Landesamt für Ausländerangelegenheiten Neumünster, Neubau Haus 3 (Wirtschaftsgebäude mit Garküche und Ausgabe für 1 100 Essen)-Gebäude
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Ergebnisse des Vergabeverfahrens
Dienstleistungen
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Kiel
NUTS-Code: DEF02 Kiel, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n):[gelöscht]
E-Mail: [removed]
Telefon: [removed]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.gmsh.de
Adresse des Beschafferprofils: https://www.e-vergabe-sh.de
Abschnitt II: Gegenstand
Landesamt für Ausländerangelegenheiten Neumünster, Neubau Haus 3 (Wirtschaftsgebäude mit Garküche und Ausgabe für 1 100 Essen)-Gebäude
Architekten- und Ingenieurleistungen gemäß HOAI Teil 3 Objektplanung, Abschnitt 1 Gebäude und Innenräume, § 34, LPH 1-8 inklusive Besondere Leistungen, stufenweise Beauftragung.
Neumünster
Landesamt für Ausländerangelegenheiten
Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende, Haart 148, 24539 Neumünster
Neubau Wirtschaftsgebäude (Haus 3)
Proj.-Nr. 220 40 026
Aufgabenbeschreibung
Auf dem Gelände der ehem. Scholtz-Kaserne Haart 148, 24539 Neumünster ist der Neubau eines Wirtschaftsgebäudes mit Garküche und zwei Speisesälen, 1,5 Vollgeschossen (ohne Untergeschoss) in massiver Bauweise geplant. Die Nutzfläche beträgt ca. 1 600 m2, das Soll-Raumprogramm ist beigefügt. Die KG 200 bis 500 belaufen sich auf ca. 8,8 Mio. EUR brutto. Die städtebauliche Anordnung des Gebäudes auf dem Gelände des Landesamts für Ausländerangelegenheiten erfolgte in Abstimmung mit der Stadt Neumünster.
Anforderungen:
Das Gebäude ist architektonisch in die Liegenschaft, bestehend aus Kasernengebäuden und Neubauten, zu integrieren. Abstimmungen mit den zuständigen Behörden, u. a. der Stadt Neumünster, sind planungsbegleitend vorzunehmen.
Die Barrierefreiheit ist nach DIN 18040-1 umzusetzen, der vorbeugende Brandschutz baulich sicherzustellen, der anlagentechnische Brandschutz auf ein Minimum zu reduzieren.
Abweichungen und Kompensationen sind in allen Bereichen zu vermeiden.
Bei der Planung des Gebäudes liegt die Ausrichtung auf geringen Lebenszykluskosten. Primär über einen geringen absoluten Energieverbrauch, langlebige Materialien und geringen Reinigungsaufwand.
Die Gebäude auf der Liegenschaft werden über Fernwärme versorgt. Neben der aktuellen EnEV und dem EEWärmeG ist das Energiewende- und Klimaschutzgesetz S-H (EWKG) einzuhalten. Das EWKG fordert für Neubauten eine 30%ige Unterschreitung der EnEV Anforderungen.
Funktionsbereiche:
— Foyer,
— Speisesaal Asylsuchende (450 Sitzplätze),
— Speisesaal MitarbeiterInnen (60 Sitzplätze),
— Garküche mit 1 100 Essen,
— Personalbereich (Wasch-, Umkleide-, WC-Bereich),
— Nutz- und Lagerräume.
Kostenrahmen (KG 300-500): 8,58 Mio. EUR brutto (bindend)
— KGR 200 = [Betrag gelöscht] EUR,
— KGR 300 = [Betrag gelöscht] EUR,
— KGR 400 = [Betrag gelöscht] EUR,
— KGR 500 = [Betrag gelöscht] EUR,
— KGR 600 = [Betrag gelöscht] EUR.
Der Auftraggeber behält sich vor, entsprechend der beigefügten spezifischen Leistungspflichten, aus den vorgenannten Leistungsbildern nur einen Teil der Grundleistungen zu vergeben. Die Vergabe der Planungsleistungen gem. HOAI erfolgt stufenweise. Die erste Stufe umfasst die Leistungsphasen 1 bis 3.
Folgendes Verfahren wird durchgeführt:
In Phase 1 reichen die Bewerber den Teilnahmeantrag mit den geforderten Nachweisen ein. Die eingegangenen Teilnahmeanträge werden geprüft und die Anzahl der zugelassenen Bewerber wird beschränkt.
In Phase 2 werden die zugelassenen Bewerber zu einem Verhandlungsverfahren aufgefordert.
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen, siehe IV.1.5).
Stufenbeauftragung.
Abschnitt IV: Verfahren
Abschnitt V: Auftragsvergabe
Landesamt für Ausländerangelegenheiten Neumünster, Neubau Haus 3 (Wirtschaftsgebäude mit Garküche und Ausgabe für 1 100 Essen)-Gebäude
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DE60 Hamburg
Postleitzahl: 20148
Land: Deutschland
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Der ausgefüllte Teilnahmeantrag mit Anlagen ist in Textform mithilfe elektronischer Mittel über die E-Vergabeplattform www.e-vergabe-sh.de einzureichen. Hierzu ist eine einmalige Registrierung erforderlich. Auf der E-Vergabeplattform befindet sich zur jeweiligen Vergabenummer für den Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen ein einziger Platzhalter. Über diesen ist der Teilnahmeantrag einschließlich aller Anlagen entweder als eine Gesamtdatei im PDF-Format oder als ZIP-Datei mit Ordnerstruktur hochzuladen. Bewerbergemeinschaften haben für ihre Bewerbung den Teilnahmeantrag des bevollmächtigten Mitglieds der Bewerbergemeinschaft einschließlich seiner Anlagen hochzuladen. Diesem sind die Teilnahmeanträge aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft als Anlagen beizufügen. Entsprechendes gilt im Fall der Eignungsleihe für die anderen Unternehmen.
Allgemeine Verfahrenshinweise für die unter III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.2) genannten Bedingungen:
— Die unter III.1.1) bis III.1.3) sowie III.2.1) bis III.2.2) genannten Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstigen Unterlagen sind unter Verwendung des Formblattes Teilnahmeantrag II-1 bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist bei der Vergabestelle einzureichen und müssen aktuell (nicht älter als 12 Monate, außer Diplom-Urkunden und Kammereintragungen) und noch gültig sein,
— soweit in den Vergabeunterlagen auf Formblätter verwiesen wird, sind diese zu verwenden,
— die geforderten Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstigen Unterlagen sind für alle Leistungsbilder vorzulegen,
— ausländische Bewerber können an Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Eignungsnachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn sie nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderer als deutscher Sprache sind in beglaubigter Übersetzung vorzulegen,
— geforderte Angaben, Erklärungen, Nachweise und sonstige Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag als Anlage beizufügen, sofern diese im Formblatt Teilnahmeantrag II-1 nicht bereits enthalten sind. Zu jeder Anlage ist die Anlagennummer einzutragen. Am Ende des Teilnahmeantrags sind die Anlagen in der Reihenfolge aufzuführen, in der sie auf den vorherigen Seiten angegeben wurden,
— gem. § 50 Abs. 3 VgV müssen Bewerber oder Bieter u. a. dann keine Eignungsnachweise beibringen, soweit die Zuschlag erteilende Stelle bereits im Besitz dieser Nachweise ist. Dies kann dann der Fall sein, wenn Bewerber oder Bieter diese Nachweise bereits in einem früheren Vergabeverfahren eingereicht haben. Wollen sich Bewerber oder Bieter in einem laufenden Vergabeverfahren auf diese Verfahrenserleichterung berufen, so haben sie die Vergabenummer desjenigen Vergabeverfahrens anzugeben, in dem sie diese Nachweise eingereicht haben. Ohne Angabe der vorgenannten Vergabenummer kann auftraggeberseits nicht nachvollzogen werden, ob und welche Nachweise von den Bewerbern oder Bietern in früheren Vergabeverfahren vorgelegt wurden. Zu beachten ist, dass die Nachweise, auf deren Vorliegen sich Bewerber oder Bieter berufen, für das jeweilige Vergabeverfahren aktuell sein müssen.
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
Telefon: [removed]
Fax: [removed]
Internet-Adresse: https://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/V/vergabekammer.html
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland
Telefon: [removed]
Fax: [removed]
Das Vergabeverfahren unterliegt den Vorschriften über das Nachprüfungsverfahren vor den Vergabekammern (§ 155 ff. GWB). Gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit:
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach
§ 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden (§ 168 Abs. 2 Satz 1 GWB). Ist der Zuschlag bereits erteilt, kann die Unwirksamkeit eines Vertrages nach § 135 Abs. 2
GWB nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland
E-Mail: [removed]
Telefon: [removed]
Fax: [removed]
Internet-Adresse: http://www.gmsh.de