Grasbrook - Regenwasserbewirtschaftung Referenznummer der Bekanntmachung: 2022005292

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Hamburg
NUTS-Code: DE600 Hamburg
Postleitzahl: 20457
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n):[gelöscht]
E-Mail: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.hafencity.com
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://bieterzugang.deutsche-evergabe.de/evergabe.bieter/api/external/deeplink/subproject/93bf15f9-3bb1-4f59-8ee2-351c44d8008d
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Grasbrook - Regenwasserbewirtschaftung

Referenznummer der Bekanntmachung: 2022005292
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Planungs- und Beratungsleistungen zur Regenwasserbewirtschaftung im Stadtteil Grasbrook

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: [Betrag gelöscht] EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE600 Hamburg
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Auftragsgegenstand sind Fachberatungsleistungen zur Regenwasserbewirtschaftung und wasserwirtschaftlichen Gestaltung der Freianlagen und Straßen und zu übergeordneten Schnittstellenthemen (z.B. Fachplanungen wie Verkehrsanlagen, Freiraum, Uferkanten und wasserwirtschaftliche Funktionsplanung)

Für die technisch-konstruktive Gestaltung des Flächenspeichersystems unterhalb der öffentlichen Flächen im neuen Stadtteil Grasbrook soll die Objektplanung erbracht werden. Weiterhin wird eine Objektplanung für die an den Flächenspeicher angebundenen Sammelleitungen der Straßen- und Oberflächenentwässerung im Bereich des Stadtteileingangs und der Moldauhafenbrücke erforderlich. Über die Objektplanung hinaus sind weitere Besondere Leistungen anzubieten, die zur dezentralen Regenwasserbewirtschaftung erforderlich sind.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: [Betrag gelöscht] EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

bei Beauftragung aller Optionen

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Die Auftraggeberin wählt anhand der erteilten Auskünfte unter den Bewerber:innen, die frist- sowie formgerecht einen Teilnahmeantrag eingereicht haben und die die unter Ziff. III.1) festgelegten Mindestanforderungen erfüllen, maximal 5 Bewerber:innen aus, die sie zur Verhandlung auffordert.

Die Auswahl erfolgt anhand der eingereichten Referenzprojekte, wobei jeweils die drei am besten mit den Anforderungen übereinstimmenden Referenznachweise bewertet werden.

Bei der Maßnahme handelt es sich um eine komplexe Aufgabenstellung. Um einen ausreichenden Teilnehmerkreis ansprechen zu können, wird der in § 46 Abs. 3 VgV vorgegebene Referenzzeitraum von höchstens 3 Jahren auf 5 Jahre erweitert.

Die eingereichten Referenzprojekte müssen innerhalb der vergangenen 5 Jahre (Stichtag 01.01.2017) mit dem von dem:der Auftraggeber:in oder per Eigenerklärung bestätigten erfolgreichen Abschluss der Leistungen erbracht worden sein. Sofern ein Projekt vor dem 01.01.2017 fertiggestellt wurde, scheidet es aus der Wertung aus.

Es werden max. 3 Referenznachweise für eine Dezentrale Regenwasserbewirtschaftung gewertet.

Aus den Erläuterungen zu den einzelnen Referenzen muss sich jeweils ergeben, dass der:die Bewerber:in Projekte zur dezentralen Regenwasserbewirtschaftung im Rahmen einer Quartiersentwicklung oder Erschließungsplanung in einer Größenordnung von mindestens 5 ha erbracht hat.

Bewertet werden die Referenzen jeweils in folgenden Kriterien:

• Größenordnung Quartiersentwicklung o. Erschließungsplanung von ab 3 ha (1 Pkt)

• Das Projekt umfasste eine Regenentwässerung mit Flächenspeicher (3 Pkt)

• Es wurden Baumrigolen umgesetzt (1 Pkt)

• Das Betriebs- und Entnahmekonzept für eine Regenwasser-Speicheranlage waren Bestandteil der Planungsleistungen (2 Pkt)

• Im Rahmen des Projekts erfolgte eine Regenwassereinleitung privater Flächen in öffentliche Flächen (2 Pkt)

• Im Rahmen des Projekts wurde eine hydraulische Nachweisprüfung (NA Modell) und Langzeitsimulation erbracht (2 Pkt)

• Die Planungsleistungen mithilfe der BIM-Methode erbracht (1 Pkt)

• Es wurden Leistungen der Disziplin Ingenieurbauwerke (§ 43 HOAI) erbracht (1 Pkt)

• Es wurden Leistungen der Disziplin Freianlagen in Zusammenarbeit mit landschaftsarchitektonischen Leistungen (§ 43 HOAI) erbracht (1 Pkt)

• Der:die Auftraggeber:in bestätigt das Projektvolumen und die Projekttermine (2 Pkt);

• Der:die Auftraggeber:in bestätigt Termineinhaltung und Budgeteinhaltung sowie die Fachkunde und Kooperationsbereitschaft des Projektteams (2 Pkt)

Insgesamt können mit den drei besten Referenzen zusammen maximal 54 Punkte erreicht werden. Näheres hierzu siehe entsprechender Auswahlbogen in den Vergabeunterlagen.

Die eingereichten Referenzprojekte werden anhand der vorgegebenen Kriterien geprüft. Die Referenznachweise müssen die dafür notwendigen Parameter der Referenzprojekte benennen. Zu jeder eingereichten Referenz soll das entsprechende Referenzformblatt (Bestandteil der Vergabeunterlagen) verwendet werden. Zusätzlich fügt der:die Bewerber:in eine selbst erstellte Projektbeschreibung als Anlage bei.

Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft bzw. mit Unterauftragnehmer:innen ist bei den einzureichenden Referenzprojekten der jeweilige Verfasser zu vermerken. Es können Referenzprojekte von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft bzw. auch von möglichen Unterauftragnehmer:innen eingereicht werden.

Erfüllen mehrere Bewerber:innen an einem Teilnahmewettbewerb mit festgelegter Höchstzahl gemäß § 51 VgV gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerber:innen durch Los getroffen werden.

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

Die Leistungsstufen 2-4 werden optional beauftragt

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Mit dem Teilnahmeantrag ist das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ gem. VV-Bau Anlage 5-140 inklusive der erforderlichen Nachweise einzureichen. Das Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ soll von jedem:jeder Bieter:in/ jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft/ jedem:jeder Eignungsgeber:in/ jedem:jeder Nachauftragnehmer:in vollständig ausgefüllt werden.

Mit dem Teilnahmeantrag sind nachstehende Unterlagen und Erklärungen abzugeben (als Anlage _) gekennzeichnet):

Anlage 1) Erklärung der Bewerbergemeinschaft;

Anlage 2) Nachweis über die Eintragung im Berufs- bzw. Handelsregister nach Maßgabe der jeweiligen Rechtsvorschrift (in Kopie).

Anlage 3) ggf. Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer:innen Anlage 4) ggf. Verpflichtungserklärung Eignungsleihe

Anlage 5) Eigenerklärung 5. RUS-Sanktionspaket

Anlage 6) Vertraulichkeitserklärung

Anlage 7) ggf. Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen gem. § 46 Abs. 2 VgV

Anlage 8) Nachweise nach § 46 (3) 1. VgV zu vergleichbaren Referenzprojekten

Anlage 9) Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes

Anlage 10) Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der maßgeblichen Projektbearbeiter:innen

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Verweis auf das den Vergabeunterlagen beigefügte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ (VV-Bau Anlage 5-140).

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Anlage 11) § 45 (4) Nr. 2 VgV: Nachweis einer bestehenden Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen: Personenschäden ([Betrag gelöscht] EUR), sonstige Schäden ([Betrag gelöscht] EUR). Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das 2-fache der Versicherungssumme beträgt.

§ 45 (1) VgV: Erklärung über den kumulativen Gesamtumsatz des Unternehmens bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre. Erforderlich sind mindestens [Betrag gelöscht] EUR pro Geschäftsjahr; Sofern in

Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter:innen der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer:innen zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.

§ 45 (1) VgV: Erklärung über den kumulativen Umsatz des:der Bewerber:in in dem Tätigkeitsbereich des Auftrages bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre. Dieser umfasst Leistungen der Objektplanung Regenwasserbewirtschaftung sowie zugehörige Besondere und Beratungsleistungen: Erforderlich sind mindestens [Betrag gelöscht] EUR pro Geschäftsjahr; Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter:innen der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer:innen zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Verweis auf das den Vergabeunterlagen beigefügte Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung“ (VV-Bau Anlage 5-140).

Anlage 7) ggf. Erklärung zu wirtschaftlichen Verknüpfungen gem. § 46 Abs. 2 VgV Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Anlage 8) Nachweise nach § 46 (3) 1. VgV (zu vergleichbaren Referenzprojekten des Büros in den letzten 5 Jahren, hinsichtlich der Erläuterung zur Vergleichbarkeit der Referenzen wird auf das Kapitel II.2.9 verwiesen.)

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Die Vergabe des Auftrages richtet sich unter anderem nach § 3 des Hamburgischen Vergabegesetzes (HmbVgG) zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes bei der Vergabe öffentlicher Aufträge. Hiernach müssen beauftragte Unternehmen sowie deren Nachunternehmerinnen beziehungsweise Nachunternehmer die nach § 1 Abs. 2 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) festgelegten Mindestentgelte beziehungsweise Tariflöhne zahlen. Die Auftraggeberin ist berechtigt, Kontrollen durchzuführen, um die Einhaltung dieser Pflichten zu überprüfen. Mit dem Teilnahmeantrag ist eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben: Anlage 9) Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes.

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 11/11/2022
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 3 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es liegt in der Verantwortung des:der Bewerber:in die beantworteten Fragen im Bieterportal bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist regelmäßig einzusehen. Fragen und Antworten während der Bewerbungsphase werden nur in anonymisierter Form im Bieterprotal veröffentlicht.

Der zu schließende Vertrag unterliegt dem Hamburgischen Transparenzgesetz (HmbTG). Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des HmbTG im Informationsregister veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach dem HmbTG sein.

Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail.

Während der Angebotsphase werden „Fragen und Antworten“ nur in anonymisierter Form über die bekanntgegebene Vergabeplattform übermittelt. Die Aufforderung zur Finalen Angebotsabgabe gem. § 17 VgV erfolgt über das Bieterportal. Jede Art der Kommunikation, welche NICHT über das eVergabeportal geführt wird, wird nicht beantwortet und wird im Verfahren NICHT berücksichtigt.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Hamburg
Postleitzahl: 21109
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 - 4 GWB unzulässig, soweit

1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;

2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens

bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,

4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
11/10/2022