Deutschland – Meinungsumfragen – Meinungsforschung

519799-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Meinungsumfragen – Meinungsforschung
OJ S 143/2026 28/07/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Rechtsform des Erwerbers: Zentrale Regierungsbehörde
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Meinungsforschung
Beschreibung: Umfragen sind ein wichtiges Instrument für die Regierung, um valide zu ermitteln, wie die Bürgerinnen und Bürger sich über politische Themen, Entscheidungen, Maßnahmen und Vorhaben informieren, sie wahrnehmen und bewerten. Ziel dieser Ausschreibung ist der Abschluss mehrerer Rahmenverträge, die in mehreren Losen ausgeschrieben werden. Eine ausführliche Darstellung der zu erbringenden Leistung ist den Verträgen sowie den Leistungsbeschreibungen zu entnehmen.
Kennung des Verfahrens: af2ff0b6-9a5c-49e0-bc39-a01eec998e2f
Interne Kennung: 14022#00003#0031
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79320000 Meinungsumfragen
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.5.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Höchstzahl der Lose, für die ein Bieter Angebote einreichen kann: 8
Auftragsbedingungen:
Höchstzahl der Lose, für die Aufträge an einen Bieter vergeben werden können: 2
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Verstoß gegen die in den rein innerstaatlichen Ausschlussgründen verankerten Verpflichtungen: Ein Verstoß gegen diese Vergabeunterlagen oder formale Kriterien führt zum Ausschluss vom weiteren Verfahren. Unzulässig ist/sind insbesondere: - verspätet eingehende Teilnahmeanträge und Angebote, es sei denn, der Bewerber/Bieter hat dies nicht zu vertreten, - eine Einreichung der Teilnahmeanträge und Angebote in unzulässiger Form, - nicht zweifelsfrei erkennbare Änderungen an den bewerber-/bietereigenen Eintragungen, - Änderungen oder Ergänzungen an den Vergabeunterlagen, - wettbewerbsbeschränkendes Verhalten, - Nichtgebrauch der vorgegebenen Formblätter, - fehlende (bzw. fehlende nachgeforderte) Erklärungen/Nachweise und Unterlagen, - Nichtberücksichtigung der Vorgaben zur Preisgestaltung.
Schwerwiegendes berufliches Fehlverhalten: Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen Zwingende oder fakultative Ausschlussgründe Ein Ausschlussgrund i.S.d. § 123 GWB liegt grundsätzlich dann vor, wenn ein öffentlicher Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen nach § 123 Abs. 3 GWB zuzurechnen ist, rechtskräftig verurteilt oder gegen das Unternehmen eine Geldbuße nach § 30 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten rechtskräftig festgesetzt worden ist wegen einer Straftat nach: 1. § 129 des Strafgesetzbuchs, § 129a des Strafgesetzbuchs oder § 129b des Strafgesetzbuchs, 2. § 89c des Strafgesetzbuchs oder wegen der Teilnahme an einer solchen Tat oder wegen der Bereitstellung oder Sammlung finanzieller Mittel in Kenntnis dessen, dass diese finanziellen Mittel ganz oder teilweise dazu verwendet werden oder verwendet werden sollen, eine Tat nach § 89a Abs. 2 Nummer 2 des Strafgesetzbuchs zu begehen, 3. § 261 des Strafgesetzbuchs, 4. § 263 des Strafgesetzbuchs, soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, 5. § 264 des Strafgesetzbuchs, soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der Europäischen Union oder gegen Haushalte richtet, die von der Europäischen Union oder in ihrem Auftrag verwaltet werden, 6. § 299 des Strafgesetzbuchs, 7. § 108e des Strafgesetzbuchs, 8. den §§ 333 und 334 des Strafgesetzbuchs, jeweils auch in Verbindung mit § 335a des Strafgesetzbuchs, 9. Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung oder 10. den §§ 232 und 233 des Strafgesetzbuchs oder § 233a des Strafgesetzbuchs. Einer Verurteilung nach den vorgenannten Vorschriften steht eine Verurteilung nach vergleichbaren Vorschriften anderer Staaten gleich. Des Weiteren liegt nach § 123 Abs. 4 Nr. 1 GWB im Vergabeverfahren grundsätzlich ein Ausschlussgrund vor, wenn das Unternehmen seinen Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nicht nachgekommen ist und dies durch eine rechtskräftige Gerichts- oder bestandskräftige Verwaltungsentscheidung festgestellt wurde oder die öffentlichen Auftraggeber auf sonstige geeignete Weise die Verletzung einer Verpflichtung nach Nummer 1 nachweisen können. Nach § 124 GWB können öffentliche Auftraggeber unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit ein Unternehmen zu jedem Zeitpunkt des Vergabeverfahrens von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren ausschließen, wenn 1. das Unternehmen bei der Ausführung öffentlicher Aufträge nachweislich gegen geltende umwelt-, sozial- oder arbeitsrechtliche Verpflichtungen verstoßen hat, 2. das Unternehmen zahlungsunfähig ist, über das Vermögen des Unternehmens ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist, die Eröffnung eines solchen Verfahrens mangels Masse abgelehnt worden ist, sich das Unternehmen im Verfahren der Liquidation befindet oder seine Tätigkeit eingestellt hat, 3. das Unternehmen im Rahmen der beruflichen Tätigkeit nachweislich eine schwere Verfehlung begangen hat, durch die die Integrität des Unternehmens infrage gestellt wird; § 123 Abs. 3 ist entsprechend anzuwenden, 4. der öffentliche Auftraggeber über hinreichende Anhaltspunkte dafür verfügt, dass das Unternehmen Vereinbarungen mit anderen Unternehmen getroffen hat, die eine Verhinderung, Einschränkung oder Verfälschung des Wettbewerbs bezwecken oder bewirken, 5. ein Interessenkonflikt bei der Durchführung des Vergabeverfahrens besteht, der die Unparteilichkeit und Unabhängigkeit einer für den öffentlichen Auftraggeber tätigen Person bei der Durchführung des Vergabeverfahrens beeinträchtigen könnte und der durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen nicht wirksam beseitigt werden kann, 6. eine Wettbewerbsverzerrung daraus resultiert, dass das Unternehmen bereits in die Vorbereitung des Vergabeverfahrens einbezogen war, und diese Wettbewerbsverzerrung nicht durch andere, weniger einschneidende Maßnahmen beseitigt werden kann, 7. das Unternehmen eine wesentliche Anforderung bei der Ausführung eines früheren öffentlichen Auftrags oder konzessionsvertrags erheblich oder fortdauernd mangelhaft erfüllt hat und dies zu einer vorzeitigen Beendigung, zu Schadensersatz oder zu einer vergleichbaren Rechtsfolge geführt hat, 8. das Unternehmen in Bezug auf Ausschlussgründe oder Eignungskriterien eine schwerwiegende Täuschung begangen oder Auskünfte zurückgehalten hat oder nicht in der Lage ist, die erforderlichen Nachweise zu übermitteln, oder 9. das Unternehmen a) versucht hat, die Entscheidungsfindung des öffentlichen Auftraggebers in unzulässiger Weise zu beeinflussen, b) versucht hat, vertrauliche Informationen zu erhalten, durch die es unzulässige Vorteile beim Vergabeverfahren erlangen könnte, oder c) fahrlässig oder vorsätzlich irreführende Informationen übermittelt hat, die die Vergabeentscheidung des öffentlichen Auftraggebers erheblich beeinflussen könnten, oder versucht hat, solche Informationen zu übermitteln. Von den vorgenannten Regelungen bleiben § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes, § 19 des Mindestlohngesetzes und § 21 des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes unberührt. Eigenerklärung: Mit der Abgabe des Angebotsformulars wird versichert, dass Verurteilungen oder Geldbußen oder Verwaltungsentscheidungen wegen der oben erwähnten Tatbestände oder für vergleichbare Tatbestände nach den am Firmensitz geltenden Rechtsvorschriften während der letzten 2 Jahre gegen mich/das Unternehmen oder eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zuzurechnen ist, nicht verhängt worden sind und auch keine sonstigen der oben genannten Ausschlussgründe vorliegen. Sollte ein Bieter nicht in der Lage sein, die vorgenannte Eigenerklärung abzugeben, hat er die Gründe schriftlich darzulegen und dem Teilnahmeantrag beizufügen.
Interessenkonflikt aufgrund seiner Teilnahme an dem Vergabeverfahren: Eigenerklärung über das Nichtbestehen eines Bezugs zu Russland Nach Artikel 5 k Abs. 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 15 der Verordnung (EU) 2022/1269 des Rates vom 21. Juli 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, dürfen Aufträge nicht an folgende Personen, Organisationen oder Einrichtungen vergeben werden: a) russische Staatsangehörige, in Russland niedergelassene natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen b) juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, deren Anteile zu über 50 % unmittelbar oder mittelbar von einer der unter Buchstabe a genannten Organisationen gehalten werden c) natürliche oder juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen, die im Namen oder auf Anweisung einer der unter Buchstabe a oder b genannten Organisationen handeln. Dies gilt auch für Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Sinne der Richtlinien über die öffentliche Auftragsvergabe in Anspruch genommen werden, wenn auf sie mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt. Zum Nachweis darüber, dass Bieter nicht unter die vorgenannten Kriterien fallen, fordert das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung von jedem Bieter um einen öffentlichen Auftrag die nachfolgende Eigenerklärung: Mit der Abgabe des Angebotsformulars wird für alle am Vergabeverfahren beteiligten Personen/Unternehmen versichert, dass der Bieter nicht zu den o. g. Personen, Organisationen oder Einrichtungen zählt. Ferner wird bestätigt und sichergestellt, dass auch während der Vertragslaufzeit keine zu den o. g. Personen, Organisationen oder Einrichtungen zählenden Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Sinne der Richtlinien über die öffentliche Auftragsvergabe in Anspruch genommen werden, wenn auf sie mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt, einbezogen werden.

5. Los

5.1.
Los: LOT-0001
Titel: Wöchentliche Standardindikatoren
Beschreibung: Das Los 1 beinhaltet wöchentliche Erhebungen aktueller politischer Indikatoren sowie die Einschaltung aktueller Fragen. Die Erhebung dient dem Überblick über die aktuelle Stimmung und der langfristigen Beobachtung von Trends. Eine ausführliche Darstellung der zu erbringenden Leistung ist dem Vertrag sowie der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Interne Kennung: Wöchentliche Standardindikatoren (Los 1)
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79320000 Meinungsumfragen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber erhält das Recht, den Vertrag nach Ablauf der Vertragsdauer dreimal um jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern (Option). Eine Verpflichtung, diese Option auszuüben, besteht jedoch nicht. Im Fall der Inanspruchnahme der Option wird eine diesbezügliche Erklärung spätestens drei Monate vor Vertragsende schriftlich gegenüber dem Auftragnehmer abgegeben.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Laufzeit: 4 Jahre
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsatz: Der Bieter muss nachweisen, dass er in der Lage ist, mehrere Projekte mit einem größeren Auftragsvolumen wirtschaftlich umsetzen zu können. Dazu ist der Umsatz bezogen auf den Gesamtumsatz des Unternehmens für die letzten drei aufeinanderfolgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben. Mindestanforderung: Der Bieter muss für die die letzten drei aufeinanderfolgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre regelmäßig einen bestimmten durchschnittlichen Mindestumsatz netto auf dem Gebiet des Leistungsgegenstandes aufweisen, der darauf schließen lässt, dass er in der Lage ist, mehrere Projekte mit einem größeren Auftragsvolumen wirtschaftlich umsetzen zu können. Als Leistungsgegenstand wird dabei die verwendete Methodik verstanden (siehe Leistungsbeschreibung). Es ist nicht notwendig, dass der Umsatz bei Leistungen für öffentliche Auftraggeber erbracht wurden. Es wird insgesamt der folgende regelmäßige Umsatz durchschnittlich pro Geschäftsjahr erwartet: - Lose 1, 2 und 3: 500.000 € - Lose 4, 5 und 6: 300.000 € - Lose 7 und 8: 200.000 € Es ist das als Anlage 4 beigefügte Formblatt „Unternehmensdarstellung“ zu nutzen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Haftpflichtversicherung Der Bieter gibt an, dass er über eine im Rahmen und Umfang angemessene und marktübliche Haftpflichtversicherung über die gesamte Vertragslaufzeit verfügt bzw. diese bei einem möglichen Vertragsschluss abschließen wird. Mindestanforderung: Erwartet wird eine Haftpflichtversicherung, die mindestens folgende Deckungssummen pro Schadensfall aufweist: • 3 Mio. € pauschal für Personen- und Sachschäden und • 2 Mio. € für reine Vermögensschäden und Schäden wegen Verletzung von Datenschutzvorschriften. Es ist das als Anlage 4 beigefügte Formblatt „Unternehmensdarstellung“ zu nutzen.

Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mitarbeitende Der Bieter benennt zu allen Losen eine Projektleitung sowie zwei stellvertretende Projektleitungen sowie zusätzlich für die Lose 7 und 8 je zwei Moderationen sowie Interviewerinnen/Interviewer. Zu den angegebenen Personen sind folgende Angaben zu machen: - Name, - Ausbildung/Abschluss, - beruflicher Werdegang (Stationen mit Nennung der Haupttätigkeit), - Fortbildungen, Zertifizierungen und weitere einschlägige Kenntnisse (sofern vorhanden). Es ist das als Anlage 5 beigefügte Formblatt „Mitarbeitende“ zu nutzen. Mindestanforderung: Die nötige Fachkunde gilt als vorhanden, wenn die für die Erfüllung des Auftrags verantwortlichen Personen durch Ausbildung, beruflichen Werdegang sowie ggf. Fortbildungen/Zertifizierungen/weitere Kenntnisse den Anforderungen an die für den Auftraggeber umzusetzenden Maßnahmen besonders gerecht werden. Hinweis: Es wird davon ausgegangen, dass die hier benannten Mitarbeitenden, sofern deren Eignung festgestellt werden konnte, die Leistung bei einer möglichen späteren Vertragserfüllung tatsächlich erbringen. Die Anlage 5 ist daher ausdrücklich als Vertragsbestandteil definiert. Die Mitarbeitenden dürfen nur im Einvernehmen mit dem Auftraggeber ausgewechselt werden.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Unternehmensreferenzen Darüber hinaus muss der Bieter zur Prüfung seiner Eignung nachweisen, dass er über einschlägige Erfahrungen verfügt. Hierzu nennt er Referenzen, die er für Auftraggeber seit Januar 2023 erbracht hat und für die folgende Angaben zu machen sind: • Name und Anschrift Auftraggeber, • Ansprechpartner einschließlich Kontaktdaten, • Darstellung der erbrachten Leistung mit dem Zeitraum der Durchführung, aus der sich ergibt, dass es sich um dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare Leistungen handelt. Es ist das als Anlage 6 beigefügte Formblatt „Unternehmensreferenzen“ zu nutzen. Mindestanforderung: Der Bieter muss nachweisen, dass er über umfangreiche Erfahrungen in der Erbringung von mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbaren Leistungen (u. a. im Hinblick auf Volumen, Tätigkeiten/Leistungen) verfügt. Dazu gibt der Bieter mindestens drei Referenzen an, in denen er entsprechende Tätigkeiten für Auftraggeber vertragsgerecht erbracht hat. Die erbrachten Leistungen müssen überwiegend bzw. federführend vom Bieter bzw. dem zur Herstellung der Eignung in Bezug genommenen Unternehmen selbst durchgeführt worden sein, um als Referenz anerkannt zu werden. Die Ausführungen müssen hinreichende Erfahrungen erkennen lassen, die eine Einschätzung zulassen, dass der Bieter in der Lage ist, die jeweils geforderte Leistung vertragsgerecht zu erbringen.

Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Technische Gegebenheiten Betrifft nur die Lose 1, 2, 3 und 6 Bei den Losen 1, 2 und 3 macht der Bieter ausführliche Angaben zu den technischen Gegebenheiten der Telefonbefragung (u. a. Anzahl der eigenen Telefonplätze) und der Onlinebefragung (u. a. Rekrutierung, Kontaktaufnahme und Maßnahmen zur Panelpflege und zur Sicherung der Datenqualität). Bei Los 6 macht der Bieter ausführliche Angaben zu den technischen Gegebenheiten der Onlinebefragung (u. a. Rekrutierung, Kontaktaufnahme und Maßnahmen zur Panelpflege und zur Sicherung der Datenqualität). Es ist das als Anlage 7 beigefügte Formblatt „Technische Gegebenheiten“ zu nutzen. Mindestanforderung: Die Anforderungen sind erfüllt, wenn die technischen Gegebenheiten geeignet erscheinen, dass der Bieter die Studien fach- und termingerecht durchführen kann. Bei Los 1, 2 und 3 wird ein eigenes Telefonstudio in der EU vorausgesetzt. Zudem müssen alle Personen, die online befragt werden, ursprünglich offline rekrutiert werden. Bei Los 6 wird ein offline-rekrutiertes Online-Panel vorausgesetzt.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignungsnachweise bei Einschaltung anderer Unternehmen Sofern ein Bieter sich zum Eignungsnachweis auf Fähigkeiten und Ressourcen anderer Unternehmen beruft (z. B. im Rahmen eines Konzernverbundes oder durch Unterauftragnehmer), hat er den Nachweis zu erbringen, dass diese erforderlichen Mittel bei der Vertragserfüllung zur Verfügung stehen. Dies kann beispielsweise durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung dieser anderen Unternehmen geschehen, aus der die zur Verfügung gestellten Fähigkeiten oder Ressourcen hervorgehen. Die Verpflichtungserklärung darf nicht vor dem Datum der Bekanntmachung dieser Ausschreibung abgegeben worden sein. Als Verpflichtungserklärung kann das als Anlage 12 beigefügte Formblatt verwendet werden. Der Bieter muss ein anderes Unternehmen ersetzen, wenn bei diesem zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen oder er ein Eignungskriterium nicht erfüllt. Der Auftraggeber behält sich vor, eine Ersetzung des anderen Unternehmens zu verlangen, wenn bei diesem fakultative Ausschlussgründe im Sinne des § 124 GWB vorliegen. Der Bieter muss für alle beteiligten Unternehmen (auch Unterauftragnehmer, Mitglieder einer Bietergemeinschaft) die Abgabe der Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (vgl. Ziff. 4.2.1 der Bewerbungsbedingungen) sowie zum Nichtbestehen eines Bezugs zu Russland (vgl. Ziff. 4.2.2 der Bewerbungsbedingungen) bestätigen. Generell gilt für alle beteiligten Unternehmen (Generalauftragnehmer, Drittunternehmer, auf deren Eignung der Bieter sich beruft, Mitglieder einer Bietergemeinschaft [vgl. auch Ziff. 3.7 der Bewerbungsbedingungen]), dass jedes beteiligte Unternehmen alle Nachweise und Unterlagen zur wirtschaftlichen und finanziellen sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit jeweils für die betroffene Teilleistung vorzulegen hat. Dabei können die materiellen Anforderungen (siehe Umsatz, Mitarbeitende, Referenzen und technische Gegebenheiten) gemeinsam von den beteiligten Unternehmen erbracht werden. Diese Angaben werden im Hinblick auf die Erfüllung der Eignungsvoraussetzungen gemeinsam berücksichtigt. Es sind zwingend die entsprechenden Formblätter zur Eignung zu nutzen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: Die Bewertung erfolgt anhand des angebotenen Preises, der Qualität der angebotenen Leistung (Qualität der Arbeitsprobe, Qualität der zugesagten Leistungsanforderungen, Nachhaltigkeitsaspekt) sowie bei den Losen 7 und 8 der Erfahrung der Mitarbeitenden. Insgesamt kann eine Gesamtpunktzahl i. H. v. 10.000 Punkten erreicht werden. Dabei fallen der Qualität sowie der Erfahrung der Mitarbeitenden 70 % (max. 7.000 Punkte) und dem Preis 30 % (max. 3.000 Punkte) zu.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 70
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Die Bewertung erfolgt anhand des angebotenen Preises, der Qualität der angebotenen Leistung (Qualität der Arbeitsprobe, Qualität der zugesagten Leistungsanforderungen, Nachhaltigkeitsaspekt) sowie bei den Losen 7 und 8 der Erfahrung der Mitarbeitenden. Insgesamt kann eine Gesamtpunktzahl i. H. v. 10.000 Punkten erreicht werden. Dabei fallen der Qualität sowie der Erfahrung der Mitarbeitenden 70 % (max. 7.000 Punkte) und dem Preis 30 % (max. 3.000 Punkte) zu.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=873121
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 10/09/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 8 Wochen
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 999
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Die Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist Folgendes zu beachten: • Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrags mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung. • Nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit: - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der in § 134 Abs. 2 GWB geregelten Frist, nach deren Verstreichen ein Zuschlag erteilt werden darf, bleibt unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. • Nach § 180 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 GWB ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts vorliegt.
5.1.
Los: LOT-0002
Titel: Monatliche Standardindikatoren
Beschreibung: Das Los 2 beinhaltet monatliche Erhebungen aktueller politischer Indikatoren sowie die Einschaltung aktueller Fragen. Die Erhebung dient dem Überblick über die aktuelle Stimmung und der langfristigen Beobachtung von Trends. Eine ausführliche Darstellung der zu erbringenden Leistung ist dem Vertrag sowie der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Interne Kennung: Monatliche Standardindikatoren (Los 2)
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79320000 Meinungsumfragen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber erhält das Recht, den Vertrag nach Ablauf der Vertragsdauer dreimal um jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern (Option). Eine Verpflichtung, diese Option auszuüben, besteht jedoch nicht. Im Fall der Inanspruchnahme der Option wird eine diesbezügliche Erklärung spätestens drei Monate vor Vertragsende schriftlich gegenüber dem Auftragnehmer abgegeben.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Laufzeit: 4 Jahre
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsatz: Der Bieter muss nachweisen, dass er in der Lage ist, mehrere Projekte mit einem größeren Auftragsvolumen wirtschaftlich umsetzen zu können. Dazu ist der Umsatz bezogen auf den Gesamtumsatz des Unternehmens für die letzten drei aufeinanderfolgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben. Mindestanforderung: Der Bieter muss für die die letzten drei aufeinanderfolgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre regelmäßig einen bestimmten durchschnittlichen Mindestumsatz netto auf dem Gebiet des Leistungsgegenstandes aufweisen, der darauf schließen lässt, dass er in der Lage ist, mehrere Projekte mit einem größeren Auftragsvolumen wirtschaftlich umsetzen zu können. Als Leistungsgegenstand wird dabei die verwendete Methodik verstanden (siehe Leistungsbeschreibung). Es ist nicht notwendig, dass der Umsatz bei Leistungen für öffentliche Auftraggeber erbracht wurden. Es wird insgesamt der folgende regelmäßige Umsatz durchschnittlich pro Geschäftsjahr erwartet: - Lose 1, 2 und 3: 500.000 € - Lose 4, 5 und 6: 300.000 € - Lose 7 und 8: 200.000 € Es ist das als Anlage 4 beigefügte Formblatt „Unternehmensdarstellung“ zu nutzen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Haftpflichtversicherung Der Bieter gibt an, dass er über eine im Rahmen und Umfang angemessene und marktübliche Haftpflichtversicherung über die gesamte Vertragslaufzeit verfügt bzw. diese bei einem möglichen Vertragsschluss abschließen wird. Mindestanforderung: Erwartet wird eine Haftpflichtversicherung, die mindestens folgende Deckungssummen pro Schadensfall aufweist: • 3 Mio. € pauschal für Personen- und Sachschäden und • 2 Mio. € für reine Vermögensschäden und Schäden wegen Verletzung von Datenschutzvorschriften. Es ist das als Anlage 4 beigefügte Formblatt „Unternehmensdarstellung“ zu nutzen.

Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mitarbeitende Der Bieter benennt zu allen Losen eine Projektleitung sowie zwei stellvertretende Projektleitungen sowie zusätzlich für die Lose 7 und 8 je zwei Moderationen sowie Interviewerinnen/Interviewer. Zu den angegebenen Personen sind folgende Angaben zu machen: - Name, - Ausbildung/Abschluss, - beruflicher Werdegang (Stationen mit Nennung der Haupttätigkeit), - Fortbildungen, Zertifizierungen und weitere einschlägige Kenntnisse (sofern vorhanden). Es ist das als Anlage 5 beigefügte Formblatt „Mitarbeitende“ zu nutzen. Mindestanforderung: Die nötige Fachkunde gilt als vorhanden, wenn die für die Erfüllung des Auftrags verantwortlichen Personen durch Ausbildung, beruflichen Werdegang sowie ggf. Fortbildungen/Zertifizierungen/weitere Kenntnisse den Anforderungen an die für den Auftraggeber umzusetzenden Maßnahmen besonders gerecht werden. Hinweis: Es wird davon ausgegangen, dass die hier benannten Mitarbeitenden, sofern deren Eignung festgestellt werden konnte, die Leistung bei einer möglichen späteren Vertragserfüllung tatsächlich erbringen. Die Anlage 5 ist daher ausdrücklich als Vertragsbestandteil definiert. Die Mitarbeitenden dürfen nur im Einvernehmen mit dem Auftraggeber ausgewechselt werden.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Unternehmensreferenzen Darüber hinaus muss der Bieter zur Prüfung seiner Eignung nachweisen, dass er über einschlägige Erfahrungen verfügt. Hierzu nennt er Referenzen, die er für Auftraggeber seit Januar 2023 erbracht hat und für die folgende Angaben zu machen sind: • Name und Anschrift Auftraggeber, • Ansprechpartner einschließlich Kontaktdaten, • Darstellung der erbrachten Leistung mit dem Zeitraum der Durchführung, aus der sich ergibt, dass es sich um dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare Leistungen handelt. Es ist das als Anlage 6 beigefügte Formblatt „Unternehmensreferenzen“ zu nutzen. Mindestanforderung: Der Bieter muss nachweisen, dass er über umfangreiche Erfahrungen in der Erbringung von mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbaren Leistungen (u. a. im Hinblick auf Volumen, Tätigkeiten/Leistungen) verfügt. Dazu gibt der Bieter mindestens drei Referenzen an, in denen er entsprechende Tätigkeiten für Auftraggeber vertragsgerecht erbracht hat. Die erbrachten Leistungen müssen überwiegend bzw. federführend vom Bieter bzw. dem zur Herstellung der Eignung in Bezug genommenen Unternehmen selbst durchgeführt worden sein, um als Referenz anerkannt zu werden. Die Ausführungen müssen hinreichende Erfahrungen erkennen lassen, die eine Einschätzung zulassen, dass der Bieter in der Lage ist, die jeweils geforderte Leistung vertragsgerecht zu erbringen.

Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Technische Gegebenheiten Betrifft nur die Lose 1, 2, 3 und 6 Bei den Losen 1, 2 und 3 macht der Bieter ausführliche Angaben zu den technischen Gegebenheiten der Telefonbefragung (u. a. Anzahl der eigenen Telefonplätze) und der Onlinebefragung (u. a. Rekrutierung, Kontaktaufnahme und Maßnahmen zur Panelpflege und zur Sicherung der Datenqualität). Bei Los 6 macht der Bieter ausführliche Angaben zu den technischen Gegebenheiten der Onlinebefragung (u. a. Rekrutierung, Kontaktaufnahme und Maßnahmen zur Panelpflege und zur Sicherung der Datenqualität). Es ist das als Anlage 7 beigefügte Formblatt „Technische Gegebenheiten“ zu nutzen. Mindestanforderung: Die Anforderungen sind erfüllt, wenn die technischen Gegebenheiten geeignet erscheinen, dass der Bieter die Studien fach- und termingerecht durchführen kann. Bei Los 1, 2 und 3 wird ein eigenes Telefonstudio in der EU vorausgesetzt. Zudem müssen alle Personen, die online befragt werden, ursprünglich offline rekrutiert werden. Bei Los 6 wird ein offline-rekrutiertes Online-Panel vorausgesetzt.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignungsnachweise bei Einschaltung anderer Unternehmen Sofern ein Bieter sich zum Eignungsnachweis auf Fähigkeiten und Ressourcen anderer Unternehmen beruft (z. B. im Rahmen eines Konzernverbundes oder durch Unterauftragnehmer), hat er den Nachweis zu erbringen, dass diese erforderlichen Mittel bei der Vertragserfüllung zur Verfügung stehen. Dies kann beispielsweise durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung dieser anderen Unternehmen geschehen, aus der die zur Verfügung gestellten Fähigkeiten oder Ressourcen hervorgehen. Die Verpflichtungserklärung darf nicht vor dem Datum der Bekanntmachung dieser Ausschreibung abgegeben worden sein. Als Verpflichtungserklärung kann das als Anlage 12 beigefügte Formblatt verwendet werden. Der Bieter muss ein anderes Unternehmen ersetzen, wenn bei diesem zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen oder er ein Eignungskriterium nicht erfüllt. Der Auftraggeber behält sich vor, eine Ersetzung des anderen Unternehmens zu verlangen, wenn bei diesem fakultative Ausschlussgründe im Sinne des § 124 GWB vorliegen. Der Bieter muss für alle beteiligten Unternehmen (auch Unterauftragnehmer, Mitglieder einer Bietergemeinschaft) die Abgabe der Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (vgl. Ziff. 4.2.1 der Bewerbungsbedingungen) sowie zum Nichtbestehen eines Bezugs zu Russland (vgl. Ziff. 4.2.2 der Bewerbungsbedingungen) bestätigen. Generell gilt für alle beteiligten Unternehmen (Generalauftragnehmer, Drittunternehmer, auf deren Eignung der Bieter sich beruft, Mitglieder einer Bietergemeinschaft [vgl. auch Ziff. 3.7 der Bewerbungsbedingungen]), dass jedes beteiligte Unternehmen alle Nachweise und Unterlagen zur wirtschaftlichen und finanziellen sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit jeweils für die betroffene Teilleistung vorzulegen hat. Dabei können die materiellen Anforderungen (siehe Umsatz, Mitarbeitende, Referenzen und technische Gegebenheiten) gemeinsam von den beteiligten Unternehmen erbracht werden. Diese Angaben werden im Hinblick auf die Erfüllung der Eignungsvoraussetzungen gemeinsam berücksichtigt. Es sind zwingend die entsprechenden Formblätter zur Eignung zu nutzen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: Die Bewertung erfolgt anhand des angebotenen Preises, der Qualität der angebotenen Leistung (Qualität der Arbeitsprobe, Qualität der zugesagten Leistungsanforderungen, Nachhaltigkeitsaspekt) sowie bei den Losen 7 und 8 der Erfahrung der Mitarbeitenden. Insgesamt kann eine Gesamtpunktzahl i. H. v. 10.000 Punkten erreicht werden. Dabei fallen der Qualität sowie der Erfahrung der Mitarbeitenden 70 % (max. 7.000 Punkte) und dem Preis 30 % (max. 3.000 Punkte) zu.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 70
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Die Bewertung erfolgt anhand des angebotenen Preises, der Qualität der angebotenen Leistung (Qualität der Arbeitsprobe, Qualität der zugesagten Leistungsanforderungen, Nachhaltigkeitsaspekt) sowie bei den Losen 7 und 8 der Erfahrung der Mitarbeitenden. Insgesamt kann eine Gesamtpunktzahl i. H. v. 10.000 Punkten erreicht werden. Dabei fallen der Qualität sowie der Erfahrung der Mitarbeitenden 70 % (max. 7.000 Punkte) und dem Preis 30 % (max. 3.000 Punkte) zu.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=873121
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 10/09/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 8 Wochen
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 999
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Die Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist Folgendes zu beachten: • Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrags mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung. • Nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit: - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der in § 134 Abs. 2 GWB geregelten Frist, nach deren Verstreichen ein Zuschlag erteilt werden darf, bleibt unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. • Nach § 180 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 GWB ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts vorliegt.
5.1.
Los: LOT-0003
Titel: Befragungen Mixed Mode (CATI/CAWI)
Beschreibung: Das Los 3 beinhaltet Befragungen zu aktuellen politischen Themen im Mixed-Mode-Design (CATI/CAWI). Eine ausführliche Darstellung der zu erbringenden Leistung ist dem Vertrag sowie der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Interne Kennung: Befragungen Mixed Mode (CATI/CAWI) (Los 3)
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79320000 Meinungsumfragen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber erhält das Recht, den Vertrag nach Ablauf der Vertragsdauer dreimal um jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern (Option). Eine Verpflichtung, diese Option auszuüben, besteht jedoch nicht. Im Fall der Inanspruchnahme der Option wird eine diesbezügliche Erklärung spätestens drei Monate vor Vertragsende schriftlich gegenüber dem Auftragnehmer abgegeben.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Laufzeit: 4 Jahre
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsatz: Der Bieter muss nachweisen, dass er in der Lage ist, mehrere Projekte mit einem größeren Auftragsvolumen wirtschaftlich umsetzen zu können. Dazu ist der Umsatz bezogen auf den Gesamtumsatz des Unternehmens für die letzten drei aufeinanderfolgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben. Mindestanforderung: Der Bieter muss für die die letzten drei aufeinanderfolgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre regelmäßig einen bestimmten durchschnittlichen Mindestumsatz netto auf dem Gebiet des Leistungsgegenstandes aufweisen, der darauf schließen lässt, dass er in der Lage ist, mehrere Projekte mit einem größeren Auftragsvolumen wirtschaftlich umsetzen zu können. Als Leistungsgegenstand wird dabei die verwendete Methodik verstanden (siehe Leistungsbeschreibung). Es ist nicht notwendig, dass der Umsatz bei Leistungen für öffentliche Auftraggeber erbracht wurden. Es wird insgesamt der folgende regelmäßige Umsatz durchschnittlich pro Geschäftsjahr erwartet: - Lose 1, 2 und 3: 500.000 € - Lose 4, 5 und 6: 300.000 € - Lose 7 und 8: 200.000 € Es ist das als Anlage 4 beigefügte Formblatt „Unternehmensdarstellung“ zu nutzen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Haftpflichtversicherung Der Bieter gibt an, dass er über eine im Rahmen und Umfang angemessene und marktübliche Haftpflichtversicherung über die gesamte Vertragslaufzeit verfügt bzw. diese bei einem möglichen Vertragsschluss abschließen wird. Mindestanforderung: Erwartet wird eine Haftpflichtversicherung, die mindestens folgende Deckungssummen pro Schadensfall aufweist: • 3 Mio. € pauschal für Personen- und Sachschäden und • 2 Mio. € für reine Vermögensschäden und Schäden wegen Verletzung von Datenschutzvorschriften. Es ist das als Anlage 4 beigefügte Formblatt „Unternehmensdarstellung“ zu nutzen.

Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mitarbeitende Der Bieter benennt zu allen Losen eine Projektleitung sowie zwei stellvertretende Projektleitungen sowie zusätzlich für die Lose 7 und 8 je zwei Moderationen sowie Interviewerinnen/Interviewer. Zu den angegebenen Personen sind folgende Angaben zu machen: - Name, - Ausbildung/Abschluss, - beruflicher Werdegang (Stationen mit Nennung der Haupttätigkeit), - Fortbildungen, Zertifizierungen und weitere einschlägige Kenntnisse (sofern vorhanden). Es ist das als Anlage 5 beigefügte Formblatt „Mitarbeitende“ zu nutzen. Mindestanforderung: Die nötige Fachkunde gilt als vorhanden, wenn die für die Erfüllung des Auftrags verantwortlichen Personen durch Ausbildung, beruflichen Werdegang sowie ggf. Fortbildungen/Zertifizierungen/weitere Kenntnisse den Anforderungen an die für den Auftraggeber umzusetzenden Maßnahmen besonders gerecht werden. Hinweis: Es wird davon ausgegangen, dass die hier benannten Mitarbeitenden, sofern deren Eignung festgestellt werden konnte, die Leistung bei einer möglichen späteren Vertragserfüllung tatsächlich erbringen. Die Anlage 5 ist daher ausdrücklich als Vertragsbestandteil definiert. Die Mitarbeitenden dürfen nur im Einvernehmen mit dem Auftraggeber ausgewechselt werden.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Unternehmensreferenzen Darüber hinaus muss der Bieter zur Prüfung seiner Eignung nachweisen, dass er über einschlägige Erfahrungen verfügt. Hierzu nennt er Referenzen, die er für Auftraggeber seit Januar 2023 erbracht hat und für die folgende Angaben zu machen sind: • Name und Anschrift Auftraggeber, • Ansprechpartner einschließlich Kontaktdaten, • Darstellung der erbrachten Leistung mit dem Zeitraum der Durchführung, aus der sich ergibt, dass es sich um dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare Leistungen handelt. Es ist das als Anlage 6 beigefügte Formblatt „Unternehmensreferenzen“ zu nutzen. Mindestanforderung: Der Bieter muss nachweisen, dass er über umfangreiche Erfahrungen in der Erbringung von mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbaren Leistungen (u. a. im Hinblick auf Volumen, Tätigkeiten/Leistungen) verfügt. Dazu gibt der Bieter mindestens drei Referenzen an, in denen er entsprechende Tätigkeiten für Auftraggeber vertragsgerecht erbracht hat. Die erbrachten Leistungen müssen überwiegend bzw. federführend vom Bieter bzw. dem zur Herstellung der Eignung in Bezug genommenen Unternehmen selbst durchgeführt worden sein, um als Referenz anerkannt zu werden. Die Ausführungen müssen hinreichende Erfahrungen erkennen lassen, die eine Einschätzung zulassen, dass der Bieter in der Lage ist, die jeweils geforderte Leistung vertragsgerecht zu erbringen.

Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Technische Gegebenheiten Betrifft nur die Lose 1, 2, 3 und 6 Bei den Losen 1, 2 und 3 macht der Bieter ausführliche Angaben zu den technischen Gegebenheiten der Telefonbefragung (u. a. Anzahl der eigenen Telefonplätze) und der Onlinebefragung (u. a. Rekrutierung, Kontaktaufnahme und Maßnahmen zur Panelpflege und zur Sicherung der Datenqualität). Bei Los 6 macht der Bieter ausführliche Angaben zu den technischen Gegebenheiten der Onlinebefragung (u. a. Rekrutierung, Kontaktaufnahme und Maßnahmen zur Panelpflege und zur Sicherung der Datenqualität). Es ist das als Anlage 7 beigefügte Formblatt „Technische Gegebenheiten“ zu nutzen. Mindestanforderung: Die Anforderungen sind erfüllt, wenn die technischen Gegebenheiten geeignet erscheinen, dass der Bieter die Studien fach- und termingerecht durchführen kann. Bei Los 1, 2 und 3 wird ein eigenes Telefonstudio in der EU vorausgesetzt. Zudem müssen alle Personen, die online befragt werden, ursprünglich offline rekrutiert werden. Bei Los 6 wird ein offline-rekrutiertes Online-Panel vorausgesetzt.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignungsnachweise bei Einschaltung anderer Unternehmen Sofern ein Bieter sich zum Eignungsnachweis auf Fähigkeiten und Ressourcen anderer Unternehmen beruft (z. B. im Rahmen eines Konzernverbundes oder durch Unterauftragnehmer), hat er den Nachweis zu erbringen, dass diese erforderlichen Mittel bei der Vertragserfüllung zur Verfügung stehen. Dies kann beispielsweise durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung dieser anderen Unternehmen geschehen, aus der die zur Verfügung gestellten Fähigkeiten oder Ressourcen hervorgehen. Die Verpflichtungserklärung darf nicht vor dem Datum der Bekanntmachung dieser Ausschreibung abgegeben worden sein. Als Verpflichtungserklärung kann das als Anlage 12 beigefügte Formblatt verwendet werden. Der Bieter muss ein anderes Unternehmen ersetzen, wenn bei diesem zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen oder er ein Eignungskriterium nicht erfüllt. Der Auftraggeber behält sich vor, eine Ersetzung des anderen Unternehmens zu verlangen, wenn bei diesem fakultative Ausschlussgründe im Sinne des § 124 GWB vorliegen. Der Bieter muss für alle beteiligten Unternehmen (auch Unterauftragnehmer, Mitglieder einer Bietergemeinschaft) die Abgabe der Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (vgl. Ziff. 4.2.1 der Bewerbungsbedingungen) sowie zum Nichtbestehen eines Bezugs zu Russland (vgl. Ziff. 4.2.2 der Bewerbungsbedingungen) bestätigen. Generell gilt für alle beteiligten Unternehmen (Generalauftragnehmer, Drittunternehmer, auf deren Eignung der Bieter sich beruft, Mitglieder einer Bietergemeinschaft [vgl. auch Ziff. 3.7 der Bewerbungsbedingungen]), dass jedes beteiligte Unternehmen alle Nachweise und Unterlagen zur wirtschaftlichen und finanziellen sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit jeweils für die betroffene Teilleistung vorzulegen hat. Dabei können die materiellen Anforderungen (siehe Umsatz, Mitarbeitende, Referenzen und technische Gegebenheiten) gemeinsam von den beteiligten Unternehmen erbracht werden. Diese Angaben werden im Hinblick auf die Erfüllung der Eignungsvoraussetzungen gemeinsam berücksichtigt. Es sind zwingend die entsprechenden Formblätter zur Eignung zu nutzen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: Die Bewertung erfolgt anhand des angebotenen Preises, der Qualität der angebotenen Leistung (Qualität der Arbeitsprobe, Qualität der zugesagten Leistungsanforderungen, Nachhaltigkeitsaspekt) sowie bei den Losen 7 und 8 der Erfahrung der Mitarbeitenden. Insgesamt kann eine Gesamtpunktzahl i. H. v. 10.000 Punkten erreicht werden. Dabei fallen der Qualität sowie der Erfahrung der Mitarbeitenden 70 % (max. 7.000 Punkte) und dem Preis 30 % (max. 3.000 Punkte) zu.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 70
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Die Bewertung erfolgt anhand des angebotenen Preises, der Qualität der angebotenen Leistung (Qualität der Arbeitsprobe, Qualität der zugesagten Leistungsanforderungen, Nachhaltigkeitsaspekt) sowie bei den Losen 7 und 8 der Erfahrung der Mitarbeitenden. Insgesamt kann eine Gesamtpunktzahl i. H. v. 10.000 Punkten erreicht werden. Dabei fallen der Qualität sowie der Erfahrung der Mitarbeitenden 70 % (max. 7.000 Punkte) und dem Preis 30 % (max. 3.000 Punkte) zu.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=873121
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 10/09/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 8 Wochen
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 999
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Die Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist Folgendes zu beachten: • Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrags mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung. • Nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit: - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der in § 134 Abs. 2 GWB geregelten Frist, nach deren Verstreichen ein Zuschlag erteilt werden darf, bleibt unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. • Nach § 180 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 GWB ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts vorliegt.
5.1.
Los: LOT-0004
Titel: Befragungen Mixed Mode (Einwohnermeldeamtsstichprobe)
Beschreibung: Das Los 4 beinhaltet Befragungen mit unterschiedlichen Methoden auf Basis einer Einwohnermeldeamtsstichprobe. Eine ausführliche Darstellung der zu erbringenden Leistung ist dem Vertrag sowie der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Interne Kennung: Befragungen Mixed Mode (Los 4)
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79320000 Meinungsumfragen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber erhält das Recht, den Vertrag nach Ablauf der Vertragsdauer dreimal um jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern (Option). Eine Verpflichtung, diese Option auszuüben, besteht jedoch nicht. Im Fall der Inanspruchnahme der Option wird eine diesbezügliche Erklärung spätestens drei Monate vor Vertragsende schriftlich gegenüber dem Auftragnehmer abgegeben.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Laufzeit: 4 Jahre
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsatz: Der Bieter muss nachweisen, dass er in der Lage ist, mehrere Projekte mit einem größeren Auftragsvolumen wirtschaftlich umsetzen zu können. Dazu ist der Umsatz bezogen auf den Gesamtumsatz des Unternehmens für die letzten drei aufeinanderfolgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben. Mindestanforderung: Der Bieter muss für die die letzten drei aufeinanderfolgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre regelmäßig einen bestimmten durchschnittlichen Mindestumsatz netto auf dem Gebiet des Leistungsgegenstandes aufweisen, der darauf schließen lässt, dass er in der Lage ist, mehrere Projekte mit einem größeren Auftragsvolumen wirtschaftlich umsetzen zu können. Als Leistungsgegenstand wird dabei die verwendete Methodik verstanden (siehe Leistungsbeschreibung). Es ist nicht notwendig, dass der Umsatz bei Leistungen für öffentliche Auftraggeber erbracht wurden. Es wird insgesamt der folgende regelmäßige Umsatz durchschnittlich pro Geschäftsjahr erwartet: - Lose 1, 2 und 3: 500.000 € - Lose 4, 5 und 6: 300.000 € - Lose 7 und 8: 200.000 € Es ist das als Anlage 4 beigefügte Formblatt „Unternehmensdarstellung“ zu nutzen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Haftpflichtversicherung Der Bieter gibt an, dass er über eine im Rahmen und Umfang angemessene und marktübliche Haftpflichtversicherung über die gesamte Vertragslaufzeit verfügt bzw. diese bei einem möglichen Vertragsschluss abschließen wird. Mindestanforderung: Erwartet wird eine Haftpflichtversicherung, die mindestens folgende Deckungssummen pro Schadensfall aufweist: • 3 Mio. € pauschal für Personen- und Sachschäden und • 2 Mio. € für reine Vermögensschäden und Schäden wegen Verletzung von Datenschutzvorschriften. Es ist das als Anlage 4 beigefügte Formblatt „Unternehmensdarstellung“ zu nutzen.

Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mitarbeitende Der Bieter benennt zu allen Losen eine Projektleitung sowie zwei stellvertretende Projektleitungen sowie zusätzlich für die Lose 7 und 8 je zwei Moderationen sowie Interviewerinnen/Interviewer. Zu den angegebenen Personen sind folgende Angaben zu machen: - Name, - Ausbildung/Abschluss, - beruflicher Werdegang (Stationen mit Nennung der Haupttätigkeit), - Fortbildungen, Zertifizierungen und weitere einschlägige Kenntnisse (sofern vorhanden). Es ist das als Anlage 5 beigefügte Formblatt „Mitarbeitende“ zu nutzen. Mindestanforderung: Die nötige Fachkunde gilt als vorhanden, wenn die für die Erfüllung des Auftrags verantwortlichen Personen durch Ausbildung, beruflichen Werdegang sowie ggf. Fortbildungen/Zertifizierungen/weitere Kenntnisse den Anforderungen an die für den Auftraggeber umzusetzenden Maßnahmen besonders gerecht werden. Hinweis: Es wird davon ausgegangen, dass die hier benannten Mitarbeitenden, sofern deren Eignung festgestellt werden konnte, die Leistung bei einer möglichen späteren Vertragserfüllung tatsächlich erbringen. Die Anlage 5 ist daher ausdrücklich als Vertragsbestandteil definiert. Die Mitarbeitenden dürfen nur im Einvernehmen mit dem Auftraggeber ausgewechselt werden.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Unternehmensreferenzen Darüber hinaus muss der Bieter zur Prüfung seiner Eignung nachweisen, dass er über einschlägige Erfahrungen verfügt. Hierzu nennt er Referenzen, die er für Auftraggeber seit Januar 2023 erbracht hat und für die folgende Angaben zu machen sind: • Name und Anschrift Auftraggeber, • Ansprechpartner einschließlich Kontaktdaten, • Darstellung der erbrachten Leistung mit dem Zeitraum der Durchführung, aus der sich ergibt, dass es sich um dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare Leistungen handelt. Es ist das als Anlage 6 beigefügte Formblatt „Unternehmensreferenzen“ zu nutzen. Mindestanforderung: Der Bieter muss nachweisen, dass er über umfangreiche Erfahrungen in der Erbringung von mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbaren Leistungen (u. a. im Hinblick auf Volumen, Tätigkeiten/Leistungen) verfügt. Dazu gibt der Bieter mindestens drei Referenzen an, in denen er entsprechende Tätigkeiten für Auftraggeber vertragsgerecht erbracht hat. Die erbrachten Leistungen müssen überwiegend bzw. federführend vom Bieter bzw. dem zur Herstellung der Eignung in Bezug genommenen Unternehmen selbst durchgeführt worden sein, um als Referenz anerkannt zu werden. Die Ausführungen müssen hinreichende Erfahrungen erkennen lassen, die eine Einschätzung zulassen, dass der Bieter in der Lage ist, die jeweils geforderte Leistung vertragsgerecht zu erbringen.

Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Technische Gegebenheiten Betrifft nur die Lose 1, 2, 3 und 6 Bei den Losen 1, 2 und 3 macht der Bieter ausführliche Angaben zu den technischen Gegebenheiten der Telefonbefragung (u. a. Anzahl der eigenen Telefonplätze) und der Onlinebefragung (u. a. Rekrutierung, Kontaktaufnahme und Maßnahmen zur Panelpflege und zur Sicherung der Datenqualität). Bei Los 6 macht der Bieter ausführliche Angaben zu den technischen Gegebenheiten der Onlinebefragung (u. a. Rekrutierung, Kontaktaufnahme und Maßnahmen zur Panelpflege und zur Sicherung der Datenqualität). Es ist das als Anlage 7 beigefügte Formblatt „Technische Gegebenheiten“ zu nutzen. Mindestanforderung: Die Anforderungen sind erfüllt, wenn die technischen Gegebenheiten geeignet erscheinen, dass der Bieter die Studien fach- und termingerecht durchführen kann. Bei Los 1, 2 und 3 wird ein eigenes Telefonstudio in der EU vorausgesetzt. Zudem müssen alle Personen, die online befragt werden, ursprünglich offline rekrutiert werden. Bei Los 6 wird ein offline-rekrutiertes Online-Panel vorausgesetzt.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignungsnachweise bei Einschaltung anderer Unternehmen Sofern ein Bieter sich zum Eignungsnachweis auf Fähigkeiten und Ressourcen anderer Unternehmen beruft (z. B. im Rahmen eines Konzernverbundes oder durch Unterauftragnehmer), hat er den Nachweis zu erbringen, dass diese erforderlichen Mittel bei der Vertragserfüllung zur Verfügung stehen. Dies kann beispielsweise durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung dieser anderen Unternehmen geschehen, aus der die zur Verfügung gestellten Fähigkeiten oder Ressourcen hervorgehen. Die Verpflichtungserklärung darf nicht vor dem Datum der Bekanntmachung dieser Ausschreibung abgegeben worden sein. Als Verpflichtungserklärung kann das als Anlage 12 beigefügte Formblatt verwendet werden. Der Bieter muss ein anderes Unternehmen ersetzen, wenn bei diesem zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen oder er ein Eignungskriterium nicht erfüllt. Der Auftraggeber behält sich vor, eine Ersetzung des anderen Unternehmens zu verlangen, wenn bei diesem fakultative Ausschlussgründe im Sinne des § 124 GWB vorliegen. Der Bieter muss für alle beteiligten Unternehmen (auch Unterauftragnehmer, Mitglieder einer Bietergemeinschaft) die Abgabe der Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (vgl. Ziff. 4.2.1 der Bewerbungsbedingungen) sowie zum Nichtbestehen eines Bezugs zu Russland (vgl. Ziff. 4.2.2 der Bewerbungsbedingungen) bestätigen. Generell gilt für alle beteiligten Unternehmen (Generalauftragnehmer, Drittunternehmer, auf deren Eignung der Bieter sich beruft, Mitglieder einer Bietergemeinschaft [vgl. auch Ziff. 3.7 der Bewerbungsbedingungen]), dass jedes beteiligte Unternehmen alle Nachweise und Unterlagen zur wirtschaftlichen und finanziellen sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit jeweils für die betroffene Teilleistung vorzulegen hat. Dabei können die materiellen Anforderungen (siehe Umsatz, Mitarbeitende, Referenzen und technische Gegebenheiten) gemeinsam von den beteiligten Unternehmen erbracht werden. Diese Angaben werden im Hinblick auf die Erfüllung der Eignungsvoraussetzungen gemeinsam berücksichtigt. Es sind zwingend die entsprechenden Formblätter zur Eignung zu nutzen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: Die Bewertung erfolgt anhand des angebotenen Preises, der Qualität der angebotenen Leistung (Qualität der Arbeitsprobe, Qualität der zugesagten Leistungsanforderungen, Nachhaltigkeitsaspekt) sowie bei den Losen 7 und 8 der Erfahrung der Mitarbeitenden. Insgesamt kann eine Gesamtpunktzahl i. H. v. 10.000 Punkten erreicht werden. Dabei fallen der Qualität sowie der Erfahrung der Mitarbeitenden 70 % (max. 7.000 Punkte) und dem Preis 30 % (max. 3.000 Punkte) zu.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 70
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Die Bewertung erfolgt anhand des angebotenen Preises, der Qualität der angebotenen Leistung (Qualität der Arbeitsprobe, Qualität der zugesagten Leistungsanforderungen, Nachhaltigkeitsaspekt) sowie bei den Losen 7 und 8 der Erfahrung der Mitarbeitenden. Insgesamt kann eine Gesamtpunktzahl i. H. v. 10.000 Punkten erreicht werden. Dabei fallen der Qualität sowie der Erfahrung der Mitarbeitenden 70 % (max. 7.000 Punkte) und dem Preis 30 % (max. 3.000 Punkte) zu.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=873121
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 10/09/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 8 Wochen
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 999
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Die Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist Folgendes zu beachten: • Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrags mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung. • Nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit: - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der in § 134 Abs. 2 GWB geregelten Frist, nach deren Verstreichen ein Zuschlag erteilt werden darf, bleibt unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. • Nach § 180 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 GWB ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts vorliegt.
5.1.
Los: LOT-0005
Titel: Befragungen Face-to-Face
Beschreibung: Das Los 5 beinhaltet Face-to-Face-Befragungen. Eine ausführliche Darstellung der zu erbringenden Leistung ist dem Vertrag sowie der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Interne Kennung: Befragungen Face-to-Face (Los 5)
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79320000 Meinungsumfragen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber erhält das Recht, den Vertrag nach Ablauf der Vertragsdauer dreimal um jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern (Option). Eine Verpflichtung, diese Option auszuüben, besteht jedoch nicht. Im Fall der Inanspruchnahme der Option wird eine diesbezügliche Erklärung spätestens drei Monate vor Vertragsende schriftlich gegenüber dem Auftragnehmer abgegeben.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Laufzeit: 4 Jahre
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsatz: Der Bieter muss nachweisen, dass er in der Lage ist, mehrere Projekte mit einem größeren Auftragsvolumen wirtschaftlich umsetzen zu können. Dazu ist der Umsatz bezogen auf den Gesamtumsatz des Unternehmens für die letzten drei aufeinanderfolgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben. Mindestanforderung: Der Bieter muss für die die letzten drei aufeinanderfolgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre regelmäßig einen bestimmten durchschnittlichen Mindestumsatz netto auf dem Gebiet des Leistungsgegenstandes aufweisen, der darauf schließen lässt, dass er in der Lage ist, mehrere Projekte mit einem größeren Auftragsvolumen wirtschaftlich umsetzen zu können. Als Leistungsgegenstand wird dabei die verwendete Methodik verstanden (siehe Leistungsbeschreibung). Es ist nicht notwendig, dass der Umsatz bei Leistungen für öffentliche Auftraggeber erbracht wurden. Es wird insgesamt der folgende regelmäßige Umsatz durchschnittlich pro Geschäftsjahr erwartet: - Lose 1, 2 und 3: 500.000 € - Lose 4, 5 und 6: 300.000 € - Lose 7 und 8: 200.000 € Es ist das als Anlage 4 beigefügte Formblatt „Unternehmensdarstellung“ zu nutzen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Haftpflichtversicherung Der Bieter gibt an, dass er über eine im Rahmen und Umfang angemessene und marktübliche Haftpflichtversicherung über die gesamte Vertragslaufzeit verfügt bzw. diese bei einem möglichen Vertragsschluss abschließen wird. Mindestanforderung: Erwartet wird eine Haftpflichtversicherung, die mindestens folgende Deckungssummen pro Schadensfall aufweist: • 3 Mio. € pauschal für Personen- und Sachschäden und • 2 Mio. € für reine Vermögensschäden und Schäden wegen Verletzung von Datenschutzvorschriften. Es ist das als Anlage 4 beigefügte Formblatt „Unternehmensdarstellung“ zu nutzen.

Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mitarbeitende Der Bieter benennt zu allen Losen eine Projektleitung sowie zwei stellvertretende Projektleitungen sowie zusätzlich für die Lose 7 und 8 je zwei Moderationen sowie Interviewerinnen/Interviewer. Zu den angegebenen Personen sind folgende Angaben zu machen: - Name, - Ausbildung/Abschluss, - beruflicher Werdegang (Stationen mit Nennung der Haupttätigkeit), - Fortbildungen, Zertifizierungen und weitere einschlägige Kenntnisse (sofern vorhanden). Es ist das als Anlage 5 beigefügte Formblatt „Mitarbeitende“ zu nutzen. Mindestanforderung: Die nötige Fachkunde gilt als vorhanden, wenn die für die Erfüllung des Auftrags verantwortlichen Personen durch Ausbildung, beruflichen Werdegang sowie ggf. Fortbildungen/Zertifizierungen/weitere Kenntnisse den Anforderungen an die für den Auftraggeber umzusetzenden Maßnahmen besonders gerecht werden. Hinweis: Es wird davon ausgegangen, dass die hier benannten Mitarbeitenden, sofern deren Eignung festgestellt werden konnte, die Leistung bei einer möglichen späteren Vertragserfüllung tatsächlich erbringen. Die Anlage 5 ist daher ausdrücklich als Vertragsbestandteil definiert. Die Mitarbeitenden dürfen nur im Einvernehmen mit dem Auftraggeber ausgewechselt werden.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Unternehmensreferenzen Darüber hinaus muss der Bieter zur Prüfung seiner Eignung nachweisen, dass er über einschlägige Erfahrungen verfügt. Hierzu nennt er Referenzen, die er für Auftraggeber seit Januar 2023 erbracht hat und für die folgende Angaben zu machen sind: • Name und Anschrift Auftraggeber, • Ansprechpartner einschließlich Kontaktdaten, • Darstellung der erbrachten Leistung mit dem Zeitraum der Durchführung, aus der sich ergibt, dass es sich um dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare Leistungen handelt. Es ist das als Anlage 6 beigefügte Formblatt „Unternehmensreferenzen“ zu nutzen. Mindestanforderung: Der Bieter muss nachweisen, dass er über umfangreiche Erfahrungen in der Erbringung von mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbaren Leistungen (u. a. im Hinblick auf Volumen, Tätigkeiten/Leistungen) verfügt. Dazu gibt der Bieter mindestens drei Referenzen an, in denen er entsprechende Tätigkeiten für Auftraggeber vertragsgerecht erbracht hat. Die erbrachten Leistungen müssen überwiegend bzw. federführend vom Bieter bzw. dem zur Herstellung der Eignung in Bezug genommenen Unternehmen selbst durchgeführt worden sein, um als Referenz anerkannt zu werden. Die Ausführungen müssen hinreichende Erfahrungen erkennen lassen, die eine Einschätzung zulassen, dass der Bieter in der Lage ist, die jeweils geforderte Leistung vertragsgerecht zu erbringen.

Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Technische Gegebenheiten Betrifft nur die Lose 1, 2, 3 und 6 Bei den Losen 1, 2 und 3 macht der Bieter ausführliche Angaben zu den technischen Gegebenheiten der Telefonbefragung (u. a. Anzahl der eigenen Telefonplätze) und der Onlinebefragung (u. a. Rekrutierung, Kontaktaufnahme und Maßnahmen zur Panelpflege und zur Sicherung der Datenqualität). Bei Los 6 macht der Bieter ausführliche Angaben zu den technischen Gegebenheiten der Onlinebefragung (u. a. Rekrutierung, Kontaktaufnahme und Maßnahmen zur Panelpflege und zur Sicherung der Datenqualität). Es ist das als Anlage 7 beigefügte Formblatt „Technische Gegebenheiten“ zu nutzen. Mindestanforderung: Die Anforderungen sind erfüllt, wenn die technischen Gegebenheiten geeignet erscheinen, dass der Bieter die Studien fach- und termingerecht durchführen kann. Bei Los 1, 2 und 3 wird ein eigenes Telefonstudio in der EU vorausgesetzt. Zudem müssen alle Personen, die online befragt werden, ursprünglich offline rekrutiert werden. Bei Los 6 wird ein offline-rekrutiertes Online-Panel vorausgesetzt.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignungsnachweise bei Einschaltung anderer Unternehmen Sofern ein Bieter sich zum Eignungsnachweis auf Fähigkeiten und Ressourcen anderer Unternehmen beruft (z. B. im Rahmen eines Konzernverbundes oder durch Unterauftragnehmer), hat er den Nachweis zu erbringen, dass diese erforderlichen Mittel bei der Vertragserfüllung zur Verfügung stehen. Dies kann beispielsweise durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung dieser anderen Unternehmen geschehen, aus der die zur Verfügung gestellten Fähigkeiten oder Ressourcen hervorgehen. Die Verpflichtungserklärung darf nicht vor dem Datum der Bekanntmachung dieser Ausschreibung abgegeben worden sein. Als Verpflichtungserklärung kann das als Anlage 12 beigefügte Formblatt verwendet werden. Der Bieter muss ein anderes Unternehmen ersetzen, wenn bei diesem zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen oder er ein Eignungskriterium nicht erfüllt. Der Auftraggeber behält sich vor, eine Ersetzung des anderen Unternehmens zu verlangen, wenn bei diesem fakultative Ausschlussgründe im Sinne des § 124 GWB vorliegen. Der Bieter muss für alle beteiligten Unternehmen (auch Unterauftragnehmer, Mitglieder einer Bietergemeinschaft) die Abgabe der Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (vgl. Ziff. 4.2.1 der Bewerbungsbedingungen) sowie zum Nichtbestehen eines Bezugs zu Russland (vgl. Ziff. 4.2.2 der Bewerbungsbedingungen) bestätigen. Generell gilt für alle beteiligten Unternehmen (Generalauftragnehmer, Drittunternehmer, auf deren Eignung der Bieter sich beruft, Mitglieder einer Bietergemeinschaft [vgl. auch Ziff. 3.7 der Bewerbungsbedingungen]), dass jedes beteiligte Unternehmen alle Nachweise und Unterlagen zur wirtschaftlichen und finanziellen sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit jeweils für die betroffene Teilleistung vorzulegen hat. Dabei können die materiellen Anforderungen (siehe Umsatz, Mitarbeitende, Referenzen und technische Gegebenheiten) gemeinsam von den beteiligten Unternehmen erbracht werden. Diese Angaben werden im Hinblick auf die Erfüllung der Eignungsvoraussetzungen gemeinsam berücksichtigt. Es sind zwingend die entsprechenden Formblätter zur Eignung zu nutzen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: Die Bewertung erfolgt anhand des angebotenen Preises, der Qualität der angebotenen Leistung (Qualität der Arbeitsprobe, Qualität der zugesagten Leistungsanforderungen, Nachhaltigkeitsaspekt) sowie bei den Losen 7 und 8 der Erfahrung der Mitarbeitenden. Insgesamt kann eine Gesamtpunktzahl i. H. v. 10.000 Punkten erreicht werden. Dabei fallen der Qualität sowie der Erfahrung der Mitarbeitenden 70 % (max. 7.000 Punkte) und dem Preis 30 % (max. 3.000 Punkte) zu.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 70
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Die Bewertung erfolgt anhand des angebotenen Preises, der Qualität der angebotenen Leistung (Qualität der Arbeitsprobe, Qualität der zugesagten Leistungsanforderungen, Nachhaltigkeitsaspekt) sowie bei den Losen 7 und 8 der Erfahrung der Mitarbeitenden. Insgesamt kann eine Gesamtpunktzahl i. H. v. 10.000 Punkten erreicht werden. Dabei fallen der Qualität sowie der Erfahrung der Mitarbeitenden 70 % (max. 7.000 Punkte) und dem Preis 30 % (max. 3.000 Punkte) zu.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=873121
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 10/09/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 8 Wochen
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 999
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Die Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist Folgendes zu beachten: • Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrags mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung. • Nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit: - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der in § 134 Abs. 2 GWB geregelten Frist, nach deren Verstreichen ein Zuschlag erteilt werden darf, bleibt unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. • Nach § 180 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 GWB ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts vorliegt.
5.1.
Los: LOT-0006
Titel: Befragungen Online
Beschreibung: Das Los 6 beinhaltet Online-Befragungen. Eine ausführliche Darstellung der zu erbringenden Leistung ist dem Vertrag sowie der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Interne Kennung: Befragungen Online (Los 6)
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79320000 Meinungsumfragen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber erhält das Recht, den Vertrag nach Ablauf der Vertragsdauer dreimal um jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern (Option). Eine Verpflichtung, diese Option auszuüben, besteht jedoch nicht. Im Fall der Inanspruchnahme der Option wird eine diesbezügliche Erklärung spätestens drei Monate vor Vertragsende schriftlich gegenüber dem Auftragnehmer abgegeben.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Laufzeit: 4 Jahre
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsatz: Der Bieter muss nachweisen, dass er in der Lage ist, mehrere Projekte mit einem größeren Auftragsvolumen wirtschaftlich umsetzen zu können. Dazu ist der Umsatz bezogen auf den Gesamtumsatz des Unternehmens für die letzten drei aufeinanderfolgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben. Mindestanforderung: Der Bieter muss für die die letzten drei aufeinanderfolgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre regelmäßig einen bestimmten durchschnittlichen Mindestumsatz netto auf dem Gebiet des Leistungsgegenstandes aufweisen, der darauf schließen lässt, dass er in der Lage ist, mehrere Projekte mit einem größeren Auftragsvolumen wirtschaftlich umsetzen zu können. Als Leistungsgegenstand wird dabei die verwendete Methodik verstanden (siehe Leistungsbeschreibung). Es ist nicht notwendig, dass der Umsatz bei Leistungen für öffentliche Auftraggeber erbracht wurden. Es wird insgesamt der folgende regelmäßige Umsatz durchschnittlich pro Geschäftsjahr erwartet: - Lose 1, 2 und 3: 500.000 € - Lose 4, 5 und 6: 300.000 € - Lose 7 und 8: 200.000 € Es ist das als Anlage 4 beigefügte Formblatt „Unternehmensdarstellung“ zu nutzen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Haftpflichtversicherung Der Bieter gibt an, dass er über eine im Rahmen und Umfang angemessene und marktübliche Haftpflichtversicherung über die gesamte Vertragslaufzeit verfügt bzw. diese bei einem möglichen Vertragsschluss abschließen wird. Mindestanforderung: Erwartet wird eine Haftpflichtversicherung, die mindestens folgende Deckungssummen pro Schadensfall aufweist: • 3 Mio. € pauschal für Personen- und Sachschäden und • 2 Mio. € für reine Vermögensschäden und Schäden wegen Verletzung von Datenschutzvorschriften. Es ist das als Anlage 4 beigefügte Formblatt „Unternehmensdarstellung“ zu nutzen.

Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mitarbeitende Der Bieter benennt zu allen Losen eine Projektleitung sowie zwei stellvertretende Projektleitungen sowie zusätzlich für die Lose 7 und 8 je zwei Moderationen sowie Interviewerinnen/Interviewer. Zu den angegebenen Personen sind folgende Angaben zu machen: - Name, - Ausbildung/Abschluss, - beruflicher Werdegang (Stationen mit Nennung der Haupttätigkeit), - Fortbildungen, Zertifizierungen und weitere einschlägige Kenntnisse (sofern vorhanden). Es ist das als Anlage 5 beigefügte Formblatt „Mitarbeitende“ zu nutzen. Mindestanforderung: Die nötige Fachkunde gilt als vorhanden, wenn die für die Erfüllung des Auftrags verantwortlichen Personen durch Ausbildung, beruflichen Werdegang sowie ggf. Fortbildungen/Zertifizierungen/weitere Kenntnisse den Anforderungen an die für den Auftraggeber umzusetzenden Maßnahmen besonders gerecht werden. Hinweis: Es wird davon ausgegangen, dass die hier benannten Mitarbeitenden, sofern deren Eignung festgestellt werden konnte, die Leistung bei einer möglichen späteren Vertragserfüllung tatsächlich erbringen. Die Anlage 5 ist daher ausdrücklich als Vertragsbestandteil definiert. Die Mitarbeitenden dürfen nur im Einvernehmen mit dem Auftraggeber ausgewechselt werden.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Unternehmensreferenzen Darüber hinaus muss der Bieter zur Prüfung seiner Eignung nachweisen, dass er über einschlägige Erfahrungen verfügt. Hierzu nennt er Referenzen, die er für Auftraggeber seit Januar 2023 erbracht hat und für die folgende Angaben zu machen sind: • Name und Anschrift Auftraggeber, • Ansprechpartner einschließlich Kontaktdaten, • Darstellung der erbrachten Leistung mit dem Zeitraum der Durchführung, aus der sich ergibt, dass es sich um dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare Leistungen handelt. Es ist das als Anlage 6 beigefügte Formblatt „Unternehmensreferenzen“ zu nutzen. Mindestanforderung: Der Bieter muss nachweisen, dass er über umfangreiche Erfahrungen in der Erbringung von mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbaren Leistungen (u. a. im Hinblick auf Volumen, Tätigkeiten/Leistungen) verfügt. Dazu gibt der Bieter mindestens drei Referenzen an, in denen er entsprechende Tätigkeiten für Auftraggeber vertragsgerecht erbracht hat. Die erbrachten Leistungen müssen überwiegend bzw. federführend vom Bieter bzw. dem zur Herstellung der Eignung in Bezug genommenen Unternehmen selbst durchgeführt worden sein, um als Referenz anerkannt zu werden. Die Ausführungen müssen hinreichende Erfahrungen erkennen lassen, die eine Einschätzung zulassen, dass der Bieter in der Lage ist, die jeweils geforderte Leistung vertragsgerecht zu erbringen.

Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Technische Gegebenheiten Betrifft nur die Lose 1, 2, 3 und 6 Bei den Losen 1, 2 und 3 macht der Bieter ausführliche Angaben zu den technischen Gegebenheiten der Telefonbefragung (u. a. Anzahl der eigenen Telefonplätze) und der Onlinebefragung (u. a. Rekrutierung, Kontaktaufnahme und Maßnahmen zur Panelpflege und zur Sicherung der Datenqualität). Bei Los 6 macht der Bieter ausführliche Angaben zu den technischen Gegebenheiten der Onlinebefragung (u. a. Rekrutierung, Kontaktaufnahme und Maßnahmen zur Panelpflege und zur Sicherung der Datenqualität). Es ist das als Anlage 7 beigefügte Formblatt „Technische Gegebenheiten“ zu nutzen. Mindestanforderung: Die Anforderungen sind erfüllt, wenn die technischen Gegebenheiten geeignet erscheinen, dass der Bieter die Studien fach- und termingerecht durchführen kann. Bei Los 1, 2 und 3 wird ein eigenes Telefonstudio in der EU vorausgesetzt. Zudem müssen alle Personen, die online befragt werden, ursprünglich offline rekrutiert werden. Bei Los 6 wird ein offline-rekrutiertes Online-Panel vorausgesetzt.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignungsnachweise bei Einschaltung anderer Unternehmen Sofern ein Bieter sich zum Eignungsnachweis auf Fähigkeiten und Ressourcen anderer Unternehmen beruft (z. B. im Rahmen eines Konzernverbundes oder durch Unterauftragnehmer), hat er den Nachweis zu erbringen, dass diese erforderlichen Mittel bei der Vertragserfüllung zur Verfügung stehen. Dies kann beispielsweise durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung dieser anderen Unternehmen geschehen, aus der die zur Verfügung gestellten Fähigkeiten oder Ressourcen hervorgehen. Die Verpflichtungserklärung darf nicht vor dem Datum der Bekanntmachung dieser Ausschreibung abgegeben worden sein. Als Verpflichtungserklärung kann das als Anlage 12 beigefügte Formblatt verwendet werden. Der Bieter muss ein anderes Unternehmen ersetzen, wenn bei diesem zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen oder er ein Eignungskriterium nicht erfüllt. Der Auftraggeber behält sich vor, eine Ersetzung des anderen Unternehmens zu verlangen, wenn bei diesem fakultative Ausschlussgründe im Sinne des § 124 GWB vorliegen. Der Bieter muss für alle beteiligten Unternehmen (auch Unterauftragnehmer, Mitglieder einer Bietergemeinschaft) die Abgabe der Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (vgl. Ziff. 4.2.1 der Bewerbungsbedingungen) sowie zum Nichtbestehen eines Bezugs zu Russland (vgl. Ziff. 4.2.2 der Bewerbungsbedingungen) bestätigen. Generell gilt für alle beteiligten Unternehmen (Generalauftragnehmer, Drittunternehmer, auf deren Eignung der Bieter sich beruft, Mitglieder einer Bietergemeinschaft [vgl. auch Ziff. 3.7 der Bewerbungsbedingungen]), dass jedes beteiligte Unternehmen alle Nachweise und Unterlagen zur wirtschaftlichen und finanziellen sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit jeweils für die betroffene Teilleistung vorzulegen hat. Dabei können die materiellen Anforderungen (siehe Umsatz, Mitarbeitende, Referenzen und technische Gegebenheiten) gemeinsam von den beteiligten Unternehmen erbracht werden. Diese Angaben werden im Hinblick auf die Erfüllung der Eignungsvoraussetzungen gemeinsam berücksichtigt. Es sind zwingend die entsprechenden Formblätter zur Eignung zu nutzen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: Die Bewertung erfolgt anhand des angebotenen Preises, der Qualität der angebotenen Leistung (Qualität der Arbeitsprobe, Qualität der zugesagten Leistungsanforderungen, Nachhaltigkeitsaspekt) sowie bei den Losen 7 und 8 der Erfahrung der Mitarbeitenden. Insgesamt kann eine Gesamtpunktzahl i. H. v. 10.000 Punkten erreicht werden. Dabei fallen der Qualität sowie der Erfahrung der Mitarbeitenden 70 % (max. 7.000 Punkte) und dem Preis 30 % (max. 3.000 Punkte) zu.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 70
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Die Bewertung erfolgt anhand des angebotenen Preises, der Qualität der angebotenen Leistung (Qualität der Arbeitsprobe, Qualität der zugesagten Leistungsanforderungen, Nachhaltigkeitsaspekt) sowie bei den Losen 7 und 8 der Erfahrung der Mitarbeitenden. Insgesamt kann eine Gesamtpunktzahl i. H. v. 10.000 Punkten erreicht werden. Dabei fallen der Qualität sowie der Erfahrung der Mitarbeitenden 70 % (max. 7.000 Punkte) und dem Preis 30 % (max. 3.000 Punkte) zu.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=873121
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 10/09/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 8 Wochen
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 999
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Die Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist Folgendes zu beachten: • Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrags mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung. • Nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit: - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der in § 134 Abs. 2 GWB geregelten Frist, nach deren Verstreichen ein Zuschlag erteilt werden darf, bleibt unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. • Nach § 180 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 GWB ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts vorliegt.
5.1.
Los: LOT-0007
Titel: Qualitative Methoden offline
Beschreibung: Das Los 7 beinhaltet qualitative Befragungen, die offline durchgeführt werden. Eine ausführliche Darstellung der zu erbringenden Leistung ist dem Vertrag sowie der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Interne Kennung: Qualitative Methoden offline (Los 7)
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79320000 Meinungsumfragen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber erhält das Recht, den Vertrag nach Ablauf der Vertragsdauer dreimal um jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern (Option). Eine Verpflichtung, diese Option auszuüben, besteht jedoch nicht. Im Fall der Inanspruchnahme der Option wird eine diesbezügliche Erklärung spätestens drei Monate vor Vertragsende schriftlich gegenüber dem Auftragnehmer abgegeben.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Laufzeit: 4 Jahre
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsatz: Der Bieter muss nachweisen, dass er in der Lage ist, mehrere Projekte mit einem größeren Auftragsvolumen wirtschaftlich umsetzen zu können. Dazu ist der Umsatz bezogen auf den Gesamtumsatz des Unternehmens für die letzten drei aufeinanderfolgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben. Mindestanforderung: Der Bieter muss für die die letzten drei aufeinanderfolgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre regelmäßig einen bestimmten durchschnittlichen Mindestumsatz netto auf dem Gebiet des Leistungsgegenstandes aufweisen, der darauf schließen lässt, dass er in der Lage ist, mehrere Projekte mit einem größeren Auftragsvolumen wirtschaftlich umsetzen zu können. Als Leistungsgegenstand wird dabei die verwendete Methodik verstanden (siehe Leistungsbeschreibung). Es ist nicht notwendig, dass der Umsatz bei Leistungen für öffentliche Auftraggeber erbracht wurden. Es wird insgesamt der folgende regelmäßige Umsatz durchschnittlich pro Geschäftsjahr erwartet: - Lose 1, 2 und 3: 500.000 € - Lose 4, 5 und 6: 300.000 € - Lose 7 und 8: 200.000 € Es ist das als Anlage 4 beigefügte Formblatt „Unternehmensdarstellung“ zu nutzen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Haftpflichtversicherung Der Bieter gibt an, dass er über eine im Rahmen und Umfang angemessene und marktübliche Haftpflichtversicherung über die gesamte Vertragslaufzeit verfügt bzw. diese bei einem möglichen Vertragsschluss abschließen wird. Mindestanforderung: Erwartet wird eine Haftpflichtversicherung, die mindestens folgende Deckungssummen pro Schadensfall aufweist: • 3 Mio. € pauschal für Personen- und Sachschäden und • 2 Mio. € für reine Vermögensschäden und Schäden wegen Verletzung von Datenschutzvorschriften. Es ist das als Anlage 4 beigefügte Formblatt „Unternehmensdarstellung“ zu nutzen.

Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mitarbeitende Der Bieter benennt zu allen Losen eine Projektleitung sowie zwei stellvertretende Projektleitungen sowie zusätzlich für die Lose 7 und 8 je zwei Moderationen sowie Interviewerinnen/Interviewer. Zu den angegebenen Personen sind folgende Angaben zu machen: - Name, - Ausbildung/Abschluss, - beruflicher Werdegang (Stationen mit Nennung der Haupttätigkeit), - Fortbildungen, Zertifizierungen und weitere einschlägige Kenntnisse (sofern vorhanden). Es ist das als Anlage 5 beigefügte Formblatt „Mitarbeitende“ zu nutzen. Mindestanforderung: Die nötige Fachkunde gilt als vorhanden, wenn die für die Erfüllung des Auftrags verantwortlichen Personen durch Ausbildung, beruflichen Werdegang sowie ggf. Fortbildungen/Zertifizierungen/weitere Kenntnisse den Anforderungen an die für den Auftraggeber umzusetzenden Maßnahmen besonders gerecht werden. Hinweis: Es wird davon ausgegangen, dass die hier benannten Mitarbeitenden, sofern deren Eignung festgestellt werden konnte, die Leistung bei einer möglichen späteren Vertragserfüllung tatsächlich erbringen. Die Anlage 5 ist daher ausdrücklich als Vertragsbestandteil definiert. Die Mitarbeitenden dürfen nur im Einvernehmen mit dem Auftraggeber ausgewechselt werden.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Unternehmensreferenzen Darüber hinaus muss der Bieter zur Prüfung seiner Eignung nachweisen, dass er über einschlägige Erfahrungen verfügt. Hierzu nennt er Referenzen, die er für Auftraggeber seit Januar 2023 erbracht hat und für die folgende Angaben zu machen sind: • Name und Anschrift Auftraggeber, • Ansprechpartner einschließlich Kontaktdaten, • Darstellung der erbrachten Leistung mit dem Zeitraum der Durchführung, aus der sich ergibt, dass es sich um dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare Leistungen handelt. Es ist das als Anlage 6 beigefügte Formblatt „Unternehmensreferenzen“ zu nutzen. Mindestanforderung: Der Bieter muss nachweisen, dass er über umfangreiche Erfahrungen in der Erbringung von mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbaren Leistungen (u. a. im Hinblick auf Volumen, Tätigkeiten/Leistungen) verfügt. Dazu gibt der Bieter mindestens drei Referenzen an, in denen er entsprechende Tätigkeiten für Auftraggeber vertragsgerecht erbracht hat. Die erbrachten Leistungen müssen überwiegend bzw. federführend vom Bieter bzw. dem zur Herstellung der Eignung in Bezug genommenen Unternehmen selbst durchgeführt worden sein, um als Referenz anerkannt zu werden. Die Ausführungen müssen hinreichende Erfahrungen erkennen lassen, die eine Einschätzung zulassen, dass der Bieter in der Lage ist, die jeweils geforderte Leistung vertragsgerecht zu erbringen.

Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Technische Gegebenheiten Betrifft nur die Lose 1, 2, 3 und 6 Bei den Losen 1, 2 und 3 macht der Bieter ausführliche Angaben zu den technischen Gegebenheiten der Telefonbefragung (u. a. Anzahl der eigenen Telefonplätze) und der Onlinebefragung (u. a. Rekrutierung, Kontaktaufnahme und Maßnahmen zur Panelpflege und zur Sicherung der Datenqualität). Bei Los 6 macht der Bieter ausführliche Angaben zu den technischen Gegebenheiten der Onlinebefragung (u. a. Rekrutierung, Kontaktaufnahme und Maßnahmen zur Panelpflege und zur Sicherung der Datenqualität). Es ist das als Anlage 7 beigefügte Formblatt „Technische Gegebenheiten“ zu nutzen. Mindestanforderung: Die Anforderungen sind erfüllt, wenn die technischen Gegebenheiten geeignet erscheinen, dass der Bieter die Studien fach- und termingerecht durchführen kann. Bei Los 1, 2 und 3 wird ein eigenes Telefonstudio in der EU vorausgesetzt. Zudem müssen alle Personen, die online befragt werden, ursprünglich offline rekrutiert werden. Bei Los 6 wird ein offline-rekrutiertes Online-Panel vorausgesetzt.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignungsnachweise bei Einschaltung anderer Unternehmen Sofern ein Bieter sich zum Eignungsnachweis auf Fähigkeiten und Ressourcen anderer Unternehmen beruft (z. B. im Rahmen eines Konzernverbundes oder durch Unterauftragnehmer), hat er den Nachweis zu erbringen, dass diese erforderlichen Mittel bei der Vertragserfüllung zur Verfügung stehen. Dies kann beispielsweise durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung dieser anderen Unternehmen geschehen, aus der die zur Verfügung gestellten Fähigkeiten oder Ressourcen hervorgehen. Die Verpflichtungserklärung darf nicht vor dem Datum der Bekanntmachung dieser Ausschreibung abgegeben worden sein. Als Verpflichtungserklärung kann das als Anlage 12 beigefügte Formblatt verwendet werden. Der Bieter muss ein anderes Unternehmen ersetzen, wenn bei diesem zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen oder er ein Eignungskriterium nicht erfüllt. Der Auftraggeber behält sich vor, eine Ersetzung des anderen Unternehmens zu verlangen, wenn bei diesem fakultative Ausschlussgründe im Sinne des § 124 GWB vorliegen. Der Bieter muss für alle beteiligten Unternehmen (auch Unterauftragnehmer, Mitglieder einer Bietergemeinschaft) die Abgabe der Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (vgl. Ziff. 4.2.1 der Bewerbungsbedingungen) sowie zum Nichtbestehen eines Bezugs zu Russland (vgl. Ziff. 4.2.2 der Bewerbungsbedingungen) bestätigen. Generell gilt für alle beteiligten Unternehmen (Generalauftragnehmer, Drittunternehmer, auf deren Eignung der Bieter sich beruft, Mitglieder einer Bietergemeinschaft [vgl. auch Ziff. 3.7 der Bewerbungsbedingungen]), dass jedes beteiligte Unternehmen alle Nachweise und Unterlagen zur wirtschaftlichen und finanziellen sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit jeweils für die betroffene Teilleistung vorzulegen hat. Dabei können die materiellen Anforderungen (siehe Umsatz, Mitarbeitende, Referenzen und technische Gegebenheiten) gemeinsam von den beteiligten Unternehmen erbracht werden. Diese Angaben werden im Hinblick auf die Erfüllung der Eignungsvoraussetzungen gemeinsam berücksichtigt. Es sind zwingend die entsprechenden Formblätter zur Eignung zu nutzen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: Die Bewertung erfolgt anhand des angebotenen Preises, der Qualität der angebotenen Leistung (Qualität der Arbeitsprobe, Qualität der zugesagten Leistungsanforderungen, Nachhaltigkeitsaspekt) sowie bei den Losen 7 und 8 der Erfahrung der Mitarbeitenden. Insgesamt kann eine Gesamtpunktzahl i. H. v. 10.000 Punkten erreicht werden. Dabei fallen der Qualität sowie der Erfahrung der Mitarbeitenden 70 % (max. 7.000 Punkte) und dem Preis 30 % (max. 3.000 Punkte) zu.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 70
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Die Bewertung erfolgt anhand des angebotenen Preises, der Qualität der angebotenen Leistung (Qualität der Arbeitsprobe, Qualität der zugesagten Leistungsanforderungen, Nachhaltigkeitsaspekt) sowie bei den Losen 7 und 8 der Erfahrung der Mitarbeitenden. Insgesamt kann eine Gesamtpunktzahl i. H. v. 10.000 Punkten erreicht werden. Dabei fallen der Qualität sowie der Erfahrung der Mitarbeitenden 70 % (max. 7.000 Punkte) und dem Preis 30 % (max. 3.000 Punkte) zu.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=873121
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 10/09/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 8 Wochen
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 999
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Die Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist Folgendes zu beachten: • Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrags mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung. • Nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit: - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der in § 134 Abs. 2 GWB geregelten Frist, nach deren Verstreichen ein Zuschlag erteilt werden darf, bleibt unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. • Nach § 180 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 GWB ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts vorliegt.
5.1.
Los: LOT-0008
Titel: Qualitative Methoden online
Beschreibung: Das Los 8 beinhaltet qualitative Untersuchungen, die online durchgeführt werden. Eine ausführliche Darstellung der zu erbringenden Leistung ist dem Vertrag sowie der Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Interne Kennung: Qualitative Methoden online (Los 8)
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 79320000 Meinungsumfragen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Der Auftraggeber erhält das Recht, den Vertrag nach Ablauf der Vertragsdauer dreimal um jeweils ein weiteres Jahr zu verlängern (Option). Eine Verpflichtung, diese Option auszuüben, besteht jedoch nicht. Im Fall der Inanspruchnahme der Option wird eine diesbezügliche Erklärung spätestens drei Monate vor Vertragsende schriftlich gegenüber dem Auftragnehmer abgegeben.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Laufzeit: 4 Jahre
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: ja
Zusätzliche Informationen: #Besonders auch geeignet für:other-sme#
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Umsatz: Der Bieter muss nachweisen, dass er in der Lage ist, mehrere Projekte mit einem größeren Auftragsvolumen wirtschaftlich umsetzen zu können. Dazu ist der Umsatz bezogen auf den Gesamtumsatz des Unternehmens für die letzten drei aufeinanderfolgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben. Mindestanforderung: Der Bieter muss für die die letzten drei aufeinanderfolgenden abgeschlossenen Geschäftsjahre regelmäßig einen bestimmten durchschnittlichen Mindestumsatz netto auf dem Gebiet des Leistungsgegenstandes aufweisen, der darauf schließen lässt, dass er in der Lage ist, mehrere Projekte mit einem größeren Auftragsvolumen wirtschaftlich umsetzen zu können. Als Leistungsgegenstand wird dabei die verwendete Methodik verstanden (siehe Leistungsbeschreibung). Es ist nicht notwendig, dass der Umsatz bei Leistungen für öffentliche Auftraggeber erbracht wurden. Es wird insgesamt der folgende regelmäßige Umsatz durchschnittlich pro Geschäftsjahr erwartet: - Lose 1, 2 und 3: 500.000 € - Lose 4, 5 und 6: 300.000 € - Lose 7 und 8: 200.000 € Es ist das als Anlage 4 beigefügte Formblatt „Unternehmensdarstellung“ zu nutzen.

Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Haftpflichtversicherung Der Bieter gibt an, dass er über eine im Rahmen und Umfang angemessene und marktübliche Haftpflichtversicherung über die gesamte Vertragslaufzeit verfügt bzw. diese bei einem möglichen Vertragsschluss abschließen wird. Mindestanforderung: Erwartet wird eine Haftpflichtversicherung, die mindestens folgende Deckungssummen pro Schadensfall aufweist: • 3 Mio. € pauschal für Personen- und Sachschäden und • 2 Mio. € für reine Vermögensschäden und Schäden wegen Verletzung von Datenschutzvorschriften. Es ist das als Anlage 4 beigefügte Formblatt „Unternehmensdarstellung“ zu nutzen.

Kriterium: Anzahl der Führungskräfte
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Mitarbeitende Der Bieter benennt zu allen Losen eine Projektleitung sowie zwei stellvertretende Projektleitungen sowie zusätzlich für die Lose 7 und 8 je zwei Moderationen sowie Interviewerinnen/Interviewer. Zu den angegebenen Personen sind folgende Angaben zu machen: - Name, - Ausbildung/Abschluss, - beruflicher Werdegang (Stationen mit Nennung der Haupttätigkeit), - Fortbildungen, Zertifizierungen und weitere einschlägige Kenntnisse (sofern vorhanden). Es ist das als Anlage 5 beigefügte Formblatt „Mitarbeitende“ zu nutzen. Mindestanforderung: Die nötige Fachkunde gilt als vorhanden, wenn die für die Erfüllung des Auftrags verantwortlichen Personen durch Ausbildung, beruflichen Werdegang sowie ggf. Fortbildungen/Zertifizierungen/weitere Kenntnisse den Anforderungen an die für den Auftraggeber umzusetzenden Maßnahmen besonders gerecht werden. Hinweis: Es wird davon ausgegangen, dass die hier benannten Mitarbeitenden, sofern deren Eignung festgestellt werden konnte, die Leistung bei einer möglichen späteren Vertragserfüllung tatsächlich erbringen. Die Anlage 5 ist daher ausdrücklich als Vertragsbestandteil definiert. Die Mitarbeitenden dürfen nur im Einvernehmen mit dem Auftraggeber ausgewechselt werden.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Unternehmensreferenzen Darüber hinaus muss der Bieter zur Prüfung seiner Eignung nachweisen, dass er über einschlägige Erfahrungen verfügt. Hierzu nennt er Referenzen, die er für Auftraggeber seit Januar 2023 erbracht hat und für die folgende Angaben zu machen sind: • Name und Anschrift Auftraggeber, • Ansprechpartner einschließlich Kontaktdaten, • Darstellung der erbrachten Leistung mit dem Zeitraum der Durchführung, aus der sich ergibt, dass es sich um dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbare Leistungen handelt. Es ist das als Anlage 6 beigefügte Formblatt „Unternehmensreferenzen“ zu nutzen. Mindestanforderung: Der Bieter muss nachweisen, dass er über umfangreiche Erfahrungen in der Erbringung von mit dem Ausschreibungsgegenstand vergleichbaren Leistungen (u. a. im Hinblick auf Volumen, Tätigkeiten/Leistungen) verfügt. Dazu gibt der Bieter mindestens drei Referenzen an, in denen er entsprechende Tätigkeiten für Auftraggeber vertragsgerecht erbracht hat. Die erbrachten Leistungen müssen überwiegend bzw. federführend vom Bieter bzw. dem zur Herstellung der Eignung in Bezug genommenen Unternehmen selbst durchgeführt worden sein, um als Referenz anerkannt zu werden. Die Ausführungen müssen hinreichende Erfahrungen erkennen lassen, die eine Einschätzung zulassen, dass der Bieter in der Lage ist, die jeweils geforderte Leistung vertragsgerecht zu erbringen.

Kriterium: Werkzeuge, Anlagen oder technische Ausrüstung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Technische Gegebenheiten Betrifft nur die Lose 1, 2, 3 und 6 Bei den Losen 1, 2 und 3 macht der Bieter ausführliche Angaben zu den technischen Gegebenheiten der Telefonbefragung (u. a. Anzahl der eigenen Telefonplätze) und der Onlinebefragung (u. a. Rekrutierung, Kontaktaufnahme und Maßnahmen zur Panelpflege und zur Sicherung der Datenqualität). Bei Los 6 macht der Bieter ausführliche Angaben zu den technischen Gegebenheiten der Onlinebefragung (u. a. Rekrutierung, Kontaktaufnahme und Maßnahmen zur Panelpflege und zur Sicherung der Datenqualität). Es ist das als Anlage 7 beigefügte Formblatt „Technische Gegebenheiten“ zu nutzen. Mindestanforderung: Die Anforderungen sind erfüllt, wenn die technischen Gegebenheiten geeignet erscheinen, dass der Bieter die Studien fach- und termingerecht durchführen kann. Bei Los 1, 2 und 3 wird ein eigenes Telefonstudio in der EU vorausgesetzt. Zudem müssen alle Personen, die online befragt werden, ursprünglich offline rekrutiert werden. Bei Los 6 wird ein offline-rekrutiertes Online-Panel vorausgesetzt.

Kriterium: Anteil der Unterauftragsvergabe
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Eignungsnachweise bei Einschaltung anderer Unternehmen Sofern ein Bieter sich zum Eignungsnachweis auf Fähigkeiten und Ressourcen anderer Unternehmen beruft (z. B. im Rahmen eines Konzernverbundes oder durch Unterauftragnehmer), hat er den Nachweis zu erbringen, dass diese erforderlichen Mittel bei der Vertragserfüllung zur Verfügung stehen. Dies kann beispielsweise durch Vorlage einer entsprechenden Verpflichtungserklärung dieser anderen Unternehmen geschehen, aus der die zur Verfügung gestellten Fähigkeiten oder Ressourcen hervorgehen. Die Verpflichtungserklärung darf nicht vor dem Datum der Bekanntmachung dieser Ausschreibung abgegeben worden sein. Als Verpflichtungserklärung kann das als Anlage 12 beigefügte Formblatt verwendet werden. Der Bieter muss ein anderes Unternehmen ersetzen, wenn bei diesem zwingende Ausschlussgründe nach § 123 GWB vorliegen oder er ein Eignungskriterium nicht erfüllt. Der Auftraggeber behält sich vor, eine Ersetzung des anderen Unternehmens zu verlangen, wenn bei diesem fakultative Ausschlussgründe im Sinne des § 124 GWB vorliegen. Der Bieter muss für alle beteiligten Unternehmen (auch Unterauftragnehmer, Mitglieder einer Bietergemeinschaft) die Abgabe der Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen (vgl. Ziff. 4.2.1 der Bewerbungsbedingungen) sowie zum Nichtbestehen eines Bezugs zu Russland (vgl. Ziff. 4.2.2 der Bewerbungsbedingungen) bestätigen. Generell gilt für alle beteiligten Unternehmen (Generalauftragnehmer, Drittunternehmer, auf deren Eignung der Bieter sich beruft, Mitglieder einer Bietergemeinschaft [vgl. auch Ziff. 3.7 der Bewerbungsbedingungen]), dass jedes beteiligte Unternehmen alle Nachweise und Unterlagen zur wirtschaftlichen und finanziellen sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit jeweils für die betroffene Teilleistung vorzulegen hat. Dabei können die materiellen Anforderungen (siehe Umsatz, Mitarbeitende, Referenzen und technische Gegebenheiten) gemeinsam von den beteiligten Unternehmen erbracht werden. Diese Angaben werden im Hinblick auf die Erfüllung der Eignungsvoraussetzungen gemeinsam berücksichtigt. Es sind zwingend die entsprechenden Formblätter zur Eignung zu nutzen.
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualität
Beschreibung: Die Bewertung erfolgt anhand des angebotenen Preises, der Qualität der angebotenen Leistung (Qualität der Arbeitsprobe, Qualität der zugesagten Leistungsanforderungen, Nachhaltigkeitsaspekt) sowie bei den Losen 7 und 8 der Erfahrung der Mitarbeitenden. Insgesamt kann eine Gesamtpunktzahl i. H. v. 10.000 Punkten erreicht werden. Dabei fallen der Qualität sowie der Erfahrung der Mitarbeitenden 70 % (max. 7.000 Punkte) und dem Preis 30 % (max. 3.000 Punkte) zu.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 70
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis
Beschreibung: Die Bewertung erfolgt anhand des angebotenen Preises, der Qualität der angebotenen Leistung (Qualität der Arbeitsprobe, Qualität der zugesagten Leistungsanforderungen, Nachhaltigkeitsaspekt) sowie bei den Losen 7 und 8 der Erfahrung der Mitarbeitenden. Insgesamt kann eine Gesamtpunktzahl i. H. v. 10.000 Punkten erreicht werden. Dabei fallen der Qualität sowie der Erfahrung der Mitarbeitenden 70 % (max. 7.000 Punkte) und dem Preis 30 % (max. 3.000 Punkte) zu.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=873121
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 10/09/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 8 Wochen
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Zulässig
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb
Höchstzahl der Teilnehmer: 999
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Die Vergabekammern des Bundes
Informationen über die Überprüfungsfristen: Für die Einlegung von Rechtsbehelfen ist Folgendes zu beachten: • Nach § 135 Abs. 2 GWB endet die Frist, mit der die Unwirksamkeit eines Vertrags mit einem Nachprüfungsverfahren geltend gemacht werden kann, 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bewerber/Bieter durch den Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss oder im Falle der Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Supplement zum Amtsblatt der Europäischen Union 30 Kalendertage nach dieser Veröffentlichung. • Nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit: - der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der in § 134 Abs. 2 GWB geregelten Frist, nach deren Verstreichen ein Zuschlag erteilt werden darf, bleibt unberührt, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, - mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. • Nach § 180 Abs. 2 Nr. 1 bis 3 GWB ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts vorliegt.

8. Organisationen

8.1.
ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Registrierungsnummer: t: 030182722720
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10117
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Telefon: 000
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Die Vergabekammern des Bundes
Registrierungsnummer: t:022894990
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: fb49b2d1-2b5b-4cbb-b12c-97c902eb49aa - 03
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 27/07/2026 09:31:19 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 519799-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 143/2026
Datum der Veröffentlichung: 28/07/2026