungsunterlagen beiliegen. Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das zweifache der Deckungssumme betragen. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein vorgelegt werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Im Falle einer Beauftragung einer Arbeitsgemeinschaft wird bei Abschluss des Vertrages eine „objektbezogene“ Versicherung als Arbeitsgemeinschaft erforderlich. Im Falle einer Bietergemeinschaft haften die Mitglieder der Gemeinschaft (ARGE) mit Beauftragung gesamtschuldnerisch.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Gesamtumsatz im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für die zur Ausführung vorgesehene Niederlassung sowie als Mindestumsatz 350.000 EUR /Jahr für für Abwasseranlagen (Ingenieurbauwerke einschl. Maschinentechnik und Techn. Ausrüstung), bei Bietergemeinschaften als auch bei Einzelbewerbungen mit Beteiligung Dritten werden die Umsatzzahlen für die Wertung addiert.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Für Objektplanung Ingenieurbauwerke: Nachweis der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ oder gleichwertig gem. § 75 (2) VgV UND Nachweis „Bauvorlageberechtigter“ durch Kammereintrag ; für Fachplanung Technische Ausrüstung, AnlGr 4-5: Nachweis der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ oder gleichwertig gem. § 75 (2) VgV; für Fachplanung Technische Ausrüstung, AnlGr 7: Nachweis der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ oder gleichwertig gem. § 75 (2) VgV; für Tragwerksplanung: Nachweis der Berufsbezeichnung „Architekt“ ODER „Ingenieur“ gem. § 75 (2) VgV UND Nachweis „Qualifizierter Tragwerksplaner“ durch Kammereintrag.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe der Mitarbeiterzahl incl. Führungskräfte (jährliches Mittel) letzten 3 Geschäftsjahre gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV insgesamt für die Ausführung vorgesehene Niederlassung sowie jeweils Anzahl Ingenieure im Bereich Abwasseranlagen. Bei Bietergemeinschaften als auch bei Einzelbewerbungen mit Beteiligung von Dritten werden die Angaben für die Wertung addiert.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu den Mitgliedern des Projektteams, die für die Erbringung Leistungen vorgesehen sind. Für jede benannte Person ist eine Auflistung mit folgenden Angaben den Unterlagen zur Angebotsabgabe beizufügen: Berufliche Qualifikation, Berufserfahrung bzw. Facherfahrung in Jahren jeweils als Mindestanforderung. Angaben gefordert für (Mehrfachbenennung möglich): Projektleiter (Berufserfahrung mind. 10 Jahre und Facherfahrung Abwasser mind. 8 Jahre), stellv. Projektleiter (Berufserfahrung mind. 5 Jahre) , Fachplaner Ingenieurbauwerke (Facherfahrung Abwasser mind. 5 Jahre) , Fachplaner Technische Ausrüstung, AnlGr 1-3 (Berufserfahrung mind. 5 Jahre), Fachplaner Technische Ausrüstung, AnlGr 4-5 (Berufserfahrung mind. 5 Jahre), Fachplaner Technische Ausrüstung, AnlGr 7 (Facherfahrung Abwasser mind. 5 Jahre), Fachplaner Tragwerksplanung (Berufserfahrung mind. 5 Jahre).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe des Anteils der Leistungen, die der Bewerber beabsichtigt (im Nachauftragnehmerverhältnis) an Dritte zu beauftragen, gem. § 46 (3) 10 VgV. Für an Dritte zu beauftragende Leistungsanteile ist deren Eignung in einem separaten Bewerbungsbogen nachzuweisen, für DRITTE sind beizufügen: Bewerbungsbogen für Dritte; Formblatt Erklärung Unteraufträge/Eignungsleihe; Formblatt Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung über die Gewährleistung der notwendigen Qualität innerhalb des Unternehmens gem. § 46 (3) Nr. 3 VgV
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Für die Objektplanung Ingenieurbauwerke gem. § 41 ff. HOAI ist jeweils genau eine 1 Referenz A (der letzten 10 Jahre) vorzulegen. Teilnahmeanträge mit mehr oder weniger als 1 Referenz für die Objektplanung Ingenieurbauwerke wird als nicht bewertbar ausgeschlossen. Die Referenz, welche nicht die unter A genannten Mindestanforderungen erfüllt, wird ebenfalls ausgeschlossen. Für die Fachplanung Technische Ausrüstung, AnlGr 7 (Verfahrenstechnik Kläranlagen) gem. § 53 ff. HOAI ist jeweils genau eine 1 Referenz B (der letzten 10 Jahre) vorzulegen. Teilnahmeanträge mit mehr oder weniger als 1 Referenz für die Fachplanung Technische Ausrüstung, AnlGr 1 und 7 wird als nicht bewertbar ausgeschlossen. Die Referenz, welche nicht die unter B genannten Mindestanforderungen erfüllt, wird ebenfalls ausgeschlossen. Für die Fachplanung Technische Ausrüstung, AnlGr 4 und 5 gem. § 53 ff. HOAI ist jeweils genau eine 1 Referenz C (der letzten 10 Jahre) vorzulegen. Teilnahmeanträge mit mehr oder weniger als 1 Referenz für die Fachplanung Technische Ausrüstung, AnlGr 4 und 5 wird als nicht bewertbar ausgeschlossen. Die Referenz, welche nicht die unter C genannten Mindestanforderungen erfüllt, wird ebenfalls ausgeschlossen. Für die Tragwerksplanung gem. § 49 ff. HOAI ist eine Referenzliste D mit vergleichbaren Leistungen der letzten 5 Jahre einzureichen. Referenzlisten, welche nicht die unter D genannten Mindestanforderungen erfüllen, werden ausgeschlossen. Angabe/Beschreibung der Mindestanforderungen für die Referenzen: Referenz A für Objektplanung Ingenieurbauwerke § 41 ff. HOAI, Mindestanforderungen: Planung für die Sanierung/Umbau/Erweiterung/ Neubau einer Kläranlage , Bauvorhaben abgeschlossen und fertiggestellt nach dem 01.01.2016, KG 300/400 Baukosten: mind. 3,5 Mio. EUR netto, Objektplanung ab mind. LP 3 bis LP 8 durch Bewerber erbracht, Örtl. Bauüberwachung durch Bewerber erbracht. Weitere Angaben zu Besonderen Leistungen, Umbau im laufenden Betrieb, Innovativen Verfahren, ob Schlammbehandlungsanlage im Projekt enthalten, nachhaltiger Bauweise und Verwendung von Fördermitteln sind wertungsrelevant. Mindestanforderung bildliche/textliche Darstellung: Beschreibung Planungsziel/Funktionsbeschreibung, Beschreibung Berücksichtigung Nachhaltigkeit, Beschreibung Größe usw., Ansichten (mind. 4 Fotos), Besonderheiten.; Referenz B für Fachplanung Technische Ausrüstung, AnlGr 7 (Verfahrenstechnik Kläranlagen) § 53 ff. HOAI, Mindestanforderungen: Planung Sanierung/Umbau/Erweiterung/Neubau einer Kläranlage oder Schlammbehandlungsanla-ge, Bauvorhaben abgeschlossen und fertiggestellt nach dem 01.01.2016, KG 400 Baukosten: mind. 450 TEUR netto, Fachplanung ab mind. LP 3 bis LP 8 durch Bewerber erbracht. Weitere Angaben zu Besonderen Leistungen, Umbau im laufenden Betrieb, Innovativen Verfahren, Schlammbehandlungsanlage im Projekt enthalten und nachhaltiger Bauweise sind wertungsrelevant. Mindestanforderung bildliche/textliche Darstellung: Beschreibung Planungsziel/Funktionsbeschreibung, Beschreibung Berücksichtigung Nachhaltigkeit, Beschreibung Größe usw. , Ansichten (mind. 4 Fotos), Besonderheiten.; Referenz C für Fachplanung Technische Ausrüstung, AnlGr 4 und 5 für Abwassertechnische Anlagen § 53 ff. HOAI, Mindestanforderungen: Planung Sanierung/Umbau/Erweiterung/Neubau einer Abwassertechnischen Anlage, Bauvorhaben abgeschlossen und fertiggestellt nach dem 01.01.2016, KG 400 Baukosten, AnlGr 4/5: keine Mindestvorgabe, Fachplanung ab mind. LP 5 bis LP 8 durch Bewerber erbracht. Weitere Angaben zu Besonderen Leistungen und Umbau im laufenden Betrieb sind wertungsrelevant. Mindestanforderung bildliche/textliche Darstellung: Beschreibung Planungsziel/Funktionsbeschreibung, Ansichten (mind. 4 Fotos), Besonderheiten.; Referenzliste D für Fachplanungen der Tragwerksplanung gem. § 49 ff. HOAI über erbrachte Leistungen der letzten 5 Geschäftsjahre 2021 – 2025, Mindestanforderung: mind. 1 vergleichbares Objekt (z. B. Hallen, Einhausung von technischen Anlagen, Fundamente techn. Anlagen) pro Jahr.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium. Die vollständigen Zuschlagskriterien sind in den uneingeschränkt zur Verfügung stehenden Vergabeunterlagen enthalten.
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Verfahrensbedingungen:
Voraussichtliches Datum der Absendung der Aufforderungen zur Angebotseinreichung: 18/03/2026
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Haftpflichtversicherung (Mindestanforderung siehe Pkt. Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit)
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 02/03/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: In den uneingeschränkt zur Verfügung stehenden Vergabeunterlagen steht der Bewerbungsbogen sowie diverse Vorducke für Eigenerklärungen zur Verfügung. Es wird dringend gebeten, diese zu verwenden. Die Abgabe der Teilnahmeanträge erfolgt elektronisch in Textform über die Vergabeplattform. Bei Unklarheiten bitten wir dringend um Rückfrage an die Vergabestelle über die Nachrichtenfunktion bei evergabe.de. Gem. § 56 (2) und (3) VgV werden nur die Eignung betreffende, unternehmensbezogenen Unterlagen nachgefordert (Teilnahmewettbewerb); die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen (Angebotsphase), die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Gesellschaft bürgerlichen Rechts
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, 1., 2. und 3. Vergabekammer
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Gemäß § 160 Abs. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit: 1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber gegen § 134 GWB verstoßen hat oder den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist. Die Unwirksamkeit kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, 1., 2. und 3. Vergabekammer