5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79211110 Lohn- und Gehaltsabrechnung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: a) Implementierung Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Bereitstellung der Software spätestens 5 Werktage nach Zuschlagserteilung zu realisieren und die im Rahmen dieses Vertrages geschuldete Implementierung der Software vollständig und funktionsfähig nach Zu-schlagserteilung wie folgt abzuschließen: Block 1: - HR-Core und Gehaltsabrechnung 01.01.2027 - Digitale Personalakte - 01.01.2027 (ggf. auch später, wenn sinnvoll) - Mitarbeiter-Selbstbedienung 01.01.2027 - Abrufen der Gehaltsabrechnung - Zeiterfassung "nur" Abwesenheitsmanagement (Krankheit, Urlaub,....) Block 2 - Bewerber-Management 01.02.2027 (nach erfolgreicher Einführung Payroll) Es ist jederzeit möglich, dass sich die Timeline entsprechend nach hinten schiebt. Sofern der Auftraggeber von der vereinbarten Option Gebrauch macht, gilt für die positive Zeitwirtschaft und das betriebliche Eingliederungsmanagement folgende Time-line: Block 3 - Zeiterfassung vollständig 2. Halbjahr 2027 Es ist jederzeit möglich, dass sich die Timeline entsprechend nach hinten schiebt. Maßgeblich für den Fristbeginn ist das Datum der schriftlichen Zuschlagserteilung durch den Auftraggeber. Der Vertrag endet mit vollständiger, vertragsgemäßer Leistungserbringung. b) Lizenzen Die Laufzeit des Lieferleistungsvertrages für die Lizenzen beginnt nach vollständiger und vertragsgemäßer Implementierung der jeweiligen Systeme und endet mit Ablauf von 24 Monaten. Der AG kann den Vertrag einseitig zweimal um je ein Vertragsjahr verlängern. Die Inan-spruchnahme der Verlängerungsoption ist jeweils mindestens 10 Kalendertage vor Ab-lauf des jeweiligen Vertragsjahr durch den AG in Textform zu erklären. Die maximale Vertragslaufzeit für die Lizenzen ist damit auf 48 Monate beschränkt.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Stuhlsatzenhaus 5
Stadt: Saarbrücken
Postleitzahl: 66123
Land, Gliederung (NUTS): Regionalverband Saarbrücken (DEC01)
Land: Deutschland
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 2
Weitere Informationen zur Verlängerung: a) Implementierung Der Auftragnehmer verpflichtet sich, die Bereitstellung der Software spätestens 5 Werktage nach Zuschlagserteilung zu realisieren und die im Rahmen dieses Vertrages geschuldete Implementierung der Software vollständig und funktionsfähig nach Zu-schlagserteilung wie folgt abzuschließen: Block 1: - HR-Core und Gehaltsabrechnung 01.01.2027 - Digitale Personalakte - 01.01.2027 (ggf. auch später, wenn sinnvoll) - Mitarbeiter-Selbstbedienung 01.01.2027 - Abrufen der Gehaltsabrechnung - Zeiterfassung "nur" Abwesenheitsmanagement (Krankheit, Urlaub,....) Block 2 - Bewerber-Management 01.02.2027 (nach erfolgreicher Einführung Payroll) Es ist jederzeit möglich, dass sich die Timeline entsprechend nach hinten schiebt. Sofern der Auftraggeber von der vereinbarten Option Gebrauch macht, gilt für die po-sitive Zeitwirtschaft und das betriebliche Eingliederungsmanagement folgende Time-line: Block 3 - Zeiterfassung vollständig 2. Halbjahr 2027 Es ist jederzeit möglich, dass sich die Timeline entsprechend nach hinten schiebt. Maßgeblich für den Fristbeginn ist das Datum der schriftlichen Zuschlagserteilung durch den Auftraggeber. Der Vertrag endet mit vollständiger, vertragsgemäßer Leistungserbringung. b) Lizenzen Die Laufzeit des Lieferleistungsvertrages für die Lizenzen beginnt nach vollständiger und vertragsgemäßer Implementierung der jeweiligen Systeme und endet mit Ablauf von 24 Monaten. Der AG kann den Vertrag einseitig zweimal um je ein Vertragsjahr verlängern. Die Inan-spruchnahme der Verlängerungsoption ist jeweils mindestens 10 Kalendertage vor Ab-lauf des jeweiligen Vertragsjahr durch den AG in Textform zu erklären. Die maximale Vertragslaufzeit für die Lizenzen ist damit auf 48 Monate beschränkt.
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Kosten
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Zum Zuschlagskriterium Preis: Für die Angebotswertung wird eine Punkteskala von 0 bis 10 Punkte festgelegt. 10 Punkte erhält das Angebot mit der niedrigsten Wertungssumme. Alle Angebote, die darüber liegen, werden ins Verhältnis zu dem Angebot mit der niedrigsten Wertungs-summe gesetzt und mit 10 multipliziert. Die so ermittelte Punktebewertung wird auf zwei Stellen nach dem Komma gerundet. Beispiel: Angebot "1" mit der niedrigsten Wertungssumme: 10.000,00 EUR Angebot "2" mit der Wertungssumme: 10.500,00 EUR Angebot 1 erhält 10 Punkte Angebot 2: 10.000 EUR x 10 Punkte ./. 10.500 EUR = 9,52 Punkte
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzeptionelle Idee in Schriftform
Beschreibung: Zum Zuschlagskriterium Konzeptionelle Idee (schriftliches Konzept bei Angebotsabgabe) Bitte beschreiben Sie in freier Form (Fließtext) Ihre Ausführungen zur konzeptionellen Idee (zum Vorgehen gemäß der Leistungsbeschreibung dieser Vergabeunterlagen). Die Anforderungen an das Konzept sind der Leistungsbeschreibung in dieser Unterlage zu entnehmen. Das schriftliche Konzept soll Aufschluss über das konzeptionelle Vorgehen geben. Alle im LV aufgeführten Anforderungen sollen Berücksichtigung finden. Jedes Konzept wird dabei geprüft auf Vollständigkeit, Schlüssigkeit und Anforde-rungserfüllung. Im Rahmen der konzeptionellen Idee soll mindestens schriftlich dargestellt werden: - Grundverständnis des Auftrages - Welche Mitarbeiter des Auftragnehmers sind mit welchen Tätigkeiten am Projekt beteiligt? Bitte stellen Sie hier explizit durch Einreichung von CV`s dar, welche Mitarbeiter konkret an diesem Projekt arbeiten werden. Stellen Sie bitte ebenfalls die Qualifikation dieser Mitarbeiter dar (Erfahrung hinsicht-lich Implementierungen). Stellen Sie bitte überdies dar, wie sich das Team für den CISPA-Auftrag zusammenstellt (Projektleitung abwärts) und welche Vertretungen für ggfs. entstehende Personalausfälle sichergestellt werden. - Stellen Sie bitte ebenfalls schriftlich dar, welche Mitwirkungspflichten für das CISPA gelten (Aufstellung Projektteam, Erreichbarkeit etc. cispaseits). Es ist zudem eine Differenzierung nach den Rollen in technischer und fachlicher Hinsicht vorzunehmen (konkret: wieviel Personentage seitens CISPA wer-den technisch als auch fachlich benötigt?). - Wie stellen Sie sicher, dass die vorgegebene Timeline des Auftraggebers einge-halten wird? Die vorgesehene Timeline ist Folgende: Block 1: HR-Core und Gehaltsabrechnung 01.01.2027 Digitale Personalakte - 01.01.2027 (ggf. auch später, wenn sinnvoll) Mitarbeiter-Selbstbedienung 01.01.2027 - Abrufen der Gehaltsabrechnung Zeiterfassung "nur" Abwesenheitsmanagement (Krankheit, Urlaub,....) Block 2 Bewerber-Management 01.02.2027 (nach erfolgreicher Einführung Payroll) Block 3 Zeiterfassung vollständig 2. Halbjahr 2027 Es ist jederzeit möglich, dass sich die Timeline entsprechend nach hinten schiebt. Mindestbedingung für dieses Kriterium (Konzeptionelle Idee): Angebote, die für diese konzeptionelle Idee nicht mindestens 8 Punkten er-halten, werden im weiteren Verfahrensverlauf nicht berücksichtigt - auf sie kann deswegen kein Zuschlag erteilt werden, weil sie nicht als wirtschaftlich betrachtet werden. Die Dienstleistung ist für das CISPA enorm wichtig. Insoweit ist die Mindest-anforderungen an die Qualität der konzeptionellen Idee überaus wichtig. Bewertungsmatrix für dieses Zuschlagskriterium: Punkteskala Ungenügendes Konzept, weil überhaupt nicht auf die Vorgaben in der Leistungsbeschreibung eingehend - 0 Punkte Schlechtes Konzept, weil schlecht auf die - 3 Punkte Vorgaben in der Leistungsbeschreibung des CISPA eingehend Ausreichendes Konzept, weil ausreichend auf die Vorgaben in der Leistungsbeschreibung des CISPA eingehend - 5 Punkte Gutes Konzept, weil gut auf die Vorgaben in der Leistungsbeschreibung des CISPA eingehend - 8 Punkte Sehr gutes Konzept, weil sehr gut auf die Vorgaben in der Leistungsbeschreibung des CISPA eingehend - 10 Punkte Zur Bewertung der konzeptionellen Idee, schriftlicher Teil: Sehr gutes Konzept liegt vor: Vollständigkeit: Aspekte vollständig abgedeckt und hervorragend verständlich dargestellt und strukturiert Schlüssigkeit: Argumentation hervorragend und umfassend dargestellt mit klarer Wertung und Darstellung Anforderungserfüllung: Hervorragend nachvollziehbar, dass die Lösung den Anforderungen in allen Aspekten gerecht wird Gutes Konzept liegt vor: Vollständigkeit: Aspekte vollständig abgedeckt und verständlich dargestellt und strukturiert Schlüssigkeit: Argumentation in den wichtigsten Aspekten dargestellt mit klarer Wertung und Darstellung Anforderungserfüllung: Gut nachvollziehbar, dass die Lösung den Anforderungen allen wichtigen Aspekten gerecht wird Ausreichendes Konzept liegt vor: Vollständigkeit: Aspekte im Wesentlichen vollständig abgedeckt und verständlich dargestellt und strukturiert Schlüssigkeit: Argumentation ausreichend vollständig dargestellt mit evtl. Schwächen bei Wertung und Darstellung Anforderungserfüllung: Ausreichend nachvollziehbar, dass die Lösung den Anforderungen in wichtigen Aspekten gerecht wird Schlechtes Konzept liegt vor: Vollständigkeit: Wichtige Lücken bei der Abdeckung der Themen oder mangelnde Verständlichkeit oder Strukturierung Schlüssigkeit: Lückenhafte Argumentation oder Fehler bei Wertung und Darstellung Anforderungserfüllung: Lösung wird den Anforderungen nur in Teilen gerecht oder Lücken/Fehler in der Darstellung Ungenügendes Konzept liegt vor: Vollständigkeit: Fehlende, unverständliche oder am Thema vorbeigehende Darstellung Schlüssigkeit: Fehlende, unverständliche oder am Thema vorbeigehende Darstellung Anforderungserfüllung: Fehlende, unverständliche oder am Thema vorbeigehende Darstellung
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Punkte, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 50,00
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzeptionelle Idee in Schriftform
Beschreibung: Zum Zuschlagskriterium Konzeptionelle Idee (schriftliches Konzept bei Angebotsabgabe) Bitte beschreiben Sie in freier Form (Fließtext) Ihre Ausführungen zur konzeptionellen Idee (zum Vorgehen gemäß der Leistungsbeschreibung dieser Vergabeunterlagen). Die Anforderungen an das Konzept sind der Leistungsbeschreibung in dieser Unterlage zu entnehmen. Das schriftliche Konzept soll Aufschluss über das konzeptionelle Vorgehen geben. Alle im LV aufgeführten Anforderungen sollen Berücksichtigung finden. Jedes Konzept wird dabei geprüft auf Vollständigkeit, Schlüssigkeit und Anforde-rungserfüllung. Im Rahmen der konzeptionellen Idee soll mindestens schriftlich dargestellt werden: - Grundverständnis des Auftrages - Welche Mitarbeiter des Auftragnehmers sind mit welchen Tätigkeiten am Projekt beteiligt? Bitte stellen Sie hier explizit durch Einreichung von CV`s dar, welche Mitarbeiter konkret an diesem Projekt arbeiten werden. Stellen Sie bitte ebenfalls die Qualifikation dieser Mitarbeiter dar (Erfahrung hinsicht-lich Implementierungen). Stellen Sie bitte überdies dar, wie sich das Team für den CISPA-Auftrag zusammenstellt (Projektleitung abwärts) und welche Vertretungen für ggfs. entstehende Personalausfälle sichergestellt werden. - Stellen Sie bitte ebenfalls schriftlich dar, welche Mitwirkungspflichten für das CISPA gelten (Aufstellung Projektteam, Erreichbarkeit etc. cispaseits). Es ist zudem eine Differenzierung nach den Rollen in technischer und fachlicher Hinsicht vorzunehmen (konkret: wieviel Personentage seitens CISPA wer-den technisch als auch fachlich benötigt?). - Wie stellen Sie sicher, dass die vorgegebene Timeline des Auftraggebers einge-halten wird? Die vorgesehene Timeline ist Folgende: Block 1: HR-Core und Gehaltsabrechnung 01.01.2027 Digitale Personalakte - 01.01.2027 (ggf. auch später, wenn sinnvoll) Mitarbeiter-Selbstbedienung 01.01.2027 - Abrufen der Gehaltsabrechnung Zeiterfassung "nur" Abwesenheitsmanagement (Krankheit, Urlaub,....) Block 2 Bewerber-Management 01.02.2027 (nach erfolgreicher Einführung Payroll) Block 3 Zeiterfassung vollständig 2. Halbjahr 2027 Es ist jederzeit möglich, dass sich die Timeline entsprechend nach hinten schiebt. Mindestbedingung für dieses Kriterium (Konzeptionelle Idee): Angebote, die für diese konzeptionelle Idee nicht mindestens 8 Punkten er-halten, werden im weiteren Verfahrensverlauf nicht berücksichtigt - auf sie kann deswegen kein Zuschlag erteilt werden, weil sie nicht als wirtschaftlich betrachtet werden. Die Dienstleistung ist für das CISPA enorm wichtig. Insoweit ist die Mindest-anforderungen an die Qualität der konzeptionellen Idee überaus wichtig. Bewertungsmatrix für dieses Zuschlagskriterium: Punkteskala Ungenügendes Konzept, weil überhaupt nicht auf die Vorgaben in der Leistungsbeschreibung eingehend - 0 Punkte Schlechtes Konzept, weil schlecht auf die - 3 Punkte Vorgaben in der Leistungsbeschreibung des CISPA eingehend Ausreichendes Konzept, weil ausreichend auf die Vorgaben in der Leistungsbeschreibung des CISPA eingehend - 5 Punkte Gutes Konzept, weil gut auf die Vorgaben in der Leistungsbeschreibung des CISPA eingehend - 8 Punkte Sehr gutes Konzept, weil sehr gut auf die Vorgaben in der Leistungsbeschreibung des CISPA eingehend - 10 Punkte Zur Bewertung der konzeptionellen Idee, schriftlicher Teil: Sehr gutes Konzept liegt vor: Vollständigkeit: Aspekte vollständig abgedeckt und hervorragend verständlich dargestellt und strukturiert Schlüssigkeit: Argumentation hervorragend und umfassend dargestellt mit klarer Wertung und Darstellung Anforderungserfüllung: Hervorragend nachvollziehbar, dass die Lösung den Anforderungen in allen Aspekten gerecht wird Gutes Konzept liegt vor: Vollständigkeit: Aspekte vollständig abgedeckt und verständlich dargestellt und strukturiert Schlüssigkeit: Argumentation in den wichtigsten Aspekten dargestellt mit klarer Wertung und Darstellung Anforderungserfüllung: Gut nachvollziehbar, dass die Lösung den Anforderungen allen wichtigen Aspekten gerecht wird Ausreichendes Konzept liegt vor: Vollständigkeit: Aspekte im Wesentlichen vollständig abgedeckt und verständlich dargestellt und strukturiert Schlüssigkeit: Argumentation ausreichend vollständig dargestellt mit evtl. Schwächen bei Wertung und Darstellung Anforderungserfüllung: Ausreichend nachvollziehbar, dass die Lösung den Anforderungen in wichtigen Aspekten gerecht wird Schlechtes Konzept liegt vor: Vollständigkeit: Wichtige Lücken bei der Abdeckung der Themen oder mangelnde Verständlichkeit oder Strukturierung Schlüssigkeit: Lückenhafte Argumentation oder Fehler bei Wertung und Darstellung Anforderungserfüllung: Lösung wird den Anforderungen nur in Teilen gerecht oder Lücken/Fehler in der Darstellung Ungenügendes Konzept liegt vor: Vollständigkeit: Fehlende, unverständliche oder am Thema vorbeigehende Darstellung Schlüssigkeit: Fehlende, unverständliche oder am Thema vorbeigehende Darstellung Anforderungserfüllung: Fehlende, unverständliche oder am Thema vorbeigehende Darstellung
Kategorie des Schwellen-Zuschlagskriteriums: Mindestpunktzahl
Zuschlagskriterium — Zahl: 8,00
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Die Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit: - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spä-testens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertragsnach§ 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 134 Abs. 1 GWB haben öffentliche Auftraggeber die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist. Gemäß § 134 Abs. 2 GWB darf ein Vertrag erst 10 Kalendertage nach Absendung (per Telefax, E-Mail oderelektronisch über das E-Vergabe-Portal) der Information nach 134 Abs. 1 GWB geschlossen werden. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: CISPA - Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit gGmbH
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: CISPA - Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit gGmbH