Rahmenvertrag grafische Betreuung von Kommunikations- und Werbemedien (print und online) inklusive Kampagnenentwicklung und -steuerung Referenznummer der Bekanntmachung: Vergabe-Nr.: B202213004
Bekanntmachung vergebener Aufträge
Ergebnisse des Vergabeverfahrens
Dienstleistungen
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10117
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.dhm.de
Abschnitt II: Gegenstand
Rahmenvertrag grafische Betreuung von Kommunikations- und Werbemedien (print und online) inklusive Kampagnenentwicklung und -steuerung
Die Stiftung Deutsches Historisches Museum (DHM) sucht im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gemäß § 17 VgV, für die (Werbe-) Kommunikation zu den ab November 2022 geplanten Ausstellungen, eine Grafik- und Kommunikationsagentur für mindestens ein bis maximal vier Jahre.
Der Rahmenvertrag umfasst die grafische Entwicklung und Konzeption aller Kommunikations- und Werbemedien (print und online) sowie die Entwicklung und Steuerung der Kampagnen zu den Ausstellungen. Daneben müssen die Veranstaltungsprogramme des Deutschen Historischen Museums sowie ggf. des Zeughauskinos gestaltet werden.
Stiftung Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2, 10117 Berlin
Das Deutsche Historische Museum (DHM) ist Deutschlands nationales Geschichtsmuseum und eines der größten Geschichtsmuseen der Welt. In Berlins historischer Mitte gelegen versteht es sich als Ort zur Stärkung historischer Urteilskraft, an dem übergreifende philosophische, ethische und historische Fragen verhandelt werden.
Das Museum gehört mit dem barocken Zeughaus und dem postmodernen Pei-Bau sowie seinem Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm zu den kulturellen Attraktionen Berlins. Das Zeughaus mit der Überblickausstellung zur deutschen Geschichte ist aufgrund von Sanierungsarbeiten bis voraussichtlich Ende 2025 geschlossen. Der Pei-Bau, die Ausstellunghalle hinter dem Zeughaus, ist weiterhin geöffnet und zeigt die Wechselausstellungen des Museums. Ab dem 25. November 2022 wird hier die mehrjährige Ausstellung „Roads not Taken. Eine andere deutsche Geschichte“ (AT) eröffnen. Daneben ist die Eröffnung von je drei bis vier Ausstellungen je Folgejahr geplant (Stand 02/2022). Das DHM sucht für die Kommunikation zu den ab November 2022 geplanten Ausstellungen eine Grafik- und Kommunikationsagentur für mindestens ein bis maximal vier Jahre. Das erste Projekt ist die Ausstellung „Roads not Taken. Eine andere deutsche Geschichte“ (AT), die ab November 2022 bis voraussichtlich zur Eröffnung einer neuen Ständigen Ausstellung im Pei-Bau zu sehen sein wird. Im Gegensatz zu den anderen Wechselausstellungen des DHM wird diese Präsentation über mehrere Jahre gezeigt.
Der Rahmenvertrag umfasst die grafische Entwicklung und Konzeption aller Kommunikations- und Werbemedien (print und online) sowie die Entwicklung und Steuerung der Kampagnen zu den Ausstellungen. Daneben müssen die Veranstaltungsprogramme des Deutschen Historischen Museums sowie ggf. des Zeughauskinos gestaltet werden. Ziel ist, das Museum, die Ausstellungen und das Programm sichtbar zu machen, Aufmerksamkeit zu schaffen und ein breites internationales Publikum anzusprechen. Kreation und Inhalte sollen den Kern der Ausstellungen erfassen und transportieren, Interesse generieren und zu einem Besuch im DHM motivieren.
Das DHM beabsichtigt, alle relevanten Werbe- und Kommunikationskanäle zu bespielen: Print, Außenwerbung, Anzeigen, Online und Social Media etc. Wichtig ist uns hierbei, dass medienübergreifend gedacht wird und insbesondere Videoformate im Rahmen der Kommunikationsstrategie berücksichtigt werden. Dies sollte grafisch ebenso umgesetzt werden wie der zweisprachige Ansatz (deutsch-englisch) aller Hauptmedien.
Abschnitt IV: Verfahren
Abschnitt V: Auftragsvergabe
Rahmenvertrag grafische Betreuung von Kommunikations- und Werbemedien (print und online) inklusive Kampagnenentwicklung und -steuerung
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10969
Land: Deutschland
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Das wirtschaftlichste Angebot wird über den Gesamtpreis, Anlage C, fiktives Gesamtangebot (zu 40 %) und der Leistung zu 60 % (Qualität der Präsentation inkl. des Entwurf der übergeordneten grafischen Idee, Herangehensweise, Umsetzung Ausstellungsplakat sowie Skizzierung der Maßnahmen für eine kanalübergreifende, crossmediale Kommunikation) ermittelt.
Die Bewertung erfolgt nach der gewichteten Richtwertmethode mit Median.
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse: https://www.bundeskartellamt.de/SharedDocs/Kontaktdaten/DE/Vergabekammern.html
Zuständig für die Nachprüfung von Vergabeverfahren ist das unter Punkt VI.4.1 genannte Bundeskartellamt.
Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB müssen erkannte Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen bei der Vergabestelle (Fachbereich Geschäftsbesorgung und Beschaffung des DHM) gerügt werden. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die sich aus dem Bekanntmachungstext oder aus den Vergabeunterlagen ergeben, müssen innerhalb der Angebots- bzw. Bewerbungsfrist gerügt werden, § 160 Abs.3 Nr. 2 GWB. Hilft die Vergabestelle der Rüge nicht ab, kann ein Antrag auf Nachprüfung beim Bundeskartellamt unter der o.g. Anschrift innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden. Der Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit die Voraussetzungen von § 160 Abs. 3 GWB vorliegen. Die Vergabestelle weist ferner auf die Vorschriften §§ 134, 135 GWB hin. Insbesondere sind die Fristenregelungen in § 135 Abs. 2 GWB zur Geltendmachung der in § 134 Abs. 1 GWB genannten Verstöße zu beachten