Post- /Kurierdienstleistungen für Pakete und Express-Sendungen Referenznummer der Bekanntmachung: AL 110/21
Auftragsbekanntmachung
Dienstleistungen
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10117
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n):[gelöscht]
E-Mail: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://charite.de
Adresse des Beschafferprofils: https://vergabeplattform.charite.de
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10117
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://charite.de
Adresse des Beschafferprofils: https://vergabeplattform.charite.de
Abschnitt II: Gegenstand
Post- /Kurierdienstleistungen für Pakete und Express-Sendungen
Es soll eine Rahmenvereinbarung geschlossen werden über verschiedene Post- und Kurierdienstleistungen für die Charité - Universitätsmedizin Berlin mit einer Laufzeit von 2 Jahren sowie einer zweimaligen, optionalen Verlängerung um jeweils ein Jahr (maximal 4 Jahre Laufzeit). Die Leistungen (Pakete und Express-Sendungen) werden in die Lose 1-2 aufgeteilt.
Los 1: Pakete
Los 2: Express-Sendungen
Nähere Informationen können den auf der Vergabeplattform der Charité (https://vergabeplattform.charite.de) zur Verfügung gestellten Unterlagen entnommen werden.
Postdienstleistungen für Pakete
Berlin
Postdienstleistungen für Pakete mit einer Laufzeit von 2 Jahren sowie einer zweimaligen, optionalen Verlängerung um jeweils ein Jahr (maximal 4 Jahre Laufzeit).
2 * um jeweils 12 Monate
Unternehmensreferenzen der letzten 3 Jahre :
Es sind 3 Referenzen zu benennen und zu jeder Referenz ist das vom Auftraggeber (referenzgebende Firma) ausgefüllte Formblatt Referenzen „Angaben Referenzgeber“ einzureichen. Die referenzgebende Firma hat dabei die Qualität der Leistungsausführung anhand von Schulnoten zu bewerten (Note 1 sehr gut bis Note 6 ungenügend).
Zu bewerten sind dabei folgende Kriterien mit der jeweiligen Gewichtung:
Qualität der ausgeführten Leistung 40%,
Termintreue 30%,
Kommunikation 10%,
Bearbeitung von Reklamationen 10%,
Rechnungslegung 10%.
Je nach Schulnote werden dabei zu jedem Kriterium Punkte vergeben:
Note 1: 10 Punkte
Note 2: 8 Punkte
Note 3: 6 Punkte
Note 4: 4 Punkte
Note 5: 2 Punkte
Note 6: 0 Punkte
Wird bei einer Referenz die Note 6 (ungenügend) bei einem Kriterium vergeben, gilt der Bewerber als nicht geeignet und der Teilnahmeantrag wird nicht gewertet.
Pro Referenz werden je Kriterium die Punkte entsprechend den Noten mit der Gewichtung multipliziert und nachfolgend zur Gesamtpunktzahl der Referenz summiert.
Die Summe der erreichten Punkte aller 3 Referenzen wird addiert (Gesamtpunktzahl 3 Referenzen, max. erreichbare Punktzahl 30 Punkte).
Je Los werden die 3 Bewerber / Bietergemeinschaften mit den höchsten Gesamtpunktzahlen zur nachfolgenden Angebotsabgabe aufgefordert.
Verlängerung der Laufzeit um 2 x 1 Jahr
Kurierdienstleistungen für Express-Sendungen
Berlin
Postdienstleistungen für Pakete mit einer Laufzeit von 2 Jahren sowie einer zweimaligen, optionalen Verlängerung um jeweils ein Jahr (maximal 4 Jahre Laufzeit).
2 * um jeweils 12 Monate
Unternehmensreferenzen der letzten 3 Jahre :
Es sind 3 Referenzen zu benennen und zu jeder Referenz ist das vom Auftraggeber (referenzgebende Firma) ausgefüllte Formblatt Referenzen „Angaben Referenzgeber“ einzureichen. Die referenzgebende Firma hat dabei die Qualität der Leistungsausführung anhand von Schulnoten zu bewerten (Note 1 sehr gut bis Note 6 ungenügend).
Zu bewerten sind dabei folgende Kriterien mit der jeweiligen Gewichtung:
Qualität der ausgeführten Leistung 40%,
Termintreue 30%,
Kommunikation 10%,
Bearbeitung von Reklamationen 10%,
Rechnungslegung 10%.
Je nach Schulnote werden dabei zu jedem Kriterium Punkte vergeben:
Note 1: 10 Punkte
Note 2: 8 Punkte
Note 3: 6 Punkte
Note 4: 4 Punkte
Note 5: 2 Punkte
Note 6: 0 Punkte
Wird bei einer Referenz die Note 6 (ungenügend) bei einem Kriterium vergeben, gilt der Bewerber als nicht geeignet und der Teilnahmeantrag wird nicht gewertet.
Pro Referenz werden je Kriterium die Punkte entsprechend den Noten mit der Gewichtung multipliziert und nachfolgend zur Gesamtpunktzahl der Referenz summiert.
Die Summe der erreichten Punkte aller 3 Referenzen wird addiert (Gesamtpunktzahl 3 Referenzen, max. erreichbare Punktzahl 30 Punkte).
Je Los werden die 3 Bewerber / Bietergemeinschaften mit den höchsten Gesamtpunktzahlen zur nachfolgenden Angebotsabgabe aufgefordert.
Verlängerung der Laufzeit um 2 x 1 Jahr
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
1. Eintragung im Handelsregister: Die Bieter haben ihre Berechtigung zur erlaubten Berufsausübung durch Erklärung und Übersendung eines aktuellen Nachweises, nicht älter als 6 Monate vor dem Datum der EU-Bekanntmachung dieses Vergabeverfahrens, über die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder auf andere Weise (je nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem der Bieter niedergelassen ist), nachzuweisen und dazu entsprechende Angaben in dem Formblatt zur Eigenerklärung zur Eignung 1, Bewachungserlaubnis und Zertifizierungen zu machen. (gültig für Los(e) 1, 2)
2. Erklärung zur Abfrage nach dem KRG und aus dem GZR: Die AG wird Bieter, welche in die engere Auswahl kommen, mit dem Formblatt „Nachforderung der Angaben für die Abfrage beim GZR und KorrR“ auffordern, dass Formblatt „Bieterangaben für die Abfrage beim GZR und KorrR“ ausgefüllt an die AG zu übermitteln. (gültig für Los(e) 1, 2)
3. Nachweis der gültigen Güterkraftverkehrlizenz: Nachweis einer gültigen Güterkraftverkehrslizenz durch Übersendung eines aktuellen Nachweises. (gültig für Los(e) 1, 2)
4. Erklärung zum Mindestjahresumsatz: Gefordert ist die Angabe des unternehmensweiten Gesamtjahresumsatzes (netto) der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre mit vergleichbaren Leistungen.
Für los 1 sind vergleichbare Leistungen im Bereich Postdienstleistungen für Pakete und im Los 2 im Bereich Kurierdienstleistungen für Express-Sendungen. (gültig für Los(e) 1, 2)
5. Erklärung zur Berufs-/Haftpflichtversicherung: Nachzuweisen ist eine entsprechende Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung gemäß Formblatt „Erklärung zur Eignung 1“ vorzulegen.
Zusätzlich hat der Bieter bzw. haben die Mitglieder der Bietergemeinschaft einen Nachweis in Gestalt einer Zusicherung einer Versicherung bzw. eines Versicherungsmaklers oder einen Versicherungsnachweises über einen bereits bestehenden Versicherungsvertrag mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. (gültig für Los(e) 1, 2)
zu Eignungskriterium 4: Nachzuweisen ist ein unternehmensweiter Gesamtjahresumsatz in Höhe von
für Los 1 mind. [Betrag gelöscht] EUR (netto) pro Geschäftsjahr
für Los 2 mind. [Betrag gelöscht] EUR (netto) pro Geschäftsjahr
Bei Bewerbung auf beide Lose ergibt sich der Mindestjahresumsatz aus der Summe der Mindestjahresumsätze je Los (mithin EUR 125.000,00 netto).
zu Eignungskriterium 5: Nachzuweisen ist eine Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen (beschränkt auf mind. zwei Versicherungsfälle pro Jahr):
- [Betrag gelöscht] EUR für Personen- und Sachschäden je Versicherungsfall,
- [Betrag gelöscht] EUR für Vermögensschäden je Versicherungsfall.
Zum Nachweis einer entsprechenden Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung ist die Erklärung gemäß Formblatt „Erklärung zur Eignung 1“ vorzulegen.
Zusätzlich hat der Bieter bzw. haben die Mitglieder der Bietergemeinschaft einen Nachweis in Gestalt einer Zusicherung einer Versicherung bzw. eines Versicherungsmaklers oder einen Versicherungsnachweises über einen bereits bestehenden Versicherungsvertrag mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
6. Unternehmensreferenzen der letzten 3 Jahre : Nachzuweisen sind mindestens drei geeignete, d.h. vergleichbare, Referenzen über früher ausgeführte Aufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens drei Jahren (2019, 2020, 2021 oder aktueller) erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers nebst Benennung eines Ansprechpartners und dessen aktuellen Kontaktdaten (Telefonnummer und E-Mail-Adresse) sowie einer Beschreibung des Auftragsgegenstandes nach Formblatt „Eigenerklärung zur Eignung 1“.
Vergleichbar ist eine Unternehmensreferenz, wenn sie der ausgeschriebenen Leistung im Hinblick auf Umfang, Komplexität und Anforderungen so weit ähnelt, dass sie einen tragfähigen Rückschluss auf die Leistungsfähigkeit des Bieters für die ausgeschriebene Leistung eröffnet.
(gültig für Los(e) 1, 2)
7. Zertifizierung eines Managementsystems gemäß DIN EN ISO 9001:2015: Der Bieter hat als Nachweis über die Zertifizierung eines Managementsystems gemäß DIN EN ISO 9001:2015 entsprechende Angaben in dem Formblatt Eigenerklärung zur Eignung 1 zu machen und eine Kopie der Zertifizierung zusammen mit seinem Angebot einzureichen. (gültig für Los(e) 1, 2)
8. Erklärung zu den Ausschlussgründen: Der Bieter/ das jeweilige Mitglied einer Bietergemeinschaft hat unter Verwendung des Formblatts „Eigenerklärung zur Eignung 2 nach §§ 123, 124 GWB und §§ 42 ff VgV“ eine Erklärung zu dem Vorliegen bzw. Nichtvorliegen der zwingenden und fakultativen Ausschlussgründe, abzugeben. (gültig für Los(e) 1, 2)
zu Eignungskriterium 6: Mindestanforderungen sind dabei, dass der Referenzauftrag
(a) ein jährliches Umsatzvolumen von EUR 25.000,00 netto hat,
(b) es sich mindestens bei 2 der benannten Referenzen um einen Auftraggeber mit Forschungslaboren und/oder medizinischen Instituten handelt, bei denen der Transport von medizinischen Gütern (UN 1845) und von Gütern entsprechend (UN 3373 erfolgte.
Ergibt eine Überprüfung der Referenzen, dass eine oder mehrere Mindestanforderungen nicht erfüllt sind, ist die Referenz ungeeignet.
siehe Vertragsbedingungen in den Vergabeunterlagen
Abschnitt IV: Verfahren
Abschnitt VI: Weitere Angaben
Die Vergabeunterlagen stehen ausschließlich auf unserem Bieterportal zum Download zur Verfügung.
Eine Registrierung ist nicht erforderlich, wird jedoch empfohlen, da Sie dann über alle Änderungen informiert werden und so das Risiko der Einreichung falscher/ungenügender Unterlagen gemindert wird.
Ihre Fragen/Hinweise reichen Sie bitte ebenfalls nur über https://vergabeplattform.charite.de ein.
Es sind nur elektronische Angebote zugelassen.
Signatur und Zusatzsoftware werden nicht benötigt.
Der AG weist darauf hin, dass beabsichtigt wird, von der Angebotsfrist von 30 Tagen gem.
§ 17 Abs. 6 VgV abzuweichen. Es soll eine Angebotsfrist von zehn Kalendertagen
angewendet werden. Die Bewerber sind aufgefordert im Rahmen Ihrer Teilnahmeanträge
ihr diesbezügliches Einvernehmen zu erklären (§ 17 Abs. 7 VgV).
Bitte beachten Sie, dass die Ausschreibung erst ca. drei Tage nach der EU - Veröffentlichung auf dem Bieterportal zur Verfügung steht.
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 GWB).
Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 GWB).
Die o.a. Fristengelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist.
Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist.
Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekannt-machung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]