Deutschland – Systemunterstützung – Supportvertrag für OpenStack

723707-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Systemunterstützung – Supportvertrag für OpenStack
OJ S 203/2026 20/10/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Dataport AöR
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Supportvertrag für OpenStack
Beschreibung: Gegenstand des Vergabeverfahrens ist der Abschluss einer EVB-IT Rahmenvereinbarung über Support- und Betriebsunterstützungsleistungen für eine hochverfügbare, auf OpenStack und Yaook basierende Cloud-Infrastruktur mit Rook-basierten Ceph-Clustern als Primärspeicher. Die Rahmenvereinbarung umfasst regelmäßig zu erbringende Supportleistungen auf Grundlage der EVB-IT Dienstleistung, insbesondere Second- und Third-Level-Support, Unterstützung bei kritischen Störungen, technische Analysen, Eskalationsleistungen und Reporting. Darüber hinaus können bei Bedarf insbesondere Beratungsleistungen, Root-Cause-Analysen, die Begleitung von Changes, Updates, Upgrades und Migrationen, Workshops, Wissenstransfer, Exit-Unterstützung sowie gegebenenfalls Entwicklungsleistungen durch Einzelabrufe beauftragt werden. Die operative Administration der Infrastruktur verbleibt beim Auftraggeber. Der Auftragnehmer unterstützt durch Analyse, Beratung, Handlungsempfehlungen und technische Anleitung.
Kennung des Verfahrens: 66c32aab-c690-49e6-ac20-5c7447c70291
Interne Kennung: DP31-202600120
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72253200 Systemunterstützung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72220000 Systemberatung und technische Beratung, 72250000 Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Altenholz
Postleitzahl: 24161
Land, Gliederung (NUTS): Rendsburg-Eckernförde (DEF0B)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Zur Teilnahme an der Kommunikation mit der Vergabestelle sind eine Registrierung des interessierten Unternehmens (siehe Hinweis oben, Seite 2) sowie die Einrichtung mindestens einer Benutzerkennung in der eVergabe-Software erforderlich. Zur Kommunikation im Vergabeverfahren sowie zur Angebotserstellung und -einreichung können vom Bieter mehre-re Benutzerkennungen verwendet werden. Der Bieter ist dafür verantwortlich, dass die Stammdaten und insbesondere die E-Mail-Adresse der Benutzerkennungen aktuell gehalten werden. Interessierte Unternehmen, die nach dem Download der Vergabeunterlagen Informationen der Vergabestelle zum laufenden Vergabeverfahren erhalten möchten (siehe dazu auch Bewerbungsbedingungen, Ziffer 4.1.3 Fragen- und Antwortenforum), können dies im Bieterassistenten entweder mit der Funktion „Nachrichten bestellen“ oder durch die Aufnahme der Angebotsbearbeitung veranlassen. Die Vergabestelle weist darauf hin, dass aus technischen Gründen im laufenden Vergabever-fahren E-Mail-Benachrichtigungen über eingehende Mitteilungen der Vergabestelle ausschließlich an die E-Mail-Adresse der Benutzerkennung gesendet werden, die die Bearbeitung des Angebotes erstmalig initiiert hat. Der Bieter hat daher dafür Sorge zu tragen, dass die Kenntnisnahme und Bearbeitung eingehender Nachrichten jederzeit sichergestellt ist. Sämtliche Kommunikation im Rahmen des Vergabeverfahrens findet ausschließlich in deutscher Sprache über den Bieterassistenten (Abschnitt „Nachrichten“) statt. Verstöße gegen diese Kommunikationsregel (z.B. telefonische Kontaktaufnahmen) können als Verletzung vergaberechtlicher Grundsätze bewertet werden (Wettbewerbsprinzip, Gleichbehandlungs- und Transparenzgebot) und zum Ausschluss aus dem Verfahren führen. Im Einzelfall können durch die Vergabestelle auch andere elektronische Mittel (z.B. E-Mail über die in der Auftragsbekanntmachung angegebene Kontaktadresse) zur Kommunikation genutzt werden. In diesem Fall wird die Vergabestelle Nachrichten ebenfalls an die im Vergabeverfahren bekannte E-Mail-Adresse des Bieters (s.o.) senden. Für das Angebot sind nur die von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vergabeunterlagen zu verwenden. Dem Bieter obliegt die Pflicht zur Vollständigkeitsprüfung der Vergabeunterlagen gemäß beigefügter Checkliste. Nachteile, die sich daraus ergeben, dass ein Angebot auf Grundlage unvollständiger Unterlagen abgegeben wurde, gehen zu Lasten des Bieters. Mit dem Angebot sind zur Beschreibung und Bewertung der Qualität der angebotenen Leistung folgende Dokumente zu erstellen und einzureichen: • Konzept zur Support- und Betriebsunterstützung (siehe Leistungsbeschreibung Anlage 1 Konzepte) • Konzept zum eingesetzten Personal einschließlich der Kompetenzprofile (siehe Leis-tungsbeschreibung Anlage 1 Konzepte) Darüber hinaus sind die sonstigen, in der Checkliste Angebotserstellung genannten Unterlagen einzureichen bzw. die im eVergabe-Tool geforderten Angaben zu machen. Eine Beschreibung der angebotenen Leistung ersetzt nicht die Leistungsbeschreibung des Auftraggebers. Alle darin enthaltenen Anforderungen gelten vorrangig. Etwaige Abweichungen können zum Ausschluss des Angebots führen, § 57 VgV! Die Beschreibungen des Bieters dienen nur zur näheren Konkretisierung der angebotenen Leistung, um sie entsprechend anhand der Bewertungskriterien bewerten zu können und – im Zuschlagsfall – dem Vertrag als Anlage beizufügen. Hinsichtlich der Vertragsbedingungen gilt folgendes: Der Vertrag wird auf Grundlage eines EVB-IT-Rahmenvertrages geschlossen. Ein entsprechender vorausgefüllter EVB-IT-Vertrag ist den Vergabeunterlagen beigefügt, ebenso die dazugehörigen EVB-IT-Dienstleistung-AGB sowie EVB-IT-Erstellung-AGB. Sollten am Vertrag Änderungswünsche oder Verbesserungsvorschläge bestehen, können diese im Rahmen dieses offenen Verfahrens lediglich in Form von Bieterfragen adressiert und im Rahmen der Beantwortung etwaige Änderungen umgesetzt werden. Die Bieter haben jedoch keinen Anspruch darauf, dass ihre Änderungsvor-schläge auch tatsächlich umgesetzt werden. Mindestanforderungen an die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Es wurden folgende Mindestanforderungen für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit eines Bieters festgelegt: Betriebshaftpflichtversicherung: Angaben zu Betriebshaftpflichtversicherung (eVergabe Kriterium 2.2.1.2.1) Es wird die Zusage verlangt, dass eine Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Min-destdeckungssummen vorhanden ist oder spätestens innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Zuschlag abgeschlossen sein und vorgelegt wird: • 5 Mio. Euro für Personenschäden je Schadensfall bei doppelter Jahreshöchstleis-tung für alle Schadensfälle und • 5 Mio. Euro für Sachschäden je Schadensfall bei doppelter Jahreshöchstleistung für alle Schadensfälle und • 2,5 Mio. Euro für Vermögensschäden und Datenschutzschäden je Schadensfall bei doppelter Jahreshöchstleistung für alle Schadensfälle. Mindestanforderungen an die technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Es wurden folgende Mindestkriterien für die technische und berufliche Leistungsfähigkeit eines Bieters festgelegt: Nachweis ISO 27001 Zertifizierung Der Bieter muss für den Bereich, der die ausgeschriebenen Support- und Betriebsunterstützungsleistungen erbringt, ein Informationssicherheitsmanagementsystem nach ISO/IEC 27001:2022 oder einem gleichwertigen Standard nachweisen. Der Nachweis erfolgt durch ein gültiges Zertifikat einer akkreditierten Zertifizierungsstelle. Gleichwertige Bescheinigungen werden anerkannt. Andere Unterlagen über ein gleichwertiges System werden unter den Voraussetzungen des § 49 Abs. 1 VgV anerkannt. Referenzen: Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bieter mit seinem Angebot mindestens zwei geeignete Referenzen einzureichen. Die eingereichten Referenzen müssen in ihrer Gesamtheit die nachfolgenden Mindestanforderungen R1 bis R3 erfüllen. Eine Referenz kann mehrere Mindestanforderungen abdecken. R1 – OpenStack und Yaook: Nachweis von mindestens zwei einschlägigen Referenzen über die Betriebsunterstützung und den Support produktiver OpenStack-Umgebungen. Mindestens eine dieser Referenzen muss eine OpenStack-Umgebung auf Basis von Yaook betreffen. R2 – Ceph: Nachweis praktischer Erfahrung mit Ceph als produktiv eingesetzter Storage-Plattform einer OpenStack-Umgebung. R3 – Open-Source-/Upstream-Projekte: Nachweis praktischer Erfahrung mit der aktiven Mitwirkung an einschlägigen Open-Source- beziehungsweise Upstream-Projekten, insbesondere OpenStack, Yaook oder Ceph. Als aktive Mitwirkung gelten beispielsweise Codebeiträge, Bugfixes, die Bearbeitung von Issues, Reviews oder Beiträge zur technischen Dokumentation. Die zum Nachweis der Anforderungen R1 bis R3 herangezogenen Leistungen müssen innerhalb der letzten drei Jahre vor Ablauf der Angebotsfrist erbracht worden sein. Noch laufende Referenzaufträge werden berücksichtigt, soweit die maßgeblichen Leistungen innerhalb dieses Zeitraums erbracht wurden. Die Zuschlagskriterien sind in diesem Fall der Preis und die Qualität der Leistung. Die Einzelheiten sowie die jeweiligen Unterkriterien und Mindestanforderungen ergeben sich aus den Anlagen Leistungsbeschreibung, Anlage Konzepte und Preisblatt. Die Bewertung der Angebote erfolgt nach der sog. einfachen Richtwertmethode (UfAB 2018). Nach der einfachen Richtwertmethode wird die Kennzahl für das Leistungs-Preis-Verhältnis (Z) nach folgender Formel aus dem Gesamtpreis (P) und den Leistungspunktwert (L) ermittelt: Z = L /P In diesem Verfahren haben die Variablen der vorgenannten einfachen Richtwertmethode mithin folgende Bedeutung: Z Zuschlags-/Bewertungszahl = Leistungs-Preisverhältnis des Angebots L (Gesamt-)Leistungspunktwert gemäß der Bewertungsmatrix (d.h. Gesamtergebnis der Bewertung anhand der einzelnen qualitativen Unterkriterien unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Gewichtung) P Preis für die angebotene Leistung = Gesamtpreis gem. Preisblatt Zelle K22 Mindestqualitätsschwelle Ein Angebot wird nur dann in die Ermittlung der Kennzahl Z nach der einfachen Richtwertmethode einbezogen, wenn es insgesamt mindestens 6 von 10 erreichbaren Leistungspunkten und bei jedem der beiden Konzeptkriterien mindestens 2 von 5 erreichbaren Leistungspunkten erzielt. Unterschreitet ein Angebot eine dieser Mindestpunktzahlen, erfüllt es die festgelegten Mindestanforderungen an die Qualität der angebotenen Leistung nicht und wird von der weiteren Zuschlagswertung ausgeschlossen. Eine Kompensation eines mit 0 oder 1 Leistungspunkten bewerteten Konzepts durch eine höhere Punktzahl beim anderen Konzept ist ausgeschlossen. Die Prüfung ungewöhnlich niedriger Angebote nach § 60 VgV bleibt hiervon unberührt. Das Angebot mit der höchsten Kennzahl (Z) erhält den Zuschlag. Bei identischen Kennzahlen Z erhält das Angebot mit der höheren Gesamtleistungspunktzahl L den Vorrang. Besteht auch insoweit Gleichstand, erhält das Angebot mit dem niedrigeren Bewertungspreis P den Vorrang. Besteht weiterhin Gleichstand, entscheidet – sofern eine Wettbewerbsabsprache ausgeschlossen werden kann – das Los. Das Höchstvolumen der regelmäßig zu erbringenden Support- und Betriebsunterstützungsleistungen umfasst die Grundlaufzeit von 24 Monaten sowie bei Ausübung der Verlängerungsoptionen höchstens zwei weitere Leistungszeiträume von jeweils zwölf Monaten. Für die optionalen Beratungs-, Service- und Weiterentwicklungsleistungen gemäß Position 3 des Preisblatts beträgt die Höchstmenge 150 % der dort angegebenen Schätzmenge. Ausgehend von einer Schätzmenge von 240 Stunden beträgt die Höchstmenge somit 360 Stunden. Die Höchstmenge gilt für die gesamte Laufzeit der Rahmenvereinbarung einschließlich sämtlicher Verlängerungsoptionen.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv - VgV
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV

5. Los

5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Supportvertrag für OpenStack
Beschreibung: Gegenstand des Vergabeverfahrens ist der Abschluss einer EVB-IT Rahmenvereinbarung über Support- und Betriebsunterstützungsleistungen für eine hochverfügbare, auf OpenStack und Yaook basierende Cloud-Infrastruktur mit Rook-basierten Ceph-Clustern als Primärspeicher. Die Rahmenvereinbarung umfasst regelmäßig zu erbringende Supportleistungen auf Grundlage der EVB-IT Dienstleistung, insbesondere Second- und Third-Level-Support, Unterstützung bei kritischen Störungen, technische Analysen, Eskalationsleistungen und Reporting. Darüber hinaus können bei Bedarf insbesondere Beratungsleistungen, Root-Cause-Analysen, die Begleitung von Changes, Updates, Upgrades und Migrationen, Workshops, Wissenstransfer, Exit-Unterstützung sowie gegebenenfalls Entwicklungsleistungen durch Einzelabrufe beauftragt werden. Die operative Administration der Infrastruktur verbleibt beim Auftraggeber. Der Auftragnehmer unterstützt durch Analyse, Beratung, Handlungsempfehlungen und technische Anleitung.
Interne Kennung: 80105d32-4566-4bc6-bf27-0735ef048c2e
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72253200 Systemunterstützung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72220000 Systemberatung und technische Beratung, 72250000 Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber ist berechtigt, die Rahmenvereinbarung zweimal um jeweils zwölf Monate zu denselben Bedingungen zu verlängern. Die jeweilige Verlängerungsoption ist durch ausdrückliche Erklärung des Auftraggebers in Textform gegenüber dem Auftragnehmer auszuüben. Die Erklärung muss dem Auftragnehmer spätestens drei Monate vor Ablauf des jeweiligen Vertragszeitraums zugehen.
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Altenholz
Postleitzahl: 24161
Land, Gliederung (NUTS): Rendsburg-Eckernförde (DEF0B)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2028
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
Weitere Informationen zur Verlängerung: Eine Verlängerung erfolgt nicht automatisch. Sie setzt voraus, dass der Auftraggeber die jeweilige Verlängerungsoption gemäß EVB-IT Rahmenvereinbarung Teil A Nummer 19.2 ausdrücklich und fristgerecht ausübt. Mit der wirksamen Ausübung der jeweiligen Verlängerungsoption verlängern sich die Rahmenvereinbarung und der initiale Einzelauftrag über die Support- und Betriebsunterstützungsleistungen jeweils um zwölf Monate zu den vereinbarten Bedingungen. Die Vergütung richtet sich für den jeweiligen Verlängerungszeitraum nach Position 2 des Preisblatts.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Das Höchstvolumen der regelmäßig zu erbringenden Support- und Betriebsunterstützungsleistungen umfasst die Grundlaufzeit von 24 Monaten sowie bei Ausübung der Verlängerungsoptionen höchstens zwei weitere Leistungszeiträume von jeweils zwölf Monaten. Für die optionalen Beratungs-, Service- und Weiterentwicklungsleistungen gemäß Position 3 des Preisblatts beträgt die Höchstmenge 150 % der dort angegebenen Schätzmenge. Ausgehend von einer Schätzmenge von 240 Stunden beträgt die Höchstmenge somit 360 Stunden. Die Höchstmenge gilt für die gesamte Laufzeit der Rahmenvereinbarung einschließlich sämtlicher Verlängerungsoptionen. Aufgrund fehlender belastbarer Erfahrungswerte wird für die optionalen Beratungs-, Service- und Weiterentwicklungsleistungen auf die geschätzte Abrufmenge ein Sicherheitszuschlag von 50 % angesetzt. Die Höchstmenge beträgt damit 150 % der Schätzmenge. Die Schätzmenge bleibt Grundlage der Angebotswertung; der Sicherheitszuschlag begründet keine Abnahmeverpflichtung Bei Erreichen der Höchstmenge von 360 Stunden entfällt ausschließlich die Verpflichtung des Auftragnehmers zur Annahme und Ausführung weiterer Einzelaufträge über optionale Beratungs-, Service- und Weiterentwicklungsleistungen gemäß Position 3 des Preisblatts. Weitere Einzelaufträge über diese Leistungen dürfen nicht mehr erteilt werden. Der initiale Einzelauftrag über die regelmäßig zu erbringenden Support- und Betriebsunterstützungsleistungen sowie dessen Fortführung während wirksam ausgeübter Verlängerungsoptionen bleiben hiervon unberührt. Die Rahmenvereinbarung endet nicht allein aufgrund der Ausschöpfung der Höchstmenge der optionalen Leistungen.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es wird die Zusage verlangt, dass eine Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Min-destdeckungssummen vorhanden ist oder spätestens innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Zuschlag abgeschlossen sein und vorgelegt wird: • 5 Mio. Euro für Personenschäden je Schadensfall bei doppelter Jahreshöchstleis-tung für alle Schadensfälle und • 5 Mio. Euro für Sachschäden je Schadensfall bei doppelter Jahreshöchstleistung für alle Schadensfälle und • 2,5 Mio. Euro für Vermögensschäden und Datenschutzschäden je Schadensfall bei doppelter Jahreshöchstleistung für alle Schadensfälle. Die Versicherung ist für die gesamte Vertragsdauer aufrecht zu erhalten.

Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis ISO 27001 Zertifizierung Der Bieter muss für den Bereich, der die ausgeschriebenen Support- und Betriebsunterstützungsleistungen erbringt, ein Informationssicherheitsmanagementsystem nach ISO/IEC 27001:2022 oder einem gleichwertigen Standard nachweisen. Der Nachweis erfolgt durch ein gültiges Zertifikat einer akkreditierten Zertifizierungsstelle. Gleichwertige Bescheinigungen werden anerkannt. Andere Unterlagen über ein gleichwertiges System werden unter den Vo-raussetzungen des § 49 Abs. 1 VgV anerkannt.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Referenzen: Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bieter mit seinem Angebot mindestens zwei geeignete Referenzen einzureichen. Die eingereichten Referenzen müssen in ihrer Gesamtheit die nachfolgenden Mindestanforderungen R1 bis R3 erfüllen. Eine Referenz kann mehrere Mindestanforderungen abdecken. R1 – OpenStack und Yaook: Nachweis von mindestens zwei einschlägigen Referenzen über die Betriebsunterstützung und den Support produktiver OpenStack-Umgebungen. Mindestens eine dieser Referenzen muss eine OpenStack-Umgebung auf Basis von Yaook betreffen. R2 – Ceph: Nachweis praktischer Erfahrung mit Ceph als produktiv eingesetzter Storage-Plattform einer OpenStack-Umgebung. R3 – Open-Source-/Upstream-Projekte: Nachweis praktischer Erfahrung mit der aktiven Mitwirkung an einschlägigen Open-Source- beziehungsweise Upstream-Projekten, insbesondere OpenStack, Yaook oder Ceph. Als aktive Mitwirkung gelten beispielsweise Codebeiträge, Bugfixes, die Bearbeitung von Issues, Reviews oder Beiträge zur technischen Dokumentation. Die zum Nachweis der Anforderungen R1 bis R3 herangezogenen Leistungen müssen innerhalb der letzten drei Jahre vor Ablauf der Angebotsfrist erbracht worden sein. Noch laufende Referenzaufträge werden berücksichtigt, soweit die maßgeblichen Leistungen innerhalb dieses Zeitraums erbracht wurden. Hierzu ist die Anlage Referenzbeschreibung für jedes benannte Referenzprojekt vollständig ausgefüllt mit dem Angebot einzureichen. Der Bieter hat kenntlich zu machen, welche der Anforderungen R1 bis R3 durch die jeweilige Referenz nachgewiesen werden. Eine Bewertung der Referenzen nach Punkten findet nicht statt. Werden nicht mindestens zwei geeignete Referenzen eingereicht oder wird eine der Mindestanforderungen R1 bis R3 nicht nachgewiesen, wird die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bieters nicht festgestellt und das Angebot von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Die Anzahl der einzureichenden Referenzen wird nicht nach oben begrenzt. Über die mindestens erforderlichen zwei Referenzen hinaus können weitere geeignete Referenzen eingereicht werden. Eine Besserstellung allein aufgrund der Anzahl eingereichter Referenzen erfolgt nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben zu den Referenzen zu überprüfen. Hierzu hat der Bieter auf Anforderung innerhalb einer vom Auftraggeber gesetzten Frist eine Ansprechperson beim jeweiligen Referenzauftraggeber mit dienstlicher Telefonnummer und E-Mail-Adresse zu benennen. Bei Open-Source- beziehungsweise Upstream-Aktivitäten können zusätzlich geeignete Nachweise, insbesondere Verweise auf öffentlich zugängliche Repositories, Issues, Reviews oder Dokumentationen, verlangt werden. Bei Bietergemeinschaften und im Falle einer zulässigen Eignungsleihe werden die eingereichten Referenzen insgesamt betrachtet.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Einfache Richtwertmethode
Beschreibung: Einfache Richtwertmethode Die Zuschlagskriterien sind in diesem Fall der Preis und die Qualität der Leistung. Die Einzelheiten sowie die jeweiligen Unterkriterien und Mindestanforderungen ergeben sich aus den Anlagen Leistungsbeschreibung, Anlage Konzepte und Preisblatt. Die Bewertung der Angebote erfolgt nach der sog. einfachen Richtwertmethode (UfAB 2018). Nach der einfachen Richtwertmethode wird die Kennzahl für das Leistungs-Preis-Verhältnis (Z) nach folgender Formel aus dem Gesamtpreis (P) und den Leistungspunktwert (L) ermittelt: Z = L / P In diesem Verfahren haben die Variablen der vorgenannten einfachen Richtwertmethode mithin folgende Bedeutung: Z Zuschlags-/Bewertungszahl = Leistungs-Preisverhältnis des Angebots L (Gesamt-)Leistungspunktwert gemäß der Bewertungsmatrix (d.h. Gesamtergebnis der Bewertung anhand der einzelnen qualitativen Unterkriterien unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Gewichtung) P Preis für die angebotene Leistung = Gesamtpreis gem. Preisblatt
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 05/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 19/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 40 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Gemäß § 56 VgV. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 19/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Ort des Eröffnungstermins: eVergabe
Eröffnungstermin — Beschreibung: eVergabe
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Folgende zusätzliche Anforderungen an Auftragnehmer werden gestellt: • Die Kommunikation mit dem Auftraggeber sowie die vertragsbezogene Dokumentation und Berichterstattung erfolgen grundsätzlich in deutscher Sprache. Die Verwendung allgemein gebräuchlicher englischsprachiger IT-Fachbegriffe sowie englisch-sprachiger technischer Bezeichnungen, Systemausgaben, Quelltexte und Up-stream-Dokumentationen ist zulässig. • Erklärungen zur Vertraulichkeit bei der Auftragsdurchführung, Erklärung zur Fremdfirmenordnung Dataport, Erklärungen zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), Erklärung zur Verordnung (EU) 2022/576, Erklärungen zur DSGVO und Auftragsverarbeitung. • Dem Auftragnehmer ist untersagt, personenbezogene Daten vom Auftraggeber auf der Basis von US Privacy Shield in die USA zu übertragen. • Verpflichtung, sicherzustellen, dass eingesetzte Personen die „Technologie von L. Ron Hubbard“ weder anwenden, lehren noch anwenden.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Vergabestelle weist auf § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) hin. Dieser lautet: „§ 160 GWB Einleitung, Antrag. (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzule-gen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevor-schriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftrag-geber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung er-kennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung be-nannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auf-traggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen er-kennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“ Darüber hinaus bittet die Vergabestelle darum, im Falle von Rügen diese über den Bieterassistenten der eVergabe zu senden.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Dataport AöR
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer Schleswig-Holstein

8. Organisationen

8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Dataport AöR
Registrierungsnummer: dba341b0-c408-43df-936c-e8a53c650e2e
Postanschrift: Altenholzer Straße 10-14
Stadt: Altenholz
Postleitzahl: 24161
Land, Gliederung (NUTS): Rendsburg-Eckernförde (DEF0B)
Land: Deutschland
Telefon: +49 43132950
Internetadresse: https://www.dataport.de
Profil des Erwerbers: https://vergabeverfahren.dataport.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Registrierungsnummer: 6a40e611-eaa5-4a21-b775-c4ff3cfa8425
Abteilung: beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Stadt: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land, Gliederung (NUTS): Kiel, Kreisfreie Stadt (DEF02)
Land: Deutschland
Kontaktperson: beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Telefon: +49 4319884542
Fax: +49 4319884702
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 3eb82007-bb94-4286-b01f-70f6b5288564 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 19/10/2026 12:07:21 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 723707-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 203/2026
Datum der Veröffentlichung: 20/10/2026