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C-ITS_PKI Referenznummer der Bekanntmachung: 43g1-CIC-PKI-2020

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Auftragsbekanntmachung

Dienstleistungen

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung: Die Autobahn GmbH des Bundes
Postanschrift: Friedrichstraße 71
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 10117
Land: Deutschland
Kontaktstelle(n): kbk Rechtsanwälte
E-Mail:
Telefon: +49 5116766930
Fax: +49 51167669322
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.autobahn.de/die-autobahn
I.3)Kommunikation
Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y4WR5Z8/documents
Weitere Auskünfte erteilen/erteilt folgende Kontaktstelle:
Offizielle Bezeichnung: kbk Rechtsanwälte
Postanschrift: Sextrostraße 1
Ort: Hannover
NUTS-Code: DE929 Region Hannover
Postleitzahl: 30169
Land: Deutschland
E-Mail:
Telefon: +49 5116766930
Fax: +49 51167669322
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.autobahn.de/die-autobahn
Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen elektronisch via: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y4WR5Z8
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Die Autobahn GmbH des Bundes
I.5)Haupttätigkeit(en)
Andere Tätigkeit: Bau, Betrieb und Unterhaltung von Straßen und deren Ausstattung
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Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

C-ITS_PKI

Referenznummer der Bekanntmachung: 43g1-CIC-PKI-2020
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
79132100 Zertifizierungsdienste elektronischer Signaturen
II.1.3)Art des Auftrags
Dienstleistungen
II.1.4)Kurze Beschreibung:

C-ITS_PKI.

II.1.5)Geschätzter Gesamtwert
Wert ohne MwSt.: 825 000.00 EUR
II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
34923000 Ausrüstung für die Straßenverkehrssteuerung
34996000 Steuer- und Überwachungs-, Sicherheits- oder Signaleinrichtungen für den Straßenverkehr
72268000 Bereitstellung von Software
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE712 Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt
Hauptort der Ausführung:

Die Autobahn GmbH des Bundes

Bessie-Coleman-Straße 7

60549 Frankfurt am Main

II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Im Rahmen der Einführung Kooperativer Intelligenter Verkehrssysteme (engl. Cooperative Intelligent Transport Systems, kurz C-ITS) hat sich das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (kurz: BMVI) mit seinen Partnern zum Ziel gesetzt, die ersten kooperativen Dienste für die Fahrzeug-zu-Infrastruktur-Kommunikation (Baustellenwarnung und verbessertes Verkehrsmanagement durch Einbeziehung von Fahrzeugdaten) zu nutzen und in den Regelbetrieb auf Autobahnen zu überführen. Für die in dieser Kommunikation verwendeten digitalen Signaturen und Zertifikate wird eine geeignete Public-Key-Infrastruktur (PKI) benötigt, die im Kontext dieser Ausschreibung als C-ITS PKI bezeichnet wird. Die C-ITS PKI stellt die Produktiv-PKI dar. Neben dieser Produktiv-PKI wird auch eine Test-PKI benötigt. Um eine sichere Kommunikation zwischen Fahrzeugen und der Infrastruktur (Baustellenwarner usw.) sicherzustellen, müssen sowohl Produktiv- als auch Test-PKI die Vorgaben in der Certificate Policy der Europäischen Kommission einhalten.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium; alle Kriterien sind nur in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt
II.2.6)Geschätzter Wert
Wert ohne MwSt.: 825 000.00 EUR
II.2.7)Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Laufzeit in Monaten: 60
Dieser Auftrag kann verlängert werden: ja
Beschreibung der Verlängerungen:

Die reguläre Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt 48 Monate. Im Falle der Verzögerung der Folgebeschaffung kann die Rahmenvereinbarung um ein Jahr (12 Monate) verlängert werden. Die Maximallaufzeit von 5 Jahren übersteigt die grundsätzliche Höchstlaufzeit von 4 Jahren gem. § 21 Abs. 6 VgV. Allerdings liegt ein begründeter Sonderfall gem. § 21 Abs. 6 VgV vor: Vorliegend kann die Übermittlung der Informationen ohne die fortlaufende Zertifizierung durch die PKI nicht erfolgen, so dass im Falle einer Verzögerung der Folgebeschaffung die Zertifizierung zwingend sichergestellt werden muss.

II.2.9)Angabe zur Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe bzw. Teilnahme aufgefordert werden
Geplante Mindestzahl: 3
Höchstzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:

Sollten sich mehr als 5 Interessenten bewerben, bilden die Angaben der Bewerber zu ihrer technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit die Grundlage für die Auswahl der max. 5 Bewerber, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden. Für die Abgabe ihres Teilnahmeantrages müssen Interessenten die entsprechenden Formulare verwenden:

— T01_C-ITS_PKI_Teilnahmeantrag,

— T02_C-ITS_PKI_Referenzbogen.

Es sind 3 oder mehr Referenzprojekte einzureichen. Hierzu ist das Formular T02_Referenzbogen zu verwenden.

Berücksichtigungsfähig sind ausschließlich Referenzprojekte, die mindestens die folgenden Anforderungen kumulativ erfüllen: a) Die Referenzprojekte haben eine lauffähige PKI (nicht notwendigerweise auditiert) für Kooperative Intelligente Verkehrssysteme in Anlehnung an die geltende Certificate Policy (CP) der Europäischen Kommission zum Gegenstand;

b) Die lauffähige PKI für Kooperative Intelligente Verkehrssysteme wird oder wurde seit mindestens 6 Monaten aus dem Zeitraum seit Januar 2015 in einer stabilen Betriebsumgebung ausgeführt.

Referenzprojekte, die nicht kumulativ die vorstehend unter a) und b) genannten Anforderungen erfüllen, gehen mit 0 Punkten in die nachfolgend dargestellte Wertung ein.

Die berücksichtigungsfähigen Referenzprojekte werden jeweils nach dem folgendem Bewertungsschema bewertet:

1. Die im Referenzprojekt benannte PKI ist oder war seit mindestens 12 Monaten in einer stabilen Betriebsumgebung etabliert.(Ja = 5 Punkte; Nein = 0 Punkte),

2. Die im Referenzprojekt benannte PKI ist oder war seit mindestens 24 Monaten in einer stabilen Betriebsumgebung etabliert.(Ja = 5 Punkte; Nein = 0 Punkte),

3. Die im Referenzprojekt benannte PKI wurde für die mandantenfähige Anbindung von Stations [Mandanten= verschiedene Organisationseinheiten, die separat angebunden werden] genutzt. (Ja = 5 Punkte; Nein = 0 Punkte),

4. Im Referenzprojekt wurde eine Certificate Trust List (CTL) nach ETSI TS102 941 betrieben oder eingerichtet.(Ja = 5 Punkte; Nein = 0 Punkte).

Die Vergabestelle wählt die 3 bis 5 geeigneten Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nach dem arithmetischen Mittelwert der vorgenannten Bewertungspunkte über alle Anforderungen in allen nachgewiesenen Referenzprojekten aus. Maximal können somit 5 Punkte erreicht werden. Weist ein Bewerber weniger als 3 Referenzprojekte nach, geht das fehlende Referenzprojekt mit 0 Punkten in die Ermittlung des arithmetischen Mittelwertes ein.

Bewerber, die nicht mindestens ein berücksichtigungsfähiges Referenzprojekt nachweisen können, werden als ungeeignet vom Verfahren ausgeschlossen (Mindestanforderung).

II.2.10)Angaben über Varianten/Alternativangebote
Varianten/Alternativangebote sind zulässig: nein
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Ergänzung zum geschätzten Auftragswert (II.1.5. / II.2.6.): Der geschätzte Auftragswert für die Bereitstellung, die Inbetriebnahme, das Hosting und den Betrieb der Produktiv- und Test-PKI beträgt unter Berücksichtigung aller Verlängerungsoptionen und bisher absehbaren Bedarfsleistungen ca. 825 000 EUR (netto). Der Auftragswert kann maximal bis auf 1 650 000 EUR (netto) ansteigen (hypothetisch möglicher Maximalauftragswert), ohne dass eine Vertragsänderung gem. § 132 Abs. 2, 3 GWB erforderlich ist.

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Abschnitt III: Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Angaben

III.1)Teilnahmebedingungen
III.1.1)Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:

Zum Nachweis der Befähigung zur Berufsausübung haben der Bewerber, das jeweilige Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sowie jeder im Falle der Eignungsleihe (§ 47 VgV) benannte Unterauftragnehmer

— eine Eigenerklärung gem. §§ 1, 29 HGB,

— eine Vertraulichkeitserklärung,

— eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von zwingenden Ausschlussgründen gem. § 123 GWB und

— eine Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 124 Abs. 1 GWB vorzulegen.

Die abzugebenden Erklärungen sind in dem Dokument T01_Teilnahmeantrag unter Ziff. 2 und 5 enthalten und dort konkretisiert.

III.1.2)Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit haben der Bewerber, das jeweilige Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sowie jeder im Falle der Eignungsleihe (§ 47 VgV) benannte Unterauftragnehmer den Netto-Unternehmensumsatz für die Geschäftsjahre 2017, 2018 und 2019 unter Verwendung des Dokuments T01_Teilnahmeantrag anzugeben.

III.1.3)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit haben der Bewerber, das jeweilige Mitglied einer Bewerbergemeinschaft

Sowie jeder im Falle der Eignungsleihe (§ 47 VgV) benannte Unterauftragnehmer Eigenerklärungen zu Referenzproiekten (Allgemeine Projektangaben, Projektzeitraum, Angaben zum Leistungsgegenstand und -umfang, Mitwirkung des Bewerbers,

Ansprechpartner des Referenzkunden) nach Maßgabe des Dokuments T02_Referenzbogen abzugeben.

Es sind 3 oder mehr Referenzprojekte von 3 unterschiedlichen Auftraggebern einzureichen. Hierzu ist das Formular T02_Referenzbogen zu verwenden. Berücksichtigungsfähig sind ausschließlich Referenzprojekte, die mindestens die folgenden

Anforderungen erfüllen:

a) Die Referenzprojekte haben eine lauffähige PKI (nicht notwendigerweise auditiert) für Kooperative Intelligente Verkehrssysteme in Anlehnung an die geltende Certificate Policy (CP) der Europäischen Kommission zum Gegenstand;

b) Die lauffähige PKI für Kooperative Intelligente Verkehrssysteme wird oder wurde seit mindestens 6 Monaten aus dem Zeitraum seit Januar 2015 in einer stabilen Betriebsumgebung ausgeführt.

Referenzprojekte, die nicht kumulativ die vorstehend unter a) und b) genannten Anforderungen erfüllen, gehen mit 0 Punkten in die nachfolgend dargestellte Wertung ein.

Die berücksichtigungsfähigen Referenzprojekte werden jeweils nach dem folgendem Bewertungsschema bewertet:

1. Die im Referenzprojekt benannte PKI ist oder war seit mindestens 12 Monaten in einer stabilen Betriebsumgebung etabliert.(Ja = 5 Punkte; Nein = 0 Punkte),

2. Die im Referenzprojekt benannte PKI ist oder war seit mindestens 24 Monaten in einer stabilen Betriebsumgebung etabliert.(Ja = 5 Punkte; Nein = 0 Punkte),

3. Die im Referenzprojekt benannte PKI wurde für die mandantenfähige Anbindung von Stations [Mandanten= verschiedene Organisationseinheiten, die separat angebunden werden] genutzt. (Ja = 5 Punkte; Nein = 0 Punkte),

4. Im Referenzprojekt wurde eine Certificate Trust List (CTL) nach ETSI TS102 941 betrieben oder eingerichtet.(Ja = 5 Punkte; Nein = 0 Punkte).

Die Vergabestelle wählt die 3 bis 5 geeigneten Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, nach dem arithmetischen Mittelwert der vorgenannten Bewertungspunkte über alle Anforderungen in allen nachgewiesenen Referenzprojekten aus. Maximal können somit 5 Punkte erreicht werden. Weist ein Bewerber weniger als 3 Referenzprojekte nach, geht das fehlende Referenzprojekt mit 0 Punkten in die Ermittlung des arithmetischen Mittelwertes ein.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Bewerber, die nicht mindestens ein berücksichtigungsfähiges Referenzprojekt nachweisen können, werden als ungeeignet vom Verfahren ausgeschlossen (Mindestanforderung).

III.2)Bedingungen für den Auftrag
III.2.3)Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind
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Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Verhandlungsverfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
Die Bekanntmachung betrifft den Abschluss einer Rahmenvereinbarung
Rahmenvereinbarung mit einem einzigen Wirtschaftsteilnehmer
Bei Rahmenvereinbarungen – Begründung, falls die Laufzeit der Rahmenvereinbarung vier Jahre übersteigt:

Die reguläre Laufzeit der Rahmenvereinbarung beträgt 48 Monate. Im Falle der Verzögerung der Folgebeschaffung kann die Rahmenvereinbarung um ein Jahr (12 Monate) verlängert werden. Die Maximallaufzeit von 5 Jahren übersteigt die grundsätzliche Höchstlaufzeit von vier Jahren gem. § 21 Abs. 6 VgV. Allerdings liegt ein begründeter Sonderfall gem. § 21 Abs. 6 VgV vor: Vorliegend kann die Übermittlung der Informationen ohne die fortlaufende Zertifizierung durch die PKI nicht erfolgen, so dass im Falle einer Verzögerung der Folgebeschaffung die Zertifizierung zwingend sichergestellt werden muss.

IV.1.4)Angaben zur Verringerung der Zahl der Wirtschaftsteilnehmer oder Lösungen im Laufe der Verhandlung bzw. des Dialogs
Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw. zu verhandelnden Angebote
IV.1.5)Angaben zur Verhandlung
Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.2)Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Tag: 20/08/2021
Ortszeit: 12:00
IV.2.3)Voraussichtlicher Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe bzw. zur Teilnahme an ausgewählte Bewerber
Tag: 25/08/2021
IV.2.4)Sprache(n), in der (denen) Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können:
Deutsch
IV.2.6)Bindefrist des Angebots
Laufzeit in Monaten: 2 (ab dem Schlusstermin für den Eingang der Angebote)

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.1)Angaben zur Wiederkehr des Auftrags
Dies ist ein wiederkehrender Auftrag: nein
VI.2)Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen
Die elektronische Rechnungsstellung wird akzeptiert
VI.3)Zusätzliche Angaben:

1. Das Verfahren wird mehrstufig geführt. Nach erfolgter Eignungsprüfung der Bewerber wird die Vergabestelle nach Maßgabe von Ziff. II.2.9 dieser Bekanntmachung 3 bis 5 geeignete Unternehmen zur Angebotsabgabe auffordern. Nach Eingang der ersten Angebote wird die Vergabestelle die 3 besten Bieter auswählen, die zum Assessment und/oder zu Verhandlungen eingeladen werden. Die Auswahl der 3 bestplatzierten Bieter erfolgt durch eine Angebotswertung nach den Zuschlagskriterien (ohne Bewertung des Assessments (Kriterienhauptgruppe III), dessen Ergebnisse zum Auswahlzeitpunkt noch nicht vorliegen).

2. Die Vergabestelle behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot vor. Sofern der Auftraggeber ein Erstangebot bezuschlagen möchte, findet keine Verhandlung statt. In diesem Fall erhalten die 3 bestplatzierten Bieter lediglich eine Einladung zum Assessment.

Bekanntmachungs-ID: CXP4Y4WR5Z8.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Die Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-163
VI.4.2)Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren
Offizielle Bezeichnung: Die Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-163
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).

VI.4.4)Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt
Offizielle Bezeichnung: Die Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Ort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland
Telefon: +49 2289499-0
Fax: +49 2289499-163
VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
16/07/2021
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