E 2022-44 GB - Objektplanung Freianlagen Landschaftsraum Tegeler Stadtheide
Auftragsbekanntmachung
Dienstleistungen
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 12099
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.gruen-berlin.de
Abschnitt II: Gegenstand
E 2022-44 GB - Objektplanung Freianlagen Landschaftsraum Tegeler Stadtheide
Zum 15. Dezember 2021 hat die Grün Berlin GmbH die Verantwortung für die Bewirtschaftung und die zukünftige Entwicklung für das nördliche Flug‐ und Rollfeld des ehemaligen Flughafens Tegel (Tegeler Stadtheide) übernommen. Auf derzeit 152 Hektar Fläche soll ein Natur‐ und Landschaftsschutzgebiet und innovativer Freiraum mit Angeboten zur Freizeitnutzung, Bildung und Forschung zukünftig entstehen. Geplant ist im weiteren Verlauf eine sukzessive, abschnittsweise Öffnung des Geländes für die Öffentlichkeit voraussichtlich 2026.
Die Grün Berlin GmbH sucht mit vorliegender Ausschreibung ein geeignetes Fachbüro, das im Rahmen der gesamthaften Entwicklung des Landschaftsraums der Tegeler Stadtheide die Leistungen
Objektplanung Freianlagen in den Leistungsphasen 1‐9 gewährleistet.
Zum 15. Dezember 2021 hat die Grün Berlin GmbH die Verantwortung für die Bewirtschaftung und die zukünftige Entwicklung für das nördliche Flug‐ und Rollfeld des ehemaligen Flughafens Tegel (Tegeler Stadtheide) übernommen. Auf derzeit 152 Hektar Fläche soll ein Natur‐ und Landschaftsschutzgebiet und innovativer Freiraum mit Angeboten zur Freizeitnutzung, Bildung und Forschung zukünftig entstehen. Geplant ist im weiteren Verlauf eine sukzessive, abschnittsweise Öffnung des Geländes für die Öffentlichkeit voraussichtlich 2026.
Die Grün Berlin GmbH sucht mit vorliegender Ausschreibung ein geeignetes Fachbüro, das im Rahmen der gesamthaften Entwicklung des Landschaftsraums der Tegeler Stadtheide die Leistungen
Objektplanung Freianlagen in den Leistungsphasen 1‐9 gewährleistet.
Die Bewerber reichen einen Teilnahmeantrag ein, welcher die geforderten Nachweise und Erklärungen zur Eignung enthält.
Die Vergabestelle überprüft zunächst die Teilnahmeanträge auf formale Richtigkeit und Vollständigkeit sowie auf vergaberechtliche Ausschlussgründe.
Bei den nach dieser Prüfung verbliebenden Bewerbern wird in einem zweiten Schritt geprüft, ob sie die aufgeführten Mindeststandards gemäß III.1.1 bis III.1.3 einhalten. Bewerber, die diese Mindeststandards nicht erfüllen, scheiden aus.
Bei mehr als 4 verbleibenden Bewerbern findet eine Auswahl per Losverfahren statt.
Eine stufenweise Beauftragung der Leistungen ist vorgesehen. Die Einzelheiten sind der Leistungsbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlagen) und dem Vertragsentwurf (Teil C der Vergabeunterlagen) zu entnehmen. Der Abruf von Teilleistungen und Teilmaßnahmen ist möglich.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Eintragung in eine Architektenliste einer Architektenkammer oder einer vergleichbaren Einrichtung im EU-Raum für die Fachrichtung „Landschaftsarchitektur“
a) Jahresumsatz der letzten drei Jahre
b) Berufshaftpflichtversicherung
Zu a)
Eigenerklärung über einen durchschnittlichen Jahresumsatz von mindestens [Betrag gelöscht] EUR netto in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren. Bei Bewerbergemeinschaften und/oder beim Einsatz von Nachunternehmern kann dieser Umsatz insgesamt, also durch Addition der einzelnen Umsätze nachgewiesen werden.
Zu b)
Nachweis, nicht älter als 12 Monate, über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit Angaben zur Deckungssumme, getrennt nach Personen- und Sach-/Vermögensschäden mit einer Mindestsumme in Höhe von jeweils [Betrag gelöscht] EUR.
Sofern die Versicherungssummen derzeit niedriger sind, ist jedenfalls eine entsprechende Erklärung der Berufshaftpflichtversicherung vorzulegen, dass die hier geforderten Mindestdeckungssummen im Zuschlagsfall bereitgestellt werden (Bereitstellungserklärung).
Hinweis: Die Eigenerklärungen zum Umsatz und der Nachweis über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung sind für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert vorzulegen.
a) Personelle Ausstattung
b) Referenzen
Zu a)
Eigenerklärung über mindestens 8 dauerhaft beschäftigte Mitarbeitende, ggf. einschließlich des Büroinhabers, mit einem berufsqualifizierenden Hochschulabschluss in Landschaftsarchitektur
Zu b)
Folgende Referenzen werden im Sinne vergaberechtlicher Mindestanforderungen verlangt:
Vier Referenzen für Planungsprojekte im Leistungsbild Freianlagen mit Schwerpunkt einer naturschutzfachlichen Zielentwicklung in Verbindung einer hohen Gestaltungsqualität sowie folgenden Inhalten:
- Bei mindestens einer Referenz muss die bearbeitete Fläche 25 ha oder größer umfassen. Alternativ kann eine kleinere Fläche im Kontext eines mind. 50 ha umfassenden Gesamtprojektes beschrieben werden.
- Bei einer Referenz müssen die Baukosten über 7.000.000,00 € netto, bei den anderen Referenzen müssen die Bausummen jeweils über 3.500.000,00 € netto liegen.
- Mindestens zwei Referenzen müssen die Bearbeitung der LP 2 – 8 belegen.
- Alle Projekte müssen nach dem 01.01.2012 ausgeführt worden sein, wobei damit der Abschluss der Leistungsphase 8 gemeint ist.
Architekten gemäß Architekten-/ Baukammergesetzen der Bundesländer oder entsprechender Regelungen der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union zur Berufsqualifikation, § 75 Abs. 1 VgV.
Abschnitt IV: Verfahren
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Bitte berücksichtigen Sie, dass die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren auch nur auf Antrag einleitet und ein Antrag gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit (1.) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages anerkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, (2.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, (3.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, (4.) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse: http://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft/wirtschaftsrecht/vergabekammer/