1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Freistaat Thüringen, vertreten durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TMWLLR)
Rechtsform des Erwerbers: Regionale Gebietskörperschaft
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Wirtschaftliche Angelegenheiten
2.1.
Verfahren
Titel: Rahmenvereinbarung mit einer Agentur für Standortmarketing und Öffentlichkeitsarbeit des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TMWLLR)
Beschreibung: Gegenstand der Ausschreibung ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit nur einer Agentur für Standortmarketing und Öffentlichkeitsarbeit des TMWLLR. Die Agentur unterstützt den Auftraggeber auf Abruf in der Kommunikation rund um die Themenfelder Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft / Kulinarik sowie Leben im ländlichen Raum. Primäre Zielgruppen des Standortmarketings sind bundesweit Unternehmen, Touristen, Investoren, Fachkräfte und Familien; sekundäre Zielgruppe ist die Thüringer Bevölkerung. Die Kommunikation stellt die weichen Standortfaktoren unter dem Leitmotiv „Thüringen – das Grüne Herz Deutschlands“ heraus. Nicht Gegenstand des Auftrags sind das Landesmarketing einschließlich Corporate Design der Thüringer Staatskanzlei, die Pressearbeit des TMWLLR, die Website www.tmwllr.de.
Kennung des Verfahrens: 49953821-ba55-4b7d-9659-be2619d94d35
Interne Kennung: 1050-HL-0183/39
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79340000 Werbe- und Marketingdienstleistungen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79416000 Öffentlichkeitsarbeit, 79342000 Marketing, 79341400 Werbekampagnen, 79950000 Veranstaltung von Ausstellungen, Messen und Kongressen
2.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Erfurt
Postleitzahl: 99096
Land, Gliederung (NUTS): Erfurt, Kreisfreie Stadt (DEG01)
Land: Deutschland
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 6 800 000,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 8 000 000,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Zusätzliche Informationen: 1.) EIGNUNGSNACHWEISE: Der Nachweis der unter "Eignungskriterien" genannten Eigenerklärungen/Nachweise kann wie folgt erfolgen: Präqualifizierte Unternehmen können, sofern die geforderten Angaben mit den Eintragungen in der Präqualifizierungsdatenbank übereinstimmen, den Nachweis der Eignung durch Angabe der PQ-Verzeichnisnummer führen. Fehlende Angaben müssen ergänzt werden. Nicht Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis anhand des Formblattes „Eigenerklärungen zur Eignung“, welches den Vergabeunterlagen beiliegt. 2.) BIETERANFRAGEN: Bieteranfragen sollen möglichst bis spätestens zum 30.11.2026 über die Vergabeplattform gestellt werden. Nicht rechtzeitig gestellte Bieteranfragen können unbeantwortet bleiben.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption:
Betrug:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: § 21 des Gesetzes zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung (SchwarzArbG), § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG), § 19 des Mindestlohngesetzes (MiLoG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG) sowie § 22 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG)
5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Rahmenvereinbarung mit einer Agentur für Standortmarketing und Öffentlichkeitsarbeit des TMWLLR
Beschreibung: Gegenstand der Ausschreibung ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit nur einer Agentur für Standortmarketing und Öffentlichkeitsarbeit des TMWLLR. Die Agentur unterstützt den Auftraggeber auf Abruf in der Kommunikation rund um die Themenfelder Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft / Kulinarik sowie Leben im ländlichen Raum. Primäre Zielgruppen des Standortmarketings sind bundesweit Unternehmen, Touristen, Investoren, Fachkräfte und Familien; sekundäre Zielgruppe ist die Thüringer Bevölkerung. Die Kommunikation stellt die weichen Standortfaktoren unter dem Leitmotiv „Thüringen – das Grüne Herz Deutschlands“ heraus. Nicht Gegenstand des Auftrags sind das Landesmarketing einschließlich Corporate Design der Thüringer Staatskanzlei, die Pressearbeit des TMWLLR, die Website www.tmwllr.de.
Interne Kennung: 1050-HL-0183/39
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79340000 Werbe- und Marketingdienstleistungen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 79416000 Öffentlichkeitsarbeit, 79342000 Marketing, 79341400 Werbekampagnen, 79950000 Veranstaltung von Ausstellungen, Messen und Kongressen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber kann die Laufzeit jeweils durch einseitige Erklärung in Textform um 1 oder mehrere Jahre verlängern, wenn die Erklärung dem Auftragnehmer spätestens sechs Monate vor Ablauf der Laufzeit nach Satz 1 zugeht. Die Gesamtlaufzeit einschließlich etwaiger Optionen beträgt höchstens vier Jahre.
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Erfurt
Postleitzahl: 99096
Land, Gliederung (NUTS): Erfurt, Kreisfreie Stadt (DEG01)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/04/2027
Laufzeit: 1 Jahr
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 3
Weitere Informationen zur Verlängerung: Maximale Verlängerung bis zu 4 Jahren insgesamt.
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 6 800 000,00 EUR
Höchstwert der Rahmenvereinbarung: 8 000 000,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:freelance#,#Besonders auch geeignet für:selbst#,#Besonders auch geeignet für:other-sme# Besonders auch geeignet für: Bietergemeinschaften sind zugelassen. Die in der Angebotsaufforderung genannten Nachweise sind auch für alle Parteien einer Bietergemeinschaft mit dem Angebot vorzulegen. Alle Partner einer Bieterge-meinschaft müssen das Angebot mit den dazugehörigen Vergabeunterlagen un-terzeichnet einreichen sowie einen Konsortialführer benennen.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz im Tätigkeitsbereich Kommunikations- und Agenturleistungen, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Die Umsatzangaben sind netto in Euro anzugeben.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123 und 124 GWB. Soweit Ausschlussgründe vorliegen, sind der jeweilige Ausschlussgrund und die nach § 125 GWB ergriffenen Selbstreinigungsmaßnahmen konkret darzustellen und durch geeignete Unterlagen zu erläutern. Ferner ist zu erklären, dass keine Ausschlussvoraussetzungen nach § 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, § 21 Arbeitnehmerentsendegesetz, § 19 Mindestlohngesetz, § 98c Aufenthaltsgesetz und § 22 Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz vorliegen. Zudem ist die ordnungsgemäße Erfüllung der gesetzlichen Pflichten zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen zu erklären. Der Auftraggeber behält sich vor, hierzu von den für die Angebotsabgabe ausgewählten Bewerbern geeignete Bescheinigungen oder sonstige Nachweise anzufordern.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Personalstärke: Durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, insgesamt und im Tätigkeitsbereich Kommunikations- und Agenturleistungen
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Versicherung: Eigenerklärung oder Nachweis einer Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung; mindestens 500.000 EUR für Personen- und Sachschäden sowie für Vermögensschäden je Schadensfall, jeweils mindestens zweifach maximiert je Versicherungsjahr. Bewerber, die derzeit nicht über den geforderten Versicherungsschutz verfügen, können eine verbindliche Erklärung abgeben, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen oder eine bestehende Versicherung entsprechend zu erhöhen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Referenzen: Mindestens zwei vergleichbare Referenzen mit Auftraggeber, Leistungszeitraum, Auftragswert oder Jahresvolumen, Leistungsbeschreibung, Leistungsbereichen und Ansprechpartnern; Der Bewerber hat im Vordruck „Teilnahmeantrag“ mindestens zwei Referenzen über wesentliche, mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare Leistungen anzugeben. Vergleichbar sind Referenzaufträge, die die strategische Konzeption, Planung, Steuerung oder Umsetzung von Kommunikationsmaßnahmen für externe Zielgruppen zum Gegenstand haben. Die Referenzaufträge können für öffentliche oder private Auftraggeber erbracht worden sein. Die Referenzleistungen müssen in den letzten vier Jahren vor Ablauf der Teilnahmefrist erbracht worden sein. Bei noch laufenden Referenzaufträgen werden Leistungen berücksichtigt, die bis zum Ablauf der Teilnahmefrist bereits erbracht worden sind. Jede Referenz muss mindestens eine der nachfolgend genannten Leistungsarten umfassen, die vorgelegten vergleichbaren Referenzen jedoch insgesamt mindestens vier unterschiedliche der nachfolgend genannten Leistungsarten. Die jeweilige Leistungsart ist im Vordruck „Eigenerklärung“ für die betreffende Referenz kenntlich zu machen und in der Beschreibung des Referenzauftrags konkret darzustellen: - strategische Kommunikationsberatung - Konzeption und Umsetzung von Kampagnen - Kreation von Kommunikationsmitteln - Content-Marketing und Redaktion - Social-Media-Betreuung - Websitebetrieb oder Websiteweiterentwicklung - digitale Sichtbarkeitsoptimierung - Mediaplanung oder Mediaabwicklung - Veranstaltungs- oder Messemanagement - Marktforschung oder Evaluation - Rechte- und Bilddatenmanagement Eine Leistungsart wird nur berücksichtigt, wenn ihre tatsächliche Erbringung aus der Beschreibung des Referenzauftrags eindeutig und konkret hervorgeht. Die bloße Kennzeichnung einer Leistungsart im Vordruck „Teilnahmeantrag“ genügt nicht. Allgemeine Bezeichnungen wie „Full-Service-Agentur“, „integrierte Kommunikation“, „Kommunikationsmaßnahmen“ oder „Marketingmaßnahmen“ genügen ebenfalls nicht. Der Bewerber hat für jede Referenz mindestens folgende Angaben zu machen: - Name und Anschrift des Referenzauftraggebers - Bezeichnung und kurze, konkrete Beschreibung des Referenzauftrags - Erbringungszeitraum - Auftragswert oder Umsatz des Bewerbers aus dem Referenzauftrag ohne Umsatzsteuer, soweit die Angabe ohne Verletzung bestehender Vertraulichkeitsverpflichtungen möglich ist - die im Referenzauftrag erbrachten Leistungsarten nach dem vorstehenden Katalog - Ansprechpartner beim Referenzauftraggeber einschließlich Kontaktdaten. Mindestanforderung: Der Bewerber muss mindestens zwei Referenzaufträge nachweisen, die jeweils mindestens eine Leistungsart aus dem vorstehenden Katalog umfassen; die vorgelegten vergleichbaren Referenzen jedoch insgesamt mindestens vier unterschiedliche der vorstehend genannten Leistungsarten. Werden die Mindestanforderungen nicht erfüllt, ist der Bewerber nicht geeignet. Übersteigt die Anzahl der geeigneten Bewerber die Höchstzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber, erfolgt die Auswahl anhand der Anzahl unterschiedlicher Leistungsarten, die der Bewerber durch die mit dem Teilnahmeantrag eingereichten Referenzen nachweist. Berücksichtigt werden ausschließlich Leistungsarten, deren tatsächliche Erbringung sich aus der konkreten Beschreibung des jeweiligen Referenzauftrags eindeutig ergibt. Jede Leistungsart wird je Bewerber nur einmal berücksichtigt, auch wenn sie durch mehrere Referenzaufträge nachgewiesen wird. Die Bewerber werden in absteigender Reihenfolge nach der Anzahl der unterschiedlichen nachgewiesenen Leistungsarten gereiht. Bewerber mit der höchsten Anzahl unterschiedlicher Leistungsarten werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Sind mehrere Bewerber auf dem letzten zur Angebotsabgabe berechtigenden Rang punktgleich, werden alle diese Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung oder Nachweis über angemessene, leistungsbezogene Qualitätssicherungsmaßnahmen. Diese müssen insbesondere Freigabeprozesse, Termin- und Kostenkontrolle sowie Rechte- und Datenschutzprüfung umfassen. Der Nachweis kann durch ein gültiges Zertifikat nach DIN EN ISO 9001:2015 oder durch ein gleichwertiges Zertifikat geführt werden. Bewerber ohne Zertifizierung haben die implementierten leistungsbezogenen Qualitätssicherungsmaßnahmen konkret zu beschreiben. Ein ISO- oder sonstiges Zertifikat ist nicht zwingend erforderlich. Bewerbergemeinschaften haben ergänzend darzustellen, wie das Qualitätsmanagement im Auftragsfall organisiert wird, insbesondere hinsichtlich Zuständigkeiten, Freigaben, Termin- und Kostenkontrolle sowie Rechte- und Datenschutzprüfung.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Bewerber hat Angaben zu verbundenen Unternehmen zu machen, soweit deren Beteiligung am Vergabeverfahren eine Wettbewerbsbeeinträchtigung begründen könnte. Soweit der Bewerber sich für seine wirtschaftliche und finanzielle oder technische und berufliche Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen stützt, sind diese Unternehmen zu benennen und die tatsächliche Verfügbarkeit der erforderlichen Mittel durch rechtsverbindliche Verpflichtungserklärungen nachzuweisen. Für die berufliche Erfahrung oder fachliche Leistungsfähigkeit eines anderen Unternehmens gilt, dass dieses die Leistung erbringen muss, für die seine Kapazitäten in Anspruch genommen werden. Bei Bewerbergemeinschaften sind die Mitglieder, die Bevollmächtigung eines Mitglieds für das Vergabeverfahren und den Auftragsfall sowie die gesamtschuldnerische Haftung zu erklären. Für privilegierte Nachunternehmer sind die geforderten Angaben und Erklärungen sowie die rechtsverbindliche Bereitschaft zur Leistungserbringung vorzulegen.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Siehe Vergabeunterlagen (Angebotsaufforderung)
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 07/12/2026 23:59:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber behält sich vor, den Bieter unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen, insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, innerhalb einer bestimmten Frist nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 1
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Freistaats Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB). Nach Ablauf der vorgenannten Fristen ist ein Antrag nach § 160 GWB, mit wel-chem die Feststellung der Unwirksamkeit des öffentlichen Auftrags begehrt wird, unstatthaft. Im Übrigen kann ein Vertrag als nicht von Anfang an unwirksam erachtet werden, wenn nach Prüfung aller maßgeblichen Gesichtspunkte zwingende Gründe des Allgemeininteresses dies ausnahmsweise rechtfertigen. Darüber hinaus ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 GWB vorliegt. Im Falle eines Nachprüfungsverfahrens kann den Beteiligten nach § 165 GWB Akteneinsicht gewährt werden. Bewerber haben Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse sowie sonstige schutzwürdige Angaben in ihrem Teilnahmeantrag deutlich und konkret als vertraulich zu kennzeichnen und die Gründe für die Schutzbedürftigkeit darzulegen. Es wird empfohlen, zusätzlich eine geschwärzte Fassung der betroffenen Unterlagen einzureichen.
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer des Freistaats Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt
8.1.
ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Freistaat Thüringen, vertreten durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Landwirtschaft und Ländlichen Raum (TMWLLR)
Registrierungsnummer: 16900701-0001-14
Postanschrift: Max-Reger-Str. 4-8
Stadt: Erfurt
Postleitzahl: 99096
Land, Gliederung (NUTS): Erfurt, Kreisfreie Stadt (DEG01)
Land: Deutschland
Telefon: 000
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Freistaats Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Registrierungsnummer: 16900701-0001-14
Postanschrift: Jorge-Semprún-Platz 4
Stadt: Weimar
Postleitzahl: 99423
Land, Gliederung (NUTS): Weimar, Kreisfreie Stadt (DEG05)
Land: Deutschland
Telefon: 0361 57332 1254
Fax: 0361 573321059
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 779c7706-9ae1-4f99-8fca-c6741160e4a4 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 04/11/2026 12:47:02 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 770623-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 215/2026
Datum der Veröffentlichung: 05/11/2026