1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Talsperrenverband Nonnweiler
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung
Tätigkeit des Auftraggebers: Tätigkeiten im Bereich der Wasserwirtschaft
2.1.
Verfahren
Titel: Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) Eiweiler, Teilmaßnahme: TWA
Beschreibung: Der Talsperrenverband Nonnweiler plant die Errichtung der Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) Eiweiler. Die Vergabeeinheit VE05 umfasst die Leistungen der zugehörigen Maschinentechnik + Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind sämtliche Leistungen für die Maschinentechnik+ Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik für die Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) Eiweiler. Der Inhalt der vorliegenden Ausschreibung (Vergabeeinheit 05) besteht im Wesentlichen aus der Technischen Ausrüstung der Trinkwasseraufbereitungsanlage mit einer Aufbereitungskapazität von max. 800m³/h. Die Aufbereitung ist mittels Ultrafiltrationsmembranen, nachfolgender Kalksteinfiltration und UV-Desinfektion vorgesehen. Die Schlammbehandlung erfolgt mittels Lamellenseparator und Bandfilter. Im Einzelnen können die Leistungen dem Leistungsverzeichnis (Anlage A0), den Unterlagen unter Anlage B sowie den Planunterlagen unter Anlage C entnommen werden. Die Leistungen für die Maschinentechnik + Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik werden gemäß § 13 Abs. 1 SektVO im Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb (2-stufiges Verfahren) ausgeschrieben. Das Vergabeverfahren gliedert sich in mehrere Stufen. Interessierte Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften beteiligen sich zunächst an einem Teilnahmewettbewerb, indem sie ihren Teilnahmeantrag mit den darin genannten ergänzenden Unterlagen und Nachweisen einreichen. Die Bewerber/Bewerbergemeinschaften, für welche nach Prüfung der Teilnahmeanträge keine Ausschlussgründe vorliegen und welche alle Eignungsanforderungen erfüllen, erreichen die zweite Verfahrensstufe. Sie werden zu gegebener Zeit zur Abgabe ihres Erstangebotes aufgefordert und zu Verhandlungsgesprächen eingeladen. Wichtig: Angebote sind erst in der zweiten Verfahrensstufe nach gesonderter Aufforderung einzureichen. Näheres zum Verfahrensablauf in den einzelnen Verfahrensstufen ist den Abschnitten 5 und 6 der Infobroschüre zu entnehmen. Für die Ausführung der Leistung gelten folgende Fristen: Teilinbetriebnahme mit 400 m3/h Trinkwasserlieferung: 31.12.2028 Fertigstellung der Anlage mit der vollen Aufbereitungsmenge von 800 m3/h: 30.04.2029 Angaben zu Ausführungs- und Zwischenfristen sowie zu Vertragsstrafen sind dem Vertragsentwurf (Anlage A26) zu entnehmen. Alle Informationen zu dem Vergabeverfahren und eine Übersicht über sämtliche Ausschreibungsunterlagen können der Infobroschüre entnommen werden.
Kennung des Verfahrens: 5db15981-023c-4e85-a3f9-772e1bbf0880
Interne Kennung: 08022
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45252126 Bau von Trinkwasseraufbereitungsanlagen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45311200 Elektroinstallationsarbeiten, 45315100 Elektrotechnikinstallation, 45315500 Mittelspannungsarbeiten, 45315600 Niederspannungsarbeiten, 45315700 Installation von Schaltanlagen, 45317100 Elektroinstallationsarbeiten für Pumpanlagen, 45317300 Elektroinstallationsarbeiten für Stromverteilungsanlagen, 45351000 Maschinentechnische Installationsarbeiten
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): St. Wendel (DEC06)
Land: Deutschland
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 13 800 000,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Verfahrensstufe 1 – Teilnahmewettbewerb Eine unbeschränkte Zahl von Bewerbern wird zur Abgabe von Teilnahmeanträgen aufgefordert. Das Preisangebot ist nicht mit dem Teilnahmeantrag abzugeben, sondern erst nach gesonderter Aufforderung in der zweiten Verfahrensstufe. Während der Verfahrensstufe 1 (Teilnahmewettbewerb) sind Fragen der Bewerber ausschließlich über die Bieterkommunikation der Vergabeplattform bis spätestens 8 Kalendertage vor Bewerbungsschluss einzureichen. Die Beantwortung der Bewerberfragen durch die Vergabestelle erfolgt vollelektronisch über die Vergabeplattform. Bewerber reichen den vollständig ausgefüllten und rechtsverbindlich unterzeichneten Teilnahmeantrag mit allen darin geforderten Belegen, Nachweisen und Anlagen fristgerecht elektronisch ein. Die Unterlagen, die mit dem Teilnahmeantrag einzureichen sind, können der Anlage „Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb - EU“ (Anlage A2) sowie den Hinweisen im Teilnahmeantrag (Anlage A1) selbst entnommen werden. Die Ausschlusskriterien für den Teilnahmeantrag können der Checkliste für die Prüfung der Teilnahmeanträge (Anlage A4) entnommen werden. Der Teilnahmeantrag wird ausgeschlossen, wenn die Kriterien unter Ziff. 2.1.6. und 5.1.9 Eignungskriterien der Bekanntmachung nicht erfüllt sind. Präqualifikation: Bewerber, Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft und Nachunternehmen können sich für den Nachweis ihrer Eignung auf eine bestehende Präqualifikation berufen. Präqualifizierte Unternehmen haben dafür Sorge zu tragen, dass die im PQ-Verzeichnis für die dort erfassten Leistungsbereiche hinterlegten Referenzen alle Anforderungen des hier in Rede stehenden Vergabeverfahrens in Gänze erfüllen. Wenn dies nicht der Fall ist, die Referenzen somit also unzureichend sind, ist eine Nachforderung von Referenzen für die von der Präqualifikation erfassten Leistungsbereiche nicht möglich. Dies führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags. Für von der Präqualifikation nicht erfasste Leistungsbereiche, welche jedoch Gegenstand des hier zu vergebenden Auftrags sind, ist von dem jeweiligen Leistungserbringer Formblatt 124 „Eigenerklärung zur Eignung“ (Anlage A5) vollständig und fehlerfrei auszufüllen und in unterzeichneter Form vorzulegen. Erfüllen die weiteren im PQ-Register hinterlegten Angaben und Nachweise die Mindestanforderungen des hier in Rede stehenden Vergabeverfahrens nicht in Gänze, führt dies zum Ausschluss des Teilnahmeantrags, wenn das jeweilige Unternehmen nicht weitere Erklärungen, Nachweise und Angaben vorlegt, welche allen Mindestanforderungen gerecht werden. Bewerbergemeinschaft: Eine Bewerbergemeinschaft hat die Aufgabenteilung plausibel darzulegen sowie die gesamtschuldnerische Haftung der einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft nachzuweisen (Bewerbergemeinschaft FB 1314, Anlage A6). Außerdem sind der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft sowie die Rechtsform der Bewerbergemeinschaft zu benennen. Sämtliche Belege, Nachweise und Anlagen zum Teilnahmeantrag sind jeweils von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft formgerecht vorzulegen. Nachunternehmer, Eignungsleihe: Die Leistungsteile, die durch ein Nachunternehmen erbracht werden sollen, sowie die Nachunternehmen sind zu benennen. Zu beachten sind die Hinweise zu den Formblättern 233, 235, 236 im Teilnahmeantrag (Anlage A7- A9). Die jeweils von den Nachunternehmen ohne Eignungsleihe und den Nachunternehmen mit Eignungsleihe vorzulegenden Eigenerklärungen und Nachweise sind im Teilnahmeantrag (Anlage A1) im Einzelnen genannt. Nachunternehmen, welche von mehr als einem Bewerber/einer Bewerbergemeinschaft eingebunden werden, verpflichten sich zur Geheimhaltung (Anlage A12). Gemäß § 47 SektVO kann ein Bewerber oder Bieter im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden (Verpflichtungserklärung FB 236, Anlage A9). Im Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung kann er die Kapazitäten anderer Unternehmen nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistung erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden. Mehrfachbewerbungen: Mehrfachbewerbungen für den zu vergebenden Auftrag sind nicht zulässig. Mehrfachangebote im Rahmen der vorliegenden Ausschreibung einzelner Bieter oder einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft können zum Ausschluss aller betroffenen Angebote führen, wenn dem Bieter, der Bietergemeinschaft oder den betroffenen konkurrierenden Mitgliedsunternehmen oder Bietergemeinschaften der Nachweis, dass die fraglichen Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden, nicht gelingt. Auswahl der Teilnehmer: Die Prüfung der Teilnahmeanträge erfolgt auf Grundlage der „Checkliste für die Prüfung der Teilnahmeanträge“ (Anlage A4). Bewerber/Bewerbergemeinschaften, welche nach Prüfung der Teilnahmeanträge alle Mindestanforderungen erfüllen und für die keine Ausschlussgründe vorliegen, erreichen die 2. Verfahrensstufe. Der Auftraggeber behält sich vor, bei weniger als zwei geeigneten Bewerbern/Bewerbergemeinschaften das Verfahren mit einem Bewerber/einer Bewerbergemeinschaft fortzuführen. Verfahrensstufe 2 – Angebote und Verhandlung Nach Aufforderung durch den Auftraggeber reichen die ausgewählten Bieter/Bietergemeinschaften sämtliche für die Wertung des Angebotes gemäß „Wertungsmatrix Zuschlagskriterien“ (Anlage A21) erforderlichen Unterlagen, Nachweise und Informationen sowie ihr Erstangebot zur festgelegten Frist ausschließlich verschlüsselt und elektronisch in Textform gemäß § 126 b Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) über die Angebotsabgabe der Vergabeplattform subreport ELVIS ein. Alle Unterlagen, die mit dem Angebot abzugeben sind, können der Anlage „Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes“ (Anlage A19) entnommen werden. Es sind keine Nebenangebote zugelassen. Fragen der Bieter sind ausschließlich über die Vergabeplattform bis zu einer mit Aufforderung zur Angebotsabgabe bekanntgegebenen Frist einzureichen. Die Beantwortung der Bieterfragen durch die Vergabestelle erfolgt vollelektronisch über die Vergabeplattform. Der Auftraggeber wird rechtzeitig eingehende Fragen sowie ergänzende und/oder berichtigende Angaben spätestens 8 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist in Form eines Fragen- und Antwortkataloges auf der Vergabeplattform veröffentlichen. Der Auftraggeber ist auch um die Beantwortung nicht rechtzeitig eingehender Fragen bemüht, kann deren Beantwortung allerdings nicht zusichern. Sämtliche nach der Bekanntmachung vom Auftraggeber auf der Vergabeplattform eingestellten Mitteilungen, Informationen und Unterlagen werden Bestandteil der Vergabeunterlagen. Es wird darauf hingewiesen, dass an die in der 2. Verfahrensstufe zu benennenden Mitglieder des Projektteams Mindestanforderungen hinsichtlich ihrer jeweiligen spezifischen Berufserfahrung und ihrer jeweiligen Qualifikation gestellt werden. Sofern diese nicht in Gänze erfüllt werden, kommt es zum Angebotsausschluss. Weitere Ausführungen dazu unter Ziff. 2.1.6. und 5.1.9 Eignungskriterien der Bekanntmachung sowie unter Abschnitt 6 der Infobroschüre. Im jeweiligen Verhandlungsgespräch stellen die Bieter bzw. Bietergemeinschaften ihr Unternehmen sowie das Projektteam vor. Der/die Gesamtprojektleiter/in, der/die Bauleiter/-in Maschinentechnik, der/die Bauleiter/-in Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und der/die Gesamtverantwortliche für die Inbetriebnahme müssen am Verhandlungsgespräch teilnehmen. Das Projektteam gibt Auskunft über die vorgesehene Projektumsetzung, stellt den terminlichen Projektablaufplan und das Personaleinsatzkonzept vor und orientiert sich dabei an den Ausführungen der Wertungsmatrix (Anlage A21). Außerdem erläutert der Bieter das preisliche Erstangebot. Der Auftraggeber behält sich vor, die Verhandlungsgespräche alternativ z. B. in Form von Videokonferenzen oder über schriftlichen Austausch zu führen. Eine Aufwandsentschädigung für den Teilnahmeantrag, das Angebot und die Leistungen für das Verhandlungsverfahren erfolgt nicht. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf Grundlage des Erstangebots zu erteilen, ohne weitere Verhandlungen zu führen. Nach Abschluss aller Verhandlungsgespräche werden die Bieter aufgefordert, über die Vergabeplattform ihr finales Angebot fristgerecht einzureichen. Bis zum Ablauf der Bindefrist ist der Bieter an sein Angebot gebunden. Nach Vorliegen der finalen Angebote erfolgt die Wertung anhand der Wertungsmatrix (Anlage A21). Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium. Die Zuschlagskriterien sowie deren Gewichtung und Bewertungsmaßstäbe können im Einzelnen der Wertungsmatrix zum Verhandlungsverfahren (Anlage A21) entnommen werden. Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot, welches unter Berücksichtigung der Zuschlagskriterien gemäß Wertungsmatrix zum Verhandlungsverfahren (Anlage A21) insgesamt die höchste Punktzahl erreicht. Der Auftraggeber behält sich vor, vom Bieter bzw. von der Bietergemeinschaft die Urkalkulation vorlegen zu lassen. Sämtliche Vertragsbedingungen, u. a. die Festlegungen zu Ausführungsfristen, Zwischenfristen und Vertragsstrafen können dem beigefügten Vertragsentwurf (Anlage A26) entnommen werden.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/25/EU
sektvo -
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) Eiweiler, Teilmaßnahme: TWA
Beschreibung: Der Talsperrenverband Nonnweiler plant die Errichtung der Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) Eiweiler. Die Vergabeeinheit VE05 umfasst die Leistungen der zugehörigen Maschinentechnik + Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik. Gegenstand dieses Vergabeverfahrens sind sämtliche Leistungen für die Maschinentechnik+ Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik für die Trinkwasseraufbereitungsanlage (TWA) Eiweiler. Der Inhalt der vorliegenden Ausschreibung (Vergabeeinheit 05) besteht im Wesentlichen aus der Technischen Ausrüstung der Trinkwasseraufbereitungsanlage mit einer Aufbereitungskapazität von max. 800m³/h. Die Aufbereitung ist mittels Ultrafiltrationsmembranen, nachfolgender Kalksteinfiltration und UV-Desinfektion vorgesehen. Die Schlammbehandlung erfolgt mittels Lamellenseparator und Bandfilter. Verweis auf Ziff. 2.1 Bekanntmachung
Interne Kennung: 08022
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Bauleistungen
Haupteinstufung (cpv): 45252126 Bau von Trinkwasseraufbereitungsanlagen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 45311200 Elektroinstallationsarbeiten, 45315100 Elektrotechnikinstallation, 45315500 Mittelspannungsarbeiten, 45315600 Niederspannungsarbeiten, 45315700 Installation von Schaltanlagen, 45317100 Elektroinstallationsarbeiten für Pumpanlagen, 45317300 Elektroinstallationsarbeiten für Stromverteilungsanlagen, 45351000 Maschinentechnische Installationsarbeiten
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): St. Wendel (DEC06)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 30/11/2026
Enddatum der Laufzeit: 30/04/2029
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 0
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 13 800 000,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Zuschlagskriterien in der 2. Verfahrensstufe (Angebot und Verhandlung) Das Angebot mit dem niedrigsten Netto-Gesamtpreis erhält 10 Punkte. Ein Angebot mit einem höheren Netto-Gesamtpreis erhält einen prozentualen Punktabzug, welcher dem Prozentwert entspricht, um den der Netto-Gesamtangebotspreis über dem niedrigsten Netto-Gesamtangebotspreis liegt. Liegt der Netto-Gesamtpreis eines Angebotes beispielsweise 10 % über dem niedrigsten Netto-Gesamtangebotspreis, so erhält der Bieter (100% - 10%) x 10 = 9,0 Punkte. Die erreichte Punktzahl ("vergebene Punkte") wird auf zwei Nachkommastellen gerundet, die erreichte gewichtete Punktzahl ("erzielte Punktzahl") wird auf 1 Nachkommastelle gerundet.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 75
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Projektumsetzung
Beschreibung: Zuschlagskriterien in der 2. Verfahrensstufe (Angebot und Verhandlung): Die Baumaßnahme erfordert sowohl im Hinblick auf die Maschinentechnik als auch im Hinblick auf die Elektro-, Mess-, Steuerungs-, Regelungstechnik ein hohes Maß an spezialisierter Fachkenntnis. Dies gilt jeweils für die genannten Einzeltitel als auch für deren funktionsgerechtes Zusammenwirken und die Automation der Anlage. Schwerpunkte hierbei sind die Integration der Ultrafiltrationsanlage in die Prozesse der Trinkwasseraufbereitung, Abwasser- und Schlammbehandlung mit der Automatisierung der Spülprozesse (chemikalienfrei, chemikalienunterstützt) und der halbautomatischen Durchführung der CIP-Reinigungen sowie die programmtechnisch umsetzbaren Maßnahmen zur Überwachung der Membranintegrität und der Trinkwasserqualität. Aufgrund der zu installierenden Technik auf vergleichsweise engem Raum, bestehen besonders hohe Ansprüche an die Bauvorbereitung (Werkplanung, Vorfertigung). Zusätzlich erfordern die einzuhaltenden Zwischen- und Endfristen für die Ausführung der hier ausgeschriebenen Leistungen ein darauf optimal abgestimmtes Umsetzungskonzept. Dies gilt umso mehr, da aufgrund der begrenzten Ableitungsmöglichkeiten (Überleitung Richtung Bostalsee) die Anlageninbetriebnahme in mehreren Teilabschnitten und gestuft erfolgen muss. Der Bieter/die Bietergemeinschaft stellt ein Konzept zur fachlichen und organisatorschen Umsetzung der vertraglich geschuldeten Leistungen im Hinblick auf die Erreichung der Projektziele hinsichtlich Qualitäten, Kosten und Terminen, dar und erläutert dieses. Der Bieter legt einen terminlichen Projektablaufplan vor. Daraus sollten insbesondere Informationen zu den Punkten in der Wertungsmatrix (Ziff. 2.1, Anlage 21) eindeutig hervorgehen.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 15
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Personaleinsatzkonzept (Aufgabenverteilung, Zusammenarbeit, Koordination, Redundanzen)
Beschreibung: Zuschlagskriterien in der 2. Verfahrensstufe (Angebot und Verhandlung) Zuschlagskriterien in der 2. Verfahrensstufe (Angebot und Verhandlung): Darstellungen und Erläuterungen zum Einsatzkonzept des Leitungspersonals, einschließlich des eingesetzten Nachunternehmerpersonals, soweit dieses unmittelbar mit der Leistungserbringung betraut ist. Zusammensetzung des Projektteams wie oben erläutert. Die Darstellung hat in Form eines Konzepts oder einer Präsentation im Umfang von nicht mehr als 4 DIN A4-Seiten bzw. (und/oder) 8 Präsentationsfolien zu erfolgen. Bewertet werden insbesondere die Punkte in der Wertungsmatrix (Verweis auf Anlage 21 Wertungsmatrix, Ziff. 2.2). Außerdem können Zusatzpunkte erreicht werden, wenn für die einzelnen Mitglieder des Projektteams eine längere Berufserfahrung nachgewiesen wird (Verweis auf Anlage 21 Wertungsmatrix, Ziff. 2.2).
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 10
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammern des Saarlandes, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie
Informationen über die Überprüfungsfristen: Vorgaben und Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen gemäß §160 Abs. 3 GWB. Der Antrag ist unzulässig soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, 2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, 4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Talsperrenverband Nonnweiler
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammern des Saarlandes, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie
6.1.
Ergebnis, Los-– Kennung: LOT-0001
Status der Preisträgerauswahl: Es wurde kein Wettbewerbsgewinner ermittelt, und der Wettbewerb ist abgeschlossen.
Grund, warum kein Gewinner ausgewählt wurde: Alle Angebote, Teilnahmeanträge oder Projekte wurden zurückgezogen oder als unzulässig abgelehnt.
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge:
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 2
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote auf elektronischem Wege eingereicht
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 2
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote von Bietern, die in anderen Ländern des Europäischen Wirtschaftsraums registriert sind als dem Land des Beschaffers
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 2
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote von Bieter aus Ländern außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 0
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote von Kleinst-, kleinen oder mittleren Unternehmen
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 0
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Talsperrenverband Nonnweiler
Registrierungsnummer: DE138828239
Postanschrift: An der Talsperre
Stadt: Nonnweiler
Postleitzahl: 66620
Land, Gliederung (NUTS): St. Wendel (DEC06)
Land: Deutschland
Telefon: +49 6873 9920 02
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: WPW GmbH
Registrierungsnummer: DE 205 941 976
Stadt: Saarbrücken
Postleitzahl: 66115
Land, Gliederung (NUTS): Regionalverband Saarbrücken (DEC01)
Land: Deutschland
Telefon: +49 681 99 200
Rollen dieser Organisation:
Beschaffungsdienstleister
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Saarlandes, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie
Registrierungsnummer: 10000000-00108010000001-47
Stadt: Saarbrücken
Postleitzahl: 66115
Land, Gliederung (NUTS): Regionalverband Saarbrücken (DEC01)
Land: Deutschland
Telefon: +49 681 501 4994
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: fe10080e-46b2-4d7b-832a-713fcdd29024 - 01
Formulartyp: Ergebnis
Art der Bekanntmachung: Bekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 30
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 12/08/2026 11:44:50 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 564020-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 156/2026
Datum der Veröffentlichung: 14/08/2026