Deutschland – IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung – Rahmenvertrag Software, AI & Digital Services (SAID)

514376-2026 - Wettbewerb
Deutschland – IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung – Rahmenvertrag Software, AI & Digital Services (SAID)
OJ S 141/2026 24/07/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Dataport AöR
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Rahmenvertrag Software, AI & Digital Services (SAID)
Beschreibung: Rahmenvertrag über Software-Entwicklungsdienstleistungen für die Verwaltungsdigitalisierung. Los 1 - Software-Entwicklungsleistungen in Form kompletter Entwicklungsprojekte zur Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen Los 2 - Einzeldienstleistungen aus den Bereichen des Software Engineerings und Data Science / Künstliche Intelligenz Los 3 - Vermittlung und Erbringung von spezialisierten Dienstleistungen im Bereich KI und Daten
Kennung des Verfahrens: 112c104c-2afd-4bdc-8672-a2d49e6d0e03
Interne Kennung: DP31-202600033
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Altenholz, Hamburg, Bremen
Postleitzahl: 24161
Land, Gliederung (NUTS): Rendsburg-Eckernförde (DEF0B)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Für die Ausführung dieser Leistungen werden gemäß § 128 Abs. 2 GWB zusätzliche besondere Bedingungen für die Ausführung des Auftrags (Ausführungsbedingungen) gestellt. Dazu sind von den Bewerbern mit Einreichung des Angebotes entsprechende verbindliche Verpflichtungserklärungen abzugeben, dass sie die an die Ausführung gerichteten zusätzlichen Anforderungen im Fall eines Zuschlags einhalten werden. Los 1 und 2: Die Vertragslaufzeit beginnt mit dem Zuschlag, jedoch frühestens am 25.04.2027 und endet mit Ablauf des 24.04.2029. Der Auftraggeber hat das Recht den Vertrag zwei Mal um jeweils 12 Monate zu verlängern. Die Verlängerung der Laufzeit des Vertrages um 12 Monate gilt als vereinbart, wenn nicht spätestens 6 Monate vor Ablauf der Laufzeit schriftlich gekündigt wird. Der Vertrag endet spätestens nach Ablauf von 4 Jahren (48 Monaten), ohne dass es einer besonderen Kündigung bedarf. Los 3: Die Vertragslaufzeit beginnt mit dem Zuschlag, jedoch frühestens am 01.09.2027 und endet mit Ablauf des 31.08.2031. Für die Leistungsabrufe aus diesem Vertrag maßgebend ist der tatsächliche Bedarf. Eine abschließende verbindliche Festlegung ist mit der aus dem Entwurf des Preisblattes zu entnehmenden Bedarfsschätzung nicht verbunden, so dass keine (Mindest-)Abnahmeverpflichtung besteht. Der Auftraggeber wird auf Grundlage der Entscheidung C-23/20 des Europäischen Gerichtshofs vom 17.06.2021 jedoch maximal bis zu einem Höchstwert in Höhe von 150% des bezuschlagten Auftragswertes je Los Leistungen aus diesem Rahmenvertrag abrufen. Wird während der Vertragslaufzeit in einem Los der Gesamt-Höchstwert erreicht, ist der Auftraggeber berechtigt, den Vertrag fristlos zu kündigen. Der Auftragnehmer erklärt, a) dass für die von ihm sowie von seinen Subunternehmern eingesetzten Personen arbeitgeberseitige Sozialversicherungsbeiträge in ausreichender Höhe nach den gesetzlichen Anforderungen abgeführt werden, oder b) die zur Leistungserbringung eingesetzte Person geschäftsführendes Organ einer Gesellschaft ist, die mindestens drei Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, c) oder zwar Personen zur Leistungserbringung eingesetzt werden, die weder die Voraussetzungen der Ziff. a. noch diejenige der Ziff. b. erfüllen, für die jedoch trotzdem Sozialversicherungsbeiträge in der Höhe abgeführt werden, wie für einen Angestellten mit einem entsprechenden Arbeitsentgelt nach den gesetzlichen Anforderungen zu entrichten wären (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge). Hinweis: freiwillig gezahlte Beiträge, die von einer solchen eingesetzten Person geleistet werden, reichen insoweit nicht aus. Sollten sich diesbezüglich Änderungen ergeben, werden wir den Auftraggeber umgehend in Textform darüber informieren. Auf Anforderung weisen wir die vollständige Zahlung nach. Der Auftragnehmer ist verpflichtet, auf Verlangen des Auftraggebers im konkreten Einzelfall ein sog. Statusfeststellungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung durchzuführen und das Ergebnis der Prüfung inklusive den Entscheidungsgründen zur Verfügung zu stellen. Setzt der Auftragnehmer Subunternehmer ein, hat er sicherzustellen, dass auch diese auf Verlangen des Auftraggebers zur Durchführung eines entsprechenden Statusfeststellungsverfahrens verpflichtet werden und die Ergebnisse einschließlich der Entscheidungsgründe dem Auftraggeber zur Verfügung gestellt werden. Der Auftragnehmer akzeptiert, dass Änderungen und Ergänzungen dieser Klausel durch den Auftraggeber aus sachlich gerechtfertigtem Grund (z.B. Änderungen gesetzlicher Rahmenbedingungen, wirtschaftliche Notwendigkeit, organisatorische Erfordernisse etc.) während der Vertragslaufzeit jederzeit möglich sind, sofern und soweit die berechtigten Interessen des Auftragnehmers nicht unzumutbar beeinträchtigt werden. Die Änderung oder Ergänzung ist dem Auftragnehmer in Textform mitzuteilen. Sie wird spätestens vier Wochen nach Zugang beim Auftragnehmer wirksam. Folgende zusätzliche Anforderungen an Auftragnehmer werden gestellt: • deutsche Sprache bei der Auftragsdurchführung, • Verpflichtung zur Sicherstellung, dass die zur Erfüllung des Auftrags eingesetzten Personen nicht die „Technologie von L. Ron Hubbard“ bei der Auftragsdurchführung anwenden, lehren oder in sonstiger Weise verbreiten, • dem Auftragnehmer ist untersagt, personenbezogene Daten, welche der Auftraggeber für eigene Zwecke oder als Auftragsverarbeiter für Dritte verarbeitet, auf der Basis von US Privacy Shield in die USA zu übertragen. Der Auftragnehmer gewährleistet die Einhaltung dieser Bedingung auch mit Wirkung für seine Unterauftragnehmer, • Erklärungen zur Vertraulichkeit bei der Auftragsdurchführung, • Erklärung zur Fremdfirmenordnung von Dataport, • Erklärungen zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG), • Erklärung zur Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022, • Erklärungen zur DSGVO und Auftragsverarbeitung, • Überprüfung des bei der Bedarfsstelle eingesetzten Personals nach SÜG. Es werden die folgenden Lose gebildet: • Los 1: SE (Softwareentwicklung) – Generalist ▪ Es werden 3 gleichgroße Teillose mit je 1 Wirtschaftsteilnehmer gebildet. Dabei handelt es sich um sog. Mengenlose. Pro Los wird eine geschätzte Auftrags-menge von ca. 12.300 PT vergeben. Eine Mindestabnahmemenge wird aus-drücklich nicht zugesagt, es handelt sich lediglich um Schätzwerte • Los 2: SE (Softwareentwicklung) - Einzeldienstleistung ▪ Es werden 5 Wirtschaftsteilnehmer bezuschlagt und es findet ein nachgelager-ter Miniwettbewerb statt. Die geschätzte Auftragsmenge beträgt bei diesem Los insgesamt 50.000 PT. ▪ Die Einzelaufträge gehen an den Bieter, der das jeweils wirtschaftlichste Ange-bot im Miniwettbewerb vorgelegt hat. Es ist geplant, eine Qualitätsbewertung der vorgelegten Angebote vorzunehmen und das wirtschaftlichste Angebot im Mini-wettbewerb anhand der Zuschlagskriterien 70 % Qualität, 30 % Preis zu ermit-teln. • Los 3: SE (Softwareentwicklung) – Spezialist ▪ Es wird 1 Wirtschaftsteilnehmer bezuschlagt Die Vergabestelle weist auf § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) hin. Dieser lautet: § 160 GWB Einleitung, Antrag. (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. (2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. (3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung er-kennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung be-nannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftrag-geber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkenn-bar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur An-gebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“ Darüber hinaus bittet die Vergabestelle darum im Falle von Rügen, diese über den Bieterassis-tenten zu senden.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.5.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 3
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 3
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Gemäß § 123, 124 GWB, § 57, 42 Abs. 1 VgV und § 16 VOB/A

5. Los

5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Generalist
Beschreibung: Software-Entwicklungsleistungen in Form kompletter Entwicklungsprojekte zur Digitalisierung von Verwaltungsdienstleistungen: Management, Organisation, Planung, Anforderungsmanagement, Entwicklung, Test, Qualitätssicherung und DevOps von Software-Entwicklungsprojekten
Interne Kennung: 16a16827-a8a5-4668-a64b-b89c7fb9408c
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Altenholz, Hamburg, Bremen
Postleitzahl: 24161
Land, Gliederung (NUTS): Rendsburg-Eckernförde (DEF0B)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es wird die Zusage verlangt, dass eine Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindest-deckungssummen vorhanden ist oder spätestens innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Zu-schlag abgeschlossen sein und vorgelegt wird: 3 Mio Euro für Personen- und Sachschäden und 1 Mio Euro für Vermögensschäden je Scha-densfall bei doppelter Jahreshöchstleistung für alle Schadensfälle. Die Versicherung ist für die gesamte Vertragsdauer aufrecht zu erhalten. Bei einer Bewerbung für mehrere Lose ermittelt ist die höchste vorgesehenen Deckungssum-me maßgeblich, d.h. bei einer Bewerbung, die auch Los 3 beinhaltet, die für Los 3 angegebe-nen Deckungssummen. Anderenfalls die für Los 1 / Los 2 angegebenen Deckungssummen. Eine Addition findet nicht statt. Die ANLAGE Betriebshaftpflichtversicherung ist mit dem Teilnahmeantrag vollständig ausge-füllt einzureichen. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung nicht der in der Anlage geforderten und zugesagten Höhe entsprechen, kann eine positive Prognose, dass der Bewerber über die erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für die Ausführung des Auftrags verfügt, nicht gestellt werden; der Teilnahmeantrag ist dann zwingend, ggf. auch rückwirkend, vom Verfahren auszuschließen. Die Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung (s. ANLAGE Betriebshaftpflichtversicherung) ist im Falle von Bewerbergemeinschaften von dem führenden Unternehmen für die Bewerber-gemeinschaft einzureichen. Es ist sicherzustellen, dass für jedes Mitglied der Bewerberge-meinschaft der volle Versicherungsschutz besteht.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 9,00

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber reicht eine aussagekräftige Darstellung des Unternehmens mit Angabe von: Name, Anschrift, Rechtsform, Unternehmensstruktur, Organisatorischer Aufbau, Unterneh-mensgröße je Segment, Niederlassungen, Standorte in Deutschland, Gründungsdatum für dieses Segment und Historie, Tätigkeitsschwerpunkte der Beratungstätigkeit ein. Zudem ist eine Darstellung, wie stark das Subunternehmen Netzwerk ist, erforderlich, incl. der Angabe zur ca. Anzahl vermittelbarer Subunternehmen. Diese Darstellung ist auf max. 3 Seiten einzureichen. Die einzelnen Angaben werden inhaltlich nicht bewertet. Sofern die Unternehmensdarstellung jedoch unvollständig oder nicht vorhanden ist, erfüllt der Antrag nicht die Mindestanforderun-gen und ist von dem weiteren Vergabeverfahren auszuschließen. Dies ist nicht als Ausschluss der dem Auftraggeber gegebenen Möglichkeit der Nachforderung gem. § 56 Abs. 2 VgV zu verstehen. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Darstellung auf alle an der Bewerbergemein-schaft teilnehmenden Unternehmen zu beziehen. Eine Eignungsleihe ist vorliegend nicht mög-lich. Bei einer Bewerbung für mehrere Lose ist die Darstellung lediglich einmal einzureichen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 9,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind für Los 1 mindestens 3 im Wesentlichen vergleichbare Referenzprojekte, welche in den letzten drei Jahren (gerechnet bis zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist) erfolgreich abgeschlossen wurden oder die jetzt noch erbracht werden, anzugeben. Hierzu ist die ANLA-GE Referenzbeschreibung vollständig ausgefüllt (ggf. mehrfach für Benennung mehrerer Referenzprojekte) mit dem Angebot einzureichen. Im Wesentlichen Vergleichbar = Ein Referenzprojekt ist dann mit dem Auftragsgegenstand im Wesentlichen vergleich-bar, wenn es sich um die Erbringung von Softwareentwicklungsleistungen in den folgenden Bereichen handelt: • Wenn es sich um ein Projekt im Bereich der Software-Entwicklung handelt, in dem der Bewerber (oder, soweit zutreffend, der privilegierte Subunternehmer bzw. ein Mitglied der Bietergemeinschaft) selbst Entwicklungsleistungen (Erstellung einer ganzen oder eines Teils einer Software-Lösung) bereits erbracht hat. • Wenn je Referenzprojekt ein Auftragswert in Höhe von mindestens 200.000 € nachgewiesen werden kann. • Wenn es sich um ausschließlich Referenzen im öffentlichen Sektor aus Deutschland handelt, also Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Gemeinden), Sozialversicherungen oder andere Körperschaften des öffentlichen Rechts. Erfolgreich erbracht = bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Auftragsdurchführung planmäßig verlaufen und nicht vorzeitig beendet worden ist. Sollte eine Überprüfung der Referenz beim Referenz-Ansprechpartner ergeben, dass die Leistungen erhebliche Mängel aufwiesen und zu einem nicht unerheblichen Teil nicht vertragskonform erbracht worden ist, gilt die Referenz als nicht „erfolgreich abgeschlossen“ mit den Folgen wie unten unter „Überprüfung / Referenzansprechpartner“ beschrieben. Unter Bezugnahme auf den Beschluss des OLG Düsseldorf (Beschluss vom 12.09.2012 – Verg 108/11), in dem der Vergabesenat eine Leistungsbeschreibung, welche die Referenzenanzahl auf drei beschränkt hat, als vergaberechtswidrig angesehen hat, weist der Auftraggeber auf Folgendes hin: Der Auftraggeber gibt für die einzureichenden Referenzen keine Beschränkung vor. Allerdings geht der Auftraggeber davon aus, dass für die positive Feststellung der Leistungsfähigkeit hin-sichtlich der Mindestanforderung eine Betrachtung von 3 vergleichbaren Referenz grundsätzlich ausreichend ist. Dies ist jedoch keine zwingende Vorgabe, so dass dem Bewerber im Falle eines Einreichens von mehr als 3 Referenzen keine Nachteile entstehen. Der Hinweis, möglichst 3 vergleichbare Referenzen einzureichen, ist dem Gedanken geschuldet, dass der Auftraggeber davon ausgeht, dass es nicht erforderlich ist, eine höhere Anzahl von Referenzen einzureichen, um die Erfahrung hinsichtlich des Beschaffungsgegenstandes bewerten zu können. Zudem kann die Auswertung einer sehr hohen Anzahl von Referenzbeschreibungen eine unverhältnismäßig lange Bearbeitungszeit beanspruchen. Lässt die Bewertung der Referenzbeschreibung gemäß der ANLAGE Referenzbeschreibung die Prognose nicht zu, dass der Bewerber den Auftrag fachlich einwandfrei und fristgerecht ausführen wird, so wird die Leistungsfähigkeit verneint und der Teilnahmeantrag von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Dabei kann bei der Bewertung nur das berücksichtigt werden, was auch ausdrücklich im Vordruck ANLAGE Referenzbeschreibung beschrieben wurde. Der Auftraggeber wird ggf. stichprobenweise oder auch verdachtsabhängig Referenzen über-prüfen. Dazu hat der Bewerber auf Anforderung eine/n Ansprechpartner/in beim Referenzkunden mit Kontaktdaten (Telefon und E-Mail) zu benennen (die Benennung eines Ansprechpartners auf Seiten des Bewerbers reicht nicht aus). Sofern ein/e Ansprechpartner/in nicht in an-gemessener Zeit benannt werden kann, wird die Referenz nicht bei der Bewertung berücksichtigt. Ergeben sich bei dieser Prüfung Bedenken hinsichtlich der getätigten Angaben bzw. der Qualität der Ausführung, kann dies bei der Bewertung berücksichtigt werden. Unter Umständen kann der Teilnahmeantrag von der weiteren Wertung ausgeschlossen werden, wenn die Bedenken hinsichtlich der getätigten Angaben bzw. der Qualität der Ausführung die Aussage-kraft der Referenz grundlegend in Frage stellt bzw. evidente Qualitätsmängel oder falsche An-gaben vorliegen. Bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz privilegierter Unterauftragnehmer werden die eingereichten Referenzen insgesamt betrachtet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 9,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Für das Kriterium „Erfahrung mit einem vergleichbaren Beschaffungsgegenstand“ / „Referenzen“ erhält der Bewerber einen Punktwert von 0 bis 5 gemäß dem Notensystem (siehe unten). Dieser geht zu 40% in die Gesamtbewertung der Eignung ein. Die Bewertung erfolgt in einer Gesamtbetrachtung der eingereichten Referenzen. Die Bewertung nach Punkten erfolgt nach folgenden Regeln: Los 1: 5 Punkte: Die Referenzliste enthält mindestens 3 im Wesentlichen vergleichbare Referen-zen mit einem gesamten Beauftragungsvolumen von 2.000.000 € (verteilt auf alle eingereichten Referenzen). 4 Punkte: Die Referenzliste enthält mindestens 3 im Wesentlichen vergleichbare Referen-zen mit einem gesamten Beauftragungsvolumen von mind. 1.750.000 € (verteilt auf alle eingereichten Referenzen). 3 Punkte: Die Referenzliste enthält mindestens 3 im Wesentlichen vergleichbare Referen-zen mit einem gesamten Beauftragungsvolumen von 1.200.000 € (verteilt auf alle eingereichten Referenzen). 2 Punkte: Die Referenzliste enthält mindestens 3 im Wesentlichen vergleichbare Referen-zen mit einem gesamten Beauftragungsvolumen von 750.000 € (verteilt auf alle eingereichten Referenzen). 1 Punkt: Die Referenzliste enthält mindestens 3 im Wesentlichen vergleichbare Referen-zen mit einem Beauftragungsvolumen von mind. 200.000 € je Referenz 0 Punkte: Die Referenzliste erfüllt nicht die Anforderungen von 1-5 Punkte. Der auf diese Weise sich ergebende Punktwert zwischen 0 und 5 ist der bewertungsrelevante Punktwert für das Kriterium „Referenzen“.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 9,00

Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: 5.4.2.2.1.2 Darstellung Qualifiziertes Personal: [Auswertung der ANLAGE Qualifiziertes Personal] Soll-Maßstab bei der Benotung (= Anforderungen des Auftraggebers) sind folgende Erwartun-gen des Auftraggebers an die Qualifikation des Personals: - Ausreichend vorhandenes Personal im entsprechenden Los in den für den Auftraggeber relevanten Bereichen, deren Kompetenzstufe (Ausbildung, Projekterfahrung und Fortbil-dung, insbesondere im IT-Sektor auf dem aktuellen Stand) den Anforderungen wie unter Ziffer 3.1 dargestellt in marktüblicher Weise entspricht und auf Verlangen kurzfristig durch Nachweise für jede einzelne bezifferte Person belegt werden kann. Der Bewerber reicht die ANLAGE Darstellung qualifiziertes Personal vollständig ausgefüllt ein. Je Skillprofil werden in den vorgesehenen Zeilen die jeweiligen Kompetenzstufen gefüllt mit dem tatsächlich an den Bewerber gebundenen Personal (Vollzeitäquivalente - VZÄ). Die Summe der auszufüllenden Zeile je Kompetenzstufe muss mindestens die Zahl ergeben, die in der letzten Spalte „Mindestpersonenanzahl“ vorausgefüllt ist. Ist dies nicht der Fall, kann die Prognose, dass der Bewerber den Auftrag fachlich einwandfrei und fristgerecht ausführen wird, nicht gestellt werden, so dass die Leistungsfähigkeit verneint und der Antrag von der weiteren Wertung ausgeschlossen wird. Der Nachweis ANLAGE Darstellung qualifiziertes Personal ist im Falle von Bewerberge-meinschaften oder privilegierten Unterauftragnehmern für jedes Mitglied bzw. jedes Unterneh-men getrennt einzureichen. Die Personalkennzahlen von Bewerbergemeinschaften oder privi-legierten Unterauftragnehmern werden addiert. Die Angaben erfolgen pro Los. Bei einer Be-werbung für mehrere Lose sind alle Anforderungen, die auch einzeln an die jeweiligen Lose gestellt werden, in Summe zu erreichen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 9,00

Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Über die Mindestanforderung hinaus wird das Kriterium wie folgt bewertet: Für jede Skillkategorie wird getrennt eine Note gebildet. Anschließend werden alle so erteilten Einzelnoten addiert und anschließend durch die Anzahl der Skillkategorie-Zeilen geteilt (es wird ein Mittelwert gebildet, dieser wird kaufmännisch gerundet in der zweiten Stelle nach dem Komma, z. B von 4,512 auf 4,51). Der auf diese Weise sich ergebende Punktwert ist der bewertungsrelevante Punktwert für das Kriterium „Qualifiziertes Personal“. Die Einzelnoten für jede Skillkategorie werden wie folgt vergeben: 5 Punkte: Die Summe der auszufüllenden Spalten je Skillkategorie beträgt das Zehnfache oder mehr der in der letzten Spalte „Mindestpersonenanzahl“ vorausgefüllten Zahl. 4 Punkte: Die Summe der auszufüllenden Spalten je Skillkategorie beträgt das Achtfache oder mehr der in der letzten Spalte „Mindestpersonenanzahl“ vorausgefüllten Zahl. 3 Punkte: Die Summe der auszufüllenden Spalten je Skillkategorie beträgt das Sechsfa-che oder mehr der in der letzten Spalte „Mindestpersonenanzahl“ vorausgefüll-ten Zahl. 2 Punkte: Die Summe der auszufüllenden Spalten je Skillkategorie beträgt das Vierfache oder mehr der in der letzten Spalte „Mindestpersonenanzahl“ vorausgefüllten Zahl. 1 Punkt: Die Summe der auszufüllenden Spalten je Skillkategorie beträgt das Zweifache oder mehr der in der letzten Spalte „Mindestpersonenanzahl“ vorgefüllten Zahl. 0 Punkte: Die Summe der auszufüllenden Spalten je Skillkategorie beträgt weniger als das Zweifache der in der letzten Spalte „Mindestpersonenanzahl“ vorausgefüll-ten Zahl. Der Punktwert geht zu 40% in die Gesamtbewertung der Eignung ein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 9,00

Kriterium: Informationssicherheit
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Für das Kriterium „Maßnahmen zur IT-Sicherheit“ erhält der Bewerber einen Punktwert von 0 bis 5 gemäß dem Notensystem (siehe unten). Dieser geht zu 20% in die Gesamtbewertung der Eignung ein. 5 Punkte erhält der Bewerber für eine Zertifizierung gemäß DIN EN ISO 27001:2015 oder eine gleichwertige andere Zertifizierung; 3 Punkte für ein dem Standard DIN EN ISO 27001:2015 entsprechendes System, das zumin-dest in seiner Grundstruktur gemäß DIN EN ISO 27001:2015 dargestellt sein muss; 1 Punkt für ein zwar nicht dem DIN EN ISO 27001:2015 entsprechendes, gleichwohl aber in Grundzügen ausreichendes System zum IT-Sicherheitsmanagement; 0 Punkte, wenn keine geeigneten IT-Sicherheitsmaßnahmen nachgewiesen werden. Bei Bietergemeinschaften und beim Einsatz privilegierter Unterauftragnehmer ist die Anlage / der Nachweis von den/dem Unternehmen einzureichen, welches den überwiegenden Teil der für die IT-Sicherheit wesentlichen Leistungen überwiegend übernimmt. Werden in diesem Fall mehrere Nachweise eingereicht, werden die Nachweise zunächst je-weils einzeln bewertet und anschließend ein Durchschnittswert aus den Bewertungspunkten gebildet, welcher sodann in die Gesamtbewertung der Eignung eingeht.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 9,00

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Für das Kriterium „Maßnahmen zum Qualitätsmanagement während der Auftragsdurchfüh-rung“ erhält der Bewerber einen Punktwert von 0 bis 5 gemäß dem Notensystem (siehe unten). Dieser geht zu 20% in die Gesamtbewertung der Eignung ein. 5 Punkte erhält der Bewerber für eine Zertifizierung gemäß DIN EN ISO 9001:2015 oder eine gleichwertige andere Zertifizierung; 3 Punkte für ein dem Standard DIN EN ISO 9001:2015 entsprechendes System, das zumin-dest in seiner Grundstruktur gemäß DIN EN ISO 9001:2015 dargestellt sein muss; 1 Punkt für ein zwar nicht dem DIN EN ISO 9001:2015 entsprechendes, gleichwohl aber in Grundzügen ausreichendes System zum Qualitätsmanagement; 0 Punkte, wenn keine geeigneten Qualitätsmaßnahmen nachgewiesen werden. Bei Bietergemeinschaften und beim Einsatz privilegierter Unterauftragnehmer ist die Anlage / der Nachweis von den/dem Unternehmen einzureichen, welches den überwiegenden Teil des für das Qualitätsmanagement wesentlichen Leistungen überwiegend übernimmt. Werden in diesem Fall mehrere Nachweise eingereicht, werden die Nachweise zunächst je-weils einzeln bewertet und anschließend ein Durchschnittswert aus den Bewertungspunkten gebildet, welcher sodann in die Gesamtbewertung der Eignung eingeht.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 9,00

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die ANLAGE Umsatzkennzahlen ist mit dem Teilnahmeantrag vollständig ausgefüllt einzu-reichen sowie zusätzlich im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder des Einsatzes privilegier-ter Unterauftragnehmer die entsprechenden Angaben/Vordrucke/Anlagen für die anderen Un-ternehmen. Die Angaben werden daraufhin überprüft, ob der Umsatz in den letzten drei aktu-ellsten angegebenen Geschäftsjahr jeweils (also pro Jahr) mindestens bei einer Bewerbung für Los 1: 8 Mio. Euro beträgt. Sollte diese Angabe den geforderten Mindestwert nicht erreichen, kann eine positive Progno-se, dass der Bewerber über die erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für die Ausführung des Auftrags verfügt, nicht gestellt werden; der Teilnahmeantrag ist dann zwin-gend vom Verfahren auszuschließen. Bei einer Bewerbung für mehrere Lose ermittelt sich der erforderliche Mindestwert aus der Summe der geforderten Umsatzkennzahlen, sofern vom Gesamtumsatz (also nicht vom Um-satz in einem speziellen Tätigkeitsbereich, wie z.B. in Los 3 gefordert) gesprochen wird. Sollte dabei der Umsatz nicht für eine Erfüllung der Summe der Umsatzkennzahlen ausreichen, die (jeweils) einzelnen Mindestumsatzzahlen jedoch erreichen, wird der Antrag zunächst für das Los mit den höchsten Anforderungen ausgeschlossen. Bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz privilegierter Unterauftragnehmer werden die Umsatzkennzahlen der Bewerbergemeinschaftsmitglieder bzw. die der privilegierten Unterauf-tragnehmer und des Bewerbers addiert. Dabei ist der Binnenumsatz, also der Umsatz, der innerhalb der Bewerbergemeinschaft oder privilegierten Unterauftragnehmern erzielt wird, je-weils nur zu 50% in der Angabe des Gesamtumsatzes zu berücksichtigen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 5,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 9
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 9
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Preis
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog
Beschreibung: Die Leistungskriterien werden in der Ausschreibungsphase definiert.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 10/08/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 24/08/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 3
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Dataport AöR
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer Schleswig-Holstein
5.1.
Los: LOT-0002
Titel: Einzeldienstleistungen
Beschreibung: Skillorientierte Software-Entwicklungsleistungen in einem der kanoni-schen Teilgebiete des Software Engineerings (Programmierung, Soft-ware-Architektur, Anforderungsmanagement, Software-Test, UI-/UX-Design, DevOps, softwarenahes Projektmanagement, softwarenahes Consulting) oder im Bereich Data Science / Künstliche Intelligenz.
Interne Kennung: 86c1f25a-c8e0-47b8-990b-82297370830d
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Altenholz, Hamburg, Bremen
Postleitzahl: 24161
Land, Gliederung (NUTS): Rendsburg-Eckernförde (DEF0B)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die ANLAGE Umsatzkennzahlen ist mit dem Teilnahmeantrag vollständig ausgefüllt einzu-reichen sowie zusätzlich im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder des Einsatzes privilegier-ter Unterauftragnehmer die entsprechenden Angaben/Vordrucke/Anlagen für die anderen Un-ternehmen. Die Angaben werden daraufhin überprüft, ob der Umsatz in den letzten drei aktu-ellsten angegebenen Geschäftsjahr jeweils (also pro Jahr) mindestens bei einer Bewerbung für Los 2: 20 Mio. Euro beträgt. Sollte diese Angabe den geforderten Mindestwert nicht erreichen, kann eine positive Progno-se, dass der Bewerber über die erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für die Ausführung des Auftrags verfügt, nicht gestellt werden; der Teilnahmeantrag ist dann zwin-gend vom Verfahren auszuschließen. Bei einer Bewerbung für mehrere Lose ermittelt sich der erforderliche Mindestwert aus der Summe der geforderten Umsatzkennzahlen, sofern vom Gesamtumsatz (also nicht vom Um-satz in einem speziellen Tätigkeitsbereich, wie z.B. in Los 3 gefordert) gesprochen wird. Sollte dabei der Umsatz nicht für eine Erfüllung der Summe der Umsatzkennzahlen ausreichen, die (jeweils) einzelnen Mindestumsatzzahlen jedoch erreichen, wird der Antrag zunächst für das Los mit den höchsten Anforderungen ausgeschlossen. Bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz privilegierter Unterauftragnehmer werden die Umsatzkennzahlen der Bewerbergemeinschaftsmitglieder bzw. die der privilegierten Unterauf-tragnehmer und des Bewerbers addiert. Dabei ist der Binnenumsatz, also der Umsatz, der innerhalb der Bewerbergemeinschaft oder privilegierten Unterauftragnehmern erzielt wird, je-weils nur zu 50% in der Angabe des Gesamtumsatzes zu berücksichtigen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 15,00

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es wird die Zusage verlangt, dass eine Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindest-deckungssummen vorhanden ist oder spätestens innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Zu-schlag abgeschlossen sein und vorgelegt wird: 3 Mio Euro für Personen- und Sachschäden und 1 Mio Euro für Vermögensschäden je Scha-densfall bei doppelter Jahreshöchstleistung für alle Schadensfälle. Die Versicherung ist für die gesamte Vertragsdauer aufrecht zu erhalten. Bei einer Bewerbung für mehrere Lose ermittelt ist die höchste vorgesehenen Deckungssum-me maßgeblich, d.h. bei einer Bewerbung, die auch Los 3 beinhaltet, die für Los 3 angegebe-nen Deckungssummen. Anderenfalls die für Los 1 / Los 2 angegebenen Deckungssummen. Eine Addition findet nicht statt. Die ANLAGE Betriebshaftpflichtversicherung ist mit dem Teilnahmeantrag vollständig ausge-füllt einzureichen. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung nicht der in der Anlage geforderten und zugesagten Höhe entsprechen, kann eine positive Prognose, dass der Bewerber über die erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für die Ausführung des Auftrags verfügt, nicht gestellt werden; der Teilnahmeantrag ist dann zwingend, ggf. auch rückwirkend, vom Verfahren auszuschließen. Die Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung (s. ANLAGE Betriebshaftpflichtversicherung) ist im Falle von Bewerbergemeinschaften von dem führenden Unternehmen für die Bewerber-gemeinschaft einzureichen. Es ist sicherzustellen, dass für jedes Mitglied der Bewerberge-meinschaft der volle Versicherungsschutz besteht.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 15,00

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber reicht eine aussagekräftige Darstellung des Unternehmens mit Angabe von: Name, Anschrift, Rechtsform, Unternehmensstruktur, Organisatorischer Aufbau, Unterneh-mensgröße je Segment, Niederlassungen, Standorte in Deutschland, Gründungsdatum für dieses Segment und Historie, Tätigkeitsschwerpunkte der Beratungstätigkeit ein. Zudem ist eine Darstellung, wie stark das Subunternehmen Netzwerk ist, erforderlich, incl. der Angabe zur ca. Anzahl vermittelbarer Subunternehmen. Diese Darstellung ist auf max. 3 Seiten einzureichen. Die einzelnen Angaben werden inhaltlich nicht bewertet. Sofern die Unternehmensdarstellung jedoch unvollständig oder nicht vorhanden ist, erfüllt der Antrag nicht die Mindestanforderun-gen und ist von dem weiteren Vergabeverfahren auszuschließen. Dies ist nicht als Ausschluss der dem Auftraggeber gegebenen Möglichkeit der Nachforderung gem. § 56 Abs. 2 VgV zu verstehen. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Darstellung auf alle an der Bewerbergemein-schaft teilnehmenden Unternehmen zu beziehen. Eine Eignungsleihe ist vorliegend nicht mög-lich. Bei einer Bewerbung für mehrere Lose ist die Darstellung lediglich einmal einzureichen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 15,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es sind für Los 2 mindestens 3 im Wesentlichen vergleichbare Referenzprojekte, welche in den letzten drei Jahren (gerechnet bis zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist) erfolgreich abgeschlossen wurden oder die jetzt noch erbracht werden, anzugeben. Hierzu ist die ANLA-GE Referenzbeschreibung vollständig ausgefüllt (ggf. mehrfach für Benennung mehrerer Refe-renzprojekte) mit dem Angebot einzureichen. Im Wesentlichen Vergleichbar = Ein Referenzprojekt ist dann mit dem Auftragsgegenstand im Wesentlichen vergleichbar, wenn es sich um die Erbringung von Dienstleistungen im Umfeld des ausggeschriebenen Leistungs-gegenstandes in den folgenden Bereichen handelt: • wenn je Referenzprojekt über die Vermittlung einer skillorientierten Leistung mindes-tens 400 Personentage nachgewiesen werden, die bereits erfolgreich erbracht wor-den sind. • es sich um ausschließlich Referenzen im öffentlichen Sektor aus Deutschland han-delt, also Gebietskörperschaften (Bund, Länder, Gemeinden), Sozialversicherungen oder andere Körperschaften des öffentlichen Rechts. • wenn es sich bei der Referenz nicht um eine Arbeitnehmerüberlassung handelt. • wenn es sich bei den Referenzen nicht um eine Vermittlung von ganzen Teams handelt, also nicht mehr als 1 Leistungserbringer pro Einzelprojekt zur gleichen Zeit. Erfolgreich erbracht = bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Auftragsdurchführung planmäßig verlaufen und nicht vorzeitig beendet worden ist. Sollte eine Überprüfung der Referenz beim Referenz-Ansprechpartner ergeben, dass die Leistungen erhebliche Mängel aufwiesen und zu einem nicht unerheblichen Teil nicht vertragskonform erbracht worden ist, gilt die Referenz als nicht „erfolgreich abgeschlossen“ mit den Folgen wie unten unter „Überprüfung / Referenzansprech-partner“ beschrieben. Unter Bezugnahme auf den Beschluss des OLG Düsseldorf (Beschluss vom 12.09.2012 – Vergl. 108/11), in dem der Vergabesenat eine Leistungsbeschreibung, welche die Referenzenanzahl auf drei beschränkt hat, als vergaberechtswidrig angesehen hat, weist der Auftraggeber auf Folgendes hin: Der Auftraggeber gibt für die einzureichenden Referenzen keine Beschränkung vor. Allerdings geht der Auftraggeber davon aus, dass für die positive Feststellung der Leistungsfähigkeit hin-sichtlich der Mindestanforderung eine Betrachtung von 3 vergleichbaren Referenz grundsätz-lich ausreichend ist. Dies ist jedoch keine zwingende Vorgabe, so dass dem Bewerber im Falle eines Einreichens von mehr als 3 Referenzen keine Nachteile entstehen. Der Hinweis, mög-lichst 3 vergleichbare Referenzen einzureichen, ist dem Gedanken geschuldet, dass der Auf-traggeber davon ausgeht, dass es nicht erforderlich ist, eine höhere Anzahl von Referenzen einzureichen, um die Erfahrung hinsichtlich des Beschaffungsgegenstandes bewerten zu kön-nen. Zudem kann die Auswertung einer sehr hohen Anzahl von Referenzbeschreibungen eine unverhältnismäßig lange Bearbeitungszeit beanspruchen. Lässt die Bewertung der Referenzbeschreibung gemäß der ANLAGE Referenzbeschreibung die Prognose nicht zu, dass der Bewerber den Auftrag fachlich einwandfrei und fristgerecht ausführen wird, so wird die Leistungsfähigkeit verneint und der Teilnahmeantrag von der weite-ren Wertung ausgeschlossen. Dabei kann bei der Bewertung nur das berücksichtigt werden, was auch ausdrücklich im Vordruck ANLAGE Referenzbeschreibung beschrieben wurde. Der Auftraggeber wird ggf. stichprobenweise oder auch verdachtsabhängig Referenzen über-prüfen. Dazu hat der Bewerber auf Anforderung eine/n Ansprechpartner/in beim Referenzkun-den mit Kontaktdaten (Telefon und E-Mail) zu benennen (die Benennung eines Ansprechpart-ners auf Seiten des Bewerbers reicht nicht aus). Sofern ein/e Ansprechpartner/in nicht in an-gemessener Zeit benannt werden kann, wird die Referenz nicht bei der Bewertung berücksich-tigt. Ergeben sich bei dieser Prüfung Bedenken hinsichtlich der getätigten Angaben bzw. der Qualität der Ausführung, kann dies bei der Bewertung berücksichtigt werden. Unter Umstän-den kann der Teilnahmeantrag von der weiteren Wertung ausgeschlossen werden, wenn die Bedenken hinsichtlich der getätigten Angaben bzw. der Qualität der Ausführung die Aussage-kraft der Referenz grundlegend in Frage stellt bzw. evidente Qualitätsmängel oder falsche An-gaben vorliegen. Bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz privilegierter Unterauftragnehmer werden die eingereichten Referenzen insgesamt betrachtet.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 15,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Für das Kriterium „Erfahrung mit einem vergleichbaren Beschaffungsgegenstand“ / „Referenzen“ erhält der Bewerber einen Punktwert von 0 bis 5 gemäß dem Notensystem (siehe unten). Dieser geht zu 80% in die Gesamtbewertung der Eignung ein. Die Bewertung erfolgt in einer Gesamtbetrachtung der eingereichten Referenzen. Die Bewertung nach Punkten erfolgt nach folgenden Regeln: Los 2: 5 Punkte: Die Referenzliste enthält mindestens 3 im Wesentlichen vergleichbare Referen-zen mit. insgesamt einem Volumen von mehr als 4.800 Personentagen und min. 400 Personentagen je Referenz. 3 Punkte: Die Referenzliste enthält mindestens 3 im Wesentlichen vergleichbare Referen-zen mit. insgesamt einem Volumen von mehr als 2.400 Personentagen und min. 400 Personentagen je Referenz. 1 Punkt: Die Referenzliste enthält mindestens 3 im Wesentlichen vergleichbare Referen-zen mit. insgesamt einem Volumen von mehr als 1200 Personentagen und min. 400 Personentagen je Referenz. 0 Punkte: Die Referenzliste erfüllt nicht die Anforderungen von 1-5 Punkte. Der auf diese Weise sich ergebende Punktwert zwischen 1 und 5 ist der bewertungsrelevante Punktwert für das Kriterium „Referenzen“. Der auf diese Weise sich ergebende Punktwert zwischen 0 und 5 ist der bewertungsrelevante Punktwert für das Kriterium „Referenzen“.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 15,00

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Für das Kriterium „Maßnahmen zum Qualitätsmanagement während der Auftragsdurchführung“ erhält der Bewerber einen Punktwert von 0 bis 5 gemäß dem Notensystem (siehe unten). Dieser geht zu 20% in die Gesamtbewertung der Eignung ein. 5 Punkte erhält der Bewerber für eine Zertifizierung gemäß DIN EN ISO 9001:2015 oder eine gleichwertige andere Zertifizierung; 3 Punkte für ein dem Standard DIN EN ISO 9001:2015 entsprechendes System, das zumin-dest in seiner Grundstruktur gemäß DIN EN ISO 9001:2015 dargestellt sein muss; 1 Punkt für ein zwar nicht dem DIN EN ISO 9001:2015 entsprechendes, gleichwohl aber in Grundzügen ausreichendes System zum Qualitätsmanagement; 0 Punkte, wenn keine geeigneten Qualitätsmaßnahmen nachgewiesen werden. Bei Bietergemeinschaften und beim Einsatz privilegierter Unterauftragnehmer ist die Anlage / der Nachweis von den/dem Unternehmen einzureichen, welches den überwiegenden Teil des für das Qualitätsmanagement wesentlichen Leistungen überwiegend übernimmt. Werden in diesem Fall mehrere Nachweise eingereicht, werden die Nachweise zunächst je-weils einzeln bewertet und anschließend ein Durchschnittswert aus den Bewertungspunkten gebildet, welcher sodann in die Gesamtbewertung der Eignung eingeht.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 15,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 15
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 15
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Preis
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog
Beschreibung: Die Leistungskriterien werden in der Ausschreibungsphase definiert.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 10/08/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 24/08/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 5
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Dataport AöR
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer Schleswig-Holstein
5.1.
Los: LOT-0003
Titel: Spezialist
Beschreibung: Vermittlungen von Leistungen im Bereich „KI und Daten“
Interne Kennung: 3f8a11a4-2e00-4e9c-b099-973a0e5ae7c7
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 72000000 IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Altenholz, Hamburg, Bremen
Postleitzahl: 24161
Land, Gliederung (NUTS): Rendsburg-Eckernförde (DEF0B)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die ANLAGE Umsatz ist mit dem Teilnahmeantrag vollständig ausgefüllt einzureichen sowie zusätzlich im Falle einer Bietergemeinschaft oder des Einsatzes privilegierter Unterauftragnehmer die entsprechenden Angaben/Vordrucke/Anlagen für die anderen Unternehmen. Die Angaben werden daraufhin überprüft, ob der Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre im Tätigkeitsbereich des Auftrages jeweils (also pro Jahr) mindestens 5 Mio. Euro (netto) beträgt. Der Tätigkeitsbereich des Auftrages ist dabei der Bereich KI & Daten. Sollte diese Angabe den geforderten Mindestwert nicht erreichen, kann eine positive Prognose, dass der Bewerber über die erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für die Ausführung des Auftrags verfügt, nicht gestellt werden; der Teilnahmeantrag ist dann zwingend vom Verfahren auszuschließen. Bei einer Bewerbung für mehrere Lose ermittelt sich der erforderliche Mindestwert aus der Summe der geforderten Umsatzkennzahlen, sofern vom Gesamtumsatz (also nicht vom Umsatz in einem speziellen Tätigkeitsbereich, wie z.B. in Los 3 gefordert) gesprochen wird. Sollte dabei der Umsatz nicht für eine Erfüllung der Summe der Umsatzkennzahlen ausreichen, die (jeweils) einzelnen Mindestumsatzzahlen jedoch erreichen, wird der Antrag zunächst für das Los mit den höchsten Anforderungen ausgeschlossen. Bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz privilegierter Unterauftragnehmer werden die Umsatzkennzahlen der Bewerbergemeinschaftsmitglieder bzw. die der privilegierten Unterauftragnehmer und des Bewerbers addiert. Dabei ist der Binnenumsatz, also der Umsatz, der innerhalb der Bewerbergemeinschaft oder privilegierten Unterauftragnehmern erzielt wird, jeweils nur zu 50% in der Angabe des Gesamtumsatzes zu berücksichtigen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 5,00

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es wird die Zusage verlangt, dass eine Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen vorhanden ist oder spätestens innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach Zu-schlag abgeschlossen sein und vorgelegt wird: 5 Mio Euro für Personen- und Sachschäden und 2,5 Mio Euro für Vermögensschäden je Scha-densfall bei doppelter Jahreshöchstleistung für alle Schadensfälle. Die Versicherung ist für die gesamte Vertragsdauer aufrecht zu erhalten. Bei einer Bewerbung für mehrere Lose ermittelt ist die höchste vorgesehenen Deckungssumme maßgeblich, d.h. bei einer Bewerbung, die auch Los 3 beinhaltet, die für Los 3 angegebenen Deckungssummen. Anderenfalls die für Los 1 / Los 2 angegebenen Deckungssummen. Eine Addition findet nicht statt. Die ANLAGE Betriebshaftpflichtversicherung ist mit dem Teilnahmeantrag vollständig ausgefüllt einzureichen. Sollte die Betriebshaftpflichtversicherung nicht der in der Anlage geforderten und zugesagten Höhe entsprechen, kann eine positive Prognose, dass der Bewerber über die erforderlichen wirtschaftlichen und finanziellen Kapazitäten für die Ausführung des Auftrags verfügt, nicht gestellt werden; der Teilnahmeantrag ist dann zwingend, ggf. auch rückwirkend, vom Verfahren auszuschließen. Die Erklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung (s. ANLAGE Betriebshaftpflichtversicherung) ist im Falle von Bewerbergemeinschaften von dem führenden Unternehmen für die Bewerbergemeinschaft einzureichen. Es ist sicherzustellen, dass für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft der volle Versicherungsschutz besteht.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 5,00

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Der Bewerber reicht eine aussagekräftige Darstellung des Unternehmens mit Angabe von: Name, Anschrift, Rechtsform, Unternehmensstruktur, Organisatorischer Aufbau, Unternehmensgröße je Segment, Niederlassungen, Standorte in Deutschland, Gründungsdatum für dieses Segment und Historie, Tätigkeitsschwerpunkte der Beratungstätigkeit ein. Zudem ist eine Darstellung, wie stark das Subunternehmen Netzwerk ist, erforderlich, incl. der Angabe zur ca. Anzahl vermittelbarer Subunternehmen. Diese Darstellung ist auf max. 3 Seiten einzureichen. Die einzelnen Angaben werden inhaltlich nicht bewertet. Sofern die Unternehmensdarstellung jedoch unvollständig oder nicht vorhanden ist, erfüllt der Antrag nicht die Mindestanforderun-gen und ist von dem weiteren Vergabeverfahren auszuschließen. Dies ist nicht als Ausschluss der dem Auftraggeber gegebenen Möglichkeit der Nachforderung gem. § 56 Abs. 2 VgV zu verstehen. Bei Bewerbergemeinschaften ist die Darstellung auf alle an der Bewerbergemein-schaft teilnehmenden Unternehmen zu beziehen. Eine Eignungsleihe ist vorliegend nicht mög-lich. Bei einer Bewerbung für mehrere Lose ist die Darstellung lediglich einmal einzureichen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 5,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Die ANLAGE Referenzbeschreibung ist mit dem Teilnahmeantrag vollständig ausgefüllt (ggf. mehrfach) einzureichen und enthält mindestens drei im wesentlichen vergleichbare Referenz-projekte, die innerhalb der letzten drei Jahre (gerechnet bis zur Antragsfrist) erfolgreich abge-schlossen wurden oder die jetzt noch erbracht werden. Sind die Referenzprojekte noch nicht erfolgreich abgeschlossen, müssen diese gemessen vom Tag des Ablaufs der Antragsfrist dieser Vergabe seit mindestens 6 Monaten bestehen, um hier berücksichtigt werden zu kön-nen. Erfolgreich abgeschlossen = bedeutet in diesem Zusammenhang, dass die Vermittlungen planmäßig verlaufen sind und die vereinbarte Vertragslaufzeit geendet hat und nicht vorzeitig beendet worden ist. Sollte eine Überprüfung der Referenz beim Referenz-Ansprechpartner ergeben, dass die vermittelten Leistungen erhebliche Mängel aufwiesen und zu einem nicht unerheblichen Teil nicht vertrags-konform erbracht worden ist, gilt die Referenz als nicht „erfolgreich abgeschlossen“ mit den Folgen wie unten unter „Überprüfung / Referenzansprechpartner“ beschrieben. Dies gilt im gleichen Maße für noch laufende Projekte. Im Wesentlichen vergleichbar =  mit dem Auftragsgegenstand ist eine Referenz, wenn sie den sich aus der Beschreibung des Beschaffungsgegenstandes (Ziffer 3.1.) ergebenden Rahmenbedingungen (Art der Leistung, Vertragsdauer, Gesamtvolumen, vergleichbarer Auftraggeber) im Wesentlichen entspricht. Dabei ist es erforderlich, dass der Schwerpunkt der Referenzleistung auf dem Vergabegegenstand, nämlich der Vermittlung von Leistungen im Be-reich KI & Daten liegt. Eine Vermittlungsleistung in diesem Sinne liegt vor, wenn der Referenzauftragnehmer nach einer ausführlichen Marktanalyse für den Einzelfall eine Entscheidung für einen Unterauftragnehmer getroffen hat und die Leistung selbst gegenüber dem Referenzauftraggeber und Unterauftragnehmer kaufmännisch abgewickelt wurde. Dabei kann eine Referenz nur dann berücksichtigt werden, wenn das Vermittlungsvolumen mindestens 50.000 € netto beträgt.  bedeutet zugleich, dass die referenzierten Leistungen der ausgeschriebenen Leistung soweit ähneln müssen, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähig-keit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung eröffnen. Sollten die eingereichten Referenzen nicht den geforderten Mindestwert erreichen, kann eine positive Prognose, dass der Bewerber über die erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit für die Ausführung des Auftrags verfügt, nicht gestellt werden; der Teilnahmeantrag ist dann zwingend vom Verfahren auszuschließen. Bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz privilegierter Unterauftragnehmer werden die eingereichten Referenzen insgesamt betrachtet. Unter Bezugnahme auf den Beschluss des OLG Düsseldorf (Beschluss vom 12.09.2012 – Verg 108/11), in dem der Vergabesenat eine Leistungsbeschreibung, die die Referenzenanzahl auf drei beschränkt hat, als vergaberechtswidrig angesehen hat, weist die Vergabestelle auf Folgendes hin: Die Vergabestelle gibt für die einzureichenden Referenzen keine Beschränkung vor. Allerdings geht die Vergabestelle davon aus, dass für die positive Feststellung der Leistungsfähigkeit eine Betrachtung von 3-5 vergleichbaren Referenzen grundsätzlich aus-reichend ist. Dies ist jedoch keine zwingende Vorgabe, so dass dem Bewerber im Falle eines Einreichens von mehr als 3 Referenzen keine Nachteile entstehen. Der Hinweis, möglichst 3-5 vergleichbare Referenzen einzureichen, ist dem Gedanken geschuldet, dass die Vergabestelle davon ausgeht, dass es nicht erforderlich ist, eine höhere Anzahl von Referenzen einzureichen, um die Erfahrung hinsichtlich des Beschaffungsgegenstandes bewerten zu können. Zudem kann die Auswertung einer sehr hohen Anzahl von Referenzbeschreibungen eine unverhältnismäßig lange Bearbeitungszeit beanspruchen. Lässt die Bewertung der ANLAGE Referenzen die Prognose nicht zu, dass der Bewerber den Auftrag fachlich einwandfrei und fristgerecht ausführen wird, so wird die Leistungsfähigkeit verneint und der Teilnahmeantrag von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Dabei kann bei der Bewertung nur das berücksichtigt werden, was auch ausdrücklich im Vordruck ANLAGE Referenzen beschrieben wurde. Der Auftraggeber und die Vergabestelle werden ggf. stichprobenweise oder auch verdachts-abhängig Referenzen überprüfen. Dazu dient der zu benennende Referenzansprechpartner. Ergeben sich bei dieser Prüfung Bedenken hinsichtlich der getätigten Angaben bzw. der Quali-tät der Ausführung, kann dies bei der Bewertung berücksichtigt werden. Unter Umständen kann der Teilnahmeantrag von der weiteren Wertung ausgeschlossen werden, wenn die Be-denken hinsichtlich der getätigten Angaben bzw. der Qualität der Ausführung die Aussagekraft der Referenz grundlegend in Frage stellt bzw. evidente Qualitätsmängel oder falsche Angaben vorliegen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 5,00

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Für das Kriterium „Erfahrung mit einem vergleichbaren Beschaffungsgegenstand“ / „Referenzen“ erhält der Bewerber einen Punktwert von 0 bis 5 gemäß dem Notensystem (siehe unten). Dieser geht zu 70% in die Gesamtbewertung der Eignung ein. Es werden lediglich Referenzen zur Bewertung zugelassen, die die o. a. Mindestanforderungen an die Referenzprojekte zur Vergleichbarkeit erfüllen. Die Bewertung erfolgt in einer Gesamtbetrachtung der eingereichten Referenzen. Auch bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz privilegierter Unterauftragnehmer werden die ein-gereichten Referenzen insgesamt betrachtet. Die Vergabestelle gibt für die einzureichenden Referenzen keine Beschränkung vor. Allerdings geht die Vergabestelle davon aus, dass für die positive Feststellung der Leistungsfähigkeit eine Betrachtung von 5 vergleichbaren Referenzen grundsätzlich ausreichend ist. Dies ist je-doch keine zwingende Vorgabe, so dass dem Bewerber im Falle eines Einreichens von mehr als 5 Referenzen keine Nachteile entstehen. Der Hinweis, möglichst 5 vergleichbare Referenzen einzureichen, ist dem Gedanken geschuldet, dass die Vergabestelle davon ausgeht, dass es nicht erforderlich ist, eine höhere Anzahl von Referenzen einzureichen, um die Erfahrung hinsichtlich des Beschaffungsgegenstandes bewerten zu können. Zudem kann die Auswertung einer sehr hohen Anzahl von Referenzbeschreibungen eine unverhältnismäßig lange Bearbeitungszeit beanspruchen. Lässt die Bewertung der ANLAGE Referenzen die Prognose nicht zu, dass der Bewerber den Auftrag fachlich einwandfrei und fristgerecht ausführen wird, so wird die Leistungsfähigkeit verneint und der Teilnahmeantrag von der weiteren Wertung ausgeschlossen. Dabei kann bei der Bewertung nur das berücksichtigt werden, was auch ausdrücklich im Vordruck ANLAGE Referenzen beschrieben wurde. Der Auftraggeber wird ggf. stichprobenweise oder auch verdachtsabhängig Referenzen über-prüfen. Dazu hat der Bewerber auf Anforderung eine Ansprechperson beim Referenzkunden mit Kontaktdaten (Telefon und E-Mail) zu benennen (die Benennung einer Ansprechperson auf Seiten des Bewerbers reicht nicht aus). Sofern eine Ansprechperson nicht in angemessener Zeit benannt werden kann, wird die Referenz nicht bei der Bewertung berücksichtigt. Ergeben sich bei dieser Prüfung Bedenken hinsichtlich der getätigten Angaben bzw. der Qualität der Ausführung, kann dies bei der Bewertung berücksichtigt werden. Unter Umständen kann der Teilnahmeantrag von der weiteren Wertung ausgeschlossen werden, wenn die Bedenken hin-sichtlich der getätigten Angaben bzw. der Qualität der Ausführung die Aussagekraft der Referenz grundlegend in Frage stellen bzw. evidente Qualitätsmängel oder falsche Angaben vorliegen. Die Bewertung nach Punkten erfolgt nach folgenden Regeln: 5 Punkte: Die Referenzliste enthält mindestens 5 Referenzprojekte, die im Wesentlichen vergleichbar sind. Davon (von den mindestens 5) enthält sie mindestens 3 Referenzprojekte, bei denen der Referenzauftraggeber folgende Eigenschaften erfüllt: - öffentlich-rechtlicher Auftraggeber und davon (demnach von diesen drei Referenzprojekten, s.o.) war/ist von mindestens 2 Referenzprojekten der Inhalt überwiegend die Vermittlung von innovativen KI-Leistungen. Innovativ sind fortschrittliche Leistungen auf dem aktuellen Stand der Technik, die maximal seit acht Jahren am Markt verfügbar sind und für die es zum Zeit-punkt der Markteinführung keine vergleichbaren Marktleistungen gab. 4 Punkte: Die Referenzliste enthält mindestens 5 Referenzprojekte, die im Wesentlichen vergleichbar sind. Zudem enthält sie mindestens 3 Referenzprojekte, bei denen der Referenzauftraggeber folgende Eigenschaften erfüllt: - öffentlich-rechtlicher Auftraggeber und davon (demnach von diesen drei Referenzprojekten, s.o.) war/ist von mindestens 2 Referenzprojekten der Inhalt überwiegend die Vermittlung von KI-Leistungen. 3 Punkte: Die Referenzliste enthält mindestens 5 Referenzprojekte, die im Wesentlichen vergleichbar sind. Zudem enthält sie mindestens 3 Referenzprojekte, bei denen der Referenzauftraggeber folgende Eigenschaften erfüllt: - öffentlich-rechtlicher Auftraggeber 2 Punkte: Die Referenzliste enthält mindestens 5 Referenzprojekte, die im Wesentlichen vergleichbar sind. Zudem enthält sie mindestens 1 Referenzprojekt, bei denen der Referenzauftraggeber folgende Eigenschaften erfüllt: - öffentlich-rechtlicher Auftraggeber 1 Punkt: Die Referenzliste enthält mindestens 4 Referenzprojekte, die im Wesentlichen vergleichbar sind. Zudem enthält sie mindestens 1 Referenzprojekt, bei denen der Referenzauftraggeber folgende Eigenschaften erfüllt: - öffentlich-rechtlicher Auftraggeber 0 Punkte: Die Referenzliste enthält nicht mindestens 4 im Wesentlichen vergleichbare Referenzprojekte oder erreicht andere der oben angeführten jeweiligen Voraussetzungen nicht. Der auf diese Weise sich ergebende Punktwert zwischen 0 und 5 ist der bewertungsrelevante Punktwert für das Kriterium „Referenzen“.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 5,00

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Für das Kriterium „Maßnahmen zum Qualitätsmanagement während der Auftragsdurchführung“ erhält der Bewerber einen Punktwert von 0 bis 5 gemäß dem Notensystem(siehe unten). Dieser geht zu 10% in die Gesamtbewertung der Eignung ein. 5 Punkte erhält der Bewerber für eine Zertifizierung gemäß DIN EN ISO 9001:2015 oder eine gleichwertige andere Zertifizierung; 3 Punkte für ein dem Standard DIN EN ISO 9001:2015 entsprechendes System, das zumin-dest in seiner Grundstruktur gemäß DIN EN ISO 9001:2015 dargestellt sein muss; 1 Punkt für ein zwar nicht dem DIN EN ISO 9001:2015 entsprechendes, gleichwohl aber in Grundzügen ausreichendes System zum Qualitätsmanagement; 0 Punkte, wenn keine geeigneten Qualitätsmaßnahmen nachgewiesen werden. Bei Bietergemeinschaften und beim Einsatz privilegierter Unterauftragnehmer ist die Anlage / der Nachweis von den/dem Unternehmen einzureichen, welches den überwiegenden Teil des für das Qualitätsmanagement wesentlichen Leistungen überwiegend übernimmt. Werden in diesem Fall mehrere Nachweise eingereicht, werden die Nachweise zunächst je-weils einzeln bewertet und anschließend ein Durchschnittswert aus den Bewertungspunkten gebildet, welcher sodann in die Gesamtbewertung der Eignung eingeht.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 5,00

Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Über die Mindestanforderung hinaus wird das Kriterium wie folgt bewertet: Für das Kriterium „Umsatzentwicklung“ erhält der Bewerber einen Punktwert von 0, 3 oder 5 nach nachfolgenden Regeln: 5 Punkte: Der Umsatz des Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich ist jeweils in jedem der drei Geschäftsjahre ansteigend, gemessen an dem jeweiligen Vorjahreswert. 3 Punkte: Der Umsatz des Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich steigt zwar nicht jeweils in jedem Jahr, bleibt aber insgesamt stabil. Das bedeutet in diesem Verfahren, dass entweder die Zahlen des dritten Geschäftsjahres höher sind als die des ersten Geschäftsjahres oder nicht mehr als 3 % vom ersten Geschäftsjahr abweichen. 0 Punkte: Der Umsatz des Unternehmens im Tätigkeitsbereich ist jeweils nicht wie zu 5 Punkte oder 3 Punkte beschrieben. Bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz privilegierter Unterauftragnehmer ist die Anlage Umsatz für jedes Mitglied bzw. jedes Unternehmen getrennt einzureichen. Es werden die Umsatzkennzahlen der Bewerbergemeinschaftsmitglieder bzw. die der privilegierten Unterauftragnehmer und des Bewerbers addiert. Der auf diese Weise sich ergebende Punktwert (0, 3 oder 5) ist der bewertungsrelevante Punktwert für das Kriterium „Umsatzentwicklung“. Dieser geht zu 20% in die Gesamtbewertung der Eignung ein.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 5,00

Kriterium: Studien-, technische und Forschungseinrichtungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit im KI und Daten Umfeld muss der Bewerber über einen gewissen Vernetzungsgrad und die Fähigkeit zum weiteren Ausbau verfügen. Die ANLAGE Vernetzung ist mit dem Teilnahmeantrag vollständig ausgefüllt (ggf. mehrfach) einzureichen: Ein Bewerber muss - über langjährige (mindestens drei Jahre gerechnet bis zum Zeitpunkt der Antragsfrist) Mitgliedschaften/Partnerschaften im Bereich Forschung, Vereine, Netzwerken, Branchenverbände im KI und Daten Kontext verfügen. Die Partnerschaften sind schriftlich zu benennen inkl. Ansprechpartner und Kontaktdetails. Es existieren mindestens zwei aktive Mitgliedschaften/Partnerschaften bei KI und Daten Ver-bänden oder ähnliche Organisationen. Bei Bewerbergemeinschaften und beim Einsatz privilegierter Unterauftragnehmer werden die Partnerschaften/Mitgliedschaften insgesamt betrachtet. Sofern ein solcher Nachweis nicht erbracht werden kann, kann eine positive Prognose, dass der Bewerber über die erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit für die Ausführung des Auftrags verfügt, nicht gestellt werden; der Teilnahmeantrag ist dann zwingend vom Verfahren auszuschließen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Rangfolge: 5,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Preis
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungsbewertung gemäß Kriterienkatalog
Beschreibung: Die Leistungskriterien werden in der Ausschreibungsphase definiert.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 10/08/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 24/08/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Gemäß § 56 Abs. 2 VgV, § 51 Abs. 2 SektVO, § 16a Abs. 1 VOB/A-EU. Mögliche Hinweise des Auftraggebers in den Vergabeunterlagen sind zu beachten.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Dataport AöR
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer Schleswig-Holstein

8. Organisationen

8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Dataport AöR
Registrierungsnummer: dba341b0-c408-43df-936c-e8a53c650e2e
Postanschrift: Altenholzer Straße 10-14
Stadt: Altenholz
Postleitzahl: 24161
Land, Gliederung (NUTS): Rendsburg-Eckernförde (DEF0B)
Land: Deutschland
Telefon: +49 43132950
Internetadresse: https://www.dataport.de
Profil des Erwerbers: https://vergabeverfahren.dataport.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer Schleswig-Holstein
Registrierungsnummer: 6a40e611-eaa5-4a21-b775-c4ff3cfa8425
Abteilung: beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Postanschrift: Düsternbrooker Weg 94
Stadt: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land, Gliederung (NUTS): Kiel, Kreisfreie Stadt (DEF02)
Land: Deutschland
Kontaktperson: beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
Telefon: +49 4319884542
Fax: +49 4319884702
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 0689c3a8-3df0-4ffe-906c-eb8c38cd4754 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 22/07/2026 16:51:28 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 514376-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 141/2026
Datum der Veröffentlichung: 24/07/2026