Neubau Schleuse Neukölln sowie brückennaher Uferwände - Grundleistungen der Objekt- und Fachplanung nach HOAI sowie Besondere Leistungen Referenznummer der Bekanntmachung: 22-093

Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 13355
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://my.vergabeplattform.berlin.de
Adresse des Beschafferprofils: https://my.vergabeplattform.berlin.de
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/158589
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt die oben genannten Kontaktstellen
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://my.vergabeplattform.berlin.de
Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind. Ein uneingeschränkter und vollständiger direkter Zugang zu diesen Instrumenten und Vorrichtungen ist gebührenfrei möglich unter: https://my.vergabeplattform.berlin.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Regional- oder Kommunalbehörde
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Verkehr

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

Neubau Schleuse Neukölln sowie brückennaher Uferwände - Grundleistungen der Objekt- und Fachplanung nach HOAI sowie Besondere Leistungen

Referenznummer der Bekanntmachung: 22-093
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
71300000 Dienstleistungen von Ingenieurbüros
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Erbringung von Planungsleistungen (Objektplanung, Tragwerksplanung) für die Uferwände am Neuköllner Schifffahrtskanal (NSK) - km 0,25 bis 2,97.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
71222000 Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen
71320000 Planungsleistungen im Bauwesen
71327000 Dienstleistungen in der Tragwerksplanung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE Deutschland
NUTS-Code: DE3 Berlin
NUTS-Code: DE30 Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Für die Ertüchtigung der Uferwände am Neuköllner Schifffahrtskanal in der Zuständigkeit der Hauptverwaltung des Landes Berlin, sind für die maroden Uferwände insbesondere an den brückennahen Bereichen Sofortsicherungsmaßnahmen zu planen. Für die weiteren Uferwände in der unteren Wasserhaltung des NSK von Kilometer 0,25 bis 2,97 sind Handlungsbedarfe festzulegen und zu planen.

Der Auftraggeber beabsichtigt die stufenweise Beauftragung von Grundleistungen sowie Besonderen Leistungen:

1. Objektplanung – Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI und Anlage 12 HOAI:

- Stufe 1: Leistungsphasen 1 und 2;

- Stufe 2: Leistungsphasen 3 und 4 optional;

- Stufe 3: Leistungsphase 6 optional (außer Zusammenstellen der Vergabeunterlagen) und Leistungsphase 7 optional (nur Vergleichen der Ausschreibungsergebnisse mit den vom Planer verpreisten Leistungsverzeichnissen und der Kostenberechnung)

sowie Besondere Leistungen.

2. Fachplanung – Tragwerksplanung gem. §51 HOAI und Anlage 14 HOAI:

- Stufe 1: Leistungsphasen 1 und 2;

- Stufe 2: Leistungsphasen 3 und 4 optional;

- Stufe 3: Leistungsphase 6 optional

sowie Besondere Leistungen.

3. Objektplanung – Freianlagen gem. § 39 HOAI und Anlage 11 HOAI:

- Stufe 1: Leistungsphasen 1 und 2;

- Stufe 2: Leistungsphasen 3 und 4 optional;

- Stufe 3: Leistungsphase 5 und 6 optional (außer Zusammenstellen der Vergabeunterlagen) und Leistungsphase 7 optional (nur Vergleichen der Ausschreibungsergebnisse mit den vom Planer verpreisten Leistungsverzeichnissen und der Kostenberechnung).

II.2.5)Zuschlagskriterien
Die nachstehenden Kriterien
Qualitätskriterium - Name: Fachlicher und Technischer Wert entsprechend Nr. 5 der „Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes" / Gewichtung: 30
Qualitätskriterium - Name: Planungsbeispiel entsprechend Nr. 5 der „Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes" / Gewichtung: 40
Kostenkriterium - Name: Preis/Honorar entsprechend Nr. 5 der „Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes" / Gewichtung: 30
II.2.6)Geschätzter Wert
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 120
Dieser Auftrag kann verlängert werden: nein
II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen:

1. Objektplanung – Ingenieurbauwerke gem. § 43 HOAI und Anlage 12 HOAI:

- Stufe 2: Leistungsphasen 3 und 4;

- Stufe 3: Leistungsphase 6 (außer Zusammenstellen der Vergabeunterlagen) und Leistungsphase 7 (nur Vergleichen der Ausschreibungsergebnisse mit den vom Planer bepreisten Leistungsverzeichnissen und der Kostenberechnung).

2. Fachplanung – Tragwerksplanung gem. §51 HOAI und Anlage 14 HOAI:

- Stufe 2: Leistungsphasen 3 und 4;

- Stufe 3: Leistungsphase 6 optional.

3. Objektplanung – Freianlagen gem. § 39 HOAI und Anlage 11 HOAI:

- Stufe 2: Leistungsphasen 3 und 4 optional;

- Stufe 3: Leistungsphase 5 und 6 (außer Zusammenstellen der Vergabeunterlagen) und Leistungsphase 7 (nur Vergleichen der Ausschreibungsergebnisse mit den vom Planer bepreisten Leistungsverzeichnissen und der Kostenberechnung).

II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Ist der Bewerber eine Juristische Person, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist diese nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch Erklärung des Bewerbers zu III.2.1) nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Berufsangehörige die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt.

Bewerber oder verantwortliche Berufsangehörige juristischer Personen, die die entsprechende Berufsbezeichnung nach dem Recht eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum tragen, erfüllen die fachlichen Voraussetzungen dann,

a) wenn sie sich dauerhaft im Bundesgebiet der Bundesrepublik Deutschland niedergelassen haben und berechtigt sind, die deutschen Berufsbezeichnungen nach den einschlägigen deutschen Fachgesetzen aufgrund einer Gleichstellung mit nach der Richtlinie 2005/36/EG (geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU) zu tragen oder

b) wenn sie vorübergehend im Bundesgebiet tätig sind und ihre Dienstleistungserbringung nach Richtlinie 2005/36/EG angezeigt haben.

Die für die Erbringung der Leistungen Benannten müssen eine abgeschlossene Hochschul- oder Fachhochschulausbildung im Baubereich als Dipl.-Ing. TH/ FH bzw. Bachelor/Master an Universitäten oder Fachhochschulen oder einen vergleichbaren Berufsabschluss aufweisen und sie dürfen sich nur durch entsprechend Qualifizierte vertreten lassen.

Nachweise zu den geforderten Berufs- und Studienabschlüssen sind auf gesondertes Verlangen vorzulegen.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zu 4.2.2 des Bewerberbogens (§ 45 (4) Nr. 4 VgV):

Erklärung des Bewerbers über den Umsatz für Leistungen der Objekt- und Tragwerksplanung für Wasserbauprojekte gem. §§ 43 und 51 HOAI 2021 in den Geschäftsjahren 2019 bis 2021.

Die Erklärung ist bei Bewerbergemeinschaften von jedem Bewerbergemeinschaftsmitglied zu erbringen. Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind zu den geforderten Umsätzen Nachweise vorzulegen.

Zu 4.2.5 des Bewerberbogens (§ 45 (4) Nr. 2 VgV):

Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu 4.2.2 des Bewerberbogens (§ 45 (4) Nr. 4 VgV):

Der Bewerber muss mindestens folgende Umsätze aufweisen:

Der durchschnittliche Jahresumsatz der Geschäftsjahre 2019 bis 2021 für Leistungen für Wasserbauprojekte gem. §§ 43 und 51 HOAI muss mindestens 1.000.000 € netto je Geschäftsjahr betragen.

Zu 4.2.5 des Bewerberbogens (§ 45 (4) Nr. 2 VgV):

Im Auftragsfall ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen

- für Personenschäden von 3.000.000,- €

- für sonstige Schäden von 5.000.000,- €

bei einem, in einem Mitgliedstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens nachzuweisen. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.

Die Berufshaftpflichtversicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht.

Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind zu den geforderten Umsätzen Nachweise vorzulegen.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

a) Zu 4.3.1 des Bewerberbogens (§ 46 (3) Nr. 1 VgV):

Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.

b) zu 4.3.3 und 4.3.4 des Bewerberbogens (§ 46 (3) Nr. 9 VgV): Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung, über die das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Zu a) 4.3.1 des Bewerberbogens (§ 46 (3) Nr. 1 VgV):

Ausführung von Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.

Als vergleichbar gewertet werden Referenzprojekte, die die folgenden Anforderungen erfüllen:

- Leistungen der Objekt- und Tragwerksplanung für den Neubau von Uferbauwerken jeweils für die Erstellung der LP 1,2,3,4 und 6 gem. §§ 43 und 51 HOAI und

- Leistungen mit der Planung von Ingenieurbauwerken/ Streckenbauwerken in BIM jeweils für die BIM Anwendungsfälle 1,2 und 3 gem. Anlage 8 AIA und

- Erbringung der Leistungen mit einem Eigenanteil von mindestens 50% bei Bietergemeinschaften und

- im Zeitraum 01.01.2012 bis 12.10.2022 und

- für ein Bauvorhaben mit anrechenbaren Kosten von mind. 10 Mio. € brutto und

- mit mitzuverarbeitender Bausubstanz u.a. tangierende oder kreuzende Bauwerke (Tunnel, Brücken, Leitungen)

- im urbanen Raum mit hoher landseitiger Nutzungsfrequenz

- unter Zugrundelegung der Vorschriften für öffentliche deutsche Auftraggeber,

- zusammenhängender Abschnitt länger als 50 m

- Ausgangsuferbauwerk älter als 80 Jahre und

- Ausgangsuferbauwerk im Versagenszustand.

Auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers sind zu den aufgeführten Referenzprojekten Referenzbescheinigungen vorzulegen.

zu b) zu 4.3.3 und 4.3.4 des Bewerberbogens (§ 46 (3) Nr. 9 VgV):

Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung, über die das Unternehmen für die Ausführung des Auftrags verfügt.

Über folgende Ausstattung muss der Bewerber verfügen:

- CAD- sowie AVA Software

- Termin- und Projektmanagementsoftware

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:

§ 75 VgV; §§ 30 und 32 ABKG; bei Bewerber-/Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied die Anforderungen an die Berufszulassung erfüllen.

III.2.2)Bedingungen für die Ausführung des Auftrags:

Vertragsgrundlage werden das Vertragsmuster und die Allgemeinen Vertragsbedingungen (AVB) sowie die Besonderen Vertragsbedingungen (BVB) des Auftraggebers (siehe ABau IV 401.V-I F, IV 4020 F, IV 4021 F, IV 4023 und IV 4024 F (siehe VI.3).

III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 13/10/2022
Ortszeit: 10:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Hingewiesen wird insbesondere auf die folgenden Rechtsvorschriften:

- Anforderungen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) vom 22.04.2020 (GVBl. für Berlin S. 276 vom 30.04.2020).

- Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.08.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, S. 498). Mit dem Angebot ist hierzu folgende Eigenerklärung einzureichen: Formblatt IV 4021 F.

- Wettbewerbsregistergesetz (WRegG) vom 01.06.2022 (gemäß Gem. Rundschreiben SenStadtWohn/SenWiEnBe Nr. 05-2021 vom 17.12.2021) für Auskünfte zum erfolgreichen Bieter aus dem Wettbewerbsregister.

- EU-Sanktionsverordnungen zur Bekämpfung des Terrorismus und zur Durchsetzung von Embargos (EG) Nr. 881/2002 vom 27. Mai 2002, 753/2011 vom 01.08.2011 sowie 2580/2001 vom 27.12.2001 für Auskünfte zum erfolgreichen Bieter aus den Finanz-Sanktionslisten.

Dem Verfahren liegt die Anwendung der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge – VgV (in der aktuellen Fassung) zugrunde.

Aktenzeichen beim Auftraggeber: Vergabenummer 22-093

Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren

- gemäß § 21 Absatz 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz (SchwarzArBG) oder

- gemäß § 21 Absatz 1 Arbeitnehmerentsendegesetz(AEntG) oder

- gemäß § 19 Absatz 1 Mindestlohngesetz (MiLoG) mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als [Betrag gelöscht] Euro belegt worden ist.

Der direkte Abruf der Auftragsunterlagen ist unter dem Link von I.3) möglich. Die Auftragsunterlagen werden ab dem Tag der Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung unentgeltlich auf der Vergabeplattform angeboten.

Teilnahmeanträge (bestehend aus Bewerberbogen und den darin genannten Unterlagen) können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (siehe Link von I.3) in Textform eingereicht werden.

Die Unterlagen müssen auf den eigenen Rechner heruntergeladen, dort lokal vollständig ausgefüllt, gespeichert und auf die Vergabeplattform (siehe Link von I.3) hochgeladen werden. Dort ist pro Nachweisverlangen ein Symbol zum Hochladen. Sind alle Dokumente hochgeladen, ist im Menü auf den Link "Bewerben" zu klicken. Auf der Vergabeplattform ist dann in einem entsprechenden Fenster der Vorname und Nachname der Person, die die Teilnahmeantragsabgabe erklärt, anzugegeben. Eine gesonderte Unterschrift auf den Unterlagen, sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur ist für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich.

Die Kommunikation erfolgt über die Vergabeplattform (siehe Link von I.3). Die Vergabestelle behält sich vor, mit Bewerbern und Bietern auch in anderer Form zu kommunizieren.

Teilnehmer müssen eigenverantwortlich die weitere Entwicklung zum Verfahren wie z. B. die Ergänzung oder Änderung der Vergabeunterlagen und die Einstellung von beantworteten Teilnehmeranfragen durch selbständige Einsicht unter dem Link von I.3) verfolgen.

Schlusstermin für Anfragen zu den Vergabeunterlagen: 04.10.2022

Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. in Papierform eingereichte oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.

Erklärungen und Nachweise sind innerhalb von 6 Kalendertagen der Vergabestelle einzureichen.

Zur angemessenen Beteiligung von kleineren Büroorganisationen und Berufsanfängern am Verfahren wird insbesondere auf die Möglichkeit der Bildung von Kooperationen oder Bewerbergemeinschaften hingewiesen.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in denVergabeunterlagenerkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)). Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.

Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
09/09/2022