5.1.1.
Zweck
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Haupteinstufung (cpv): 71240000 Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Optionen:
Beschreibung der Optionen: Zu vergebende Leistungen • Grundleistungen der Leistungsphasen 1-2, der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI • Grundleistungen der Leistungsphasen 3-4, der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem AG festzulegenden Stufen) • Grundleistungen der Leistungsphasen 1-2 der Bauphysik gem. Anlage 1 (zu §3 Absatz 1) HOAI • Grundleistungen der Leistungsphasen 3-4 der Bauphysik gem. Anlage 1 (zu §3 Absatz 1) HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem AG festzulegenden Stufen) Besondere Leistungen als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen) • Begleitende und Beratende Tätigkeit bei der TU-Übergabe und Übernahme, sowie der Bauabnahme in den Leistungsphasen 5-8 der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI • Begleitende und Beratende Tätigkeit bei der TU-Übergabe und Übernahme, sowie der Bauabnahme in den Leistungsphasen 5-8 der Bauphysik gem. Anlage 1 (zu §3 Absatz1) HOAI
5.1.2.
Erfüllungsort
Stadt: Hamburg
Postleitzahl: 20355
Land, Gliederung (NUTS): Hamburg (DE600)
Land: Deutschland
5.1.5.
Wert
Geschätzter Wert ohne MwSt.: 70 500,00 EUR
5.1.6.
Allgemeine Informationen
Auftragsvergabeprojekt ganz oder teilweise aus EU-Mitteln finanziert
Die Beschaffung fällt unter das Übereinkommen über das öffentliche Beschaffungswesen: ja
Zusätzliche Informationen: Das Modellvorhaben zur Weiterentwicklung der Städtebauförderung, ist ein Förderprogramm des Bundes. Unter der Berücksichtigung neuer Mobilitätsformen, sowie das Nebeneinander von Sport, Wohnen, Freizeit und Gewerbe ist das Ziel, den sozialen Zusammenhalt zu verbessern und die Akzeptanz an sozialen Einrichtungen zu fördern. Das Bezirksamt Hamburg Mitte will, mit dem Modellvorhaben „Mitte machen“, die sportliche und soziale Infrastruktur zukunftsweisend anpassen. Eines der Projekte des Modellvorhabens ist das Dock 41. Ein Sport- und Quartiershaus, das als multifunktionales Gebäude durch soziale Einrichtungen, sowie mit Sport und Bewegung einen zukunftsorientierten Begegnungsort schafft soll. Gefordert wird eine innovative und nachhaltige Planung mit multifunktionalen Eigenschaften. Modulare Systeme, eine an die Maßnahme angepasste Bauteilvorfertigung und ein ganzheitlicher Lebenszyklus sollen dieses Pilotprojekt nachhaltig prägen. Um die Vorzüge der modularen Bauweise vollumfänglich ausschöpfen zu können wird für die Kostengruppen 300-400 ab der LP5 eine TU-Vergabe angestrebt. Die zu planende Modulbaukonstruktion sollte aus Holz bestehen. Sinnvolle Hybridkonstruktionen sind ebenso zugelassen. Entwurf, Tragwerksplanung und technischer Ausbau sollen als Einheit innovative und zukunftsfähige Maßstäbe setzten. Auf dem Flurstück 1742, der bezirklichen Sportanlage, soll die Fläche des derzeitigen Sportfunktionsgebäude mit Umkleiden für ein neues Quartiershaus genutzt werden. Der Zugang zum Baufeld befindet sich in einer Tempo-30 Zone mit abschließendem Wendehammer. Das angrenzende südliche Flurstück, ein Bolz- und Spielplatz ist ebenfalls städtisch. Der angrenzende Bolzplatz kann als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt werden. Der vorhandene Baumbestand ist dem Baumgutachten zu entnehmen und ist bei der Planung, Ausführung und Baustellenlogistik entsprechend zu berücksichtigen. Realisiert werden soll ein 2-geschossiges Quartiershaus mit einer GF von ca. 900m² und einer BGF von ca. 1500m². Die Flächen im Erdgeschoss sollen unterschiedlichen sozialen Einrichtungen zur Verfügung stehen und sollen je nach Nutzer in einzelne Kompartmentbereiche unterteilt werden. Ein 200m² großer und 6m hoher Sportraum wird das Erdgeschoss zusätzlich gliedern. Im Obergeschoss sollen Flächen für die Büro- und Beratungsräume des bezirklichen Allgemeinen Sozialen Dienstes und des Spielhauses entstehen. Der Anteil an Sport, Bewegung und multifunktionalen Nutzungen umfasst ca. 60% der Gesamtfläche. Die Finanzierung erfolgt je zu 50% aus Mitteln der FHH und des Bundes. Daher sind alle notwendigen Bestimmungen und Förderkriterien für Förderungen durch das Bundesbauprogramm, wie die Richtlinien für die Durchführung von Bauaufgaben des Bundes (RBBau) nebst Anlagen, die Richtlinien für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen (RZBau) nebst Anlagen, sowie die ANBest-GK vom 13.06.2019, Anlage 3 zur VV Nr. 5.1 zu § 44 BHO und die Nr.1 NBest-Bau in diesem Projekt über sämtliche Leistungsphasen zwingend anzuwenden. Für die Umsetzung der Gesamtmaßnahme ist ein Budget von 3.700.000 EUR brutto gem. DIN 276 Kostengruppen 200-600 vorgesehen. Um die nutzerspezifischen Anforderungen optimal umsetzen zu können übernimmt der Realisierungsträger als Bauherr die Koordination der unterschiedlichen Akteure. Die Neubaumaßnahme soll zum Ende des II. Quartal 2027 fertiggestellt sein. Die zu vergebenden Leistungen für dieses Los bestehen aus: Grundleistungen der Leistungsphasen 1-2, der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI Grundleistungen der Leistungsphasen 3-4, der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem AG festzulegenden Stufen) Grundleistungen der Leistungsphasen 1-2 der Bauphysik gem. Anlage 1 (zu §3 Absatz 1) HOAI Grundleistungen der Leistungsphasen 3-4 der Bauphysik gem. Anlage 1 (zu §3 Absatz 1) HOAI, als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem AG festzulegenden Stufen) Besondere Leistungen als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen) Begleitende und Beratende Tätigkeit bei der TU-Übergabe und Übernahme, sowie der Bauabnahme in den Leistungsphasen 5-8 der Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI, Abrechnung nach Aufwand pro Stunde Annahme 50 Stunden Begleitende und Beratende Tätigkeit bei der TU-Übergabe und Übernahme, sowie der Bauabnahme in den Leistungsphasen 5-8 der Bauphysik gem. Anlage 1 (zu §3 Absatz1) HOAI, Abrechnung nach Aufwand pro Stunde Annahme 25 Stunden Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch büro luchterhandt & partner PartGmbB aus Hamburg, unterstützen und beratend begleiten. Hinweis: Der AG behält sich vor, die Verhandlung ohne Verhandlungstermin durchzuführen (vgl. §17 Abs. 11 VgV). Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert. Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Projektsteuerung eingereichten 2 besten Referenzprojekte, welche innerhalb der vergangenen 5 Jahre (Stichtag 1.1.2019) mit Übergabe an die Nutzer realisiert worden sind, jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-2 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-6 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte) und vergleichbare angestrebte Qualität (0-3 Punkte). Insgesamt können mit den Referenzen zusammen maximal 26 Punkte erreicht werden. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens. Um die eingereichten Referenzprojekte anhand der vorgegebenen Kriterien prüfen zu können, ist es wichtig, die dafür notwendigen Parameter der Referenzprojekte zu benennen. Wir bitten darum, die Referenzprojekte anhand der in den Bewerbungsbogen vorgegebenen Formulare zu dokumentieren. Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zugrunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl analog § 75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen. Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem Bewerbungsbogen sowie der beigefügten Vordrucke und den darin geforderten Angaben und Anlagen zugelassen. Die Bewerbung ist in Textform zu unterschreiben (Näheres siehe verfahrenshinweise). Die in den Verfahrenshinweisen aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden, Fortbildungsnachweis) nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen. Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen. Die Darstellung der Referenzen muss im Format DIN A3 gut erkennbar sein. Mit dem Angebot ist ein Nachweis über die vollständige und zeitgerechte Entrichtung der Sozialabgaben (in Kopie, von einem Sozialversicherungsträger oder einer Sozialkasse, alternativ durch Erklärung des Steuerberaters) und die Bescheinigung über die ordnungsgemäße Entrichtung der Steuern des jeweiligen Finanzamtes (gültig und nicht älter als 12 Monate) einzureichen. Die zur Verfügung gestellten Verfahrenshinweise sowie der Auswahlbogen sind zwingend zu beachten und bindend. Die Vergabestelle prüft die eingegangenen Bewerbungen bzw. Angebote. Fehlende Nachweise und Unterlagen werden mit angemessener Frist (in der Regel 6 Kalendertage ab Versand des Nachforderungsschreibens) nachgefordert. Werden nachgeforderte Nachweise oder Unterlagen nicht innerhalb der gesetzten Frist vorgelegt, kann dies zum Ausschluss vom Vergabeverfahren führen. Hinweis: Der öffentliche Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen. Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
5.1.7.
Strategische Auftragsvergabe
Ziel der strategischen Auftragsvergabe: Keine strategische Beschaffung
5.1.10.
Zuschlagskriterien
Kriterium:
Art: Preis
Bezeichnung: Preis / Honorar
Beschreibung: Preis / Honorar
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 30
Kriterium:
Art: Qualität
Bezeichnung: Leistungsbewertung gemäß Zuschlagsmatrix
Beschreibung: Qualitätskriterium – Name: Fachlicher Wert / Gewichtung: 35 %; Qualitätskriterium – Name: Qualität / Gewichtung: 25 %; Qualitätskriterium – Name: Kommunikation, Verfügbarkeit und Planungszeitraum/ Gewichtung: 10 %.
Kategorie des Gewicht-Zuschlagskriteriums: Gewichtung (Prozentanteil, genau)
Zuschlagskriterium — Zahl: 70
5.1.15.
Techniken
Rahmenvereinbarung:
Keine Rahmenvereinbarung
Informationen über das dynamische Beschaffungssystem:
Kein dynamisches Beschaffungssystem
Elektronische Auktion: nein
5.1.16.
Weitere Informationen, Schlichtung und Nachprüfung
Überprüfungsstelle: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Organisation, die zusätzliche Informationen über das Vergabeverfahren bereitstellt: GMH | Gebäudemanagement Hamburg GmbH
Organisation, die weitere Informationen für die Nachprüfungsverfahren bereitstellt: Vergabekammer bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen