1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Spree/Neiße
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Umweltschutz
2.1.
Verfahren
Titel: Komplexsanierung Talsperre Quitzdorf, TO2_M2.2.2_Sedimentrückhalt während des Abstaus
Beschreibung: Komplexsanierung Talsperre Quitzdorf, TO2_M2.2.2_Sedimentrückhalt während des Abstaus
Kennung des Verfahrens: 019f1768-09ae-4736-92ad-f0f5a8f597da
Interne Kennung: 5.172.0150.012_TO2_M2.2.2
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: siehe VgV
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45240000 Wasserbauarbeiten
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Am Staudamm 1
Stadt: Bautzen
Postleitzahl: 02625
Land, Gliederung (NUTS): Bautzen (DED2C)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Ab einem geschätzten Auftragswert von 50.000 Euro ohne Umsatzsteuer wird der Auftraggeber für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Wettbewerbsregister anfordern. Bei Angeboten, die aufgrund des Angebotspreises nicht in die engere Wahl kommen, wird auf eine ggf. notwendige Nachforderung von Unterlagen sowie auf die Prüfung der Eignung des Unternehmens verzichtet. Für diese Angebote entfällt ebenfalls die Prüfung der Eignung des Bieters sowie der Einhaltung der Anforderungen in technischer und wirtschaftlicher Hinsicht Die Größe einer Angebotsdatei darf 256 MB pro Datei nicht überschreiten. Eine maximale Größe der Datei des Angebots beschränkt sich auf ein 1 GB. Eine Übergabe des Angebots per Post/Telefax/E-Mail ist nicht zulässig.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vob-a-eu -
Anzuwendende grenzübergreifende Rechtsvorschrift: entfällt
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: §§ 123, 124 GWB; §§ 6e, 6f EU VOB/A; § 13 iVm. § 16 VOB/A EU, § 15 VOB/A EU; § 16a VOB/A EU
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Komplexsanierung Talsperre Quitzdorf TO2, M2.2.2 Sedimentrückhalt während des Abstaus
Beschreibung: Die Talsperre Quitzdorf (TS QD) liegt im Osten des Freistaates Sachsen, im Landkreis Görlitz unmittelbar südwestlich der Stadt Niesky und wird durch die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen (LTV) betrieben. Das Vorhaben umfasst ein Los der Komplexsanierung TS QD. Im Zuge der Komplexsanierung ist die TS QD vollständig abzustauen, wobei ein erheblicher Sedimentaustrag in den Unterlauf des Schwarzen Schöps (SSC) erwartet wird. Die damit einhergehenden Auswirkungen des Abstaus sollen mit baulichen Maßnahmen reduziert werden. Hierzu ist die Maßnahme M2.2 – Sedimentrückhalt während des Abstaus umzusetzen. Die Inhalte und Anforderungen der M2.2.2 werden nachfolgend beschrieben. Vorhabensträger (nachfolgend: Auftraggeber (AG)) für die Errichtung des Sedimentrückhalts während des Abstaus ist der Freistaat Sachsen, hier vertreten durch die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen (LTV),Betrieb Spree/Neiße, Am Staudamm 1, 02625 Bautzen. Die TS QD wurde zwischen 1965 und 1972 ursprünglich mit dem Ziel erbaut, den SSC zur Brauchwasserbereitstellung für die Landwirtschaft v.a. aber für das Kraftwerk Boxberg aufzustauen. Heute sind die Aufgaben der TS QD - Hochwasserschutz der Unterlieger, - Niedrigwasseraufhöhung der Spree in Berlin und Brandenburg, - Wasserbereitstellung für unterhalb gelegene Anlagen der Binnenfischerei, - Wasserbereitstellung für das Lausitzer Braunkohlerevier, - Nutzung für Sportfischerei sowie - Nutzung für Naherholung und Wassersport. Diesen Aufgaben kann die TS QD jedoch nur bedingt, teils mit erheblichen Einschränkungen gerecht werden. Die Betriebseinrichtungen, wie der Grundablass (GA) und die Hochwasserentlastung (HWE), befinden sich in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand und müssen daher dringend instandgesetzt werden. Die Wasserqualität im Stauraum ist mangelhaft. Vor allem in den Sommermonaten wird anhaltend eine übermäßige Entwicklung von Cyanobakterien (umgangssprachlich Blaualgen) festgestellt, welche in hohen Konzentrationen zu Hautreizungen führen können. Durch die intensive Phytoplankton-Entwicklung im Gewässer ist das Wasser zudem stark getrübt, sodass die Sichtweite unter Wasser eingeschränkt ist. Zum Schutz von Sicherheit und Gesundheit wird in den letzten Jahren regelmäßig zu Beginn der Sommermonate die offizielle Empfehlung ausgesprochen, nicht in der TS QD zu baden („Badeverbot“). Um langfristig die Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit der Bauwerke sicherzustellen, die Wassergüteziele zu erreichen, welche Voraussetzung für die o. g. Nutzungen sind und die aquatische Lebensgemeinschaft im Stauraum zu schützen, sieht die LTV eine Komplexsanierung der TS QD vor, wofür ein vollständiger Abstau erforderlich wird. Im Zuge des Abstaus ist während der Restentleerung ab einem Beckenwasserstand von ca. 154,50 m NNw mit einem erhöhten Feststoffaustrag aus der TS QD zu rechnen. Um daraus resultierende, nachteilige Wirkungen auf den Unterlauf des SSC zu verhindern ist ein Sediment- / Feststoffrückhalt zu errichten. Das Baufeld befindet sich auf der Luftseite des Hauptsperrendammes vollständig auf dem LTV-Betriebsgelände der TS QD. Allerdings überschneiden sich Teile des Baufeldes u. a. mit einem Flora-Fauna-Habitat (FFH), weswegen die entsprechenden Vorgaben und Gesetze zu beachten sind. Das Vertragsziel beläuft sich auf den Gesamterfolg der M2.2 – Sedimentrückhalt während Abstau und setzt sich aus den folgenden Zielstellungen zusammen: - Herrichten und Herstellen einer betriebsbereiten Anlage zum Rückhalt des aus der TS QD abgelassenen Sediments spätestens bei einem Talsperrenwasserstand von 154,50 m NNw - Vorhalten dieser betriebsbereiten Anlage bis zur Inbetriebnahme einschl. unverzügliche Inbetriebnahme nach Aufforderung durch den AG - Betreiben dieser Anlage unter ständiger Überwachung inkl. Monitoring und erforderlichen Anpassungen des Betriebs zum hinreichenden Sedimentrückhalts (Einhaltung der erforderlichen Monitoringwerte) bis zum vollständigen Abstau TS QD - Rückbau / Flächenwiederherstellung dieser Anlage (ausgenommen Zuwegung Befischung und Aufstellfläche Gewebeschläuche inkl. entwässernde Schläuche sowie Entwässerungseinrichtungen) Die Zielstellungen und die Aufgabenstellung sind funktional zu verstehen. Das bedeutet in diesem Kontext, dass der Auftragnehmer (AN) sowohl die bautechnische Umsetzung als auch den Anlagenbetrieb im eigenen Ermessen umzusetzen hat, um das Vertragsziel zu erreichen. Der AN als fachkundiges Unternehmen hat dabei den Bau- und Betriebsablauf vollständig eigenorganisiert zu bewerkstelligen. Dem AN wird beispielhaft eine bautechnologisch umsetzbare Gesamtlösung / Planung in Plänen (s. Zeichnungen 2.1 bis 3.3 Baubeschreibung) vorgelegt, die er auf seine Bautechnologie und Eigenorganisation hin abzustellen hat. Die grundsätzliche Lösung (Beaufschlagung Gewebeschläuche, auf undurchlässiger Auflage, zum Sedimentrückhalt während des Abstaus im Nebenschluss des SSC) ist anzuwenden. Die Ausbildung der dafür erforderlichen Bauteile sowie der erforderlichen Betriebseinrichtungen werden beispielhaft in o. g. Plänen aufgezeigt, obliegt dem AN. Die Einrichtung, Vorhalten und Betreiben der Bau- und Betriebsstelle obliegt vollständig dem AN. Die vorliegenden Zeichnungen tragen dahingehend lediglich beispielhaften Charakter. Die formulierte Aufgabenstellung ist daher funktional zu verstehen und auf die Technologien des AN hin anzupassen. Entscheidend für das Erreichen des Vertragszieles sind ausschließlich die Einhaltung der Fristen zu dem betriebsbereiten Vorhalten der Anlage und die Einhaltung der erforderlichen Monitoringwerte.
Interne Kennung: LOT-0001
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45240000 Wasserbauarbeiten
Menge: 1 Stück
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Am Staudamm 4
Stadt: Quitzdorf am See
Postleitzahl: 02926
Land, Gliederung (NUTS): Bautzen (DED2C)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 02/11/2026
Enddatum der Laufzeit: 30/11/2027
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: siehe Vergabeunterlagen sowie Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung Nachweis gem. VOB/A § 6a EU Abs. 1: Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. Mit Eintragung in der Eigenerklärung Formblatt 124 bzw. PQ sind folgende Angaben mit Angebot gem. FB 124 einzureichen: Angabe, ob der Bieter im Handelsregister, der Handwerkerrolle, der Industrie- und Handelskammer ist bzw. ob er zu keiner Eintragung verpflichtet ist. Auf Verlangen der Vergabestelle sind folgende Nachweise zu erbringen: Gewerbeanmeldung, Auszug aus Berufs- und Handelsregister, Eintragung Handwerksrolle (Handwerkskarte), Nachweis Eintragung Industrie- und Handelskammer
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis gem. VOB/A § 6a Abs. 2: Mit dem Angebot ist ein entsprechender Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung abzugeben mit den Angaben der Versicherungssummen, Laufzeit/Gültigkeit. Bei Bietergemeinschaften muss für jedes Mitglied Versicherungsschutz bestehen. Der Nachweis der Versicherung wird mit dem Angebot eingereicht.
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: siehe Vergabeunterlagen, Formblatt 124 Eigenerklärung zur Eignung Nachweise gemäß VOB/A § 6a EU Nr. 2c, mit Angebot einzureichen (Eintragung in Eigenerklärung bzw. PQ): Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. Folgende Angaben sind gem. Formblatt 124 vorzunehmen: - Eine Erklärung über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils der gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen; - Erklärung, dass der Bieter in den letzten fünf Kalenderjahren bzw. dem in der Auftragsbekanntmachung angegebenen Zeitraum vergleichbare Leistungen ausgeführt hat. - Angaben zu Arbeitskräften: Erklärung, dass für die Ausführung der Leistung die erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen - VOB/A § 6e EU Abs. 6 Nr. 2: Angabe, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren beantragt bzw. eröffnet wurde, ein Antrag auf Eröffnung mangels Masse abgelehnt wurde und sich der Bieter in Liquidation befindet. Angabe, ob ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde, und dass dieser auf Verlangen vorgelegt Erklärung, dass keine schweren Verfehlungen begangen wurden, die die Zuverlässigkeit der Bewerber oder Bieter in Frage stellt: - Erklärung des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe vorliegen gem. § 6e EU Abs. 6 VOB/A / VOB/A § 6e EU Abs. 6 Nr. 3 - VOB/A § 6e EU Abs. 4: Angaben zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung - Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind folgende Nachweise gem. Formblatt 124 vorzulegen: - Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (soweit Betrieb beitragspflichtig ist), eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen (soweit das Finanzamt derartige Bescheinigungen ausstellt) sowie eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG; - Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen - Zahl der Arbeitskräfte der letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre jahresdurchschnittlich beschäftigen Arbeitskräfte gegliedert nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal Weiterhin sind mit dem Angebot sind folgende Nachweise/Formblätter/Dateien einzureichen: - Eigenerklärung MiLoG - Erklärung personenbezogener Daten - Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576; Angebote sind auszuschließen, in denen die Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 nicht abgeben wird - soweit sich der Bewerber auf die Eignung von Nachunternehmerleistungen beruft: Formblatt 233 mit Angabe der Nachunternehmer: Name, Ordnungszahl LV der Leistung, Leistungsbeschreibung, - bei der Bildung von Bieter-/Arbeitsgemeinschaften Formblatt 234 Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft - Formblatt 221/222: Preisermittlung - Formblatt 235 Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen (wenn zutreffend) - Leistungsverzeichnis als GAEB-Datei sowie in PDF-Format § 47 VgV Eignungsleihe Der Bewerber kann sich zum Nachweis der Eignung (Eignungsleihe) mit anderen Unternehmen zu einer Bewerbergemeinschaft zusammenschließen oder Nachunternehmer binden. Unter Eignungsleihe versteht man die Inanspruchnahme von Referenzen oder Qualifikationen von Personen, die nicht Teil des eigenen Unternehmens sind. Sofern von anderen Unternehmen eine bestimmte Qualifikation oder Referenzen benötigt wird, um die Mindestanforderungen/Kriterien nachzuweisen, handelt es sich um Eignungsleihe. In diesem Fall ist die Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen. Gemäß § 47 (3) VgV verlangt der Auftraggeber eine gemeinsame Haftung des Bewerbers oder Bieters, sofern dieser die Kapazitäten eines anderen Unternehmens im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit in Anspruch nimmt. Des Weiteren verlangt er die Auftragsausführung des anderen Unternehmens für Leistungen entsprechend des Umfangs der Eignungsleihe. Bei vorliegender Eignungsleihe muss diese aus den Unterlagen erkennbar sein. Sofern sich eine Bieter-/Arbeitsgemeinschaft bewirbt sind folgende Angaben von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen: - Die Eignung ist durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) oder Eigenerklärungen gem. Formblatt 124 (Eigenerklärungen zur Eignung) nachzuweisen. - Nachweis der Berufshafpflichtversicherung - Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576; Angebote sind auszuschließen, in denen die Eigenerklärung zu Art. 5k der Verordnung (EU) 2022/576 nicht abgeben wird - Eigenerklärung MiLoG - Erklärung personenbezogener Daten Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind folgende Formblätter/Unterlagen einzureichen: - Formblatt 236 Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen - Urkalkulation - Formblatt 223 Aufgliederung der Einheitspreise
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: siehe Vergabeunterlagen, Ergänzung zu FB 211 Referenzen, FB 124 Eigenerklärung zur Eignung Neben der Eintragung in das Präqualifikationsverzeichnis oder der Eigenerklärung nach Formblatt 124 sind mit der Angebotsabgabe folgende Referenzen einzureichen: Leistungsbereich 1: 3 Referenzen Einsatz Gewebeschläuche zum Sedimentrückhalt unter Produktangabe (min. 1 Referenz Rückhalt von Schluff-/Tonkorn) Leistungsbereich 2: 1 Referenz fachgerechter Einbau Kunststoffdichtungsbahn (min. vergleichbare Flächengröße) Leistungsbereich 3: 1 Referenz Bautätigkeit am Gewässer, Herstellung Durchlass, Oberbodenarbeiten und Spundwandarbeiten Für die Referenzobjekte sind folgende Mindestinhalte anzugeben: • Kurzbeschreibung der Bauleistung • Auftraggeber mit Ansprechpartner, Tel. / E-Mail-Adresse • Ausführungszeit Beginn/Ende/Datum/Abnahme • Netto-Baukosten Die Referenzen sind mit den vorgenannten Kriterien eindeutig und zweifelsfrei in Form eines kurzen Steckbriefs zu beschreiben. Nach Aufforderung des Auftraggebers ist die Auftraggeber-Bestätigung der eingereichten Referenzen durch den Bieter beizubringen. Alle Referenzobjekte müssen innerhalb der letzten 5 Jahre mit der VOB-Abnahme abgeschlossen worden sein. Es können verschiedene Leistungsbereiche in einer Referenz enthalten sein. Dadurch ist eine Mehrfachnennung der Referenzen möglich. Bitte achten Sie darauf, bei den Referenzen eine klare, erkennbare Zuordnung zu den Leistungsbereichen vorzunehmen. Soweit die im PQ-Verzeichnis hinterlegten Referenzen nicht oder nicht in geforderter Anzahl mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind bzw. nicht die bekannt gemachten Anforderungen an die Referenzen erfüllen, sind mit dem Angebot zusätzliche vergleichbare bzw. den Mindestanforderungen entsprechende Referenzen einzureichen, andernfalls ist das Angebot auszuschließen. Bei Angeboten, die aufgrund des geprüften Angebotspreises nicht in die engere Wahl kommen, wird auf eine Prüfung der Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen und die damit ggf. notwendige Nachforderung von Unterlagen verzichtet. Für diese Angebote entfällt ebenfalls die Prüfung der Eignung des Bieters.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: 100 % Preis
Beschreibung: 100 % Preis
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 100
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Beschreibung der finanziellen Sicherheit: Im Bau ggf. einschlägige Sicherheiten (entsprechend FB 214 VHB)
Frist für den Eingang der Angebote: 26/08/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 62 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, Unterlagen nach § 56 VgV nachzufordern. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht jedoch nicht. Bei Angeboten, die aufgrund des geprüften Angebotspreises nicht in die engere Wahl kommen, wird auf eine Prüfung der Vollständigkeit der vorgelegten Unterlagen und die damit ggf. notwendigen Nachforderungen von Unterlagen verzichtet. Für diese Angebote entfällt ebenfalls die Prüfung der Eignung des Bieters
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 26/08/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ort des Eröffnungstermins: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen, Betrieb Spree / Neiße, 02625 Bautzen, Am Staudamm 1
Eröffnungstermin — Beschreibung: Es sind keine Bieter oder deren Bevollmächtigte zum Öffnungsverfahren zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Freistaates Sachsen Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Leipzig
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Verfahren vor der Vergabekammer (§ 160 GWB) Einleitung, Antrag (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Spree/Neiße
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Spree/Neiße
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Spree/Neiße
Registrierungsnummer: USt-ID-Nr. DE199521669
Postanschrift: Am Staudamm 1
Stadt: Bautzen
Postleitzahl: 02625
Land, Gliederung (NUTS): Bautzen (DED2C)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen Betrieb Spree/Neiße, Qualitätsmanagement
Telefon: +49 3591-6711-0
Fax: +49 3591-6711-901
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die einen Offline-Zugang zu den Vergabeunterlagen bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Freistaates Sachsen Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Leipzig
Registrierungsnummer: LDS, Referat 38
Postanschrift: Braustraße 2
Stadt: Leipzig
Postleitzahl: 04102
Land, Gliederung (NUTS): Leipzig, Kreisfreie Stadt (DED51)
Land: Deutschland
Kontaktperson: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen, Landesdirektion Sachsen
Telefon: +49 341 9773800
Fax: +49 341 9771049
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 019f176b-4e67-4c9c-be22-87f66158f6e4 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 23/07/2026 17:05:37 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 516658-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 142/2026
Datum der Veröffentlichung: 27/07/2026