Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb zur Vergabe von Leistungen des Technischen Gebäudemanagements für die Liegenschaft Bundeskanzleramt in Berlin

Auftragsbekanntmachung

Richtlinie 2009/81/EG

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber / Auftraggeber

I.1)Name, Adressen und Kontaktstelle(n)

Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10623
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]

Internet-Adresse(n):

Hauptadresse des öffentlichen Auftraggebers / des Auftraggebers: http://www.bundesimmobilien.de

Weitere Auskünfte erteilen:
die oben genannten Kontaktstellen

Ausschreibungs- und ergänzende Unterlagen (einschließlich Unterlagen für den wettbewerblichen Dialog und ein dynamisches Beschaffungssystem) verschicken:
die oben genannten Kontaktstellen

Angebote oder Teilnahmeanträge sind zu richten an:
die oben genannten Kontaktstellen

I.2)Art des öffentlichen Auftraggebers
Einrichtung des öffentlichen Rechts
I.3)Haupttätigkeit(en)
Sonstige: Immobilienverwertung und -verwaltung
I.4)Auftragsvergabe im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber / anderer Auftraggeber
Der öffentliche Auftraggeber beschafft im Auftrag anderer öffentlicher Auftraggeber: nein

Abschnitt II: Auftragsgegenstand

II.1)Beschreibung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags durch den öffentlichen Auftraggeber:
Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb zur Vergabe von Leistungen des Technischen Gebäudemanagements für die Liegenschaft Bundeskanzleramt in Berlin
II.1.2)Art des Auftrags und Ort der Ausführung, Lieferung bzw. Dienstleistung
Dienstleistungen
Dienstleistungskategorie Nr 1: Instandhaltung und Reparatur
Hauptort der Ausführung, Lieferung oder Dienstleistungserbringung: Berlin

NUTS-Code DE300 Berlin

II.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.4)Angaben zur Rahmenvereinbarung
II.1.5)Kurze Beschreibung des Auftrags oder Beschaffungsvorhabens:
Das Ziel der Vergabe ist die Sicherstellung eines effektiven, qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Gebäudemanagements für die Nutzer der Liegenschaft Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin. Die ausgeschriebenen Leistungen umfassen nach Art und Umfang sämtliche Maßnahmen, die auf der Grundlage der definierten Anforderungen für einen sicheren, wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrieb der baulichen und technischen Anlagen der Liegenschaft erforderlich sind.Der AN wird entsprechend den in DIN 32736 definierten Begriffen und Beschreibungen mit Teilleistungen für das Technische Gebäudemanagement beauftragt. Damit ist der AN u. a. für die Maßnahmen zur Instandhaltung nach DIN 31051, die Durchführung Wiederkehrender Prüfungen, die Überwachung und Zustandskontrolle baulicher und technischer Anlagen sowie für Maßnahmen im Rahmen des Störungsmanagements verantwortlich.
II.1.6)Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)

50700000 Reparatur und Wartung von Einrichtungen in Gebäuden

II.1.7)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen
Der Bieter muss im Angebot alle Auftragsteile, die er möglicherweise an Dritte zu vergeben gedenkt, sowie alle vorgeschlagenen Unterauftragnehmer und die Gegenstände der Unteraufträge angeben
Der Bieter muss alle Änderungen angeben, die sich bei Unterauftragnehmern während der Auftragsausführung ergeben
II.1.8)Lose
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.9)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2)Menge oder Umfang des Auftrags
II.2.1)Gesamtmenge bzw. -umfang:
s. Ziffer II.1.5)
II.2.2)Angaben zu Optionen
Optionen: ja
Beschreibung der Optionen: Die Vertragslaufzeit kann durch einseitige Erklärung der AG um 5 Jahre verlängert werden, also maximal bis 31.12.2033. Die Optionsausübung muss dem AN bis spätestens sechs Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit in Textform zugehen.
II.2.3)Angaben zur Vertragsverlängerung
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Zahl der möglichen Verlängerungen: 1
II.3)Vertragslaufzeit bzw. Beginn und Ende der Auftragsausführung
Beginn 31.1.2023. Abschluss 31.12.2028

Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Bedingungen für den Auftrag
III.1.1)Geforderte Kautionen und Sicherheiten:

III.1.2)Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und/oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften:
Gemäß der Besonderen Vertragsbedingungen:Die Vergütung erfolgt grundsätzlich auf der Basis einer Rechnungslegung seitens des AN als:- unterjährige, turnusmäßige Abschlagszahlung laut Zahlungsplan, der nach Zuschlagserteilung zwischen AN und AG vereinbart wird- einmal jährliche Teilschlusszahlung für die innerhalb eines Kalenderjahres erbrachten Vertragsleistungen,- Schlusszahlung nach Vertragsende- Das Zahlungsziel beträgt 30 Kalendertage- Die Zustellung von Rechnungen hat auf elektronischem Weg über das webbasierte Verwaltungsportal des Bundes für den Zentralen Rechnungseingang (ZRE) im sog. X-Rechnungsformat zu erfolgen
III.1.3)Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerber-/Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch für die Erfüllung der angebotenen Leistungen und haben sämtliche Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu benennen sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für das Vergabeverfahren, den Abschluss und die Durchführung des Vertrages zu bezeichnen.
III.1.4)Sonstige besondere Bedingungen für die Auftragsausführung, insbesondere bezüglich der Versorgungs- und Informationssicherheit:
Zur Leistungserbringung darf nur Personal eingesetzt werden, das erfolgreich sicherheitsüberprüft ist gemäß einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung nach § 9 SÜG (sog.Ü2).---Für die Leistungserbringung vorgesehenes Personal, das bereits erfolgreich sicherheitsüberprüft ist gemäß einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung nach § 9 SÜG (sog. Ü2), sind die entsprechenden Nachweise innerhalb einer Woche nach Zuschlagserteilung vorzulegen.---Der Bewerber/ Bieter erklärt, ausreichend Personal bereitzuhalten, welches bereit ist, sich nach Zuschlagserteilung einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung nach § 9 SÜG (sog. Ü2) zu unterziehen---Durch den Bewerber/Bieter ist nachzuweisen, dass ausreichend nach § 9 SÜG sicherheitsüberprüftes Personal:- ein Projektleiter mit Erfahrung in der Übernahme von Großliegenschaften und als Ansprechpartner für die AG und das BKAmt - ein Objektleiter und ein Assistent des Objektleiters mit mindestens einem Abschluss als Diplomingenieur, Bachelor, Staatlich geprüfter Techniker, Meister (DQR/EQR mindestens Niveau 6) in einer dem technischen Gebäudebetrieb entsprechenden Fachrichtung: Elektrotechnik, TGA bzw. Versorgungstechnik, Gebäudetechnik oder vergleichbaren Fachrichtung und mindestens 5-jähriger Berufserfahrung im vergleichbaren Aufgaben- und Verantwortungsbereich- drei Haustechniker und deren Vertreter mit mindestens einer abgeschlossenen Facharbeiterausbildung (DQR/ EQR Niveau 4) im Bereich der Gebäudetechnik (z. B. Elektrotechnik, Anlagenmechanik, Installation und Heizungsbau, Lüftungstechnik, Kältetechnik) mit mindestens 5-jähriger Erfahrung im Technischen Gebäudemanagement mit vergleichbarem Aufgabenbereich- ausreichend geeignetes Personal einer Service- und Notrufzentrale, die von 00:00 bis 24:00 Uhr, an 365 Tagen im Jahr lückenlos erreichbar ist- ausreichend geeignetes Personal zur Störungsbeseitigung - mindestens zwei geeignete Mitarbeiter der Qualifikation „Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft“ zur Begleitung nicht sicherheitsüberprüften Personals (bei Bedarf) im Unternehmen tätig ist und vollumfänglich spätestens ab 01.09.2023 (Implementierungsstufe 2), und für den anschließenden Regelbetrieb (ab 01.01.2024) zur Verfügung steht.---Firmenmitarbeiter, die ausschließlich die Staatsangehörigkeit eines Staates der Staatenliste nach § 13 Abs. 1 Nr. 17 SÜG i.V.m. Anl. 1 zum RdSchr/RdErl des BMI in der jeweils geltenden Fassung innehaben, sind von der Leistungserbringung ausgeschlossen.--Für das zur Leistungserbringung vorgesehene Personal, das noch nicht sicherheitsüberprüft ist, ist unmittelbar nach Zuschlagserteilung für eine kurzfristige Beibringung der für die Sicherheitsüberprüfung gemäß einer erweiterten Sicherheitsüberprüfung nach § 9 SÜG (sog. Ü2) notwendigen Angaben und Auskünfte Sorge zu tragen.
III.1.5)Angaben zur Sicherheitsüberprüfung:
III.2)Teilnahmebedingungen
III.2.1)Persönliche Lage

Kriterien für die persönliche Lage der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Für die nachfolgenden Eigenerklärungen 1 bis 3 ist die „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ (Anlage B-02) bzw. "Bieterauskunft_ELeihe_UAN" zu verwenden. In der "Bieterauskunft mit Eigenerklärungen" Anlage B-02 ist anzugeben, ob der Teilnahmeantrag von einem Einzelbewerber/-bieter oder dem bevollmächtigten Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft abgegeben wird und ob die Bieterauskunft eines Einzelbewerber/-bieter, des bevollmächtigten Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft oder eines Mitgliedes einer Bewerber-/Bietergemeinschaft eingereicht wird.--1. Unternehmensdarstellung (Name, Anschrift, Rechtsform, organisatorische Gliederung, Umsatzsteuer-ID, Leistungsspektrum, Gründungsdatum, Niederlassungen, evtl. Gesellschafterverhältnisse, gesetzliche Vertreter).--2. Nachweis darüber, dass der Bewerber in ein Berufs- oder Handelsregister oder ein vergleichbares Register eines anderen EU-Mitgliedstaates eingetragen ist. Bitte legen Sie einen entsprechenden Auszug bei.--3. Eigenerklärungen über zwingende und fakultative Ausschlussgründe nach § 123 und § 124 GWB, Eigenerklärung zu Verstößen gegen weitere Gesetze nach § 124 Abs. 2 GWB und Eigenerklärung zu Gründen für Nichtausschluss und Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB und § 123 Abs. 4 S. 2 GWB;--4. Gemäß Verordnung (EU) 2022/576 dürfen ab dem 9. April 2022 keine öffentlichen Aufträge oder Konzessionen an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne dieser Vorschrift aufweisen. Dies betrifft nicht nur Bieter und Teilnehmer, sondern auch Unterauftragnehmer, Eignungsverleiher und Lieferanten, die mit mehr als 10% am Auftragswert beteiligt sind. Vom Bewerber, Mitgliedern der ggf. Bietergemeinschaft und ggf. Eignungsverleiher ist dazu die „Bieterauskunft_RUS_Bezug“ (Anlage B-02.1) ausgefüllt und unterzeichnet mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.

Kriterien für die persönliche Lage von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können) einschließlich Pflicht zur Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Für alle Unterauftragnehmer hat der Bieter in der 2. Stufe des Verfahrens die "Bieterauskunft mit Eigenerklärungen_ELeihe_UAN" (Anlage B-02.2) ausfüllen zu lassen und mit der "Erklärung zu Unterauftragnehmern und Verpflichtungserklärung" (Anlage B-05) nach Aufforderung durch die Vergabestelle einzureichen
III.2.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: 5. Eigenerklärung zur bestehenden Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung zu Vertragsbeginn unter Benennung des Versicherungsgebers und der Mindestdeckungssummen für folgende Schäden.Personenschäden: mindestens 5,0 Mio. €Allmählichkeitsschäden: mindestens 500.000 €Bearbeitungsschäden: mindestens 500.000 €Sachschäden: mindestens 2,0 Mio. €Umweltschäden: mindestens 2,0 Mio. €Vermögensschäden: mindestens 500.000 €Schlüsselschäden: mindestens 500.000 €Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle kann seitens des Versicherungsgebers auf das Doppelte der vorgenannten Deckungssummen begrenzt werden.--6. Eigenerklärungen über den Gesamtumsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre sowie über den Umsatzanteil, der innerhalb dieses Zeitraums mit vergleichbaren Leistungen erzielt wurde--Für die Eigenerklärungen 5 und 6 ist der Vordruck „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ (Anlage B-02) zu verwenden.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: alle geforderten Angaben und Nachweise sind Mindestandards

Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit von Unterauftragnehmern (die zu deren Ablehnung führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
III.2.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten der Wirtschaftsteilnehmer (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
7. Vom Bewerber sind die technischen Gewerke und Leistungen, die vom Unternehmen eigenverantwortlich erbracht werden incl. Nachweis über die fachliche Eintragung des Unternehmens in entsprechenden Handwerkerrollen, Installateur-Verzeichnissen, behördliche Bekanntmachung Zulassungen etc. (die Eintragungen und Zulassungen müssen auch im Bundesland Berlin anerkannt sein) darzustellen bzw. vorzulegen.Ist das Unternehmen noch nicht in den Installationsverzeichnissen der Berliner Grundversorgungsunternehmen Energie/Wasser/Abwasser eingetragen oder verfügt es nicht über die erforderlichen gleichwertigen Eintragungen und Zulassungen, muss die Eigenerklärung in Anlage B-02, Ziffer 6, abgegeben werden, die Eintragung in die Installationsverzeichnisse der Berliner Grundversorgungsunternehmen Energie/Wasser/Abwasser bei ggf. Zuschlag umgehend vorzunehmen.--8. Referenzen von mindestens drei verschiedenen Referenzgebern (Leistungsempfängern) der wesentlichen in den letzten drei Jahren begonnenen, laufenden und beendeten Leistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind unter Angabe des Referenzobjektes, des Leistungsorts, des jährlichen Leistungsumfanges (Angabe der Kostengruppen nach DIN 276), des Leistungszeitraumes, der Leistungsart, Auftrags-/Rechnungswert, Anzahl der durchschnittlich eingesetzten Mitarbeiter, sowie dem Kunden, einem dortigen Ansprechpartner und dessen Kontaktdaten.--Für die Eigenerklärung 8 ist der Vordruck „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ (Anlage B-02, Ziffer 8) zu verwenden. --9. Beschreibung der personellen und technischen Ausrüstung des Unternehmens --10. Darstellung der Erfahrung des Bieters mit Geheimschutz in der Wirtschaft:- befindet sich ihr Unternehmen in einer Geheimschutzbetreuung einer staatlichen Einrichtung (z.B. BMI), wenn ja, welcher?- welche Erfahrung hat Ihr Unternehmen mit Sicherheitsüberprüfungen von Personen nach dem SÜG?- wie viele Personen Ihres Unternehmens verfügen derzeit über eine erweiterte Sicherheitsüberprüfung nach SÜG?- wie viele Personen Ihres Unternehmens mit erweiterter Sicherheitsüberprüfung nach SÜG stehen für dieses Projekt bereits zur Verfügung und welche Qualifikation haben diese?--11. Erklärung über die Befähigung des späteren Projektleiters, welcher die ausgeschriebene Leistung bei Erhalt des Zuschlags verantworten soll (Qualifikation und Berufserfahrung)--12. Erklärung über die Befähigungen des späteren Objektleiters und seines Assistenten des Unternehmens, welche die ausgeschriebene Leistung bei Erhalt des Zuschlags verantworten sollen (jeweils Qualifikation und Berufserfahrung).Objektleiter und Assistent müssen mindestens nachfolgende Qualifikationen erfüllen:- mindestens Abschluss als Diplomingenieur (FH), Bachelor, Staatlich geprüfter Techniker, Meister (DQR/EQR mindestens Niveau 6) in einer dem technischen Gebäudebetrieb entsprechenden Fachrichtung: Elektrotechnik, TGA bzw. Versorgungstechnik, Gebäudetechnik- mind. über 5 Jahre Berufserfahrung mit vergleichbaren Aufgaben und Verantwortungsbereich sowie gute Referenzen verfügen- ein Projektlebenslauf, aus dem bisher betreute Objekte, Funktionen und Aufgaben hervorgehen, ist nach Aufforderung vorzulegen- fundierte Kenntnisse in MS Office sowie im Umgang mit CAFM-Systemen - fundierte Kenntnisse zu den einschlägigen Gesetzen, Verordnungen und Regeln der Technik- Kenntnisse zu Normen und Empfehlungen in den Bereichen Qualitätsmanagement, Umweltmanagement und Nachhaltigkeit- Erfahrungen in Personalführung, sicheres Auftreten und Verhandlungskompetenz- sehr gute Kommunikationsfähigkeit und ein hohes Maß an Kunden- und Serviceorientierung- sehr gute Deutschkenntnisse (mindestens entsprechend GER Stufe C1)--13. Erklärung über die Befähigungen der späteren Haustechniker des Unternehmens, welchedie ausgeschriebene Leistung bei Erhalt des Zuschlags verantworten sollen (Qualifikation und Berufserfahrung).Die TGM Haustechniker (3 Mitarbeiter und deren Vertreter) müssen mindestens nachfolgende Qualifikationen erfüllen:- mindestens eine abgeschlossene Facharbeiterausbildung (DQR/ EQR Niveau 4) im Bereich der Gebäudetechnik (z. B. Elektrotechnik, Anlagenmechanik, Installation und Heizungsbau, Lüftungstechnik, Kältetechnik)- über mehrjährige Erfahrung (mindestens 5 Jahre) im Technischen Gebäudemanagement mit vergleichbarem Aufgabenbereich- ein Projektlebenslauf, aus dem bisher betreute Objekte, Funktionen und Aufgaben hervorgehen, ist nach Aufforderung vorzulegen- praktische Kenntnisse im Bereich Gebäudeautomation- Kenntnisse im Bereich Arbeitssicherheit / Betriebssicherheit und des Umweltschutzes - Grundkenntnisse in MS-Office- sehr gute Kommunikationsfähigkeit und ein hohes Maß an Kunden- und Serviceorientierung- sehr gute Deutschkenntnisse (mindestens entsprechend GER Stufe C1)--Befähigungs- bzw. Sachkundenachweise entsprechend der Basisqualifikation / der zu betreuenden Gewerke (u. a. Schaltberechtigung für elektrische Anlagen, Lüftungshygiene, Trinkwasserhygiene, Kühlturmhygiene), Nachweise als Beauftragte Person f. Aufzugsanlagen gem. BetrSichV, Anhang 1, Pkt. 4.1 (Aufzugswärter) mit Berechtigung zur Personenbefreiung für alle Haustechniker bzw. mit der Erklärung, diese Berechtigung bei Zuschlagserteilung unverzüglich einzuholen, Nachweis des Anlagenverantwortlichen der elektrischen Anlagen nach den allgemeinen Normen und Regeln (u.a. DIN VDE 0105-100 EN 50110-1 bezogen auf die ausgeschriebene Leistung), Nachweis zur Berechtigung für Arbeiten an Mittelspannungsschaltanlagen und der Nachweis über die Berechtigung für das Arbeiten an Feststellanlagen (bezogen auf die ausgeschriebene Leistung) sind auf Anforderung vorzulegen--14. Erklärung über die Befähigungen des späteren Begleitpersonals des Unternehmens, welche die ausgeschriebene Leistung bei Erhalt des Zuschlags verantworten sollen (Qualifikation und Berufserfahrung).Das Begleitpersonal (2 Mitarbeiter) muss mindestens nachfolgende Qualifikationen erfüllen:- mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im vergleichbaren Schutz- und Sicherheitsbereich- erweiterte Sicherheitsüberprüfung nach SÜG- Kenntnisse in den Bereichen Brandschutz und sonstige Notfallmaßnahmen- Kenntnisse in den Bereichen Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz- Urteilsfähigkeit in Bezug auf verschiedene Situationen im Schutz- und Sicherheitsbereich- sehr gute Kommunikationsfähigkeit und ein hohes Maß an Kunden- und Serviceorientierung- sehr gute Deutschkenntnisse (mindestens entsprechend GER Stufe C1)--15. Eigenerklärung über den Besitz eines gültigen Zertifikates gemäß ISO 27001 und dass das für den Einsatz vorgesehene CAFM-System software- als auch hardwareseitig den IT- Sicherheitsanforderungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) entspricht. Entsprechende Nachweise werden auf Anforderung eingereicht (s. Anlage C-17-zur Information).--16. Eigenerklärung über den Besitz eines Qualitätsmanagement-Systems und der Zertifizierung nach ISO 9001. Entsprechende Nachweise werden auf Anforderung eingereicht.--17. Eigenerklärung über den Besitz eines unternehmensinternen Nachhaltigkeitsmanagements. Die entsprechenden Zertifizierungsnachweise werden auf Anforderung eingereicht.--Für die Eigenerklärungen 15 bis 17 ist der Vordruck „Bieterauskunft mit Eigenerklärungen“ (Anlage B-02) zu verwenden. In dieser sind auch Eigenerklärungen zu Bietergemeinschaften, Unterauftragnehmern und Eignung leihenden Unternehmen in den Ziffern 9, 10, 11 abzugeben.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards
alle geforderten Angaben und Nachweise sind Mindestandards

Kriterien für die technischen und beruflichen Fähigkeiten von Unterauftragnehmern (die zu deren Ausschluss führen können)

Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:

Möglicherweise geforderte Mindeststandards

III.2.4)Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen
III.3)Besondere Bedingungen für Dienstleistungsaufträge
III.3.1)Angaben zu einem besonderen Berufsstand
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten: nein
III.3.2)Für die Erbringung der Dienstleistung verantwortliches Personal
Juristische Personen müssen die Namen und die beruflichen Qualifikationen der Personen angeben, die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlich sind: ja

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Verfahrensart
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
Einige Bewerber sind bereits ausgewählt worden (ggf. nach einem bestimmten Verhandlungsverfahren) nein
IV.1.2)Beschränkung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
IV.1.3)Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote nein
IV.2)Zuschlagskriterien
IV.2.1)Zuschlagskriterien

das wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die nachstehenden Kriterien

1. Angebotspreis (netto). Gewichtung 60

2. Eigenes Konzept der Leistungserbringung. Gewichtung 40

IV.2.2)Angaben zur elektronischen Auktion
Eine elektronische Auktion wurde durchgeführt: nein
IV.3)Verwaltungsangaben
IV.3.1)Aktenzeichen beim öffentlichen Auftraggeber:
VOEK 201-21
IV.3.2)Frühere Bekanntmachung(en) desselben Auftrags
nein
IV.3.3)Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen bzw. der Beschreibung
IV.3.4)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
28.7.2022 - 12:00
IV.3.5)Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
31.8.2022
IV.3.6)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge verfasst werden können
Deutsch.
Sonstige

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
VI.2)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der Europäischen Union finanziert wird: nein
VI.3)Zusätzliche Angaben:

Es gelangen nur vollständige und fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge und Angebote in die Wertung. Die Nachforderung, Vervollständigung oder Korrektur von Unterlagen, Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen und Nachweisen behält sich die Auftraggeberin vor. Hierbei setzt die Auftraggeberin eine angemessene Frist von mindestens drei Werktagen und übt ihr Ermessen unter Beachtung des Gleichbehandlungsgrundsatzes aus. Einen Anspruch auf Nachforderung haben die Bewerber/ Bieter nicht.---Sollten Sie kein inländischer Bewerber/Bieter sein, genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes zur Eignung. Werden solche Bescheinigungen in dem betreffenden Land nicht ausgestellt, können sie durch eine Versicherung an Eides statt ersetzt werden. In Staaten, in denen es keine Versicherung an Eides statt gibt, kann diese durch eine förmliche Erklärung ersetzt werden.Nicht in deutscher Sprache verfassten Dokumenten ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen.---Wertung der Angebote:Neben dem Angebot hat der Bieter in der 2. Stufe des Verfahrens sein Konzept zur Leistungserbringung einzureichen. Der Zuschlag wird auf das jeweils wirtschaftlich günstigste Angebot in Bezug auf die Wertungskriterien (Quote) Angebotspreis in Euro (netto): 60 % und Konzept: 40 % erteilt.Den Zuschlag erhält das Angebot mit der höchsten Gesamtpunktzahl (maximal 100 Punkte), die sich aus der Addition der Punktzahl für das schriftliche Gesamtkonzept, maximal 40 Punkte, und der Punktzahl für den Angebotspreis, maximal 60 Punkte, ergibt. Bei gleicher Gesamtpunktzahl hat dasjenige Angebot den Vorrang, das im Zuschlagskriterium Preis die höhere Punktzahl erhalten hat. Bei gleicher Gesamtpunktzahl und bei gleicher Punktzahl im Zuschlagskriterium „Schriftliches Konzept“ entscheidet das Los.-Ermittlung der Punktzahlen für den Angebotspreis:Zum Zweck der Wertung wird die im Leistungsverzeichnis angegebene Angebotssumme (netto) als Grundlage des Kriteriums Preis verwendet. Das Angebot mit dem niedrigsten Preis erhält die maximale Punktzahl von 60 Punkten. Die anderen Angebote werden in absteigender Bepunktung jeweils im Verhältnis zum günstigsten Angebot gewertet, indem der niedrigste geprüfte Preis durch den Preis des jeweiligen Angebotes dividiert und mit der maximalen Punktzahl von 60 Punkten multipliziert wird.-Ermittlung der Punktzahl für das Konzept:Die Bieter haben mit dem Angebot folgende Teilkonzepte, die Bestandteil des Gesamtkonzepts sind, einzureichen und zu erläutern:- Teilkonzept zur Implementierungs-Phase/ Explementierung (Gesamtgewichtung 6%)- Teilkonzept zum Wartungs-, Inspektions- und Prüfmanagement (Gesamtgewichtung 14 %)- Teilkkonzept zum Störungsmanagement (Gesamtgewichtung 14 %)- Teilkonzept zum Qualitätsmanagement/kontinuierlichen Verbesserungsprozess (Gesamtgewichtung 6 %). Die Teilkonzepte bestehen wiederum aus Kriterien mit Teilgewichtung.Die Teilkonzeptbewertung fließt entsprechend ihres Anteils an der prozentualen Gesamtgewichtung in das Ergebnis der Konzeptbewertung zu insgesamt 40 % ein, es sind entsprechend maximal 40 Punkte erreichbar. Die Bewertung erfolgt im Wege der Punktevergabe von 0 Punkten (ungenügend) bis 10 Punkten (sehr gut) je (Teilkonzept-)kriterium. Die je Kriterium vergebene Punktzahl wird mit dem diesem Kriterium entsprechenden Teilgewichtsprozentsatz sowie der für das Teilkonzept angegebenen Prozentangabe (Gewichtung in Relation zur Gesamtgewichtung) multipliziert.Die auf dieser Grundlage ermittelten Werte für die einzelnen Kriterien werden addiert und abschließend mit dem Faktor 10 multipliziert und ergeben die Gesamtpunktzahl für das Konzept.In Bezug auf die Teilkonzeptkriterien und den Bewertungsschlüssel für die Punktevergabe wird auf die Angebotsunterlagen verwiesen.----Im Rahmen der Angebotserstellung ist der Bieter verpflichtet, eine Ortsbesichtigung vorzunehmen. Die Termine dafür werden mit Aufforderung zur Angebotsabgabe bekannt gegeben.---Die Vergabestelle behält sich vor, sich Teilnahmeantrag, Angebot und Konzept vom Bieter im Rahmen eines Bietergespräches erläutern zu lassen.---Die Vergabestelle behält sich gleichzeitig vor, den Zuschlag ohne Verhandlungen zu erteilen.---Fragen zum Teilnahmewettbewerb und zu den Vergabeunterlagen sind nur über die e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) einzureichen. Telefonische Auskünfte werden nicht geteilt.Fragen zum Teilnahmewettbewerb und zu den Vergabeunterlagen werden beantwortet, wenn sie spätestens bis zum 15.07.2022, 12:00 Uhr, bei der e-Vergabe-Plattform (www.evergabe-online.de) eingehen. Die Bieter haben sich zudem selbstständig und regelmäßig über Änderungen der Vergabeunterlagen sowie die Beantwortung von Fragen durch die Vergabestelle zu informieren und diese im Rahmen ihrer Teilnahmeantrag- bzw. Angebotserstellung zu berücksichtigen. Auf der e-Vergabe-Plattform registrierte Bewerber/Bieter werden automatisch informiert. Eine Nichtberücksichtigung von Änderungen kann zum Ausschluss des Teilnahmeantrages/Angebotes führen.---Bei technischen Fragen zur e-Vergabe-Plattform wenden Sie sich bitte an e-Vergabe HelpDesk:Telefon: +49 (0) 22899 - 610 - 1234E-Mail: [gelöscht]äftszeiten:Montag bis Donnerstag: 08:00 bis 16:00 UhrFreitag: 08:00 bis 14:00 Uhr

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de/

VI.4.2)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen: Es gelten die Regelungen der §§ 155 ff. GWB. Insbesondere ist § 160 Abs. 3 GWB zu beachten: Verstöße gegen das Vergaberecht, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen hervorgehen, müssen bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder der Angebotsfrist gerügt werden. Der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens muss innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, eingereicht werden (vgl. § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB).
VI.4.3)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land: Deutschland

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
24.6.2022