1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Creos Deutschland Wasserstoff GmbH
Rechtsform des Erwerbers: Organisation, die einen durch einen öffentlichen Auftraggeber subventionierten Auftrag vergibt
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Wirtschaftliche Angelegenheiten
2.1.
Verfahren
Titel: Generalplanung Leitung 1/3 und Leitung 2 (Wasserstoffleitungen mosaHYc)
Beschreibung: Gegenstand des Verfahrens sind Planungsleistungen zur Umstellung bestehender Stahlrohrleitungen (Leitung 1/3: Fenne - Fürstenhausen - Carling (F); Leitung 2: Perl - Besch) auf die zukünftige Wasserstoffnutzung einschließlich der Trassierung der im Rahmen der Netzergänzung neu zu errichtenden Leitungsabschnitte (DN 150 und DN 250) einschl. der Planung aller Sonderbauwerke (bspw. HDD, Leitungsquerungen, Bahnquerungen), der technische Anlagen und sonstigen Betriebseinrichtungen sowie der Vermessungsleistungen und der Umweltplanung (Landschaftspflegerischer Begleitplan). Für die Umwidmung der bestehenden Leitungen wie für die Neubauabschnitte sind die genehmigungsrechtlichen und privatrechtlichen Grundlagen zu schaffen. Die Planungsleistungen umfassen Grundlagenermittlung (u.a. Geländevermessung), Vor-, Entwurfs- und Genehmigungsplanung bis zur ausführbaren und genehmigungsfähigen Lösung (Lph. 1 - 4 HOAI) sowie die Ausführungsplanung und Leistungsbeschreibungen und -verzeichnisse (Tief- und Rohrbauleistungen) als Grundlage für Rahmenvertragsabrufe (Lph. 5 und 6 HOAI).
Kennung des Verfahrens: 13851a8e-8fe6-4fe6-9a15-06bf055fafef
Interne Kennung: CDW 2025-0002-EU / 16.02-010
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Auftragsgegenstand ist Generalplanung für zwei Wasserstoffleitungen (teilweise Umstellung bestehender Leitungen auf Wasserstoff, teilweise Neubau) mit einer Gesamtlänge von zusammen ca. 27,6 km (davon Umstellung von bestehenden Leitungen auf ca. 22,6 km Länge und Neubauabschnitte von zusammen ca. 5 km Länge). Die Länge der Neubauabschnitte kann sich erhöhen, wenn im Ergebnis der planungsbegleitenden Prüfungen der zur Umstellung vorgesehenen Bestandsleitungen diese hierfür nicht geeignet sind und durch Ersatzneubau anteilig ersetzt werden müssen. Rohrdurchmesser DN 150 und DN 250. Weitere Hinweise zum Ablauf des Teilnahmewettbewerbs und des Verhandlungsverfahrens sind der "Information zum Teilnahmewettbewerb nach VgV" zu entnehmen. Der Auftraggeber behält sich vor, die veröffentlichten informatorischen Vergabeunterlagen "Information zum Teilnahmewettbewerb nach VgV" anzupassen und den für das Verhandlungsverfahren ausgewählten Bewerbern eine überarbeitete Fassung der Vergabeunterlagen zur Verfügung zu stellen. Vertrauliche Unterlagen werden den ausgewählten Bewerbern mit Aufforderung zur Abgabe eines Erstangebots erst nach Vorliegen der vom Bewerber / von der Bewerbergemeinschaft unterzeichneten Vertraulichkeitserklärung zur Verfügung gestellt. Die Vertraulichkeitserklärung (Anlage R) ist mit dem Teilnahmeantrag einzureichen. Die in dieser Bekanntmachung und in der "Information zum Teilnahmewettbewerb nach VgV" enthaltenen Zeitangaben stehen unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71353200 Vermessungsdienste, 71353000 Oberirdische Vermessung, 71322200 Planung von Rohrleitungen, 71313000 Umwelttechnische Beratung, 71313400 Umweltfolgenabschätzung im Bau, 71313440 Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Umweltfolgenabschätzung im Bau
2.1.2.
Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
2.1.3.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 0,00 EUR
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: #Bekanntmachungs-ID: CXP4DY5MMSE# a) Der Auftraggeber ist Zuwendungsempfänger im Sinne des § 99 Nr. 4 GWB. Aufgrund der Zuwendungsbestimmungen behält sich die Vergabestelle vor, das Vergabeverfahren aufzuheben und ohne Zuschlagserteilung zu beenden, wenn der Zuschlag nach den Regelungen der "Information zum Teilnahmewettbewerb nach VgV" auf das Angebot eines Bieters erteilt werden müsste, der seinen Sitz außerhalb des Gebietes der EU hat. Alternativ zur Aufhebung behält sich die Vergabestelle vor, alle Teilnahmeanträge und/oder Angebote von Bietern, die ihren Sitz außerhalb der EU haben, auszuschließen. Entsprechendes gilt, wenn der Zuschlag auf das Angebot einer Bietergemeinschaft erteilt werden müsste, bei denen ein oder mehrerer Mitglieder ihren Sitz außerhalb der EU haben. b) Zu Kooperationsformen im vorliegenden Vergabeverfahren: Die Unterlagen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen sowie zur wirtschaftlichen und finanziellen und zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit (Eignungsunterlagen) sind bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft in einer gesonderten "Eigenerklärung der Eignung" (Anlage B) vorzulegen. Bewerbergemeinschaften haben einen berechtigten Vertreter zu benennen (Anlage C). Beabsichtigt der Bewerber oder ein Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen oder technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit auf Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen zu berufen, so sind diese im "Verzeichnis anderer Unternehmen" (Anlage D) anzugeben und die entsprechenden Eignungsunterlagen für die anderen Unternehmen insoweit in einer gesonderten "Eigenerklärung zur Eignung" (Anlage B) vorzulegen. Zusätzlich ist mit dem Teilnahmeantrag die "Verpflichtungserklärung Eignungsleihe" vorzulegen (Anlage E). Zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen sind von jedem eignungsverleihenden Unternehmen die entsprechenden Erklärungen in der Anlage B abzugeben. Beabsichtigt der Bewerber, Teile der Leistung von Unterauftragnehmer ausführen zu lassen, ohne dass ein Fall der Eignungsleihe vorliegt, so muss er die dafür vorgesehenen Leistungen im Teilnahmeantrag (Anlage A) angeben. Die zur Erbringung dieser Leistungen vorgesehenen Unterauftragnehmer sind spätestens mit der Abgabe des endgültigen Angebots verbindlich zu benennen. c) Eignungsprüfung Die Teilnahmeanträge und Angebote sind in allen Bestandteilen in deutscher Sprache in Textform über die Vergabeplattform des Auftraggebers einzureichen, bei fremdsprachigen Dokumenten mit deutscher Übersetzung. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (§§ 123, 124 GWB) Jeder Bewerber und jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und jeder Nachunternehmer im Falle der Eignungsleihe müssen mit dem Angebot folgende Eigenerklärungen abgeben: - Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe i.S.v. § 123 Abs. 1 bis 3 GWB vorliegen. - Eigenerklärung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung (§ 123 Abs. 4 GWB). - Angabe zu Insolvenzverfahren (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB) - Eigenerklärung zur Einhaltung umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen insbesondere Landestariftreue- und Mindestlohngesetz (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB). - Angaben zur Liquidation und Einstellung der Tätigkeit i.S.d. § 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB. - Eigenerklärung, dass im Rahmen der beruflichen Tätigkeit keine schwere Verfehlung begangen wurde, durch die die Integrität des Unternehmens in Frage gestellt wird (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB). - Eigenerklärung, dass mit anderen Unternehmen keine Vereinbarungen getroffen oder Verhaltensweisen aufeinander abgestimmt wurden, die eine Verhinderung, eine Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB). - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Interessenkonflikten (§ 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB) - Eigenerklärung, dass keine Wettbewerbsverzerrung daraus resultiert, dass das Unternehmen bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen war, und diese Wettbewerbsverzerrung nicht durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen beseitigt werden kann. (§ 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB). - Eigenerklärung, dass das Unternehmen keine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder Konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat (§ 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB). - Eigenerklärung, dass das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungskriterien keine schwerwiegende Täuschung begangen oder Auskünfte zurückgehalten hat oder nicht in der Lage ist, die erforderlichen Nachweise zu erbringen (§ 124 Abs. 1 Nr. 8 GWB). - Eigenerklärung, dass zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen wegen unzulässiger Beeinflussung des öffentlichen Auftraggebers nach § 124 Abs. 1 Nr. 9 GWB. - Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein Ausschlussgrund i. S. v. § 21 Abs. 1 des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG), § 98c des Aufenthaltsgesetzes (AufenthG), § 19 Abs. 1 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) oder § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes (SchwarzArbG) vorliegt. - Eigenerklärung, dass für das Unternehmen kein im Sinne des § 22 Abs. 1 und Abs. 2 des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes (LkSG) relevanter rechtskräftig festgestellter Verstoß gegen das LkSG vorliegt. - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Bezügen zu Russland gem. Art. 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 vorliegt (Anlage F). Die Vergabestelle behält sich vor, zu prüfen, ob weitere fakultative Ausschlussgründe im Sinne von §§ 124 bis 126 GWB vorliegen, zu denen keine Eigenerklärung gefordert wird, und gegebenenfalls Bieter, bei denen fakultative Ausschlussgründe vorliegen, auszuschließen. Der Auftraggeber wird die frist- und formgerecht eingegangenen Angebote zunächst auf Vollständigkeit prüfen. Der Auftraggeber behält sich nach § 56 VgV unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die Bieter aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren. Der Auftraggeber wird anschließend die vollständigen und fristgerecht eingegangenen Angebote inhaltlich sowie auf das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen prüfen. Unbeschadet etwaiger Mindestanforderungen wird der Auftraggeber inhaltlich prüfen, ob die grundsätzliche Eignung des Bieters nach den benannten Eignungsunterlagen vorliegt. Kann im Ergebnis die grundsätzliche Eignung nicht bejaht werden, wird das Angebot nicht berücksichtigt. Die Eignungsprüfung bezieht sich auch auf die Einhaltung etwaiger Mindestanforderungen an die Eignung. d) Auswahlkriterien Zum Verhandlungsverfahren werden maximal vier Bewerber /Bewerbergemeinschaften zugelassen, die dann Bieter/Bietergemeinschaften genannt werden. Gibt es nur drei oder weniger Bewerber/Bewerbergemeinschaften, bei denen keine Ausschlussgründe vorliegen und bei denen ein formell ordnungsgemäßer und den Mindestbedingungen für den Auftrag entsprechender Teilnahmeantrag vorliegt, werden nur diese zur Teilnahme an dem Verhandlungsverfahren zugelassen. Sollten die genannten Voraussetzungen bei mehr als drei Bewerbern/Bewerbergemeinschaften vorliegen, werden die drei Bewerber/Bewerbergemeinschaften zum Verhandlungsverfahren zugelassen, die die höchste Punktzahl gemäß den nachfolgenden und in der "Information zum Teilnahmewettbewerb nach VgV" im Detail beschriebenen Auswahlkriterien des Bewerbers / der Bewerbergemeinschaft erzielen. Für die Wertung der Auswahlkriterien (gem. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV) sind durch jeden Bewerber / jede Bewerbergemeinschaft Angaben zu Anzahl und Berufserfahrung der in der Trassierung und Planung vergleichbarer Projekte tätigen Mitarbeiter zu machen sowie bis zu drei Referenzprojekte in Anlage B "Eigenerklärung zur Eignung" anzugeben, bei denen Planungsleistungen für den Neubau von Gashochdruckleitungen erbracht wurden. Insgesamt können hierbei bis zu 150 Punkte in den Kriterien "Berufserfahrung Mitarbeiter" (30 Punkte) und "Referenzprojekte" (40 Punkte je Referenzprojekt, insgesamt 120 Punkte für drei Referenzprojekte) erzielt werden. Bei Punktegleichstand zwischen dem auf dem 3. Rang liegenden Bewerber/Bewerbergemeinschaft und dem auf dem 4. Rang und nachfolgenden Rängen liegenden Bewerbern/Bewerbergemeinschaften werden zusätzlich zu den auf den Rängen 1 bis 3 liegenden Bewerbern/Bewerbergemeinschaften alle Bewerber/Bewerbergemeinschaften zugelassen, die dieselbe Punktzahl haben wie der/die auf dem 3. Rang liegende Bewerber/Bewerbergemeinschaft.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Generalplanung Leitung 1/3 und Leitung 2 (Wasserstoffleitungen mosaHYc)
Beschreibung: Die Creos Deutschland GmbH ist Eigentümerin und Betreiberin eines ca. 1.700 km langen Gashochdruckleitungsnetzes. Das Leitungsnetz dient der öffentlichen Gasversorgung im Bereich des Saarlandes und in weiten Teilen von Rheinland-Pfalz. Zur langfristigen Sicherstellung der Leistungsfähigkeit einer bedarfsgerechten Versorgung der Region wurde ein Investitionsprogramm für die zukunftsfähige Ausrichtung des Gashochdrucknetzes entwickelt. Seit August 2020 darf sich das Saarland hierbei offiziell als HyExpert-Wasserstoffmodellregion bezeichnen. Herzstück der Modellregion sind verschiedene Projekte, die im Zusammenspiel das Konzept für die zukünftige Nutzung von Wasserstoff im Saarland darstellen, insbesondere das grenzüberschreitende Infrastrukturprojekt mosaHYc. Grundlegendes Ziel des Projektes mosaHYc ist es gemeinsam mit einem französischen Gasnetzbetreiber ein ca. 90 Kilometer langes grenzüberschreitendes Wasserstoffnetz zu schaffen. Durch die Errichtung des mosaHYc-Leitungsnetzes sollen in der Region erste Wasserstoffproduktionskapazitäten aufgebaut und erste industrielle Prozesse in der regionalen Stahlindustrie auf Wasserstoff umgestellt werden und perspektivisch durch den Einsatz von grünem Wasserstoff erhebliche CO2-Einsparungen erzielt werden. Im Rahmen des mosaHYc-Projektes sind auf deutscher Seite (jeweils bis zur Französischen Landesgrenze) zwei Wasserstoffleitungen unter Verwendung bestehender Leitungen als Generalplanung zu planen: - Leitung 1/3 zwischen Fenne, Fürstenhausen und Carling (F), ca. 16,6 km Umwidmung, ca. 2,7 km Neubau - Leitung 3 zwischen Perl und Besch, ca. 6 km Umwidmung, ca. 2,3 km Neubau - Grundlage der Generalplanung bilden die Planungskonzepte und sowie technischen und netzwirtschaftlichen Anforderungen des Auftraggebers. Zum Planungsumfang bei den Neubauabschnitten gehören insbesondere folgende Leistungen / Leistungsbilder: - Trassierung und Planung der Wasserstoffleitung einschl. der betrieblichen Ausrüstung nebst Zubehör (Objektplanung und alle erforderlichen Fachplanungen) - In Abhängigkeit behördlicher oder gesetzlicher Anforderungen an die grenzüberschreitende Leitung ist optional auch die Planung von ggf. erforderlichen Gasanlagen (bspw. Gasdruckregel- und Messanlagen, Zählerstation einschl. Strom- und Telekomanschluss) - Vermessungsleistungen (u.a. topographische Geländeaufnahme im Planungskorridor der Neubauabschnitte, Einmessen von Bohrpunkten, Einmessen von Kopflöchern an den Bestandsleitungen und Einmessen von Schilderpfählen) - Erbringung sämtlicher umweltplanerischer Leistungen für den Planungsgegenstand (insbesondere: Erstellen der Landschaftspflegerischen Begleitpläne gem. § 26 und Anlage 7 HOAI 2021) unter Beachtung aller einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen (insbesondere UVPG, BNatSchG, BImSchG). - Für die Rohr- und Tiefbauleistungen einschl. Zerstörungsfreier Werkstoffprüfung (ZfP) wird eine Rahmenvereinbarungen geschlossen. Die zu vergebenden Planungsleistungen umfassen auch die Erstellung der Ausführungsunterlagen sowie die Leistungsbeschreibungen und -verzeichnisse mit detaillierter Mengenermittlung als Grundlage für die einzelnen, abschnittsweisen Rahmenvertragsabrufe. - Fachliche und terminliche Koordination der vom AG beigestellten Leistungen (bspw. Bodengutachten, Hydrogeologie, Kampfmittelerkundung (Luftbildauswertung)) Die zu vergebenden Planungsleistungen umfassen insbesondere die Erstellung und Zusammenführung aller für die Durchführung der Genehmigungsverfahren notwendigen Unterlagen. Das Genehmigungskonzept (bspw. Einzelgenehmigungen oder Planfeststellungsverfahren) ist zusammen mit dem Auftraggeber im Detail zu erarbeiten und abzustimmen. Anlandungsterminals für Wasserstoff mit einem Durchmesser von 300 Millimeter oder weniger durch Planfeststellung zulassen. - Für Leitung 1/3 soll von der Möglichkeit der Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens für Leitungen kleiner DN 300 (Option gem. § 43l Abs. 3 EnWG) Gebrauch gemacht werden und alle Abschnitte der Leitung 1/3 (Umwidmungen und Neubauabschnitte) in einem gemeinsamen Planfeststellungsverfahren genehmigt werden. Die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens bietet dabei aufgrund der Konzentrationswirkung sowohl für die rechtssichere Umsetzung des Gesamtvorhabens als auch für die Beteiligung der Öffentlichkeit und Träger öffentlicher Belange sowie für die Schaffung der privatrechtlichen Voraussetzungen (vorteilhaft für den Fall erforderlicher Enteignungs-/Besitzeinweisungsverfahren) den geeigneten Rahmen. - Für Leitung 2 sind bislang Einzelgenehmigungen/-zulassungen für die einzelnen Umwidmungs- und Neubauabschnitte angedacht. Für die Erbringung der Leistungsphasen 1 - 4 HOAI ist ein Zeitraum von 10 Monaten ab Auftragserteilung (vsl. ab 11/2025) vorgesehen. Für die Erstellung der Ausführungsunterlagen und Leistungsbeschreibungen (Leistungsphasen Lph. 5 und 6 HOAI) ist ein voraussichtlicher Leistungszeitraum bis 11/2027 anzunehmen.
Interne Kennung: CDW 2025-0002-EU / 16.02-010
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
Zusätzliche Einstufung (cpv): 71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros, 71353200 Vermessungsdienste, 71353000 Oberirdische Vermessung, 71322200 Planung von Rohrleitungen, 71313000 Umwelttechnische Beratung, 71313400 Umweltfolgenabschätzung im Bau, 71313440 Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Umweltfolgenabschätzung im Bau
5.1.2.
Erfüllungsort
Land: Deutschland
Ort im betreffenden Land
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 12/11/2025
Enddatum der Laufzeit: 05/11/2027
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 3
Weitere Informationen zur Verlängerung: Für das Vorhaben sind Einzelgenehmigungsverfahren und ein Planfeststellungsverfahren durchzuführen und die Rohrleitungstrasse ist privatrechtlich zu sichern. Dies birgt Verzögerungsrisiken. Der Zeitraum kann sich verlängern, wenn sich das Projekt verzögert.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Kriterium 1: Honorar/Preis für Trassierung und Planung
Beschreibung: gemäß Vergabeunterlagen
Kategorie des Festwert-Zuschlagskriteriums: Fester Wert (pro Einheit)
Zuschlagskriterium — Zahl: 43,00
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Kriterium 2: Honorar/Preis für Zeithonorare
Beschreibung: gemäß Vergabeunterlagen
Kategorie des Festwert-Zuschlagskriteriums: Fester Wert (insgesamt)
Zuschlagskriterium — Zahl: 3,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Kriterium 3: Qualifikation und Erfahrung der Planungsleiter
Beschreibung: gemäß Vergabeunterlagen
Kategorie des Festwert-Zuschlagskriteriums: Fester Wert (insgesamt)
Zuschlagskriterium — Zahl: 6,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Kriterium 4: Referenzprojekte
Beschreibung: gemäß Vergabeunterlagen
Kategorie des Festwert-Zuschlagskriteriums: Fester Wert (insgesamt)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Kriterium 5: Organisations- und Planungskonzept
Beschreibung: gemäß Vergabeunterlagen
Kategorie des Festwert-Zuschlagskriteriums: Fester Wert (insgesamt)
Zuschlagskriterium — Zahl: 18,00
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen (§ 160 GWB) Auf die Rügeobliegenheiten nach § 160 Abs. 3 GWB wird verwiesen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 S.1 Nr. 4 GWB insbesondere unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Creos Deutschland Wasserstoff GmbH
6.1.
Ergebnis, Los-– Kennung: LOT-0001
Status der Preisträgerauswahl: Es wurde kein Wettbewerbsgewinner ermittelt, und der Wettbewerb ist abgeschlossen.
Grund, warum kein Gewinner ausgewählt wurde: Entscheidung des Beschaffers aufgrund geänderter Anforderungen
6.1.4.
Statistische Informationen
Eingegangene Angebote oder Teilnahmeanträge:
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 2
Art der eingegangenen Einreichungen: Angebote auf elektronischem Wege eingereicht
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 2
Art der eingegangenen Einreichungen: Teilnahmeanträge
Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 8
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Creos Deutschland Wasserstoff GmbH
Registrierungsnummer: HRB 108554
Postanschrift: Am Zunderbaum 9
Stadt: Homburg
Postleitzahl: 66424
Land, Gliederung (NUTS): Saarpfalz-Kreis (DEC05)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Encevo Deutschland GmbH (Einkauf & Facilitymanagement)
Telefon: +49 175 1825 082
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Encevo Deutschland GmbH
Registrierungsnummer: HRB 107780
Postanschrift: Am Halberg 3
Stadt: Saarbrücken
Postleitzahl: 66121
Land, Gliederung (NUTS): Regionalverband Saarbrücken (DEC01)
Land: Deutschland
Telefon: +49 175 1825 082
Rollen dieser Organisation:
Beschaffungsdienstleister
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Bundes
Registrierungsnummer: T:022894990
Postanschrift: Kaiser-Friedrich-Straße 16
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49 228 9499-0
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender
Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 9624a429-6b4b-441e-959f-dfa47b2c55cf - 01
Formulartyp: Ergebnis
Art der Bekanntmachung: Bekanntmachung vergebener Aufträge oder Zuschlagsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 29
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 21/01/2026 07:39:25 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 47926-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 15/2026
Datum der Veröffentlichung: 22/01/2026