Freianlagenplanung Sportplatzanlage "Stadion Hohenwestedt" - Gemeine Hohenwestedt Referenznummer der Bekanntmachung: 019-B006-2023/01
Auftragsbekanntmachung
Dienstleistungen
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Kiel
NUTS-Code: DEF0B Rendsburg-Eckernförde
Postleitzahl: 24103
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://gos-gsom.de/
Abschnitt II: Gegenstand
Freianlagenplanung Sportplatzanlage "Stadion Hohenwestedt" - Gemeine Hohenwestedt
Die zu erbringenden Planungsleistungen entsprechen dem Leistungsbild Freianlagen gem. § 39 HOAI, Anlage 11.1 für die Leistungsphasen 4 bis 9 nach HOAI. Zu erbringen sind die Grundleistungen sowie weitere besondere/zusätzliche Leistungen.
Die zu erbringenden Planungsleistungen entsprechen dem Leistungsbild Freianlagen gem. § 39 HOAI, Anlage 11.1 für die Leistungsphasen 4 bis 9 nach HOAI. Zu erbringen sind die Grundleistungen sowie weitere besondere/zusätzliche Leistungen.
Gegenstand der Planungsleistungen ist die Umgestaltung des Stadions Rektor-Wurr-Straße in Hohenwestedt im Rahmen der Durchführung der Städtebaulichen Gesamtmaßnahme "Zukunftsgestaltung Daseinsvorsorge".
Das Ziel ist die Qualifizierung der Sportanlage für einen Ganzjahresbetrieb. Hierfür sollen am Stadion die Tribüne, das Sportfeld sowie die Laufbahnen erneuert und zusätzlich Sportangebote, z.B. in Form von Kletterwand und zusätzlichen Kleinfeldern, geschaffen werden.
Die Leistungsphasen 1 - 3 sind bereits vollständig erbracht und werden den Ausschreibungsunterlagen beigefügt. Es sind die bereits vorhandenen Planungsleistungen vollständig zu übernehmen. Wiederholungen von (Teil-)Leistungen sind nicht vorgesehen.
Weitere Details sind den Ausschreibungsunterlagen zu entnehmen.
Die nachfolgenden Auswahlkriterien dienen der Begrenzung des Teilnehmerkreises auf diejenigen Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden. Die Auswahlkriterien finden nur dann Anwendung, wenn mehr als fünf Bewerber die vorgenannten Mindestanforderungen an ihre Eignung erfüllen. Zur Angebotsabgabe aufgefordert werden diejenigen max. fünf Bewerber, die gemäß der nachfolgenden Auswahlkriterien die höchste Punktzahl erzielen. Bei Punktgleichheit entscheidet das Los
Auswahlkriterien:
- Umsatz mit vergleichbaren Leistungen
- Gesamtzahl der Mitarbeiter
- Anzahl Landschaftsarchitekten
- Anzahl der Unternehmensreferenzen
Die zur erbringende Planungsleistungen entsprechen dem Leistungsbild Freianlagen gem. § 39 HOAI, Anlage 11 für die Leistungsphasen 4 - 9 nach HOAI. Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Beauftragt wird zunächst die Stufe 1 (Leistungsphase 4). Die Leistungsphasen der Stufe 2 (Leistungsphasen 5-7) werden nach vorliegen der erforderlichen politischen Beschlüssen, der notwendigen behördlichen Genehmigung und der förderrechtlichen Zustimmungen durch den Auftraggeber abgerufen. Die Leistungsphasen der Stufe 3 (Leistungsphasen 8 und 9) werden nach Sicherstellung der Finanzierung der Baudurchführung durch den Auftraggeber abgerufen. Ein Rechtsanspruch des Auftragnehmer auf die Beauftragung der Leistungsstufen 2 und 3 besteht nicht.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
- Nachweis der Mitgliedschaft als Landschaftsarchitekt in der Architektenkammer oder gleichwertig [ausländischen Bewerbern sind teilnahmeberechtigt, wenn die gem. Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt zu führen]
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 23 AEntG und § 21 MiLoG
- Eigenerklärung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung
- Eigenerklärung zu Russlandsanktionen gem. Artikel 5k EU-Verordnung
- Nachweis eines Berufshaftpflichtversicherungsschutz in einer Deckungshöhe von mindestens 3.000.000 Euro je Personenschaden und mindestens 2.000.000 Euro je sonstigem Schaden, jeweils 2-fach maximiert im Versicherungsjahr.
Alternativ: Schreiben der Versicherung, dass im Falle der Zuschlagserteilung dem Bewerber der geforderte Versicherungsschutz seitens des Versicherers gewährleistet wird.
- Angaben zum Unternehmensumsatz mit vergleichbaren Leistungen der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre
- Gesamtzahl der im Unternehmen tätigen Mitarbeiter
- Gesamtzahl der im Unternehmen tätigen der Landschaftsarchitekten
- Anzahl der Unternehmensreferenzen vergleichbarer Leistungen
Mindestanforderung an die Unternehmensreferenzen:
- Leistungsbild Freianlagenplanung gem. §§ 39, 40 Abs. 5 HOAI
- Mindestens Leistungsphasen 1 - 9
- Honorarzone IV oder höher
- Anrechenbare Kosten von 1.000.000 Euro oder höher
- Beauftragung durch einen öffentlichen Auftraggeber
Landschaftsarchitekt
Abschnitt IV: Verfahren
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Bekanntmachungs-ID: CXP4DYB69KS
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Kiel
Postleitzahl: 24105
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse: https://www.schleswig-holstein.de/DE/landesregierung/themen/wirtschaft/vergabekammer/vergabekammer_node.html
Nach § 160 Abs. 1, 2 GWB ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht, befugt, vor der Vergabekammer einen Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren zu stellen.
Der Antrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsverfahrens erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Nach Zuschlagserteilung ist ein Nachprüfungsverfahren grundsätzlich nicht mehr zulässig. Allerdings kann ein unterlegener Bieter dann noch nach § 135 Abs. 1, 2 GWB Anträge auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages stellen, wenn der öffentliche Auftraggeber gegen die Pflicht zur Bieterinformation und zur Einhaltung der Wartefrist nach § 134 GWB oder gegen die Pflicht zur Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der europäischen Union verstößt.
Ein Bieter, den der öffentliche Auftraggeber ohne Vorabinformation direkt oder im EU-Amtsblatt über einen Vertragsschluss informiert, muss einen solchen Nachprüfungsantrag innerhalb von 30 Kalendertagen und bei unterbliebener Information innerhalb von sechs Monaten nach Vertragsschluss einlegen. Danach wird er unzulässig.