Durchführung der Programme „Führung leben“ und „Führung entwickeln“ der Leibniz-Akademie für Führungskräfte 2023 - 2027 Referenznummer der Bekanntmachung: 2022_LAF_Programme_2023-2027_006
Auftragsbekanntmachung
Dienstleistungen
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10115
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.leibniz-gemeinschaft.de
Abschnitt II: Gegenstand
Durchführung der Programme „Führung leben“ und „Führung entwickeln“ der Leibniz-Akademie für Führungskräfte 2023 - 2027
Gegenstand der Ausschreibung ist die Durchführung der Programme „Führung leben“ (Los 1) und „Führung entwickeln“ (Los 2) im Rahmen der Leibniz-Akademie für Führungskräfte. Für eine Pilotphase, die von 2020-2022 lief, wurde bereits eine Struktur für die Programme erarbeitet, die sich bewährt hat und weiter im Einsatz bleiben soll. Eine detaillierte Leistungsbeschreibung und die Projektbeschreibung der Pilotphase befinden sich unter https://www.evergabe-online.de als Anhang 1 und Anhang 2.
Durchführung des Programms „Führung leben“
Berlin und ausgewählte Veranstaltungsorte im Berliner Umland, sowie ggf. Leibniz-Institute an verschiedenen Orten in Deutschland.
Mehrere Programmdurchgänge von Trainings für sowohl wissenschaftliche als auch wissenschaftsunterstüzende und administrative Leitungen der mittleren Führungsebene
Die Auftraggeberin beabsichtigt, einen Rahmenvertrag über die beschriebene Leistung für max. 4 Jahre abzuschließen.
Die Rahmenvereinbarung läuft ab Zuschlagserteilung bis 31. Dezember 2026. Die Auftraggeberin hat das Recht, eine Verlängerung der Rahmenvereinbarung für ein weiteres Jahr zu verlangen. Die Verlänge-rungsoption wird spätestens bis zum 1. Mai 2026 ausgeübt. Die Laufzeit von Einzelaufträgen, die auf Basis des Rahmenvertrages erteilt werden, kann über die Laufzeit der Rahmenvereinbarung hinausge-hen.
Profil und Erfahrung des Projektteams
a) Referenzkunden (öffentliche Auftraggeber, Wissenschaft, Forschung)
(d.h. er kennt die Abläufe, Herausforderungen, Rahmenbedingungen und Erfolgskriterien). 50 %
- Der Bieter hat Erfahrung in der Zusammenarbeit mit öffentlichen Einrichtungen (drei oder mehr Referenzprojekte*).
- Der Bieter hat Erfahrung in der Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen (drei oder mehr Referenzprojekte*)
- Der Bieter hat Erfahrung in der Zusammenarbeit mit außeruniversitären Wissenschaftsorganisati-onen (drei oder mehr Referenzprojekte*)
b) Referenzprojekte (Führungskräfteentwicklung, Training, Coaching) 50 %
- Der Bieter hat mehrere (drei oder mehr*) umfangreiche Projekte zur Führungskräfteentwick-lung und/oder Organisationsentwicklung in oben genannten Bereichen durchgeführt.
- Der Auftraggeber hat umfangreiche (aus drei oder mehr Referenzprojekten*) Erfahrung darin, Trainingsprogramme zu konzipieren und durchzuführen.
- Der Aufraggeber hat mehrere (in drei oder mehr Referenzprojekten*) Coachings auf verschiedenen Führungsebenen durchgeführt.
* Ein Referenzprojekt kann bei mehreren Kriterien berücksichtigt werden. Wenn die Kriterien bei jeweils drei Projekten nachgewiesen werden, ist jeweils die Höchstpunktzahl erreicht. Wenn mehr als drei Bewerber die Höchstpunktzahl erreichen, erfolgt die Auswahl danach, welcher Bewerber mehr Referenzen für vergleichbare Leistungen im Bereich Wissenschaft hat.
Durchführung des Pro-gramms „Führung entwickeln“
Mehrere Programmdurchgänge von Trainings für sowohl wissenschaftliche als auch wissenschaftsunterstüzende und administrative Leitungen der mittleren Führungsebene
Die Rahmenvereinbarung läuft ab Zuschlagserteilung bis 31. Dezember 2026. Die Auftraggeberin hat das Recht, eine Verlängerung der Rahmenvereinbarung für ein weiteres Jahr zu verlangen. Die Verlängerungsoption wird spätestens bis zum 1. Mai 2026 ausgeübt. Die Laufzeit von Einzelaufträ-gen, die auf Basis des Rahmenvertrages erteilt werden, kann über die Laufzeit der Rahmenverein-barung hinausgehen.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
-Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB
-Kurzbeschreibung des Unternehmens (Tätigkeitsfelder, Zielgruppen, Branchen, Alter des Unternehmens).
-Die Auftraggeberin ist berechtigt, zur Vorbereitung der vergaberechtlichen Entscheidung aktuelle Auszüge aus dem Handelsregister oder anderen Berufsregistern für den Leistungserbringer soweit die Eintragung für den jeweiligen Leistungserbringer nach den jeweils einschlägigen Rechtsnormen vorgeschrieben ist, sowie aus dem Gewerbezentralregister und Wettbewerbsregister einzuholen und von den Unternehmen eine Bescheinigung in Steuersachen des zuständigen Finanzamts zu fordern.
Nachweis über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme für Vermögensschäden i.H.v. 500.000,- € und für Sach- und Personenschäden i.H.v. 5 Mio. €.; bei nicht ausreichender Deckung der bestehenden Betriebshaftpflichtversicherung, die Bestätigung der Versicherung, dass die Mindestdeckungssummen im Falle der Zuschlagserteilung entsprechend erhöht werden.
-Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl im Bereich Organisationsberatung, Entwicklung und Durchführung von Führungskräfte-Entwicklungsprogrammen in den letzten drei Jahren (2021, 2020, 2019) ersichtlich ist (in Vollzeitäquivalenten). Mindestvorgabe: durchschnittlich vier in den letzten drei Jahren.
-Der Bewerber hat mindestens 3 Referenzen für vergleichbare Leistungen in Bezug auf das in der detaillierten Leistungsbeschreibung dargestellte Anforderungsprofil inklusive mindestens eines Programms oder Curriculums, das zeigt, dass Passgenauigkeit gewährleistet ist, aus den letzten 5 Jahren aus den folgenden Bereichen einzureichen: Wissenschaftliche Einrichtungen, Universitäten, Kultur- und Bildungseinrichtungen, NGO, Stiftungen, Verbände, Unternehmen.
Jeder Referenz soll eine Kurzbeschreibung (max. 2.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) und, wenn vorhanden, ein Link zur jeweiligen Website beigefügt werden, aus der Art und Inhalt der Leistung hervorgehen. Benannt werden soll zudem der Realisierungszeitpunkt.
Die Bedingungen für die Ausführung des Auftrags ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Abschnitt IV: Verfahren
Abschnitt VI: Weitere Angaben
1. Für den Teilnahmeantrag sollen die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare verwendet werden:
- Teilnahmeantrag (Anlage A) samt Anlagen:
-Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (Anlage B)
-Eigenerklärung (Anlage C)
-Referenzblatt (Anlage D)
-Nachweis über das Bestehen der Berufshaftpflichtversicherung mit den benannten Mindestdeckungssummen (ggf. durch eine Bestätigung der Versicherung, dass im Auftragsfall eine Erhöhung der Mindestdeckungssummen erfolgt).
-Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung (Anlage E)
-Ggf. Unterauftragnehmerliste (Anlage F)
-Ggf. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen für wesentliche Unterauftragnehmer (Anlage B)
-Ggf. Eigenerklärung des wesentlichen Unterauftragnehmers (Anlage C)
-Ggf. Verpflichtungserklärung von Unterauftragnehmern bzw. anderen Unternehmen, deren Eignung der Bewerber in Anspruch nimmt (Anlage G)
-Ggf. Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen von Unterauftragnehmern bzw. anderen Unternehmen, deren Eignung der Bewerber in Anspruch nimmt (Anlage B)
-Ggf. Eigenerklärung von Unterauftragnehmern bzw. anderen Unternehmen, deren Eignung der Bewerber in Anspruch nimmt (Anlage C)
Die Auswahl der Unternehmen, die zur Abgabe eines Angebotes/Verhandlungen aufgefordert werden, erfolgt für Los 1 und Los 2 jeweils gemäß II.2.9.
Teilnahmeanträge sind elektronisch in Textform über eVergabe-online einzureichen.
2. Die Vergabeunterlagen umfassen sämtliche den Unternehmen auf der e-Vergabe-Plattform des Bundes https://www.evergabe-online.de zur Verfügung gestellten Unterlagen. Die Vergabeunterlagen wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Wir können jedoch nicht ausschließen, dass sie Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler enthalten. Sollte dies nach Auffassung eines Bieters der Fall sein, so hat dieser unverzüglich die Vergabestelle vor Abgabe des Teilnahmeantrags über die Vergabeplattform (https://www.evergabe-online.de) darauf hinzuweisen. Nur so erhalten wir die Möglichkeit, etwaige Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler frühzeitig zu beseitigen. Damit wir die Frage richtig zuordnen können, ist stets die Stelle (betr. Abschnitt, Ziffer, u.ä.) in den Vergabeunterlagen unter Angabe des Dokumentennamens zu zitieren. Bieterfragen und Antworten werden bei den Vergabeunterlagen auf der e-Vergabe-Plattform veröffentlicht. Die Bieter sind verpflichtet, sich während des Vergabeverfahrens auf der e-Vergabe-Plattform zu informieren. Technische Fragen zur e-Vergabe-Plattform („Support“) sind nur an den Support der Vergabeplattform (https://www.evergabe-online.de/contact.html oder telefonisch unter +49-228-996101234) zu stellen und nicht an die Vergabestelle. Achten Sie dabei auf die Geschäftszeiten der e-Vergabe.
Ort: Bonn
Land: Deutschland
15 Kalendertage nach Absendung der Vorabinformation nach § 134 GWB an unterlegene Bewerber ist der Vertragsschluss möglich (§ 134 Abs. 2 GWB). Wird die Vorabinformation per Fax oder auf elektronischem Wege versendet, verkürzt sich diese Frist auf 10 Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch die Auftraggeberin.
§ 160 GWB findet Anwendung. Die Vorschrift lautet auszugsweise:
„(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
[…]
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem AG nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem AG gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des AG, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.“
Die Auftraggeberin weist darauf hin, dass der Bieter wegen des Akteneinsichtsrechts aller Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens nach § 165 Abs. 1 GWB damit rechnen muss, dass sein Angebot von den Beteiligten bei der Vergabekammer eingesehen wird. Daher liegt es in seinem Interesse, schon in seinen Angebotsunterlagen auf wichtige Gründe nach § 165 Abs. 2 GWB für eine Versagung der Akteneinsicht hinzuweisen und betroffene Angebotsteile kenntlich zu machen (Geheimnisse, insbesondere Fabrikations-, Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse). Zur Durchsetzung seiner Rechte muss sich der Bieter an die Vergabekammer wenden.