Dienstkleidung Referenznummer der Bekanntmachung: ZR5-1133-2021-239-11-BL5
Auftragsbekanntmachung
Lieferauftrag
Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10115
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: https://www.bundestag.de
Abschnitt II: Gegenstand
Dienstkleidung
Maßkonfektion und Lieferung von Damencuts und Fräcken sowie Lieferung von Frackblusen und Frackhemden für den Parlamentsdienst des Deutschen Bundestages in zwei Losen
Damencuts und Fräcke
Berlin-Mitte
Gegenstand des Vertrages ist die Maßkonfektion und Lieferung von Damencuts (bestehend aus Damencut, Frackweste, Damenrock und Damenhose) und Fräcken (bestehend aus Frackoberteil, Frackweste und Herrenhose) für den Parlamentsdienst des Deutschen Bundestages.
Frackblusen und Frackhemden
Berlin-Mitte
Gegenstand des Vertrages ist die Lieferung von Frackblusen und Frackhemden für den Parlamentsdienst des Deutschen Bundestages.
Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben
- Eigenerklärung über die Eintragung im Handelsregister beziehungsweise in der Handwerksrolle oder Auszug aus dem Berufsregister (Punkt 3.1.1 des Angebotsvordrucks).
- Gegebenenfalls Angabe der Zertifikats- oder Registriernummer in der bundesweiten Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) oder in der PQ-Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (PQ-Verein) (Punkt 3.4 des Angebotsvordrucks).
- Sofern die Bildung einer Bietergemeinschaft beabsichtigt ist, ist die Eigenerklärung nach Punkt 10 der Bewerbungsbedingungen vorzulegen (Punkt 3.8 des Angebotsvordrucks). Alle Mitglieder der Bietergemeinschaft haben dem Angebot zudem die hier genannten Unterlagen beizufügen. Dabei können die Mindestanforderungen gemeinsam erfüllt werden. Auf Anfrage kann ein Formular für die Eigenerklärung einer Bietergemeinschaft zur Verfügung gestellt werden.
- Unterlagen, die von der Vergabestelle vor Zuschlagserteilung direkt eingeholt werden: Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz:
Die Auftraggeberin wird ab einer Auftragssumme von mehr als [Betrag gelöscht] Euro für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern.
- Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach Punkt 2 des Angebotsvordrucks (erfolgt durch Abgabe des Angebotes). Beim Einsatz von Unterauftragnehmern erklärt der Bieter dies mit Abgabe des Angebotes auch für den/die Unterauftragnehmer.
- Gegebenenfalls Angabe der Zertifikats- oder Registriernummer in der bundesweiten Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) oder in der PQ-Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (PQ-Verein) (Punkt 3.4 des Angebotsvordrucks).
- Sofern die Bildung einer Bietergemeinschaft beabsichtigt ist, ist die Eigenerklärung nach Punkt 10 der Bewerbungsbedingungen vorzulegen (Punkt 3.8 des Angebotsvordrucks). Alle Mitglieder der Bietergemeinschaft haben dem Angebot zudem die hier genannten Unterlagen beizufügen. Dabei können die Mindestanforderungen gemeinsam erfüllt werden. Auf Anfrage kann ein Formular für die Eigenerklärung einer Bietergemeinschaft zur Verfügung gestellt werden.
- Unterlagen, die auf Verlangen der Vergabestelle vor Zuschlagserteilung vorzulegen sind: Betriebshaftpflichtversicherungsnachweis (Deckungssumme mindestens [Betrag gelöscht] Euro für Personen- und Sachschäden). Im Falle einer Bietergemeinschaft ist der Betriebshaftpflichtversicherungsnachweis jedes Mitgliedes der Bietergemeinschaft vorzulegen.
- Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach Punkt 2 des Angebotsvordrucks (erfolgt durch Abgabe des Angebotes).
- Gegebenenfalls Angabe der Zertifikats- oder Registriernummer in der bundesweiten Präqualifizierungsdatenbank für den Liefer- und Dienstleistungsbereich (AVPQ) oder in der PQ-Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen (PQ-Verein) (Punkt 3.4 des Angebotsvordrucks).
- Geforderte Referenzen bei einem Angebot für Los 1:
Angabe von drei geeigneten Referenzen über in den letzten fünf Jahren (das heißt für den Zeitraum von 09/2016 bis 10/2021) erbrachte Leistungen (Punkt 3.5 des Angebotsvordrucks). Die Referenzen müssen die Maßkonfektion von Damencuts und/oder Fräcken mit einem Auftragsvolumen von jeweils mindestens 10 Stück pro Jahr beinhalten. Alternativ dürfen maximal zwei der geforderten drei Referenzen auch die Maßkonfektion von Dienstkleidung, dann jedoch mit einem Auftragsvolumen von jeweils mindestens 50 Stück pro Jahr, zum Inhalt haben. Die Referenzen werden anhand der Kontaktdaten überprüft. Werden die Referenzen durch die Präqualifizierungsangaben abgegeben, so sind die geeigneten Referenzen hier konkret zu benennen.
- Geforderte Referenzen bei einem Angebot für Los 2:
Angabe von zwei geeigneten Referenzen über in den letzten drei Jahren (das heißt für den Zeitraum von 09/2018 bis 10/2021) erbrachte Leistungen (Punkt 3.6 des Angebotsvordrucks). Die Referenzen müssen die Lieferung von Blusen und Hemden mit einem Auftragsvolumen von jeweils mindestens 200 Stück pro Jahr beinhalten. Die Referenzen werden anhand der Kontaktdaten überprüft. Werden die Referenzen durch die Präqualifizierungsangaben abgegeben, so sind die geeigneten Referenzen hier konkret zu benennen.
- Datenblätter über die angebotenen Materialien (Oberstoff, Futter) für Los 1 (Punkt 3.8 des Angebotsvordrucks).
- Datenblätter über das angebotene Material für Los 2 (Punkt 3.8 des Angebotsvordrucks).
- Zertifikate der Schadstoffüberprüfung nach Oeko-Tex® Standard 100 oder gleichwertig für Los 1 gemäß den folgenden Anforderungen: Für alle unter Punkt 3 der Leistungsbeschreibung für Los 1 genannten Positionen müssen einmalig pro Kleidungsstück (also einmal für den Damencut, einmal für die Damenfrackweste, einmal für den Damenrock, einmal für die Damenhose, einmal für das Frackoberteil, einmal für die Herrenfrackweste, einmal für die Herrenhose) die gültigen Zertifikate der Schadstoffüberprüfungen nach Oeko-Tex® Standard 100 oder gleichwertig vorgelegt werden (Punkt 3.8 des Angebotsvordrucks).
- Zertifikate der Schadstoffüberprüfung nach Oeko-Tex® Standard 100 oder gleichwertig für Los 2 gemäß den folgenden Anforderungen: Für alle der unter Punkt 3.2 bis 3.4 der Leistungsbeschreibung für Los 2 genannten Positionen müssen einmalig pro Kleidungsstück (also einmal für Frackblusen, einmal für Frackhemden, einmal für Frackhemden mit extra langen Ärmeln) die gültigen Zertifikate der Schadstoffüberprüfungen nach Oeko-Tex® Standard 100 oder gleichwertig vorgelegt werden (Punkt 3.8 des Angebotsvordrucks).
- Gilt nur für Los 2: Aktuelles Zertifikat "Grüner Knopf" oder gleichwertig für die unter Punkt 3.4 der Leistungsbeschreibung für Los 2 angebotenen Blusen und Hemden (Punkt 3.8 des Angebotsvordrucks).
Sofern auf gleichwertige Zertifikate oder Prüfzeichen Bezug genommen wird, hat der Bieter die Gleichwertigkeit nachzuweisen. Eine entsprechend kenntlich gemachte Anlage, auf die Bezug genommen wird, ist den Angebotsunterlagen beizufügen. Falls geforderte Zertifikate (noch) nicht mit dem Angebot vorgelegt werden können beziehungsweise keine Zertifizierung vorliegt, besteht die Möglichkeit, anhand von Eigenerklärungen (beispielsweise in Form einer tabellarischen Gegenüberstellung) die Gleichwertigkeit zu den genannten Normen hinsichtlich der Umsetzung nachzuweisen. Hieraus müssen alle Ziele der jeweiligen Norm eindeutig hervorgehen.
- Sofern die Bildung einer Bietergemeinschaft beabsichtigt ist, ist die Eigenerklärung nach Punkt 10 der Bewerbungsbedingungen vorzulegen (Punkt 3.8 des Angebotsvordrucks). Alle Mitglieder der Bietergemeinschaft haben dem Angebot zudem die hier genannten Unterlagen beizufügen. Dabei können die Mindestanforderungen gemeinsam erfüllt werden. Auf Anfrage kann ein Formular für die Eigenerklärung einer Bietergemeinschaft zur Verfügung gestellt werden.
- Eigenerklärung über den Einsatz eines Unterauftragnehmers (Punkt 4 des Angebotsvordrucks).
Abschnitt IV: Verfahren
entfällt
Abschnitt VI: Weitere Angaben
- Dieses Vergabeverfahren wird über die e-Vergabeplattform des Bundes (www.evergabe-online.de) durchgeführt. Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich auf der e-Vergabeplattform des Bundes einsehbar und können dort kostenfrei ohne Registrierung heruntergeladen werden. Für die Angebotserstellung und -abgabe sind die Vergabeunterlagen zu verwenden.
- Weitere Informationen zum Vergabeverfahren, zum Beispiel Änderungen der Vergabeunterlagen, Fristverlängerungen, Bieterfragen und deren Antworten, werden ausschließlich über die e-Vergabeplattform des Bundes bereitgestellt und müssen dort abgerufen werden. Um diese Informationen erhalten und selbst Bieterfragen stellen zu können, ist eine Registrierung auf der e-Vergabeplattform des Bundes erforderlich. Änderungen, Informationen und beantwortete Bieterfragen werden Vertragsbestandteil. Der Bieter kann sich im Rahmen der Vertragsdurchführung nicht auf deren Unkenntnis berufen.
- Das elektronische Angebot muss bis zum Ende der Angebotsfrist übertragen sein. Für das Hochladen des Angebotes ist ebenfalls eine Registrierung auf der e-Vergabeplattform des Bundes erforderlich. Angebote in schriftlicher Form per Post oder in anderer Form sind nicht zugelassen.
- Bieterfragen werden grundsätzlich nur beantwortet, wenn sie bis eine Woche vor Ablauf der Angebotsfrist gestellt werden. Die Beantwortung später eingehender Bieterfragen liegt im Ermessen der Vergabestelle.
- Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) des Bieters dürfen dem Angebot nicht beigefügt werden.
- Vor Angebotsabgabe besteht für die Bieter im Rahmen einer Ortsbesichtigung die Möglichkeit der Inaugenscheinnahme der vorhandenen Kleidungsstücke in den Räumen des Deutschen Bundestages. Nähere Informationen sind der Aufforderung zur Angebotsabgabe zu entnehmen.
- Bei der Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebotes wird ein angebotenes Skonto berücksichtigt, wenn die Skontofrist mindestens 14 Kalendertage beträgt.
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail: [gelöscht]
Telefon: [gelöscht]
Fax: [gelöscht]
Internet-Adresse: http://www.bundeskartellamt.de
Gemäß § 160 Absatz 1 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Antragsbefugt ist nach § 160 Absatz 2 GWB jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Der Antrag ist nach § 160 Absatz 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.