Modernisierung Sportbad St. Lorenz, Lübeck Referenznummer der Bekanntmachung: 315-472
Auftragsbekanntmachung
Bauauftrag
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Lübeck
NUTS-Code: DEF03 Lübeck, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 23556
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://luebecker-schwimmbaeder.de
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Henstedt-Ulzburg
NUTS-Code: DEF0D Segeberg
Postleitzahl: 24558
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n):[gelöscht]
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://improjekt.de
Abschnitt II: Gegenstand
Modernisierung Sportbad St. Lorenz, Lübeck
Modernisierung und Erweiterung eines 1975 eröffnete Sportbades. Nachdem die Fassade das Bades bereits 2015 energetisch saniert wurde, soll nun das Dach und der Innenbereich des Sportbades modernisiert werden. Hierzu finden auch umfangreiche Schadstoffbeseiti-gungs- und Abbruchmaßnahmen statt. Ebenfalls wird die gesamte Gebäudetechnik erneu-ert. Das Sportbad in Massivbauweise ist wie folgt organisiert:
- Sockelebene, Bestand kernsanieren, durch 2 Anbauten ergänzen (hier die Haustechnik, Werkstattbereiche und Personalräume).
- Erdgeschossebene, im Bestand kernsanieren und durch Anbau ergänzen, (hier: Foyer, Umkleide- und Sanitärräume, 50 m-Sportbecken (Wettkampfkategorie C nach DSV Richtli-nie), Lehrschwimmbecken und Kleinkindbereich, Kursbecken mit Hubboden, Wasserfläche gesamt ca. 1.400,00 m2).
- Obergeschossebene, Bestand kernsanieren, durch Anbau ergänzen (hier Wettkampfbrü-cke und einer Lüftungszentrale).
23556 Lübeck
Hauptarbeiten
- Liefern und montieren von Unterdruckfiltern aus PP/PE
- Liefern und montieren von Beckeneinbauteilen
- Verlegen von Roh-, Rein-, Spül- und Schwallwasserleitungen
- Einbau von Pumpen, Klappen, Durchflussmessern u. ä.
- Verlegen von Kunststoffrohrleitungen (PVC/PE/PP)
- Aufstellen von kellergeschweißten Behältern in PP/PE Plattenbauweise
- Liefern und montieren einer Chlorgasausstattung/Einmischung
- Liefern und montieren von Marmorkiesbehältern
- Liefern und montieren einer Spülabwasser-Aufbereitungsanlage
- Probebetrieb, Inbetriebnahme, Einfahren der Anlagen
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Als Eigenerklärung vorzulegen:
- Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung
- Angabe, dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber in Frage stellt
- Angaben, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet/die Eröffnung beantragt/mangels Masse abgelehnt/ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde oder ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet
Als Eigenerklärung vorzulegen:
- Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, Bauleistungen und andere Leistungen betreffend, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen
- Eigenerklärung nicht präqualifizierter Unternehmen VHB 124
- Nachweis Berufshaftpflichtversicherung
aktuell gültiger Versicherungsnachweis über eine Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen:
Personenschäden: 1.000.000 EURO
Sach- und Vermögenschäden: 1.000.000 EURO
Als Eigenerklärung vorzulegen:
- Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem technischen Leitungspersonal
- Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind
- Mindestens eine vergleichbare Einzelreferenz (nicht länger als 2 Seiten).
Als vergleichbar anerkannt werden Referenzvorhaben:
a) vergleichbarer Aufgabenstellung (bädertechnische Anlagen für Schwimmbäder).
b) vergleichbarer Größe (Baukostenumfang).
c) vergleichbaren Schwierigkeitsgrades bei mindestens vergleichbaren terminlichen Anforderungen.
Wobei die Anforderungen a - c gleichermaßen erfüllt sein müssen und nicht ersatzweise füreinander gelten.
Abschnitt IV: Verfahren
Ort: IMprojekt GmbH, Beckersbergstr. 1, 24558 Henstedt-Ulzburg.
Rein elektronische Angebotseröffnung ohne Teilnahmemöglichkeit.
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Vergabeunterlagen in elektronischer Form:
Informationen zum Abruf der Vergabeunterlagen: siehe I.3).
Kommunikation:
Anfragen zum Verfahren können elektronisch über die B_I eVergabe (www.bi-medien.de) oder an die unter I.3) genannte Adresse gestellt werden.
Angebotsabgabe:
Schriftliche Angebote sind nicht zugelassen!
Angebote können nur elektronisch in Textform abgegeben werden.
Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bieter und die zur Vertretung des Bieters berechtigte natürliche Person zu benennen. Das Angebot ist zusammen mit den Anlagen bis zum Ablauf der Angebotsfrist über die B_I eVergabe (www.bi-medien.de) zu übermitteln.
Zugang zur elektronischen Kommunikation bzw. Angebotsabgabe als registrierter Nutzer der B_I eVergabe über den Menüpunkt - Meine Vergaben - unter dem B_I code D447711362 im Bereich - Mitteilungen - bzw. - Angebot -.
Informationen zu den Registrierungsmöglichkeiten sind zu finden unter:
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Die Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen zu Vergabeverfahren, die europaweit auszuschreiben sind,
regelt § 160 Abs. 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Danach ist für die Zulässigkeit
eines Antrags auf Nachprüfung bei der Vergabekammer grundsätzlich eine vorherige Rüge des Verstoßes
gegen Vergabevorschriften gegenüber dem Auftraggeber und die Einhaltung näher bestimmter Fristen
erforderlich. In § 160 Abs. 3 GWB heißt es: „Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des
Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber
dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu
wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach
§ 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt“
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]