Deutschland – Transport zu Wasser und zugehörige Dienste – Gestellung von Binnenschiffen mit Besatzung zur Durchführung von Kanalschubschiff- und Stromschubschiffeinsätzen zwecks Transport von Anlagen mittels Güterschubleichter URSUS sowie Fahrten mit ELEKTRA

753049-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Transport zu Wasser und zugehörige Dienste – Gestellung von Binnenschiffen mit Besatzung zur Durchführung von Kanalschubschiff- und Stromschubschiffeinsätzen zwecks Transport von Anlagen mittels Güterschubleichter URSUS sowie Fahrten mit ELEKTRA
OJ S 211/2026 30/10/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: BEHALA Berliner Hafen- u. Lagerhausgesellschaft mbH
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Wirtschaftliche Angelegenheiten

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Gestellung von Binnenschiffen mit Besatzung zur Durchführung von Kanalschubschiff- und Stromschubschiffeinsätzen zwecks Transport von Anlagen mittels Güterschubleichter URSUS sowie Fahrten mit ELEKTRA
Beschreibung: Die BEHALA Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft betreibt in Berlin den Westhafen und führt von der im Hafen angelegten Ro-Ro Rampe mit Hilfe des Schwergutleichter URSUS den Transport von Gasturbinen für das Gasturbinenwerk von Siemens Energy regional und überregional durch. Gegenstand dieser Vergabe ist es, wirtschaftliche Binnenschiffstransporte sowohl im regionalen Bereich (Kurzstrecke mit Kanalschubboot) als auch über weite Strecken (Langstrecke mit Stromschubboot) zu beschaffen. Für die Gestellung dieser Binnenschiffstransporte sind technisch geeignete Kanalschubboote und Stromschubboote erforderlich, deren Besatzung nachweislich nach der Binnenschiffspersonalverordnung qualifiziert und in der Lage sein muss, die technischen Einrichtungen des Güterschubleichters URSUS zu bedienen. Überdies ist optional die Durchführung der Gasturbinen Transporte im Verbund mit dem Schubschiff ELEKTRA Gegenstand der Leistungsbringung.
Kennung des Verfahrens: 83b98f03-5845-4820-9030-c394133e4432
Interne Kennung: 608 2026
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Gemäß § 14 VgV. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Berlin unter https://www.vergabeplattform.berlin.de bereitgestellt. Es werden für diese Vergabe keine Vergabeunterlagen mehr in Papier versendet. Um sich bewerben zu können, ist eine einmalige Registrierung auf der Internetseite https://www.vergabeplattform.berlin.de notwendig. Die Abgabe der Angebote kann ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform des Landes Berlin unter https://www.vergabeplattform.berlin.de erfolgen. Es werden nur Angebote zur Wertung zugelassen, die bis zum Ablauf der Angebotsfrist auf der Vergabeplattform des Landes Berlin unter https://www.vergabeplattform.berlin.de hochgeladen worden sind. Bei der elektronischen Abgabe in Textform ist die zu erklärende Person zu benennen. Angebote, die in Papierform vorliegen, gelten als nicht formgerecht abgegeben und werden ausgeschlossen.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60600000 Transport zu Wasser und zugehörige Dienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 60651400 Einsatz von Schwergutschiffen, 60651200 Vermietung von Binnenschiffen mit Besatzung
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Westhafenstr. 1
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 13353
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Dieses Verfahren wird neu aufgelegt
Zusätzliche Informationen: Es gelten die Vorgaben in den Vergabeunterlagen, insbesondere die Bewerbungsbedingungen des Auftraggebers. Die Zeiträume für die Anforderung von Nachweisen sind bei der Bemessung der Angebotsfrist bereits berücksichtigt worden. Die Bieter tragen das Risiko einer nicht rechtzeitigen Beantragung der Nachweise. Die Bieter werden auf die Verpflichtungen zur Einhaltung und Zahlung bestimmter Mindeststundenentgelte und zur Tariftreue gem. § 9 Abs. 1 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG), der Mindestanforderungen nach ILO-Kernarbeitsnormen sowie auf die Verpflichtung zur Weitergabe dieser Pflicht an Nachunternehmer (siehe Besondere Vertragsbedingungen zum Mindeststundenentgelt und zur Tariftreue) hingewiesen, die im Falle der Auftragserteilung zum Vertragsbestandteil werden. Für die Teilnehmer von Bewerber/Bietergemeinschaften sind dieselben formalen Bedingungen für jeden Teilnehmer zu erfüllen. Im Auftragsfall sind neben den Besonderen Vertragsbedingungen zum Mindeststundenentgelt und Tariftreue und den Besonderen Vertragsbedingungen zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen auch die Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung, die Besonderen Vertragsbedingungen zur Verhinderung von Benachteiligungen, die Besonderen Vertragsbedingungen über Umweltschutzanforderungen und die Besonderen Vertragsbedingungen über Kontrollen und Sanktionen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz einzuhalten. Darüber hinaus haben die Bieter die Eigenerklärung nach § 1 Abs. 2 der Frauenförderverordnung abzugeben. Der Bieter verpflichtet sich zur strikten Einhaltung der Verpflichtungen zur Zahlung bestimmter Mindeststundenentgelte, der jeweils gültigen tarifvertraglichen Entgelte gemäß § 9 Abs. 1 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) und der Mindestanforderungen der ILO-Kernarbeitsnormen. Die entsprechenden Eigenerklärungen Formulare EKVG011 und EKVG015 sind zwingender Bestandteil der Ausführungsbedingungen im Falle einer beabsichtigten Zuschlagserteilung. Diese Verpflichtungen sind auch auf alle zum Einsatz kommenden Nachunternehmer und Verleiher zu übertragen. Für den Fall, dass das Vertragsverhältnis mit dem durch dieses Vergabeverfahren zu beauftragenden Bieters aufgrund von Insolvenz, Kündigung oder anderer Gründe, die zur Beendigung des Vertragsverhältnisses führen können, beendet wird, behält sich der Auftraggeber vor, die gegenständlichen Leistungen unter Einhaltung der angebotenen Preise an einen anderen Bieter des Vergabeverfahrens zu vergeben, beginnend mit dem Bieter mit dem nächstwirtschaftlicheren Angebot.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Mit dem Angebot ist für nicht präqualifizierte Unternehmen die Eigenerklärung Eignung (Formular EKVG011) abzugeben. Der Bewerber erklärt in diesem Vordruck EKVG011, dass * keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen, * der Bieter alle rechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistungen, insbesondere die die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung und zur gewerblichen Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt betreffen, erfüllt, * über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, * der Bieter sich nicht in Liquidation befindet, * dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellt, * der Bieter seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat, * keine der Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, aus einem der in § 123 GWB genannten Gründen rechtskräftig verurteilt oder gegen das Unternehmen nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt worden ist, * dem Bieter bekannt ist, dass unter den gemäß § 124 Abs. 1 GWB genannten Voraussetzungen ein Unternehmen von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren ausgeschlossen werden kann, *der Bieter die Regelungen des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG), des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG) zur Kenntnis genommen hat und weder die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG als auch § 21 SchwarzArbG noch die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 21 Abs. 1 AEntG bzw. §98c AufenthG vorliegen * der Bieter sich bewusst ist, dass die Nichtvorlage oder die Unrichtigkeit vorstehender Erklärungen oder eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem Bewerberkreis zur Folge haben kann, * insbesondere die getätigten Angaben und Erklärungen zu den Eignungskriterien der Wahrheit entsprechen müssen. Ab einem geschätzten Auftragswert von 50.000 Euro (ohne Umsatzsteuer) ist ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 6 Absatz 1 Wettbewerbsregistergesetz (WRegG) verpflichtet, vor Erteilung des Zuschlags bei der Registerbehörde abzufragen, ob im Wettbewerbsregister Eintragungen zu demjenigen Bieter, an den dieser den Auftrag zu vergeben beabsichtigt, gespeichert sind.
Korruption:
Betrug:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Zahlungsunfähigkeit:

5. Los

5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Gestellung von Binnenschiffen mit Besatzung zur Durchführung von Kanalschubschiff- und Stromschubschiffeinsätzen zwecks Transport von Anlagen mittels Güterschubleichter URSUS sowie Fahrten mit ELEKTRA
Beschreibung: Die BEHALA Berliner Hafen- und Lagerhausgesellschaft betreibt in Berlin den Westhafen und führt von der im Hafen angelegten Ro-Ro Rampe mit Hilfe des Schwergutleichter URSUS den Transport von Gasturbinen für das Gasturbinenwerk von Siemens Energy regional und überregional durch. Gegenstand dieser Vergabe ist es, wirtschaftliche Binnenschiffstransporte sowohl im regionalen Bereich (Kurzstrecke mit Kanalschubboot) als auch über weite Strecken (Langstrecke mit Stromschubboot) zu beschaffen. Für die Gestellung dieser Binnenschiffstransporte sind technisch geeignete Kanalschubboote und Stromschubboote erforderlich, deren Besatzung nachweislich nach der Binnenschiffspersonalverordnung qualifiziert und in der Lage sein muss, die technischen Einrichtungen des Güterschubleichters URSUS zu bedienen. Überdies ist optional die Durchführung der Gasturbinen Transporte im Verbund mit dem Schubschiff ELEKTRA Gegenstand der Leistungsbringung.
Interne Kennung: 608 2026
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 60600000 Transport zu Wasser und zugehörige Dienste
Zusätzliche Einstufung (cpv): 60651400 Einsatz von Schwergutschiffen, 60651200 Vermietung von Binnenschiffen mit Besatzung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Mit der Durchführung der vertraglichen Leistungen hat der im Rahmen des Verfahrens beauftragte Dienstleister unverzüglich nach Zugang einer dahingehenden schriftlichen Aufforderung durch die Vergabestelle zu beginnen. Die Leistungen sind fortlaufend bis zur Beendigung des Vertragsverhältnisses zu erbringen. Die ersten sechs Monate der Leistungserbringung sind als Probezeit anzusehen. Falls das Leistungsverhältnis gekündigt wird, kann der Auftraggeber den Zuschlag auf das in der Rangfolge der Auswertung jeweils nachfolgende Unternehmen erteilen und somit ohne weitere Ausschreibung den entsprechenden Vertrag auf der Grundlage der Vergabeunterlagen schließen. Für diesen Fall hat der Auftraggeber die Möglichkeit, die beteiligten Bieter um eine weitere Bindung an die vorliegenden Angebote zu bitten, damit die neue Probezeit ähnlich bewältigt werden kann. Damit kann bei Versagen in der Probezeit ggf. auf weitere Bieter zurückgegriffen werden.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Westhafenstr. 1
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 13353
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/03/2027
Laufzeit: 48 Monate
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 1
Weitere Informationen zur Verlängerung: Der Vertrag kann nach einer Laufzeit von vier Jahren verlängert werden (Rahmenauftrag).
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Fragen zum Verfahren sind spätestens bis zum 30.11.2026 um 12:00 Uhr unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform des Landes Berlin einzureichen. Wir bitten, die Unterlagen frühestmöglich durchzuarbeiten, so dass Bieterfragen fristgerecht gestellt werden können. Rechtzeitig eingehende Fragen werden gesammelt und in Form eines Fragen- und Antwortkataloges anonymisiert über die Vergabeplattform an alle Bieter versandt. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Übersicht zu den Bieterfragen und den entsprechenden Antworten lediglich unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform des Landes Berlin einzusehen ist. Die Fragen und die entsprechenden Antworten werden Bestandteil der Auftragsunterlagen und konkretisieren diese gegebenenfalls.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung zu Registereintragungen (Formular EKVG011). Als Nachweis sind vorzulegen, sofern Eintragungspflicht besteht: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Erlaubnis zur gewerblichen Güterbeförderung in der Binnenschifffahrt

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erklärung (EKVG011) über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, aufgeschlüsselt in Umsätze für vergleichbare Leistungen. Der Bieter muss in den letzten drei Geschäftsjahren (2023 - 2025) einen bestimmten Mindestjahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags - Transportleistungen in der Binnenschifffahrt - von mindestens 500 000 EUR pro Jahr vorweisen können.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Als Beleg der erforderlichen technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers ist die Vorlage der folgenden Erklärungen über Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen erforderlich: 1. Eigenerklärung (EKVG013), dass in den letzten bis zu drei Kalenderjahren Leistungen erbracht wurden, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind [Ausschlusskriterium]. Es sind mindestens drei vergleichbare Referenzen mit den folgenden Angaben vorzulegen: Auftraggeber; Art der ausgeführten Leistung; Tätigkeitsbereich; Ansprechpartner; Ausführungszeitraum. Vergleichbar sind Leistungen zur Gestellung von (Kanal- und/oder Strom-) Schubbooten für den Wassertransport mittels Schubleichter mit qualifizierter Besatzung gemäß der angefragten Spezifikationen. Es ist ein Ansprechpartner beim Referenzgeber für Rückfragen zu nennen (incl. Telefon und Mailadresse). Alternativ kann vorgelegt werden: — bei Leistungen an öffentliche Auftraggeber eine durch die zuständige Behörde ausgestellte oder beglaubigte Bescheinigung oder — (bei privaten Auftraggebern) eine von diesen ausgestellte Bescheinigung. 2. Zum Nachweis seiner Eignung hat der Bieter mit dem Angebot die ausgefüllte Eigenerklärung (EKVG020) zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit einzureichen, dass die für die reibungslose und ordnungsgemäße Auftragsausführung erforderlichen Schubboote zum vertraglich vereinbarten Leistungsbeginn vollständig einsatzbereit, technisch verfügbar und uneingeschränkt fahrbereit zur Verfügung stehen; dass die eingesetzten Schubboote über ein gültiges Unionszeugnis für Binnenschiffe (Gemeinschaftszeugnis) mit eingetragener Schubeignung für Koppelverbände sowie eine ausreichende Antriebsleistung für den Transport der vorgesehenen Lasten verfügen; auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle innerhalb einer gesetzten Frist die entsprechenden, relevanten, konkreten Nachweise (insb. das gültige Unionszeugnis für Binnenschiffe mit eingetragener Schubeignung sowie den aktuellen Messbrief) vorzulegen.

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Als Beleg seiner Eignung hat der Bieter mit dem Angebot die ausgefüllte Eigenerklärung zur personellen Kapazität (Formular EKVG021) einzureichen: dass die für eine ordnungsgemäße Auftragserfüllung erforderlichen personellen Kapazitäten über den gesamten Leistungszeitraum vollumfänglich zur Verfügung stehen. Mindestanforderung: Es muss permanent ausreichend qualifiziertes Personal (Schiffsführer mit gültigen Streckenpatenten und Radarpatent) zur Absicherung des vertraglichen Leistungsbeginns zur Verfügung stehen. Es sind Angaben anhand der Erklärung in EKVG011 zu machen, dass die gegenständlichen Leistungen mit Stammpersonal im eigenen Betrieb ausgeführt werden und die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Mitarbeitenden der Besatzung zur Verfügung stehen. Die Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung (gemäß EKVG016) sind mit Angebotsabgabe auszufüllen und werden ebenfalls Vertragsbestandteil. Mit dem Angebot, erklärt der Bieter, * dass er mit den Verpflichtungen gem. § 4 FFV einverstanden ist, * dass er das geltende Gleichbehandlungsrecht beachtet, * dass er, sofern er sich zur Vertragserfüllung eines Nach- bzw. Unterauftragnehmers bedient, sicherstellt, dass die Nach- bzw. Unterauftragnehmer sich nach Maßgabe von § 3 FFV zur Durchführung von Maßnahmen gem. § 2 FFV und zur Einhaltung der Verpflichtungen nach § 4 FFV bereit erklären. Eine schuldhafte Verletzung dieser Verpflichtung durch die Nach- bzw. Unterauftragnehmer wird den Auftragnehmenden zugerechnet, * dass er auf Verlangen der Vergabestelle die Einhaltung der übernommenen vertraglichen Verpflichtungen nach der Frauenförderverordnung in geeigneter Form nachweisen kann.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis einer bestehenden oder im Auftragsfall abzuschließenden Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen (2-fache Maximierung pro Schadensfall und Jahr): Personenschäden: 20 Mio. EUR, Sachschäden: 20 Mio. EUR, Vermögensschäden: 5 Mio. EUR. Zudem Nachweis einer Bootshaftpflichtversicherung (Schiffshaftpflicht/P&I-Deckung) für die eingesetzten Schubboote mit: Personenschäden: 25 Mio. EUR, Sachschäden: 25 Mio. EUR, Vermögensschäden: 5 Mio. EUR.

Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung (Formular EKVG021) dass die eingesetzten Schiffsführer zwingend im Besitz der für die konkreten Gewässerabschnitte vorgeschriebenen Streckenpatente sowie des Radarpatents verfügen; dass die gesamte Besatzung über die gesetzlich vorgeschriebenen Befähigungsnachweise sowie einem Sprachniveau von mindestens B1 (GER) in Deutsch verfügen. Kopien personenbezogener Bescheinigungen der Schifferpatente und Qualifikationsnachweise für die im Rahmen der Leistungserbringung eingesetzten Besatzungsmitglieder sind auf Verlangen der Vergabestelle als Beleg vorzulegen. Für Fahrten mit der ELEKTRA: Personenbezogenes Zertifikat der zur Auftragserfüllung eingesetzten Besatzung über die erworbene Sachkunde „Sicherer Umgang mit Wasserstoff“ nach DGUV

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist, bezogen auf den Auftrag mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (Wirt-235, Wirt-236). Die Absicht, Teile des Auftrags im Wege von Unteraufträgen zu vergeben, ist im Angebot anzugeben (Wirt-235, Wirt-236). Die Nachunternehmer müssen die entsprechenden Eignungskriterien für den von ihnen übernommenen Leistungsteil erfüllen. Das Verzeichnis der Nachunternehmer (Wirt-235), die Verpflichtungserklärung für Teilleistungen durch Nachunternehmer (Formular Wirt-236) sind, wenn zutreffend, mit dem Angebot abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise Dritter belegen zu lassen. Dies gilt auch für Nachweise gemäß der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sowie der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit. Werden Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formular EKVG017 (gemäß Erklärung Bieter-/ Arbeitsgemeinschaft) auszufüllen, aus dem sich die Mitglieder der Bietergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter (federführend) ergeben. Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen (sofern nicht abweichend ausgewiesen) von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft bei Angebotsabgabe beizubringen. Dies gilt auch, wenn diese Leistungen von einem Nachunternehmer erbracht werden sollen. Im Falle der Inanspruchnahme eines Nachunternehmers hat der Bewerber mit Angebotsabgabe für die Leistungen einfacher Nachunternehmer Verpflichtungserklärungen (Wirt-236) für Teilleistungen der benannten Nachunternehmer vorzulegen, dass diese im Auftragsfall bereit sind, die Leistungen auszuführen. Die Verpflichtungserklärung (Wirt-236) ist im Falle der Eignungsleihe zwingend mit dem Angebot einzureichen. Unerlaubter Nachunternehmereinsatz durch den im Rahmen des Vergabeverfahrens beauftragten Bieter kann zur Vertragskündigung sowie ggf. zur Vertragsstrafe führen. Die Eigenerklärung Eignung (EKVG011) seitens des Nachunternehmers mit Referenzen (Formular EKVG013) sind, wenn zutreffend, auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen. Sämtliche Vergabeunterlagen sind Grundlage des Angebots und werden bei Zuschlagserteilung Vertragsbestandteil.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Maßgeblich für die Wertung des Preises ist der Pauschalgesamtpreis des Bieters, den er in seinem Angebotsschreiben und in dem Angebotsdokument als Gesamtpreis bei einer Laufzeit von vier Jahren benennt. Der Bieter mit dem günstigsten (fiktiven) Gesamtpreis erhält 100 %.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 30/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 18/12/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 193 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Vergabestelle macht von der Möglichkeit Gebrauch, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen (insb. Eigenerklärungen und Nachweise zur Eignung) gemäß § 56 Abs. 2 VgV nachzufordern. Unterlagen, die die preisliche Bewertung oder die Wirtschaftlichkeit der Angebote betreffen, sind von der Nachforderung ausgeschlossen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 18/12/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Ort des Eröffnungstermins: Es dürfen keine Bieter bei der Submission anwesend sein
Eröffnungstermin — Beschreibung: Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: Die Öffnung der Angebote wird nach dem 4 Augen Prinzip von mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Öffnungstermin unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen. Die Abgabe von mehr als einem Hauptangebot ist nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Die eingesetzten Fahrzeuge müssen die schifffahrtspolizeilichen Vorschriften vollumfänglich erfüllen.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Gesamtschuldnerische Haftung muss gegeben sein
Finanzielle Vereinbarung: Keine Vorkasse. Es wird ein Skonto in Höhe von 2% vereinbart. Bezahlung erfolgt auf Rechnung binnen 14 Kalendertage mit 2% Skonto oder 30 Kalendertagen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen. Bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebots oder Bewerbungsfrist (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der u. a. Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung (per Fax oder elektronischem Weg) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 134 Abs. 1 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: BEHALA Berliner Hafen- u. Lagerhausgesellschaft mbH

8. Organisationen

8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: BEHALA Berliner Hafen- u. Lagerhausgesellschaft mbH
Registrierungsnummer: DE230098464
Abteilung: Einkauf
Postanschrift: Westhafenstr. 1
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 13353
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Einkauf
Telefon: 000
Internetadresse: https://www.behala.de
Profil des Erwerbers: https://www.behala.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Registrierungsnummer: 11-1300000V00-74
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 10
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Telefon: +49 30 9013 8316
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 5687d07f-4310-4f7b-af21-2eda067f15d8 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 28/10/2026 21:09:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 753049-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 211/2026
Datum der Veröffentlichung: 30/10/2026