Deutschland – Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung – Projektträgerschaft für das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) „Quantentechnologien und Photonik“

284041-2026 - Wettbewerb
Deutschland – Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung – Projektträgerschaft für das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) „Quantentechnologien und Photonik“
OJ S 80/2026 24/04/2026
Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Dienstleistungen

1. Beschaffer

1.1.
Beschaffer
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Rechtsform des Erwerbers: Zentrale Regierungsbehörde
Tätigkeit des öffentlichen Auftraggebers: Allgemeine öffentliche Verwaltung

2. Verfahren

2.1.
Verfahren
Titel: Projektträgerschaft für das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) „Quantentechnologien und Photonik“
Beschreibung: Die Hightech-Agenda Deutschland (HTAD) steht für mehr Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und Souveränität Die Quantentechnologie gehört zu den sechs Schlüsseltechnologien der HTAD. In diesem Rahmen und im Rahmen des Programms „Forschungsprogramm Quantensysteme“ fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E), die gemeinsam mit Wissenschaft und Wirtschaft durchgeführt werden. Das Forschungsprogramm steht unter dem Motto „Spitzentechnologie entwickeln. Zukunft gestalten.” Es beschreibt den innovationspolitischen Rahmen für die Forschungsförderung in diesem Bereich bis 2032. Mit dem Programm fördert das BMFTR die Zukunftsthemen Photonik und Quantentechnologien erstmals unter einem gemeinsamen Dach. Denn Photonik und Quantentechnologien sind nicht nur wesentliche Innovations- und Wachstumsmotoren für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland, sondern auch für die moderne Gesellschaft. Als Schlüsseltechnologien sind sie außerdem inhaltlich eng miteinander verknüpft. Daraus ergeben sich Synergien, die das BMFTR gezielt nutzt, um beide Technologien voranzubringen. Das BMFTR finanziert im Rahmen des hier ausgeschriebenen Förderbereichs F&E-Vorhaben. Die Förderung erfolgt i.d.R. im Rahmen von Projekten sowie anhand anderer Förderinstrumente (z.B. Forschungskäufe). Grundlage dafür sind Förderbekanntmachungen, in denen zu Projektvorschlägen aufgerufen wird. in der Projektförderung anzuwendenden Bestimmungen und Verfahren sind im Einzelnen im Handbuch der Projektförderung dargestellt. Aufgabe des Auftragnehmers ist die Unterstützung des BMFTR bei der Umsetzung der genannten Programme bzw. ihrer Weiterentwicklungen. Hierzu gehört die Unterstützung bei der Weiterentwicklung bestehender Förderlinien und -maßnahmen sowie die Unterstützung bei der Entwicklung neuer Förderansätze, insbesondere solcher mit einem starken Fokus auf Transfer und Wertschöpfung. Dies ist ein fortlaufender Prozess. Der AN berät das BMFTR in der Weise, dass Anregungen und neue Rahmenbedingungen aus dem Forschungsumfeld aufgegriffen und ggf. in Vorschläge für die Weiterentwicklung der Programme umgesetzt werden. Das BMFTR und der AN stützen sich dabei auf die Ergebnisse der Beobachtung, Analysen und Bewertungen. Aus diesem Prozess resultierende Konzepte und Entwürfe für Förderbekanntmachungen werden durch das BMFTR mit Hilfe des AN erstellt. Zudem werden Unterstützungsleistungen erbracht, die das Programm-Management sowie den Komplex Bürgerbeteiligung und Kommunikation betreffen.
Kennung des Verfahrens: 737f0db2-77f3-4c47-85f5-c5c1f8875c41
Interne Kennung: 04514-5/2(2026)
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Das Verfahren wird beschleunigt: nein
2.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 73200000 Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung
2.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
2.1.4.
Allgemeine Informationen
Rechtsgrundlage:
Richtlinie 2014/24/EU
vgv -
2.1.6.
Ausschlussgründe
Quellen der Ausschlussgründe: Bekanntmachung
Korruption: Alle Ausschlussgründe sind in den Vergabeunterlagen genannt: s. Bieterbogen, Ziff. V. - Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB i. V. m. § 42 VgV sowie § 19 Abs. 1 MiLoG, § 21 AEntG, § 21 SchwarzArbG, § 98c AufenthG, § 22 LkSG und Art. 5k Sanktions-VO

5. Los

5.1.
Los: LOT-0000
Titel: Projektträgerschaft für das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) „Quantentechnologien und Photonik“
Beschreibung: Die Hightech-Agenda Deutschland (HTAD) steht für mehr Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und Souveränität Die Quantentechnologie gehört zu den sechs Schlüsseltechnologien der HTAD. In diesem Rahmen und im Rahmen des Programms „Forschungsprogramm Quantensysteme“ fördert das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E), die gemeinsam mit Wissenschaft und Wirtschaft durchgeführt werden. Das Forschungsprogramm steht unter dem Motto „Spitzentechnologie entwickeln. Zukunft gestalten.” Es beschreibt den innovationspolitischen Rahmen für die Forschungsförderung in diesem Bereich bis 2032. Mit dem Programm fördert das BMFTR die Zukunftsthemen Photonik und Quantentechnologien erstmals unter einem gemeinsamen Dach. Denn Photonik und Quantentechnologien sind nicht nur wesentliche Innovations- und Wachstumsmotoren für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Deutschland, sondern auch für die moderne Gesellschaft. Als Schlüsseltechnologien sind sie außerdem inhaltlich eng miteinander verknüpft. Daraus ergeben sich Synergien, die das BMFTR gezielt nutzt, um beide Technologien voranzubringen. Das BMFTR finanziert im Rahmen des hier ausgeschriebenen Förderbereichs F&E-Vorhaben. Die Förderung erfolgt i.d.R. im Rahmen von Projekten sowie anhand anderer Förderinstrumente (z.B. Forschungskäufe). Grundlage dafür sind Förderbekanntmachungen, in denen zu Projektvorschlägen aufgerufen wird. in der Projektförderung anzuwendenden Bestimmungen und Verfahren sind im Einzelnen im Handbuch der Projektförderung dargestellt. Aufgabe des Auftragnehmers ist die Unterstützung des BMFTR bei der Umsetzung der genannten Programme bzw. ihrer Weiterentwicklungen. Hierzu gehört die Unterstützung bei der Weiterentwicklung bestehender Förderlinien und -maßnahmen sowie die Unterstützung bei der Entwicklung neuer Förderansätze, insbesondere solcher mit einem starken Fokus auf Transfer und Wertschöpfung. Dies ist ein fortlaufender Prozess. Der AN berät das BMFTR in der Weise, dass Anregungen und neue Rahmenbedingungen aus dem Forschungsumfeld aufgegriffen und ggf. in Vorschläge für die Weiterentwicklung der Programme umgesetzt werden. Das BMFTR und der AN stützen sich dabei auf die Ergebnisse der Beobachtung, Analysen und Bewertungen. Aus diesem Prozess resultierende Konzepte und Entwürfe für Förderbekanntmachungen werden durch das BMFTR mit Hilfe des AN erstellt. Zudem werden Unterstützungsleistungen erbracht, die das Programm-Management sowie den Komplex Bürgerbeteiligung und Kommunikation betreffen.
Interne Kennung: 04514-5/2(2026)
5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 73200000 Beratung im Bereich Forschung und Entwicklung
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Es besteht die Option einer Verlängerung des Vertrages durch den Auftraggeber um einmalig bis zu 2 Jahre.
5.1.2.
Erfüllungsort
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
5.1.3.
Geschätzte Dauer
Datum des Beginns: 01/10/2026
Enddatum der Laufzeit: 30/09/2029
5.1.4.
Verlängerung
Maximale Verlängerungen: 1
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Vorbehaltene Teilnahme:
Teilnahme ist nicht vorbehalten.
Die Namen und beruflichen Qualifikationen des zur Auftragsausführung eingesetzten Personals sind anzugeben: Erforderlich für das Angebot
Auftragsvergabeprojekt nicht aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Diese Auftragsvergabe ist auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet: nein
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.9.
Eignungskriterien
Quellen der Auswahlkriterien: Bekanntmachung
Kriterium: Eintragung in das Handelsregister
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Nachweis der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister oder vergleichbares Register (nicht älter als sechs Monate, wobei für die Berechnung der Tag maßgeblich ist, an dem die Angebotsfrist endet), soweit die Eintragung für den jeweiligen Leistungserbringer nach den jeweils einschlägigen Rechtsnormen vorgeschrieben ist (Auszug in Kopie beizufügen) (Angabe im Bieterbogen Ziffer VI).

Kriterium: Allgemeiner Jahresumsatz
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es wird ein Mindestumsatz von 30 Mio. € pro Jahr im Schnitt der letzten drei Jahre gefordert. Dies ist nachzuweisen durch: Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags innerhalb der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, sofern entsprechende Angaben verfügbar sind (Angabe im Bieterbogen Ziffer VII.1). Sollte ein Unternehmen erst seit weniger als drei Jahren bestehen, sind die entsprechenden Angaben für die Geschäftsjahre seit Unternehmensgründung zu machen. Es ist zudem gesondert und unter Angabe des Gründungszeitpunkts zu erklären, dass das betreffende Unternehmen seit weniger als drei Jahren besteht.

Kriterium: Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Erklärung zu möglichen Interessenkonflikten gemäß § 46 Abs. 2 VgV (Angabe im Bieterbogen Ziffer VIII.1).

Kriterium: Durchschnittliche jährliche Belegschaft
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Es wird eine Mindestmitarbeiterzahl von 100 Mitarbeitern gefordert. Dies ist nachzuweisen durch: Erklärung, aus der die Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Beschäftigtenzahl im projektrelevanten Umfeld hervorgehen (Angabe im Bieterbogen Ziffer VIII.2)

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Vorlage geeigneter Referenzen über früher ausgeführte Aufträge innerhalb der letzten drei Jahre (maßgeblich für die Berechnung ist der Tag, an dem die Angebotsfrist endet) mit Angabe des Kunden, des Auftragsgegenstandes, des Auftragswerts und des Zeitraums der Leistungserbringung (Angaben im Bieterbogen Ziffer VIII.3). Geeignet sind Referenzen, die folgende Gesichtspunkte nachweisen: • Erfahrungen in den Kernaufgaben der öffentlich finanzierten Projektförderung, vorzugsweise im Forschungs- oder Wissenschaftsbereich, sowie im Bereich der Analyse von forschungs- und wissenschaftspolitischen Entwicklungen. Dazu gehören insbesondere Kenntnisse und Erfahrungen in der fachlichen und administrativen Prüfung, Bewilligung/Ablehnung, Abwicklung und Betreu-ung von öffentlichen Fördermaßnahmen sowie von Anträgen/Vorhaben im Rahmen des öffentlichen Projektförderverfahrens im Bereich von Forschung, Entwicklung und Innovation • Erfahrungen in den Begleitmaßnahmen im Forschungs- und Wissenschaftsbereich, insbesondere in der Recherche und Zusammenstellung angefragter Fachinformationen in den Bereichen Quantentechnologien und Photonik sowie in der Konzeption und Durchführung von Fachveranstaltungen. Dazu gehören insbesondere Kenntnisse und Erfahrungen in den Begleitmaßnahmen der Projektförderung (im Bereich der Fachkommunikation und der Wissenschaftskommunikation, der Recherche und Zusammenstellung von Fachinformationen), Pressearbeit und in der Konzeption und Durchführung von Fachveranstaltungen • Erfahrungen in den europäischen Forschungsstrukturen und den Aufgaben im Rahmen der Forschungsförderung im EU- bzw. internationalen Kontext. Eine Referenz kann mehrere Erfahrungsbereiche abdecken. Es sind jedoch insgesamt mindestens 3 verschiedene Referenzen zu benennen.

Kriterium: Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angaben zu den Qualifikationen und den fachbezogenen Erfahrungen der zum Ein-satz gelangenden verantwortlichen bzw. leitenden Mitarbeiter/innen (Angaben im Bieterbogen Ziffer VIII.4 / Qualifikationsprofil): Ausführliche Darstellung der Qualifikationen und fachbezogenen Erfahrungen der für die Leistungserbringung vorgesehenen verantwortlichen bzw. leitenden Mitarbeiter/innen des Bieters. Für die vorgesehenen verantwortlichen bzw. leitenden Mitarbeiter/innen müssen folgende Qualifikationen anhand der Qualifikationsprofile jeder bzw. jedes einzelnen der einzusetzenden Mitarbeiter/innen nachgewiesen werden, wobei für jede der im Folgenden genannten Qualifikationen Referenzen vorzulegen sind: • Abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise der Fachrichtungen Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften (für mindestens 2 Mitarbeiter/innen jeweils mindestens ein Nachweis in Form eine Abschlussurkunde der Hochschule), • Mind. 3 Jahre Berufserfahrung im Bereich des Projektmanagements z. B. an einem Forschungsinstitut, an einer Hochschule, in einem gewerblichen Unternehmen oder bei einem Projektträger (für mindestens 2 Mitarbeiter/innen je 1 Referenz), • Führungskompetenz, nachzuweisen durch mind. 2 Jahre Erfahrung in der Leitung eines Teams von mindestens 10 Personen (für mindestens 2 Mitarbeiter/innen je 1 Referenz), • Kenntnisse der Strukturen und Funktionsweise der nationalen Forschungsförderung (insbesondere des BMFTR, aber auch anderer Ressorts und der Bundesländer) (für mindestens 2 Mitarbeiter/innen je 1 Referenz), • Erfahrung in der Recherche und Zusammenstellung an gefragter Fachinforma-tionen in den Bereichen Quantentechnologien und Photonik sowie in der Organisation von Fachveranstaltungen (insbesondere inhaltliche Konzeption und Durchführung) (für mindestens 2 Mitarbeiter/innen je 1 Referenz), • Kenntnisse der europäischen Forschungsfördersysteme (für mindestens 2 Mit-arbeiter/innen je 1 Referenz), • Englisch verhandlungs- und präsentationssicher (entsprechend Niveau C1 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen; für mindestens zwei Mitarbeiter/innen; die entsprechende Angabe ist im Bieterbogen bei den jeweiligen Mitarbeitern/innen vorzusehen)

Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen, unabhängig davon, ob sie dem Unternehmen angehören oder nicht (Angaben im Bieterbogen Ziffer VIII.5 / Qualifikationsprofil): Ausführliche Darstellung der Qualifikationen der technischen Fachkräfte oder der technischen Stellen, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen. Für die Erbringung des Auftrags müssen mindestens Mitarbeiter/innen mit den folgenden Qualifikationen verfügbar sein und die Qualifikation muss anhand der Qualifikationsprofile jeder bzw. jedes einzelnen der einzusetzenden Mitarbeiter/innen nachgewiesen werden: Für das wissenschaftliche Mitarbeiterteam: • Abgeschlossenes Hochschulstudium vorzugsweise der Fachrichtungen Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften (für mindestens 10 wissenschaftliche Mitarbeiter/innen), • fachliche Kenntnisse im Förderbereich Quantentechnologien und/oder Photonik, dazu gehören z. B. vorherige Tätigkeiten im Projektträgerbereich, Durchführung von fachlichen Evaluationen, einschlägige wissenschaftliche Publikationen, Beteiligung an der Akkreditierung wissenschaftlicher Studiengänge, Mitarbeit an der Erstellung von Studien (für mindestens 10 wissenschaftliche Mitarbeiter/innen), • Mind. 1 Jahr Berufserfahrung im Bereich des Projektmanagements z. B. an einem Forschungsinstitut, an einer Hochschule, in einem gewerblichen Unternehmen oder bei einem Projektträger) (für mindestens 10 wissenschaftliche Mitarbeiter/innen), • Kenntnisse der Strukturen und Funktionsweise der nationalen Forschungsförderung (insbesondere des BMFTR, aber auch anderer Ressorts und der Bundesländer) (für mindestens 10 wissenschaftliche Mitarbeiter/innen), • Erfahrung in der Recherche und Zusammenstellung an gefragter Fachinformationen im Bereich Quantentechnologien, Photonik und in der Organisation von Fachveranstaltungen (insbesondere inhaltliche Konzeption und Durchführung) (für mindestens 10 wissenschaftliche Mitarbeiter/innen), • Kenntnisse der europäischen Forschungsfördersysteme (für mindestens 10 wissenschaftliche Mitarbeiter/innen), • Erfahrungen in der Forschungs- und Wissenschaftskommunikation (für mindestens 10 wissenschaftliche Mitarbeiter/innen), • Englisch verhandlungs- und präsentationssicher (entsprechend Niveau C1 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen; für mindestens 10 Mitarbeiter/innen). Für das administrative Mitarbeiterteam: • Abgeschlossenes (Fach-) Hochschulstudium, vorzugsweise in der öffentlichen Verwaltung, oder inhaltlich gleichwertiger Abschluss (z. B. Betriebs- oder Volkswirtschaft) (für mindestens 5 administrative Mitarbeiter/innen), • Mind. 3 Jahre Berufserfahrung im kaufmännischen Bereich, in der öffentlichen Verwaltung oder im administrativen Bereich bei einem Projektträger) (für mindestens 5 administrative Mitarbeiter/innen), • Kenntnisse in der nationalen und europäischen Projektförderung (für mindestens 5 administrative Mitarbeiter/innen), • Kenntnisse im deutschen Verwaltungsrecht sowie im allgemeinen Haushalts- und Zuwendungsrecht (für mindestens 5 administrative Mitarbei-ter/innen), • Kenntnisse weiterer einschlägiger Rechts- und Verwaltungsvorschriften (z. B. Europäischer Gemeinschaftsrahmen für staatliche Beihilfen für Forschung, Entwicklung und Innovation, Subventionsgesetz, öffentliches Vergaberecht, Bundesdatenschutzgesetz, Informationsfreiheitsgesetz) (für mindestens 5 administrative Mitarbeiter/innen), • Grundkenntnisse Englisch, für die in der Vorbereitung und Bearbeitung internationaler Fördervorhaben eingesetzten Mitarbeiter/innen (entsprechend Niveau B1 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen für mindestens 5 Mitarbeiter/).

Kriterium: Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten
Beschreibung des Auswahlkriteriums: Angabe der technischen Fachkraft oder der technischen Stelle, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung als Beauftragte(r) für den Haushalt eingesetzt werden soll (Angaben im Bieterbogen Ziffer VIII.6 / Qualifikationsprofil): Ausführliche Darstellung der Qualifikationen der technischen Fachkraft oder der technischen Stelle, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung als Beauftragte(r) für den Haushalt eingesetzt werden soll. Für die/den Beauftragte(n) für den Haushalt müssen insgesamt folgende Qualifikationen anhand des Qualifikationsprofils nachgewiesen werden: • Zur Wahrnehmung der Aufgaben des/der Beauftragten für den Haushalt bei Vollzug der Projektförderung (§ 9 Bundeshaushaltsordnung) haben die vorgesehenen/ Mitarbeiter/innen nach den Verwaltungsvorschriften Nr. 2 bis Nr. 4 zu § 9 BHO über Kenntnisse im deutschen Zuwendungsrecht, im deutschen allgemeinen Haushaltsrecht sowie im deutschen allgemeinen Verwaltungsrecht zu verfügen. (für mindestens 2 Mitarbeiter/innen) • Der/Die Beauftragte für den Haushalt sollte zumindest über den Kenntnisstand eines abgeschlossenen Studiums zum Verwaltungsfachwirt/in (FH) oder inhaltlich gleichwertigen Abschlusses oder gleichwertige, in der Praxis erworbene Fähigkeiten verfügen. (für mindestens 2 Mitarbeiter/innen)
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Beschreibung der anzuwendenden Methode, wenn die Gewichtung nicht durch Kriterien ausgedrückt werden kann: Alle Zuschlagskriterien, deren Gewichtung und Bewertungsformeln sind in der Vergabeunterlage "Besondere Bewerbungsbedingungen" aufgeführt.
5.1.11.
Auftragsunterlagen
Sprachen, in denen die Auftragsunterlagen offiziell verfügbar sind: Deutsch
Internetadresse der Auftragsunterlagen: https://www.evergabe-online.de/tenderdocuments.html?id=855731
5.1.12.
Bedingungen für die Auftragsvergabe
Bedingungen für die Einreichung:
Elektronische Einreichung: Erforderlich
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch
Elektronischer Katalog: Nicht zulässig
Varianten: Nicht zulässig
Die Bieter können mehrere Angebote einreichen: Nicht zulässig
Frist für den Eingang der Angebote: 28/05/2026 12:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Dauer, während der das Angebot gültig bleiben muss: 18 Wochen
Informationen, die nach Ablauf der Einreichungsfrist ergänzt werden können:
Nach Ermessen des Käufers können alle fehlenden Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.
Zusätzliche Informationen: Der Auftraggeber kann unter Beachtung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen (insb. Eigenerklärungen) nachfordern bzw. vervollständigen oder korrigieren lassen oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene Unterlagen nachfordern oder vervollständigen lassen (§ 56 Abs. 2 VgV). Die Nachforderung von leistungsbezogenen Unterlagen, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebote anhand der Zuschlagskriterien betreffen, ist gemäß § 56 Abs. 3 Satz 1 VgV ausgeschlossen. Dies gilt nicht für Preisangaben, wenn es sich um unwesentliche Einzelpositionen handelt, deren Einzelpreise den Gesamtpreis nicht verändern oder die Wertungsreihenfolge und den Wettbewerb nicht beeinträchtigen.
Informationen über die öffentliche Angebotsöffnung:
Eröffnungstermin: 28/05/2026 13:00:00 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Auftragsbedingungen:
Die Auftragsausführung muss im Rahmen von Programmen für geschützte Beschäftigungsverhältnisse erfolgen: Nein
Elektronische Rechnungsstellung: Erforderlich
Aufträge werden elektronisch erteilt: ja
Zahlungen werden elektronisch geleistet: ja
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Schlichtungsstelle: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Überprüfungsstelle: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Informationen über die Überprüfungsfristen: Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, wenn der Zuschlag erfolgt ist, bevor die Vergabekammer den Auftraggeber über den Antrag auf Nachprüfung informiert hat (§§ 168 Abs. 2 Satz 1, 169 Abs. 1 GWB). Die Zuschlagserteilung erfolgt zehn Kalendertage nach Absendung der Information an die unterlegenen Bieter gem. § 134 Abs. 2 GWB. Die Frist beginnt am Tag nach der Absendung der Information durch den Auftraggeber; auf den Tag des Zugangs beim betroffenen Bieter und Bewerber kommt es nicht an. Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt ferner voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße 10 Kalendertage nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB). Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 GWB).
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt

8. Organisationen

8.1.
ORG-0000
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Registrierungsnummer: 991-00227BMFTR-14
Postanschrift: Kapelle-Ufer 1
Stadt: Berlin
Postleitzahl: 10117
Land, Gliederung (NUTS): Berlin (DE300)
Land: Deutschland
Telefon: 000
Internetadresse: www.bmftr.bund.de
Rollen dieser Organisation:
Beschaffer
Organisation, die Teilnahmeanträge entgegennimmt
8.1.
ORG-0001
Offizielle Bezeichnung: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Registrierungsnummer: +49228-94990
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Rollen dieser Organisation:
Überprüfungsstelle
8.1.
ORG-0002
Offizielle Bezeichnung: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Registrierungsnummer: 991-00227BMFTR-14_
Postanschrift: Heinemannstraße 2
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53175
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: 000
Internetadresse: www.bmftr.bund.de
Rollen dieser Organisation:
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt
Schlichtungsstelle
8.1.
ORG-0003
Offizielle Bezeichnung: Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Registrierungsnummer: 0204:994-DOEVD-83
Stadt: Bonn
Postleitzahl: 53119
Land, Gliederung (NUTS): Bonn, Kreisfreie Stadt (DEA22)
Land: Deutschland
Telefon: +49228996100
Rollen dieser Organisation:
TED eSender

Informationen zur Bekanntmachung

Kennung/Fassung der Bekanntmachung: 53f4cb6a-241b-4781-8333-10944e5f9ba5 - 01
Formulartyp: Wettbewerb
Art der Bekanntmachung: Auftrags- oder Konzessionsbekanntmachung – Standardregelung
Unterart der Bekanntmachung: 16
Datum der Übermittlung der Bekanntmachung: 23/04/2026 14:22:10 (UTC+02:00) Osteuropäische Zeit, Mitteleuropäische Sommerzeit
Sprachen, in denen diese Bekanntmachung offiziell verfügbar ist: Deutsch
Veröffentlichungsnummer der Bekanntmachung: 284041-2026
ABl. S – Nummer der Ausgabe: 80/2026
Datum der Veröffentlichung: 24/04/2026