1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Landkreis Nordsachsen
Rechtsform des Erwerbers: Lokale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
2.1.
Verfahren
Titel: Konzeptionierung, Planung, Aufbau und Inbetriebnahme eines gasbefeuerten Versuchsofens zur Glasschmelze
Beschreibung: Konzeptionierung, Planung, Aufbau und Inbetriebnahme eines gasbefeuerten Versuchsofens zur Glasschmelze für wissenschaftlich-technische Forschungsarbeiten im GlasLAB Torgau
Kennung des Verfahrens: 380d90cf-3b3e-4bf2-8994-302b892267e8
Interne Kennung: 2026_EBBS_001
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45223100 Zusammenbau von Metallkonstruktionen
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Repitzer Weg 12
Stadt: Torgau
Postleitzahl: 04860
Land, Gliederung (NUTS): Nordsachsen (DED53)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Das Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb ist eine Vergabeart, bei dem sich der öffentliche Auftraggeber in einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb zunächst öffentlich an den Markt wendet, um dann in einem weiteren Schritt mit geeigneten Unternehmen über deren Angebote zu verhandeln. Es handelt sich um ein zweistufiges Vergabeverfahren. Jeder interessierte Bewerber kann einen Teilnahmeantrag abgeben. Die fristgerecht eingegangenen Teilnahmeanträge werden vom Auftraggeber formell und inhaltlich geprüft, bewertet und abschließend ein Ranking erstellt. Der Auftraggeber wird in dieser Phase des Vergabeverfahrens jenes lediglich mit den aus seiner Sicht drei am geeignetsten erscheinenden Bewerbern fortführen. Bevor der Auftraggeber die drei bestplatziertesten Bewerber auffordern wird, ein Angebot für die ausgeschriebene Planungs- und Ausführungsleistung abzugeben, findet mit jedem der drei am geeignetsten Bewerbern ein initiales Abstimmungsgespräch statt. In diesem möchte der Auftraggeber die Chance ergreifen, jeden Bewerber kennenzulernen. Darüber hinaus wird er die Rahmenbedingungen abstecken und den Bewerbern seine Vorstellungen zum Versuchsofen darlegen. Im Anschluss an das initiale Abstimmungsgespräch erhalten die drei Bewerber die Möglichkeit, Angebote zu erstellen und diese bis zum Ende der Abgabefrist einzureichen. Das initiale Abstimmungsgespräch unterliegt keiner Bewertung. Die Form dieses Gespräches (als Vor-Ort-Termin oder digital/virtuell durchgeführt) bleibt dem Auftraggeber vorbehalten. Vorgesehenes Zeitfenster ist der Zeitraum 13.04. bis 17.04.2026 (16. KW in 2026). Es ergeht eine gesonderte, aber sehr kurzfristige Einladung. Terminliche Änderungen bleiben dem Auftraggeber vorbehalten. Nehmen die zur Angebotsabgabe aufgeforderten drei Bewerber die Möglichkeit zur Angebotseinreichung wahr, werden die eingegangenen Angebote formell und inhaltlich geprüft, um danach mit den Bietern in Verhandlungen über ihre Angebote einzutreten, um inhaltliches Verbesserungspotential nutzen zu können. Führt der Auftraggeber Verhandlungen zu den Angeboten durch, wird mit allen verbliebenen Bietern über ihre Angebote separat verhandelt. Der Landkreis kann dabei mehr als eine Verhandlungsrunde vorsehen. Nach Abschluss jeder Verhandlungsrunde gewährt der Auftraggeber den verbliebenen Bietern ausreichend Zeit, ihre Angebote zu ändern und um ggf. ein überarbeitetes Angebot auf Grundlage der Ergebnisse der Verhandlungsrunde(n) abzugeben. Beabsichtigt der Auftraggeber, die Verhandlungen abzuschließen, so unterrichtet er die verbliebenen Bieter. Er legt eine einheitliche Frist für die Einreichung neuer oder überarbeiteter Angebote fest und vergewissert sich, dass die endgültigen Angebote den Mindestanforderungen entsprechen und erteilt den Zuschlag. Die wirtschaftliche Bewertung der (endgültigen) Angebote erfolgt anhand der in den zu den Vergabeunterlagen bekannt gegebenen Zuschlags- und Wertungskriterien. Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich vor, bereits nach Prüfung der Erstangebote dem Bestbieter den Zuschlag zu erteilen, ohne in Verhandlungen einzutreten. Weiterhin vorbehalten bleibt die Reduktion der Zahl der Bieter während der Angebots- bzw. Verhandlungsphase sowie, dass nach jeder Verhandlungsrunde der Zuschlag erteilt werden kann.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vob-a-eu -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Korruption:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Zahlungsunfähigkeit:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Öffentliche Aufträge werden an fachkundige und leistungsfähige (geeignete) Unternehmen vergeben, die nicht nach § 6e VOB/A - EU ausgeschlossen werden. Ein Unternehmen ist geeignet, wenn es die erforderliche Fachkunde und Leistungsfähigkeit besitzt, es über ausreichende technische und wirtschaftliche Mittel verfügt und keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A vorliegen. Im Einzelnen hat ein Unternehmen die durch den öffentlichen Auftraggeber zur ordnungsgemäßen Ausführung des öffentlichen Auftrags festgelegten Kriterien (Eignungskriterien) zu erfüllen. Eignungskriterien beziehen sich ausschließlich auf die konkurrierenden Unternehmen. Sie dienen der Ermittlung jener Unternehmen, die zur Erbringung des Auftrags über die notwendige Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, die notwendige wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit sowie die notwendige technische und berufliche Leistungsfähigkeit verfügen. Der Nachweis, ob ein Unternehmen geeignet ist sowie über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e EU VOB, kann einerseits durch die Vorlage von Einzelnachweisen erbracht werden. Eigenerklärungen sind durch einschlägige Bescheinigungen und Nachweise der zuständigen Stellen zu belegen. Andererseits kann der Nachweis, ob ein Unternehmen geeignet ist sowie ob keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB vorliegen, auch durch eine vom Auftraggeber direkt abrufbare Eintragung in die allgemein zugängliche Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) erfolgen. Hinsichtlich der Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Sozialversicherungsbeiträge kann der Auftraggeber grundsätzlich eine zusätzliche Bescheinigung verlangen. Der Nachweis der Eignung durch eine Eintragung in ein Präqualifikationsverzeichnis enthebt das bzw. die an diesem Vergabeverfahren teilnehmende/n Unternehmen jedoch nicht von der Pflicht, die inhaltlichen Anforderungen an die beizubringenden Eignungsnachweise grundsätzlich anhand der Eignungskriterien zu belegen. Die Eintragung in ein gleichwertiges Verzeichnis anderer Mitgliedstaaten ist als Nachweis ebenso zugelassen. Ein Unternehmen ist für die Vergabe dieses Auftrages geeignet, wenn es die unten aufgeführten und im Einzelnen zur ordnungsgemäßen Ausführung des Auftrages festgelegten Kriterien (Eignungskriterien) erfüllt und dies nachweislich vorgebracht hat. Wenn für die geforderten Nachweise keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen sie zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang des Teilnahmeantrages nicht älter als 12 Monate sein. Eigenerklärungen sind mit dem Namen, der die Erklärung abgebenden Person, vorzulegen. Dem Antrag sind nur geforderte Angaben, Erklärungen und Nachweise beizufügen. Der Inhalt allgemeingültiger Firmenunterlagen o. ä. wird nicht berücksichtigt. Alle an einer Ausschreibung teilnehmenden Unternehmen haben zum Nachweis ihrer Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung, der wirtschaftlichen und finanziellen sowie der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit mit dem Teilnahmeantrag zwingend die ausgefüllte "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen. Die Eignungsanforderungen einschließlich der Ausschlussgründe sowie die mit dem Angebot vorzulegenden Unterlagen sind ohne Registrierung einsehbar unter: https://www.landkreis-nordsachsen.de/files/user_upload/Landkreis/Aktuelles/Leistungsausschreibungen/2026_EBBS_001_-_06_Beleg_der_Eignung_und_des_Nichtvorliegens_von_Ausschlussgruenden_-_Version_1.pdf https://www.landkreis-nordsachsen.de/files/user_upload/Landkreis/Aktuelles/Leistungsausschreibungen/2026_EBBS_001_-_20_Verzeichnis_vorzulegender_Unterlagen_-_Teilnahmewettbewerb_-_Version_1.pdf https://www.landkreis-nordsachsen.de/files/user_upload/Landkreis/Aktuelles/Leistungsausschreibungen/2026_EBBS_001_-_14_Eignungskriterien_-_Bewertungsmatrix_Bewerberauswahl_-_Version_1.pdf https://www.landkreis-nordsachsen.de/files/user_upload/Landkreis/Aktuelles/Leistungsausschreibungen/2026_EBBS_001_-_05_Beispiel_Bewertungsmatrix_Bewerberauswahl_-_Version_1.pdf
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Konzeptionierung, Planung, Aufbau und Inbetriebnahme eines gasbefeuerten Versuchsofens zur Glasschmelze
Beschreibung: Der Landkreis Nordsachsen beabsichtigt, im Zuge der Errichtung, Strukturierung und des Betriebes eines wissenschaftlich-technischen Forschungs- und Ausbildungszentrums der Glasindustrie eine Abteilung zur Glaserforschung (GlasLAB) zu entwickeln und zu betreiben. Gemeinsam mit der Technischen Universität Bergakademie Freiberg (TUBAF) sollen künftige Facharbeiter und Glasspezialisten geschult und ausgebildet, vor allem aber wissenschaftlich-technische Untersuchungen vielfältiger Art und Zielrichtung vorgenommen werden. Kernstück des GlasLAB soll der Aufbau und Betrieb eines multivalent nutzbaren Schmelzaggregates sein, das auf der Basis bzw. des Konzepts eines Hafenofens errichtet wird. Mit diesem Aggregat sollen die globalen Herausforderungen mittels wissenschaftlich-technischer und technologischer Untersuchungen adressiert sowie ein starker Beitrag zur Lösung der Umwelt- und Energiekrise im Zusammenhang mit der Transformation der Industrie geleistet werden. Die Fertigstellung des Glaskompetenzzentrums GlasLAB Torgau ist für das 4. Quartal 2027 anvisiert. Leistungsbeginn (entspricht dem Beginn der Konzeptionierungsphase): unmittelbar im Anschluss an die Zuschlagserteilung. Leistungsende: spätestens Mitte des 4. Quartals 2027. Der Baustart der Ofenanlage und der erforderlichen Nebenanlagen steht in Abhängigkeit des Baufortschritts der Gebäudehülle. Dies erfordert von Seiten des zukünftigen Auftragnehmers eine gewisse zeitliche Flexibilität.
Interne Kennung: LOT-0000
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45223100 Zusammenbau von Metallkonstruktionen
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Repitzer Weg 12
Stadt: Torgau
Postleitzahl: 04860
Land, Gliederung (NUTS): Nordsachsen (DED53)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Laufzeit: 12 Monate
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung, Auftragsunterlagen
Kriterium: Studien-, technische und Forschungseinrichtungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Anzahl der gesammelten Erfahrung in der Zusammenarbeit/Kooperation mit Forschungseinrich-tungen/-instituten, Hochschulen und Universitäten sowie mit auftragsbezogener und/oder industrieller Forschung - "Referenz-Übersicht III".
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Anzahl aller abgeschlossenen sowie begonnenen Turnkey-Ofenanlagen-Projekte des Bewerbers der 20 letzten Jahre (bis zum 01.01.2026 bzw. vor dem 01.01.2026 abgeschlossen bzw. begonnen) - "Referenz-Übersicht I". Anzahl aller abgeschlossenen sowie begonnenen Turnkey-Ofenanlagen-Projekte des Bewerbers der 20 letzten Jahre, die ausschließlich Forschungs- und Versuchszwecken dien(t)en (bis zum 01.01.2026 bzw. vor dem 01.01.2026 abgeschlossen bzw. begonnen) - "Referenz-Übersicht II".
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Bewerber haben dem Landkreis Nordsachsen mit der Einreichung eines Teilnahmeantrages mitzuteilen, ob sie beabsichtigen, Unteraufträge vergeben zu wollen, und falls ja, für welche Teile des Auftrages Unteraufträge vorgesehen sind. Für die Bereitstellung dieser Informationen nutzen Bewerber die mit den Vergabeunterlagen ausgegebenen Dokumente "Verpflichtungserklärung Nachunternehmer bzw. Unterauftragnehmer" und "Verzeichnis der Leistungen von Nachunternehmern bzw. Unterauftragnehmern".
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung gemäß "Eigenerklärung zur Eignung" sind in der "Eigenerklärung zur Eignung" vorzunehmen. Die Deckungssummen der Haftpflichtversicherung sind mittels eines Schreibens des Versicherers nachzuweisen. Diese sollten mindestens betragen 3.000.000,00 Euro für Personenschäden je Schadensfall, 1.000.000,00 Euro für Sach-, Vermögens- und sonstige Schäden je Schadensfall. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres kann seitens des Versicherungsgebers auf das Doppelte der vorgenannten Deckungssummen begrenzt werden. Besteht zum Zeitpunkt der Einreichung des Teilnahmeantrags noch kein Versicherungsschutz der den o.g. Mindestanforderungen genügt, hat sich der Bewerber in der "Eigenerklärung zur Eignung" zu erklären, für einen solchen Schutz im Zuschlagsfall nach Zuschlagserteilung zu sorgen.
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vorlage eines aktuellen Auszugs (nicht älter als 12 Monate) als Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder der Handwerksrolle des Firmensitzes oder Wohnsitzes (zu den Berufs- und Handelsregistern zählen auch Vereinsregister, Stiftungsregister sowie sonstige öffentliche Register, in denen das bietende Unternehmen zum Zwecke der ordnungsgemäßen Berufsausübung/Betätigung kraft gesetzlicher Vorschriften einzutragen ist) - soweit mit Rücksicht auf die Rechtsform des bietenden Unternehmens vorhanden. Sofern keine handelsrechtliche Eintragungspflicht besteht, ist ein Auszug der Gewerbeanmeldung bzw. -ummeldung vorzulegen. Insofern auch die Gewerbeanmeldung entbehrlich ist, ist dies zu erklären. In diesem Zusammenhang wird auf die in der "Eigenerklärung zur Eignung" vorzunehmenden Angaben hingewiesen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vorlage eines aktuellen Auszugs (nicht älter als 12 Monate) als Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder der Handwerksrolle des Firmensitzes oder Wohnsitzes (zu den Berufs- und Handelsregistern zählen auch Vereinsregister, Stiftungsregister sowie sonstige öffentliche Register, in denen das bietende Unternehmen zum Zwecke der ordnungsgemäßen Berufsausübung/Betätigung kraft gesetzlicher Vorschriften einzutragen ist) - soweit mit Rücksicht auf die Rechtsform des bietenden Unternehmens vorhanden. Sofern keine handelsrechtliche Eintragungspflicht besteht, ist ein Auszug der Gewerbeanmeldung bzw. -ummeldung vorzulegen. Insofern auch die Gewerbeanmeldung entbehrlich ist, ist dies zu erklären. In diesem Zusammenhang wird auf die in der "Eigenerklärung zur Eignung" vorzunehmenden Angaben hingewiesen.
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Preis-Leistungs-Verhältnis
Beschreibung: Preis-Leistungs-Verhältnis (siehe zwingend Vergabeunterlagen)
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50,00
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Preis-Leistungs-Verhältnis (siehe zwingend Vergabeunterlagen)
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50,00
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Zulässig
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 25/03/2026 08:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, Bieter, die für den Zuschlag in Betracht kommen, aufzufordern, fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen, insbesondere Erklärungen, Produkt- und sonstige Angaben oder Nachweise, nachzureichen oder zu vervollständigen. Dabei werden nur Unterlagen nachgefordert, die bereits mit dem Angebot vorzulegen waren. Ausgenommen sind leistungsbezogene Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen. Diese wird der Auftraggeber im Falle ihres Fehlens wegen der Bedeutung für die Wertung des Angebots nicht nachfordern. Fehlende Preisangaben dürfen nicht nachgefordert werden. Angebote, bei denen Preisangaben fehlen, sind auszuschließen. Dies gilt nicht für Angebote, bei denen lediglich in unwesentlichen Positionen die Angabe des Preises fehlt und sowohl durch die Außerachtlassung dieser Positionen der Wettbewerb und die Wertungsreihenfolge nicht beeinträchtigt werden als auch bei Wertung dieser Positionen mit dem jeweils höchsten Wettbewerbspreis. Hierbei wird nur auf den Preis ohne Berücksichtigung etwaiger Nebenangebote abgestellt. Die Nachforderung geschieht nach pflichtgemäßem Ermessen. Die Unterlagen sind vom Bieter nach Aufforderung durch den Auftraggeber innerhalb einer von diesem festgelegten, nach dem Kalender bestimmten Frist vorzulegen. Werden die nachgeforderten Unterlagen nicht innerhalb dieser Frist nachgereicht, wird das betroffene Angebot ausgeschlossen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Die Aufgabe ist die gemeinsame Konzeptionierung, die Planung, der Aufbau und die Inbetriebnahme eines gasbefeuerten Versuchsofens zum Schmelzen von Standardgläsern (Fensterglas, Behälterglas etc.) und Sondergläsern (Phosphat, Borosilikat, Alumosilikat, mineralische Gläser) bei max. 1.600°C im Technikumsmaßstab als Hafenofen mit der grundsätzlichen Möglichkeit der unkomplizierten und schnellen Umrüstmöglichkeit zum kontinuierlichen Schmelzen der Gläser in der Form eines "Wannenofens". Speziell für die Betriebsart "Wannenofen" muss der Ofen einen Wechsel des Brennstoffbeheizungssystems ermöglichen. Unter Berücksichtigung dieser globalen Ziele sind - in enger Abstimmung mit der TUBAF - der Ofen und alle Bauteile zu entwickeln und eine funktionsfähige, betriebsbereite Schmelzanlage zu übergeben.
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: nein
Zahlungen werden elektronisch geleistet: nein
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen, DS Leipzig
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrages sind die Voraussetzungen insbesondere des § 160 GWB zu beachten. Insofern wird insbesondere darauf hingewiesen, dass ein Antrag nach § 160 Abs. 3 GWB bei der Vergabekammer unzulässig ist, sofern der geltend gemachte Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und bei der Vergabestelle nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt wurde, ebenso wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Landkreis Nordsachsen
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Landkreis Nordsachsen
8.1.
ORG-7001
Offizielle Bezeichnung: Landkreis Nordsachsen
Registrierungsnummer: DE261948254
Postanschrift: Schloßstraße 27
Stadt: Torgau
Postleitzahl: 04860
Land, Gliederung (NUTS): Nordsachsen (DED53)
Land: Deutschland
Telefon: +49 3421 758 1620
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-7004
Offizielle Bezeichnung: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen, DS Leipzig
Registrierungsnummer: DE287064009
Postanschrift: Braustraße 2
Stadt: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land, Gliederung (NUTS): Leipzig, Kreisfreie Stadt (DED51)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-7005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: e59d9b21-4af8-4d96-be4d-232b83e3cb26 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 18/02/2026 14:34:51 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 120185-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 35/2026
Datum der Veröffentlichung: 19/02/2026