Betrieb des SAP-Rechenzentrums beim GKV-Spitzenverband
Auftragsbekanntmachung
Dienstleistungen
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE3 Berlin
Postleitzahl: 10117
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.gkv-spitzenverband.de
Abschnitt II: Gegenstand
Betrieb des SAP-Rechenzentrums beim GKV-Spitzenverband
Gegenstand ist ein Vertrag zur Bereitstellung von Hardware und Software sowie für den künftigen Betrieb, die Pflege und die Wartung der bestehenden SAP-Systemlandschaft inklusive der Betreuung von Schnittstellen zu Drittsoftware oder Cloud Services, welche an das SAP-System angebunden sind, sowie den SAP-Basis-Betrieb.
Die Leistungsbeschreibung umfasst folgende Inhalte:
- Bereitstellung der Systeminfrastruktur
- Bereitstellung einer SAP-Systemlandschaft
- Migration der bestehenden Systemlandschaft
- Dimensionierung und Auswahl der erforderlichen Hard- und Systemsoftware
- Beschaffung und Wartung bzw. Pflege der Hard- und Systemsoftware
- Netzanbindung
- Pflege und Betrieb der SAP-Systeme
- Verfahrensbetrieb und -betreuung
- Betreuung der Schnittstellen
Der Vertrag kann bis zu zweimal um je 24 Monate verlängert werden.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister des Staates, in dem der Bieter niedergelassen ist, der nicht älter als drei Monate zum Zeitpunkt des Ablaufs der Angebotsfrist sein darf, oder alternativer Nachweis.
Erklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des hier zu vergebenden Auftrags für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre vor Ablauf der Angebotsfrist.
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Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung, in der Personen- und Sachschäden mit einer Deckungssumme von mindestens 5.000.000 € (pro Schadensfall) und Vermögensschäden mit einer Deckungssumme von mindestens 500.000 € (pro Schadensfall) jeweils bei doppelter Maximierung je Versicherungsjahr versichert sind.
Falls keine ausreichende Betriebshaftpflichtversicherung besteht, ist eine Erklärung abzugeben, dass bei Erteilung des Auftrages eine solche über die genannten Risiken und mit der genannten Deckungssumme abgeschlossen wird.
Allgemeine Darstellung des Bieters und ggf. der vorgesehenen Nachunternehmer mit den Geschäftsbereichen und Tätigkeitsfeldern (ca. 2 Seiten). Erklärung zur durchschnittlichen Anzahl der Kunden gesamt sowie für den Bereich SAP-RZ-Betrieb im Wesentlichen in den letzten drei Jahren.
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Erklärung zur Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeitenden insgesamt und im Bereich des SAP-RZ-Betriebes im Wesentlichen in den letzten drei Jahren.
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Der Bieter reicht vollständig ober überwiegend abgeschlossene Referenzen aus den letzten drei Jahren vor Ablauf der Angebotsfrist ein. Folgende Referenzen sind einzureichen (Mindestanforderung in Klammer):
- SAP Hosting für nach Art und Auftragsumfang mit dem GKV-Spitzenverband vergleichbare Auftraggeber (3)
- Betrieb von HANA-DB Instanzen (2)
- Technische Migration auf HANA-DB (2)
- Betrieb von XFT Komponenten (Invoicemanager) mit Schnittstellen zu externen Portalen (z.B. OZG-RE, ZRE Bund oder privatwirtschaftliche Anbieter von Cloud Services zur Eingangsverarbeitung von E-Rechnungen) (2)
- Betrieb automatisierter Prozesse oder Prozessketten mit gängigen Automatisierungstools (1)
Eingereichte Referenzen können mehrere der vorbenannten Bereiche abdecken.
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Der Bieter reicht folgende Zertifikate bzw. Nachweise ein:
- - Zertifikat DIN EN ISO 27001 Basis IT-Grundschutz des BSI
- Umweltmanagement nach DIN EN ISO 14001
- Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001
- SAP Operation Partner (Hosting Operations)
- SAP Operation Partner (Cloud and Infrastructure Operations)
- SAP Operation Partner (SAP HANA Operations)
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Namen und berufliche Qualifikation der für die Erbringung der hier ausgeschriebenen Leistung vorgesehenen und verantwortlichen Personen, welche nur mit Zustimmung des Auftraggebers ausgewechselt werden dürfen. Es sind Angaben in Form einer Kurzvita und zu persönlichen Projektreferenzen zu machen. Es ist die Projektleitung vorzustellen sowie mindestens zwei weitere Mitarbeitende mit Erfahrungen im SAP-Umfeld.
Die in Klammern angegebene Mindestanzahl an Referenzen aus den letzten drei Jahren vor Ablauf der Angebotsfrist.
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Es sind zwingend alle Zertifikate nachzuweisen; deren Gültigkeit ist zu bestätigen.
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Die vorgestellten Mitarbeitenden müssen drei Jahre Berufserfahrung im SAP-Umfeld (Basis/RZ) nachweisen. Die vorgesehene Projektleitung muss mindestens fünf Jahre Berufserfahrung im SAP-Umfeld (Basis/RZ) nachweisen. Darüber hinaus muss sie mindestens zwei persönliche Referenzen als Projektleitung in einem Migrationsprojekt im SAP-Umfeld nachweisen.
Abschnitt IV: Verfahren
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Die Bewertung erfolgt anhand folgender Kriterien und Unterkriterien:
Preis 80 % - 70% monatliche Pauschale
- 20 % Festpreise
- 75 % Migration und Erstellung Betriebshandbuch
- 5 % Mandantenverwaltung(Kopien)
- 5 %Systemspiegelungen
- 5 %Einspielen Stacks Enhacement Packages (EhPs)
- 10 %Unterstützung Migration nach Vertragsende
- 10 % Beratertagessatz
Strategiekonzept HANA Migration 20 %
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
§ 134 GWB Informations- und Wartepflicht:
(1) Öffentliche Auftraggeber haben die Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses unverzüglich in Textform zu informieren. Dies gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
(2) Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung der Information nach Absatz 1 geschlossen werden. Wird die Information auf elektronischem Weg oder per Fax versendet, verkürzt sich die Frist auf zehn Kalendertage. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an.
§ 135 Unwirksamkeit:
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber 1. gegen § 134 verstoßen hat oder 2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist,
und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
§ 160 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit 1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.