5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71540000 Bauverwaltungsleistungen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71000000 Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen, 71541000 Projektmanagement im Bauwesen
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Am Güterbahnhof
Stadt: Sankt Ingbert
Postleitzahl: 66386
Land, Gliederung (NUTS): Saarpfalz-Kreis (DEC05)
Land: Deutschland
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Stuhlsatzenhaus 5
Stadt: Saarbrücken
Postleitzahl: 66123
Land, Gliederung (NUTS): Regionalverband Saarbrücken (DEC01)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 15/06/2026
Enddatum der Laufzeit: 31/08/2034
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Kosten
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Für die Angebotswertung wird eine Punkteskala von 0 bis 10 Punkte festgelegt. 10 Punkte erhält das Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme. Alle Angebote, die darüber liegen, werden ins Verhältnis zu dem Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme gesetzt und mit 10 multipliziert. Die so ermittelte Punktebewertung wird auf zwei Stellen nach dem Komma gerundet. Beispiel: Angebot "1" mit der niedrigsten Wertungssumme: 10.000,00 EUR Angebot "2" mit der Wertungssumme: 10.500,00 EUR Angebot 1 erhält 10 Punkte Angebot 2: 10.000 EUR x 10 Punkte ./. 10.500 EUR = 9,52 Punkte
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzeptionelle Idee zur Projektumsetzung (schriftliches Konzept mit Angebotsabgabe)
Beschreibung: Zum Zuschlagskriterium Konzeptionelle Idee zur Projektumsetzung (schriftliches Konzept bei Angebotsabgabe) Bitte beschreiben Sie in freier Form (Fließtext) Ihre Ausführungen zur konzeptionellen Idee (zum Vorgehen gemäß der Leistungsbeschreibung dieser Vergabeunterlagen). Die Anforderungen an das Konzept sind der Leistungsbeschreibung in dieser Unterlage zu entnehmen. Das schriftliche Konzept soll Aufschluss über das konzeptionelle Vorgehen geben. Alle im LV aufgeführten Anforderungen sollen Berücksichtigung finden. Jedes Konzept wird dabei geprüft auf Vollständigkeit, Schlüssigkeit und Anforde-rungserfüllung. Im Rahmen der konzeptionellen Idee soll mindestens schriftlich dargestellt werden: - Grundverständnis des Auftrages, insbesondere unter Zugrundelegung des ein-schlägigen Grundstückskaufvertrages mit Bauverpflichtung - Benennen Sie die kritischen Erfolgsfaktoren sowie die projektspezifischen Her-ausforderungen und Risiken - Bitte erläutern Sie das grundsätzliche Vorgehen zur Auftragserfüllung. - Welche Mitarbeiter des Auftragnehmers sind mit welchen Tätigkeiten am Pro-jekt beteiligt? Bitte stellen Sie hier explizit durch Einreichung von CV`s dar, welche Mitarbeiter konkret an diesem Projekt arbeiten werden. Stellen Sie bit-te ebenfalls die Qualifikation dieser Mitarbeiter dar (Berufsqualifikation, Erfah-rung hinsichtlich planungs- und baubegleitendes Baumanagement). Stellen Sie bitte überdies dar, wie sich das Team für den CISPA-Auftrag zusammen-stellt (Projektleitung abwärts) und welche Vertretungen für ggfs. entstehende Personalausfälle sichergestellt werden. - Stellen Sie bitte ebenfalls schriftlich dar, welche Mitwirkungspflichten für das CISPA gelten (Aufstellung Projektteam, Erreichbarkeit etc. cispaseits). - Durch welche Maßnahmen wollen, können und werden Sie dazu beitragen, dass die Timeline für das Projekt (rechtzeitige abnahmereife Fertigstellung des Neu-baus) eingehalten werden kann? Wie definieren Sie Ihren Beitrag hierzu? Voraussichtliche Timeline: Abnahmereife Fertigstellung des Bauprojektes voraussichtlich im August 2029 Es ist jederzeit möglich, dass sich die Timeline entsprechend nach hinten ver-schiebt. - Beschreiben Sie bitte Ihre Vorgehensweise im Baumanagement - Machen Sie bitte Angaben zum Terminmanagement & Steuerung der Projek-tabläufe - Wie können Sie Erfahrungen aus früheren Projekten auf das gegenständliche Projekt übertragen und wie war Ihr Umgang mit Problemen / Konfliktsituati-onen? - Was ist Ihre Methodik bei der Terminplanung, insbesondere der Umgang mit Terminrisiken und die daraus resultierenden Steuerungsinstrumente bei Ter-minabweichungen? - Machen Sie bitte Angaben zur Kostenplanung und -verfolgung, Umgang mit Kostenrisiken, Nachtragsmanagement und -vermeidung, Kostenprognosen und Frühwarnsysteme, sowie zur Beratung des Auftraggebers bei kostenrele-vanten Entscheidungen - Wie ist Ihre Qualitätssicherungsstrategie? Beschreiben Sie bitte Prüf- und Freigabeprozesse, Umgang mit Mängeln, Dokumentation der Bauausführung, sowie Abnahme- und Übergabeprozesse - Was ist Ihr Kommunikationskonzept mit dem Auftraggeber? - Wie wird mit den projektspezifischen Sonderthemen wie BNB-Silber Zertifizie-rung oder BIM-Anforderungen umgegangen? - Das Projekt ist bereits in Umsetzung. Die Baugenehmigung liegt vor und Bau-arbeiten sind in Ausführung. Wie wird mit dem Einstieg in das laufende Pro-jekt umgegangen? Die detaillierten schriftlichen Angaben müssen einen Mindestumfang von 7 DIN A4 Seiten haben. Darin sollte explizit beschrieben sein, wie und in welchem Umfang die o. g. Mindestanforderungen Berücksichtigung finden. Eine bloße Bestätigung hinsichtlich der Einhaltung / Sicherstellung der o. g. Mindest-anforderungen genügt insoweit ausdrücklich nicht. Mindestbedingung für dieses Kriterium (Konzeptionelle Idee zur Projektumsetzung): Angebote, die für diese konzeptionelle Idee nicht mindestens 8 Punkten erhalten, werden im weiteren Verfahrensverlauf nicht berücksichtigt - auf sie kann deswegen kein Zuschlag erteilt werden, weil sie nicht als wirtschaftlich betrachtet werden. Die Dienstleistung ist für das CISPA enorm wichtig. Insoweit ist die Mindestanforde-rung an die Qualität der konzeptionellen Idee überaus wichtig. Die konzeptionelle Idee zur Projektumsetzung wird wie folgt gewertet: Bewertungsmatrix für dieses Zuschlagskriterium: Punkteskala Sehr gute Konzeptvorstellung, weil sehr gut auf die Vorgaben in der Leistungsbeschreibung des CISPA eingehend - 10 Punkte Gute Konzeptvorstellung, weil gut auf die Vorgaben in der Leistungsbeschreibung des CISPA eingehend - 8 Punkte Ausreichende Konzeptvorstellung, weil ausreichend auf die Vorgaben in der Leistungsbeschreibung des CISPA eingehend - 5 Punkte Schlechte Konzeptvorstellung, weil schlecht auf die Vorgaben in der Leistungsbeschreibung des CISPA eingehend - 3 Punkte Ungenügende Konzeptvorstellung, weil ungenügend auf die Vorgaben in der Leistungsbeschreibung des CISPA eingehend - 0 Punkte Zur Bewertung der konzeptionellen Idee zur Projektumsetzung schriftli-cher Teil: Sehr gutes Konzept liegt vor: Vollständigkeit: Aspekte vollständig abgedeckt und hervorragend verständlich dargestellt und strukturiert Schlüssigkeit: Argumentation hervorragend und umfassend dargestellt mit klarer Wertung und Darstel-lung Anforderungserfüllung: Hervorragend nachvollziehbar, dass die Lösung den Anforderungen in allen Aspekten ge-recht wird Gutes Konzept liegt vor: Vollständigkeit: Aspekte vollständig abgedeckt und verständlich dargestellt und strukturiert Schlüssigkeit: Argumentation in den wichtigsten Aspekten dargestellt mit klarer Wertung und Darstellung Anforderungserfüllung: Gut nachvollziehbar, dass die Lösung den Anforderungen allen wichtigen Aspekten gerecht wird Ausreichendes Konzept liegt vor: Vollständigkeit: Aspekte im Wesentlichen vollständig abgedeckt und verständlich dargestellt und strukturiert Schlüssigkeit: Argumentation ausreichend vollständig dargest
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 45
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzeptionelle Idee zur Projektumsetzung (schriftliches Konzept mit Angebotsabgabe)
Beschreibung: Zum Zuschlagskriterium Konzeptionelle Idee zur Projektumsetzung (schriftliches Konzept bei Angebotsabgabe) Bitte beschreiben Sie in freier Form (Fließtext) Ihre Ausführungen zur konzeptionellen Idee (zum Vorgehen gemäß der Leistungsbeschreibung dieser Vergabeunterlagen). Die Anforderungen an das Konzept sind der Leistungsbeschreibung in dieser Unterlage zu entnehmen. Das schriftliche Konzept soll Aufschluss über das konzeptionelle Vorgehen geben. Alle im LV aufgeführten Anforderungen sollen Berücksichtigung finden. Jedes Konzept wird dabei geprüft auf Vollständigkeit, Schlüssigkeit und Anforde-rungserfüllung. Im Rahmen der konzeptionellen Idee soll mindestens schriftlich dargestellt werden: - Grundverständnis des Auftrages, insbesondere unter Zugrundelegung des ein-schlägigen Grundstückskaufvertrages mit Bauverpflichtung - Benennen Sie die kritischen Erfolgsfaktoren sowie die projektspezifischen Her-ausforderungen und Risiken - Bitte erläutern Sie das grundsätzliche Vorgehen zur Auftragserfüllung. - Welche Mitarbeiter des Auftragnehmers sind mit welchen Tätigkeiten am Pro-jekt beteiligt? Bitte stellen Sie hier explizit durch Einreichung von CV`s dar, welche Mitarbeiter konkret an diesem Projekt arbeiten werden. Stellen Sie bit-te ebenfalls die Qualifikation dieser Mitarbeiter dar (Berufsqualifikation, Erfah-rung hinsichtlich planungs- und baubegleitendes Baumanagement). Stellen Sie bitte überdies dar, wie sich das Team für den CISPA-Auftrag zusammen-stellt (Projektleitung abwärts) und welche Vertretungen für ggfs. entstehende Personalausfälle sichergestellt werden. - Stellen Sie bitte ebenfalls schriftlich dar, welche Mitwirkungspflichten für das CISPA gelten (Aufstellung Projektteam, Erreichbarkeit etc. cispaseits). - Durch welche Maßnahmen wollen, können und werden Sie dazu beitragen, dass die Timeline für das Projekt (rechtzeitige abnahmereife Fertigstellung des Neu-baus) eingehalten werden kann? Wie definieren Sie Ihren Beitrag hierzu? Voraussichtliche Timeline: Abnahmereife Fertigstellung des Bauprojektes voraussichtlich im August 2029 Es ist jederzeit möglich, dass sich die Timeline entsprechend nach hinten ver-schiebt. - Beschreiben Sie bitte Ihre Vorgehensweise im Baumanagement - Machen Sie bitte Angaben zum Terminmanagement & Steuerung der Projek-tabläufe - Wie können Sie Erfahrungen aus früheren Projekten auf das gegenständliche Projekt übertragen und wie war Ihr Umgang mit Problemen / Konfliktsituati-onen? - Was ist Ihre Methodik bei der Terminplanung, insbesondere der Umgang mit Terminrisiken und die daraus resultierenden Steuerungsinstrumente bei Ter-minabweichungen? - Machen Sie bitte Angaben zur Kostenplanung und -verfolgung, Umgang mit Kostenrisiken, Nachtragsmanagement und -vermeidung, Kostenprognosen und Frühwarnsysteme, sowie zur Beratung des Auftraggebers bei kostenrele-vanten Entscheidungen - Wie ist Ihre Qualitätssicherungsstrategie? Beschreiben Sie bitte Prüf- und Freigabeprozesse, Umgang mit Mängeln, Dokumentation der Bauausführung, sowie Abnahme- und Übergabeprozesse - Was ist Ihr Kommunikationskonzept mit dem Auftraggeber? - Wie wird mit den projektspezifischen Sonderthemen wie BNB-Silber Zertifizie-rung oder BIM-Anforderungen umgegangen? - Das Projekt ist bereits in Umsetzung. Die Baugenehmigung liegt vor und Bau-arbeiten sind in Ausführung. Wie wird mit dem Einstieg in das laufende Pro-jekt umgegangen? Die detaillierten schriftlichen Angaben müssen einen Mindestumfang von 7 DIN A4 Seiten haben. Darin sollte explizit beschrieben sein, wie und in welchem Umfang die o. g. Mindestanforderungen Berücksichtigung finden. Eine bloße Bestätigung hinsichtlich der Einhaltung / Sicherstellung der o. g. Mindest-anforderungen genügt insoweit ausdrücklich nicht. Mindestbedingung für dieses Kriterium (Konzeptionelle Idee zur Projektumsetzung): Angebote, die für diese konzeptionelle Idee nicht mindestens 8 Punkten erhalten, werden im weiteren Verfahrensverlauf nicht berücksichtigt - auf sie kann deswegen kein Zuschlag erteilt werden, weil sie nicht als wirtschaftlich betrachtet werden. Die Dienstleistung ist für das CISPA enorm wichtig. Insoweit ist die Mindestanforde-rung an die Qualität der konzeptionellen Idee überaus wichtig. Die konzeptionelle Idee zur Projektumsetzung wird wie folgt gewertet: Bewertungsmatrix für dieses Zuschlagskriterium: Punkteskala Sehr gute Konzeptvorstellung, weil sehr gut auf die Vorgaben in der Leistungsbeschreibung des CISPA eingehend - 10 Punkte Gute Konzeptvorstellung, weil gut auf die Vorgaben in der Leistungsbeschreibung des CISPA eingehend - 8 Punkte Ausreichende Konzeptvorstellung, weil ausreichend auf die Vorgaben in der Leistungsbeschreibung des CISPA eingehend - 5 Punkte Schlechte Konzeptvorstellung, weil schlecht auf die Vorgaben in der Leistungsbeschreibung des CISPA eingehend - 3 Punkte Ungenügende Konzeptvorstellung, weil ungenügend auf die Vorgaben in der Leistungsbeschreibung des CISPA eingehend - 0 Punkte Zur Bewertung der konzeptionellen Idee zur Projektumsetzung schriftli-cher Teil: Sehr gutes Konzept liegt vor: Vollständigkeit: Aspekte vollständig abgedeckt und hervorragend verständlich dargestellt und strukturiert Schlüssigkeit: Argumentation hervorragend und umfassend dargestellt mit klarer Wertung und Darstel-lung Anforderungserfüllung: Hervorragend nachvollziehbar, dass die Lösung den Anforderungen in allen Aspekten ge-recht wird Gutes Konzept liegt vor: Vollständigkeit: Aspekte vollständig abgedeckt und verständlich dargestellt und strukturiert Schlüssigkeit: Argumentation in den wichtigsten Aspekten dargestellt mit klarer Wertung und Darstellung Anforderungserfüllung: Gut nachvollziehbar, dass die Lösung den Anforderungen allen wichtigen Aspekten gerecht wird Ausreichendes Konzept liegt vor: Vollständigkeit: Aspekte im Wesentlichen vollständig abgedeckt und verständlich dargestellt und strukturiert Schlüssigkeit: Argumentation ausreichend vollständig dargest
Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Mindestpunktzahl
Zuschlagskriterium — Zahl: 8
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Wertende Präsentation
Beschreibung: siehe Bekanntmachung
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 25
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Die Vergabekammer des Saarlandes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit: - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spä-testens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertragsnach§ 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst 10 Kalendertage nach Absendung (per Telefax, E-Mail oderelektronisch über das E-Vergabe-Portal) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: CISPA - Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit gGmbH
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: CISPA - Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit gGmbH