Deutschland – Server – Ersatzbeschaffung und Modernisierung der Virtualisierungsinfrastruktur Hyper-V S2D Cluster

709836-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Server – Ersatzbeschaffung und Modernisierung der Virtualisierungsinfrastruktur Hyper-V S2D Cluster
OJ S 199/2026 14/10/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Lieferleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: BEHALA Berliner Hafen- u. Lagerhausgesellschaft mbH
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Wirtschaftliche Angelegenheiten

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Ersatzbeschaffung und Modernisierung der Virtualisierungsinfrastruktur Hyper-V S2D Cluster
Beschreibung: Die BEHALA betreibt zur Sicherung und Verarbeitung ihrer Daten derzeit eine Virtualisierungsinfrastruktur mit drei Dell-ESXi-Hosts und einem separaten zentralen Speichersystem. Die vorhandene Hard- und Software hat das Ende ihres regulären Lebenszyklus erreicht. Zur Erhöhung von Informationssicherheit, Verfügbarkeit und Ressourceneffizienz beabsichtigt die BEHALA daher, die bestehende Infrastruktur zu modernisieren und durch eine hochverfügbare Clusterlösung auf Basis von Microsoft Hyper-V zu ersetzen. Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die vollständige Ablösung der bestehenden VMware-Infrastruktur durch eine hochverfügbare und erweiterbare Clusterlösung auf Basis von Microsoft Hyper-V und Storage Spaces Direct (S2D). Ziel sind eine geringere Systemkomplexität sowie ein dauerhaft reduzierter Energie-, Ressourcen-, Betriebs- und Administrationsaufwand. Der Auftrag umfasst die Lieferung der für Microsoft Windows Server Hyper-V und Storage Spaces Direct (S2D) geeigneten Hardware sowie die vollständige Implementierung, Datenmigration und Konfiguration der Clusterlösung inklusive 5 Jahren Enterprise Support (Next Business Day und Keep Your Hard Drive).
Kennung des Verfahrens: 22e2590d-7305-4958-9be6-fb51cfc11f82
Interne Kennung: 607 2026
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: Gemäß § 14 VgV. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Berlin unter https://www.vergabeplattform.berlin.de bereitgestellt. Es werden für diese Vergabe keine Vergabeunterlagen mehr in Papier versendet. Um sich bewerben zu können, ist eine einmalige Registrierung auf der Internetseite https://www.vergabeplattform.berlin.de notwendig. Die Abgabe der Angebote kann ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform des Landes Berlin unter https://www.vergabeplattform.berlin.de erfolgen. Es werden nur Angebote zur Wertung zugelassen, die bis zum Ablauf der Angebotsfrist auf der Vergabeplattform des Landes Berlin unter https://www.vergabeplattform.berlin.de hochgeladen worden sind. Bei der elektronischen Abgabe in Textform ist die zu erklärende Person zu benennen. Angebote, die in Papierform vorliegen, gelten als nicht formgerecht abgegeben und werden ausgeschlossen.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48820000 Server
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72250000 Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Westhafenstr. 1
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 13353
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Es gelten die Vorgaben in den Vergabeunterlagen, insbesondere die Bewerbungsbedingungen des Auftraggebers. Die Zeiträume für die Anforderung von Nachweisen sind bei der Bemessung der Angebotsfrist bereits berücksichtigt worden. Die Bieter tragen das Risiko einer nicht rechtzeitigen Beantragung der Nachweise. Die Bieter werden auf die Verpflichtungen zur Einhaltung und Zahlung bestimmter Mindeststundenentgelte und zur Tariftreue gem. § 9 Abs. 1 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG), der Mindestanforderungen nach ILO-Kernarbeitsnormen sowie auf die Verpflichtung zur Weitergabe dieser Pflicht an Nachunternehmer (siehe Besondere Vertragsbedingungen zum Mindeststundenentgelt und zur Tariftreue) hingewiesen, die im Falle der Auftragserteilung zum Vertragsbestandteil werden. Für die Teilnehmer von Bewerber/Bietergemeinschaften sind dieselben formalen Bedingungen für jeden Teilnehmer zu erfüllen. Im Auftragsfall sind neben den Besonderen Vertragsbedingungen zum Mindeststundenentgelt und Tariftreue und den Besonderen Vertragsbedingungen zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen auch die Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung, die Besonderen Vertragsbedingungen zur Verhinderung von Benachteiligungen, die Besonderen Vertragsbedingungen über Umweltschutzanforderungen und die Besonderen Vertragsbedingungen über Kontrollen und Sanktionen nach dem Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz einzuhalten. Darüber hinaus haben die Bieter die Eigenerklärung nach § 1 Abs. 2 der Frauenförderverordnung abzugeben. Für den Fall, dass das Vertragsverhältnis mit dem durch dieses Vergabeverfahren zu beauftragenden Bieters aufgrund von Insolvenz, Kündigung oder anderer Gründe, die zur Beendigung des Vertragsverhältnisses führen können, beendet wird, behält sich der Auftraggeber vor, die gegenständlichen Leistungen unter Einhaltung der angebotenen Preise an einen anderen Bieter des Vergabeverfahrens zu vergeben, beginnend mit dem Bieter mit dem nächstwirtschaftlicheren Angebot.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Mit dem Angebot ist für nicht präqualifizierte Unternehmen die Eigenerklärung Eignung (Formular EKVG011) abzugeben. Der Bewerber erklärt in diesem Vordruck EKVG011, dass * keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen, * der Bieter alle rechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistungen, insbesondere die die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung betreffen, erfüllt, * über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, * der Bieter sich nicht in Liquidation befindet, * dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellt, * der Bieter seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat, * keine der Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, aus einem der in § 123 GWB genannten Gründen rechtskräftig verurteilt oder gegen das Unternehmen nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt worden ist, * dem Bieter bekannt ist, dass unter den gemäß § 124 Abs. 1 GWB genannten Voraussetzungen ein Unternehmen von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren ausgeschlossen werden kann, *der Bieter die Regelungen des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG), des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG) zur Kenntnis genommen hat und weder die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG als auch § 21 SchwarzArbG noch die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 21 Abs. 1 AEntG bzw. §98c AufenthG vorliegen * der Bieter sich bewusst ist, dass die Nichtvorlage oder die Unrichtigkeit vorstehender Erklärungen oder eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem Bewerberkreis zur Folge haben kann, * insbesondere die getätigten Angaben und Erklärungen zu den Eignungskriterien der Wahrheit entsprechen müssen. Ab einem geschätzten Auftragswert von 50.000 Euro (ohne Umsatzsteuer) ist ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 6 Absatz 1 Wettbewerbsregistergesetz (WRegG) verpflichtet, vor Erteilung des Zuschlags bei der Registerbehörde abzufragen, ob im Wettbewerbsregister Eintragungen zu demjenigen Bieter, an den dieser den Auftrag zu vergeben beabsichtigt, gespeichert sind.
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Betrug:
Korruption:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Zahlungsunfähigkeit:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:

5. Los

5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Ersatzbeschaffung und Modernisierung der Virtualisierungsinfrastruktur Hyper-V S2D Cluster
Beschreibung: Die BEHALA betreibt zur Sicherung und Verarbeitung ihrer Daten derzeit eine Virtualisierungsinfrastruktur mit drei Dell-ESXi-Hosts und einem separaten zentralen Speichersystem. Die vorhandene Hard- und Software hat das Ende ihres regulären Lebenszyklus erreicht. Zur Erhöhung von Informationssicherheit, Verfügbarkeit und Ressourceneffizienz beabsichtigt die BEHALA daher, die bestehende Infrastruktur zu modernisieren und durch eine hochverfügbare Clusterlösung auf Basis von Microsoft Hyper-V zu ersetzen. Gegenstand des Vergabeverfahrens ist die vollständige Ablösung der bestehenden VMware-Infrastruktur durch eine hochverfügbare und erweiterbare Clusterlösung auf Basis von Microsoft Hyper-V und Storage Spaces Direct (S2D). Ziel sind eine geringere Systemkomplexität sowie ein dauerhaft reduzierter Energie-, Ressourcen-, Betriebs- und Administrationsaufwand. Der Auftrag umfasst die Lieferung der für Microsoft Windows Server Hyper-V und Storage Spaces Direct (S2D) geeigneten Hardware sowie die vollständige Implementierung, Datenmigration und Konfiguration der Clusterlösung inklusive 5 Jahren Enterprise Support (Next Business Day und Keep Your Hard Drive).
Interne Kennung: 0
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Lieferleistungen
Haupteinstufung (cpv): 48820000 Server
Zusätzliche Einstufung (cpv): 72250000 Systemdienstleistungen und Unterstützungsdienste
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Westhafenstr. 1
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 13353
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Enddatum der Laufzeit: 31/03/2027
Laufzeit: 3 Monate
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Fragen zum Verfahren sind spätestens bis zum 02.11.2026 um 12:00 Uhr unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform des Landes Berlin einzureichen. Wir bitten, die Unterlagen frühestmöglich durchzuarbeiten, so dass Bieterfragen fristgerecht gestellt werden können. Rechtzeitig eingehende Fragen werden gesammelt und in Form eines Fragen- und Antwortkataloges anonymisiert ausschließlich über die Vergabeplattform an alle Bieter versandt. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Übersicht zu den Bieterfragen und den entsprechenden Antworten lediglich unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform des Landes Berlin einzusehen ist. Die Fragen und die entsprechenden Antworten werden Bestandteil der Auftragsunterlagen und konkretisieren diese gegebenenfalls.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung zu Registereintragungen (Formular EKVG011). Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister des Niederlassungsstaates, soweit dort eine Eintragungspflicht besteht; andernfalls ein vergleichbarer Nachweis der erlaubten Berufsausübung. Eigenerklärung zum Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach den §§ 123 und 124 GWB sowie gegebenenfalls zu ergriffenen Selbstreinigungsmaßnahmen nach § 125 GWB.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Lieferungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Als Beleg der erforderlichen technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers ist die Vorlage der folgenden Unterlagen erforderlich: Eigenerklärung (EKVG013), dass in den letzten bis zu drei Kalenderjahren ordnungsgemäß erbrachte, mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare Liefer- und Dienstleistungen erbracht wurden [Ausschlusskriterium]. Vergleichbar sind insbesondere Projekte zur Lieferung und Implementierung hochverfügbarer Virtualisierungs- oder HCI-Infrastrukturen einschließlich Clusterkonfiguration und Migration produktiver virtueller Systeme. Es sind mindestens drei vergleichbare Referenzen mit den folgenden Angaben vorzulegen: Auftraggeber; Art und Umfang der ausgeführten Leistung; Ausführungszeitraum; stichwortartige Benennung des mit eigenem Personal ausgeführten maßgeblichen Leistungsumfangs; geeignete Kontaktstelle.

Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Eignungskriteriums: Angabe der für Projektleitung, Implementierung und Migration vorgesehenen technischen Fachkräfte einschließlich ihrer jeweiligen Aufgaben, Berufserfahrung und auftragsbezogenen Qualifikationen. Mindestens zwei der eingesetzten Fachkräfte müssen über aktuelle einschlägige Kenntnisse in Microsoft-Hybridinfrastrukturen verfügen, nachgewiesen insbesondere durch die Zertifizierung „Microsoft Certified: Windows Server Hybrid Administrator Associate“ oder eine gleichwertige Qualifikation. Es sind Angaben anhand der Erklärung in EKVG011 zu machen, dass die gegenständlichen Leistungen mit Stammpersonal im eigenen Betrieb ausgeführt werden und die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Mitarbeitenden zur Verfügung stehen. Die Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung (gemäß Wirt-2141) sind mit Angebotsabgabe auszufüllen und werden ebenfalls Vertragsbestandteil. Mit dem Angebot, erklärt der Bieter, * dass er mit den Verpflichtungen gem. § 4 FFV einverstanden ist, * dass er das geltende Gleichbehandlungsrecht beachtet, * dass er, sofern er sich zur Vertragserfüllung eines Nach- bzw. Unterauftragnehmers bedient, sicherstellt, dass die Nach- bzw. Unterauftragnehmer sich nach Maßgabe von § 3 FFV zur Durchführung von Maßnahmen gem. § 2 FFV und zur Einhaltung der Verpflichtungen nach § 4 FFV bereit erklären. Eine schuldhafte Verletzung dieser Verpflichtung durch die Nach- bzw. Unterauftragnehmer wird den Auftragnehmenden zugerechnet, * dass er auf Verlangen der Vergabestelle die Einhaltung der übernommenen vertraglichen Verpflichtungen nach der Frauenförderverordnung in geeigneter Form nachweisen kann.

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Darstellung der für Planung, Qualitätssicherung, Migration, Datensicherung und Wiederanlauf vorgesehenen technischen und organisatorischen Maßnahmen. Aus der Darstellung muss hervorgehen, wie Ausfallzeiten und Risiken eines Datenverlusts während der Migration minimiert werden.

Kriterium: Versorgungssicherheit
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis, dass der angebotene Hersteller- und Ersatzteilservice einschließlich Hardwareaustausch am nächsten Werktag und die angebotenen Garantie- und Supportleistungen über die gesamte fünfjährige Laufzeit erbracht werden kann. Der Nachweis kann insbesondere durch eine aktuelle Herstellerbestätigung oder einen entsprechenden Partnerstatus geführt werden. Aus dem Nachweis muss hervorgehen, dass der geforderte Hardwareaustausch am nächsten Werktag, der Zugang zu Originalersatzteilen und sicherheitsrelevanten Herstellerinformationen sowie die Aufrechterhaltung der Herstellergarantie gewährleistet sind.

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit entsprechende Angaben verfügbar sind. Ein bestimmter Mindestumsatz wird nicht gefordert.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der beauftragte Bieter muss während der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung verfügen. Die Betriebshaftpflichtversicherung muss folgende Mindestsummen bei einer zweifachen Maximierung pro Schadensfall und Jahr abdecken: Personenschäden 2 500 000 EUR (pauschal); Sachschäden 2 500 000 EUR (pauschal); Vermögensschäden 2 500 000 EUR (pauschal).

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die Bieter haben die Einhaltung der Verpflichtungen zur Zahlung bestimmter Mindeststundenentgelte, tarifvertraglicher Entgelte gemäß § 9 Abs. 1 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) und der Mindestanforderungen nach ILO-Kernarbeitsnormen anhand der Eigenerklärung (Formular EKVG015) sowie die Verpflichtung zur Weitergabe dieser Pflicht an Nachunternehmer (Formular EKVG015) zu bestätigen. Für die Teilnehmer von Bewerber/Bietergemeinschaften sind dieselben formalen Bedingungen für jeden Teilnehmer zu erfüllen. Erklärung (EKVG011), dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung besteht, ordnungsgemäß erfüllt ist.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist, bezogen auf den Auftrag mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (Wirt-235, Wirt-236). Das Verzeichnis der Nachunternehmer, die Eigenerklärung Eignung (EKVG011) seitens des Nachunternehmers mit Referenzen (EKVG013), die Verpflichtungserklärung für Teilleistungen durch Nachunternehmer (Formular Wirt-236) sind, wenn zutreffend, mit dem Angebot abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise Dritter belegen zu lassen. Dies gilt auch für Nachweise gemäß der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sowie der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit. Werden Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formular Wirt-238 (gemäß Erklärung Bieter-/ Arbeitsgemeinschaft) auszufüllen, aus dem sich die Mitglieder der Bietergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter (federführend) ergeben. Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen (sofern nicht abweichend ausgewiesen) von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft bei Angebotsabgabe beizubringen. Dies gilt auch, wenn diese Leistungen von einem Nachunternehmer erbracht werden sollen. Im Falle der Inanspruchnahme eines Nachunternehmers hat der Bewerber mit Angebotsabgabe für die Leistungen einfacher Nachunternehmer Verpflichtungserklärungen (Wirt-236) für Teilleistungen der benannten Nachunternehmer vorzulegen, dass diese im Auftragsfall bereit sind, die Leistungen auszuführen. Die Verpflichtungserklärung (Wirt-236) ist im Falle der Eignungsleihe zwingend mit dem Angebot einzureichen. Unerlaubter Nachunternehmereinsatz durch den im Rahmen des Vergabeverfahrens beauftragten Bieter kann zur Vertragskündigung sowie ggf. zur Vertragsstrafe führen. Beabsichtigt ein Bieter, sich zum Nachweis seiner wirtschaftlichen, finanziellen, technischen oder beruflichen Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen zu berufen, hat er diese Unternehmen und die in Anspruch genommenen Kapazitäten zu benennen und nachzuweisen, dass ihm die erforderlichen Mittel für die Auftragsausführung tatsächlich zur Verfügung stehen. Für die Unternehmen, deren Kapazitäten in Anspruch genommen werden, sind die einschlägigen Eignungsnachweise und Erklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen vorzulegen. Sämtliche Vergabeunterlagen sind Grundlage des Angebots und werden bei Zuschlagserteilung Vertragsbestandteil.

Kriterium: Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis der Zertifizierung nach ISO 27001 durch eine von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) nach DIN EN ISO/IEC 17021-1 für den Bereich ISO/IEC 27001 akkreditierten Zertifizierungsstelle bzw. eine vergleichbare Zertifizierung anderer EU-Mitgliedsstaaten der EU

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Eignungskriteriums: Nachweis aus dem Windows Server Catalog, dass die angebotenen Hardware- Servermodelle vollumfänglich für „Microsoft Windows Server 2025 / Storage Spaces Direct (S2D) zertifiziert sind

Kriterium: Informationssicherheit
Beschreibung des Eignungskriteriums: Der Auftragnehmer verpflichtet sich, bei der Implementierung und Konfiguration des Hyper-V/S2D-Clusters die aktuellen IT-Grundschutz-Kataloge des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) einzuhalten. Da im Rahmen der Migration der virtuellen Maschinen potenziell Zugriff auf personenbezogene Daten besteht, ist zwingend eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung (AVV) nach Art. 28 DSGVO vor Vertragsbeginn zu unterzeichnen.

Kriterium: Supply-Chain-Management
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die Endmontage und Systemintegration müssen in einer kontrollierten, dokumentierten und gegen unbefugten Zugriff geschützten Umgebung erfolgen. Der Auftragnehmer hat auf Verlangen geeignete Nachweise zu Qualitätssicherung, Lieferkettensicherheit, Manipulationsschutz und Rückverfolgbarkeit der verbauten Komponenten vorzulegen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Maßgeblich für die Wertung des Preises ist der Pauschalgesamtpreis des Bieters, den er in seinem Angebotsschreiben und in dem Angebotsdokument als Gesamtpreis für die im Leistungsverzeichnis benannten Leistungen benennt. Der Bieter mit dem günstigsten (fiktiven) Gesamtpreis erhält 100 %.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 02/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 16/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 44 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die geforderten Nachweise sind mit dem Angebot einzureichen, sofern in den Vergabeunterlagen kein anderer Zeitpunkt festgelegt ist. Fehlende, unvollständige oder fehlerhafte Unterlagen, die mit dem Angebot einzureichen waren, werden vom Auftraggeber grundsätzlich NICHT nachgefordert. Unvollständige Angebote werden gemäß den gesetzlichen Bestimmungen sofort von der Wertung ausgeschlossen. Der Auftraggeber behält sich das Nachforderungsrecht abweichend hiervon nur für den Fall vor, dass andernfalls kein einziges wertungsfähiges Angebot verbleibt und eine Aufhebung des Verfahrens erforderlich ist.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 16/11/2026 12:00:00 (UTC+01:00) Mitteleuropäische Zeit, Westeuropäische Sommerzeit
Ort des Eröffnungstermins: Es dürfen keine Bieter bei der Submission anwesend sein
Eröffnungstermin — Beschreibung: Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren: Die Öffnung der Angebote wird nach dem 4 Augen Prinzip von mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Öffnungstermin unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen. Die Abgabe von mehr als einem Hauptangebot ist nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: 1. Verpflichtung zum Einsatz qualifizierten Personals: Der Auftragnehmer ist verpflichtet zur Leistungserbringung (insb. Implementierung, Cluster-Konfiguration, VM-Migration) zwingend die mit dem Angebot namentlich benannten und qualifizierten technischen Fachkräfte einzusetzen. Der tatsächliche Einsatz ist bei Projektstart schriftlich dem AG nachzuweisen. 2. Umweltschutz und Energieeffizienz: Die zu liefernden Serverknoten müssen die Kriterien des Energy Star (aktuellste Version) erfüllen oder über eine nachweislich gleichwertige Energieeffizienz-Zertifizierung verfügen. Der Bieter hat im Angebot die maximalen Verbrauchswerte (Watt) im Idle- und Volllastbetrieb anzugeben. 3. Verschwiegenheitspflicht & Sicherheitsüberprüfung: Das eingesetzte Personal des Auftragnehmers muss vor Beginn der Arbeiten vor Ort eine schriftliche Verschwiegenheitserklärung unterzeichnen. Die Vergabestelle behält sich vor, eine einfache Zuverlässigkeitsüberprüfung des vor Ort tätigen Personals zu verlangen.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Gesamtschuldnerische Haftung muss gegeben sein
Finanzielle Vereinbarung: Keine Vorkasse. Es wird ein Skonto in Höhe von 2% vereinbart. Bezahlung erfolgt auf Rechnung binnen 14 Kalendertage mit 2% Skonto oder 30 Kalendertagen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen. Bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebots oder Bewerbungsfrist (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der u. a. Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung (per Fax oder elektronischem Weg) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 134 Abs. 1 GWB).

8. Organisationen

8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: BEHALA Berliner Hafen- u. Lagerhausgesellschaft mbH
Registrierungsnummer: DE230098464
Abteilung: Einkauf
Postanschrift: Westhafenstr. 1
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 13353
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Einkauf
Telefon: 000
Internetadresse: https://www.behala.de
Profil des Erwerbers: https://www.behala.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Registrierungsnummer: 11-1300000V00-74
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 10
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Telefon: +49 30 9013 8316
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 7a17ae65-c598-4a7a-ab6b-36339434882e - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 13/10/2026 00:22:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 709836-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 199/2026
Datum der Veröffentlichung: 14/10/2026