5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 66518100 Dienste von Versicherungsmaklern
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Dauer des Vertrages 24 Monate mit 5-maliger optionaler Verlängerung um jeweils ein weiteres Jahr, insgesamt um maximal weitere 60 Monate.
5.1.2.
Erfüllungsort
Postanschrift: Stiftsweg 1
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 13187
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/01/2027
Enddatum der Laufzeit: 31/12/2028
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
Zusätzliche Informationen: Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten Verweis auf die einschlägige Rechts oder Verwaltungsvorschrift: Versicherungsmakler gem. § 34 d GewO. Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern: 1. Prüfung der Teilnahmeanträge auf Einhaltung der Formalien und auf Vorliegen der geforderten Angaben, Erklärungen und Nachweise gem. Bekanntmachung; 2. Prüfung auf Vorliegen zwingender Ausschlussgründe; 3. Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt bei Vollständigkeit der vorzulegenden Nachweise durch Bewertung der vorgelegten Unterlagen, insbesondere der Qualifikationen und Referenzen. Bei gleicher Eignung entscheidet das Los. Zusätzliche Angaben: 1) Geforderte Kautionen und Sicherheiten: Nachweis über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung nach nach § 34d Abs. 5 Nr. 3 GewO. Die Haftpflichtversicherung muss die Anforderungen der §§ 11 ff. Vers-VermV erfüllen. Im Falle einer beabsichtigten Beauftragung muss vor dieser Beauftragung nachgewiesen werden, dass die Haftungssumme der Berufshaftpflichtversicherung für Vermögensschäden je Schadenfall mindestens 50 Mio. EUR und die Betriebshaftpflichtversicherung für Personen- und Sachschäden mindestens 10 Mio. EUR je Schadensfall beträgt. Unterschreitet die vorhandene Berufs- / Betriebshaftpflichtversicherung die vorgenannten Mindestdeckungssummen, so ist bei Vertragsabschluss eine Versicherung mit den geforderten Werten nachzuweisen. 2) Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen und / oder Verweis auf die maßgeblichen Vorschriften: siehe Vergabeunterlagen 3) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft abzugeben, wonach diese im Auftragsfalle einer Arbeitsgemeinschaft mit gesamtschuldnerischer Haftung gründen. Die Erklärung hat zudem ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft zur Durchführung des Vergabeverfahrens zu bevollmächtigen. Mehrfachbewerbungen (MB) sind grundsätzlich unzulässig und führen zum Ausschluss aller hiervon betroffenen Bewerber/BG, es sei denn die betroffenen Bewerber/BG weisen nach Aufforderung der Vergabestelle innerhalb einer Frist von 6 Kalendertagen nach Aufforderung substantiiert und nachvollziehbar nach, dass eine Verletzung vergabe und wettbewerbsrechtlicher Grundsätze durch die MB insbesondere im Hinblick auf eine etwaige Teilnahme an den Vergabeverhandlungen ausgeschlossen ist. Eine MB liegt z.B. vor, wenn einzelne Mitglieder einer BG sich zusätzlich als Einzelbewerber oder an mehr als einer BG beteiligen. Auch eine Beteiligung unterschiedlicher Niederlassungen eines Bewerbers ist eine MB. 4) Sonstige besondere Bedingungen: Für die Ausführung des Auftrags gelten folgende besondere Bedingungen: 4.1) Gemäß Frauenförderverordnung (FFV) vom 23.8.1999 (Gesetz- und Verordnungsblatt für Berlin, Seite 498) müssen Bieter mit Abgabe des Angebots eine entsprechende Erklärung abgeben. Angebote, die keine oder unvollständige Erklärungen gem. § 1 Abs. 2 FFV enthalten, werden nicht berücksichtigt. 4.2) Der Bieter (einschließlich eventueller Drittunternehmer) darf weder einen Eintrag im Wettbewerbsregister noch in den Sanktionslisten der EG-Antiterrorismusverordnung (EG) Nr. 2580/2001 und 881/2002 haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung durch die Vergabestelle. 4.3) Die zu Vergabeverhandlungen aufgeforderten Bieter haben sich zu verpflichten, im Fall der Auftragserteilung einen “Integritätsvertrag” mit der GESOBAU AG abzuschließen sowie die “GESOBAU- Eigenerklärung/Verpflichtungserklärung” und "Eigenerklärung EU Sanktionen" zu unterschreiben. Auf Angebote von Bietern, die den Abschluss einer derartigen Vereinbarung und die Unterzeichnung der Eigenerklärung/Verpflichtungserklärung verweigern, kann der Zuschlag nicht erteilt werden. 5. Eine Bewerbung ist nur unter Verwendung des Bewerbungsbogens (einschl. Anlagen) zulässig, der unter https://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ heruntergeladen werden kann. Formlose Bewerbungen werden nicht berücksichtigt. 5.1) Nachweis der der IHK-Zulassung und der Registrierung nach § 34d GewO. 5.2) Nachweis der Mitgliedschaft im Verband der Versicherungsmakler e.V. oder einer vergleichbaren berufsständischen Vereinigung. 5.3) Eigenerklärung zur Rechtsform unter Angabe der Gesellschaftsverhältnisse (gem. Musterdatei lt. Bewerbungsbogen). 5.4) Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine zwingenden Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB und keine fakultativen Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB vorliegen (gem. Bewerbungsbogen). 5.5) Nachweis über Zertifizierung gem. DIN EN ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und gem. DIN EN ISO 27001 (Informationssicherheits-Managementsysteme). 5.6) Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Eintragung im Wettbewerbsregister nach § 6 WRegG vorliegen (gem. Bewerbungsbogen). 5.7) Eigenerklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Krankenversicherungsbeiträgen und Sozialabgaben erfüllt hat und erfüllt (gem. Bewerbungsbogen). 5.8) Eigenerklärung nach Art. 5k Abs. 1 EU SanktionsVO n.F. (gem. Bewerbungsbogen). 5.9) Gegebenenfalls Bewerbergemeinschaftserklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung gem. Anlage 2 zum Bewerbungsbogen). Die unter 5.1 bis 5.9 geforderten Erklärungen und Nachweise sind auch für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft auf einem separaten Bewerbungsbogen anzugeben und einzureichen. 6. Die Bewerbung ist mit den in dieser Bekanntmachung geforderten Nachweisen ausschließlich digital signiert oder elektronisch in Textform über die Vergabeplattform Berlin einzureichen. 7. Bei ausländischen Bewerbern genügen gleichwertige Bescheinigungen des Herkunftslandes. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen. 8. Anfragen werden nur beantwortet, wenn Sie mindestens 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist schriftlich über die Vergabeplattform Berlin (vorzugsweise) oder per E-Mail eingehen. Mündliche / telefonische Anfragen werden nicht beantwortet. Die Anfragen werden anonymisiert und mit den Antworten in Rahmen eines “Fragen-und Antwortenkataloges” im Internet veröffentlicht. Bitte beachten Sie, dass alle Bewerber / Bieter eigenverantwortlich die weitere Entwicklung zum Verfahren wie z.B. die Ergänzung oder Änderung der Vergabeunterlagen und die Einstellung von beantworteten Bewerber-/Bieterfragen durch selbstständige Einsicht verfolgen müssen. Einzusehen unter: http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/ .
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in ein relevantes Berufsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: ***** Für dieses und alle folgenden Eignungskriterien gilt: Die nachfolgend aufgeführten Nachweise, Angaben und Erklärungen für die Eignung zur Berufsausübung sind zwingend gefordert. Angaben, Erklärungen und Nachweise des Bewerbers bzw. der Bewerbergemeinschaft gem. diesen Abschnitts dieser Bekanntmachung können zum Ausschluss oder zu einer Abwertung im Rahmen der Bewerberauswahl führen. Die nachstehend geforderten Eignungsnachweise sind auch für alle Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft einzureichen. Wenn keine Gültigkeitsdauer angegeben ist, dürfen geforderte Bescheinigungen und Nachweise am Tag des Eröffnungstermins nicht älter als ein Jahr sein. ***** 1. Nachweis der IHK-Zulassung und Registrierung nach § 34d GewO. 2. Nachweis der Mitgliedschaft im Verband der Versicherungsmakler e. V. oder einer vergleichbaren berufsständischen Vereinigung. 3. Eigenerklärung zur Rechtsform unter Angabe der Gesellschaftsverhältnisse (gem. Musterdatei lt. Bewerbungsbogen). 4. Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gemäß §§ 123 und 124 GWB (gem. Bewerbungsbogen). 5. Nachweis über die Zertifizierung gem. DIN EN ISO 9001 (Qualitätsmanagement) und gem. DIN EN ISO 27001 (Informationssicherheits-Managementsysteme). 6. Eigenerklärung, dass keine Eintragung im Wettbewerbsregistergesetz nach § 6 WRegG vorliegt (gem. Bewerbungsbogen). 7. Eigenerklärung, dass der Bewerber seine Verpflichtungen zur Zahlung von Steuern, Krankenversicherungsbeiträgen und Sozialabgaben erfüllt hat und erfüllt (gem. Bewerbungsbogen). 8. Eigenerklärung nach Art. 5k Abs. 1 EU SanktionsVO n.F. (gem. Bewerbungsbogen). 9. Gegebenenfalls Bewerbergemeinschaftserklärung, gemäß den Anforderungen in Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung (gem. Bewerbungsbogen).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Berufliche Risikohaftpflichtversicherung
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung (Vermögensschäden) und der Betriebshaftpflichtversicherung (Personen- und Sachschäden) mit Angabe der Deckungssummen (gem. Bewerbungsbogen). Geforderte Mindeststandards: Im Auftragsfall Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung 50.000.000 EUR je Schadenfall für Vermögensschäden und Mindestdeckung der Betriebshaftpflichtversicherung 10.000.000 EUR je Schadenfall für Personen- und Sachschäden.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zum Gesamtumsatz (netto) in den Geschäftsjahren 2023, 2024, 2025 (gem. Bewerbungsbogen). Geforderte Mindeststandards: Gesamtumsatz (netto) in den abgeschlossenen Geschäftsjahren 2023, 2024, 2025 mindestens 1.000.000 EUR im Mittel der drei Geschäftsjahre.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zum Umsatz (netto) im Großkundensegment der Wohnungswirtschaft mit vergleichbaren Leistungen (Versicherungsmakler und -berater) in den abgeschlossenen Geschäftsjahren 2023, 2024, 2025 (gem. Bewerbungsbogen). Geforderte Mindeststandards: Umsatz (netto) im Großkundensegment der Wohnungswirtschaft mit vergleichbaren Leistungen in den abgeschlossenen Geschäftsjahren 2023, 2024, 2025 mindestens 1.000.000 EUR im Mittel der drei Geschäftsjahre.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Referenzen für vergleichbare Leistungen welche, im Zeitraum vom 01.01.2023 bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen wurden bzw. durchgeführt werden (Leistungszeitraum, Referenzmandat, Beschreibung der Leistung nach Art und Umfang, Ansprechpartner, Courtage in Euro pro Jahr, Auftraggeber, Anzahl der Wohneinheiten, Betreuung Vergabeverfahren) (gem. Bewerbungsbogen). Geforderte Mindeststandards: - mindestens 2 Referenzen für große Wohnungsbauunternehmen bzw. öffentliche Auftraggeber mit mind. 20.000 Wohneinheiten und Gesamtvolumen der Courtage je Referenz von mind. 200.000 EUR (netto) pro Jahr (laufende Verträge müssen mindestens seit einem Jahr bestehen) sowie - mindestens 2 Referenzen mit Betreuung eines Vergabeverfahrens von Versicherungsleistungen über ein Verhandlungsverfahren mit öffentlicher Bekanntmachung (die zuvor genannten Vergabeverfahren müssen bis zum Ende der Bewerbungsfrist abgeschlossen worden sein).
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zur Anzahl der Beschäftigten in den Jahren 2023, 2024, 2025 (gem. Bewerbungsbogen). Geforderte Mindeststandards: Mindestens 20 Mitarbeiter im Mittel der drei Jahre.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu einem Key-Account-Manager auf Geschäftsleitungsebene für besonders wichtige Themen und Jahresbesprechung auf Geschäftsleiterebene (Name und Qualifikation) (gem. Bewerbungsbogen). Geforderte Mindeststandards: Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der vorgesehenen Funktion.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu einem Key-Account-Manager als verantwortlicher Hauptansprechpartner (Namen und Qualifikation) (gem. Bewerbungsbogen). Geforderte Mindeststandards: Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der vorgesehenen Funktion.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu einem Vertreter für die Koordinierung und Durchführung des Auftrags (Namen und Qualifikation) (gem. Bewerbungsbogen). Geforderte Mindeststandards: Mindestens 3 Jahre Berufserfahrung in der vorgesehenen Funktion.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Kriterium: Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu Ansprechpartnern (Namen, Funktion und Berufserfahrung) für die Versicherungssparten Sachversicherungen, Haftpflichtversicherungen (inkl. Vermögensschadenhaftpflicht- und D&O-Versicherungen), Kfz-Versicherungen, Cyberversicherungen sowie Technische Versicherungen (gem. Bewerbungsbogen). Geforderte Mindeststandards: - mind. zwei Ansprechpartner für Sachversicherungen mit mindestens 3 Jahren einschlägiger Berufserfahrung in dieser Versicherungssparte, - mind. zwei Ansprechpartner für Haftpflichtversicherungen (inkl. Vermögensschadenhaftpflicht- und D&O-Versicherungen) mit mindestens 3 Jahren einschlägiger Berufserfahrung in dieser Versicherungssparte, - mind. zwei Ansprechpartner für Kfz-Versicherungen mit mindestens 3 Jahren einschlägiger Berufserfahrung in dieser Versicherungssparte, - mind. zwei Ansprechpartner für Cyberversicherungen mit mindestens 3 Jahren einschlägiger Berufserfahrung in dieser Versicherungssparte, - mind. zwei Ansprechpartner für Technische Versicherungen mit mindestens 3 Jahren einschlägiger Berufserfahrung in dieser Versicherungssparte.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen
Informationen über die zweite Phase eines zweiphasigen Verfahrens:
Mindestzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 3
Höchstzahl der zur zweiten Phase des Verfahrens einzuladenden Bewerber: 5
Das Verfahren wird in mehreren aufeinanderfolgenden Phasen durchgeführt. In jeder Phase können einige Teilnehmer ausgeschlossen werden
Der Erwerber behält sich das Recht vor, den Auftrag aufgrund der ursprünglichen Angebote ohne weitere Verhandlungen zu vergeben
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Kundenbetreuung
Beschreibung: Kundenbetreuung
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: versicherungsspezifische Vergabekompetenz
Beschreibung: versicherungsspezifische Vergabekompetenz
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Schadenabwicklungsprozess
Beschreibung: Schadenabwicklungsprozess
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 20
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Honorar
Beschreibung: Honorar
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 40
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Zugang zu bestimmten Auftragsunterlagen ist beschränkt
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Ad-hoc-Kommunikationskanal:
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Fortgeschrittene oder qualifizierte elektronische Signatur oder Siegel (im Sinne der Verordnung (EU) Nr 910/2014) erforderlich
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Teilnahmeanträge: 21/07/2026 11:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Die Unternehmen werden aufgefordert, fehlende Unterlagen innerhalb von 6 Kalendertagen nachzureichen. Vorzugsweise über die Vergabeplattform Berlin oder per E-Mail. Werden die geforderten Unterlagen nicht bis zum Ablauf der Nachfrist vollständig eingereicht, wird die Bewerbung / das Angebot von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Ja
Bedingungen für die Ausführung des Auftrags: Versicherungsmakler gemäß § 34d GewO.
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
Von einer Bietergemeinschaft, die den Zuschlag erhält, anzunehmende Rechtsform: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter.
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Landes Berlin
Informationen über die Überprüfungsfristen: Die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer richtet sich unter anderem nach der Regelung des § 160 GWB. Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Gemäß § 160 Abs. 2 GWB ist antragsbefugt jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.