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A972_2021 - CatLab - AFM Mikroskop

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Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Lieferauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH (HZB)
Postanschrift: Hahn-Meitner-Platz 1//Einkauf: Albert-Einstein-Str. 15, 12489 Berlin
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 14109
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): Sabine Zienecke
E-Mail:
Telefon: +49 30/8062-13185
Fax: +49 30/8062-12925
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: http://www.helmholtz-berlin.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Großforschungseinrichtung
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Grundlagenforschung
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Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

A972_2021 - CatLab - AFM Mikroskop

II.1.2)CPV-Code Hauptteil
38510000 Mikroskope
II.1.3)Art des Auftrags
Lieferauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die Lieferung eines AFM Mikroskops für in situ und operando Abbildung sowie Highspeed Scanning, gemäß technischer Spezifikation und Vergabeunterlagen

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: 450 000.00 EUR
II.2)Beschreibung
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
Hauptort der Ausführung:

Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie GmbH (HZB),

Hahn-Meitner-Platz 1, 14109 Berlin c/o Fritz Haber Institut der Max Planck Gesellschaft (FHI), Faradayweg 4-6, 14195 Berlin

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Als eines von 19 Zentren der Helmholtz-Gemeinschaft beschäftigt das HZB rund 1.100 Mitarbeiter - davon zirka 800 in Berlin-Wannsee und 300 in Berlin-Adlershof – und verfügt über einen Gesamthaushalt von zirka 110 Millionen Euro. Das HZB arbeitet eng mit den Universitäten und Fachhochschulen in Berlin-Brandenburg zusammen. Das Helmholz-Zentrum Berlin (HZB) baut gemeinsam mit dem Fritz-Haber-Institut (FHI), dem Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (CEC) und in enger Zusammenarbeit mit der Industrie im Technologiepark Berlin-Adlershof die Forschungsplattform für Katalyse „CatLab“ auf.

Dieses langfristig angelegte Aufbauprojekt bildet den Kern eines neuen Forschungsschwerpunkts am HZB und verfolgt das Ziel, neuartige katalytische Systeme auf Basis von Dünnschicht- und Nanotechnologie für die Erzeugung, den Transport und die Speicherung von grünem Wasserstoff zu entwickeln.

CatLab soll eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und Industrie schlagen und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Zur zielgerichteten Optimierung von Katalysatorsystemen für elektrochemische Energiespeichersysteme sowie Umwandlungsverfahren von klimaschädlichen Gasen ist ein detailliertes Verständnis der Wechselwirkungen und Prozesse an Katalysatoren erforderlich. Die Entwicklung des Verständnisses erfordert Abbildungsverfahren, die es erlauben, Katalysatoroberflächen unter realistischen Umgebungsbedingungen (in situ) oder sogar im laufenden Betrieb (operando) zu studieren, mit hervorragender Orts- und Zeitauflösung. Hier fügt sich Rasterkraftmikroskopie in idealer Weise ein, da einerseits Messungen in verschiedenen gasförmigen oder flüssigen Medien durchgeführt werden können und andererseits eine Auswahl von Abbildungsmodalitäten bereitsteht, die es auch erlauben, chemische und physikalische Eigenschaften zu erfassen. Insbesondere wird ein Rasterkraftmikroskop benötigt, das es ermöglicht, elektrische und elektrochemische Oberflächeneigenschaften von Katalysatoren mit nano-skaliger Ortsauflösung abzubilden, entweder in situ oder operando. Unter anderem ist die elektrische Leitfahigkeit von Interesse, die lokale Variationen aufweisen kann, etwa bedingt durch Adsorbate oder Heterogenitäten des Katalysatormaterials. Um die zeitlichen Änderungen der Morphologie von Katalysatoren in Abhängigkeit der elektrochemischen Behandlung erfassen zu können, ist ferner eine Kombination von hochauflösender Abbildung mit hohen Scanraten erforderlich, so dass sozusagen ein Film der dynamischen Oberflächenprozesse aufgenommen werden kann.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben
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Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: nein
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S 098-254124
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Auftrags-Nr.: 4109251
Bezeichnung des Auftrags:

A972_2021 – CatLab - Environmental Control AFM

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
28/06/2021
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 1
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 1
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung: Oxford Instruments GmbH
Postanschrift: Borsigstr. 15 a
Ort: Wiesbaden
NUTS-Code: DE714 Wiesbaden, Kreisfreie Stadt
Postleitzahl: 65205
Land: Deutschland
E-Mail:
Telefon: +49 6122937-0
Fax: +49 6122937-190
Internet-Adresse: www.oxinst.com
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Ursprünglich veranschlagter Gesamtwert des Auftrags/des Loses: 450 000.00 EUR
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 450 000.00 EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

Das Vergabeverfahren wird einfach und für die Bewerber/Bieter kostenlos über das elektronische Vergabeinformationssystem subreport ELViS abgewickelt. Um an diesem Vergabeverfahren teilnehmen zu können, registrieren Sie sich bitte kostenlos unter https://www.subreport.de.

Erste Informationen sowie Unterstützung bei der Anmeldung erhalten Sie hier:

Subreport Verlag Schawe GmbH, Buchforststr. 1-15, 51101 Köln,

Tel.: +49 (0)2 21/9 85 78-23, Fax: +49 (0)2 21/9 85 78-66, E-Mail: ,

Internet: www.subreport.de Nach erfolgreicher Registrierung können die hinterlegten Vergabeunterlagen heruntergeladen werden. Link: www.subreport.de/E19833159.

Nicht fristgerecht eingegangene, unvollständige und/oder formal nicht ordnungsgemäße Angebote bleiben unberücksichtigt. Fristgerecht bedeutet die Einreichung des vollständigen und unterschriebenen Angebots mit allen geforderten Unterlagen zum benannten Termin.

Fehlende oder falsche Unterlagen werden nicht nachgefordert.

Fragen können via Bieterkommunikation/Nachrichten ausschließlich elektronisch über www.subreport.de/E19833159 und bis 7 Tage vor der Angebotsabgabefrist gestellt werden.

Zur Wahrung des gleichen Informationsstandes aller Bewerber bzw. Bewerbergemeinschaften werden die anonymisierten Fragen und Antworten ausschließlich über subreport.de veröffentlicht. Es liegt in der Verantwortung des Bewerbers, sich über ergänzende Informationen in regelmäßigen Abständen zu informieren.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammern des Bundes
Postanschrift: Bundeskartellamt, Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
E-Mail:
Telefon: +49 2289499-0
Internet-Adresse: www.bundeskartellamt.de
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Verstöße gegen Vergabebestimmungen sind gegenüber dem Auftraggeber innerhalb von 10 Kalendertagen zu rügen. Bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, gilt dies bis spätestens zum Ablauf der Angebotsfrist. Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer gestellt werden (§ 160 GWB).

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
10/09/2021
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