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Umsetzung Energiekonzept Sportstätten Oberhof — Projektsteuerungleistungen Referenznummer der Bekanntmachung: 129595

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Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:

Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Zweckverband Thüringer Wintersportzentrum
Postanschrift: Jägerstraße 10
Ort: Oberhof
NUTS-Code: DEG0B
Postleitzahl: 98559
Land: Deutschland
E-Mail:
Telefon: +49 36842-525111
Fax: +49 36842-525119

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse: https://www.deutsche-evergabe.de

I.2)Informationen zur gemeinsamen Beschaffung
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/978AC1DB-AB97-4F25-90D6-2044B551F685
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/978AC1DB-AB97-4F25-90D6-2044B551F685
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://www.deutsche-evergabe.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: RegionaL_Agency
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: General_Public_Services

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Umsetzung Energiekonzept Sportstätten Oberhof — Projektsteuerungleistungen

Referenznummer der Bekanntmachung: 129595
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71541000
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Das bereits bestehende „Energetische Konzept für die Sportstätten Oberhof“ vom August 2018 soll fortgeschrieben und überarbeitet werden. Dabei sollen die Möglichkeiten der energetischen Optimierung des Wintersportstandorts Oberhof im Bereich der Sportstätten untersucht und angrenzende Areale einbezogen werden. Die CO2-Bilanz der Sportstätten und die Betriebskosten sollen verbessert und die Bevorratung von Mindestschneemengen mit Hilfe eines energetisch optimierten Schneedepos sichergestellt werden. Die sich aufgrund des Energiekonzepts ergebenden Maßnahmen sollen baulich umgesetzt werden. Aufgabe des Projektsteuerers ist die umfassende Koordinierung der Planungs- und Bauleistungen, die sich aus der Umsetzung des fortgeschriebenen Energetischen Konzepts ergeben, der Mittelbeschaffung und -bewirtschaftung sowie die Unterstützung des Auftraggebers bei der Wahrnehmung seiner Bauherrenaufgaben.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.1)Bezeichnung des Auftrags:
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71541000
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DEG0B
Hauptort der Ausführung:

In den Vergabeunterlagen aufgeführt.

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Zu erbringen sind Projektsteuerungsleistungen zunächst gem. Stufe 1 und 2 AHO 2014 (bis zum Erlass eines endgültigen Fördermittelbescheides). Der Auftraggeber hat die Option, auch die Ausführungen der übrigen Leistungen nach Stufen 2 bis 5 AHO 2014 zu beauftragen. Zu den Projektsteuerungsleistungen zählt der sachgerechte Umgang mit den gewährten Fördermitteln einschließlich der Erstellung des Verwendungsnachweises.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Preis
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 36
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Optionale Beauftragung Stufen 2 (ab Erlass eines endgültigen Fördermittelbescheides) bis 5 AHO 2014.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Anzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand von Referenzen. Bewertet werden die eingereichten Referenzen aus den letzten 3 Jahren (2017 bis 2019) über Projektsteuerungsleistungen. Es werden diejenigen fünf Referenzen bewertet, auf die sich der Bewerber für die Auswahl der geeignetsten Bewerber beruft. Dem Bewerber steht es frei, weitere Referenzen vorzulegen. Diese werden im Rahmen der Auswahl der geeignetsten Bewerber nicht berücksichtigt. Jede Referenz wird nach den folgenden Maßstäben bewertet:

(1) Referenz betrifft eine Sportstätte – 1 Punkt;

(2) Referenz betrifft ein Energiekonzept – 1 Punkt;

(3) Baukosten nach DIN 276 in EUR netto mindestens 5 Mio. – 1 Punkt Maximal sind pro Referenz 3 Punkte erreichbar. Im Fall von Punktgleichheit erfolgt die Auswahl mittels Los (§75 Abs. 5 VgV).

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Optionale Beauftragung Stufen 2 (ab Erlass eines endgültigen Fördermittelbescheides) bis 5 AHO 2014.

II.2.12)Angaben zu elektronischen Katalogen
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

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Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

1) Auszug aus dem Berufs- bzw. Handelsregister. (Bei ausländischen Bietern entsprechende Erklärung/Nachweis, die/der geforderten Angabe vergleichbar ist.) Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV2.2) nicht älter als 3 Monate sein;

2) Eigenerklärung, dass beim Bewerber bzw. Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft keine Ausschlussgründe gem. § 123 Abs. 1 bis 4 GWB und § 124 Abs. 1 GWB vorliegen (Formblatt 1). 3. Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter ergeben (Formblatt 5). Anmerkung: Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Der AG akzeptiert als vorläufigen Nachweis auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (§ 50 VgV). Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft gem. § 47 VgV (Eignungsleihe) auf Ressourcen von Nachunternehmen zurückgreifen will, sind Formblatt 6 und die entsprechenden Angaben und Erklärungen auch von dem Nachunternehmer vorzulegen. Darüber hinaus ist eine Erklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dass er im Fall der Auftragsvergabe an den Bewerber (die Bewerbergemeinschaft) diesem zur Verfügung steht (Formblatt 7).

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Nachweise gem. § 45 Abs. 4 Nr. 2 VgV: Nachweis Berufshaftpflichtversicherung gem. III.2.2) Zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge (vgl. IV. 2.2) darf der Nachweis maximal 3 Monate alt sein. Bei Bewerbergemeinschaften ist der vorgenannte Nachweis der Berufshaftpflicht eines Mitglieds ausreichend;

2) Nachweis gem. § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV: Gesamtumsatz und Umsatz der entsprechenden Dienstleistung in den letzten 3 Geschäftsjahren (Formblatt 2). Unter entsprechenden Dienstleistungen sind Projektsteuerungsleistungen jeder Art zu verstehen. Anmerkung: Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen zu Nr. 2 für sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Der AG akzeptiert als vorläufigen Nachweis auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (§ 50 VgV). Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft gem. § 47 VgV (Eignungsleihe) auf Ressourcen von Nachunternehmen zurückgreifen will, sind Formblatt 6 und die entsprechenden Angaben und Erklärungen auch von dem Nachunternehmer vorzulegen. Darüber hinaus ist eine Erklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dass er im Fall der Auftragsvergabe an den Bewerber (die Bewerbergemeinschaft) diesem zur Verfügung steht (Formblatt 7).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

1) Nachweis nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV. Liste der wesentlichen in den letzten fünf Jahren (2015 bis 2019)erbrachten vergleichbaren Leistungen mit Angabe der Netto-Bausumme (Formblatt 4);

2) Nachweis nach § 46 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 4 VgV. Angabe des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters sowie der Dauer der Berufserfahrung des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters mit Projektsteuerungsmaßnahmen (Formblatt 3);

3) Nachweis nach § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV. Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübung für den Inhaber oder die Führungskräfte des Unternehmens sowie der nach Ziff.2 angegebenen Personen;

4) Nachweis nach § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV. Jährliches Mittel der Anzahl der Beschäftigen und der Anzahl der Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (Formblatt 2). Anmerkung: Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Der AG akzeptiert als vorläufigen Nachweis auch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (§ 50 VgV). Soweit der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft gem. § 47 VgV (Eignungsleihe) auf Ressourcen von Nachunternehmen zurückgreifen will, sind Formblatt 6 und die entsprechenden Angaben und Erklärungen auch von dem Nachunternehmer vorzulegen. Darüber hinaus ist eine Erklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dass er im Fall der Auftragsvergabe an den Bewerber (die Bewerbergemeinschaft) diesem zur Verfügung steht (Formblatt 7). Möglicherweise geforderte Mindeststandards: Mindestens 2 Referenzen über Projektsteuerungsleistungen im Energiebereich in Bezug auf die Erzeugung und die effiziente Nutzung von Strom und Wärme.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

III.1.5)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Berufshaftpflichtversicherung mit einer jährlichen Deckung von mindestens 1 Mio. EUR bei Personenschäden und 2 Mio. EUR bei Sach- und Vermögenschäden oder eine schriftliche Bestätigung des Versicherers über die Bereitschaft zur Erhöhung der Versicherungssumme im Auftragsfall oder zum Abschluss einer projektbezogenen Berufshaftpflichtversicherung in entsprechender Höhe.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.6)Angaben zur elektronischen Auktion
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/03/2020
Ortszeit: 14:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 27/03/2020
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Das Angebot muss gültig bleiben bis: 31/07/2020
IV.2.7)Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Für die Teilnahmeanträge und Angebote sind die von dem Auftraggeber unter der in Ziff. I.3) genannten Adresse zur Verfügung gestellten Formulare zu verwenden.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer beim Thüringer Landesverwaltungsamt
Postanschrift: Postfach 2249
Ort: Weimar
Postleitzahl: 99403
Land: Deutschland
E-Mail:
Telefon: +49 361-573321254
Fax: +49 361-573321059
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen,

(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,

(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,

(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
12/02/2020
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