Solarthermie Leipzig West - Los 1: Anlagentechnik
Auftragsbekanntmachung – Sektoren
Bauauftrag
Abschnitt I: Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Leipzig
NUTS-Code: DED51 Leipzig, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 04109
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n):[gelöscht]
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.l.de
Abschnitt II: Gegenstand
Solarthermie Leipzig West - Los 1: Anlagentechnik
Planung, Errichtung und Inbetriebsetzung einer Solarthermieanlage.
Leipzig
Die Auftraggeberin beabsichtigt, einen Auftragnehmer mit der Planung, baulichen Errichtung/Montage und Inbetriebsetzung einer Solarthermieanlage mit Einspeisung in das Fernwärmenetz der Stadt Leipzig zu beauftragen. Die Anlage besteht aus zwei voneinander unabhängigen Teilanlagen.
Der Auftragnehmer muss je Teilanlage eine vollständige und funktionstaugliche Solarthermieanlage inkl. Kollektorfeld, Anlagentechnik zur Wärmeübergabe und Nebenanlagen errichten.
Jede Teilanlage muss jährlich einen Mindestertrag von 12,7 GWh für die Dauer von 10 Jahren erreichen.
Die Errichtung der zweiten Teilanlage ist eine optionale Leistung.
I. Umsatz des Unternehmens - 25%:
Unterkriterium 1: Durchschnittlicher Gesamtumsatz des Bewerbers (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren - 10%;
Unterkriterium 2: Durchschnittlicher Umsatz des Bewerbers (netto) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand – d. h. der Planung bzw. Errichtung von Solarthermieanlagen auf Freiflächen – im Wesentlichen vergleichbar sind - 15%.
II. Personalausstattung - 10%:
Anzahl der technischen Fachkräfte (Ingenieure oder gleichwertige Qualifikation, einschließlich Führungskräfte) des Bewerbers, für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand – d. h. der Planung bzw. Errichtung von Solarthermieanlagen auf Freiflächen – im Wesentlichen vergleichbar sind.
III. Projektteam - 15%:
Unterkriterium 1: Projektleiter - Qualifikationen und (Berufs-) Erfahrung in Jahren als Ingenieur in Bezug auf die Planung und Errichtung von Solarthermieanlagen auf Freiflächen; Anzahl persönlicher Referenzen, die mit der ausgeschriebenen Leistung – d. h. Planung und Errichtung von Solarthermieanlagen – im Wesentlichen vergleichbar sind (Gesamtschau der zu bewertenden Qualifikation, Erfahrung und Anzahl der Referenzen des Projektleiters) - 10%.
Unterkriterium 2: Stellvertretender Projektleiter - Qualifikationen und (Berufs-) Erfahrung in Jahren als Ingenieur in Bezug auf die Planung und Errichtung von Solarthermieanlagen auf Freiflächen; Anzahl persönlicher Referenzen, die mit der ausgeschriebenen Leistung – d. h. Planung und Errichtung von Solarthermieanlagen – im Wesentlichen vergleichbar sind (Gesamtschau der zu bewertenden Qualifikation, Erfahrung und Anzahl der Referenzen des stellv. Projektleiters) - 5%.
IV. Referenzen des Bewerbers - 50%:
Unterkriterium 1: Referenzen Solarthermieanlagen - die Referenzen müssen mit der ausgeschriebenen Leistung, nach Art und Umfang (ausgenommen der Bruttokollektorflächefeldgröße), vergleichbar sein und dadurch auf eine entsprechende Eignung des Bewerbers schließen lassen - 25%;
Unterkriterium 2: Referenzen Solarthermieanlagen (Betriebsmittel reines Wasser) - Die Referenzen müssen mit der ausgeschriebenen Leistung, nach Art und Umfang (ausgenommen der Bruttokollektorfläche), vergleichbar sein und dadurch auf eine entsprechende Eignung des Bewerbers schließen lassen - 25%.
Ergänzender Hinweis: detaillierte Angaben zur Vergleichbarkeit der Referenzen findet sich unter II.1.3 und in den Vergabeunterlagen.
Option 1: Errichtung der Anlagentechnik für die Teilanlage 2.
Option 2: Instandhaltungsverträge für Teilanlage 1 und Teilanlage 2.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
1. Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister und/oder Handelsregister gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlamentes und des Rates vom 26. Februar 2014,
2. Eigenerklärung des Bewerbers zur Mitgliedschaft in der zuständigen Berufsgenossenschaft und ordnungsgemäßer Erfüllung seiner Beitragsverpflichtungen unter Angabe der Mitgliedsnummer; Auf Anforderung Vorlage einer aktuellen (nicht älter als 3 Monate) und gültigen qualifizierten Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft (oder vergleichbare Bescheinigung der zuständigen Stelle); Eigenerklärung, dass er seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Beiträgen zur sozialen Kranken-, Renten- sowie Arbeitslosenversicherung sowie zur Zahlung von Steuern oder Abgaben nachgekommen ist und auf Aufforderung Vorlage Unbedenklichkeitsbescheinigungen der zuständigen Stellen;
3. Eigenerklärung, dass in der Person des Bewerbers keine Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen,
4. Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe nach § 21 AEntG, § 98c AufenthG, § 19 MiLoG und § 21 SchwarzArbG vorliegen,
5. Kurze Unternehmensdarstellung (insbesondere Gesellschaftsstruktur, evtl. Konzernzugehörigkeit bzw. wirtschaftliche Verflechtung, Geschäftsfelder).
6. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der:
— die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
— alle Mitglieder aufgeführt sind,
— ein von allen Mitgliedern gegenüber dem Auftraggeber im Vergabeverfahren und darüber hinaus uneingeschränkt für jedes Mitglied bevollmächtigter Vertreter bezeichnet ist,
— die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder erklärt wird.
Eine besondere Rechtsform der Bewerbergemeinschaft und/oder Arbeitsgemeinschaft wird nicht vorgeschrieben.
1. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz (netto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre;
2. Eigenerklärung über den Umsatz (netto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand – d. h. der Planung bzw. Errichtung von Solarthermieanlagen auf Freiflächen – im Wesentlichen vergleichbar sind,
3. Eigenerklärung über die Anzahl der technischen Fachkräfte (Ingenieure oder gleichwertige Qualifikation, einschließlich Führungskräfte) des Bewerbers, für Leistungen, die mit dem Auftragsgegenstand – d. h. der Planung bzw. Errichtung von Solarthermieanlagen auf Freiflächen – im Wesentlichen vergleichbar sind;
4. Nachweis einer Berufshaftpflicht-, Planungshaftpflicht-, Produkthaftpflicht-, Umwelthaftpflicht- und Umweltschadensversicherung. Die Deckungssummen müssen mindestens betragen:
a) Betriebshaftpflicht, Planungshaftpflicht und Produkthaftpflichtversicherung:
aa) Personenschäden: 5,0 Mio. EUR,
bb) Sachschäden: 5,0 Mio. EUR,
cc) Vermögensschäden: 1,0 Mio. EUR.
b) Umwelthaftpflichtversicherung:
aa) Störfalldeckung: 5,0 Mio. EUR,
bb) Normalbetriebsschaden: 1,0 Mio. EUR.
c) Umweltschadenversicherung:
aa) Störfalldeckung: 5,0 Mio. EUR,
bb) Normalbetriebsschaden: 1,0 Mio. EUR.
Der Nachweis des Versicherungsschutzes kann durch eine Bestätigung der Versicherung (z. B. in Form einer Kopie der Versicherungspolice) geführt werden. Bei Nichtbestehen oder Unterschreitung der geforderten Haftpflichtversicherung sind mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung des Versicherers und eine Eigenerklärung des Bewerbers vorzulegen, dass im Auftragsfall der Versicherungsschutz mit den geforderten Deckungssummen abgeschlossen wird.
1. Referenzen: Tabellarische Referenzaufstellung der Referenzen, jeweils insb. unter konkreter Benennung des Auftragsgebers nebst Ansprechpartner und Erreichbarkeit, des Auftragsgegenstandes, der Zeiträume der Leistungserbringung und weiteren näheren Angaben zum Referenzprojekt;
a) Referenzen Solarthermieanlagen:
Die Referenzen müssen mit der ausgeschriebenen Leistung nach Art und Umfang (ausgenommen der Bruttokollektorfläche des Kollektorfelds), vergleichbar sein und dadurch auf eine entsprechende Eignung des Bewerbers schließen lassen. Eine Vergleichbarkeit liegt insbesondere bei folgenden Punkten vor:
- Planung und Errichtung von Solarthermieanlagen,
- Bruttokollektorfläche von mindestens 2.500 Quadratmetern,
- Einspeisung in ein Nah- oder Fernwärmenetz,
- der Standort der in der Referenz benannten Solarthermieanlage muss folgende Jahresmittel der vergangenen 10 Jahre (Durchschnitt bzw. arithmetisches Mittelwerte über 10 Jahre) aufweisen: Lufttemperaturen von 12,5 Grad Celsius oder kälter, Frosttage: mindestens 30 Tage, Sonnenscheindauer: 2.250 Stunden oder weniger.
- Solarthermieanlage ist fertiggestellt und bereits im Betrieb,
- Inbetriebnahme der Solarthermieanlage ist innerhalb der letzten 5 Jahre erfolgt (Stichtag: Ablauf der Teilnahmefrist),
- die Solarthermieanlage soll auf demselben Temperaturniveau arbeiten wie die ausgeschriebene Anlage, d. h. mit einer mittleren Kollektortemperatur von 80°C (+/- 10 K),
Als nicht vergleichbar gelten Referenzen, die nur folgende Punkte erfüllen: nur Planung oder nur Errichtung.
b) Referenzen Solarthermieanlagen mit reinem Wasser Betriebsmittel: Die Referenzen müssen mit der ausgeschriebenen Leistung nach Art und Umfang (ausgenommen der Bruttokollektorfläche des Kollektorfelds), vergleichbar sein und dadurch auf eine entsprechende Eignung des Bewerbers schließen lassen. Eine Vergleichbarkeit liegt insbesondere bei folgenden Punkten vor:
- Planung und Errichtung von Solarthermieanlagen,
- Bruttokollektorfläche von mindestens 2.500 Quadratmetern,
- Einspeisung in ein Nah- oder Fernwärmenetz,
- der Standort der in der Referenz benannten Solarthermieanlage muss folgende Jahresmittel der vergangenen 10 Jahre (Durchschnitt bzw. arithmetisches Mittelwerte über 10 Jahre) aufweisen: Lufttemperaturen von 12,5 Grad Celsius oder kälter, Frosttage: mindestens 30 Tage, Sonnenscheindauer: 2.250 Stunden oder weniger.
- Solarthermieanlage ist fertiggestellt und bereits im Betrieb,
- Inbetriebnahme der Solarthermieanlage ist innerhalb der letzten 10 Jahre erfolgt (Stichtag: Ablauf der Teilnahmefrist),
- die Solarthermieanlage soll auf demselben Temperaturniveau arbeiten wie die ausgeschriebene Anlage, d. h. mit einer mittleren Kollektortemperatur von 80°C (+/- 10 K),
- Betriebsmittel: nur reines Wasser (salzarm nach AGFW FW 510 bzw. VDI 2035).
Als nicht vergleichbar gelten Referenzen, die nur folgende Punkte erfüllen: nur Planung oder nur Errichtung.
2. Namentliche Benennung des für die Auftragsausführung vorgesehenen Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters, inklusive deren beruflichen Lebenslaufs nebst Angaben und Nachweisen (insb. Abschlusszeugnisse) zur beruflichen Qualifikation sowie zur beruflichen Erfahrung (in Jahren) als Ingenieur in Bezug auf die Planung und Errichtung von Solarthermieanlagen auf Freiflächen.
Die Erfahrung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters ist zum einen anhand des beruflichen Lebenslaufs darzustellen. Die Angaben müssen die Erfahrung des Projektleiters und des stellv. Projektleiters (in Jahren) als Ingenieur in Bezug auf die Planung und Errichtung von Solarthermieanlagen auf Freiflächen belegen.
Des Weiteren sind Referenzprojekt(-e) des Projektleiters und (ggf.) des stellvertretenden Projektleiters vorzulegen. Die Referenzen müssen mit der ausgeschriebenen Leistung – d. h. Planung und Errichtung von Solarthermieanlagen – im Wesentlichen vergleichbar sein und dadurch auf eine entsprechende Eignung des Projektleiters und des stellv. Projektleiters schließen lassen. Eine Vergleichbarkeit liegt insbesondere bei folgenden Punkten vor:
- Solarthermieanlage muss fertiggestellt und bereits im Betrieb sein,
- Inbetriebnahme der Solarthermieanlage muss innerhalb der letzten 5 Jahre erfolgt sein (Stichtag: Ablauf der Teilnahmefrist),
- Referenz über ein mit der ausgeschriebenen Leistung im Wesentlichen vergleichbares Projekt, bei welchem der Projektleiter/der stellv. Projektleiter ebenfalls als Projektleiter oder stellvertretender Projektleiter war,
- das Referenzprojekt beinhaltete Planung und Errichtung von Solarthermieanlagen auf Freiflächen mit einer Bruttokollektorenfläche von mind. 1.000 Quadratmetern.
3. Nachweis über Bauvorlageberechtigung nach § 65 der Sächsischen Bauordnung (SächsBO);
4. Nachweis über Einrichtung eines QS-Managementsystems entsprechend EN ISO 9001 oder gleichwertig - durch Vorlage eines Zertifikats eines unabhängigen Prüfinstituts oder durch Vorlage gleichwertiger Bescheinigungen von akkreditierten Stellen aus anderen Staaten oder durch Darstellung auf sonstige Weise unter Angabe zur Gültigkeitsdauer. Das Zertifikat muss zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang des Teilnahmeantrages gültig sein.
5. Eigenerklärung über systemgerechte Anwendung des Kraftwerk-Kennzeichnungssystems gem. VGB-Richtlinien VGB-B105/106, VGB Standard VGB-S-811-01-2018-01-DE.
zu 1. a): mindestens 2 (zwei) vergleichbare Referenzen des Bewerbers;
zu 1. b): mindestens 1 (eine) vergleichbare Referenz des Bewerbers;
zu 2.: mindestens 1 (eine) persönliche vergleichbare Referenz des Projektleiters.
Zur Erfüllung der Mindestanforderungen ist es nicht erforderlich, 4 unterschiedliche Referenzen vorzulegen. Mit einer Referenz können auch mehrere Mindestanforderungen erfüllen.
Die Kommunikation im Zusammenhang mit der Durchführung des Vertrags erfolgt gegenüber der Auftraggeberin mündlich und schriftlich ausschließlich in deutscher Sprache.
Abschnitt IV: Verfahren
Abschnitt VI: Weitere Angaben
1. Die Vergabeunterlagen enthalten einen Teilnahmeantrag nebst Formblättern, den die Bewerber für die Erstellung und Einreichung ihrer Bewerbung verwenden müssen.
2. Eigenerklärungen sind zu unterzeichnen, mit Datum zu versehen und mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Aufgrund der Abgabe in Textform ist in dem für die Unterschrift vorgesehenen Feld der Name des Bewerbers (Unternehmen) und die Person anzugeben, die die Erklärung für das Unternehmen abgibt.
2.1 Bei Bewerbergemeinschaften:
Die unter III.1.1) geforderten Eigenerklärungen sind von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft separat zu unterzeichnen, geforderte Nachweise separat vorzulegen.
Die übrigen geforderte Eigenerklärungen sind nur dann von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft separat zu unterzeichnen und geforderte Nachweise separat vorzulegen, wenn dies für die jeweilige Erklärung/jeweiligen Nachweis ausdrücklich verlangt ist.
2.2 Bei Eignungsleihe:
Beruft sich der Bewerber auf berufliche, technische, wirtschaftliche und/oder finanzielle Leistungsfähigkeit eines Nachunternehmers („Eignungsleihe“, z. B. für Referenzen), so sind die Nachunternehmer entsprechend zu benennen und die unter Ziffer III.1.1) geforderten Nachweise und Erklärungen auch von dem Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Die übrigen geforderten Nachweise und Erklärungen - also Ziffern III.1.2) Nrn. 1 bis 3 sowie III.1.3) Nrn. 1 bis 5 sind nur dann auch von dem eignungsverleihenden Unternehmen mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, wenn dies für die Eignungsleihe erforderlich ist.
Sofern sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zum Nachweis der Eignung auf Ressourcen Dritter/Nachunternehmer/konzernverbundener Unternehmen berufen möchte, muss er/sie auf Aufforderung nachweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen werden (Verpflichtungserklärung).
3. Erfolgt durch den Bewerber/die Bewerbergemeinschaft der Einsatz von Nachunternehmern zur Ausführung des (Teil-)Auftrags, hat der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft auf Verlangen der Vergabestelle die Nachunternehmer zu benennen, welche die oben aufgeführten Teile des Auftrages ausführen werden und die entsprechenden Verpflichtungserklärung(-en) vorzulegen, dass dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft diese Nachunternehmer zur Verfügung stehen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen dem Bewerber/der Bewerbergemeinschaft und diesen Nachunternehmern bestehenden Verbindungen.
4. Wenn für die geforderten Nachweise keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen sie zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang des Teilnahmeantrages nicht älter als 12 Monate sein, außer in den Vergabeunterlagen ist etwas anderes bestimmt.
5. Es erfolgt keine Entschädigung für die Erstellung der Teilnahmeunterlagen oder Angebote.
6. Bewerbungen und Angebote sind in deutscher Sprache abzufassen.
7. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
8. Es werden nur elektronisch in Textform eingereichte Bewerbungen und Angebote berücksichtigt.
9. Verspätet eingereichte Bewerbungen und Angebote werden nicht berücksichtigt.
10. Die Teilnahme der Bewerber/Bieter an der Eröffnung der Bewerbungen sowie der Angebote ist ausgeschlossen.
11. Es sollen nur die geforderten Erklärungen/Unterlagen/Nachweise der Bewerbung beigefügt werden. Der Inhalt allgemein gültiger Firmenunterlagen o. ä. wird nicht berücksichtigt.
12. Fragen zum Teilnahmewettbewerb sind ausschließlich über die Nachrichtenfunktion unter www.subreport-elvis.de mit dem Betreff „Fragen zum Teilnahmewettbewerb“ zu stellen. Die Beantwortung der Fragen wird über den unter Ziffer I.3) genannten Link veröffentlicht. Auf Fragen, die nach dem 15. März 2022, Ortszeit: 12.00 eingehen, kann eine rechtzeitige Beantwortung nicht mehr sichergestellt werden. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben sich über alle veröffentlichten Antworten eigenständig zu informieren und deren Inhalte zu berücksichtigen. Bei Fragen zu der Plattform www.subreport.de können sich die Bewerber an Herrn Ralf Jedecke (E-Mail: [gelöscht] , Tel.:+49 (0) 221-98578-45) wenden.
13. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse entsprechend und deutlich zu kennzeichnen.
14. Der Auftraggeber behält sich vor, fehlende, unvollständige und/oder fehlerhafte Nachweise, Unterlagen und Erklärungen unter angemessener Fristsetzung bei den Bewerbern/Bietern nachzufordern. Ebenso behält sich die Vergabestelle vor, die Bestätigung der gemachten Angaben durch weitergehende Nachweise bzw. Originale der eingereichten Kopien zu verlangen.
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 S. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Fax oder per E-Mail bzw. 15 Tage nach Absendung der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung per Post (§ 134 GWB). Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Des Weiteren wird auf die in § 135 Abs. 2 GWB genannten Fristen verwiesen.
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland