Deutschland – Schneeräumung – Vergabe von Winterdienstleistungen für die Liegenschaften Berliner Großmarkt

591657-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Schneeräumung – Vergabe von Winterdienstleistungen für die Liegenschaften Berliner Großmarkt
OJ S 165/2026 27/08/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Berliner Großmarkt GmbH
Rechtsform des Erwerbers: Von einer regionalen Gebietskörperschaft kontrollierte Einrichtung des öffentlichen Rechts
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Wirtschaftliche Angelegenheiten

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Vergabe von Winterdienstleistungen für die Liegenschaften Berliner Großmarkt
Beschreibung: Die BEHALA beabsichtigt als Vergabestelle die Vergabe von Winterdienstleistungen zur Gewährleistung der Verkehrs- und Betriebssicherheit bei winterlichen Witterungsbedingungen auf dem gesamten Betriebsgelände des Berliner Großmarktes und den angrenzenden Bereichen, insbesondere auf den Liegenschaften mit erhöhter Verkehrsfrequentierung. Ziel des gegenständlichen Ausschreibungsverfahrens ist es, auf der Grundlage der Vergabeunterlagen die Ausführung des Winterdienstes in der Zeit vom 1. November 2026 bis zum 31. März 2030 an einen qualifizierten Dienstleister mit einem Vertrag für die Dauer von zunächst vier Jahren, und der anschließenden mehrmaligen Option auf Verlängerung im Sinne eines Dauerauftrags zu binden. Gegenstand der Leistungserbringung durch den im Rahmen dieses Vergabeverfahrens beauftragten Bieter ist im Wesentlichen die ordnungsgemäße Räumung und Streuung von Schnee, Eis und Glätte auf den vertragsgegenständlichen Flächen gemäß dem Berliner StrG und Leistungsverzeichnis.
Kennung des Verfahrens: 69f1e08c-6092-4cef-a859-c88ec091c44e
Interne Kennung: 606 2026
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
Zentrale Elemente des Verfahrens: gemäß § 15 VgV. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Berlin unter http://www.vergabeplattform.berlin.de bereitgestellt. Es werden für diese Vergabe keine Vergabeunterlagen mehr in Papier versendet. Um sich bewerben zu können, ist eine einmalige Registrierung auf der Internetseite http://www.vergabeplattform.berlin.de notwendig. Die Abgabe der Angebote kann ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform des Landes Berlin unter http://www.vergabeplattform.berlin.de erfolgen. Es werden nur Angebote zur Wertung zugelassen, die bis zum Ablauf der Angebotsfrist auf der Vergabeplattform des Landes Berlin unter http://www.vergabeplattform.berlin.de hochgeladen wurden. Bei der elektronischen Abgabe in Textform ist die zu erklärende Person zu benennen. Angebote, die in Papierform vorliegen, gelten als nicht formgerecht abgegeben und werden ausgeschlossen.
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90620000 Schneeräumung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 90630000 Glatteisbeseitigung
2.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Beusselstraße 44 N-Q, 10553 Berlin Marheinekeplatz 15, 10961 Berlin
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10553
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Zusätzliche Informationen: Für den Fall, dass das Vertragsverhältnis mit dem durch dieses Vergabeverfahren zu beauftragenden Bieter aufgrund von Insolvenz, Kündigung oder anderer Gründe, die zur Beendigung des Vertragsverhältnisses führen können, beendet wird, behält sich der Auftraggeber vor, die gegenständlichen Leistungen unter Einhaltung der angebotenen Preise an einen anderen Bieter des Vergabeverfahrens zu vergeben, beginnend mit dem Bieter mit dem nächstwirtschaftlicheren Angebot.
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Mit dem Angebot ist für nicht präqualifizierte Unternehmen die Eigenerklärung Eignung (Formular EKVG011 und Wirt-124 EU) abzugeben. Der Bewerber erklärt in diesem Vordruck Formular EKVG011 und Wirt-124 EU, dass * keine Ausschlussgründe gemäß §123 und §124 GWB vorliegen, * der Bieter alle rechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistungen, insbesondere die die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung betreffen, erfüllt, * über sein Vermögen weder das Insolvenzverfahren noch ein vergleichbares gesetzliches Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt oder dieser Antrag mangels Masse abgelehnt worden ist, * der Bieter sich nicht in Liquidation befindet, * dass nachweislich keine schwere Verfehlung begangen wurde, die die Zuverlässigkeit als Bewerber oder Bieter in Frage stellt, * der Bieter seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie zur Entrichtung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nach den Rechtsvorschriften des Mitgliedsstaates des Auftraggebers ordnungsgemäß erfüllt hat, * keine der Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, aus einem der in § 123 GWB genannten Gründen rechtskräftig verurteilt oder gegen das Unternehmen nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt worden ist, * dem Bieter bekannt ist, dass unter den gemäß § 124 Abs. 1 GWB genannten Voraussetzungen ein Unternehmen von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren ausgeschlossen werden kann, *der Bieter die Regelungen des Gesetzes zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (MiLoG), des Arbeitnehmerentsendegesetzes (AEntG) zur Kenntnis genommen hat und weder die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 19 Abs. 1 MiLoG als auch § 21 SchwarzArbG noch die Voraussetzungen für einen Ausschluss nach § 21 Abs. 1 AEntG bzw. §98c AufenthG vorliegen * der Bieter sich bewusst ist, dass die Nichtvorlage oder die Unrichtigkeit vorstehender Erklärungen oder eine falsche Angabe den Ausschluss aus dem Bewerberkreis zur Folge haben kann, * insbesondere die getätigten Angaben und Erklärungen zu den Eignungskriterien der Wahrheit entsprechen müssen. Ab einem geschätzten Auftragswert von 50.000 Euro (ohne Umsatzsteuer) ist ein öffentlicher Auftraggeber gemäß § 6 Absatz 1 Wettbewerbsregistergesetz (WRegG) verpflichtet, vor Erteilung des Zuschlags bei der Registerbehörde abzufragen, ob im Wettbewerbsregister Eintragungen zu demjenigen Bieter, an den dieser den Auftrag zu vergeben beabsichtigt, gespeichert sind.
Korruption:
Betrug:
Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung:
Terroristische Straftaten oder Straftaten im Zusammenhang mit terroristischen Aktivitäten:
Einstellung der gewerblichen Tätigkeit:
Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung:
Verwaltung der Vermögenswerte durch einen Insolvenzverwalter:
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren:
Vorzeitige Beendigung, Schadensersatz oder andere vergleichbare Sanktionen:
Kinderarbeit und andere Formen des Menschenhandels:
Der Zahlungsunfähigkeit vergleichbare Lage gemäß nationaler Rechtsvorschriften:
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten:
Täuschung, Zurückhaltung von Informationen, Unfähigkeit zur Vorlage erforderlicher Unterlagen oder Erlangung vertraulicher Informationen zu dem Verfahren:
Verstoß gegen arbeitsrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen sozialrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen umweltrechtliche Verpflichtungen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Sozialversicherungsbeiträgen:
Verstoß gegen die Verpflichtung zur Entrichtung von Steuern:
Vereinbarungen mit anderen Wirtschaftsteilnehmern zur Verzerrung des Wettbewerbs:
Direkte oder indirekte Beteiligung an der Vorbereitung des Vergabeverfahrens:
Zahlungsunfähigkeit:

5. Los

5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Vergabe von Winterdienstleistungen für die Liegenschaften Berliner Großmarkt
Beschreibung: Die BEHALA beabsichtigt als Vergabestelle die Vergabe von Winterdienstleistungen zur Gewährleistung der Verkehrs- und Betriebssicherheit bei winterlichen Witterungsbedingungen auf dem gesamten Betriebsgelände des Berliner Großmarktes und den angrenzenden Bereichen, insbesondere auf den Liegenschaften mit erhöhter Verkehrsfrequentierung. Ziel des gegenständlichen Ausschreibungsverfahrens ist es, auf der Grundlage der Vergabeunterlagen die Ausführung des Winterdienstes in der Zeit vom 1. November 2026 bis zum 31. März 2030 an einen qualifizierten Dienstleister mit einem Vertrag für die Dauer von zunächst vier Jahren, und der anschließenden mehrmaligen Option auf Verlängerung im Sinne eines Dauerauftrags zu binden. Gegenstand der Leistungserbringung durch den im Rahmen dieses Vergabeverfahrens beauftragten Bieter ist im Wesentlichen die ordnungsgemäße Räumung und Streuung von Schnee, Eis und Glätte auf den vertragsgegenständlichen Flächen gemäß dem Berliner StrG und Leistungsverzeichnis.
Interne Kennung: BGM007
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 90620000 Schneeräumung
Zusätzliche Einstufung (cpv): 90630000 Glatteisbeseitigung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Die ersten drei Monate der Leistungserbringung sind als Probezeit anzusehen. Falls das Leistungsverhältnis gekündigt wird, kann der Auftraggeber den Zuschlag auf das in der Rangfolge der Auswertung jeweils nachfolgende Unternehmen erteilen und somit ohne weitere Ausschreibung den entsprechenden Vertrag auf der Grundlage der Vergabeunterlagen schließen. Für diesen Fall hat der Auftraggeber die Möglichkeit, die beteiligten Bieter um eine weitere Bindung an die vorliegenden Angebote zu bitten, damit die neue Probezeit ähnlich bewältigt werden kann. Damit kann bei Versagen in der Probezeit ggf. auf weitere Bieter zurückgegriffen werden. Der Vertrag kann nach vier Jahren Laufzeit mehrmals im Sinne eines Dauerauftrags um ein weiteres Jahr verlängert werden.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Beusselstr. 44 N-Q, 10553 Berlin Marheinekeplatz 15, 10961 Berlin
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10553
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/11/2026
Andere Laufzeit: Unbegrenzt
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 4
Weitere Informationen zur Verlängerung: Sofern der Auftraggeber die Verlängerungsoption ausübt, sind beide Vertragsparteien berechtigt, eine Anpassung der vertraglich vereinbarten Preise (Bereitstellungs- und Einsatzpauschalen) zu verlangen. Die Preisanpassung erfolgt auf Basis der prozentualen Veränderung des vom Statistischen Bundesamtes (Destatis) veröffentlichten Erzeugerpreisindex für Dienstleistungen (EPI-DL) WZ08 - 812 (Reinigung von Gebäuden, Straßen und Verkehrsmitteln).
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Es handelt sich um die Vergabe wiederkehrender Aufträge
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: nein
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Fragen zum Verfahren sind spätestens bis zum 11.09.2026 um 12:00 Uhr unter dem gegenständlichen Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform des Landes Berlin einzureichen. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Übersicht zu den Bieterfragen und den entsprechenden Antworten lediglich unter dem Vergabeverfahren auf der Vergabeplattform des Landes Berlin einzusehen ist.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Eignungskriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Eignungskriteriums: Eigenerklärung zu Registereintragungen (Formular EKVG011). Als Nachweis sind vorzulegen, sofern Eintragungspflicht besteht: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer; zum Nachweis der rechtlichen Existenz, der gewerblichen Anmeldung und der Vertretungsverhältnisse ist mit dem Angebot ein aktueller Auszug aus dem Handelsregister (nicht älter als 3 Monate) bei im Handelsregister eingetragenen Unternehmen und bei Nicht-Eintragung im Handelsregister eine Kopie der offiziellen Gewerbeanmeldung gemäß § 14 GewO sowie ggf. eine aktuelle Mitgliedsbescheinigung der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) einzureichen. Aus dem Auszug müssen die aktuellen Vertretungsberechtigungen der für das bietende Unternehmen zeichnungsberechtigten Personen zweifelsfrei hervorgehen. Die Vergabestelle wird zudem vor der endgültigen Zuschlagserteilung von demjenigen Bieter, der für den Zuschlag vorgesehen ist, die Vorlage von Nachweisen zur Überprüfung der gewerberechtlichen Zuverlässigkeit für das Unternehmen und für die zuständige Geschäftsführung verlangen. Ein aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister für juristische Personen gemäß § 150a GewO, ein aktueller Auszug aus dem Gewerbezentralregister für natürliche Personen gemäß § 150 GewO für alle im Handelsregister eingetragenen, vertretungsberechtigten Geschäftsführer des bietenden Unternehmens sowie auf Verlangen der Vergabestelle ein Führungszeugnis zur Vorlage bei einer Behörde für alle vertretungsberechtigten Geschäftsführer gemäß § 30, Abs. 5, BZRG sind innerhalb einer von der Vergabestelle festgelegten Frist (in der Regel 6 bis 9 Werktage) nach Aufforderung und vor der endgültigen Zuschlagserteilung einzureichen. Die Auszüge dürfen bei der Vorlage nicht älter als 3 Monate sein. Hinweis: Unabhängig davon führt die Vergabestelle für den Bestbieter eine eigene Abfrage im Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt durch.

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erklärung (EKVG012) über den Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebende Leistung vergleichbar sind unter dem Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen. Der Bieter muss einen Mindestjahresumsatz im Bereich Winterdienst-/Reinigung von mindestens 250.000,00 € in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren nachweisen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Als Beleg der erforderlichen technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers ist die Vorlage der folgenden Unterlagen erforderlich: Eigenerklärung (EKVG013), dass in den letzten bis zu fünf Kalenderjahren Leistungen erbracht wurden, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind. Vergleichbar sind Leistungen im Bereich der in der Leistungsbeschreibung geforderten schadlosen Durchführung von Winterdienstleistungen. Mindestens zwei Referenzen müssen zudem die weiteren Mindestanforderungen erfüllen; die kontinuierlich zu räumende Einzelfläche pro Referenzprojekt muss mindestens eine Fläche von 50.000 m² auf einer komplexen Liegenschaft eines Industrie- und Logistikstandortes betragen. Insgesamt sind mindestens drei mit den Leistungen, die Gegenstand der Ausschreibung sind, vergleichbare Referenzen mit folgenden Angaben vorzulegen: Auftraggeber; Ansprechpartner des Auftraggebers; Art der ausgeführten Leistung; Tätigkeitsbereich; Auftragssumme; Ausführungszeitraum; zu räumende Fläche in m².

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erklärung EKVG014, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens in den letzten drei Jahren ersichtlich ist. Erklärung EKVG025, dass das gesamte für diese Auftragsvergabe zum Einsatz kommende Personal (sowohl das Fahr- und Maschinenpersonal als auch die manuellen Arbeitskräfte) der deutschen Sprache in Wort und Schrift ausreichend mächtig ist, um Arbeitsanweisungen, Sicherheitsvorgaben und auftragsbezogene Anweisungen im laufenden Betrieb fehlerfrei zu verstehen und umzusetzen; dass die im Rahmen der Leistungserbringung eingesetzten Mitarbeiter, die keine deutschen Muttersprachler sind, über Sprachkenntnisse verfügen, die mindestens dem Niveau B1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER) entsprechen. Es sind Angaben anhand der Erklärung EKVG011 zu machen, dass die gegenständlichen Leistungen mit Stammpersonal im eigenen Betrieb ausgeführt werden und, dass die für die Ausführung der Leistungen erforderlichen Mitarbeitenden zur Verfügung stehen. Mit dem Angebot erklärt (Wirt-2141) der Bieter, * dass er mit den Verpflichtungen gemäß § 4 FFV einverstanden ist, * dass er das geltende Gleichbehandlungsrecht beachtet, * dass er, sofern er sich zur Vertragserfüllung eines Nach- bzw. Unterauftragnehmers bedient, sicherstellt, dass die Nach- bzw. Unterauftragnehmer sich nach Maßgabe von § 3 FFV zur Durchführung von Maßnahmen gemäß § 2 FFV und zur Einhaltung der Verpflichtungen nach § 4 FFV bereit erklären. Eine schuldhafte Verletzung dieser Verpflichtung durch die Nach- bzw. Unterauftragnehmer wird den Auftragnehmenden zugerechnet, * dass er auf Verlangen der Vergabestelle die Einhaltung der übernommenen vertraglichen Verpflichtungen nach der Frauenförderverordnung in geeigneter Form nachweisen kann.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Betriebshaftpflicht: Der Auftragnehmer muss während der gesamten Laufzeit des Vertrages über eine Betriebshaftpflichtversicherung verfügen. Die Betriebshaftpflichtversicherung muss folgende Mindestsummen bei einer zweifachen Maximierung pro Schadensfall und Jahr abdecken: Personenschäden 3 000 000 EUR (pauschal); Sachschäden 2 5000 000 EUR (pauschal); Vermögensschäden 2 500 000 EUR (pauschal).

Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Eignungskriteriums: Erklärung Formular EKVG026, dass die im Rahmen der Leistungserbringung eingesetzten Räum- und Streufahrzeuge mit einem automatisierten GPS-Tracking-System ausgestattet sind. Eine automatisierte, digitale Einsatzdokumentation (Einsatzzeiten, Streumengen) ist im Falle der Auftragserteilung zwingende Voraussetzung für die monatliche Abrechnung.

Kriterium: Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen
Beschreibung des Eignungskriteriums: Die Bieter haben die Einhaltung der Verpflichtungen zur Zahlung bestimmter Mindeststundenentgelte, tarifvertraglicher Entgelte und der Mindestanforderungen nach ILO-Kernarbeitsnormen anhand der Eigenerklärung (Formular EKVG015) sowie die Verpflichtung zur Weitergabe dieser Pflicht an Nachunternehmer zu bestätigen. Für die Teilnehmer von Bewerber /Bietergemeinschaften sind dieselben formalen Bedingungen für jeden Teilnehmer zu erfüllen. Erklärung (EKVG011), dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie Sozialversicherungsbeiträge, soweit die Pflicht zur Beitragszahlung besteht, ordnungsgemäß erfüllt ist. Als Nachweis über die Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung sind auf Verlangen der Vergabestelle eine Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen vorzulegen. Berufsgenossenschaft: Angabe zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft. Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers mit Angabe der Lohnsummen vorzulegen.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Eignungskriteriums: Es sind Angaben zu machen, ob beabsichtigt ist, bezogen auf den Auftrag mit anderen zusammen zu arbeiten bzw. Unteraufträge zu vergeben, bezogen auch auf Teile der Leistung (Wirt-235, Wirt-236). Das Verzeichnis der Nachunternehmer, die Eigenerklärung Eignung (EKVG011) seitens des Nachunternehmers, die Verpflichtungserklärung für Teilleistungen durch Nachunternehmer sind, wenn zutreffend, mit dem Angebot abzugeben. Der Auftraggeber behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise Dritter belegen zu lassen. Dies gilt auch für Nachweise gemäß der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sowie der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit. Werden Leistungen von einer Bietergemeinschaft angeboten, ist das den Vergabeunterlagen beigefügte Formular Wirt-238 (Erklärung Bieter-/ Arbeitsgemeinschaft) auszufüllen, aus dem sich die Mitglieder der Bietergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter (federführend) ergeben. Bei Bietergemeinschaften sind die geforderten Unterlagen (sofern nicht abweichend ausgewiesen) von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft bei Angebotsabgabe beizubringen. Dies gilt auch, wenn diese Leistungen von einem Nachunternehmer erbracht werden sollen. Sämtliche Vergabeunterlagen sind Grundlage des Angebots und werden bei Zuschlagserteilung Vertragsbestandteil.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Beschreibung: Niedrigster Preis Gewichtung 100%.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Frist für die Anforderung zusätzlicher Informationen: 11/09/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Adresse für die Einreichung: https://www.meinauftrag.rib.de
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 29/09/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 188 Tage
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Angebote sind unter Verwendung der von der Vergabestelle vorgegebenen Formblätter vollständig, an den gekennzeichneten Stellen rechtsverbindlich unterschrieben und fristgerecht einzureichen. Die Vergabestelle reduziert ihr Ermessen bezüglich der Nachforderung von Unterlagen gemäß § 56 Abs. 2 VgV auf null. Es findet grundsätzlich keine Nachforderung von fehlenden, unvollständigen oder fehlerhaften Unterlagen, Erklärungen oder Nachweisen statt. Unvollständige Angebote werden ohne weitere Prüfung vom Verfahren ausgeschlossen. Ausnahmeregelung zur Sicherung des Wettbewerbs: Sollten im Rahmen der Erstprüfung sämtliche fristgerecht eingegangenen Angebote formale Unvollständigkeiten aufweisen, behält sich die Vergabestelle das Recht vor, ausnahmsweise von einem Ausschluss abzusehen. In diesem Fall werden alle Bieter, sofern dieser nicht aus anderen Gründen auszuschließen ist, unter Wahrung der Gleichbehandlung und Transparenz mit einer einheitlichen, kurzen Frist zur Nachreichung der fehlenden Unterlagen aufgefordert.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 29/09/2026 10:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Ort des Eröffnungstermins: Es dürfen keine Bieter bei der Submission anwesend sein
Eröffnungstermin — Beschreibung: Angaben über befugte Personen und das Öffnungsverfahren gemäß § 55, Abs. 2 VgV: Die Öffnung der Angebote wird nach dem 4 Augen Prinzip von mindestens zwei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers gemeinsam an einem Termin Öffnungstermin unverzüglich nach Ablauf der Angebotsfrist durchgeführt. Bieter sind nicht zugelassen. Die Abgabe von mehr als einem Hauptangebot ist nicht zugelassen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Der Bieter verpflichtet sich mit Abgabe des Angebots, die Leistungen streng unter Einhaltung des Berliner Straßenreinigungsgesetzes auszuführen. Die Leistungserbringung hat streng unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften zur Tariftreue, des Mindestlohngesetzes sowie der Arbeitszeitgesetze zu erfolgen. Aufgrund der zwingenden Verkehrssicherungspflicht des AG müssen alle vertraglich vereinbarten Verkehrsflächen an den Einsatztagen bis spätestens 04:00 Uhr morgens vollständig schnee- und eisfrei geräumt und gestreut sein. Bei einsetzendem Schneefall oder auftretender Glättebildung im Laufe des Tages während der Hauptverkehrszeiten hat der Einsatz unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 45 Minuten nach Aufforderung durch den AG oder nach eigener Feststellung der Witterungslage vor Ort zu beginnen. Der beauftragte Bieter verpflichtet sich, die erforderlichen personellen und technischen Kapazitäten (inkl. Nacht- u. Bereitschaftsdienste) vollumfänglich und ausnahmslos vorzuhalten.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Gesamtschuldnerische Haftung muss gegeben sein
Finanzielle Vereinbarung: Keine Vorkasse. Es wird ein Skonto in Höhe von 2% vereinbart. Bezahlung erfolgt monatlich nach auftragsgemäßer Leistungserbringung auf Rechnung binnen 14 Kalendertage mit 2% Skonto oder 30 Kalendertagen.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften sind gegenüber dem Auftraggeber unverzüglich zu rügen. Bei Verstößen, die sich aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen ergeben, bis spätestens zum Ablauf der Angebots- oder Bewerbungsfrist (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Teilt der Auftraggeber mit, dass der Rüge nicht abgeholfen wird, kann innerhalb von 15 Kalendertagen ein Nachprüfungsantrag bei der o. a. Vergabekammer schriftlich gestellt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig soweit der Antrag erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 GWB). Die Zuschlagserteilung ist möglich 10 Tage nach Absendung (auf elektronischem Wege) der Bekanntgabe der Vergabeentscheidung (§ 134 Abs. 1 GWB).

8. Organisationen

8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: BEHALA Berliner Hafen- u. Lagerhausgesellschaft mbH
Registrierungsnummer: DE230098464
Abteilung: Einkauf
Postanschrift: Westhafenstr. 1
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 13353
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Kontaktperson: Einkauf
Telefon: 000
Internetadresse: https://www.behala.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffungsdienstleister
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Landes Berlin
Registrierungsnummer: 11-1300000V00-74
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 10
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Telefon: +49 30 9013 8316
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0004
Offizielle Bezeichnung: Berliner Großmarkt GmbH
Registrierungsnummer: DE230098464
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10553
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Telefon: 030 398 9610
Profil des Erwerbers: www.behala.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0005
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 1e72f041-9cd3-4f6d-a432-fe05cce306e6 - 02
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 25/08/2026 20:15:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 591657-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 165/2026
Datum der Veröffentlichung: 27/08/2026