WHG 28 – Dacharbeiten Gerichtstraße Referenznummer der Bekanntmachung: 28-1-1912

Bekanntmachung vergebener Aufträge

Ergebnisse des Vergabeverfahrens

Bauauftrag

Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU

Abschnitt I: Öffentlicher Auftraggeber

I.1)Name und Adressen
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 13187
Land: Deutschland
E-Mail: [removed]
Telefon: [removed]
Fax: [removed]
Internet-Adresse(n):
Hauptadresse: www.gesobau.de
I.4)Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere: Wohnungsbaugesellschaft
I.5)Haupttätigkeit(en)
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Abschnitt II: Gegenstand

II.1)Umfang der Beschaffung
II.1.1)Bezeichnung des Auftrags:

WHG 28 – Dacharbeiten Gerichtstraße

Referenznummer der Bekanntmachung: 28-1-1912
II.1.2)CPV-Code Hauptteil
45260000 Dachdeckarbeiten und Spezialbauarbeiten
II.1.3)Art des Auftrags
Bauauftrag
II.1.4)Kurze Beschreibung:

Die GESOBAU AG beabsichtigt, die Wohnhausgruppe 28 – Gerichtstraße 12/13 in 13347 Berlin und Wiesenstraße 62 in 13357 Berlin – mit insg. 81 Wohnungen und 12 Gewerbe und mit einer Gesamtfläche von ca. 6 200 m2 zu sanieren.

Dieser Auftrag betrifft die baulichen Maßnahmen für die Dachsanierung im Vorder- und Hinterhaus der Gerichtstraße 12/13. Im Vorderhaus wird die Holzbalkendecke über 4.OG schwammsaniert und ertüchtigt. Die bestehenden Dachstühle werden aufgrund ihres Schadgrades (v.a. Lindan im Vorderhaus) rückgebaut und in gleichender Kontur wiedererrichtet. Die Dachneigung des Vorderhauses Gerichtstraße wird straßenseitig geringfügig erhöht. Die Dächer werden als Sparrendächer mit Wärmedämmung nach EnEV und harter Bedachung ausgeführt.

Alle nicht mehr verwendeten Schornsteine sollen innerhalb des Dachraums und über der Dachhaut rückgebaut werden. Der Dachraum soll zu Wohnnutzung umgebaut werden (separater Auftrag).

II.1.6)Angaben zu den Losen
Aufteilung des Auftrags in Lose: nein
II.1.7)Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.)
Wert ohne MwSt.: [Betrag gelöscht] EUR
II.2)Beschreibung
II.2.2)Weitere(r) CPV-Code(s)
45111100 Abbrucharbeiten
45223210 Bauarbeiten für Stahlkonstruktionen
45261000 Errichtung von Dachstühlen sowie Dachdeckarbeiten und zugehörige Arbeiten
45262500 Maurerarbeiten
45422000 Zimmer- und Tischlerarbeiten
II.2.3)Erfüllungsort
NUTS-Code: DE300 Berlin
II.2.4)Beschreibung der Beschaffung:

Der gesamte Dachstuhl (Vorder- und Hinterhaus) Gerichtstraße wird zunächst abgebrochen und anschließend wieder neu aufgebaut. Diese Maßnahmen finden in 3 Bauabschnitten statt (die ersten 2 betreffen das Hinterhaus, der Dritte betrifft das Vorderhaus). Der neue Dachstuhl des Hinterhauses sowie der hinteren Seitenflügel wird als Stahlkonstruktion mit Stahlrahmen ausgebildet. Da diese teilweise an die Bestandsträger der Decke über 4.OG angeschlossen werden ist eine Teilöffnung der Stahlstein- und Kappendecke notwendig. Eine weitere Maßnahme im Hinterhaus ist der Einbau neuer Stahlbetonstürze über den Fenstern im 4.OG. Im Vorderhaus wird der Dachstuhl als Holzkonstruktion aufgebaut. Vorausgehend soll im Vorderhaus die Holzbalkendecke über 4.OG schwammsaniert, sowie eine Verstärkung der Bestandsträger vorgenommen werden. Im Zuge des Dachumbaus wird weiterhin die Bestandsbrandwand neu aufgebaut bzw. erweitert. Teil des Auftrags sind außerdem sämtliche Schlosserarbeiten für die straßenseitigen Balkone sowie Absturzsicherungen für Erker und Terrassen.

Leistungen:

Abbrucharbeiten

— Abbruch Dachstuhl Vorder- und Hinterhaus auf Gesamtdachfläche von ca. 1 665 m2 sowie Entsorgung schadstoffbelasteter Hölzer (lindanbelastet im Vorderhaus), ca. 65 m³,

— Abbruch mehrzügiger Schornsteine inkl. Schornsteinköpfe, ca. 83 m3,

— Abbruch von Dachaufbauten, Dunstabzugsrohre und Regenfallleitungen,

— Abbruch der Mauerwerkskrone Brandwände, ca. 25 m3,

— Abbruch der lindanbelasteten Stakung und Schüttung Holzbalkendecke im Vorderhaus ca. 450 m2.

Balkensanierung

— Sanierung schwammbefallener Balken, ca. 35 St., auf einer Fläche von ca, 450 m2.

Betonarbeiten:

— Liefern und Einbauen von Ortbetonstürzen Decke über 4.OG, ca. 2,5 m3,

— Herstellung und Einbau von Ringbalken im Vorder- und Hinterhaus, ca. 33 m3,

— Wiederverschließen der teilgeöffneten Decke über 4.OG.

Stahlbauarbeiten:

— Liefern und Einbauen von verschiedenen Stahlträgern als ganze oder halbe Rahmen, Pfetten, Wechselträger und Drempelstützen inkl. aller Anschlüsse und Promatierung.

Rahmen:

— HEA 280, 144 m.

Pfetten:

— HEA 260, 12,3 m,

— HEA 220, 16 m,

— IPE 270, 22 m.

Wechselträger:

— HEA 280, 22 m.

Drempelstütze:

— IPE 240, 31 m.

Maurerarbeiten:

— Wiederaufbau Brandwand und Brandwanderweiterung, d=24 cm, ca. 63 m2,

— Drempelausfachung Hinterhaus, d=24 cm, ca. 40 m2.

Zimmermannsarbeiten:

— Aufbau Dachstuhl Vorderhaus als Holzkonstruktion (Grundfläche ca. 638 m2) mit

Holzstützen:

— NH C24, F30, 18 x 18 cm, 30 St.

Pfetten:

— BSH, GL28h, 16 x 28 cm, 24 m,

— BSH, GL28h, 16 x 24 cm, 12,5 m,

— BSH, GL28h, 18 x 30 cm, 30,5 m,

— BSH, GL24h, 16 x 28 cm, 76 m.

Holzsparren:

— NH C24 NKL1, 12 x 24 cm, ca. 1170 m.

Kehlsparren:

— BSH GL24h NKL1, 16 x 28 cm, 12,5 m.

Wechsel in Holzsparren:

— NH C24h, 12 x 24 cm, 106 m.

— Pfetten und Sparren für den Dachstuhl Hinterhaus (Grundfläche ca. 724 m2).

Pfetten:

— BSH GL24h NKL1, 16 x 28 cm, 152 m.

Holzsparren:

— NH C24 NKL1, 12 x 24 cm, 1.120 m.

Dachdecker- und Klempnerarbeiten

— Flachdach, 858 m2,

— Steildach, 805 m2,

— Erneuerung der Fallleitungen Zink DN 150, 11 St.,

— Entwässerung von Dachterrassen Zink DN 50, 14 St..

Schlosserarbeiten:

— Balkone Vorderhaus 1,27 x 3,23 m, 3 St.,

— Absturzsicherungen für Erker und Terrassen, ca. 56 m,

— Absturzsicherungen für französ. Fenster, ca. 6 m.

II.2.5)Zuschlagskriterien
Preis
II.2.11)Angaben zu Optionen
Optionen: nein
II.2.13)Angaben zu Mitteln der Europäischen Union
Der Auftrag steht in Verbindung mit einem Vorhaben und/oder Programm, das aus Mitteln der EU finanziert wird: nein
II.2.14)Zusätzliche Angaben

Abschnitt IV: Verfahren

IV.1)Beschreibung
IV.1.1)Verfahrensart
Offenes Verfahren
IV.1.3)Angaben zur Rahmenvereinbarung oder zum dynamischen Beschaffungssystem
IV.1.8)Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)
Der Auftrag fällt unter das Beschaffungsübereinkommen: ja
IV.2)Verwaltungsangaben
IV.2.1)Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren
Bekanntmachungsnummer im ABl.: 2021/S [removed]
IV.2.8)Angaben zur Beendigung des dynamischen Beschaffungssystems
IV.2.9)Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Abschnitt V: Auftragsvergabe

Bezeichnung des Auftrags:

WHG 28 – Dacharbeiten Gerichtstraße

Ein Auftrag/Los wurde vergeben: ja
V.2)Auftragsvergabe
V.2.1)Tag des Vertragsabschlusses:
16/03/2021
V.2.2)Angaben zu den Angeboten
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der elektronisch eingegangenen Angebote: 4
Der Auftrag wurde an einen Zusammenschluss aus Wirtschaftsteilnehmern vergeben: nein
V.2.3)Name und Anschrift des Wirtschaftsteilnehmers, zu dessen Gunsten der Zuschlag erteilt wurde
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
NUTS-Code: DE300 Berlin
Postleitzahl: 13158
Land: Deutschland
Der Auftragnehmer ist ein KMU: ja
V.2.4)Angaben zum Wert des Auftrags/Loses (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: [Betrag gelöscht] EUR
V.2.5)Angaben zur Vergabe von Unteraufträgen

Abschnitt VI: Weitere Angaben

VI.3)Zusätzliche Angaben:

a) Bietergemeinschaften sind grundsätzlich zugelassen. Die Mitglieder einer Bietergmeinschaft haften gesamtschuldnerisch und benennen einen bevollmächtigten Vertreter. Bietergemeinschaften haben eine entsprechende Bietergemeinschaftserklärung (liegt den Vergabeunterlagen bei) vorzulegen.

b) Es wird gemäß § 6b EU VOB/A der Nachweis verlangt, dass das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist.

c) Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz anfordern. Ausländische Bieter haben gleichwertige Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen.

d) Der Auftraggeber wird für den Bieter, der den Zuschlag erhalten soll, eine eventuelle Eintragung des Bieters im Korruptionsregister des Landes Berlin abfragen.

e) Der Auftraggeber wird auf der Grundlage der EU-Sanktionsverordnungen zur Bekämpfung des Terrorismus und zur Durchsetzung von Embargos (EG) Nr. 881/2002 vom 27.5.2002, 753/2011 vom 1.8.2011 sowie 2580/2001 vom 27.12.2001 eine Abfrage in den Finanz-Sanktionslisten (www.finanz-Sanktionsliste.de) veranlassen.

f) Bedingungen für den Erhalt von Ausschreibungs- und ergänzenden Unterlagen:

Die Teilnahme am Vergabeverfahren und der Erhalt der Vergabeunterlagen sind über die Vergabeplattform des Landes Berlin unter http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ möglich. Die Vergabeunterlagen werden gemäß § 12a EU Absatz 1 VOB/A ab dem Tag der Veröffentlichung einer Auftragsbekanntmachung oder dem Tag der Aufforderung zur Interessensbestätigung unentgeltlich und vollständig als pdf-Dokumente auf der Plattform angeboten.

Die Einreichung/Abgabe der Angebote kann elektronisch mit qualifizierter oder fortgeschrittener Signatur oder elektronisch in Textform erfolgen. Für den Erhalt der elektronischen bearbeitbaren Vergabeunterlagen ist eine einmalige, kostenlose Registrierung auf der Internetseite http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/registrierung-firma/ notwendig, soweit der Bieter nicht bereits registriert ist.

Die Angebotsabgabe zu dieser Ausschreibung ist nur in elektronischer Form zulässig! Schriftlich eingereichte Angebote werden ausgeschlossen.

Bitte beachten Sie, dass alle Bieter eigenverantwortlich die weitere Entwicklung zum Verfahren wie z. B. die Ergänzung oder Änderung der Vergabeunterlagen und die Einstellung von beantworteten Bieterfragen durch selbstständige Einsicht verfolgen müssen.

Einzusehen unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/

g)Weitere Informationen:

Die Frist für rechtzeitig schriftlich beantragte Auskünfte über die Vergabeunterlagen gemäß § 12a EU Absatz 3 VOB/A endet am 3.2.2021/10.00 Uhr.

VI.4)Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren
VI.4.1)Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren
Offizielle Bezeichnung:[gelöscht]
Postanschrift:[gelöscht]
Ort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland
Telefon: [removed]
Fax: [removed]
VI.4.3)Einlegung von Rechtsbehelfen
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:

Die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer richtet sich unter anderem nach der Regelung des § 160 GWB. Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Gemäß § 160 Abs. 2 GWB ist antragsbefugt jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat. Der Ablauf der Frist nach § 134

Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.

Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

VI.5)Tag der Absendung dieser Bekanntmachung:
17/03/2021