Lieferung einer Lösung zur automatisierten Maskenerkennung Referenznummer der Bekanntmachung: R 4455/21

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Lieferauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Lübeck
NUTS-Code: DEF03 Lübeck, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 23560
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n):[gelöscht]
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.swhl.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Kommunal gehaltenes Unternehmen
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: IT- und Smart-City-Dienstleister

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Lieferung einer Lösung zur automatisierten Maskenerkennung

Referenznummer der Bekanntmachung: R 4455/21
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
35120000 Überwachungs- und Sicherheitssysteme und -einrichtungen
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Im Stadtwerke Lübeck Konzern stellt die 100 % kommunale Tochtergesellschaft Stadtwerke Lübeck Innovations- und Entwicklungsgesellschaft mbH Konzern-Dienstleistungen im Bereich des Innovations- und Kooperationsmanagements zur Verfügung. Als Teil des Geschäftsfelds Digitalisierung Innovation & Smart City werden gezielt innovative Produkte und Services für eine digital vernetzte Stadt entwickelt.

Durch Gespräche mit den Kunden aus dem kommunalen Umfeld ist die Stadtwerke Lübeck IE GmbH auf Unterstützungsbedarfe beim Umgang mit der aktuellen pandemischen Situation gestoßen.

Die Kontrolle des Gebots, einen Mund-Nasen-Schutz in weiten Teilen des öffentlichen Raumes zu tragen, führt bei unseren Kunden zur Bindung erheblicher personeller Ressourcen. In Verbindung mit der Vorgabe in bestimmten Bereichen eine Personenzählung durchzuführen, beispielsweise im Zugangsbereich von Verkaufsflächen, führt dies zur Bereitschaft innovative technische Lösungen einzusetzen.

Stadtwerke Lübeck IE GmbH sieht hier die Chance, erfolgreich in den Markt der Lieferung von automatisierten Maskenerkennung samt Personenzählug einzusteigen, damit die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen und einen echten Mehrwert beim Umgang mit den Auswirkungen der pandemischen Lage in Deutschland leisten zu können.

Stadtwerke Lübeck IE GmbH möchte an dieser Stelle als Wiederverkäufer einer Lösung zur automatisierten Maskenerkennung und Personenzählung am Markt auftreten. Wir legen Wert auf den direkten Kundenkontakt sowohl beim Vertrieb als auch beim First Level Support.

Stadtwerke Lübeck IE GmbH ist auf der Suche nach einem Hersteller von Lösungen zur automatisierten Maskenerkennung und Personenzählung, der in der Lage ist, den Kunden seine Produkte zur Verfügung zu stellen und zudem für den Second und Third Level Support zur Verfügung zu stehen.

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: [Betrag gelöscht] EUR
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
35125300 Sicherheitskameras
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEF03 Lübeck, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Stadtwerke Lübeck IE GmbH Geniner Straße 80 23560 Lübeck

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Gegenstand dieser Ausschreibung ist ein Rahmenvertrag mit einer Laufzeit von min. 12 Monaten, welcher zum Einen die Lieferung der Lösung zur automatisierten Maskenerkennung an die Kunden der Stadtwerke Lübeck IE GmbH beinhaltet und darüber hinaus auch weitere Dienstleistungen im Rahmen eines Kooperationsvorhabens(Marketing und Kundenservice) beinhaltet. Es besteht eine Option der Laufzeitverlängerung um jeweils 12 Monate, bis max. 48 Monate Gesamtlaufzeit.

Für die ersten 12 Monate ist eine Absatz- bzw. Abnahmemenge von ca. 100 Stück geplant. Die Gesamtmenge für 48 Monate Laufzeit wird auf ca. 400 Stück geschätzt. Seitens des Auftraggebers besteht keine Abnahmeverpflichtung für die geplanten Mengen.

Das Produkt muss eine automatisierte Lösung zur Maskenerkennung und Personenzählung mit folgenden, kurz beschriebenen Anforderungen bereitstellen:

- Das Tragen von Alltagsmasken durch Passanten muss zuverlässig erkannt werden.

- Die Maskenerkennung Erfassung muss passiv erfolgen. Das heißt, sie muss funktionieren ohne, dass die Passanten stehen bleiben und bspw. frontal in eine Kamera schauen müssen.

- Die Personenzählung muss passiv erfolgen. Das heißt, sie muss funktionieren ohne, dass die Passanten stehen bleiben und bspw. frontal in eine Kamera schauen müssen.

- Die notwenigen technischen Gerätschaften müssen im Lieferumfang enthalten sein und sich durch die Kunden selbst installieren lassen, ohne dass vor Ort Hilfe geleistet werden muss.

- Die Lösung muss höchste Ansprüche an den Datenschutz genügen. Sollte eine Bilderkennung zum Einsatz kommen, muss sichergestellt sein, dass eine Anonymisierung der aufgenommenen Bilder so zeitnah erfolgt, dass niemand in der Lage sein kann diese abzugreifen und auszuwerten. Eine Speicherung der aufgenommenen Bilder darf nicht erfolgen. Ebenso wenig dürfen diese den Aufnahmeort digital verlassen, um bspw. an anderer Stelle ausgewertet zu werden.

Weitere Anforderungen sind den beigefügten Unterlagen (Projektbeschreibung, Anforderungskatalog etc.) im Vergabeportal zu entnehmen.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Qualitätskriterium - Name: Lieferumfang enthält Monitor zur Visualisierung / Gewichtung: 5
Qualitätskriterium - Name: Stromverbrauch / Gewichtung: 5
Qualitätskriterium - Name: passive Besuchszahlenmessung / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: passive Zugangskontrolle / Gewichtung: 15
Qualitätskriterium - Name: Verfügbarkeit / Gewichtung: 5
Qualitätskriterium - Name: Integration anderer Systeme (Webseiten, APIs..) / Gewichtung: 5
Qualitätskriterium - Name: Umfang und Überzeugungskraft des Datenschutzkonzepts / Gewichtung: 5
Qualitätskriterium - Name: Benutzeranleitung, Installations-Guide / Gewichtung: 10
Qualitätskriterium - Name: Reaktionszeit nach Auftragseingang / Gewichtung: 5
Preis - Gewichtung: 35
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Beschleunigtes Verfahren
Begründung:

Gemäß der verbindlichen Handlungsleitlinien für die Bundesverwaltung für die Vergabe öffentlicher Aufträge zur Beschleunigung investiver Maßnahmen zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie ist angesichts der drohenden konjunkturellen Lage von der Dringlichkeit investiver Maßnahmen der öffentlichen Hand auszugehen. Daher können Vergabestellen bei der Berechnung von Teilnahme- und Angebotsfristen in der Regel von den jeweils vorgesehenen Verkürzungsmöglichen bei hinreichend begründeter Dringlichkeit Gebrauch machen. § 17 Absatz 3 VgV sieht in dem Fall einer Dringlichkeit eine Verkürzung der Teilnahmefrist auf mindestens 15 Tage nach Bekanntmachung sowie eine Verkürzungsmöglichkeit der Angebotsfrist auf 10 Tage vor. Aufgrund der Konstellation dieses Verfahrens halten wir die Frist von jeweils 15 Tagen für ausreichend bemessen.

IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 055-136460
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 9986004
Bezeichnung des Auftrags:

Rahmenvertrag Lieferung einer Lösung zur automatisierten Maskenerkennung

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
27/09/2021
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DEF03 Lübeck, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 20354
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: [Betrag gelöscht] EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: [Betrag gelöscht] EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Die Verhandlungen werden vom Auftraggeber folgendermaßen geplant:

1. Verhandlungsrunde mit mehreren Bietern zum Thema Preis und Anforderungskatalog (Produktvorstellung)

2. Verhandlungsrunde mit mehreren Bietern zum Thema "Kooperationsvertrag"

-

Die Erfüllung von Mindestanforderungen gem. Anforderungskatalog ist die Voraussetzung für die Teilnahme an den Verhandlungen.

Bekanntmachungs-ID: CXP4YFYRCR3

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabekammer leitet gem. § 160 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Der Antrag ist unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
27/09/2021

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