5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71541000 Projektmanagement im Bauwesen
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Zusätzliche Informationen: Berlin
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Andere Laufzeit: Unbekannt
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Gefordert ist der Nachweis, dass das Unternehmen des Bewerbers in einem einschlägigen Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist. Die Eintragung in ein entsprechendes Register stellt keine Mindestanforderung dar. Sofern keine Eintragung vorgewiesen werden kann, muss jedoch eine entsprechende Erklärung vorgelegt werden (Mindestanforderung).
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Gefordert ist der Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung bzw. eine entsprechende Bestätigung des Versicherungsgebers für den Auftragsfall. Der Nachweis bzw. die Bestätigung darf nicht älter als 3 Monate (Bezugsdatum ist der Tag der Auftragsbekanntmachung) sein. Nachzuweisen ist eine Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen je Versicherungsfall: Personenschäden: mind. 3 Mio € Sonstige Schäden: mind. 5 Mio € Die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss mind. das Zweifache der Deckungssumme betragen (2-fach maximiert).
Kriterium: Spezifischer Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Gefordert ist die Angabe des unternehmensweiten Jahresumsatzes (netto) der letzten drei Geschäftsjahre (2023, 2024, 2025) im Bereich der Projektsteuerung. Wertung wie folgt: • ab durchschnittlich 1.500.000 EUR netto = 10 Punkte • ab durchschnittlich 1.000.000 EUR netto = 5 Punkte • ab durchschnittlich 500.000 EUR netto = 2 Punkte • darunter = 0 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 10,00
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Gefordert ist die jährliche Anzahl der im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter im Bereich Projektsteuerung in den vergangenen 3 Jahren (2023, 2024, 2025). Als Mitarbeiter zählen alle sozialversicherungspflichtige Beschäftigte. Wertung erfolgt wie folgt: • ab durchschnittlich 15 MAs = 10 Punkte • ab durchschnittlich 10 MAs = 5 Punkte • ab durchschnittlich 5 MAs = 2 Punkte • darunter = 0 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 10,00
Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Gefordert ist der Nachweis der Qualitätsmanagement-Zertifizierung gemäß DIN ISO 9001. Der Nachweis bzw. die Bestätigung / Rezertifizierung darf nicht älter als 3 Jahre sein. Bezugsdatum ist der Tag der Auftragsbekanntmachung. Wertung erfolgt wie folgt: Zertifikat vorhanden = 10 Punkte Kein Zertifikat vorhanden = 0 Punkte
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 10,00
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Gefordert sind 4 Unternehmensreferenzen über früher ausgeführte vergleichbare Aufträge. Vergleichbare Aufträge sind Projektsteuerungsleistungen. Referenz 1 – Steuerung einer Grundinstandsetzung, eines Erweiterungsbaus oder eines Neubaus einer Klinik bzw. Pflegeeinrichtung Referenz 2 – Steuerung einer Grundinstandsetzung, eines Erweiterungsbaus oder eines Neubaus eines Labors oder eines vergleichbar hochinstallierten Gebäudes Referenz 3 – Steuerung eines Hochbauvorhabens mit beengtem Baufeld unter Einbeziehung eines Fachplaners für Baulogistik Referenz 4 – Steuerung eines Hochbauvorhabens mit Beteiligung eines BIM-Managers Nachzuweisen sind 4 Referenzen, welche folgende Merkmale erfüllen: Referenz 1 oder 2 muss mind. die Projektstufen 3 und 4 beinhalten. Referenz 1 oder 2 muss eine Grundinstandsetzung beinhalten. Die Referenzen 1 und 2 müssen einen Projektumfang von mind. 25 Mio. EUR brutto (KG 200-700) aufweisen. Die Referenzen dürfen deckungsgleich sein. Bei Deckungsgleichheit der Referenzen 1 und 2 gilt: - es muss sich um eine Grundinstandsetzung handeln - Projektumfang mind. 50 Mio. EUR brutto (KG200-700) - Punkte für den Projektumfang werden nur für die Referenz 1 vergeben und in Referenz 2 mit 0 bewertet. Die Referenzen sind nur zulässig, wenn die betreffende, durch den Bewerber im Rahmen der Referenz erbrachte Leistung abgeschlossen ist. Der Abschluss der Leistung darf jedoch nicht länger zurückliegen als der 01.01.2015. Es ist der beigefügte Vordruck auszufüllen und für jede Referenz eine Kurzbeschreibung beizufügen, aus der die Erfüllung aller Kriterien ersichtlich ist. Je Referenz max. 4 DIN A4-Seiten. Zusätzliche Seiten bleiben bei der Wertung der Referenz unberücksichtigt). Der Bewerber ist zum Führen der Referenz berechtigt. Es ist jeweils ein Ansprechpartner des Bauherrn inkl. Kontaktdaten (Anschrift, E-Mail, Tel.-Nr.) zu benennen, der die Referenz bestätigen kann. Es dürfen nicht mehr als 4 Referenzen vorgelegt werden. Wenn entgegen dieser Vorgabe durch den Bewerber mehr als 4 Referenzen vorgelegt werden, besteht kein Anspruch darauf, dass diejenigen Referenzen gewertet werden, die gemäß den genannten Kriterien die meisten Punkte versprechen. Die Bewertung der Referenzen entnehmen Sie bitte der Verfahrensbeschreibung
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Gewichtung (Punkte, genau): 100,00
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 4
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 8
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Qualifikation und Berufserfahrung des einzusetzenden Personals
Beschreibung: Qualifikation und Berufserfahrung des einzusetzenden Personals
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Personaleinsatzkonzept
Beschreibung: Bewertet wird das Personaleinsatzkonzept des Bieters. Einzelheiten dazu entnehmen Sie bitte dem Dokument "Verfahrensbeschreibung".
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Konzept zu Herangehensweise und Methodik
Beschreibung: Konzept zu Herangehensweise und Methodik
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorarangebot
Beschreibung: Honorarangebot
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Wettbewerbsbedingungen:
Preis:
Platzierung des Preisempfängers in der Rangliste: 1
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 24/08/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können einige fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Gemäß der gesetzlichen Bedingungen können Unterlagen nachgefordert werden.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Schlichtungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 GWB). Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 GWB). Die o.a. Fristengelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekanntgemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: Charité - Universitätsmedizin Berlin
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer des Landes Berlin